Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Auf der Suche nach der goldenen Mitte

Frage: Um wessen Korrektur sollen wir während der Naturkatastrophen beten?

Meine Antwort: Um unsere eigene Korrektur. Wir beten darum, dass die Welt in ihrer Bewegung zum Ziel vom Weg der Leiden zum guten Weg wechselt und mit Hilfe des Lichts, welches sie nach vorne zieht, vorankommt.

Denn das Ziel ist unanfechtbar, und deshalb ist die aktuelle Krise keineswegs eine temporäre Erscheinung, obwohl wir die Geschehnisse noch nicht begriffen haben. Das ist kein vorübergehender Zustand, sondern von Tag zu Tag wachsender Druck verschiedener Probleme und Katastrophen – natürlicher, ökologischer, sozialer, anthropogener Art usw. Die Statistik zeigt bereits heute, dass die Katastrophen an Kraft gewinnen. Jetzt ist beispielsweise die weltweite Hungersnot von 2013 an der Reihe. Und das ist nicht das einzige Unglück. Nach den Wahlen in den USA werden wir sehen, wie all jene Probleme, die heute künstlich im Schatten gehalten werden, ans Licht kommen.

Die Situation ist im Moment so, dass die Welt letztendlich die allgemeine Tendenz verdauen und begreifen muss. Aus diesem Grund sollten alle unsere Gebete darum kreisen: „Gib uns Verstand, gib uns Verständnis“. Einschließlich uns alle – denn gerade wir hinken damit hinterher, die Botschaft über die Notwendigkeit der Korrektur in der Welt zu verbreiten und die Methodik umzusetzen. Und wenn wir schon nicht genug Verständnis, Gefühl und Geschick dafür haben, müssen wir  die Welt  auch darum bitten.

Natürlich freuen wir uns nicht für jemandes Unglück, denn das ist der böse Weg, und dem Schöpfer gefällt er nicht. Der Gute und Gutes Vollbringende möchte sich auf diese Weise in jedem Zustand zeigen. Wenn der Schöpfer eine böse Kraft schickt, sprich: die Enthüllung des bösen Triebes in dem Menschen, sagen wir mal, um ein weiteres Prozent erhöht, muss der Mensch es sofort verstehen, an sich arbeiten und den bösen Trieb in den guten verwandeln. Er ermittelt, was gut und was schlecht in der jetzigen Situation ist, und wendet sich dem Licht zu, das zur Quelle zurückführt. Im Idealfall verwandelt sich der böse Trieb genau so nach und nach in den guten Trieb, und im gleichen Maße steigt der Mensch immer höher.

Doch die Kabbalisten erklären uns, dass das Ideal unerreichbar ist, andererseits ist der Weg der Leiden auch unerträglich und wird uns so oder so zwingen, wenn auch zum Teil den guten Weg zu gehen. Denn die Leiden werden einen solchen Grad erreichen, dass die Menschen um den Tod betteln werden, weil sie es nicht mehr ertragen können. Deshalb gehen wir in der Mitte zwischen dem guten Weg und den Leiden.

Doch dafür müssen wir mit aller Kraft das Verständnis dessen, was passiert und wie wir vorgehen müssen, an die Welt herantragen. Und das ist unsere Arbeit. Wenn wir sie aber nicht erfüllen, kehrt das Unheil wie ein Bumerang zu uns zurück.

Wir müssen versuchen, unsere innere Stärke, unsere Einheit, Verständnis, Erkenntnis immer mehr zu stärken, und zugleich müssen wir uns nach außen ausbreiten.

Diese beiden Richtungen sind einander entgegengesetzt. Überhaupt sind in jedem spirituellen Detail immer zwei entgegengesetzte Vektoren, zwei Kräfte, zwei Ideen, zwei Gedanken, enthalten – und zwischen ihnen finden wir die mittlere Linie.

Genauso ist es in der laufenden Arbeit: wir müssen unsere „Zentrumgerichtetheit“, das Verlangen, uns zu verschleißen und uns nur mit dem spirituellen Aufstieg durch die Verbindung zu beschäftigen,  kompensieren. Deswegen gehen wir nicht nur mit der Botschaft über die Kabbala, sondern auch über die Bürgschaft in die Welt hinaus.

Wir zerreißen uns zwischen diesen Gegensätzlichkeiten – doch da ist nichts zu machen, es ist schwer, hier die goldene Mitte zu finden. Wir legen abwechselnd den Akzent auf das Innere und auf das Äußere, auf den Zusammenschluss und auf die Verbreitung, wir suchen, wie wir diese Herangehensweisen kombinieren können. Ja, es fällt uns schwer, doch es gibt keinen anderen Ausweg. Mehr noch: eine Seite darf nicht die andere überschatten. Sie müssen immer beide im Blickfeld sein. Denn gerade zwischen beiden kommen wir auf dem richtigen Weg dem Ziel näher.

Auszug aus dem Sohar-Unterricht, 30.10.2012



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Geheimnisvolles Puzzle des Schöpfers

Wir müssen uns in allen unseren Wünschen verbinden, um das Ziel zu erreichen – das sind Verbindungen zwischen uns, von welchen wir keine Ahnung haben. Das ist ein Puzzle, das der Schöpfer für uns aufgestellt hat, und wir müssen versuchen, dieses zusammenzubauen.

Wir versuchen, so nah wie möglich aneinander zu kommen, aber die Verbindung zwischen uns, um in diesen Kontakt zu kommen, ist nur unter der Bedingung möglich, dass das nur der Schöpfer tun kann. Wir selbst sind nicht in der Lage, miteinander in Kontakt zu kommen, noch weniger, uns zu verbinden. Der Schöpfer muss in der Eigenschaft des Gebens zwischen uns sein, welche uns verbindet.

Je mehr wir einander näher kommen, desto größer wird die Ablehnung zwischen uns, wie zwischen zwei positiven und zwei negativen Polen der Magnete – je mehr man versucht, sie durch die mechanische Bewegung zueinander zu bringen, desto mehr werden sie durch ein magnetisches Feld abgestoßen.

Was ist zu tun? Der Schöpfer muss hier als Klebstoff fungieren. D.h., die Kraft des Gebens muss größer als die des Empfangens sein, und so verkleben sie sich miteinander, nicht durch die Annullierung der Abstoßungskraft, sondern indem man beginnt, sie zu benutzen. In unserer Welt gibt es kein Beispiel dafür, aber im Spirituellen wandelt sich die Abstoßungskraft in Anziehungskraft um.

Wir verstehen nicht, wie das möglich ist. Dir bleibt die Abstoßungskraft, das Ego mit seinem Verlangen auch, aber es funktioniert in umgekehrter Weise. In unserer Welt gibt es nichts Vergleichbares, und wir verstehen nicht, wie die abstoßende Kraft als eine Kraft der Anziehung arbeiten kann. Dafür ist eine besondere Eigenschaft namens „das Licht, das zur Quelle zurückführt“ vonnöten, welche plötzlich der Abstoßungskraft die Möglichkeit gibt, der Anziehungskraft und der Verbindung näher zu kommen, nicht um sich zu annullieren – ohne sich in die gegenteilige Kraft zu verwandeln -, sondern um so zu bleiben wie sie ist.

Aus der Lektion nach dem Buch Sohar, 18.10.2012



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Die Wahrheit über die Wichtigkeit der Freunde

Frage: Was erhöhe ich in meinen Augen, wenn ich mich vor den Freunden beuge?

Meine Antwort: Nichts. Selbstherabsetzung und Erkenntnis der Wichtigkeit der Gruppe, des Schöpfers sind zwei unterschiedliche, wenn auch sich gegenseitig ergänzende Dinge. Für gewöhnlich sprechen wir im Kontext der gegenseitigen Beziehungen mit dem Schöpfer über die Gruppe und im Kontext der gegenseitigen Beziehungen mit der Gruppe über uns selbst. Denn die Gruppe steht zwischen mir und dem Schöpfer.

Frage: Was genau offenbart sich mir, wenn ich die Gruppe in meinen Augen erhöhe?

Meine Antwort: Das korrigierte System der vereinten Seele, die sich am Ende der Korrektur befindet. Das System, das ich heute durch das Prisma meiner Fehler sehe.

Das bedeutet die Größe der Gruppe und auf keinen Fall weniger. Denn das ist die Wahrheit. Und obwohl ich sie noch nicht als Tatsache akzeptieren kann, werde ich sie letztendlich vollkommen begreifen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Gabe der Tora“, 28.10.2012



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Nicht die Flucht, sondern der Aufstieg

Frage: Warum wird die negative Kraft in der Welt so klar und vollkommen disproportional zur von uns erweckten positiven Kraft offenbart? Oder vielleicht erwecken wir überhaupt nichts?

Meine Antwort: Die negative Kraft wacht auf, damit du entsprechend ihrem Ausmaß die positive Kraft forderst. Wobei diese Forderung nicht zum Neutralisieren des schmerzhaften Schlages erfolgt, sondern um diesen Schlag nützlich zu machen. Als ob du den Vater, der dich im Verstand unterrichtet, darum bitten würdest, die unangenehme Prozedur dennoch hundertprozentig wirkungsvoll durchzuführen. Du willst die neue Vernunft erlangen und die eigenen Eigenschaften verbessern. Du assoziierst dich nicht mit der Selbstsucht, die den Schlag empfindet. Du gehst aus dir heraus und erkennst: „Meine Selbstsucht hat diese Rüffel verdient, sie soll nur von Nutzen sein, um dich zu verändern“.

Folglich wirst du plötzlich anstelle der Bitternis und der Schmerzen die Süßigkeit empfinden. Die negative Kraft hat dir neben ihrer „schmerzhaften Einwirkung“ geholfen, dich vom egoistischen Verlangen abzutrennen, darüber hinaufzusteigen und für dich zu bestimmen, dass genau ein solches Schema den Nutzen gebracht hat. Anders wäre es unmöglich, sich von der Selbstsucht abzugrenzen.

Somit besteht unsere Arbeit eben darin, nach den Kräften für den Aufstieg über dem Verlangen zu fordern, aber nicht deshalb, weil wir nicht leiden wollen, sondern um sich mit dem Schöpfer gleichzusetzen. Wir bitten darum, das Böse im empfangenden Verlangen zu erkennen, den Schlag zu empfinden, um daraus zum gebenden Verlangen hinaufsteigen zu können. Die Absicht ist wiederum nicht die, den Frieden und die Ruhe zu finden, sondern unsere Möglichkeit, für das Geben zu handeln.

Hier steckt die prinzipielle, sehr feinfühlige Analyse dahinter, welche die Bedingungen für den Machsom schafft. Und wir nähern uns ihm an …

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 30.10.2012



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Die Einheit auf alle hundert Prozent

Frage: Die gesamte Realität sind die Stufen der Vereinigung zwischen uns. Welche Stufe ist unsere nächste Stufe?

Meine Antwort: Es ist die erste Stufe der Einheit. Unten bauen wir die Shechina, die Vereinigung (∑) im minimalen Maß (1/125) auf. Dann wird infolge unserer Verbindung das Licht von Oben offenbart. Auf dieser Stufe sind wir, wie ein Mensch mit einem Herzen, der sich in der hundertprozentigen Einheit aufhält.

Und dann steigen wir auf das folgende Niveau hinauf, zur Vereinigung in der Höhe von 2/125. Dort werden wir wieder eine hundertprozentige Einheit erlangen, und zwar im Einklang mit dem neuen bösen Anfang.

Von dir wird immer ein Maximum an Anstrengungen gefordert. Denn das, was dir gegeben wird, sollst du vollständig realisieren. Und es gibt keine Grenzen, weil jede Stufe die Unendlichkeit ist.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Bürgschaft“, 19.10.2012



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Die unauffindbare Absicht

Frage: Was ist zu tun? Wenn ich nur versuche, die Absicht festzuhalten, dann werde ich im Gegenteil sofort abgelenkt.

Meine Antwort: Sehr gut. Nachdem du versuchst, die Absicht zu ergreifen, entwischt sie dir oder wird vertuscht – damit du dich darauf noch stärker konzentrierst. Später kannst du anhand verschiedener Hindernisse jene Korrekturen unterscheiden, die du ausführst, den Weg fortsetzend. Der Schöpfer legt sie dir vor.

Heute hast du viele Probleme, aber in Wirklichkeit stimmt es nicht. Denn jedes beliebige Hindernis ist immer die Hilfe, die dich noch genauer auf das Ziel ausrichtet. Du nimmst sie in deine Hand, und sie „schmilzt“ plötzlich – damit du ihr gegenüber noch empfindlicher wirst. Und so geschieht es die ganze Zeit.

Im Endeffekt kannst du aus dem laufenden Zustand den Zustand der nächsten Stufe unterscheiden. Nachdem du die zehn Sefirot offenbart hast, siehst du die gesamte Realität und bist auch berechtigt, höher hinaufzusteigen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 23.10.2012



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Was erweckt mich?

Manchmal erlebt der Mensch Zustände, in denen er lustlos ist. Nichts Bestimmtes zieht ihn an: weder die Einheit der Freunde noch das Verständnis der kabbalistischen Texte, noch das Empfinden oder die Verbindung mit etwas Wichtigem. Er denkt nicht an jene inneren Schritte, die er im Laufe des Tages – in der Gruppe oder auf der Arbeit – tun muss. Er ist wie tot. Es ist nicht so, als würde er es spüren – er spürt gar nichts, er schläft.

Worum kann der Mensch in einem solchen Fall bitten? Um zwei Dinge:

  • Mehr Nähe zu der Gruppe. Dann werden „Strömungen“, die durch seine Freunde hindurch fließen, auch durch ihn fließen, ihn aufrütteln und in Bewegung setzen.
  • Das anfängliche Verlangen, sich selbst dem Licht zu überlassen – es soll seine Einwirkung auf ihn ausüben und ihn zum Leben zurückbringen.

Wenn ich also keine bestimmte Forderung habe, die durch Verlangen oder Begeisterung hervorgerufen wird, dann brauche ich diese beiden Faktoren. Der eine wirkt von der Seite des Gefäßes, der andere von der Seite des Lichts.

Erstens möchte ich mich den Freunden zugehörig fühlen, damit durch mich alles hindurch fließt, was auch durch sie hindurch fließt. Hier ist das Wichtigste, dabei zu sein. Ich komme, setze mich hin und höre zu – doch ich höre auf der spirituellen Ebene zu, ich öffne meine inneren „Schleusen“ für die Strömungen, die durch die Gruppe hindurch fließen.

Und zweitens lasse ich das Licht auf mich einwirken, durch mich strömen, mich erfüllen und zum Leben erwecken.

Auszug aus dem Sohar-Unterricht, 23.10.2012



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Die Balance zwischen der inneren Arbeit und der integralen Methodik

Frage: Helfen Sie uns, das Gleichgewicht, die Balance zwischen der inneren Arbeit und der integralen Methodik zu finden, weil oft die Frage aufkommt: „Was ist wichtiger? Womit sollen wir uns beschäftigen?“

Meine Antwort: Das Wichtigste ist, uns mit uns selbst zu beschäftigen. Wenn ihr euch nicht mit euch selbst beschäftigt und all das, was ihr erlebt, nicht wie eine Walze über euch rollen lasst, werdet ihr das nicht an die anderen weitergeben können. Die integrale Methodik basiert auf Gefühlen. Mensch bedeutet Verlangen, und Verlangen ist das, was du fühlst.

Deswegen ist es unausweichlich. Ihr müsst in erster Linie daran denken, inwieweit wir vorankommen, inwieweit wir uns verbinden. Vorankommen bedeutet Verbindung. Und das darf auf keinen Fall aus den Augen verloren werden.

Und erst wenn ihr einen bestimmten Abschnitt erreicht habt und Zeit habt, geht ihr zum außenstehenden Publikum. Anderenfalls werdet ihr dort nichts erreichen.

Wenn ihr zu den außenstehenden Menschen geht, ohne euch vorher untereinander verbunden zu haben und zu spüren, dass ihr buchstäblich nicht ein Teil, sondern eine riesige Gemeinschaft seid, wird es nichts bringen.

Wenn ich vor einem außenstehenden Publikum stehe und spüre, dass ich im Namen der Gruppe spreche, dass in mir ein Gefühl der Gemeinschaftlichkeit, der Abhängigkeit, der Unterstützung entsteht, dass wir alle wie ein Mensch vereint sind, dann fangen die Menschen plötzlich an, zu spüren, dass meine Worte in sie eindringen, und sie beginnen, das mit dem sechsten Sinn zu verstehen.

Deshalb muss es eine eben solche Vorbereitung geben. Wenn du zu irgendeinem Vortrag oder einer Veranstaltung gehst, musst du in deinem Inneren eine sehr ernsthafte Vorbereitung durchmachen – nicht allein, sondern mit mehreren Freunden.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 21.10.2012

 



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Das Wichtigste ist das Streben nach Einheit

Frage: Wie soll man sich richtig während eines Workshops verhalten?

Meine Antwort: Wie Rabash über die Gruppenversammlung schreibt: ich soll mich vor der Gruppe annullieren, mich in einer Versammlung von vollkommen korrigierten Menschen sehen, die mir vielleicht nicht so vorkommen, weil ich sie durch meinen egoistischen Filter in dem Maße meiner Unkorrigiertheit unkorrigiert sehe.

Ich muss mich aktiv an der Besprechung des Themas beteiligen, selbst wenn ich nicht besonders viel zu sagen habe. Man wird mich verstehen und unterstützen.

Das Wichtigste ist, mit der ganzen Seele danach zu streben, zu einem Ganzen zu werden, sich auf das „Zentrum der Gruppe“ (der Zehnergruppe) auszurichten und nicht zu vergessen, dass es ganz viele solche Zehnergruppen neben uns auf der Welt gibt und wir alle ein gemeinsamer spiritueller Körper sind, der nach der Erreichung der ersten Ähnlichkeit mit dem Licht, der Eigenschaft des gegenseitigen Gebens, strebt!

Sobald wir diese Stufe erreicht haben, werden wir die Erfüllung mit dem Licht, dem gegenseitigen Geben, der Verbindung wahrnehmen – wir werden als spirituelles Objekt auf die Welt kommen.

Viel Erfolg!



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Wie lernt man einen Unsichtbaren kennen

Frage: Was ist der Schöpfer? Was bedeutet Seine Größe, mit der ich die Freunde begeistern muss?

Meine Antwort: Der Schöpfer bedeutet die Eigenschaft des Gebens, der Liebe, der Verbindung, den Verzicht auf die eigenen Interessen. Das Erreichen dieser Eigenschaften ist der erste Schritt auf dem Weg zur Ähnlichkeit mit dem Schöpfer.

Siehst und spürst du jetzt den Schöpfer? Nein! Und warum? Denn das ist eine der Eigenschaften, die über alles herrscht und alles macht, sich selbst aber nicht zeigt. Es hat damit zu tun, dass sie keine eigene Erscheinungsform hat. Es ist keine Person wie du, die Platz im Raum einnimmt und möchte, dass sie von allem bemerkt wird. Der Schöpfer bedeutet im Gegenteil eine entgegengesetzte Eigenschaft. Und deswegen existiert Er quasi nicht…

Du möchtest diese leere Luft enthüllen? Doch dafür musst du auch ein wenig „luftig“ werden.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 26.10.2012

 

 



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