Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Nicht an sich denken, sondern an das Vorwärtsstreben

Unser gesamter Weg besteht aus Auf- und Abstiegen. Es gibt nichts im Menschen, das nicht zerbricht und sich anschließend wieder zusammensetzt. Nur durch den Vergleich jeder vermeintlich schlechten und guten Eigenschaft, an der Schnittstelle, kann man etwas aufbauen, etwas tun und vorbereiten, ein inneres Kli bilden und es anschließend mit Leben füllen.

Deshalb darf der Mensch auf keinen Fall denken: „In welchem Zustand befinde ich mich?“ -das ist die falsche Einstellung. Man sollte dem Zustand keine Beachtung schenken. Der Mensch muss immer denken: „Wonach strebe ich?“, und nicht: „Zu welchem Zustand strebe ich?“, niemals denken: „Wie geht es mir?“, sondern denken: „Wonach strebe ich?“, das heißt, er muss vor sich jene Eigenschaft, jenes Bild, jene Qualität sehen, nach der er streben soll.

Denkt auf keinen Fall über euch selbst nach. Sobald ihr an euch denkt, kommt es sofort zu einem Abstieg, es tauchen unzählige Störungen auf, die euch nach innen und in alle Richtungen ziehen. Konzentriert euch nicht auf euch, sondern denkt von euch aus nach außen. Dann werden wir schnell alle notwendigen, unvermeidlichen Zustände durchlaufen.

Wir werden verstehen, dass sie alle dazu da sind, dass wir – ungeachtet dessen, was wir durchleben – uns stets auf das Eine ausrichten. Das ist es, was es zu erkennen, zu ergründen und als Schlussfolgerung aus der Betrachtung der gesamten Kette von Zuständen zu ziehen gilt, die wir durchlaufen müssen.

Davon gibt es sehr viele. Jeder einzelne unterteilt sich wiederum in eine Vielzahl weiterer Zustände, und der Mensch kann jede Sekunde eine riesige Anzahl unterschiedlichster Zustände durchlaufen. Das hängt allein vom Streben nach vorne ab. Je mehr man sich nach vorne bewegt und sich immer klarer und stärker auf das Ziel ausrichtet, desto schneller dreht sich der kleine Motor, der diese Zustände durchläuft, und desto höher ist die Geschwindigkeit, mit der sie stattfinden.
Das hängt von uns ab. Wenn man auf nichts ausgerichtet ist, dann steht dieses Rad, diese Kette der Entschlossenheit still. Fangt an, ein wenig nach vorne zu streben – dann beginnt sich alles schneller und schneller zu drehen. Bleibt man stehen, beschäftigt man sich mit sich selbst – es steht alles still, alles ist leblos. Deshalb muss man nur von sich aus und nach außen denken.

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Aus dem Unterricht zum Sukkot-Fest, 25.09.2026

 



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Exodus – vom Physischen zum Spirituellen

Ein Gesprach mit Kabbalist Rabbi Michael Laitman

An keinem Menschen dieser Welt ist etwas Besonderes. Jedoch einem Perser namens Abram, der später auch Abraham genannt wurde, enthüllte sich der Schöpfer. Und es ist diese Offenbarung des Schöpfers, die Abraham zu etwas Außergewöhnlichem machte. Denn er wurde ein „Yehudi“, ein Jude, was vom Wort „Yechud“ (sich vereinigen) abstammt – er wurde mit dem Schöpfer eins. Wer ist demnach dieser Abraham? Er ist ein Mann, der mit einem spirituellen Funken beschenkt  wurde, mit einem Sinn für den Schöpfer. Außer diesem Empfindungsvermögen dem Schöpfer gegenüber war er jedoch weiterhin ein Mensch wie jeder andere.

An keinem unserer Organe ist etwas Heiliges. Demnach ist es auch bedeutungslos, wenn ein erkranktes Herz durch ein anderes menschliches Herz oder gar durch das eines Schweins ersetzt wird. Unsere Organe entstehen aus der gleichen Materie wie die jedes Tieres. Sie sind nicht heilig, nicht mit dem Schöpfer verbunden.

Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Juden und einem Nichtjuden, außer diesem Funken des Schöpfers, welcher in einem Juden vorzufinden ist. Dies bedeutet, dass wenn dieser Funken im Herzen einer Person existiert, diese Person jüdisch genannt wird. Wenn dieser Funke entschwindet, wird der Jude wieder zum Nichtjuden. Letzteres ist jedoch ganz unmöglich, da die Heiligkeit immer wächst und niemals abnimmt. Das ist ein spirituelles Gesetz – stetig wird alles näher an den Schöpfer herangeführt.

Der Exodus hin zur spirituellen Welt ist ein langsamer Prozess. Anfangs ist der Mensch in den weltlichen Verlangen gefangen. Schrittweise erkennt der Mensch die Sinnlosigkeit dieser physischen Existenz und wie bedeutungslos er ohne diesen Funken ist.

In der Haggadah steht geschrieben:

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Erziehung / Bildung

Ermittlung der Aufgabe

Erziehung ist das zentrale Problem der Menschheit. Wenn wir wenigstens einer Generation eine richtige Art der Erziehung und der Grundlagen beibringen könnten, dann könnten wir sicher sein, dass alle zukünftigen Generationen ihr Leben optimal leben könnten, weil sie entsprechend großgezogen wurden. Dies ist so, weil jede Generation, die die richtige Art der Erziehung bekommt, in der Lage sein wird, die nächste Generation angemessen aufzuziehen.
Andererseits zeugt das Versagen, solch eine Generation in nur einer Gesellschaft zu erziehen und zu beobachten, dass jede weitere Generation im Vergleich zu der vorangegangenen, minderwertiger ist, davon, dass die Menschheit niemals die richtige Art der Erziehung besessen hat.

Methode der Erziehung

Die richtige Art der Erziehung muss sich auf dem Verständnis gründen von:

  1. der wahren Natur  der Menschheit, der Gesellschaft und der Person (der authentische Zustand);
  2. dem gemeinsamen Ziel der Menschheit, der Gesellschaft und jeder Person (der endgültige Zustand);
  3. den Mitteln, jede Person, die Gesellschaft und die Menschheit zu diesem Ziel zu führen.

1. Unsere wahre Natur ist zum Teil bekannt. Lebenserfahrung erlaubt uns die Schlussfolgerung, dass der Mensch egoistisch und egozentrisch ist und dass alles, was

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Erläuterung zu „Unbelebt, pflanzlich, tierisch, Mensch“ (Shamati 115)

In der Natur unterscheidet man vier Stufen: unbelebt, pflanzlich, tierisch, Mensch.

Als unbelebt bezeichnen wir, was keine Freiheit und keine Herrschaft über sich besitzt. Das bedeutet, dass Freiheit mit der Herrschaft über sich selbst beginnt, und mit der Herrschaft über sich beginnt das spirituelle Leben. Derjenige, der nicht über sich selbst herrscht, ist spirituell tot. Einer der Zustände eines ernsthaft zum Schöpfer strebenden Menschen ist der Zustand, in dem er sieht, dass er in nichts Kontrolle über sich hat. Das lässt in ihm eine Bitte, einen Aufschrei zum Schöpfer entstehen, damit dieser ihm die Kraft gibt, sich selbst, den eigenen Egoismus zu beherrschen.

Er bittet darum, dass sein Körper ihm in allem gehorchen möge, aber nicht etwa, um stark zu sein und in dieser Welt alles, was er will, nach eigenem Gutdünken tun zu können. So tun es in unserer Welt starke Menschen, deren ausgeprägter Wille alle anderen beherrscht. In diesem Fall ist der Mensch sogar ein noch größerer Egoist. Alle kleinen Wünsche können sich in ihm als Komponenten zum Dienste eines großen egoistischen Willens versammeln.

Der Weg zum Spirituellen vollzieht sich aber anders. Der Mensch gelangt zu einem Zustand, in dem er alle seine Wünsche dem Schöpfer unterordnen will. Darin besteht seine Freiheit, darin besteht seine Willenskraft, darin besteht seine Herrschaft über sich selbst. Er will, dass die Eigenschaften des Schöpfers über ihn herrschen.

Der Schöpfer herrscht über ihn doch auch so! Der Mensch will aber, dass dies aus seinem eigenen Wunsch heraus geschieht, damit er sieht, weiß, versteht, genießt, dass der Schöpfer über ihn herrscht, damit er vollkommen damit einverstanden ist und den Wünschen und Gedanken des Schöpfers zuvorkommt, wie ein Pferd

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Erkenntnis der Einheit der Schöpfung

Der hauptsächliche Schwerpunkt der Wissenschaft der Kabbala ist die gegenseitige Durchdringung aller Teile der Schöpfung: die Erkundung dessen, wie alle Teile der Wirklichkeit aller fünf Welten, von einem Gesetz der Natur geleitet, sich ineinander einschließen, sich vereinigen und verbinden, bis sie ein Ganzes ausmachen, in dem alles ineinander eingeschlossen und miteinander verbunden ist.

Ferner entdeckt der Forscher der Höchsten Welt, dass alle Welten und die Wissenschaft der Kabbala selbst in nur zehn Wirklichkeiten vereint sind, die man als die zehn Sefirot bezeichnet (übersetzt aus dem Hebräischen „die zehn Lichter“), die eine Ordnung aus fünf Teilen bilden, die sich nach einem Punkt ordnen, der die Welt der Unendlichkeit bezeichnet.

Derjenige, der beginnt, die Wissenschaft der Kabbala zu studieren, muss sein Studium bei dem Punkt beginnen, und von ihm zu den zehn Sefirot übergehen, die sich in der ersten Welt unter der Welt der Unendlichkeit befinden, die als die Welt Adam Kadmon bezeichnet wird (übersetzt aus dem Hebräischen die Welt des „prototypischen Menschen“). Ferner findet der Studierende heraus, in welcher Weise die unzähligen Details, die in der Welt Adam Kadmon existieren, sich fortsetzen und verbreiten, der kausalen Ordnung folgend, nach den Gesetzen, die wir in der Astronomie, der Physik und weiteren irdischen Wissenschaften finden. Das heißt, dass die festgesetzten Gesetze absolut und gegenseitig verpflichtend sind, und das Gesetz der gestuften Entwicklung des Einen aus dem Anderen unterliegt keiner Übertretung: von dem Punkt- zu der ganzen Mannigfaltigkeit, die sich in der Welt Adam Kadmon befindet, und sich von dort die vier Welten verbreiten wie Abdrucke von einem Stempel, bis wir die ganze Vielfältigkeit erreichen, die es in dieser Welt gibt, und anschließend in unserer Forschung eingehen, indem wir alle Teile und Details der Schöpfung ineinander einschließen, bis wir schließlich die Welt Adam Kadmon erreichen, dann- die zehn Sefirot, dann- die vier Hauptstufen, und dann- den Ausgangspunkt.

Dabei kann man, ungeachtet der Tatsache, dass wir

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Die Welt der Unendlichkeit

Wir wissen nichts über den Schöpfer, ausgenommen Seinem Willen, uns zu erschaffen und uns Freude, Vergnügen oder Genuss zu bereiten. Nach Seinem Plan entspringt der Wunsch nach Vergnügen aus dem Nichts.

Des Schöpfers Wille zur Schöpfung wird Keter (Krone) genannt, da er wie eine Krone Seinen Willen, uns Freude zu Geben, umgibt.

Die Schöpfung von Keter kann man sich als ein Gefäß (Kli) vorstellen, welches vorbereitet wird, die Freude oder das Licht des Schöpfers (Or) zu erhalten. Dieser Punkt der Schöpfung wird Chochma (Weisheit) genannt und das Vergnügen, welches das Kliem füllt, wird Or Chochma (Licht der Weisheit) genannt.

Da das Verlangen nach Vergnügen der einzige Wunsch des Menschen ist, verweist uns der Schöpfer darauf, dieses auch zu verwenden. In vielen Ländern sehen wir an den heißen Sommertagen Wassermeloneverkäufer in Autos, oder bescheidene Karren nach Kunden rufen. Warum arbeiten diese Männer so hart unter der brennenden Sonne? Der Schöpfer gab ihnen den Wunsch,

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Die Vollkommenheit und die Welt

Wie wir wissen, ist das Wesentliche der Gebote des Schöpfers die Liebe, damit wir die maximale Aufmerksamkeit und das Mitgefühl allen Menschen in der Gesellschaft geben, genau so, wie wir es bei uns selbst tun. Lassen Sie uns versuchen zu betrachten, ob wir dies glauben können.

Möglicherweise ist es auch möglich, dies praktisch zu überprüfen. Ich denke, dass der Leser meine Abneigung gegenüber dem leeren Philosophieren schätzt. Unsere Generation weiß besser als andere, wie solche falschen Philosophien in der Praxis eingeführt werden können. Millionen Menschen können darunter leiden, nur weil einige theoretische Ideen, die als Grundlage dienen, nachgewiesen falsch und/oder irreführend sind. So kann dann die vollständige Theorie zusammenbrechen.

Ist es möglich, indem man die Welt und ihre Gesetze studiert, und unsere Folgerungen auf Tatsachen gründet, dass wir zu der Schlussfolgerung kommen werden, dass es notwendig ist, den Ansprüchen des Schöpfers zu folgen?

Wenn wir die vorhandene Ordnung in der Natur betrachten, sind wir durch die unglaublichen Gesetzmäßigkeiten und

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Die verborgene Bedeutung der Bibel

Am Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und leer und es war finster in der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht, und es ward Licht (Die Tora, Pentateuch).

Stell Dir einmal unser Universum vor: diese unendliche Menge an Galaxien, Sternen und Welten. Nun denke dir, dass wir von unserem Universum einen bestimmten Teil des Weltraumes entfernen – wie können wir uns die darauffolgende Lücke in dieser Leere vorstellen, die nichts enthält, was man beschreiben oder messen könnte.

In Wirklichkeit erhalten wir alle Phänomene in Form von Zeit, Raum und Bewegung. Es ist uns unmöglich, uns etwas vorzustellen, das ganz und gar unbeweglich, starr im Zeitraum ist und kein Volumen hat. So sieht die Analogie unseres Verständnisses der spirituellen Welten aus. Es gibt weder Begriffe von Zeit oder Bewegung noch von Raum in den spirituellen Welten. Da unsere gesamte Wirklichkeit und Empfindungen auf diesen physischen Konzepten basieren, ist die logische Schlussfolgerung, dass es absolut keine Verbindung zwischen Spiritualität und der Konstruktion einer physischen Wirklichkeit gibt, welche auf  unserer Wahrnehmungen basiert.

Wenn nun die Kabbala das Studium der spirituellen Welten ist, wie können wir dann über etwas sprechen, was für uns unvorstellbar ist? Wenn das Spirituelle für uns so undenkbar ist, wie können wir dann verstehen, was in den kabbalistischen Büchern geschrieben steht?

Was in der Tora (Bibel) steht

Wenn wir die Tora (Pentateuch) studieren, müssen wir uns darüber im Klaren sein,

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Die Realität der Unsterblichkeit

Vorwort

Viele fragen mich, warum ich so hartnäckig versuche, die Kabbala mit allen zugänglichen Mitteln zu verbreiten. Ich werde diese Frage mit den Worten des größten Kabbalisten des vergangenen Jahrhunderts Rabbi Jehuda Ashlag aus seinem Werk „Die Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“ (Punkt 155) beantworten:

„Warum verpflichten eigentlich die Kabbalisten jeden Menschen unabhängig von seiner Herkunft, seinem Alter, Geschlecht u.s.w. zum Studium der Kabbala? Weil in dem Studium der Kabbala eine große Kraft verborgen ist, über die jeder wissen sollte. Derjenige, der die Kabbala lernt, ruft allein durch seinen Willen zu verstehen die Einwirkung des Höheren Lichtes auf sich selbst hervor.

Diese Erscheinung ist dadurch bedingt, dass die Seele des Menschen vor ihrem Abstieg in unsere Welt voll Höheren Lichts war. Als die Seele in unsere Welt herabstieg und sich in einen Körper kleidete, blieb das Licht, von dem sie früher erfüllt war, in der Höheren Welt. Dieses Licht leuchtet der Seele aus der Höheren Welt und möchte in sie zurückkehren. Es leuchtet aber nur bei Beschäftigung des Menschen mit der Kabbala, weil die Kabbala das einzige Mittel ist, die Seele mit dem Licht wieder zu füllen“.

Eine Darstellung des Systems der Welten in der Form der konzentrischen Kreise. Dieses System verbirgt das umgebende Licht vor dem zentralen Punkt der Schöpfung unserer Welt. Unsere Welt ist umgeben von einem dichten undurchlässigen Schirm, der hier als ein schwarzer Kreis dargestellt wird. Er bewirkt die absolute Verbergung des Schöpfers (13. Jahrhundert).

Was bedeutet „der höhere Wunsch“?

Der Mensch weiß nicht, was das „Höhere“ bedeutet, solange

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Die Notwendigkeit, Kabbala zu lernen

„Wenn Sie mit Ihrem Herzen auf die eine berühmte Frage hören, bin ich mir sicher, dass dann jeglicher Zweifel darüber, ob Sie Kabbala studieren sollen oder nicht, spurlos verschwinden wird. Diese Frage ist sowohl bitter als auch gerecht, eine Frage, die sich jeder auf der Erde stellt: „Was ist der Sinn meines Lebens?“ (Rabbi Y. Ashlag, Einführung zu Talmud Esser Sefiroth Teil 2, 12-17, 44-57)

…eine Generation folgt der anderen auf diesem Planeten hier, und jede Generation und jedes Individuum stellt sich immer noch die gleiche Frage über den Sinn des Lebens, besonders in Zeiten des Krieges, globalen Leidens oder während unglückbringender Lebensphasen, die jeden von uns treffen können. Was ist denn das für ein Leben, in dem uns schon kleine Vergnügungen so teuer sind, dass die Abwesenheit von Leiden uns wie Glück erscheint?

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