Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Kongress: Einen Lebenspartner suchen

Frage: Beim Kongress in Nowosibirsk sind Single-Events für jüngere und ältere Leute mit dem Zweck, kabbalistische Familien zu gründen, geplant. Was sind Ihre Vorschläge?

Meine Antwort: Achtung! Es wird für junge und zukünftige Kabbalisten während des Kongresses ein spezielles Single – Event organisiert. Ich unterstütze das sehr. Ein Mensch braucht Unterstützung auf seinem Weg. Ich denke, das braucht jeder.

Wenn man die Möglichkeit hat, dorthin zu kommen, sollte man das auch tun. Wenn ihr noch keine Familie gegründet habt, rate ich euch dringlich, zu versuchen, einen Partner unter den Kabbalisten zu finden.

Ich bin sehr froh, dass solch eine Veranstaltung während des Kongresses stattfindet. Im Grunde genommen muss man sagen: Je mehr kabbalistische Familien es gibt, desto besser.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 25.11.2012



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Die soziale Spannung

Meinung:(S. Jakobsen, Wirtschaftschef der Saxo-Bank): Die Straßenstreiks in Griechenland, Portugal und Spanien sind für viele Länder zu einem nationalen Problem geworden. Eine ganze Generation junger Leute scheint verloren, was sich sicherlich auf die Leistungsfächigkeit, Innovationen und auf unsere Weltanschauung auswirken wird.

Zukünftig erwartet uns eine von zwei Optionen: die Radikalisierung – Faschismus und Sozialismus. Wenn die Politiker die Notwendigkeit der Veränderungen ignorieren, werden sich die Wähler auf die beiden Extreme stürzen: die extreme Linke oder die extreme Rechte. Die Zeit der Veränderung ist da, aber um die Notwendigkeit der Veränderungen wirklich nachvollziehen zu können, brauchen wir eine gravierende Krise.
Mein Kommentar: Es ist aber möglich, das Bedürfnis nach Veränderung nicht durch Leiden und Krise zu schaffen, sondern indem man das Bewusstsein dafür schärft, dass man etwas verändern muss, lange bevor sich die Ereignisse manifestieren; nach der Regel: „Der Weise sieht alles voraus“. Dazu ruft uns die Wissenschaft der Kabbala auf, indem sie die Methode zur Verfügung stellt, mit der man Änderungen im Menschen und in der Gesellschaft vornehmen kann, lange bevor uns die Natur durch Leiden dazu zwingt.


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Ich – Mein Nächster – Der Schöpfer

Baal HaSulam, „Die Welt“: Der praktische Teil einer Nächstenliebe ist das gütige Geben an den Nächsten.

Frage: Was ist „das gütige Geben an den Nächsten“?

Meine Antwort: Es ist das Geben, das dem Verlangen des Nächsten entspricht und für ihn das Gute ist. Dabei sind sowohl meine Vorstellungen über sein Wohl als auch seine eigenen unwichtig, weil das Wohl meines Nächsten durch seinen Dienst an den Schöpfer definiert wird. Ohne diese drei Punkte – „Ich“, „Nächster“, „Schöpfer“ – sind wir verloren. Wenn ich entsprechend den Vorstellungen meines Nächsten arbeiten werde, dann wird er über mich herrschen, und wenn ich selbstsüchtig arbeiten werde, so werde ich zum Sklaven meines Egoismus. Ich brauche etwas Höheres, damit sich die richtige Struktur bilden kann: der Untere, der Höhere und der Höchste über dem Höheren. Nur dann kann ich sicher sein, dass ich mich in der richtigen Linie aufhalte.

Frage: Wo befinde ich mich während des Gebens an den Nächsten?

Meine Antwort: Du bist der letzte Glied einer Kette – innerhalb des Schöpfers. Von da aus kann ich mich sowohl mir gegenüber als auch gegenüber meinem Nächsten richtig verhalten.

Frage: Wo befindet sich dabei mein Ich?

Meine Antwort: Außerhalb von mir und von meinem Nächsten. Ich bin auf der Suche danach, was für ihn gut ist, um die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erlangen. Mein Ziel ist die Verschmelzung mit dem Schöpfer, was mir als ein einziges Wohl vorgestellt ist.

Frage: Was geschieht dann, wenn der Nächste selbst nicht weiß, was er will?

Meine Antwort: Ein kleines Kind weiß auch nicht, was es will. Jedoch sorge ich mich um das Kind, weil ich verstehe, dass es stark, gesund, klug usw.. werden soll. Wenn ich somit die Handlung des Gebens an meinen Nächsten begehe, dann ist er für mich – der Kleine, er ist kleiner als ich. In dieser Situation bin ich der Gebende, und er nimmt mein Geben. Anders gesagt, er hat ein Bedürfnis, das ich befriedige. Folglich soll ich in ihm ein Bedürfnis offenbaren, das meiner Füllung entspricht, denn ich kann ihm kein Brot geben, wenn er Milch verlangt. Und außerdem soll ich in ihm ein Bedürfnis offenbaren, welches ihm einen Nutzen bringt – ein solches, dank dem er sich dem Schöpfer annähern wird.

Hierfür soll ich mich an den Nächsten anschließen und zusammen mit ihm die Verbindung mit dem Schöpfer erreichen. Mit anderen Worten, ich soll die Verbindung zwischen dem Nächsten und dem Schöpfer einleiten, wodurch ich ihn befriedigen kann. Womit? Ich bin doch keine Quelle des Lichtes. Wenn ich jedoch meinen Nächsten zur Verschmelzung mit dem Schöpfer bringe, dann bedeutet das, dass ich ihn dadurch ausfülle. Es ist deshalb unmöglich, ohne diese dreistufte Struktur auszukommen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Welt“, 30.11.2012



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Unschätzbare Augenblicke der Wahrheit

Aus dem Artikel von Baal HaSulam „Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“, Punkt 42: Der einzige Grund, der zur Quelle aller Leiden und Qualen wurde, die wir erdulden, und aller böswilligen Verbrechen und Unachtsamkeitsverstößen, über welche wir stolpern, ist die Nichtigkeit unseres Verständnisses der Höheren Lenkung.

Wenn wir die Höhere Lenkung verstehen, sprich die Höhere Kraft enthüllen und erkennen würden, was sie von uns will, wenn wir alle Beziehungen zwischen uns und dem Schöpfer klären würden, würden „wir uns sofort von allem Kummer und Leid befreien und sofort der Verschmelzung mit dem Schöpfer mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele würdig werden“.

Wir erkennen jedoch nicht den Schöpfer selbst, wie der Mensch fälschlicherweise glaubt. Jede Erkenntnis ist nur durch die Angleichung unserer Eigenschaften möglich, aus diesem Grund bedeutet die Erkenntnis des Schöpfers die Ähnlichkeit mit Ihm in den Eigenschaften. Ich kann Ihn nur in Bezug auf mich selbst prüfen, messen, spüren.

Wenn ich den Schöpfer enthüllen möchte, muss ich Ihm in meinen Eigenschaften ähnlich werden, anderenfalls werde ich Ihn nicht wahrnehmen können. Doch sobald ich mich Ihm in den Eigenschaften annähere und beginne, Ihn zu erkennen, mache ich von diesem Augenblick an selbstverständlich weniger Fehler und verändere mich unwillkürlich immer mehr.

Selbst um zu der allerersten Enthüllung, zu der allerersten Wahrnehmung des Schöpfers zu gelangen, muss ich mich verändern. Deshalb wird mein ganzer Weg in Abschnitte unterteilt, von denen der erste „im Dunkeln“ verläuft, wenn ich handle, indem ich Ratschläge von Kabbalisten befolge und glaube, dass ich auf diese Weise dem Schöpfer näher komme. Ich glaube daran, was in den Büchern steht, und bette mich in die Gruppe ein, ich nehme Beispiel an den Freunden und beginne letztendlich nach und nach, die höhere Kraft wahrzunehmen.

In mir entsteht eine gewisse innere Wahrnehmung des Schöpfers, später entwickelt sie sich immer mehr. Und dann beginne ich bereits zu verstehen, wovon in den Büchern die Rede ist und was die Kabbalisten meinen. Davor habe ich vielleicht zehn Jahre lang einfach nur gelesen, doch erst jetzt nimmt jedes Wort Geschmack für mich an.

Dieser Text geht mir sehr nah, als würde er zu einem Teil von mir werden. Ich verstehe, dass er davon, was in meinem Inneren passiert, erzählt.

Solche Augenblicke, solche Zustände sollten wir anstreben, um keine Fehler mehr zu machen und zu begreifen, was genau die Höhere Kraft von uns will.

Auszug aus dem Unterricht nach der Einführung zu TES, 29.11.2012

 



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Elixier, welches den Schleier von den Augen entfernt

Wenn der Mensch die Wissenschaft der Kabbala entdeckt und sie nur für sich selbst studiert und nicht, um die höhere Eigenschaft zu erlangen, dann verschließt sie ihm absolut alles. Er versteht nichts, was in ihm vorgeht, wenn er sich nicht auf die Verbindung mit der Gruppe ausrichtet, wenn er nicht die Korrektur, die Veränderung seiner selbst mit Hilfe des Höheren Lichts anstrebt, wenn er keine zwingende Notwendigkeit verspürt, sich selbst ändern zu müssen.

Dabei führt er anfänglich alle Handlungen absolut künstlich aus, und nur allmählich, unter der Einwirkung des Höheren Lichts, wird es für ihn zwingend notwendig. Wenn er aber keine korrekte Ausrichtung hat und noch nicht einmal künstlich wie ein spielendes Kind daran teilnehmen möchte, dann wird das Studium der Kabbala statt des „Lebenselixiers“ zum Gift für ihn.

Warum? Weil er zu einem noch größeren Egoisten wird. Mit Hilfe der Kabbala möchte er sich bereichern. Er denkt, dass er bereits der Größte ist und nichts mehr braucht. Solche Menschen weichen in der Regel vom Weg ab oder eröffnen ihre eigenen Gruppen. Doch auch das ist gut. Alles soll sich letztendlich klären.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 18.11.2012



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Aus wessen Fehlern sollte man lernen?

Ich finde, dass die Gruppen sich in erster Linie mit uns besprechen und ihre Probleme unseren Koordinatoren und Leitern erklären sollten.

Sie müssen verstehen, dass wir unheimlich viele Erfahrungen gesammelt haben. Wir halten sie auf keinen Fall für klein, nichts wissend oder für Anfänger, dennoch gibt es keinen Weiseren als den Erfahrenen. Wir haben das alles bereits durch, deshalb sollte man keine offenen Türen einrennen. Ihr solltet es euch nicht miteinander verderben und zurückbleiben, nur weil ihr keinen Rat einholen möchtet!

Im Gegenteil, ihr solltet wie kleine Kinder fragen. Ein Kleinkind möchte, dass ihm gezeigt, erklärt, geholfen wird, und das Wichtigste ist, dass alles schnell geht. Lernt von kleinen Kindern, lernt von der Natur. Die Natur entwickelt uns auf der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufe, und auf der Stufe „Mensch“ müssen wir uns selbst entwickeln. Doch wir müssen von den unteren Stufen lernen, auf denen uns die Natur, d.h. der Schöpfer, deutlich zeigt, wie wir handeln sollen. Deshalb führe ich immer kleine Kinder als Beispiel an.

Lernt von ihnen. Für ein Kind ist es nicht wichtig, ob es ein Spielzeug von oben selbst holt oder ob du es ihm gibst – wichtig ist, dass es dieses Spielzeug schnellstmöglich in den Händen hält. Es ist ihm egal, ob du mit ihm schimpfen wirst – das Kind möchte etwas haben und wird trotz allem hartnäckig danach verlangen. Das Wichtigste ist vorwärts zu gehen, das Wichtigste ist das Ergebnis.

Und deshalb bitte ich euch inständig und lege euch nahe, auf keinen Fall zu verbergen, was bei euch geschieht. Das kann sehr schnell gelöst werden. Doch euer Egoismus treibt euch ständig dazu an, etwas zu verbergen, es selbst zu lösen. Bitte nicht!

Das Wichtigste in der Wissenschaft der Kabbala und überhaupt bei unserem spirituellen Vorankommen ist die Offenheit. Ihr seht, dass ich nichts verberge und mich vor nichts geniere. Im Gegenteil. Der Mensch muss lernen. Und er soll von dir und aus deinen Fehlern lernen. Wenn er diese Fehler nicht macht, dann kommt es dir zugute.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 11.11.2012



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Wo es Liebe gibt, gibt es keine Fragen!

Frage: Warum richtet sich unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Arbeit im Unternehmen? Wann findet endlich der wichtigste Teil – das Vorankommen in der spirituellen Arbeit – Beachtung?

Meine Antwort: Wir müssen uns mit dem Unternehmen befassen, weil wir den Rezipienten studieren müssen: was ist besser für ihn, wie kann das Material am besten an ihn weitergegeben werden, wie kann er bedient werden usw. Du baust eine Verbindung zu der Außenwelt auf, deswegen musst du Tausende verschiedene Fragen klären, die Kommunikation und Verbreitung betreffen.

Doch was für Fragen kann es in der Gruppe geben, wenn Liebe zwischen uns herrscht? Wenn es Liebe gibt, gibt es keine Fragen. Also besteht das Problem darin, dass es keine Liebe gibt! Erlangt die Liebe und es wird keine Fragen geben!

Denn alle Fragen gehen aus dem Egoismus hervor. „Wie können wir das am besten einrichten: so oder anders? Sollen wir uns vielleicht trennen oder doch zusammen kommen? Haben Frauen hier Platz oder nicht?“ Wenn das Ziel klar ist und man begreift, dass es gemeinsam erreicht wird, dann gibt es keine Fragen mehr. Erhebt euch also über euren Egoismus, und alle Fragen werden sich von allein erledigen.

Folgt ihr dem Schöpfer oder dem Egoismus?! Was führt euch an? Man muss sich dessen im Klaren sein, dann wird alles einfach sein.

Ich habe viele Probleme mit unserem weltweiten kabbalistischen Unternehmen: Von früh bis spät gibt es Meetings, Treffen, Lösungsfindungen – alles Mögliche. Doch was die Gruppe betrifft, finde ich, darf es keine Fragen geben.

Die Beziehungen zwischen den Freunden müssen nur auf die Liebe gerichtet sein. Und ich will über nichts anderes mit dem Freund sprechen, als über die Liebe zwischen uns und die Erhebung des Schöpfers. Genau darin ist er ein Freund für mich! Und wenn nicht, dann gibt es hier nichts zu bereden.

Versucht, konkreter zu sein. Dann wird eure Zeit und Kraft nicht für unwichtige Dinge vergeudet, alles wird sich vorwärts bewegen, und ihr werdet sehen, wie ihr vorankommt.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 11.11.2012

 



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Kongress: der glücklichste Augenblick

Frage: Wir machen uns oft Gedanken darüber, wie wir den Zustand des Gebets erreichen können. Doch andererseits ist der Kongress ein so freudvolles Ereignis…

Meine Antwort: Das Gebet muss aber auch nicht traurig sein. Gebet bedeutet das Erwarten der Korrektur. Soll ich etwa weinen, auf den Knien liegen und mit der Stirn gegen die Wand schlagen? So etwas gibt es nicht!

Gebet ist ein Gefühl im Herzen. Ich möchte, dass mein Herz korrigiert wird. Ich bereite es darauf vor, dass es Änderungen durchläuft, dass es aufhört, egoistisch zu sein, an sich selbst zu denken.

Sobald das Herz aufgehört hat, an sich selbst zu denken, beginne ich sofort, die Höhere Welt wahrzunehmen. Das ist das, was ich will! Und das nennt sich Gebet! Nichts anderes.

Frage: Wir sprechen aber davon, dass wir zu dem Zustand der Verzweiflung, der Machtlosigkeit, zu einer sehr schwierigen Empfindung kommen müssen, und ein Kongress symbolisiert den Zustand der Freude, der Vereinigung. Wie kann das miteinander verbunden werden?

Meine Antwort: Das ist ebenfalls sehr einfach.

Die Verzweiflung muss Freude bereiten. Das bedeutet, dass ich an meinen eigenen Kräften verzweifelt habe – schaut, was ich erreicht habe! Ich baue nicht mehr auf mich selbst.

Baal HaSulam schreibt, dass es keinen glücklicheren Augenblick im Leben eines Menschen gibt, als wenn er spürt, dass er nicht sich selbst helfen kann und dass ihm nichts helfen wird, es sei denn, es geschieht ein Wunder von oben – und genau dann geschieht es auch. Es gibt keinen glücklicheren Augenblick als das Gefühl, dass nur das ihn retten wird. Was kann es Besseres geben?..

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 25.11.2012



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Bereitet euch darauf vor, das höhere Licht anzuziehen!

Frage: Welche Aktivitäten sind auf dem Kongress in Nowosibirsk am effektivsten, um das höhere Licht anzuziehen?

Meine Antwort: Die alleraktivsten Handlungen auf dem Kongress sind Workshops. Vor jedem Workshop gibt es Lektionen oder Gespräche, in denen wir ein bestimmtes Thema behandeln, danach findet ein Workshop zum gleichen Thema statt und später werden Fragen beantwortet. Das ist das wichtigste „Paket“, welches zweimal täglich wiederholt wird. Also werden wir an drei ganzen Tagen sechs Blöcke haben.

Darüber hinaus wird es weitere sehr effektive Veranstaltungen geben. Die wichtigsten davon sind die Freundesversammlungen, die 15-30 Minuten vor der Morgenlektion für die „Aufwärmung“ sorgen werden. Dann gibt es noch Mahlzeiten, die in Form von Versammlungen mit Ansprachen, Gruppenvorstellungen usw. stattfinden werden. Alles in einem wird der Kongress sehr viele Aktivitäten enthalten. Doch die Freundesversammlungen und die Workshops stellen den Hauptteil dar.

Das Wichtigste ist euer Kontakt, in dessen Innerem ich mich befinde. Gemeinsam werden wir das Höhere Licht anziehen. Also bereitet euch darauf vor!

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 25.11.2012



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Das Geben über der gähnenden Leere

Frage: Wie sollen wir uns den zukünftigen Zustand der Weltgruppe vorstellen: als einen Aufstieg über alle Gegensätze oder als einen Zustand der Harmonie und des Aufblühens?

Meine Antwort: Nein, es wird keine Harmonie geben!

Der Egoismus wird niemals Erfüllung finden – Malchut der Welt der Unendlichkeit bleibt schwarz und leer. Zimzum Alef (die erste Einschränkung) verschwindet nicht, verändert sich nicht und kehrt nicht zurück, sie bleibt. Und über dieser schwarzen Leere wird ein neues Kli, ein neues Gefäß, ein neues Verlangen aufgebaut, welches nur um des Gebens willen handelt. Das heißt, ich mit meinen ganzen egoistischen Verlangen werde niemals Erfüllung finden, sie werden leer, schwarz und gähnend bleiben. Und über ihnen werde ich Erfüllung in der Eigenschaft des Gebens finden.

Deshalb ist unser Spiel anders als in allen anderen Methoden. Wir spielen bereits jetzt die zukünftige Welt vor. Wie in dem berühmten Spruch: „Wenn du glücklich sein willst, dann sei es!“ – und fertig, mach es jetzt.

Male dir die zukünftige Welt und lebe in ihr. Und wenn du dir alles so vorstellst, was bedeutet „mit dem Glauben über dem Verstand zu gehen“, dann beginnst du, ein Bedürfnis danach zu entwickeln, dass es geschieht. Und genau diese Handlung ist ein Gebet darum, dass das, was du dir vorstellst, in der Realität erscheint – und dann geschieht es auch.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 11.11.2012



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