Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Fürsorge für die Welt

Kongress in Nowosibirsk, Lektion 5

Frage: Wie äußert sich die Ehrfurcht vor dem Schöpfer in unserer Arbeit mit der Welt?

Meine Antwort: Die Ehrfurcht vor dem Schöpfer äußert sich in der Ehrfurcht vor der Welt, ob wir sie korrigieren können.

Ich muss wirklich Angst davor haben, ob ich alles dafür tue, damit die Welt nicht nur nicht leidet (obwohl es das primäre Stadium der Ehrfurcht ist), sondern auf einem leichten Weg zum Schöpfer gelangt. Denn der Schöpfer ist absolut nicht daran interessiert, dass jemand auch nur einen Augenblick leidet, und die Leiden der Welt hängen nur davon ab, wie ich sie zum Schöpfer führe. Ich bin dafür verantwortlich.

Das wird sich uns allmählich als eine kolossale Mission mit großer Verantwortung zeigen.

Auszug aus der 5. Lektion des Nowosibirsk-Kongresses, 09.12.2012



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Wiedergeburt der Familie

Frage: Im Familienleben passiert es manchmal, dass du versuchst, eine gemeinsame Sprache zu finden und zu helfen, aber danach das Ergebnis bedauerst. Wie kann ich ein solches Feingefühl entwickeln, welches mir erlaubt, vorher zu wissen, ob meine Versuche von Nutzen sind.

Meine Antwort: Versuche aus der Liebe heraus zu handeln, ganz gerade.

Übrigens lehrt uns die integrale Erziehung genau das, und zwar wie die Wechselbeziehungen geregelt werden. Denn nur das fehlt uns, um von der jetzigen erbärmlichen Stufe zum Leben in Harmonie und Vollkommenheit aufsteigen zu können. Der Mensch entwickelt sich, um im Endeffekt alle Menschen in der Welt spüren zu können.

Die Familie ist nur die erste, die nächstliegende Etappe auf diesem Weg. Und dann, wenn der Mensch sich weiter entwickelt hat, beginnt er alle Menschen in seiner Umgebung zu spüren: wie sie leben, woraus sie bestehen, was sie denken, wie sie sich zu ihm verhalten und wie er sich zu ihnen verhält. Er „liest sie ab“, er wird zu einer Art Röntgenapparat, er sieht durch sie hindurch. Die Welt ist jetzt durchsichtig für ihn. Dadurch weiß er, wie er die Verbindung mit den Menschen herstellen kann und welche Reaktionen er auslösen soll.

Genau deswegen sprechen wir so viel über die Regelung der Familienbeziehungen. Im Grunde genommen ist das ein Sprungbrett zur Einheit mit der gesamten Umgebung und dadurch mit der ganzen Wirklichkeit. Alles kommt dank „der Feinheit der Seele“, der Schärfe der Wahrnehmung, die der Mensch aus den integralen Übungen schöpft. Genau auf diese Weise kommen wir voran. Das Einzige, was von uns verlangt wird, ist, ein solches „Auflösungsvermögen“ zu erlangen, das uns ermöglichen würde, eine höhere Dimension zu erreichen. Dann entdecken wir um uns herum eine Welt, die viel farbenprächtiger und tiefer ist, als die, die wir hier und jetzt wahrnehmen.

Wir können das nur erreichen, indem wir  unsere Beziehungen mit den Nächsten üben. Zuerst erscheinen diese Übungen für mich als ein infantiles Spiel, aber das ist nicht so. Denn dadurch enthülle ich meine feinsten Gefühle und Eigenschaften, mache sie präziser und dringe durch die jetzige Welt in die höhere Dimension durch. Ich beginne Dinge zu unterscheiden, die sich über der Zeit befinden, nehme die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft als Parameter wahr, die in der Natur enthalten sind. Ich unterscheide eine Vielzahl an Erscheinungen – und das alles dank unserer „Wohnzimmerübungen“ mit dem Ehepartner, wenn wir unsere „Spiele“ bei einer Tasse Kaffee spielen.

In Wirklichkeit haben wir einfach nichts anderes mehr zu tun. Die Zeit der äußeren, mechanischen, groben Eroberung der Welt ist vorbei. Wir haben die Technologien, die Wissenschaft, die Technik und die Wirtschaft genug entwickelt. Damit ist Schluss. Der nächste Abschnitt kommt, und jetzt müssen wir die Verbindung mit der Natur und der Welt mit Hilfe der Selbstvervollkommnung herstellen.

Das Gleiche geschieht auch im Familienleben: Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir einander nicht mehr ertragen und nicht miteinander zurechtkommen können. Es geht gar nicht um gegenseitige Vorwürfe, im Grunde genommen leben wir nur wegen der Kinder zusammen. Ohne etwas Attraktives aneinander zu finden, gehen die Eheleute oft fremd, und ihr Zuhause wird zu einem „Hotelzimmer“ für sie. Einige hält das gemeinsame Geschäft zusammen. Dabei verstehen die Menschen alles sehr gut und führen oft ein sehr freies Leben, das man aber nicht als Zusammenleben bezeichnen kann.

Und so haben wir eine sehr ernste Krise in der Familie erreicht, und uns bleibt nichts anderes übrig, als uns selbst zu verbessern. Man kann ein Schloss für Eheleute bauen und es mit den besten Möbeln und modernsten Haushaltsgeräten ausstatten, nichts wird helfen. Heute wohnen „die Lebensgefährten“ ohnehin in getrennten Zimmern und haben kaum Kontakt miteinander. Jeder isst zu seiner eigenen Zeit, jeder hat seinen eigenen Schrank, seinen eigenen Computer usw.

Wir haben also keine weitere Möglichkeit, uns äußerlich zu verbessern, sowohl grundsätzlich in der Welt als auch im Familienleben. Auf dieser Ebene haben wir das ganze Potenzial erschöpft und sind nun einfach verpflichtet, eine neue Etappe einzuläuten. Es ist an der Zeit, den Menschen zu verändern, ihm neue Möglichkeiten beim Kontaktieren mit der Umgebung zu bieten, ihm beizubringen, wie gute Wechselbeziehungen über dem ganzen jetzigen „Müll“ aufgebaut werden können. Eben darin besteht das Wesen der neuen Ära, an deren Schwelle wir stehen.

Dank der Veränderungen in der Familie verändern wir auch alles andere: die Gesellschaft, die Technologien, die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Kultur, die Bildung … Doch so oder so wird das alles durch innere Veränderungen in jedem hervorgerufen, deswegen gibt es genau hier das wichtigste Problem. Wir müssen die Aufmerksamkeit von äußerlichen Veränderungen, von den Banken und der Industrie, auf den Menschen verlegen.

Und wir beginnen mit dem Punkt der Vereinigung in der Familie. Als erstes müssen wir akzeptieren, dass die Pyramide unserer Beziehungen von dem Punkt der Vereinigung gekrönt wird. Dieser Punkt befindet sich über allem. So lasst uns doch diesen Punkt mit Herz und Verstand bewahren – und ausgehend davon werden wir sehen, wie unsere ganzen Probleme unten gelöst werden können.

Wir müssen einander nicht korrigieren, etwas voneinander fordern. Es steht geschrieben: „Der Mensch helfe seinem Freund“. Nur so müssen wir handeln – indem wir dem Partner gegenüber Zugeständnisse machen und uns selbst mit Hilfe von speziellen Übungen vor ihm annullieren.

In jedem Fall darf jeder Schritt nur mit dem Punkt der Vereinigung begonnen werden. Unser ganzer Plan besteht darin, die gemeinsame Verschmelzung zu erreichen. Ohne diesen finalen Orientierungspunkt werden wir nicht auskommen können, denn „das Ende der Handlung ist im ursprünglichen Gedanken enthalten“. Wir brauchen ein reales Programm, das zum Ziel führt.

Deswegen müssen wir die Spitze der Pyramide immer vor Augen haben. Auf diese Weise verschwinden mein Partner und ich als einzelne Personen und werden zu einem Ganzen –  zu einer wahren spirituellen Struktur. Dieses Ziel legen wir von Anfang an fest und klären und verstärken es dann ständig. Womit auch immer wir uns beschäftigen mögen, alles muss  letztendlich dazu berufen sein, diesen Punkt zu verstärken. Er ist für uns nicht nur das Endziel, sondern auch das Ziel jeder einzelnen Handlung. Denn anderenfalls wird diese Handlung nicht richtig sein und uns nicht dem Ziel näher bringen.

Und das Ziel ist die Einheit, die Vereinigung. Wir ergänzen einander bis zu dem Punkt, an dem die besten und sogar die schlechtesten Sachen, die wir in uns und in dem anderen sehen, nicht unrealisiert bleiben. Wir stellen plötzlich fest, dass alle unsere „Vorsprünge“ und „Vertiefungen“, alle Vorzüge und Mängel dermaßen übereinstimmen, dass jeder von uns ideal in den andere reinpasst und ihn vervollständigt. In der Kabbala-Sprache wird es so definiert: Der weibliche Teil (Nukwa)  und der männliche Teil (Seir Anpin) sind von Angesicht zu Angesicht in einem unentwegten Zusammenwirken in allen zehn Sefirot miteinander verschmolzen. Das heißt, dass alles Schlechte und Gute, das wir ständig enthüllen, nur zur Verstärkung dieses Punktes der Vereinigung dient. Dadurch wächst er ständig – angefangen mit einem einfachen Einvernehmen – immer mehr.

Und dann sehen wir, dass in diesem Punkt eine neue Eigenschaft geboren wird, eine neue Empfindung, die wir früher nicht hatten. Sie befindet sich dort, wo wir als Einzelne nicht mehr zu unterscheiden sind. Es wird als „Tropfen der Einheit“ bezeichnet – denn in einem Tropfen sind einzelne Teile, jene zwei Tropfen, die zu einem Tropfen geworden sind, nicht zu sehen. Genau diese Empfindung, dieser Tropfen der Lebensenergie ist die Liebe. Die Eigenschaft, das Gefühl, das wir in diesem Tropfen enthüllen, kommt nicht von dieser Welt. In ihm ertasten wir unsere Wurzel, ein gewisses höheres Schicksal, die Höhere Kraft, die uns zusammengebracht, vereinigt und zur Verschmelzung geführt hat. Das heißt: „Ein Mann und eine Frau und die Shechina zwischen ihnen“.

Das alles erfordert schwere Arbeit, und dafür ist eine breite öffentliche Unterstützung nötig. Allein können wir diese Aufgabe nicht bewältigen, wir können nicht immer wieder zu ihr zurückkehren, hartnäckig und unermüdlich. Hier brauchen wir Hilfe von der Umgebung, wir müssen sehen, dass andere es auch machen, wir müssen uns mit ihnen treffen und darüber reden.

Ja, wir sind nur Menschen, doch wir haben die Möglichkeit, den Punkt der höheren Vereinigung zu erreichen. Deswegen brauchen wir uns nicht zu schämen und uns vor den anderen zu verschließen. In der Küche und im Schlafzimmer passiert mit uns allen das Gleiche.

Anders gesagt, das „ideale“ Bild, das wir gemalt haben, krönt eine sehr schwere Arbeit, sehr komplizierte innere Schlachten. Das sind keine rosa Träume, sondern der Krieg des Menschen gegen sich selbst, das sind ständige Anstrengungen, die er unternimmt, um sich zu öffnen, dem Partner zu helfen – und das alles nur um der Vereinigung willen. Die innere Arbeit hat viele entgegengesetzte Gefühle und verschiedenartige Details. Stell dir vor, zum Beispiel, dass eine Fabrik unter deiner Leitung mit dem Herstellen eines neuen Produkts beginnt. Diese Innovation erfordert viel Kraft und Ressourcen, du musst dich mit Leib und Seele reinhängen, um alles zu analysieren, durchzudenken und richtig miteinander zu verbinden.

Kurzum, fangt an und ihr werdet sehen, dass es nicht einfach ist. Es werden sofort Fragen und Probleme entstehen: „Wie geht es weiter? Warum sind wir plötzlich stehengeblieben? Warum haben wir keine Kraft mehr?“ Hier ist wichtig, die Übungen jeden Tag fortzusetzen.

Frage: Wie wird das Leben der Eheleute, die ihr Ziel – die Vereinigung – bereits erreicht haben, aussehen?

Meine Antwort: In erster Linie sind sie ständig in Bewegung, im Prozess, bis die ganze Welt das Gleiche erreicht. Plötzlich stellen sie fest, dass sie sich in einer integralen Verbindung mit allen anderen Paaren der Welt befinden. Denn jedes Paar ist wie ein Dipol, in dem zwei Potenziale – positiv und negativ – zu einem System verbunden sind. Eine Kompassnadel  ist ebenfalls ein Dipol, der sich nach der Position der magnetischen Pole dreht. So ist jedes Paar wie diese Nadel mit zwei entgegengesetzten Ladungen. Doch gemeinsam bilden die Partner eine „Bedeckung“ und werden zu einem vollwertigen einheitlichen „Modul“.

So ist die Welt geschaffen: es gibt kein Plus ohne Minus, kein Licht ohne Dunkelheit, keine Erfüllung ohne Gefäß, keinen Schöpfer ohne Geschöpfe. Das bezieht sich genauso auf die Familie.

Und dann sehne ich mich plötzlich danach, das Leben nicht nur in meiner „Zelle“, sondern in dem ganzen Körper zu spüren. Dieses Gefühl, dieses Bedürfnis kommt zu mir durch den Punkt der Vereinigung. Selbst wenn ich die Einheit und die Vollkommenheit in der Familie erreicht habe, enthüllt sich in dieser Vollkommenheit ein Mangel – es stellt sich heraus, dass es Einheit von einer höherer Qualität, eine höhere Vollkommenheit gibt. Genau dann stellt sich heraus, dass ich von der ganzen Welt abhängig bin. Alle Zellen in der Welt sind Zellen eines einzigen Körpers. Alle Dipole sind verbunden und voneinander abhängig, was bedeutet, dass ich mich nicht korrigieren und ein wahres Leben führen kann, solange die anderen nicht korrigiert sind.

Somit, wenn wir die Familie korrigiert haben, kommen wir zu den weitreichenderen Korrekturen. Die ganze Menschheit wird sich allmählich an diesen Korrekturen beteiligen, angefangen mit den einzelnen „Familienzellen“ bis hin zu den komplizierteren Systemen, „den Organen“ des gemeinsamen Körpers, bis wir die vollständige Korrektur der ganzen „Konstruktion“ erreicht haben.

Auszug aus dem 35. Gespräch über ein neues Leben, 16.07.2012

 



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Die richtige Absicht

Kongress in Nowosibirsk, Lektion 4

Frage: Wie kann ich die richtige Absicht in Bezug auf die Gruppe aufbauen? Wie äußert sie sich? Und woran kann ich erkennen, dass ich mich in der richtigen Absicht befinde?

Meine Antwort: Die Absicht in Bezug auf die Gruppe muss sehr einfach sein: Ich bin in die Gruppe gekommen, um meinen Egoismus loszuwerden, mich über ihn zu erheben, mit dem Schöpfer zu verschmelzen, meine nächste Stufe zu enthüllen, zu einem Menschen zu werden. Auf diese Weise muss ich die Gruppe betrachten und alles in ihr machen, was mich zu diesem Ziel führt.

Ich darf es nicht vergessen und muss mich genau an diese Ausrichtung halten. Dabei achte ich nicht auf die Gesichter, Charaktereigenschaften oder etwas anderes – das alles ist unwichtig für mich, sollen sie doch sagen, was sie wollen. In erster Linie möchte ich mein Ich ausschließen, ich möchte einfach zusammen mit ihnen treiben. Und später werden wir weiter gehen.

Ich kann mich aktiv an der Arbeit der Gruppe über meiner Selbstannullierung beteiligen, erst nachdem ich im Selbstverzicht erfolgreich war. Für gewöhnlich fangen die Menschen an, durch den eigenen Egoismus Druck auszuüben, alles mit Gewalt ändern zu wollen, wie es in unserer Welt üblich ist. In einer Gruppe hat es nichts zu suchen.

Auszug aus der 4. Lektion des Nowosibirsk-Kongresses, 07.12.2012



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Der Blick auf das eigene Leben mit den Augen des Schöpfers

Frage: Nach dem Kongress in Nowosibirsk spüren wir eine sehr große Verantwortung, als wäre ein neues System der Beziehungen zwischen uns entstanden, bei dem unser ganzes Leben nur in gegenseitiger Fürsorge füreinander verlaufen sollte. Wie können wir die ganze Arbeit bei Null anfangen, wie können wir den ersten Schritt auf dieses neue Feld wagen?

Meine Antwort: Es wurde tatsächlich eine neue Wahrnehmung geboren. Doch die Verbindung an sich ist nicht neu, sie existiert bereits und enthüllt sich uns nur immer mehr. Ich merke, dass ihr euch in einem neuen Abschnitt seht und neue Empfindungen enthüllt habt. Dementsprechend wurde auch der Verstand erneuert, der zusammen mit den Gefühlen arbeitet. Nun besteht die Frage darin, wie wir das Ganze als Tatsache annehmen können, die uns zu einer noch größeren Verbindung vorantreiben würde – alle zusammen, mich eingeschlossen. Genau darin bestand die qualitative Veränderung – ich ordne mich immer mehr in die Gruppe ein, denn ihr habt einen fortgeschritteneren Zustand enthüllt.

Das weitere Vorankommen besteht darin, dass jeder die erreichte Einheit aufrechterhält. Zumindest sollten wir versuchen, das gleiche Gefühl, das während unserer Vereinigung auf dem Kongress entstanden ist, festzuhalten, und zwar trotz der genau entgegengesetzten Zustände, die folgen werden: es werden vollkommen entgegengesetzte Gefühle und Berechnungen aufkommen. Sie werden noch nicht einmal der einstigen Einheit widersprechen, sondern einfach ablenken und vom Weg abbringen, sie werden uns zwingen, wieder wie früher den kleinbürgerlichen Werten hinterherzulaufen.

Und hier sollten wir versuchen, unseren Zustand mit den Augen des Schöpfers zu betrachten, d.h. nicht nur „von unten nach oben“, sondern auch „von oben nach unten“ zu schauen. Das bedeutet, wir sollten uns selbst mit den Augen eines Kindes sehen, das sich für erwachsen hält.

Es blickt nicht einfach von seinem Platz zu den Erwachsenen auf, sondern malt sich aus, es wäre bereits erwachsen, und stellt sich vor, was es dann machen, wie es sein Leben einrichten und sich verhalten würde. Das heißt, wir müssen uns vorstellen, welche Einstellung wir unserem Leben gegenüber in einem bereits „erwachsenen“ spirituellen Zustand haben würden.

Erwachsen sein bedeutet, wie der Schöpfer zu sein. Und ich muss mir vorstellen, dass ich mich neben dem Schöpfer befinde und mein spirituelles Gefäß durch die vollkommene Verbindung aller Verlangen, durch unseren Selbstverzicht und den gegenseitigen Einschluss ineinander bis hin zur Unendlichkeit gebildet wird, so dass jeder von uns das ganze gemeinsame Verlangen und die Enthüllung des Schöpfers darin wahrnimmt.

Es ist unmöglich, das in Worte zu fassen, weil alle unsere Worte einer zerbrochenen Welt und nicht der Einheit entstammen.

Wir sollten versuchen, mit solchen Augen das Leben, die Freunde, den Lehrer, unsere ganze Arbeit zu betrachten und uns auf diese Weise dem Ganzen gegenüber zu verhalten. In unserem alltäglichen Leben, „außerhalb der Tempelmauern“, verhalten wir uns genauso wie alle anderen, ohne uns von ihnen abzugrenzen. Und innerhalb unserer Gruppe müssen wir den korrigierten Zustand sehen. Jeder soll auf diese Weise die Gruppe und sein ganzes Leben von oben betrachten. Dann wird er diesem korrigierten Bild entsprechen. Während des Studiums, mit dem Lehrer und mit der Gruppewird er sich entsprechend der höheren Stufe, die er sich vorstellt, verhalten können. Denn was ist der Schöpfer? Es ist die höhere Stufe. Und das ist alles, was wir brauchen.

Das Wichtigste ist, sich in jedem Augenblick an „Es gibt niemanden außer Ihm, der gut ist und Gutes tut“ festzuhalten. So stelle ich mir den Schöpfer vor, der sich in mir befindet, und ich stelle mir vor, was Er in einem solchen Fall von mir verlangen würde. Was würde von mir verlangt werden, wenn ich mich in einem solchen Zustand befinden würde? Wie würde ich mich allem gegenüber verhalten, wenn genau ich derjenige wäre, außer dem es niemanden gibt, der gut ist und Gutes vollbringt?

Ich muss erkennen, dass alle meine Handlungen vom Schöpfer ausgehen: sowohl meine Haltung gegenüber den Freunden als auch gegenüber der Welt – und das alles ist gut und geschieht zum Wohl. Letztendlich wird jeder so spüren, und diese Empfindung entsteht in uns bereits allmählich. Darüber steht auch geschrieben, dass „Groschen für Groschen zu einem großen Kapital anwächst“. Wir unternehmen Anstrengungen, die sich sammeln und letztendlich zu einem Sprung führen: es kommt die Stufe 0, dann die Stufe 1, 2, 3, 4 und dann der Sprung. Und wieder die Stufen 0, 1, 2, 3, 4 und wieder ein Sprung. Auf diese Weise erreichen wir endlich unsere erste spirituelle Stufe.

Auszug aus dem Unterricht zu den Fragen nach dem Kongress in Nowosibirsk, 11.12.2012

 



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Ein durchaus rationales Wunder

Frage: Das Chanukka-Fest symbolisiert ein Wunder. Doch jetzt soll die gleiche Kraft zur Korrektur genutzt werden, was einen sehr rationalen Vorgang darstellt. Oder wird das auch wie ein Wunder geschehen?

Meine Antwort: Das Wunder besteht darin, dass sich die höhere Kraft im Inneren unserer Verbindung enthüllt. Wir verbinden uns nicht einfach so untereinander. Im Inneren unserer Verbindung enthüllen wir eine besondere Wärme, eine gemeinsame Form, die als Dasein wie „ein Mensch mit einem Herzen“ bezeichnet wird.

Und dann enthüllt sich in diesem Herzen, welches aus allen Herzen besteht, jene Kraft, die dazu in der Lage ist, uns zu einer höheren Stufe aufsteigen zu lassen. Einerseits ist das ein durchaus rationaler Vorgang, denn indem wir uns verbinden, erreichen wir die Harmonie, eine größere Übereinstimmung mit der Natur. Doch andererseits enthüllt sich nach unserer Vereinigung plötzlich eine zusätzliche Kraft zwischen uns, die es in unserer Welt nicht gibt, als Folge unserer Verbindung.

Diese Kraft enthüllt in uns neue Wahrnehmungsorgane und vollbringt das, was in unserer Welt unmöglich war – eine wahre Vereinigung, und zwar in solchem Grade, dass ich beginne zu spüren, dass die ganze Welt Teile meines Körpers darstellt. Fremde Menschen werden zu nahestehenden für mich, einfach zu einem Teil meiner selbst. Und das ist ein wahres Wunder.

Doch jeder kann dieses Wunder wie ein wissenschaftliches Experiment an sich selbst wiederholen und das gleiche Resultat erreichen. Das heißt, wir enthüllen dieses Wunder in der Praxis und doch geschieht es wie eine Entdeckung: „Ich habe mich angestrengt und gefunden“. Genau das bedeutet „einen Krug Öl für den geweihten Leuchter“ finden.

Auszug aus der Sendung „Wochenabschnitte der Tora“, 04.12.2012



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Die Spiritualität und die Herzlichkeit

Nowossibirischer Kongress, Lektion 2

Frage: Worin unterscheiden sich die Spiritualität und die Herzlichkeit? Es gibt Menschen, die herzlich und angenehm sind, wobei der spirituelle Mensch nicht sehr angenehm für die anderen sein kein. Worin besteht der Unterschied zwischen ihnen?

Meine Antwort: Mit dem herzlichen Menschen, ist der gute Mensch im alltäglichen Leben gemeint, der für eine schnelle Anteilnahme bereit ist. Solch ein Mensch versteht dich, steht dir nahe, zeigt sein Mitgefühl, kann dir helfen usw..

Der spirituelle Mensch ist derjenige, der infolge harter innerer Arbeit, „sich die Zähne ausbeißt“ und trotz dem eigenen Verlangen mittels der riesigen Anstrengungen, sich in etwas absolut anderes verwandelt, was dem Menschen unserer Welt nicht eigen ist – in die Eigenschaft des Gebens, die es in unserer Welt nicht gibt.

Wobei diese Eigenschaft mittels der riesigen Bestrebung, der riesigen Absicht, der riesigen Konzentration der Bemühungen, der Aufmerksamkeit, der harten Arbeit und der stärksten Selbstkontrolle produziert wird.

Wenn der Mensch einen solchen Zustand erreicht, dann entwickelt er eine besondere Beziehung zu den anderen Menschen – die nicht herzlich, nicht zärtlich, nicht gütig in unseren Augen ist, weil er daran denkt, aus uns die spirituellen Menschen zu machen, das heißt die Menschen mit der Seele. Eine solche Aufgabe ist mit der ernsten Absicht, mit dem Druck, und mit der gespannten Arbeit verbunden. Deshalb sind solche Menschen nicht gerade angenehm. Ihre Mission verpflichtet sie die ganze Zeit, zu uns, wie zu den kleinen schwachen Menschen, sich zielstrebig zu verhalten.

Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Mein Lehrer sah mich an, als ob ich aus dem Ton geschaffen wäre, aus dem er etwas modellieren muss, und bewertete, in welchem Maß dieser Ton stöhnen, aber dennoch zulassen wird, ihn zu modellieren. Ich fühlte mich so. Einerseits, ist es eine riesige Liebe, innere Teilnahme und Verständnis. Aber in Wirklichkeit sind die äußerlichen Erscheinungsformen immerhin sehr eigenartig. Das kann nur derjenige bewerten, der das gesetzte Ziel, die Eigenschaft des Schülers und die Arbeit des Lehrers versteht.

Auszug aus der 2. Lektion des Kongresses in Nowosibirsk, 07.12.2012



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Man kann uns die Willensfreiheit nicht stehlen

Frage: Was bedeutet „die vorigen Fehler und die Sünden zu korrigieren“, wonach man zum „vollkommenen Gerechten“ wird?

Meine Antwort: Wir korrigieren die zerbrochenen Verlangen. Dem Menschen wird sein Böse offenbart, und er nimmt es wie das Böse in sich wahr, das heißt er meint, dass er selbst daran schuldig ist. Er assoziiert sich noch nicht mit dem Punk im Herzen und kann seine Verlangen nicht von der Seite betrachten, d.h wie das Material, das ihm für die Korrektur gegeben wurde. Er verbindet sich nicht mit dem Schöpfer, der diesen bösen Anfang geschaffen hat, sondern setzt sich mit diesem bösen Anfang gleich.

Das Licht hat sein Verlangen noch nicht aufgeklärt, um es folglich von dem Menschen abzutrennen, wodurch der Mensch auf die Seite des Schöpfers gebracht wird. Deshalb scheint es dem Menschen so zu sein, dass er selbst, und nicht der böse Anfang, schlecht ist.

Das Licht hat noch nicht genug an dem Menschen gearbeitet, hat sein Verlangen noch nicht beleuchtet, und deshalb sieht der Mensch die Quelle des ganzen Übels und später die Quelle des ganzen Guten noch nicht. Das heißt, er assoziiert sich nicht mit der einzigen Macht, außer Welcher es nichts gibt; er versteht nicht, dass auf ihn immer nur eine Quelle einwirkt, von der sowohl die schlechten Verlangen, als auch ihre Korrektur abhängen.

Er versteht noch nicht, dass er um die Enthüllung der egoistischen Verlangen, sowie um ihre Korrektur zu bitten hat. Denn alles geschieht mit Hilfe des Lichts, das zur Quelle zurückführt, und welches zuerst die linke Linie offenbart. In dem Maß des Strebens des Menschen und seiner Bemühungen die allgemeine Korrektur, das Geben, zu erreichen, kommt das Licht und offenbart ihm das Böse.

Er soll beten, dass der Schöpfer ihm die Eigenschaften vorführt, an denen es ihm für die Vollkommenheit mangelt. Ein Gebet ist die Offenbarung solcher Verlangen, wie ein „Mensch” zu werden, vollkommen und gebend zu werden, dem Schöpfer näher zu kommen“. Und die Offenbarung der Eigenschaften, an denen es mir für die Vollkommenheit fehlt, bedeutet die Enthüllung der Mängel, die ich korrigieren soll, um das Gute zu erreichen.

Aber ich bitte niemals um die Offenbarung dieser Mängel, weil der Mensch dies alleine nicht tun kann. Von der Natur aus, sind wir nur fähig, um die guten Zustände zu bitten.

Unsere Arbeit besteht darin, ein solches Verständnis zu erlangen, dass sich alle Verlangen: Die Korrigierten und nicht korrigierten – in den Händen des Schöpfers befinden. Und der Mensch ist jenes kleine, kluge Kind, welches versteht, wie er den Schöpfer richtig zu bitten hat. Folglich wird ihm “dieses Untier” offenbart: der böse Anfang, die Selbstsucht, der Pharao, der sich später verändern und in den guten Anfang verwandeln wird, und zwar dank der Beschränkung, dem Schirm und dem widergespiegelten Licht.

Das alles kommt von oben an, wie es gesagt ist: „Ich habe den bösen Anfang, und die Tora für seine Korrektur geschaffen, da das Licht in ihr, zur Quelle zurückführt“. Wo ist dann hier überhaupt der Mensch, wenn der Schöpfer sofort sagt, das alles von Ihm kommt? Seitens des Menschen wird das Begreifen, die Bitte um den guten Zustand gefordert.

Aber er will um das Gute nicht bitten, weil seine Natur der böse Anfang ist. Deshalb ist er verpflichtet, den Einfluss der Umgebung zu verwenden, die ihm diese guten Werte einflössen wird, obwohl sie selbst diese möglicherweise noch nicht empfindet. Es erweist sich, dass sie irgendein Spiel spielt, sie spielt den besseren Zustand vor, und wirkt dadurch auf mich ein. So erreicht der Mensch immer mehr und mehr wahrhafte Verlangen, bis das Licht ihn endgültig korrigiert.

Das alles ist so geschaffen, um dem Menschen seine Freiheit des Willens nicht zu stehlen. Er soll wissen, dass er ein Spiel spielt, welches er in Wirklichkeit nicht zu spielen wünscht, weil er darin dem wahrhaften, richtigen Zustand entgegengesetzt ist. Und je näher er dem wahrhaften Zustand kommt, desto größere Freiheit der Wahl bekommt er, desto größere Sünder in ihm und die Zweifel an der Notwendigkeit dieses Weges offenbaren sich in ihm. Das alles soll er aufklären, indem er sich mit der entgegengesetzten Seite gleichsetzt, das Böse mit dem Guten vergleichend.

Deshalb basiert unsere ganze Arbeit in unserer Wahlfreiheit und besteht nur darin, uns unter den Einfluss der Umgebung zu bringen, den wir selbst entsprechend unserem Verständnis für die spirituelle Welt aufgebaut haben. Man muss so spielen, dass die Umgebung jeden beeinflusst, als ob das alles die Wahrheit wäre. Dann wird jeder das wahrhafte Gebet erlangen.

Auszug aus dem Unterricht nach „dem Vorwort zum TES“, 06.11.2012



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Man kann nicht mit dem Intellekt lernen

Durch die Enthüllung der Höheren Welt beginnen wir zu verstehen, worüber die Kabbalisten schrieben. Alle Texte, die wir studieren, werden dann absolut klar. Sie werden von uns als eine Art unglaublicher Roman über erhabene Gefühle und großartige Errungenschaften, als eine grandiose Enthüllung einer unendlichen Welt aufgefasst. Wir erwerben Empfindungen und Verstand, die milliardenfach tiefer sind als jene, welche wir heute haben. So beginnen wir die Höhere Welt zu fühlen. Und überhaupt gilt unsere Welt in Bezug auf alle höheren Zustände als nicht existent.

Einerseits gibt es keine andere Möglichkeit zur Erreichung des Schöpfungsziels als das Studium der Wissenschaft der Kabbala.

Andererseits sind keine Vorbedingungen erforderlich, um diese Wissenschaft zu studieren. Daher kann sie jeder studieren, unabhängig von seinem Bildungsstand, Charakter oder seiner Herkunft. Nichts davon hat Bedeutung, auch nicht die Kenntnis der hebräischen Sprache.

Im Prinzip erreicht diese Wissenschaft einen Menschen von solch einem Level, dass er lediglich ihre Einwirkung auf sich hervorrufen muss. Das bedeutet, dass die Wissenschaft selbst im höheren Licht besteht. Es erreicht dich auf einer bestimmten Frequenz. Es beeinflusst dich.  Du musst dich selbst auf seinen Einfluss einlassen. Dann wird das Licht in dir die notwendigen Leerräume schaffen, die es dann mit Empfindungen und Verstand zu füllen anfängt.

So haben alle deine heutigen irdischen Eigenschaften nichts zu bedeuten. Du kannst klug oder begabt sein, in der Kabbala wird es dir nichts nützen. In der Kabbala hilft nur eins – und das ist eine gewisse Naivität, mit der du direkt zum Ziel gehst und keine weiteren Berechnungen machst. Das ist das Wichtigste für mich, und alles andere ist zweitrangig. Wenn du auf diese Weise ausgerichtet bist, dann wirst du das Ziel erreichen.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 25.11.2012



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Die Welt mit dem Schöpfer verbinden

Das Hauptprinzip, das wir immer als innerstes Ziel in uns präsent haben sollen, ist der Satz: „ Es gibt nichts außer Ihm“. Der Schöpfer ist der Grund für jeden Zustand, jeden Gedanken, jede Wahrnehmung, einfach für alles, was uns geschieht. Es gibt nur eine Kraft, die mich und die ganze Welt leitet, und es gibt nichts darüber hinaus.

Das bedeutet, dass ich mittels meiner Verbindung mit der Welt in jedem Moment, in jedem Ereignis und in jeder Handlung sowohl innerlich als auch äußerlich das wichtigste Verständnis erlangen muss, dass es „Niemanden außer Ihm“ gibt, im gesamten Weltkreis. Das nennt man Verschmelzen zum gemeinsamen Gefäß.  Dies ist unsere Arbeit, und es ist das, worauf wir uns konzentrieren.

Weil die Welt jedoch groß ist, beginnen wir in der Gruppe (1) und gehen dann zum Rest der Welt über (2). Ich muss mich mit der Gruppe bei verschiedenen Vorfällen und Problemen verbinden, und das sollte jetzt die wichtigste Sache für mich sein. Und wenn ich mich an die Gruppe wende, sollte ich dabei auch an die Welt als an die Fortsetzung meiner Arbeit denken.

 Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Die Rolle der Nation Israel“, 23.11.2012

 

 

 

 



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Die Angst vor der fehlenden Furcht

Frage: Was ist die richtige spirituelle Furcht?

Meine Antwort: Die richtige Furcht sollte bei einem Menschen jeden Augenblick entstehen, und er muss wissen, wie sie korrigiert werden kann, das heißt, er muss um eine noch größere Furcht bitten.

Nehmen wir an, ich würde sehen, dass ich mit den Freunden nicht besonders verbunden bin, und möchte, dass es mir große Angst bereitet. Ich möchte, dass mich eine regelrechte Furcht deswegen ergreift, denn wenn ich nicht genügend mit ihnen verbunden bin, werde ich nichts auf diesem Weg erreichen!

Ich weiß, dass ich mich in sie hineinversetzen und mich selbst verlieren muss. Und doch bin ich dazu nicht in der Lage – wo ist nun meine Angst davor? Wo ist die Unruhe, die mich ständig daran denken lässt, daran, dass es mir fehlt, dass es mir weh tut, dass es meine Existenz bedroht? Diese ewige innere Unruhe und Sorge darf mich nicht verlassen. Ich muss Angst davor haben, dass mir die Furcht fehlt.

Auszug aus dem Unterricht nach der Einführung zu TES, 04.12.2012



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