Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Liebe aus höherer Berechnung

Eine Frage, die ich erhielt: Was zwingt mich, das Bündnis mit dem Schöpfer einzuhalten?

Meine Antwort: Gar nichts! Ich habe mich beispielsweise in eine junge Frau verliebt. Einen Monat später will ich sie nicht mehr. Was tun? Ich bekomme zu hören: „Du musst dein ganzes Leben an ihrer Seite verbringen“. Warum denn das?! Das ist doch eine Lüge und keine Stimme des Herzens.

Wenn ich sie jetzt schon hasse, wie werde ich mein Leben lang mit ihr zusammen leben können?!… Wie gehen wir dann ein Ehebündnis ein? Denn es ist klar, dass man nicht ein Leben lang in Liebe leben kann, die Liebe ist eine absolute Lüge!

Das Ehebündnis stammt von der höheren Wurzel ab – von dem Bündnis der Schöpfung mit dem Schöpfer, das nicht auf körperlicher Liebe, sondern auf dem höheren Ziel basiert. Und als Liebe wird die gegenseitige Unterstützung bei der Erreichung dieses Ziels bezeichnet.

Weil ich dieses Prinzip verstehe, muss ich mich über das Verlangen zu genießen erheben und das ganze Leben lang im Geben gehen. Ich verpflichte mich nicht, das Geben an sich ein Leben lang zu lieben – das ist unmöglich und hängt überhaupt nicht von mir ab, darum geht es gar nicht -, ich verpflichte mich, mich dem Schöpfer gegenüber stets als gegenüber einem Großen zu verhalten, den ich mittels des eingegangenen Bündnisses enthüllen will. Darum steht geschrieben: Mann und Frau und der Schöpfer zwischen ihnen. Sonst funktioniert die Ehe nicht!

Für mich ist der Gastgeber und nicht der Tisch mit Köstlichkeiten zwischen uns am wichtigsten. Das Mahl dient lediglich der ersten Verbindung zwischen uns, solange ich noch keine höhere Verbindung zum Gastgeber aufgebaut habe, um anschließend diese höhere Verbindung zu erreichen.

Das heißt, wir gehen das Bündnis mit dem Gastgeber nicht auf der Ebene der Liebe zueinander aufgrund von Köstlichkeiten auf dem Tisch ein, wie ein junges Pärchen aufgrund der tierischen Liebe zueinander, heiratet. Im Gegenteil, wir schätzen einander, weil wir aufgrund der Verbindung zwischen uns die höhere Wurzel – das höhere spirituelle Ziel – erreichen.

Nun kommt die Frage auf, wie man dieses hohe Ziel halten kann. Dafür existiert die Gruppe – der Ort deiner Bürgschaft -, die in der Lage ist, dir die Kraft des Glaubens zu geben, welche dir stets als „Kraftstoff“ dienen wird. Du selbst bist dazu nicht im Stande. Und der Schöpfer wird dich nicht halten können, wenn du keine Anstrengungen unternimmst.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 17.09.2010

Zum Kabbalalernzentrum->



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 7

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M.Laitman].

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Jede niedere Welt (die in dem Verlangen zu empfangen wahrgenommen wird) ist ein (umgekehrter) Abdruck der verhältnismäßig höheren Welt (die in dem Verlangen zu geben wahrgenommen wird).

Baal haSulam „Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala“

Die Wirklichkeit, die wir (durch unsere Wahrnehmungsorgane) auf dieser Welt (in unseren Ausgangseigenschaften) in der Führung durch die Natur (unseres Egoismus) erkennen, beruht nur auf den Gesetzen und der Führung durch die Höheren spirituellen Welten (die bis zur Stufe der Einkleidung in die ihnen entgegengesetzte Eigenschaft des Empfangens statt des Gebens hinabsteigen).

Baal haSulam „Die Freiheit“

Die Gebote der Kabbala sind nichts anderes als die in den höheren Welten verankerten Gesetze und Anleitungen (der Natur), die die Wurzel (die Grundlage) aller Gesetze der Natur in unserer Welt (die einen zu der höheren Welt umgekehrten Abdruck bildet) darstellen. Aus diesem Grund entsprechen die Gesetze der Kabbala (die Gesetze der höheren Welt) und die Gesetze der Natur in dieser Welt einander wie zwei Wassertropfen.

Baal haSulam „Die Freiheit“

Zum Kabbalalernzentrum->



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 6

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Die Wissenschaft der Kabbala spricht nicht von unserer materiellen Welt.

Es existiert allerdings eine strenge Bedingung für die Beschäftigung mit dieser Wissenschaft (Kabbala): die Begriffe (die in der Tora und besonders in der Kabbala verwendet werden) nicht durch eingebildete und materielle Dinge (Begriffe unserer Welt) zu verbildlichen, weil die Menschen dabei (indem sie sich das in der Tora Geschriebene als das in unserer Welt Existierende vorstellen) gegen das Gebot verstoßen: „Du sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt“. Mehr als das – dann bringt es (ein solches Studium der Tora) Schaden (Entfernung von der Spiritualität) statt Nutzen (darum steht sogar geschrieben: „Es ist besser, zu sitzen und nichts zu tun“).

Zum Kabbalalernzentrum->



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

„Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht…“

Die Seelen, die sich vereinen wollen, müssen auf dem spirituellen Weg ständig arbeiten, Verbindung untereinander aufbauen. Dann wirken sie stets auf Malchut der Welt von Azilut (die Braut) ein, und sie erweckt in Seir Anpin (S“A) die Verbindung auf der Ebene des Glaubens und nicht des empfangens von Genuss.

Dann existiert dieses Bündnis, weil wir unterschrieben haben, dass wir uns aneinander nur wegen der Wichtigkeit des Ziels festhalten, unabhängig davon, wer wie viel bezahlt.

Zum Beispiel, wenn deine Freundin schön ist, dann bereitet sie dir Genuss – du hast dich ihr quasi verkauft. Wenn du mit einer Frau lebst, weil sie schön ist, kann man dich als „käuflich“ bezeichnen – denn du genießt ihre Schönheit, mit der sie dich bezahlt.

Deshalb gehen wir ein Bündnis ein, dass wir im Glauben über dem Verstand gehen, dass das Geben für uns wichtiger als das Empfangen ist, darum suche ich ständig nach Möglichkeiten, unsere Verbindung im gegenseitigen Geben noch mehr zu stärken.

Und in dem Maße, in dem ich die Verbindung im gegenseitigen Geben eingehe, fange ich an zu erkennen, dass meine „Braut“ (die Gruppe, die spirituelle Welt) immer hässlicher wird und mein Partner (der Schöpfer) ein Lügner ist. Mit wem bin ich dann das Bündnis eingegangen, wem habe ich mich verpflichtet?!… Und dann hast du die Möglichkeit, im größeren Glauben über dem Verstand (im Geben über der Berechnung des Empfangens) zu gehen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 17.09.2010

Zum Kabbalalernzentrum->



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Durch den Sohar den Schöpfer enthüllen

Wir lesen den Sohar. Was ist wichtig für mich – den Text in allen Einzelheiten zu kennen oder den Schöpfer zu erkennen, denn hier handelt es sich um Ihn, um Seine Handlungen?

Will ich wissen, was über die Handlungen selbst geschrieben steht, oder woher, von Wem diese Handlungen kommen?

Hier steht ein Wendepunkt dahinter, der entweder zum Erfolg oder zum Scheitern führt, zum Licht oder zum Dunkel, zur Enthüllung des Schöpfers oder zum Auswendiglernen des Textes, zum Studium der Tora oder Demjenigen, der die Tora schenkt.

Das Ziel ist, den Schöpfer, der hinter dem Text steht, zu enthüllen und zu erkennen. Gerade Er ist wichtig für mich. Deshalb denke ich daran, wie ich die Kraft enthüllen kann, von deren Handlungen hier die Rede ist.

Das ist damit zu vergleichen, als ob ich mit dem Gastgeber an Seinem Tisch sitzen würde und Er für mich die erlesenen Gerichte vorbereitet hätte.

Doch ich schaue das Essen nicht an, ich achte auf gar nichts um mich herum. Ich verschmähe das alles nicht, doch benutze es nur, um Ihn zu enthüllen, die Verbindung mit Ihm herzustellen.

Vor allem: wozu bin ich an diesen Tisch gekommen? – Für den Gastgeber, um Ihn kennenzulernen, und nicht um des Essens willen.

Ich vollziehe alle möglichen Handlungen, um Ihn zu erkennen. Dann ist es mir erlaubt, alles vom Tisch zu nehmen, zu probieren und zu genießen, alles Beliebige zu tun, wenn Er für mich wichtig und alles andere nur ein Mittel ist.

Beim Lesen des Sohar studieren wir die Handlungen des Schöpfers – und nur, um Ihn zu enthüllen. Darum muss man sich darauf konzentrieren, was hinter dem Text steht, durch ihn hindurchgehen.

Einerseits ist es so, als ob das Buch mich verwirren würde. Andererseits fange ich an, gerade durch meine Anstrengungen, durch den Text hindurchzugehen, hinter dem Text plötzlich den Schöpfer zu sehen.

Es gibt keine andere Möglichkeit, Ihn zu enthüllen. Es gibt keine andere Verbindung mit dem Gastgeber, ich verstehe Ihn nicht, Er ist verhüllt hinter dem Tisch.

Ich kann Ihn nur durch die Speisen verstehen: „Ich esse gerne Süßigkeiten – Er hat sie für mich vorbereitet. Er hat mich so erschaffen, dass ich Süßes mag, und hat es mir gegeben. Was will Er damit erreichen? Ich mag nicht besonders Saures. Doch Er gibt es mir. Warum?“ Ich muss Ihn aus mir selbst heraus enthüllen.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 20.09.2010

Zum Kabbalalernzentrum–>



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Das Zeugnis des Schöpfers

Die Kraft des Glaubens – das Leuchten, das von oben kommt, heißt das Zeugnis des Schöpfers, wie es gesagt ist: „Der Schöpfer wird bekunden, dass man nicht mehr zur Selbstsucht zurückkehren wird“.

Wie macht es und der Schöpfer kund? – Mit dem Leuchten, das zu uns in der mittleren Linie kommt. Der Schöpfer leuchtet uns mit Seiner Eigenschaft, mit dem einfachen Licht, aber da es durch das System der Welten geht, entwickelt sich das einfache Licht zum Leuchten der drei Linien und leuchtet uns gerade in der mittleren Linie.

Es ermöglicht mir das Begreifens des Übels (die Gegenüberstellung des Guten, der rechten Linie, mit dem Übel, mit der linken Linie), die Analyse Wahrheit \Lüge über bitter \süß, den Aufstieg des Gebens über dem Erhalten (mit dem Glauben über dem Verstand) und ich entwickele mich in der mittleren Linie nach dem Vorbild des zu mir absteigenden Lichtes \Eigenschaft der mittleren Linie des Schöpfers, Seines Zeugnisses.

Ich sehe das Beispiel des Schöpfers, ich bekomme von Ihm die Kräfte und möchte mich mit Ihm vergleichen. Aber das alles funktioniert, solange der Schöpfer mir leuchtet, denn ich werde niemals sine Kraft des Glaubens haben. Das heißt eben das Zeugnis des Schöpfers.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 17.09.2010

Zum Kabbalalernzentrum–>



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Sich vor dem tosenden Ozean retten

Zu Jom Kipur lesen wir die Erzählung „Jona“. Über den Propheten Jona, den der Schöpfer beauftragt hat, in die Stadt Ninwe zu gehen, um deren Bewohner zu gute Taten zu erwecken.

Aber Jona hat sich entschieden, vor dem Schöpfer wegzulaufen, er suchte das Schiff auf, um wegzuschwimmen… Der Schöpfer aber hat den Sturm hervorgerufen, und als die Seeleute verstanden haben, dass der Jona daran schuld war, haben sie ihn in die Welt hinausgeworfen, in der der Wal Jona verschluckt hatte und ihn dann an die Küste … in die Stadt Ninwe gebracht hat. Jona kam in die Stadt ein und nach seinen Predigten verzichteten die Bewohner auf die Feindschaft, und erreichten die Nächstenliebe. So hat Jona notgedrungen die Verordnung des Schöpfers erfüllt.

Jona, der an Bord des Schiffes ging, ist eine Seele, die sich in den Körper des Menschen herabließ. Denn der Mensch in dieser Welt ist dem Schiff im tosenden Meer ähnlich.

Die Seele kommt in den Körper, um ihre Korrektur in Zusammenhang mit anderen Seelen zu erreichen. Gerade aufgrund des egoistischen Wunsches kann die Seele korrigiert werden – auch wenn sie dabei die Selbstsucht und die Trennung von den Anderen verwendet, entwickelt sie trotzdem aus „dem Punkt des Gebens“ die Größe und die Stufe des Schöpfers (die Eigenschaft des Gebens und der Liebe).

Dieser „Punkt des Gebens“ bindet an sich die immer größeren egoistischen Wünsche. Dabei werden solche Wünsche, die noch nicht für das Geben geeignet sind, nicht verwendet (die Beschränkung). Folglich verlegt man 125 Mal den ganzen Wunsch zu genießen, bis das Geben erreicht ist.

Der Schöpfer schickt „den Punkt des Gebens“, die Wurzel der Seele in diese Welt – den Propheten Jona, in die Wünsche der Menschen, aufs Schiff. Die Matrosen und der Kapitän sind die Engel, d.h. die Umgebung des Menschen, die Beauftragten des Schöpfers.

Jona soll seine Wünsche erwecken, um korrigiert zu werden, sich mit allen Seelen zu verbinden, die Stadt Ninwe zur Korrektur anzuregen, deren Übel ins Gute, in die gegenseitige Liebe umzuwandeln. Andersfalls fallen sie in die Selbstsucht und den Hass herab, die sie folglich zum Tod führen können.

Dazu müssen wir zur Hilfe das Licht heranziehen. Das heißt, zu bitten, bzw. über die Hilfe zu schreien. Und in jenem Maß, in dem wir schreien erhebt das Licht den Teil des Wunsches zu genießen, und schließt ihn an die Handlung des Gebens an.

So verlegen wir alle Wünsche aus unserer Welt (die Wünsche „für sich“), – in die zukünftige Welt (die Wünsche „für die anderen“). Dadurch gehen wir in die Welt des Schöpfers ein, zur Empfindung der Welt in der Eigenschaft des Gebens, die als die ewige und vollkommene Existenz empfunden wird.

Die Geschichte des Propheten Jona besagt, dass der Schöpfer uns zwingen wird, uns entweder auf dem guten Weg oder durch Leiden mit der Verbreitung der Kabbala zu beschäftigen, mit der Methode der Korrektur der ganzen Welt. Deshalb ist es gesagt: „So wähle das Leben“ – und darin ist das Wesen des Jom Kipur eingeschlossen.

Aus dem Unterricht nach gewählten Ausschnitten über Jom Kipur, 17.09.2010

Zum Kabbalalernzentrum –>



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die Welt zur Korrektur anstoßen

Eine Frage, die ich erhielt: Halten Sie eine noch breitere Verbreitung der Kabbala für notwendig, sogar ohne sie zu erwähnen und nur mit der Erklärung ihrer Idee, den Gründen für die Krise, der Notwendigkeiten der Vereinigung in der globalen Welt usw.?

Meine Antwort: Ich bin vollständig mit dem einverstanden, was Sie über die Notwendigkeit einer größeren Offenheit in unserem Vertrieb draußen berichten. Ich bin damit einverstanden, dass man die Programme der breiten Verbreitung entwickeln muss und hierfür die Fachkräfte vorbereiten soll.

Aber vor allem müssen wir klären, ob wir im Meer von Informationen und Aufrufe zur Vereinigung, die bereits existieren und mithilfe der schönen Worte schon beschrieben sind, versinken können. Denn es gibt schon so viele solcher Organisationen! Obwohl das Internet damit überfüllt ist – niemand hört zu. Warum?

Weil die ganze Natur den Wunsch darstellt, den Wunsch zu genießen, den Selbstgenuss. Der Mensch kann nur im Radius seines Wunsches hören, und nicht breiter, und so wurde die Schöpfung erschaffen. Deshalb schreit man vergeblich.

Rabasch sagte einst, dass der Wunsch nicht in der Apotheke verkauft wird und man nur „den Kranken“ ansprechen kann. Deshalb ist den Menschen alles gleichgültig, was sie selbst nicht betrifft. Und man darf sie dafür nicht tadeln.

Was können wir dann machen? Uns bleibt nur Folgendes übrig:

1. Unsere Idee zu verbreiten und die Menschen mit dem „Punkt im Herzen“ zu verbinden.

2. Unsere Idee unter den Menschen zu verbreiten, die zur Offenbarung „des Punktes im Herzen“ am nahsten sind. Möglicherweise sprechen Sie gerade über diesen Kreis der Bevölkerung?

3. Wir beobachten, dass die allgemeine Krise von der Menschheit nicht anerkannt wird, da diese versucht, die Krise zu verbergen. Das Einzige, was unmöglich ist, zu verbergen und was von jedem unmittelbar empfunden wird ist die Krise der Erziehung (nicht der Ausbildung!) – die Situation in den Schulen, in der Familie, im Privatleben.

Wenn wir zeigen, dass man die junge Generation physisch gesund großziehen kann, wobei sie moralisch den Sinn und das Ziel des Lebens in ihrer ganzen Breite und der Tiefe verstehen wird – dann werden wir gewiss die Aufmerksamkeit aller Menschen heranziehen.

Somit werden wir in der Lage sein, durch unsere Erziehung (Gruppen, die Heranziehung des O`M“, die Kinder großzuziehen – d.h. die neue Generation, die in einigen Jahren den Platz ihrer Eltern belegen wird.

Wobei wir die Erziehung und unsere Schulen weltweit organisieren können. Durch das Internet, die sog. offene Schule für alle, einschließlich die Erziehung und die Bildung, die Fakultäten, den Netzwerk usw., wonach sich die junge Generation so sehnt. Dadurch wird sie aus der materiellen Ebene in die Ebene der virtuellen Welt erhoben, in die geistige Welt hinauf.

Dafür müssen wir eine virtuelle Schule erschaffen, selbst wenn wir beginnen, uns nur mit den Kindern unserer Freunde in der ganzen Welt zu beschäftigen – es sind aber Tausenden von Kinder, die das Ergebnis zeigen können und zu aktiven und gebildeten Teilnehmer unserer Bewegung werden können. Je nach der physischen Größe, wird das Kind auch geistig wachsen!

Diesen Punkt 3 können wir verwirklichen und dadurch die Welt zur Korrektur anstoßen, wie es in der Bibel gesagt ist: „Die Herzen der Väter an die Söhne, und die Herzen der Söhne an die Väter zurückzugeben“.

Zum Kabbalalernzentrum –>



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Der beständige Glaube

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet der beständige Glaube?

Meine Antwort: Der Glaube ist eine Kraft des Erlangens vom Schöpfer, die mir leuchtet, die mich über meine Wünsche, über meine Natur erhebt – wie ein Magnet, der das Stück Eisen in der Luft hält, als Gegengewicht zur Anziehungskraft.

Es gibt zwei Kräfte: die Anziehungskraft (der Wunsch zu genießen) und die Kraft des Gebens (die Kraft des Glaubens) der Magnet, der das Stück Eisens nach oben anzieht. Zwei diese Kräfte sind einander entgegengesetzt.

Wenn die Kraft des Glaubens, die der Schöpfer auf mich ausstrahlt, mich über meinem Wunsch zu genießen erhebt, dann bin ich der Gerechte. Wenn der Schöpfer mich aufgibt – dann falle ich sofort in die Selbstsucht herab, und bin der Sünder.

Was bedeutet also der beständige Glaube? – Ich habe den Zustand erreicht, in dem meine Verbindung zur Gruppe mir das ständige Streben zum Geben gewährleistet, als ob ich den Bund mit der Gruppe über unsere gegenseitige Unterstützung schließen würde, worin der Schöpfer als Zeuge auftritt, denn Er verspricht uns immer zu leuchten, und uns im Geben über dem Erhalten festzuhalten (im Glauben über dem Verstand).

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 17.09.2010

Zum Kabbalalernzentrum–>



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Wie bemisst man „den Glauben über den Verstand“?

Unser ganzer Weg besteht in der Erkennung der Handlungen des Schöpfers uns gegenüber und der Klärung der richtigen Reaktion auf diese.

Das heißt „die Arbeit für den Schöpfer“, wenn ich zwei Sachen klären will: wer das mit mir macht und was Er macht? Das heißt, die Handlung und den Handelnden erkennen. Dadurch, dass ich versuche, die Handlungen und den Handelnden zu erkennen, entsteht meine Einstellung zu ihnen. Erst dann darf es um einen „Menschen“(„mich“) gehen, der irgendeine Haltung hat, zu „dem, was mit ihm geschieht“ und zu „Dem, der über ihn regiert“.

Die Einstellung zur Handlung entsteht „im Wissen“, durch Einbeziehung des Verstandes.

Wen ich dem Handelnden, dem Schöpfer eine Haltung aufweise, die meiner Empfindung seiner Taten entgegengesetzt ist, handelt es sich in diesem Fall um „über den Verstand“ bzw. trotz des Verstandes. Wenn ich mich dem Schöpfer gegenüber in direkter Abhängigkeit von Seinen Handlungen einstelle, dann heißt das „innerhalb des Wissens“. Unsere ganze Arbeit bewerten wir nur bezüglich des Schöpfers.

Diese Handlungen, die vom Schöpfer kommen, kann ich als „bitter/süß“ empfinden, das heißt als „gut und böse“ wahrnehmen. Und gleichzeitig habe ich einen weiteren Bezug zum Schöpfer – „die Wahrheit und die Lüge“.

Es ist nicht obligatorisch, dass „bitter“ die Wahrheit ist, und süß – die Lüge. Aber wenn ich mich über meine Empfindung „süß/bitter“ hinwegsetzeund für mich nicht die Empfindung wichtig ist, sondern die Erkenntnis, dass es von dem guten und Gutes tuenden Schöpfer kommt, dann bedeutet das, dass ich mich im Glauben über den Verstand befinde.

Von selbst bin ich dazu nicht fähig, weil ich in meinen Empfindungen lebe. Jedoch kann ich die Hilfe des Schöpfers bekommen und „süß und bitter“ werden nicht mehr unterschieden. Das bedeutet, dass ich mich im Geben befinde und Ihn im Glauben über dem Verstand wahrnehme.

Dank der von Ihm gegebenen Kraft bin ich aufgestiegen, und empfange identisch sowohl die angenehmen als auch unangenehmen Zustände, „das Gute“ und „das Böse“. Ich werde mich nicht einfach damit abfinden, sondern es wirklich so empfinden, und es bestimmt das Ausmaß meiner Beziehung zum Schöpfer!

Je größer die Gegensätzlichkeit zwischen dem Bösen und Guten ist und ich alle Zustande mit der Dankbarkeit durchlebe, desto höher ist meine spirituelle Stufe, die Höhe, auf welche ich über meine sowohl angenehme als auch unangenehme Wünsche und Erfüllungen hinaufgestiegen bin. Das heißt die Höhe des Glaubens an den Schöpfer.



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken