Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Was ist die mittlere Linie

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist die mittlere Linie? Die Fähigkeit, zwischen zwei Linien richtig zu handeln?

Meine Antwort: Die mittlere Linie ist eine Kombination von Verlangen und Licht, in denen die Verschmelzung des Menschen, der aus dem Verlanden und der Absicht besteht, mit der Lichtquelle, dem Schöpfer, wahrgenommen wird.

Indem der Mensch das Verlangen zu empfangen mit der Absicht, dadurch dem Schöpfer Genuss zu bereiten, benutzt, enthüllt er die Quelle des Genusses, den Schöpfer.

Also sind das Verlangen und der Genuss nur Mittel, um die Verbindung zwischen dem Menschen und dem Schöpfer zu finden.

Diese drei Komponenten – das Verlangen, der Genuss und die Absicht – vereinen sich zu einem Ganzen „Ich und der Schöpfer“.
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.09.2010

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Im Feld des spirituellen Verlangens

Eine Frage, die ich erhielt: Kann die Verzweiflung den Funken meines spirituellen Verlangens auslöschen?

Meine Antwort: Natürlich. Denn ich bin bereits an dieser Welt verzweifelt, und die damit verbundenen Verlangen werden in mir nicht mehr wahrgenommen.

Währenddessen leuchtet in mir ein gewisser „Funken“, die Erweckung von oben, die mich zum Lehrer und in die Gruppe bringt.

Zwischen meiner Verzweiflung und dem Funken entsteht Spannung, ein Vektor, die Kraft des Verlangens, die durch den Unterschied zwischen ihnen beiden ausgelöst wird. Worauf sie gerichtet ist, weiß ich nicht genau, doch das ist bereits die unterbewusste Ausrichtung auf das Geben.

Dieses Kli ist bereits nach oben gerichtet, ähnlich einem Dipol (Gesamtheit zweier entgegengesetzter Ladungen).

Um mein Verlangen richtig benutzen zu können, setze ich es in das „Magnetfeld“ der Gruppe. Dann richten ihre Kräfte meinen Dipol aus, bewegen ihn zum Ziel hin, zur Eigenschaft des Gebens und der Liebe.

Die Umgebung/Gruppe hat starke Pole: eine große Verzweiflung an dieser Welt und die Wichtigkeit des Gebens. In dem Maße meiner Verbindung mit ihrem Feld, dem gemeinsamen Verlangen, wirkt es auf mich ein und zieht mich zum Ziel hin.

Die Teilchen (Dipole, Ladungen, persönliche Verlangen) an sich sind machtlos. Um sie zu verstärken, zu beschleunigen, bauen wir Beschleuniger.

Genauso entfacht das Verlangen der Gruppe (das gemeinsame Verlangen) ein großes Feuer in mir. Das Prinzip ist einfach: Ich trete der Gemeinschaft bei und beschleunige und vereinfache mit Hilfe des gemeinsamen Verlangens meinen Weg zum Ziel.

Wenn ich der Gruppe beitrete, lerne ich, wie ich in ihrem Feld/dem gemeinsamen Verlangen nach dem Geben und der Liebe aufgehen kann. Doch ich bekomme nicht einfach nur Verlangen von der Umgebung.

Denn ich befinde mich in keiner gewöhnlichen egoistischen Gesellschaft, sondern in der Umgebung von Kabbalisten, die in ihrem gemeinsamen Verlangen/Feld den Schöpfer enthüllen wollen.

Ich komme nicht nur der Gruppe, sondern auch der in unserem gemeinsamen Verlangen verborgenen Höheren Gebenden Kraft näher. Und deshalb erhalte ich auf meine Anstrengungen hin, mich zu verbinden, von der Umgebung die Kraft des Schöpfers – das Licht, das zu Ihm, zur Quelle, zurückführt.

Die von dem Menschen aufgebaute Umgebung antwortet auf seine Anstrengungen mit dem umgebenden Licht (OM).

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 21.09.2010

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Unendliche Ruhe in einer unendlichen Geschwindigkeit

Frage: Warum streben wir seit unserer Geburt zu einem Ausgleich und absoluter Ruhe, die eigentlich in Ejn Sof (Welt der Unendlichkeit) verwurzelt sind. Sie sagen ja, dass es dort auch Höhen und Tiefen – Füllungen und Entleerung gibt?
Meine Antwort: In Ejn Sof treten die Höhen und Tiefen in einer unendliche Schnelligkeit und Häufigkeit auf. Ausgerechnet so ein Zustand des Geschöpfes wird absolute Ruhe genannt. Das Geschöpf existiert nur dann, wenn es sich selbst und das was rund um es geschieht empfindet. Diese Empfindung wird aus dem Kontakt zweier verschiedener Kräfte, d.h. Eigenschaften gebildet. So wie gesagt wird: „Die Empfindung des Lichtes etntsteht aus der Empfindung der Dunkelheit.“
Wir verspüren verschiedene Erscheinungen und in jeder befinden sich gegensätzliche Bestandteile, wie z.B.: Licht und Schatten. Der Zustand von Ejn Sof symbolisiert, dass das Geschöpf alles gleichzeitig und vollkommen spürt. Das bedeutet, dass das Geschöpf in großem unendlichem Wechsel an Vergleichen, Einschränkungen, Entscheidungen und demzufolge Gefühlen ist. Ausgerechnet die unendliche Häufigkeit bringt das Geschöpf zu einer Wahrnehmung, als wäre es überall gleichzeitig im Raum.
Das Gefühl setzt sich aus dem Gefühl des Mangels und der Füllung zusammen (Höhen und Tiefen). Je dichter sie aufeinander folgen, desto höher steht das Geschöpf auf der Stufe der Leiter, die es zur Vollkommenheit bringt. Gerade die Möglichkeit gleichzeitig an jedem Ort zu sein, symbolisiert, dass das Geschöpf voll an Eigenständigkeit ist und sich in einer Ruhelage findet. Und das ist der Abschluss der Korrektur (Gmar Tikun der Seele).
In der Quantenphysik haben Wissenschaftler zuvor enthüllt, dass es eigentlich unmöglich ist Elementarteilchen aufzuhalten, weil sonst Materie verschwindet. Die Materie kann nicht ohne Bewegung existieren. Wenn sie es irgendwie schaffen sollten die Teilchen aufzuhalten, würden sie verschwinden, weil die Materie nur existieren kann aufgrund von zwei Zuständen – Leere und Füllung. Nebenbei gesagt, meinen die Wissenschaftler, dass in der Quantenphysik ein Teilchen gleichzeitig an zwei Stellen sein kann, d.h. in zwei Zuständen. Die Ruhe existiert nicht in einer Pause (Stopp), sondern in unendlicher Bewegung. So befinden wir uns überall gleichzeitig.
In einer unendlichen Geschwindigkeit gehe ich nicht von einem Punkt zum anderen über, sondern befinde mich in beiden Punkten gleichzeitig. Und das symbolisiert Ruhe.

Aus dem Gespräch „Das Licht, dass zum Guten zurück führt“, 08.09.2010

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Wo verbirgt sich die Kraft des Lebens?

Das Wichtigste, was wir erreichen müssen ist, den ersten Punkt der Seele aufzudecken, die Eigenschaft der Bürgschaft. Das ähnelt dem Erwachen aus dem Zustand der Ohnmacht des Körpers. In so einem ähnlichen Zustand befindet sich auch die zerstörte Seele. Es ist nur durch die Wirkung des Höheren Lichtes möglich – das umgebende Licht (Or Makif) und durch die Füllung des Höheren Lichtes – das innere Licht (Or Pnimi).
Unsere Welt: Was belebt unseren materialistischen Körper – woher kommt das Leben – was ist das Geheimnis? Wir können in einem Labor all die benötigten Körperteile, die ein Mensch braucht, zusammensetzen, aber wie können wir den Funken des Lebens in ihnen entfachen, damit sie beginnen zu leben?!
Der Ursprung des Lebens liegt nicht in unserer Hand. Wir veranstalten lediglich nur gewisse Handlungen mit unserem Körper, solange er noch lebt.
Wo befindet sich aber im menschlichen Körper das Leben – die belebende Kraft?
Wir können nicht aus etwas Bewegungslosem etwas Pflanzliches bilden, vom Pflanzlichen etwas Tierisches und aus dem Tierischen etwas Sprechendes, also Mensch, bilden. Denn die Kraft des Lebens kommt aus einer verhüllten Stufe von Ihm. Diese Kraft kann man in der Bürgschaft enthüllen. Als eine innere Kraft unserer Vereinigung, wenn wir die gegenseitige Zurückweisung unter uns abschaffen wollen und somit die Kraft des Schöpfers zu uns ziehen. Diese Kraft des Lebens heißt „Schöpfer“. Nachdem sich diese enthüllt, beginnen wir zu verstehen, wie sehr unsere vergangene Existenz nur eine außere Hülle dieser Kraft war.

Aus dem Unterricht über den Artikel „Bürgschaft“ (Arwut), 12.09.2010

 



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Vom irdischen Bild zum spirituellen

Eine Frage, die ich erhielt: Während wir den Sohar lesen, zeichnet sich in mir immer ein irdisches Bild ab?
Meine Antwort: Es ist unwichtig. Wenn du hinter diesem irdischen Bild den Schöpfer zu erkennen versuchst, dann ist das auch gut.
Nach und nach wird sich dieses irdische Bild in ein Bild der Eigenschaften verwandeln – Haus, Abraham, Pflanzen, Tiere – alle Wörter fangen an, einen sinnlichen Ausdruck zu erlangen.
Denn wir zeichnen alles in unseren Empfindungen auf. Und wenn du im Moment nur Bilder und Gestalten siehst, dann ist es so, weil du noch so lebst – in einem dir gewohnten Bild dieser Welt.
Doch allmählich wird das Licht dich zur Wahrnehmung von Eigenschaften, Merkmalen und Kräften führen. Anstelle von Wörtern, durch welche Menschen, die unbelebte Natur, Pflanzen und Tiere, die im Sohar vorkommen, bezeichnet werden, wirst du anfangen, die Eigenschaften eines jeden von ihnen, das Verhältnis zwischen ihnen in dir wahrzunehmen.
Dann wirst du beginnen, das Bild dieser Zustände aus deinem inneren, sinnlichen Eindruck zusammenzustellen – das Bild, das sich aus den Eigenschaften aller Details der Erzählung in dir zusammenfügt.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 20.09.2010

 



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Was heisst „Tora“

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet „Tora“?

Meine Antwort: Die Kraft, die uns korrigiert und verbindet, kommt zu uns in verschiedenen Erscheinungsformen.

Diese Kraft, die uns eine Erkenntnis des Bösen, seine Korrektur, eine Verbindung mit dem Guten und Beispiele von Vereinigung geben kann, also das ganze System unserer Korrektur, heißt Tora.

SA von der Welt Azilut wird als „Tora“ betrachtet, denn es ist ein Bild oder ein System. Ich trachte danach, mich nach diesem Bild zu formen. Das tue ich, indem ich alle Seelen in Malchut der Welt von Azilut sammle, sodass die Verbindung zwischen ihnen jener von Seir Anpin von der Welt Azilut gleich wird.

In diesem Fall verbinden sich alle Seelen, die in Malchut der Welt Azilut eingeschlossen sind, und gehen eine Verschmelzung (Siwug) mit SA der Welt Azilut mit dem Schöpfer ein. So enthüllen wir die Verbindung und die Verschmelzung zwischen uns.

Alles passiert, beginnt und endet in SON der Welt Azilut; Malchut der Welt Azilut geht sieben Zustände durch, bis sie die Stufe von SA erreicht, eine vollkommene Ähnlichkeit mit Ihm. Am Ende werden beide wie zwei grosse Leuchten.

Deshalb ist SA der Welt Azilut, auch „Tora“ oder „Schöpfer“ genannt, uns als Beispiel, je nach Aufbau, Stärke und Wirkung.

Und wir müssen uns vor allem bemühen, uns miteinander in dieser Dunkelheit zu verbinden, wobei wir enthuellen, dass wir dafuer Seine Hilfe benoetigen.

Wenn wir in allen unseren Bemühungen, uns zu verbinden, herausfinden, dass wir dazu nicht fähig sind, dann sind wir wie kleine Kinder, beginnen zu schreien und fordern ein Beispiel für eine Korrektur.

Dann zeigt uns der Höchste ein Beispiel, gibt uns die Kraft, sich zu verbinden, aber unsere Bitte, unsere Forderung, muss nur aus unseren Mühen, sich miteinander zu verbinden, herauskommen. Sonst werden wir einer Antwort nicht würdig.

Denn sonst befinden wir uns nicht in einem Zustand der Verbindung zwischen Malchut und SA der Welt Azilut, Malchut spürt nur die Verbindung.

Und wir befinden uns unten in den Welten BEA. In Malchut steigen nur unsere Wünsche, sich miteinander zu verbinden, hinauf, damit wir den Schöpfer enthüllen und die Eigenschaft des Gebens erreichen.

Aus einem Soharunterricht, 14.09.2010

Kabbala Akademie



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Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 3

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Die Wissenschaft der Kabbala spricht nicht von unserer materiellen Welt.

Bezueglich des Begriffes „Adam Kadmon“: Ich war erstaunt, als ich gesehen habe, wie manche sich eine materielle Form in der Kabbala vorstellen, und wie ein metaphyscher Begriff einer „goettlichen Vernunft“ entsprechend dargestellt wird… Gott behuete, diese heiligen Begriffe auf solche Art zu materialisieren, auch wenn nur zum Zwecke des Studiums.

(Im Spirituellen gibt es keine Form, es gibt nur Kraefte. Deshalb duerfen wir etwas nur entsprechend der existierenden Kraefte darstellen. S. die Diagramme von Baal HaSulam im Buch „Sefer Ha`Ilan“).

Rav Kook. Brief 1, S.162.

Weh demjenigen (bedauernswert ist der Ignorant), der sagt, dass die Tora uns nur dafuer gegeben wurde, um einfach Geschichten ueber unser alltaegliches Leben (die sich angeblich in unserer materiellen Welt abspielen) zu erzaehlen, ueber Esau, Laban usw.

Denn in einem solchem Fall haetten auch wir in unserer Zeit eine Tora ueber die heutigen Ereignisse schreiben koennen, die vielleicht noch interessanter sind, als die damaligen! Wenn die Funktion der Tora ist, ueber die Begebenheiten unserer Welt zu erzaehlen, und wir z.B. ueber die Herrscher unser Welt erzaehlen, so passieren mit ihnen Sachen, die vielleicht noch beachtungswerter sind, als damals.

Wenn das so waere, lasst uns dies nachvollziehen und eine Tora daraus machen, aber das ist eben nicht so, in der Tora steht kein Wort ueber unsere Welt , sondern alle Ereignisse der Tora sind hoehere Geheimnisse.

Buch Sohar mit dem Sulamkommentart, Kap. Bealotecha, P. 58.

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Strebt nach dem Licht!

Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, dass wir beim Lesen vom Sohar versuchen sollten, die Kraft hinter der Erzählung zu erkennen.

Ist es richtig, wenn ich mir vorstelle, dass irgendeine Kraft in einer unbekannten Sprache mit mir sprechen würde, und ich versuchen würde, diese Sprache zu verstehen, wie ein Säugling, der hört, wie man mit ihm spricht, und so die Sprache lernt?

Meine Antwort: Das ist falsch. Mit meinem irdischen Verstand und meinem Empfinden werde ich niemals das Bild, hinter welchem der Schöpfer steht, erkennen.

Ich kann nur während des Studiums eine besondere Handlung, genannt das „Licht, das zur Quelle zurückführt“, hervorrufen, und dieses Licht erschafft in mir eine neue Eigenschaft, dank welcher ich das Bild einer anderen Welt wahrnehmen werde.

Im Moment habe ich diese Eigenschaft nicht, um den Schöpfer durch den Text des Sohar hindurch sehen zu können. Diese Eigenschaft muss sich in mir nach und nach durch meine Anstrengungen entwickeln.

Das bedeutet, dass das Licht auf mich einwirkt und in mir ein zusätzliches Wahrnehmungsorgan – die Eigenschaft des Gebens – entstehen lässt, und in ihm werde ich den Schöpfer wahrnehmen.

Keine anderen Anstrengungen oder Ziele werden beim Studieren von „heiligen“ (von der höheren Welt und dem Schöpfer handelnden) Büchern helfen.

Deshalb müssen meine ganzen Anstrengungen nur darauf gerichtet sein, das umgebende Licht anzuziehen. Denn der Schöpfer kann erst enthüllt werden, wenn ich Ihm in Seinen Eigenschaften ähnlich bin.

Er ist vollkommen Gebend. Ich aber verfüge über keine Eigenschaft des Gebens, über kein Wahrnehmungsorgan, in dem ich Ihn enthüllen kann.

Ich erlange dieses Wahrnehmungsorgan nur durch die Einwirkung des verborgenen Lichts, das zur Quelle zurückführt. Das Licht erschafft in mir die Eigenschaft des Gebens – und dann erkenne ich den Schöpfer.

Darum muss ich während des Lesens des Buches Sohar danach streben, dieses Licht anzuziehen.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 20.09.2010

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Wie man den langersehnten Diamanten findet

Nach einigen Jahren Studium in einer kabbalistischen Gruppe komme ich zu einem Zustand, in dem ich erkenne, dass ich für die Weiterentwicklung eine „fremde“ Kraft benötige.

Ich brauche einige Jahre, um zu erkennen, dass ich alleine die Enthüllung der spirituellen Welt, des Schöpfers, nicht erreichen kann.

Zuerst möchte der Mensch mit Hilfe des Wissens aus der Wissenschaft der Kabbala vorankommen und strebt danach, mehr zu erfahren. Später will er durch die Teilnahme an verschiedenen Verbreitungssystemen vorankommen, glaubt das Erwünschte mittels des Drucks und der Macht zu erreichen. Er verbindet also seine spirituelle Entwicklung mit allem Möglichen, außer mit dem Verlangen zu geben.

Da er sich aber dennoch im Prozess der spirituellen Entwicklung, in den Unterrichten, in der Gruppe befindet, wirkt das Licht auf ihn ein, und es entsteht in ihm die Frage: „Was wird aus mir? Erlange ich nun die Eigenschaft des Gebens oder nicht?“

Das Geben beginnt in seinen Augen an Wichtigkeit zu gewinnen. Er fängt an zu erkennen, dass das Geben etwas sehr Wertvolles ist, was durch keine Mittel dieser Welt erreicht werden kann. Es ist so, als ob derjenige, der diese Eigenschaft erreicht hat, den kostbarsten Schatz gefunden hätte.

Das ist das Ergebnis der Einwirkung des Lichts. Und nur nach einer solchen Erkenntnis ist der Mensch dazu bereit, jede beliebige Bedingung mit der Gruppe einzugehen, nur damit sie zu seinen Garanten für die Erlangung der Eigenschaft des Gebens werden. Nur dann ist er dazu bereit, ein Bündnis mit ihnen einzugehen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 17.09.2010

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Der eine verliert, der andere gewinnt…

Eine Frage, die ich erhielt: Die Teilnahme am Kongress im November 2010 kostet 800 Schekel (200 $) pro Person. Ist das nicht zu teuer?

Außerdem werde ich persönlich als Mann und Gruppenmitglied wie üblich drei Tage lang in der Küche und mit anderen Arbeiten beschäftigt sein. Warum wird von mir auch noch Geld für den Eintritt verlangt?

Meine Antwort: Ich habe bereits veranlasst, dass Sie zu keinerlei Arbeiten zugelassen werden. Sie können drei Tage lang in der Kongresshalle als Gast verbringen. Wir sehen die Arbeit im Servicebereich nicht als Pflicht, sondern als Belohnung für denjenigen, der sie machen darf, an.

Freunde bezahlen Kongresskosten und verbringen den Kongress mit Arbeit in der Versorgung – dafür bezahlen sie. Und Sie können sie übrigens fragen, sie werden Ihnen sagen, dass der eigentliche Kongress gerade in der Küche stattfindet, wo das Essen für 7000 Erwachsene und 1600 Kinder gekocht wird!

Sie haben einfach ein anderes Gehirn! Genauso kann man während des Kongresses auch eine Anzeige lesen: „Achtung, Ausverkauf! Sonderangebot! Das Buch x, Normalpreis 30 NIS, wird heute zum Preis von 40 NIS verkauft!“

Es ist allgemein bekannt, dass unsere gesamte weltweite Organisation keine Mittel aus fremden Quellen bezieht, sondern nur durch Beiträge von Freunden finanziert wird.

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