Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Ob die zweite Hälfte meiner Seele existiert?

Frage: Gibt es jemanden, der für mich als Ehemann vorbestimmt ist, und zwar jemanden, der die zweite Hälfte meiner Seele ist?

Meine Antwort: Ja, eine solche Seele existiert. Idealerweise wäre es wünschenswert sie zu finden, aber ich denke nicht, dass es möglich ist, sie sofort zu bestimmen. Wenn wir eine wirklich gute, große, breite Gesellschaft schaffen werden, in der sich Paare junger Menschen im Alter von 18-20 Jahren bilden werden, indem jeder einzelne in einem passenden Kreis untergebracht wird, so könnte man das ideale Paar bestimmen.

Aber dafür sollten sie im andern den tiefsten, inneren Teil fühlen. Diese Empfindung wird durch eine mühsame „Reinigungsarbeit“ zur Abtragung der künstlichen Schichten erreicht und das ist nur mittels der Gesellschaft, der Umgebung, die dich darin unterstützt und dir bei deiner Arbeit hilft, möglich. So als ob wir uns in eine spezielle Maschine für die Kartoffelreinigung begeben würden, welche die ganze Schale von uns abschält.

Auszug aus dem 198. Gespräch über das neue Leben, 20.06.2013



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Zwei Eigenschaften des Lichtes

Wenn Feuer ausbricht und Dorngestrüpp erreicht, so dass ein Garbenhaufen oder das stehende Getreide oder das Feld verzehrt wird, so muss der zurückerstatten, der den Brand angezündet hat. [Tora, „Exodus“, „Mischpatim“, 22:5]

Es gibt das Licht, das heilt, und es gibt das Licht oder das Feuer, das tötet. Ebenso, wie es in unserer Welt geschieht.

„Der Brand“ ist die Eigenschaft des Gerichtes ohne die Eigenschaft der Barmherzigkeit, die es auswiegt. Wenn du „das Feuer“ in der richtigen Richtung, bis zur richtigen Anwendung hältst, dann wiegst du damit alle Kräfte aus.

Auszug aus dem TV-Programm „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 20.05.2013



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Spirituelle und materielle Liebe

Krasnojarsk, Lektion 3 vor dem Kongress

Frage: Es steht geschrieben: „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wer ist dieser „Nächste“ für den Menschen mit dem Punkt im Herzen?

Meine Antwort: Im Prinzip nennen wir  jeden beliebigen Menschen auf der Welt den „Nächsten“, jemand, der uns fremd war und der uns näher gekommen ist.

Gemäß der Hierarchie sind für die Menschen mit dem Punkt im Herzen jene nah, die mit ihm auf dem Weg sind, die Freunde in der Gruppe. Wir können zu ihnen offen sein, wir können uns mit der Vereinigung, der gegenseitigen Unterstützung beschäftigen, das geistige System der Verbindung realisieren. Doch wir sind nicht zufällig in der Gruppe – wir gehören zu einem inneren, höheren System, und deshalb werden wir zusammengebracht. Deswegen sollen wir in erster Linie solche Bedingungen wie die „Nächstenliebe“ untereinander schaffen.

„Nächstenliebe“ heißt, dass ich den Wunsch des Freundes, seine Bedürfnisse höher als meine eigenen zu empfinden beginne.

Der Begriff „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ bedeutet „Liebe den anderen stärker und mehr als dich selbst“. Heute liebe ich mich mehr als die ganze Welt. Das heißt, ich schätze meine Freunde als die Wichtigsten. Das ist die Beherrschung der Eigenschaft des Gebens, wenn ich ihren größten Wunsch – die Errungenschaft des Ziels, das Öffnen des höchsten Systems –  persönlich wahrnehme und ihnen darin helfe. Und wenn die Spiritualität meiner Freunde für mich höher als die eigene ist, in diesem Moment kommt es zur Öffnung.

Die Liebe verstehen wir nicht so, wie die Liebe in unserer Welt, sondern wie eine Hilfe für diejenigen, die mit dir auf dem Weg sind, damit sie das Ziel erreichen. Liebe heißt die Erfüllung des Wunsches anderer.

Auszug aus der 3. Lektion vor dem Kongress in Krasnojarsk, 13.06.2013



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Im Namen meiner Brüder bitte ich

Dadurch, dass jeder seinen Egoismus annulliert und nach Wegen sucht, um sich mit den anderen zu verbinden – bemühen sich alle, sich gemeinsam zu verbinden.

Darüber hinaus ist es selbstverständlich und wird uns klar, dass wir aus eigenen Kräften keine Verbindung erzielen können, und dann entsteht in uns ein Gebet.

Jeder erlangt ein gewisses Maß der Eigenschaft des Gebens, schließt sich in sie ein, aber im Endeffekt müssen alle darin die Stufe „Yaakov“ erlangen – diese nennt sich die  Mittlere Linie.

Dank der gemeinsamen Anstrengungen erlangen wir unsere Wurzel – das  vorhandene System der Verbindungen untereinander. Das bedeutet, dass wir aus Jessod von Malchut geben möchten.

Einen solchen Zustand erzielend, erheben wir ein Gebet, MA“N, und wir bitten darum, dass uns das Umgebende Licht in der richtigen Form verbindet. Und  dann, im Geben aus Jessod von Malchut, erzielen wir Keter und dann enthüllt sich uns der Schöpfer innerhalb unseres Verlangens.

Die Mechanik funktioniert so, dass wir die einzelnen Sfirot, die sich jedem von uns offenbaren, zu der Sfira Jessod verbinden, wobei jeder einzelne sich annulliert. Dank dieser allgemeinen Selbstannullierung beginnen wir Malchut zu geben und so werden wir zu einem Gefäß, um das Licht von Keter zu bekommen – wir steigen auf die Stufe Keter hinauf.

Das ist ein Prozess, der die ganze Realität bis zum Ende der Korrektur in sich einschließt. Unsere nächste Aufgabe besteht darin: Jeder soll sich bemühen, sich über sich selbst zu erheben und sich in die anderen einzuschließen.

Dadurch schließt er sich  der allgemeinen Anstrengung aller an. Eine solche Vorbereitung müssen wir vor den anstehenden Kongressen durchführen. Durch diese gegenseitigen Anstrengungen werden wir ein  gemeinsames Gebet offenbaren, in dem jeder die Anstrengungen der Freunde und ihr Verlangen zur Verbindung  spürt und versteht.

Und Er möchte ihnen dabei  helfen. Er fühlt, wie groß Ihr Verlangen ist, sich untereinander zu verbinden, um das Geben an den Schöpfer zu erreichen.

Deswegen steht geschrieben: „Im Namen meiner Brüder und Nächsten bitte ich um Frieden für dich“. Das heißt, er bittet für die Freunde, dass sie ein korrigiertes Verlangen erlangen, womit sie dem Schöpfer geben können.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 04.07.2013



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Nach der Tora sind alle gleich

Wenn das Unglück geschehen wird, dann wirst du die Seele für die Seele geben; das Auge für das Auge, den Zahn für den Zahn, die Hand für die Hand, das Bein für das Bein, die Brandwunde für die Brandwunde, die Wunde für die Wunde, den Stoß für den Stoß. [Tora, „Exodus“, „Mischpatim“, 21:23-21:25]

Der Mensch nimmt alles, worüber in der Tora geschrieben wird, linear, egoistisch wahr. Und sie spricht nur über die Vereinigung der Menschen und die Konstruktion der allgemeinen integralen Gesellschaft, genannt „Adam“ – „ähnlich dem Schöpfer“.

Ihn bauen wir alle. Ob wir es wollen oder nicht, wir sind die Teilnehmer der Konstruktion dieses „Riesen“, und unsere Teilnahme soll nach der Instruktion erfolgen, die „Tora“ heißt (vom Wort „Oraa“ – die Instruktion). In ihr wird darüber gesprochen, wie ein Mensch korrigiert werden kann, wenn er sich irrt. Wie auch bei einer beliebigen Instruktion, an deren Ende es das Kapitel „Die möglichen Fehler und ihre Beseitigung” gibt.

Deshalb sind alle oben angeführten Hinweise, die Beschädigung der Augen, der Hände, der Beine usw. nichts anderes als die Beziehungen zwischen den Menschen auf der Ebene der zehn Sefirot, womit man einen beliebigen Mangel beseitigen muss, denn „das Unglück“ ist eine absichtslose Niederlage.

Wenn der Mensch aber absichtlich mit Bosheit durch eine egoistische Handlung der allgemeinen Konstruktion des Integralsystems, der allgemeinen Korrektur, schadet, dann gelten hier ganz andere Gesetze.

Frage: Was bedeutet, „die Seele für die Seele, das Auge für das Auge zu geben“?

Meine Antwort: Es handelt sich um die Niveaus der Korrektur: Nefesh, Ruach, Neshama, die man ergänzen muss.

Die gesamte Tora wird von der Welt unmittelbar auf dem materiellen Niveau wahrgenommen, aus ihr stammen verschiedene Glauben, Lehren, Religionen und das ganze Übrige. Und so dauert es Jahrtausende lang.

Wenn man über die Anwendung der Tora auf dem materiellen Niveau spricht, so ist in ihr gesagt, dass es weder die Sklaven noch die Herren gibt und dass alle vor dem Gesetz absolut gleich sind. Im Prinzip handelt es sich um die Gesellschaft, die es sogar heute noch nicht gibt. In der modernen Gesellschaft entscheidet die Bestechung alles: du gibst das Geld und kannst alles machen, was du willst.

Und wenn man „die Gesetze der Könige“ vom Rambam liest, dann kann man darin erkennen, wieviele Pflichten und Verbote ein König im Vergleich zum einfachen Menschen erfüllen muss. Das heißt: nach der Tora sind wir alle gleich.

Auszug aus dem TV-Programm „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 20.05.2013



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Die Liebe zum Lehrer

Kongress in Sankt Petersburg. Lektion vor dem Kongress

Frage: Wie kann man in sich das Gefühl der Liebe zum Lehrer richtig aufbauen und wodurch kann es gezeigt werden?

Meine Antwort: Der Begriff Rav/Lehrer stammt vom Wort „der Große“. Ihn zu lieben bedeutet, ihn zu respektieren. Zu respektieren und zu lieben bedeutet, auf seine Ratschläge zu hören. Und mehr ist für diese Liebe nicht notwendig.

Wenn ihr liebt, dann bedeutet das, ihr hört mir zu oder ihr versucht meine Ratschläge, und das, was ich meinen Schülern sage, was unsere Lehrer schreiben, zu befolgen – darin besteht im Prinzip die ganze Liebe. Und ich versichere euch, dass sie gegenseitig sein wird.

Auszug aus dem Unterricht vor dem Kongress in St. Petersburg, 11.07.2013



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Die Inversion, die die Wahrnehmung der Welt verändert

Kongress in St. Petersburg. Lektion vor dem Kongress

Frage: Wie kann man spirituell vorwärts kommen, wenn man dabei den ständigen materiellen Druck und den Druck der materiellen Gesellschaft empfindet?

Meine Antwort: Und wer gibt ihn euch? – Die Höhere Kraft, die einheitliche Kraft der Natur, die alles lenkt und unser gemeinsames Schicksal bestimmt.

Es begegnen euch solche Momente, wo ihr das vergesst und versucht, anstelle des Schöpfers die Probleme auf jemand anders zu verlagern. Die Gesellschaft ist nicht schuld. Nur Er ist schuldig. Aber wie können wir Ihn beschuldigen? Wie kann die Höhere Kraft, die sich im Zustand der absoluten Liebe und des Gebens befindet, schlecht sein? Es geht darum, dass ihr sie so wahrnehmt, weil eure egoistische Absicht diese positive Kraft inversiert. Deshalb nehmt ihr die ganze Umwelt negativ wahr.

In Wirklichkeit ist die ganze Welt um uns herum – unendliche Güte und Liebe. Ändert eure Absicht und ihr vergesst alle Probleme.

Und andererseits muss man für jene Probleme danken, die euch sichtbar werden, weil gerade diese euch darauf hinweisen, was verändert werden soll.

Auszug aus dem Unterricht vor dem Kongress in St. Petersburg, 11.07.2013



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Die ganze Welt ist mein Spiegelbild

„Der Sklave“ ist ein Verlangen, das ich an mich auf die Art und Weise angebunden habe, dass es sich schon in meiner vollen Unterordnung befindet. Dabei beherrsche ich es so stark, dass es nicht mehr mein Sklave, sondern mein hundertprozentiger Partner ist.

Ich kann dieses Verlangen vollständig benutzen, aber nicht mit Hilfe des Drucks oder der Kraft, wie ich es vorher getan habe, sondern rational und vernünftig. Das heißt, diese Verlangen befindet sich schon mit mir im Einklang.

Wir sprechen ständig nur über die Absichten und Verlangen, denn es gibt im Menschen nichts anderes. Der Mensch ist eine kleine Welt. Und deshalb ist alles, was wir sehen – das Wandbild der Welt mit allem, was sie ausfüllt und besiedelt. Dieses Bild ist die Reflexion meiner inneren Eigenschaften. Wenn es etwas in der Welt, oder in mir gibt, dann bedeutet das, dass ich auf diese Weise mein eigenes Spiegelbild sehe.

Deshalb sollte man gerade beim Lesen der Primärquellen alles im Kopf analysieren, bis du dich darin überzeugen wirst. Allmählich werden sich sowohl das Gehirn, als auch die Sehkraft darauf einstellen, so dass du wirklich verstehen wirst, dass es tatsächlich stimmt. Darüber beginnen schon heute, die Quantenphysiker und die Psychologen zu sprechen.

Auszug aus dem TV-Programm “ Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 29.04.2013



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Die spirituelle Arbeit mit dem Verlangen „der Sklave“

Wenn der Mensch seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stab schlagen wird und diese dabei sterben werden, dann soll er dafür bestraft sein. Aber wenn sie noch einen Tag oder zwei Tage leben werden, dann soll man ihn nicht bestrafen, weil der Sklave – sein Geld ist. [Tora, „Exodus“, „Mischpatim“, 21:20-21:21]

Im Rahmen unserer Welt verstehen wir das Gesagte vom Gesichtspunkt der Ethik, der Moral, der Demokratie – alles Möglichen.

In der spirituellen Arbeit wird als „Sklave“ die Eigenschaft / der Wunsch bezeichnet, der sich schon in meiner Macht befindet, mit dem ich für das Geben arbeiten kann. Aber es ist in diesem Fall sichtbar, dass wir hier mit dem Zustand zu tun haben, wenn dieser Wunsch aus irgendwelchen Gründen dem Herren nicht vollständig nachgibt. Folglich entsteht die Eigenschaft des Gerichtes (hebr. – Din), das heißt, man soll die Kraft anwenden.

Wenn ich die Kraft anwende, und dieses Verlangen meiner Absicht unterordne, dann ist alles gut. Wenn ich die viel zu große Kraft des Gerichtes ohne Kraft der Barmherzigkeit (hebr.-Rachamim) anwende, d.h. ich wiege diese Kräfte nicht aus, dann soll ich klären, wie alles in Wirklichkeit war, ob es tatsächlich zum „Tod“ geführt hat. Denn in diesem Fall war es die falsche Tat.

„Der Tod“ bedeutet, dass ich dieses Verlangen nicht mehr anwenden kann. „Der Sklave“, „der Herr“, „die Frau“, „die Kinder“, „die Freunde“ sind alles Verlangen, die meinen ursprünglichen  Wunsch begleiten. Deshalb ist „der Sklave“ ein Wunsch, über den ich schon einen antiegoistischen Schirm aufgebaut habe.

Wenn ich dieses Verlangen infolge einer Handlung verwenden konnte, und es nicht annulliert oder unmittelbar von der Eigenschaft der Kraft des Schlages nicht verlorengegangen ist, so verschwindet es nach seiner Anwendung als Folge meiner Korrektur. Das heißt, dieses Verlangen ist nicht deshalb verlorengegangen, weil ich es getötet habe und es nicht mehr verwendet werden  kann, sondern weil ich es schon angewendet habe, und es deshalb stirbt, verschwindet, verloren geht. Aber wenn es unmittelbar infolge der Anwendung der Eigenschaft des Gerichtes (Din) verschwindet, dann bedeutet das, dass ich es nicht richtig benutzte.

Mit anderen Wörtern, wenn ich den Wunsch unter dem Druck anwende und es dann verloren geht, dann töte ich es. Somit waren meine Handlungen falsch, ich habe die viel zu große Kraft des Drucks angewendet.

Wenn dieses Verlangen sich aber unter meinem Druck realisiert, selbst wenn es nur in einer Handlung sichtbar wird und erst dann verloren geht, dann war alles richtig. Deshalb muss man die innere Arbeit mit den Wünschen analysieren, auf welchem Niveau sie sich befinden, und wie ich sie realisiere.

Im Endeffekt sollen alle Wünsche dennoch in mir wieder hinaufsteigen, ich soll sie alle 100 % für das Geben anwenden. Sie sollen nirgendwohin verschwinden, sondern in ganzer Größe offenbart werden, in mir zu 100 % arbeiten.

Auszug aus dem TV-Programm „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 29.04.2013



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Das Wesen der Tora

Die Tora ist gegeben, damit der Mensch das Niveau des Schöpfers erreicht. Darin besteht ihr ganzer Sinn.

Darin werden nur unsere egoistischen Verlangen angesprochen, die das menschliche Wesen bilden und wie man allmählich, stufenartig, die egoistische Anwendung jedes von ihnen ins Altruistische  umwandeln kann. Eine solche Umgestaltung unserer 613 Wünsche heißt: die Ausführung der Gebote.

Alle Definitionen und Begriffe der Tora: „Mann“, „Frau“, „Erde“, „Haus“, „Esel“, „Brot“ usw., sprechen über das unbelebte, pflanzliche, tierische und menschliche Niveau unserer Verlangen.

Die Тоrа erzählt darüber, was innerhalb des Menschen geschieht. Natürlich gestalten wir dementsprechend unseren Haushalt, unsere Gesellschaft, damit diese zum Spiegelbild dieser Gesetze werden.

Auszug aus dem TV-Programm „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 11.03.2013



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