Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Ich = Licht = Schöpfer

Frage: Auf dem vergangenen Kongress gab es die deutliche Empfindung, dass alles  nur von den Freunden abhängig ist. Sie machen alles, um das Ziel zu erreichen und wir genießen diesen Zustand. Dann haben Sie gesagt, wenn wir uns in einem solchen Zustand befinden, bedeutet das, dass wir den Schöpfer vergessen haben. Wo befindet sich diese Grenze zwischen den Freunden und dem Schöpfer? Welche Bemühungen sollen wir jetzt unternehmen, damit wir zu unserem Zustand der Vereinigung auch den Schöpfer hinzufügen?

Meine Antwort: Diese Frage ist sehr kompliziert.

Wenn ich denke, dass der Schöpfer alles regelt, was machen dann meine Freunde? Wenn ich denke, dass der Schöpfer meine Freunde leitet und dadurch auf mich einwirkt, das heißt, ich verbinde die Freunde mit dem Schöpfer, obwohl ich eigentlich gegen beide ausgerichtet bin; oder ich verbinde mich mit den Freunden und wir suchen Ihn, wir sind zusammen, und Er ist noch nicht unter uns – auf welche Weise können wir dann hier den richtigen Zustand finden?

Baal HaSulam schreibt, dass wir uns den ausgeglichenen Zustand wie ein Dreieck vorstellen sollen: Schöpfer, Gruppe und ich. Wir sollen uns im Zentrum treffen, um den Schöpfer, die Gruppe und uns selbst zu finden.

Deshalb müssen wir versuchen, uns zum Zentrum hin auszurichten, damit sich diese drei Komponenten ständig in unserem Bewusstsein zusammenbewegen: ich, Gruppe oder Tora (Or = Licht) und der Schöpfer.

Jeden Moment sollen wir fühlen, dass wir uns immer mehr einander nähern, bis wir in diesen zentralen Punkt geraten. Das heißt, die Bedingung der spirituellen Entwicklung  ist „Ich = Licht = Schöpfer“, das bedeutet, dass diese drei Parameter in mir identisch sind, das heißt, alles ist in einem Punkt.

Auszug aus der Lektion nach dem Artikel „Stab und Schlange“, 21.07.2013



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Warum wurde es schwierig, die Kinder großzuziehen?

Frage: Ich studiere alle Ihre Gespräche zum Thema „das neue Leben“. Danke. Worin sehen Sie den Grund für die Schwierigkeit in der modernen Erziehung der Kinder?

Meine Antwort: Wir betreten zum ersten Mal in der Geschichte eine ganz neue Welt, ohne sie zu kennen und zu empfinden, weil unsere Gefühle egoistisch sind und wir können die zukünftige Welt nicht im voraus empfinden, solange nicht bis wir sie korrigieren werden. Früher konnten wir immer voraussehen, vermuten, welche Welt, welches „Morgen“ uns erwartet.

Dies deckt die besonderen Probleme im Stadium des Übergangs zum neuen Leben auf. Niemand kennt das außer den Kabbalisten. Das lehre ich meinen Schülern. Das Studium der neuen Welt und der Eintritt in sie, d.h. die Korrektur der Natur des Menschen, ist ein langer und komplizierter Prozess.

Das Problem liegt sowohl in der Erziehung der neuen Generation, der Jugendlichen, als auch in der Erziehung der älteren Menschen. Wo früher die Eltern den Kindern für den Eintritt in die Welt, die sie selbst gut kannten, die nötigen Fertigkeiten für das Leben übermitteln konnten, sie darauf vorbereiten konnten, so können die modernen Eltern die Kinder auf das zukünftige Leben nicht vorbereiten, weil sie davon selbst nichts verstehen.

Die Schlussfolgerung: beide müssen durch das System der Integralen Ausbildung und Erziehung (IAE) gehen.



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Die sich ausdehnende Welt der Unendlichkeit

Frage: Warum ist es unmöglich, den erhellten Zustand festzuhalten? Warum muss man ihn verlieren?

Meine Antwort: Wenn wir den erreichten Zustand festgehalten hätten, würden wir uns nicht entwickeln. Wenn wir die einmalige Füllung ständig empfinden würden, so würden wir uns im endgültig korrigierten Zustand befinden. Mein Wunsch wäre konstant und das ausfüllende Licht wäre konstant, und ich würde mich am Ende der Korrektur befinden. Woher soll ich wissen, was das Ende der Korrektur bedeutet: 100 Kilogramm des Wunsches und der Füllung oder eine Million? Wenn das Licht mein ganzes spirituelles Gefäß ausfüllt,  so fühle ich die vollkommene Befriedigung.

Ein Neugeborenes bekommt 50 Gramm Milch und ist satt. Du brauchst jede Menge, um satt zu werden und ihm genügen lediglich 50 Gramm. Jeder fühlt sich ausgefüllt gemäß seinen Wünschen, gemäß seinem Chissaron. Wenn du den Wunsch vollkommen erfüllt hast, so ist das die Welt der Unendlichkeit. Die Unendlichkeit bedeutet die Abwesenheit von Grenzen: soviel wie er wollte, soviel hat er auch bekommen, ohne jede Beschränkung. Deshalb wird eine solche Füllung als unendlich, als unbeschränkt bezeichnet.

Deshalb, wenn wir die erworbene Füllung bewahren könnten, würden wir uns im vollkommenen Zustand befinden und könnten uns nicht weiter entwickeln .

Auszug aus der Lektion nach dem Artikel von Rabash, 18.07.2013



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Sich über den Verstand erheben

“Glaube über dem Verstand“ bedeutet, dass der Mensch jedes Mal in sich die Grenzen der Eigenschaft des Gebens, des Austritts aus sich selbst erweitert.

Glauben heißt Geben, die Eigenschaft von Bina, das Licht von Chassadim.

Wenn ich mich auf jeder spirituellen Stufe, in jedem Zustand wahrnehme, vergrößere ich meine Möglichkeit des Gebens und der Liebe. Das heißt „Glaube“, wenn sich dieser über die Eigenschaft des Empfangens, über die Selbstsucht zu erheben beginnt.

Der Verstand ist das Licht, das wir bekommen, das, was unsere Verlangen der Selbstsucht füllt. Und der Glaube ist die Eigenschaft des Gebens, die Bedingung des spirituellen Aufstiegs.

Nach dem Kongress in St.Petersburg 2013 höre ich von vielen Menschen: „Ich habe zum ersten Mal gefühlt, dass wir wirklich etwas  erreicht haben.“

Und tatsächlich haben wir nach diesem Kongress zum ersten Mal die Vereinigung gefühlt, nicht jeder für sich, sondern etwas gemeinsames, irgendeine gemeinsame Masse, die sich miteinander verbindet, die alle in sich einschließt.

Außerdem haben wir entdeckt, dass es irgendeine Verbindung gibt zwischen dem, was in uns geschieht und dem, was wir in den Primärquellen (teilweise im Buch Sohar, teilweise in den Artikeln von Baal HaSulam und Rabash) über die Bedingungen der Vereinigung des Menschen in der Gruppe, unserer Vereinigung studieren.

All das ist uns viel vertrauter geworden. Als ob wir die Richtigkeit unserer Entwicklung bestätigt haben. Das bedeutet, dass wir einen neuen Verstand bekommen haben. Und wie können wir jetzt durch den Glauben über den erworbenen Verstand gehen?

In einem solchen Zustand kann ich natürlich zufrieden sein, dass ich mich von der Richtigkeit meines Weges überzeugt habe: dass ich einen Lehrer habe, der mich nicht an der Nase herumführt, dass sich meine Zweifel verflüchtigen, dass ich irgendwelche Probleme gelöst habe. Dabei fiel ich aber in das Verlangen des Empfangens und in diesem Verlangen habe ich einen Funken des Lichts bekommen. Einerseits ist es natürlich gut, dass ich das erreicht habe, so soll es auch sein. Andererseits müssen wir nie daran zweifeln, dass alles, was wir bekommen und wo wir uns befinden,  so soll sein, und es wurde für uns vom Schöpfer so eingerichtet. Und jetzt kommt eine andere Frage: Wie müssen wir weiter voranschreiten?

Ich muss weiterhin die Augen für alles, was ich bekommen habe, schließen und muss mit dem Glauben über den Verstand gehen: ich muss damit auf der nächsten Stufe heraustreten und auf den erhaltenen Verstand nicht achten, und alles, was in mir jetzt als Beweis der Richtigkeit des Weges existiert, soll ich nicht beachten.

Ich wünsche, mit geschlossenen Augen vorwärts zu gehen, nur um zu geben. Und das bedeutet, dass ich nicht daran denken muss, ob ich irgendwelche Bestätigungen, Beweise bekommen habe, ob ich den richtigen Weg gehe oder nicht, ob es bei mir die innere Überzeugung gibt, dass ich mich in der richtigen Gruppe, bei dem richtigen Lehrer befinde oder nicht. Wenn wir vom Glauben ausgehen, sind das ganz andere Bedingungen, die dem Verstand entgegengesetzt sind. Das bedeutet, dass die Eigenschaft des Gebens der Eigenschaft des Empfangens entgegengesetzt ist, wie die Eigenschaft des Schöpfers der Eigenschaft des Geschöpfes entgegengesetzt ist. Deshalb wird die nächste Stufe, die wir erreichen müssen, auf die wir aufsteigen müssen, nicht mit unserem Verstand, nicht mit unserer Überzeugung realisiert, sondern, wenn wir – im Gegenteil – über sie hinaufsteigen.

Anders gesagt, ich will jetzt nur den Weg der Eigenschaft des Gebens gehen, nichts anderem Aufmerksamkeit widmen, trotz allem, was ich auf dem Kongress bekommen habe, trotz der Empfindung, die mir die Überzeugung, die Grundlage im Leben gegeben hat. Ich interessiere mich nur dafür und ich will da hineingehen.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „ Der Glaube über dem Verstand“, 21.07.2013



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Depressive Generation

Statistische Fakten: Der Konsum von sedativen Medikamenten in Europa ist innerhalb der letzten 20 Jahre gewachsen – in Großbritannien um 500 %, in Skandinavien und Slowakei um 1000 %. In 29 europäischen Ländern steigt der Konsum von Antidepressiva um 20 % jedes Jahr. In Schweden, Norwegen und der Slowakei – um 100 % im Jahr. Das europäische Gesundheitswesen macht Antidepressiva zugänglicher – sie verringern die Zahl der  Selbstmordversuche.

Mein Kommentar: Alles entwickelt sich darauf hin, die Drogen zu legalisieren. Nur so kann man starke Werbekampagnen gegen Rauchen erklären: Drogen sollen anstelle der gewöhnlichen Zigaretten treten. Die Eliten sind darum bemüht, die Bevölkerung zu beruhigen…



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Die Fragen nach dem Kongress

Frage: Wie sollen in der spirituellen Arbeit die Verwandten unterschiedlichen Geschlechts untereinander kommunizieren: der Vater und die Tochter, die Mutter und der Sohn, die Geschwister, wenn sie beide in der Kabbala sind?

Meine Antwort: Wie alle anderen auch, denn sie sind nur in unserer Welt Verwandte und im spirituellen Raum gelten eben andere Verhältnisse…

Frage: Wie kann sich die weibliche Gruppe durch die Männergruppe anfüllen lassen, und dadurch auch dem Schöpfer einen Genuss bereiten?

Durch ihre Hilfe, ihre Unterstützung

Frage: Was ist ein vereinigter weiblicher Wunsch?

Meine Antwort: Die Vereinigung der einzelnen weiblichen Verlangen in das einheitliche Ganze, in das Wesen der Frau. Die Einigkeit kommt wie auch bei den Männern zustande. Aber sie ist weiblich, weil ihre Natur so ist, und die Realisierung erfolgt ebenso, wie es bei den Männern üblich ist.



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Das Schweben anstelle der Schwere und der Finsternis

Frage: Wie kann man in die rechte Linie übergehen, wenn es den Widerstand seitens der Selbstsucht gibt?

Meine Antwort: Ohne Widerstand existiert die rechte Linie nicht. Wie kann man sich an die Linie halten, in einem spirituellen Zustand befinden, wenn man sich dabei in keinem Widerspruch mit der Selbstsucht befindet? Der spirituelle Zustand befindet sich gegenüber der Selbstsucht, im Widerspruch mit ihr – immer in der inneren Anstrengung, immer in der Überwindung.

Aber wenn du diese innere Anstrengung durch die Gruppe durchführst, dann verwandelt sie sich in die Süßigkeit, in die Leichtigkeit, ins Schweben anstelle der Schwere und der Finsternis.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Der Stab und die Schlange“, 21.07.2013



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Schnelles Vorankommen durch “auf der Stelle laufen”

Aus dem Brief Nummer 17 von Baal HaSulam: „Es ist wichtig, sich immer auf die linke und die rechte Linie zu stützen. Denn es gibt Fälle, in denen „sich fortzubewegen schlimmer ist, als untätig dazusitzen“ (oder „Ruhen der Fortbewegung vorzuziehen ist“), um den Weg nicht zu verlieren. Denn der Weg der Wahrheit ist eine äußerst dünne Linie“.

Zuerst sollte man sich um die richtige Ausrichtung sorgen, um nur Handlungen durchzuführen, die in die erforderliche, präzise und geklärte  Richtung führen. Wenn mir nicht klar ist was ich tun soll, bedeutet es, dass ich keine richtige Richtung habe. Aber selbst, wenn mir klar ist, was zu tun ist, muss ich trotzdem prüfen, ob es die richtige Richtung ist.

Daraus ergibt sich, dass alle Bewegungen des Menschen nicht aus den Schritten an sich bestehen, sondern in der Klärung ihrer Ausrichtung. Es gibt keine Schritte vorwärts, sondern nur die Klärung der Richtung, eben dies bedeutet und heißt Vorankommen.

Wenn ich mich an einem bestimmten Punkt befinde, von dem aus ich die Ausrichtung zum Schöpfer abkläre, erlange ich genau in diesem Punkt die Einheit mit dem Schöpfer. Es stellt sich heraus, dass ich einen Schritt vorwärts mache, ohne mich von der Stelle zu bewegen. Aber sofort, am selben Punkt, eröffnen sich mir neue Bedingungen, in denen ich  erneut klären muss, in welche Richtung ich gehen soll und wie ich alle Bedingungen nutze, um mich verbinden zu können  bzw. wohin, oder zu was ich kommen soll.

Wenn ich entschieden habe, wie diese Handlung zu erfolgen hat, bedeutet es, dass ich in diesem Punkt die Einheit enthüllt habe und ich mich nicht mehr zu bewegen brauche.

Die Schritte, durch welche wir  voran- schreiten, machen wir nicht durch Bewegung sondern durch wiederholtes Festlegen des   Punktes einer korrekteren Haltung, Perspektive und  Richtung –  Der Punkt der Erlangung von Einheit und Verbindung bedeutet eigentlich eine Verwirklichung entlang des spirituellen Pfades.

 Auszug aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal Hasulam, 24.07.2013



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Die Wurzel ist die Kraft für alle

Kongress in St-Petersburg. Lektion vor dem Kongress.

Frage: Die Architektur von St. Petersburg hat mich begeistert. Jedes Gebäude ist ein Meisterwerk, und sie alle wurden dafür gebaut, um eine Frau zu erfreuen. Wenn das weibliche Verlangen so stark ist, dass die Menschen Paläste für sie bauen, wie können wir das im spirituellen Bereich umsetzen?

Meine Antwort: Zur Zeit vollzieht sich eine Nivellierung in der Gleichstellung von Frauen und Männern. Wir sehen das in den sexuellen Beziehungen, bei der Arbeit, im praktischen Leben – überall. Ich glaube, dass dasselbe natürlich auch in unserer spirituellen Bewegung geschieht. Scheinbar haben jene Eigenschaften, die die Frauen in den letzten 50 Jahren (obwohl das schon lange vorher begonnen hat) erworben haben, sie  immer mehr zu Männern werden lassen, und die Männer ihrerseits „driften“ unbemerkt in Richtung Frau. Das heißt, ihre Eigenschaften nähern sich einander immer mehr an, werden weniger gegensätzlich.

Die Frau arbeitet, engagiert sich politisch, nimmt an allem auf gleicher Höhe mit den Männern teil und zeigt sich in vielen Fällen viel fähiger, viel begabter. Wir wissen, wie die Frauen für uns arbeiten, wie sehr sie nach Geben, nach spritueller Verwirklichung, streben. Das weibliche Streben nach spiritueller  Verwirklichung ist unvergleichbar höher als das eines Mannes.

Deshalb glaube ich, dass wir das Thema Frau als solches nicht fokussieren brauchen – es existiert nicht. Ich höre nämlich aus den Fragen der Frauen eine gewisse unterbewusste Empfindung, dass sie mehr verdienen.

Sie verdienen nicht mehr. Das ist mein Ernst. Sie verdienen genausoviel wie die Männer. Und sie sollen sich bitte nicht beklagen: „Wir sind so schwach, irgendwohin auf Hinterhöfe verfrachtet worden“.

Die Frau ist ein menschliches Wesen; die Frau ist ein Teil der Gruppe, ein Teil unserer Gesellschaft, so wie es überall in der modernen Welt ist. es gibt also  kein spezifisches Frauen-Thema. Sie arbeiten wie die Männer und sie verdienen  auch dasselbe. Einer ohne den anderen können wir nicht existieren. Wir arbeiten zusammen!

Ihre Aufgabe besteht darin, untereinander und mit den Männern ein einheitliches Ganzes zu erschaffen: die Männergruppe oder Teil, der Frauengruppe. Über unserer Natur sind wir in der Absicht, uns miteinander zu verbinden, weil wir alle dieselbe Wurzel haben; sie ist eine Kraft für alle. Ich denke, dass in unserer Weltgruppe alle gleich sind.

 Auszug aus der Lektion vor dem Kongress in St-Petersburg, 11.07.2013



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Zwei Sprachen – eine Wurzel

Wenn wir empfinden, dass uns etwas auf dem Kongress fehlte, dann waren wir noch nicht richtig vorbereitet und sollen deshalb jetzt daran arbeiten, d.h., in uns die Empfindung der Verbindung hervorrufen, um in diesem Zusammenhang den Schöpfer (das Licht) zu offenbaren, damit sowohl das Mittel (die Gruppe) als auch die Tora (das Licht) uns zum Schöpfer nach dem Prinzip „Israel, Oraita (Tora), Kud sche-Brichu (der Schöpfer)“ (Aramäisch) geführt hätten.

Es handelt sich darum, dass im Altertümlichen Babylon die aramäische Sprache gängig war, und seit dieser Zeit benutzt man sie parallel zum Hebräischen. Die hebräische Sprache und Aramit stammen aus einer Wurzel und sind zwei entgegengesetzte Sprachen. Nur – die eine Sprache gibt die Informationen durch Kelim/Gefäße weiter und die andere Sprache durch Orot/Lichter: Aramit – durch die Verlangen, und Hebräisch – durch die Füllungen. Außer dieser beiden Eigenschaften gibt es nichts anderes, und deshalb existieren diese zwei Sprachen parallel.

Auch der Babylonische Talmud, den alle bis jetzt studieren, ist auf Aramäisch geschrieben, weil darin geschrieben steht, wie die Kelim/Gefäße zu korrigieren sind. Der gesamte Talmud ist ein System der Korrektur der Verlangen, nur wird es in solcher Art beschrieben, dass da der unbelebte, pflanzliche und tierische Zustand dieser Wünsche zu finden sind. Und die Tora (vom Wort „Or“, „das Licht“) ist auf Hebräisch geschrieben, weil sie von oben stammt. Das heißt, der Talmud kommt von unten und die Tora – von oben.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Der Glaube über dem Verstand“, 21.07.2013



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