Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Viel Erfolg für uns alle!

Frage: Sie haben heute durch Ihre Bemerkung in der Morgenlektion alle unsere Pläne durcheinander gebracht! Wo sollen wir uns während des Kongresses befinden?

Meine Antwort: Diese Bedingungen gelten für  die1 % und nicht für die 99 %.

1. Die Gruppe teilt sich in М und F auf, auf die Teile, die voneinander isoliert sind. Die Frauen lenken die Männer vom Ziel ab. Die Männer sollen besser alle drei Tage isoliert zusammen sein. Alles Notwendige soll im Voraus vorbereitet werden. Gewöhnlich versammeln sich die Männer im Zentrum. Mit den Männern können auch ihre erwachsenen Kinder ab dem Alter von 13 Jahren sein, die die Vorbereitung durchgemacht haben.

2. Die Frauen können sich bei einer der Frauen zu Hause versammeln, sie können kommen und gehen (die Frauen sind von den Handlungen befreit, die von der Zeit abhängen).

3. Die fremden Menschen und sogar die ehemaligen Studenten, die an der Vorbereitung zum Kongress nicht teilnahmen, sollen auch nicht dabei sein. Denn wir haben gelernt, dass  die Vorbereitung das Wichtigste ist!

4. Diejenigen, die sich mit der Vorbereitung beschäftigten, sollen fühlen, was es bedeutet, in der kollektiven Absicht zu sein und welche Faktoren für den Erfolg störend sein können, auf den wir so sehr hoffen.



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Zwei Niveaus der Verlangen: der Vater und die Tochter

Und wenn der Mensch seine Tochter in die Sklaverei verkaufen wird, dann wird sie im Unterschied zu den Sklaven nicht daraus befreit [Tora, Exodus, Mischpatim, 21:7]

Die Tora spricht nur über die Korrektur der Verlangen. Unter der Sklaverei wird die Zugehörigkeit eines Verlangens zu einem anderen verstanden, das stärker ist und welches deshalb das schwächere Verlangen korrigieren kann. Auf diese Weise war in den altertümlichen Zeiten auch der gemeinsame, soziale Haushalt organisiert.

„Meine Tochter“ sind jene Verlangen, die ich offenbare, aber nicht selbst korrigieren kann. Ich kann meine Tochter nicht heiraten, um zusammen mit ihr die folgenden Stufen der Nachkommenschaft zu zeugen. Deshalb – auch wenn ich, als Vater, meine Verlangen entwickele, verbinde ich mich dennoch nicht mit dem Wunsch, der als „die Tochter“ genannt wird, d.h. ich gehe nicht zu ihr mit meinem Schirm, wenn über ihr ein anderer Schirm, ein anderes Verlangen herrschen soll. Somit gehört sie einem anderen. Aus diesem Grund „verkaufe“ ich sie, damit sie jemandem gehört.

Deshalb ist eben gesagt, dass „sie aus der Sklaverei nicht befreit wird, wie es die Sklaven tun können“, denn der weibliche Wunsch gehört nur Bina, in der es sich befindet.

Auszug aus dem TV- Programm „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 11.03.2013



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Zehn – und nicht neun oder elf

Der gesamte Aufstieg wird nur in der Zehner-Gruppe realisiert. Von diesem Augenblick an und weiter arbeiten wir nur darin. Innerhalb der Zehner-Gruppe können weltweit hunderte von unseren Freunden sein. Das heißt auch zehn Menschen und nicht neun oder elf.

Alles hat einen identischen Bau aus zehn Sefirot, wobei der Unterschied nur maßstäblich in einer größeren oder kleineren Auslösung sichtbar ist. Du siehst vor dir nur zehn Menschen, aber wenn du dich ihnen annäherst, dann verwandelt sich jeder dieser zehn Menschen in die weiteren zehn Personen. Und später werden aus jedem von diesen zehn noch weitere zehn Menschen, und so bis ins Unendliche.

Aber eigentlich siehst du dieselbe HaWaYaH, dieselbe Zehner-Gruppe, an die alle Menschen angeschlossen werden.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 04.07.2013



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Eine nicht zu stemmende Last leicht stemmen

Frage: Ziehen wir  das Umgebende Licht an, wenn wir an irgendwelchen Verbreitungsaktivitäten teilnehmen?

Meine Antwort: Wenn du verbreitest, vergrößerst du dein Verlangen und darüber hinaus das Verlangen der ganzen Gruppe. Auf diese Weise erleichterst du den Aufstieg der Gruppe, da du ihre Basis ausbaust bzw. erweiterst. All die Leute, denen du irgendwelche Informationen weitergegeben hast, schließen sich uns in Form des Unbeweglichen, Pflanzlichen und Tierischen in der besagten Pyramide, in der wir die menschliche Ebene darstellen, an.

Durch eine Verlagerung unserer Anstrengungen von Qualität in Quantität lockerst du die Anspannung in der Gruppe. Wir verlieren dadurch an Abstand, gewinnen jedoch an Stärke und Kraft. Es ist,  als ob wir einen Hebekran benutzten. Durch viele Handlungen können wir allmählich eine sehr schwere, unbezwingbare Last bezwingen. Hierdurch vergrößern wir den Abstand, verringern jedoch die Kraft,  die angewendet werden muss.

Genauso ist es, wenn wir uns der Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala und/oder der Integralen Erziehung annehmen – wir verlieren an Abstand, eine Menge kleiner Anstrengungen werden unternommen, aber wir gewinnen an Stärke, als ob wir eine Kraft erhielten, die uns ermöglicht, mit eigenen Händen eine Tonne hoch zu heben. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert eine Fahrradschaltung, die es uns ermöglicht, einen Berg hoch zu fahren.

Infolgedessen, je mehr Gruppen sich uns vor dem Kongress anschließen, desto mehr werden wir alle davon profitieren: Sie und auch wir. Es wird uns leichter fallen, den gewünschten Zustand zu erlangen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von RABASH, 30.06.2013



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Ein mit der Kraft der Liebe geschaffenes Universum.

Man soll darauf hoffen, auf dem Kongress das Ende der Korrektur zu erlangen, um mit ganzem Herzen und ganzer Seele den Genuss an die ganze Welt mit unendlicher Liebe zu verbreiten!

Frage: Aber wenn ich zum Kongress mit der Hoffnung auf einen großen Erfolg komme, dann entfache ich damit meinen Wunsch zu genießen und er beginnt, unerwünscht zu reagieren. Wie kann ich diese Situation überwinden?

Meine Antwort: Es ist wahr, dass unser Verlangen zu genießen anders funktioniert. Wir wollen genießen, wir wollen den Genuss in unserem egoistischen Wunsch empfangen. Das Vergnügen zu empfangen und zu genießen ist das Schöpfungsziel! Deshalb hat der Schöpfer eben das Verlangen zu genießen geschaffen.

Wenn man dieses Universum von der Seite betrachtet – weder aus der Sicht dieser Welt noch aus Sicht der spirituellen Welt, dann wird man erkennen, dass es darin den Wunsch zu genießen gibt, der so geschaffen und aufgebaut ist, dass er nur die Liebe genießen kann. Denn dieses Verlangen wurde mit der Kraft der Liebe geschaffen! Deshalb ist es nicht fähig, auf eine andere Art und Weise zu genießen. Sei es auch nur ein Prozent der Liebe – so wird es selbst für dieses eine Prozent genießen, keinesfalls auf andere Weise.

Wir empfinden in unserer Welt nur einen Tropfen jenes Wunsches, jenes Genusses, weil wir wie die kleinen Tiere aufwachsen. Die Eltern, die Gesellschaft lassen uns ein wenig diese Liebe fühlen und bis zu einer bestimmten Grenze unseres Wachstums sind wir umgeben von einer solchen Liebe.

Um die Liebe zu genießen, sollst du sie fühlen, sie offenbaren. Du sollst dich für diese Liebe öffnen. Das heißt, du musst selbst lieben können! Die Liebe kann nicht einseitig sein, ein solches Phänomen findet man nur in der materiellen Welt. Die spirituelle Liebe basiert auf Gegenliebe, bei der sich zwei Menschen innerhalb der Wünsche des anderen befinden. Die gegenseitigen Verlangen auszufüllen, bedeutet zu lieben.

Deshalb hast du keine andere Alternative, als lediglich einen solchen Zustand zu erreichen, in welchem du deinen Nächsten ausfüllen wirst. Dadurch wirst du dich öffnen, um diese Liebe zu fühlen. Für jemanden sein Gefäß zu öffnen  bedeutet, jemanden zu lieben. Wenn du dank der Liebe für jemanden dein Gefäß öffnest, dann wirst du darin diese Liebe empfangen: du wirst dich mit dem direkten Licht füllen, das im Gewand des reflektierten Lichtes erscheint.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 03.07.2013



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Nach St. Petersburg zur Prüfung

Ich fahre zum St. Petersburger Kongress nicht, um den Lehrer und die Freunde zu hören oder um in der freundschaftlichen Gesellschaft ein wenig zu plaudern, an den Mahlzeiten teilzunehmen, das Kulturprogramm anzuschauen usw.. Nein, ich lernte lange Zeit, und der Kongress ist für mich eine Prüfung.

Vor uns steht die besondere, tiefe Prüfung: Wer sind wir? Wozu sind wir fähig? Wir haben Angst bis zum Zittern, und zwar im Ernst. Aber dabei tauchen wir in uns nicht ein und haben keine Fastengesichter, sondern versuchen wie üblich, zwei Seiten, zwei Zustände zu kombinieren: die Freude und das ernste Herangehen.

Ich wiederhole: der Kongress ist eine Prüfung und nicht einfach das Treffen. Das Wesen unserer Verbindung ist die Arbeit, mittels welcher wir uns überprüfen können, ob unsere Geschlossenheit richtig und ausreichend ist, um „die Eignungsnote“ zu bekommen.

Und es soll niemanden abkühlen, denn wir suchen einfach die Möglichkeit, um uns in ernsthaftester Weise aufzurütteln und zur richtigen Vereinigung zu veranlassen.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Die Vorbereitung auf den Kongress in St. Petersburg. Unterricht 2“, 04.07.2013



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Der Tempel befindet sich in deinem Herz

Frage: Wir sagen, dass der Tempel im Herzen des Menschen ist. Was ist das für ein Begriff?

Meine Antwort: Der Tempel ist das Zentrum der Vereinigung des Volkes. Er bildet in der Einheit aus, beinhaltet alle diese Eigenschaften und zeigt anhand eines Beispiels, auf welche Weise sich alles verwirklichen soll.

Warum sagen wir „Das Zerbrechen des Tempels“ und nicht „Das Zerbrechen des Staates“? – Weil er eine spirituelle Grundlage darstellte, in der die Einigkeit des Volkes zerbrach. Es hat 70 Jahre früher, d.h. vor dem Zerbrechen des Tempels, angefangen.

70 Jahre sind sieben Sefirot,  von denen jede noch zehn beinhaltet. Das Volk stieg allmählich herab, bis es zu Malchut heruntergestiegen ist: Chesed, Gvura, Tiferet, Nezach, Chod, Jesod, Malchut, und dann geschah das Zerbrechen des Tempels, das Ende der Einheit. Es war schon im Voraus bekannt.

Das heißt, der Mensch hat aufgehört, im Tempel das wahre Opfer zu bringen, das zur Vereinigung führte. Er fing an, zu betonen: „Ich habe das Opfer gebracht“. Und dieses  „ich“, unsere Selbstsucht, zerstört alle Tempel. Das ist der wahre Grund seines Zerfalls.

Auszug aus dem TV-Programms „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 04.03.2013



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Wie schlafe ich im Unterricht nicht ein?

Frage: Sie sagen, sie können zehn Stunden ununterbrochen reden ohne müde zu werden.  Was können wir tun, damit wir nicht müde werden und während des Unterrichts einschlafen?

Meine Antwort: Es ist alles eine Frage der Wichtigkeit! Wenn es für mich wichtig ist, dann schlafe ich auch nicht ein. Deshalb ist es notwendig, sich andauernd zu erwecken. Von Oben wird die Wichtigkeit absichtlich  weggenommen oder besser gesagt, das Ego erhöht. Dadurch wird die Wichtigkeit gedämpft. Aber wir müssen sie aus unserer Sicht erneut anheben, sie steigern. Das hängt von der Umgebung ab. Es ist kein Problem, gut ausgeruht im Unterricht nicht einzuschlafen, aber das Problem liegt darin, von der Müdigkeit abgesehen, sich zu erheben. Das ist eminent wichtig! Daran muss und soll man arbeiten.

Auch die Freunde, die dich umgeben, müssen die Atmosphäre elektrisieren. Gerade sage ich die üblichen Worte, die sie schon zig Mal gehört haben. Sehen sie darin was Neues? Wenn nicht, ist es ein Problem! Der Mensch bleibt ungerührt bzw. gleichgültig, wenn er nichts Neues empfindet. Dies hängt nur von Ihm ab. All  diese Worte- sie sind alle gleich. Man sollte sich über sich selbst ärgern!

Auszug aus der dritten Lektion vor dem Kongress in Krasnojarsk, 13.06.2013



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Männer, ihr sollt das weibliche Verlangen nicht vernachlässigen!

Krasnojarsk: die dritte Lektion vor dem Kongress

Frage: Inwiefern sind für den spirituellen Aufstieg die physischen Handlungen der Frauen in der Gruppe wichtig?

Meine Antwort: Sie sind zu 100 % wichtig, weil euch niemand die physischen Handlungen abnehmen kann. All eure Gedanken sind ein Selbstbetrug. Alles, was ihr durch den Kopf oder durch das Herz wahrnehmt, ist eine ununterbrochene Selbstsucht, und die physische Handlung – ist eben eine Handlung.

Bemüht euch, selbst wenn es dabei nicht um Gefühle oder um negative Gefühle geht. Zeigt durch eure Taten, dass für euch das Ziel wichtig ist, wobei die Umgebung es sehen soll! Das ist sehr wichtig! Sagt ihnen, dass ihr wünscht, ihre Zielstrebigkeit zu sehen, weil ihr davon abhängt.

Frage: Ich sagte das, aber die Männer hören nicht.

Meine Antwort: In diesem Fall will ich mich an die Männer wenden: wir dürfen ein solches weiblichen Verlangen und Streben keinesfalls missbrauchen!

Wenn ihr den weiblichen Wunsch ablehnt, den ihr eigentlich realisieren sollt, dann werdet ihr nichts erreichen. Ich spreche darüber ganz ernsthaft! Wir studieren das anhand der Übereinstimmung zwischen Seir Anpin und Malchut. Wenn ihr, die Vertreter des Parzufs von Seir Anpin das Streben von Malchut ablehnt, von welchem spirituellen Begreifen kann dann die Rede sein?! Euch wird nichts gelingen!

Ihr seid verpflichtet, den weiblichen Wunsch und ihre Erwartungen sehr stark zu empfinden! Ihr sollt auf diesen Druck warten, weil gerade der weibliche Wunsch, die so genannten „weiblichen Gewässer “ – das Wichtigste beim Aufstieg nach oben sind!

Wenn die Männer aber nicht „hören“, dann ist das sehr schlecht, denn es geht dabei um die schwerste Anschuldigung, die in Bezug auf die Männer von den Frauen kommen kann.

Auszug aus der 3. Lektion vor dem Kongress in Krasnojarsk, 13.06.2013



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Für die Gedanken und die Verlangen danken

Alle Verlangen und alle Gedanken, die beim Menschen in der spirituellen Arbeit erscheinen, unabhängig davon, ob er dafür oder dagegen ist, stammen nur vom Schöpfer. Wir sind immer nur „die Folgen“, während Er immer „der Grund“ für alles ist. Er ist immer die Quelle, die Wurzel, Der Erste, und wir – sind die Folge, die Schöpfung, die Zweiten.

Deshalb sollen wir uns darüber bewusst sein, dass wir immer unsere Reaktionen auf Seine Einwirkung empfinden und deshalb entsprechend diesem Verständnis reagieren. Das heißt, wenn Er uns richtige Gedanken und Verlangen gibt, dann sollen wir Ihm dafür danken. Wenn er aber in uns falsche Gedanken und Wünsche erweckt, aber uns gleichzeitig  daran erinnert, dass Er dafür verantwortlich ist,  dann sollen wir Ihn um alles bitten und dafür danken, dass Er uns daran erinnert hat.



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