Ein Kollektiver Kochtopf
Frage: Einer der besten Wege, um Menschen miteinander zu verbinden, sind offene Dialoge an runden Tischen. Menschen, die sich kontinuierlich an Runden Tischen treffen, bauen gute Beziehungen auf und fühlen sich zueinander hingezogen. Müssen sie auch in Gruppen verbunden werden?
Antwort: Das wird sich natürlich ergeben. Bei Treffen an Runden Tischen muss man sich an gewisse Prinzipien halten. Sie sind konzipiert worden, um Menschen einander näherzubringen und ihnen die Möglichkeit zu verschaffen, ihre Barrieren zu überwinden. Runde Tische geben die Möglichkeit, miteinander die Wahrheit in Klärung zu bringen, eine gemeinsame Lösung zu finden, aber auch eine gemeinsame Meinung zu entwickeln, ein gemeinsames Verlangen Verständnis und ein gemeinsames Ziel zu erlangen. Niemand unterdrückt den anderen, sondern alle ergänzen einander..
Zeitgleich verstehen Menschen, die total verschieden sind, dass ihre Gegensätzlichkeit durch die Verbindung miteinander einen dritten Faktor erzeugen – ein gemeinsames Attribut, das auf eine überraschend intensive Art und Weise sichtbar macht – durch den es ermöglicht wird, zu guten Lösungen zu kommen. Die runden Tische sind ein Werkzeug, um eine Gesellschaft der gegenseitigen Bürgschaft zu bauen.
Als Ergebnis dieses Trainings erlangen Menschen das Bewusstsein, dass es durchaus möglich ist, miteinander zu leben, ohne einander zu unterdrücken und dass dazu der wichtigste Faktor ist, einander zu ergänzen. Dadurch wird eine gemeinsame Basis geschaffen, ein gemeinsames Feld, der Dritte Faktor; eine Art kollektives Mahl wird zubereitet, von dem sich alle ernähren können und Ihre Füllung erhalten.
Folglich wird eine spezielle Integrale Gesellschaft gebildet, in der alle in wechselseitiger Bürgschaft verbunden sind und die die Schwächen jedes einzelnen verstehen, wie in einer Familie, die diese respektiert und ergänzt. Es stellt sich heraus, dass wir trotz unserer Unterschiedlichkeit ein gemeinsames Integral in unserer Verbindung finden, obwohl das Mittelmaß sehr kraftvoll ist. [117841]
Auszug aus dem TV-Programm“ Durch die Zeit“ 15/9/2013
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Es gibt einige Prüfungen auf dem Weg, ganz deutliche materielle Merkmale, nach denen man bewerten kann, ob man vorankommt oder nicht. Die erste Prüfung zeigt, ob du danach strebst, dich in der Mitte der Gruppe zu fühlen, dich nicht in der Mitte der gemeinsamen Aufmerksamkeit wichtig machst, sondern in der Mitte der gemeinsamen Hoffnungen, in der Mitte der Einheit, des Gebens, der gegenseitigen Sorge, „auf einem Bein“ stehst – was die Stütze symbolisiert, auf der die Vereinigung basiert: “Tue anderen nichts, was dir selbst verhasst ist.”
Auf dem spirituellen Weg stoßen wir ständig auf verschiedene Probleme. Niemand versprach uns den einfachen Weg, weil wir gegen die eigene Natur, gegen die Selbstsucht, kämpfen, was ein sehr schweres Werk ist. Wir verstehen nicht, was wir eigentlich tun, weil wir uns innerhalb der Selbstsucht befinden, und alle Kräfte, die das Ego korrigieren, sich außerhalb befinden und Schöpfer heißen. Wir sollen Seine Einwirkung auf uns heranziehen, damit Er unsere Selbstsucht korrigiert.
MaN ist eine Handlung, die aus dem Verlangen und nicht aus der Vernunft stammt. Dieses Gebet ist aus dem gemeinsamen Verlangen Bina und Malchut geboren. Wir müssen ein solches Gebet erheben. Wir müssen erkennen, dass es für uns sehr wichtig ist. Das heißt „Erhebung“.
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