Unerwartete Offenbarung
Frage: Soll man den Menschen während den Unterrichten der integralen Bildung sagen, dass sie ein nicht korrigiertes Element der Natur sind, quasi dass sie selbst an allen Problemen im Leben schuld sind? Wird diese Wahrheit den Menschen nicht verwirren?
Antwort: Das wird aus zwei Gründen nicht geschehen. Erstens, weil die Menschen selbst zu dieser Schlussfolgerung im Laufe des Seminars kommen werden, weil ihr die richtigen, durchdachten Fragen in der richtigen Reihenfolge stellt. Dann wird es ihre persönliche Offenbarung sein. Folglich werden sie erkennen, dass nicht die Lektoren ihnen etwas beweisen wollen, sondern sie kommen selbst zur Erkenntnis.
Zweitens sollt ihr aus der Position eines Arztes sprechen, der dem Patienten über seine Krankheit erzählt und andeutet, dass er ein Medikament dagegen hat. Dann wird der Mensch angenehm überrascht sein, weil er sofort versteht, dass er auf ganz anderes Gesundheitsniveau aufsteigen kann.
Nur auf diese zwei Arten kann man den Menschen andeuten, dass sie ein nicht korrigiertes Element der Natur sind.
Im Allgemeinen beginnen wir niemals genau damit. Ich meine, dass man dem Menschen nichts Unangenehmes aber auch nichts Angenehmes sagen soll, denn er soll alles selbst enthüllen. Dann wird es seine Enthüllung, seine Empfindung und kein fremder Gedanke sein, der vorbeiflog, sondern sein eigener, den er in seinem Inneren gefunden hat. Folglich wird er diesen Gedanken schon besitzen und sich davon nicht trennen können. [118501]
Auszug aus dem TV-Programm „Durch die Zeit“, 20.10.2013
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Auszug aus dem Buch „Das Licht und die Sonne“:
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Der Unterschied zwischen der spirituellen und der materiellen Welt besteht darin, dass die spirituelle Welt meinen inneren Zustand darstellt. Vor mir entsteht kein äußerliches Bild mit fliegenden Engeln und bösen Geistern. Gleichzeitig ist auch diese Welt, die wir äußerlich empfinden, unser innerer Zustand. Alle Empfindungen entwickeln sich innerhalb des Materials, innerhalb unserer Wahrnehmung.
Frage:
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Es ist klar, dass der Mensch nichts für den Schöpfer tun kann. Er handelt aus der Angst heraus, bestraft zu werden, oder er wartet auf eine Belohnung, rechnet nur mit seinem Vorteil. Und sobald ihm gut geht, vergisst er den Schöpfer sofort wieder. Wir sehen, dass der Mensch sich dann an den Schöpfer wendet, wenn es ihm schlecht geht, wenn er alleine nicht zurechtkommt. Aber sobald er empfindet, dass er mit dem Problem auch ohne Schöpfer umgehen kann, verlässt er gedanklich den Schöpfer. Im Unterschied zu diesen Menschen begehen wir Handlungen, um uns dem Schöpfer anzunähern, um unsere Absicht zu korrigieren. Wir strengen uns wenigstens an.
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