Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Integrale Erziehung als Business


Unter modernen Bedingungen ist die Integrale Erziehung der Hauptjob! Ich meine, dass es besser ist, dies im Namen eines bestimmten Systems zu machen, das nicht privat, sondern von einer Gruppe angeboten wird.

Wenn man sich bei der integralen Erziehungsmethode nicht auf die Arbeit in der Gruppe einlässt, erlangt man keine spirituellen Kräfte aus dem Zentrum der Gruppe und kein Verständnis für Verbreitung der integralen Methode. Die Handlungen, die sich daraus ergeben, haben keine Kräfte des Lichtes, und es bleibt einfach ein Training auf rein psychologischem Niveau. Dann kommen die Menschen ein, zwei Mal und hören schließlich auf, weil theoretische Abhandlungen die Menschen kaum  beeindrucken.

So kann man nicht begeistern! Auf diese Weise bekommen die Teilnehmer nicht das Gefühl, dass sie hier etwas Besonderes erreichen können. Alles beleibt dann so, wie wir es ständig im Fernsehen in verschiedenen Talk-Shows sehen. Deswegen kommen die Menschen nach einigen Unterrichten nicht mehr, da es sie nicht erfüllt.

Sie sollten Interesse daran bekommen, dass ihr Zentrum aus den Wechselbeziehung innerhalb der Gruppe besteht, wenn sie sich alle bemühen, sich über den Eigennutz zu erheben und sich mit den anderen zu verbinden! Denn nur so kann man das Höchste Licht bekommen und sein eigener Lotse werden. Und die Menschen, die dann zu diesen Seminaren kommen, können das spüren. Sie bekommen etwas, was sie erfüllt, obwohl sie nicht verstehen, woher es kommt. Das ist wirklich etwas Höheres, etwas Neues, das ihnen nur durch gute IE-Lehrer eröffnet wird!

Doch das geschieht nur, wenn man sich auch als IE-Trainer im Zentrum der Gruppe befindet, sich unterordnet und mit den anderen verbindet. So richtet man sich an den Schöpfer aus.

Deshalb ist ein privates Geschäft nur formell privat. Denn man sollte sich mit allen auch spirituell verbinden, damit das private Business erfolgreich wird. Wenn dies gelingt, kommt man voran. Und wenn es keine Verschmelzung in der Gruppe gibt, wird nichts gelingen, dann ist alles umsonst!

Der Erfolg in der integralen Erziehung hängt davon ab, ob man den Funken des Lichtes aus dem Zentrum der Gruppe, das heißt aus den Funken der Verbindung zwischen den Menschen, die man lehrt, weiterträgt. [119710]

Auszug aus der Lektion zum Thema: Die Gruppe und die Verbreitung 20/10/13

Die Grundlage der spirituellen Leiter

Das Ziel der Schöpfung ist, dass wir es schaffen, uns eine harmonische Tätigkeit anzueignen – uns an den Schöpfer anzuheften. Und um dieses Ergebnis zu erreichen, ist es notwendig, all das Gute den Geschöpfen zuzuwenden, für Seinen Namen, welcher „der Gute, der Gutes tuend ist“, ist.

Und von der Seite der Geschöpfe ist das Ziel, durch eine Korrektur ihrer Seite dem Schöpfer Zufriedenheit zu schenken. Letztendlich werden alle drei Zustände im Punkt dieser Vereinigung entdeckt. Dieser Punkt der Vereinigung ist gesamt – er ist „verzerrt“ durch die Verbindung der verschiedenen gegensätzlichen Teile, die uns voneinander abstoßen. Diese Teile, die trotz allem menschlich sind, sind eine Bemühung und eine Tätigkeit, und mit dieser werden sie ihre Herzen mit einer einzigen Kraft verbinden, die das Licht der Erneuerung genannt wird. Und das ist, wie wir das Ziel der Schöpfung umsetzen. Heute sind wir auf der Ebene „dieser Welt“, die unter der Leiter der spirituellen Ebene gefunden wird. Und die Idee ist, dass alle Ebenen in der Ebene dieser Welt entdeckt werden. Das heißt, der Kabbalist erreicht alle Ebenen, indem er die Ebene dieser Welt erreicht. Diese Leiter ist „auf dem Boden positioniert und ihre Spitze reicht bis in den Himmel“. Auch wenn man doch ihre Spitze erreicht zu haben meint und in den Himmel wächst, die Gründung ist dennoch auf der Erde gefunden. Und deshalb kommt jeder Aufstieg auf der Leiter der spirituellen Stufe in der Beziehung zwischen den Menschen zum Ausdruck, in der Beziehung der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und sprechenden dieser Welt. Es ist einfach für uns, es auf diese Art und Weise zu erklären, nach der Verbindung zwischen Wurzeln und Zweigen. Und das ist das Wesentliche, was offenbart werden muss.

Der Kabbalist entdeckt dies im „Potential“ – nicht durch Taten in seiner Welt, in kleinen Mengen, in einer kleinen Verbindung – in einer kleinen Gruppe. Und wir müssen diese Leiter aktiv entdecken – in einem großen Maßstab.

Aber in jedem Fall, übereinstimmend mit den Bedingungen, wird unsere Anhaftung an den Schöpfer durch die Liebe zu den Anderen getragen. Und daraus können wir Rückschlüsse darüber ziehen, welche Kräfte und Anstrengungen wir brauchen, um in die Liebe des Anderen zu investieren, so dass wir auf diese Weise die Liebe des Schöpfers erreichen können. [118568]

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 18/10/13

Drei Niveaus der spirituellen Aufteilung

Frage: Wovon hängt die Annäherung der weltweiten Gruppe bezüglich der zentralen Gruppe ab?

Antwort: Zentrale Gruppe soll ein Beispiel vorgeben. Es handelt sich darum, dass innerhalb der spirituellen Gruppe nach dem Ausgang aus Babylon die Aufteilung in drei Niveaus geschah: Kohanim, Lewihim und das Volk.

Diese drei Eigenschaften sind sehr wichtig, untereinander vollständig verbunden und einander bestimmend. Entsprechend den Eigenschaften ihres spirituellen Zustandes sind verschiedene Pflichten entstanden.

Die Pflicht Kohanim – ist die vollkommene Verbindung mit der Höheren Kraft, da sie infolge der Arbeit in der Gruppe Abraham ein solches Niveau erreicht haben, dass sie ein Verbindungsglied für die ganze Menschheit mit dem Schöpfer sein können.

Lewihim ist Galgalta Ejnaim, der folgende, niedrigere Teil, der einerseits Kohanim hilft und andererseits mit dem dritten und noch niedrigeren Teil, sprich mit dem Volk, verbunden ist.

Und das Volk ist eine allgemeine Masse, die sich vorwärts richtet, aber nicht genau weiß, wie sie zu gehen hat.

Die zentrale Gruppe verhält sich mehr zur höheren Gruppe, die dank der Intensität ihrer Arbeit die besonderen Möglichkeiten der Bestrebung zum Schöpfer und der gegenseitigen Vereinigung bekommt, welche ihr das Recht geben, Kohanim zu heißen. Auch in anderen Gruppen sehe ich viele Menschen, die sich zu diesem Niveau verhalten. Man muss auch sagen, dass es in Israel solche Menschen gibt, die sich auf einem niedrigeren Niveau als die abgesonderten Menschen in der Moskauer Gruppe oder in den Gruppen Toronto, New Yorks usw. befinden.

Das heißt, jede Gruppe besteht aus allen drei Elementen, weshalb man diese auch nicht nach den Niveaus aufteilen darf, sprich diese Gruppe hat ein höheres oder ein niedrigeres Niveau als die andere. Die zentrale Gruppe geht allerdings voran. Sie bekommt die Methode und realisiert sie sofort an Ort und Stelle, und zwar in allen ihren Erscheinungsformen. Möglicherweise kommt sie noch nicht ganz zurecht, was natürlich wünschenswert wäre, aber immerhin realisiert sie die sehr ernste Arbeit parallel zum Studium, so dass ihre Anstrengungen das Vorankommen bestimmen. [119414]

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Gruppe und Verbreitung“, 20.10.2013

Hauptgebote

Frage: Warum arbeiten wir hauptsächlich mit dem Gebot 613 – mit der Liebe zu den Freunden, und mit dem Gebot 612 – dem Zittern vor dem Schöpfer, wenn diese zwei Gebote ein Ergebnis von 611 Geboten sind, d.h. erst später erfüllt werden sollen?

Antwort: Alles, was wir erreichen müssen, ist:

1. Die Ausführung Z“A (Zimzum Alef), die Bildung des Schirmes auf das Licht Chassadim, d.h. die Aneignung der Eigenschaft Bina durch den Aufstieg über alle unsere Verlangen, „das Geben für das Geben“. Das Gebot 612 beinhaltet das Erhalten des Lichtes Chassadim.

2. Die Ausführung „des Erhaltens für das Geben“, der Eigenschaft Keter oder des Gebotes 613, der Liebe und der Einigkeit – das Erhalten des Lichtes Chochma in das Licht Chassadim.

Alle übrigen Gebote beinhalten ihre privaten Korrekturen, ihre Teilkorrekturen, weshalb wir im TES nur diese zwei Korrekturen studieren. Wenn wir aber die Erfüllung dieser zwei Gebote anstreben, dann korrigieren wir uns allmählich in der Ausführung des einzelnen Verlangens, aus dem die Seele in ihren 613 Teilen besteht. Denkt an diese zwei Korrekturen, und alle ihre Teilarten werden unter der Einwirkung O“М realisiert. [119813]

Alles existiert für die Offenbarung des Schöpfers

Frage: Ist eine Parteimitgliedschaft oder unsere Teilnahme an den politischen Bewegungen für die Verbreitung der integralen Methode wünschenswert?

Antwort: Für den Schöpfer sind all diese Parteien, diese politischen und religiösen Bewegungen unwichtig. Sie alle verfolgen nur private Interessen, sind gegen die Verbindung und für die Trennung. Für den Schöpfer sind aber nur die Menschen wichtig, die sich Ihm nähern wollen. Somit sind nur die Menschen wichtig, die zu Ihm gerichtet sind, Er sorgt sich um diese Menschen und macht alles für sie.

Deshalb müssen wir uns keinesfalls vor Angriffen fürchten und brauchen Handlungen der äußerlichen Bewegungen nicht beachten, da dies nicht auf den Schöpfer ausgerichtet ist. Unsere Hauptaufgabe ist, sich mithilfe der Gleichheit der Eigenschaften mit Ihm, d.h. durch die Erhebung über den Eigennutz, zu verbinden. Dadurch provozieren wir den Unmut der Menschen, die gegen die Annäherung sind, d.h. religiöse und nicht religiöse Strömungen und Parteien. Aber unsere Aufgabe besteht darin, den Schöpfer unter uns zu offenbaren, indem wir unter uns die Eigenschaft des gegenseitigen Gebens und der Liebe bilden, weil sie ein zentraler Punkt des ganzen Universums ist.

Und alles, was um uns geschieht, erfolgt absichtlich, um uns in solche Zustände zu bringen, in welchen wir Ihn um die Vereinigung und Offenbarung bitten. [119835]

Die Verbindung des Lehrers mit seinem Schüler

Frage: Auf welche Art und Weise sollte die Verbindung derer zum Ausdruck gebracht werden, die sich hinter den Bildschirmen befinden ?

Antwort: Eure Verbindung solltet ihr aufbauen, in dem ihr mir spezifische und klare Fragen zu den Lektionen schreibt, nicht konstruiert, sondern bedacht. Ich werde diese Fragen beantworten. Schriftlich oder verbal.

Selbstverständlich erwächst Kommunikation hauptsächlich durch gemeinsame Aktivitäten. Die Portion Weisheit, die ihr jeden Tag von mir bekommt, kann man nicht als Verbindung bezeichnen. Verbindung ist unsere gemeinsame Aktivität, der Erschaffungsprozess von etwas Neuem. Wenn ich die Weisheit der Kabbala oder Integrale Erziehung lehre und ihr diese studiert, besteht eine Verbindung zwischen uns.

Verbindung ist nur möglich, wenn ihr mir ähnlich seid. Wir wissen, dass die Vereinigung zweier Objekte nur anhand des Grades Ihrer Gemeinsamkeiten möglich ist. Welche Ähnlichkeit kann zwischen uns stattfinden, wenn ich der Lehrer bin und ihr meine Schüler? Welche Ähnlichkeit kann zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer gefunden werden, wenn der Schöpfer nur gibt und die Geschöpfe nur empfangen? Was kannst du zurückgeben? Einheit mit mir. Und wie kann das sein? Wenn ihr genauso handelt wie ich. Nur das! Und was kannst du noch tun? Mich zu lehren wie ich euch lehre? Nein, lehrt andere wie ich euch lehre.

Deshalb gibt es keinen effektiveren Zustand als den der Verbreitung, da du sonst das Material nicht weiter gibst. In der spirituellen Welt verschließt sich derjenige, der die Information nicht weitergibt und somit nimmt er nichts wahr. Ihr habt keine, überhaupt keine Vorstellung davon, wie klein der Bruchteil ist, den ihr von meinen Unterrichten wahrnehmen könnt. Ihr nehmt sehr präzise wahr, weil ihr es nicht auf die eine oder andere Art weitergebt.

Die Schüler die übersetzen, oder in andere Verbreitung der Unterrichte involviert sind, sind die glücklichsten, weil das was sie hören, sofort an andere weiter gegeben wird. Diejenigen die das nicht machen, haben keine Chance sich selbst zu überwinden; sie sind in einer Sackgasse. [119229]

Auszug aus einem Gespräch über die Verbreitung 17/10/13

Die Überträger des integralen Virus

Frage: Welchen Unterschied gibt es zwischen „runder“ und „linearer“ Erörterung, der Einführung oder der Entscheidung? Was bedeutet das Verhältnis der linearen Bemühungen und der runden Kombination in der Integralen Methode?

Meine Antwort: Es bedeutet, dass wir uns in linearen Interaktionen zu Gunsten der Verbindung in einem Kreis zusammentun. Meine Anstrengung richtet sich direkt auf das Zentrum der Gruppe, damit alles runder wird und miteinander verschmilzt. dadurch bekomme ich eine Idee, einen Gedanken und ein großes gemeinsames Verlangen.

Jetzt ist in mir nichts integral. Das Integrale bildest sich durch die Verbindung unter uns. Daher sind meine Anstrengungen linear.

Erwiderung: Bei uns gibt es Menschen, die es gewöhnt sind, die Initiative zu übernehmen und Handlungen individuell zu realisieren.

Meine Antwort: Die Realisierung kann nicht individuell sein. Ein Team bildet sich, welches eine integrale Verbindung, Macht und Wärme aus der Gruppe erhält. Das Team gibt dieses Gefühl der gegenseitigen Verbindung andernorts weiter und will, dass dieser Tropfen des Zusammenhaltens, der sich durch gemeinsame Verlangen und Gedanken gebildet hat, langsam zu anderen überfließt.

Was soll also ein Individuum hier? Was kann es allein machen? Es soll unseren Integralen Virus übertragen. Und nichts weiter.

Stellt ihr euch vor, wie Flöhe mit Hilfe von Hunden reisen. Grob ausgedrückt soll jeder von uns den Hund darstellen, auf dem Flöhe mit Integralen Viren sitzen, die sich von unserer Gruppe auf eine andere übertragen.

Erwiderung: Aber in mir gibt es nichts Integrales …

Meine Antwort: Wieso nicht? Du bist doch in die Gruppe eingeschlossen! Wenn es in dir nichts Integrales gibt, könntest du nirgendwohin gehen. Du würdest scheitern! Und was passiert mit uns, zu denen du gekommen bist? Wird sich ein allgemeines globales Fiasko daraus ergeben?

Frage: Nehmen wir an, dass wir uns versammeln und es geht uns sehr gut. Wie können wir zu den 99% hinausgehen und diese wunderbaren „Flöhe“ übergeben?

Meine Antwort: Man muss im Voraus vereinbaren und entscheiden, wie und was wir machen, vorher einen Plan aufstellen, ihn besprechen und in die Tat umsetzen.

Zum Beispiel organisierst du einen kleinen Workshop zum Üben, bevor du hinausgehst. Nehmen wir an, du erzählst uns das, was wir schon lange wissen; das ist aber gar nicht wichtig, denn du übst dadurch und führst mit uns dein erstes Seminar durch. Dann geben wir dir Feedback, lachen über dich, verbessern dich und dann nimmst du einige Freunde mit, und ihr gemeinsam verbreiten.

Zur Verbreitung soll man mindestens zu zweit, besser aber zu mehreren gehen; es hängt auch davon ab, was man vorhat. Ihr trägt alle die gleiche Verantwortung; das heißt, jeder von den Freunden kann dich zu jeder Zeit ersetzen. Dann brauchst du keine Angst haben, und wir übrigens auch nicht, denn drei oder vier unserer Freunde werden es bestimmt schaffen. [118443]

Auszug aus dem TV- Programm „Durch die Zeit“ Nr. 2, 17/09/13

Spirituelle Sorgen schließen materielle nicht aus

Frage: Wie kann man einem Freund helfen, der nicht arbeiten will und dessen Familie deswegen leidet?

Antwort: Wir dürfen solche Menschen nicht innerhalb der Gruppe haben. Sie sollen dem Rabash nacheifern, der lebenslang arbeitete. Er wurde erst dann entlassen, als Baal HaSulam starb, und arbeitete davor ständig, wo immer es möglich war: als ungelernter Arbeiter beim Straßenbau, als Betonarbeiter, auf dem Bau usw.. er schonte sich nicht, sondern tat alles, um seine Familie zu ernähren.

Der Mensch ist verpflichtet, eine Familie zu gründen, zu heiraten und Kinder zu haben. Er soll sie zusammen mit seiner Ehefrau absichern, wobei er selbst die größte Verantwortung trägt. Baal HaSulam und Rabash nahmen als Schüler keine unverheirateten Männer auf. Sie forderten, dass der Mensch materiell war und seinen Platz im materiellen Leben hatte.

Obwohl wir heute an unsere Schülern keine solchen Forderungen stellen, um die Menschen nicht vor den Kopf zu stoßen, muss man dennoch danach streben. Wir müssen Familien gründen, Kinder gebären, arbeiten und uns außerdem mit dem Studium und der eigenen Entwicklung beschäftigen. Dabei muss man auch alle materiellen Pflichten erfüllen.

Diese Aufgabe ist zwar keine notwendige Bedingung für den Eintritt in die Gruppe, doch der Mensch, der sich schon in ihr befindet, muss sich mit der Familie beschäftigen und darf seine Pflichten nicht vernachlässigen.

Ich verstehe:  wenn der Kopf sich um das Spirituelle sorgt, dann arbeiten die Hände nicht, die Beine gehen nicht, der Mensch ist quasi von der Welt abgeschaltet. Ich verstehe euch sehr gut, ich habe all diese Zustände ein selbst durchlebt,

Sogar nach meinem Umzug zu Rabash sprach ich über meine Ersparnisse, die mir erlaubt hätten, eine bestimmte Zeit lang nicht zu arbeiten; aber er antwortete: „Niemand sagt, dass du viel verdienen sollst. Du bist jedoch verpflichtet, täglich 4-5 Stunden zu arbeiten“. Ich habe ihn vier Stunden am Tag gepflegt, vier Stunden gearbeitet, dreieinhalb Stunden hab ich abends und drei Stunden nachts studiert. Somit hatte ich täglich Arbeit und Studium. Er ließ es keinesfalls zu, dass ich die Arbeit aufgab. [119713]

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Gruppe und Verbreitung“, 20/10/13

An vorderster Front

Kongress in Bulgarien. Lektion 2

Frage: Unsere zentrale Gruppe in Petach-Tikwa beschäftigt sich jetzt mit sehr ernster Verbreitung. Was können wir tun, um sie zu stärken?

Antwort: Die zentrale Gruppe befindet sich an vorderster Front im Kampf für die Wahrheit in der Welt.

Die Wahrheit in die Welt zu tragen bedeutet, der Menschheit die Kabbala als Korrekturmittel zu offenbaren, weil nicht die Welt, sondern der Mensch korrigiert werden muss. Von Tag zu Tag verstehen immer mehr Menschen in der Welt, dass eine Weiterführung des Lebens im Rahmen unserer egoistischen Natur unsere irdische Existenz bedroht – wir schaufeln unser eigenes Grab.

Es wird im Buch Sohar gesagt, dass der Engel des Todes (egoistisches Verlangen) vor dem Menschen erscheint und ein Schwert mit einem Tropfen Gift an dessen Spitze hält. Der Mensch hat keine Kraft, sich von der Gier abzuwenden, er öffnet den Mund, schluckt den Tropfen und stirbt.

Wir können unsere Welt nicht korrigieren; wir können uns nur infolge der Heranziehung des Höheren Lichts korrigieren. Dafür wurde uns die Wissenschaft der Kabbala gegeben.

Außerdem, können wir uns erst dann mit Hilfe des Höheren Lichts korrigieren, wenn wir eine Gruppe bilden, welche die Struktur der Höheren Welten – den richtigen Zustand der Materie studiert – weil daraus das Streben nach diesen Zuständen herabsteigt und die Höhere Kraft auf uns richtet.

Die Zeit ist gekommen und wir sind verpflichtet, dieses Wissen der Welt zu offenbaren. Dank ihm steigen wir selbst auf. [119775]

Auszug aus der 2. Lektion des Kongresses in Bulgarien, 01/11/13

Passiver Teilnehmer ist kein Freund

Frage: Wie kann jeder Freund für die Gruppe zu Moses werden, der vom Pharao fordert, dass dieser das ganze Volk Israel, die ganze Gruppe, aus Ägypten ausziehen lässt?

Antwort: Jeder soll wie Moses sein. Es genügt nicht, an der Gruppe nur passiv teilzunehmen – dadurch bohrst du auch ein Loch ins allgemeine Boot. Du bist verpflichtet, dich mit allen Kräften anzustrengen – anderenfalls bist du kein Freund.

Stelle dir vor, dass wir alle am Felsen hängen, und jeder den anderen festhält, aber du dich dabei nicht vollständig anstrengst. Kann man dich dann als Freund bezeichnen? Du bist verpflichtet, dich ständig hundertprozentig anzustrengen. Natürlich, wirst du es nicht sofort tun können, deine Arbeit abbrechen und später wieder dazu zurückkehren. Aber du musst verstehen, dass der Zustand genau so sein soll.

Natürlich entspricht das Gewünschte nicht immer dem Gegebenen. Dennoch bist du verpflichtet, dich bezüglich des idealen Zustandes zu prüfen. Nur dann wirst du zum wahren Freund.

Unsere Verbindung schafft den Ort für die Offenbarung des Schöpfers – weshalb sie unsere Hauptaufgabe darstellt. Indem wir uns verbinden, schaffen wir die Bedingungen für die Enthüllung des Schöpfers. [119599]

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 30/10/13