Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Entdecke die Macht der Liebe

Laitmann BlogFrage: Wie entsprechen die Bemühungen unserer spirituellen Entwicklung dem Plan des Schöpfers?

Antwort: Ohne nach unserer Zustimmung zu fragen hilft uns dieser Plan vorab von den Kräften der Natur, genau wie die Ebenen der unbelebten, pflanzlichen und belebten.

Aber auf der anderen Seite wurde uns die Tora gegeben, die Weisheit der Kabbala, und wir verstehen diesen Prozess und wissen, welche Phasen und Zustände auf uns warten. Jede von diesen ist das Wesen der Offenbarung des Bösen in der menschlichen Natur. Es wird schließlich enthüllt werden, die Frage ist nur, wie?

Wenn das Böse ohne meine Vorbereitung enthüllt wird, werde ich noch schlimmer im Vergleich zu jedem, und das gleiche gilt für alle anderen. Aber wenn ich die Weisheit der Kabbala gebrauche und zuhöre und die Hilfe des Lehrers akzeptiere, den Weisen und großen Kabbalisten, die fortfahren uns zu lehren, entdecke ich das Böse auf eine andere Art und Weise.

Ich weiß, dass das Böse nun ansteigen wird und mit den anderen bereite ich mich vor und fokussiere mich im voraus, so dass der Hass nicht ausbrechen und freigelassen werden kann. Es kocht, aber wir haben die Kontrolle, und wir wissen, warum und zu welchem Zweck das geschieht. Wir arbeiten an uns, um es zurückzuhalten.

Dann findet die unvermeidliche Offenbarung des Bösen in einer anderen Weise statt, und im Gegensatz dazu entdecken wir die Macht der Liebe. Es steht geschrieben: „Die Liebe deckt alle Sünden zu“. So korrigieren wir all das Böse in uns in einer guten und positiven Art und Weise. Dies ist möglich wenn wir verstehen was passiert und sich jede Seite vor dem Absturz in Hass abhält. Aber um das zu tun müssen wir die Nation vereinen, die guten gegenseitigen Verbindungen zwischen den Menschen stärken, den Weisen zuhören, und es wird organisiert werden.

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Das Gesetz der Liebe

RavFrage: Sie sagten, dass wir unter dem Einfluss des Or Makif (Umgebendes Licht) anfangen, an ein Vakuum zu geben, das wir gar nicht fühlen. Was bedeutet es, „an ein Vakuum zu geben“?

Antwort: Wir sind an einem Punkt angekommen, wo wir geben, ohne uns dafür eine Belohnung zu erwarten; der Akt des Gebens selbst wird zu unserer Erfüllung bzw. Belohnung.

Frage: Wie ist das zu verstehen, eine „Handlung des Gebens“ zu vollziehen?

Antwort: Angenommen vor dir steht eine berühmte anerkannte Persönlichkeit. Du spürst großen Respekt dieser Person gegenüber und würdest ihr gerne ein Geschenk zu geben. Du fühlst dich selber zufrieden, denn auf gewisse Weise erhältst du selber ein Geschenk bzw. fühlt es sich wie ein Geschenk an, da du eine solch berühmte Persönlichkeit beschenkt hast. So müsstest du mit allen arbeiten, die du liebst und respektierst, denn Liebe drückt sich durch das Geschenk aus. Ich möchte etwas Nettes für einen anderen tun, da es mir Freude macht, wenn ich ihm etwas geben kann und er von mir empfängt. Die Kabbala dreht sich um dieses Prinzip. Ich gebe oder schenke dem Schöpfer, doch eigentlich bekomme ich Freude von Ihm.

Frage: Geht es hier nicht eher um Beziehungen als um materielle Geschenke?

Antwort: Versuche es auch mit materiellen Geschenken. Aber natürlich sind die Beziehungen das Wichtigste. Wenn du einen Menschen liebst, suchst du nach Möglichkeiten, ihm irgendetwas zu geben. Nicht weil du ihm Freude machen willst, sondern weil es dir selber gefällt. Du verhältst dich zu ihm wie eine Mutter sich zu ihrem Kind verhält. Sie will es mit einer Decke zudecken und später wieder abdecken. Sie prüft dies und das. Sie beobachtet ihr Kind und wenn es nicht lächelt, spielt sie mit ihm, damit es lächelt. Das ist das Gesetz der Liebe. Das Gesetz der Liebe ist das Gesetz des Gebens! Wenn man einen Menschen liebt, dann erfüllt es einen, wenn man ihn beschenkt. Er nimmt und mir gefällt es.

Frage: Aber ich muss doch wissen, was er sich wünscht?

Antwort: Richtig, du musst diesen Menschen spüren können. Kein Problem! Spüre! Angenommen dieser Mensch, den du liebst, hat morgen Geburtstag. Du denkst: „Was soll ich ihm/ihr schenken? Was wünscht er/sie sich? Wie kann ich ihm/ihr Freude machen?“ Du würdest berechnen: Soll ich es so oder so machen? Wie könnte ich mehr über ihn/sie erfahren? Wie übergebe ich ihm/ihr es am besten? Was soll ich ihm/ihr geben?“

Diese Überlegungen basieren auf der Erlangung des Schöpfers. Andernfalls sind sie egoistisch. Denn in der Zeit des spirituellen Gebens gebe ich und erfreue mich. Ich gebe mehr, und freue mich mehr. Doch jedes Mal muss ich klären, was der andere wünscht und was ich ihm noch geben könnte.

Frage: Wie weiß man das? Kann man schätzen?

Antwort: Nein, bitte ihn, es dir zu sagen, damit du in die Lage kommst, ihn zu erfüllen. Und damit wirst auch du selbst in seinem Licht erfüllt.

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Aus dem Kongress in Sotchi, Tag Zwei, 14.7.2014, Lektion 3

Die Gemeinschaft als Herausforderung für den Kapitalismus

Laitmann Blog

Frage: Die Soziologen sagen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist – und die Notwendigkeit zu einer Gesellschaft oder Gemeinschaft zu gehören seine Basis ist. In letzter Zeit hat die Gemeinschaftsstruktur viele Veränderungen und Krisen durchgemacht, so dass wir uns heute nicht vorstellen können, was das Leben in der Gemeinschaft bedeutet und wie es sich sich anfühlt, und wie sie den Einzelnen beeinflusst. Wie sehen Sie das Leben in der Gemeinschaft in unserer Zeit?

Antwort:  Seit Anbeginn der Menschheit wird der Mensch in Gemeinschaften geboren, in welchen er aufwuchs und lebte. Die Gemeinschaft ist seine Heimat, seine Familie, die ganze Welt. So war es in Afrika, Asien und Europa. Es war ein kleines Dorf,  ein Stamm – eine Umgebung, die ihn ständig umhüllte, sich um ihn kümmerte, ihn aufgefangen hatte. Diesen Umgang erlebte er nicht nur von den Eltern. Er gehörte allen, alle gehörten ihm, und es gab nicht viele Unterschiede zwischen den Menschen. Doch unsere weitere Entwicklung basiert auf dem Wachstum des Egoismus. Er wuchs nach und nach, und wir distanzierten uns weiter und weiter voneinander.

Daher begann das natürliche Gemeinschaftsleben zu verfallen:  die einen wurden reicher und die anderen ärmer, dem einen ging es besser, dem anderen schlechter, einer wurde  stärker, der andere schwächer. In den letzten Jahren ist unser Egoismus exponentiell gewachsen, und jetzt erleben wir so einen Schwung, der vergleichbar mit der Explosion des Egoismus im alten Babylon ist.  Bis jetzt hatten wir noch etwas gemeinsames Leben innerhalb eines Staates oder einer Stadt gehabt. Im Mittelalter wurden die Städte mit Mauern umrundet, damit man sich gegen äußere Feinde verbinden und schützen kann.

Jetzt ist es anders: Ich lebe in einer  Wohnung und grenze mich so ab, dass ich von niemandem abhängig bin. Ich kenne meine Nachbarn nicht, und will es auch nicht. Am Morgen gehe ich mit meinem Kind aus der Wohnung, setze es ins Auto, bringe es in den Kindergarten oder zur Schule. Abends kommen alle wieder nach Hause, das Kind geht in sein und nicht in das  gemeinsame  Zimmer, schließt die Tür ab und kommt nicht einmal zum essen. So läuft das Leben in der Regel ab.

Die allgemeinen Gesetze der Natur drücken uns  jedoch näher und näher  zusammen, wir dagegen wollen diese Grenzen im Inneren mehr und mehr brechen. Diese beiden Richtungen in unserer Entwicklung bezeichnen  wir als Krise. Dank der Globalisierung sind wir in der Lage, alle mit lebenswichtigen Dingen zu versorgen, aber weil keiner mit dem anderen  innerlich  verbunden sein will, ist es unmöglich, das Gute im Leben zu erreichen, so leiden wir nun.

Wir wissen, dass die Gemeinschaft in der Lage ist, die Lieferanten, die Firmen, die gemeinsamen Dienste, die wir brauchen, zu beeinflussen. Zum Beispiel in einer kleinen Stadt könnte man viel Gutes für die Bewohner tun. Wir würden unsere eigenen Preise für Unternehmen bestimmen, die uns  Produkte, Strom, Gas und Wasser liefern. Der Preis hängt von uns ab, weil wir ein wichtiger Kunde sind. Daher können wir verlangen.

Wenn es uns gelingen würde eine Gemeinschaft  mit modernen Rahmbedingungen  zu schaffen, und wenn  es viele dieser Art der Gemeinschaften gäbe, wären wir in der Lage, mit der egoistischen kapitalistischen Herangehensweise, die uns ausbeutet und mit offener Aggression und Zynismus alle ausnutzt, zu konkurrieren. Besonders in unserer modernen Zeit, wo es so viele Bedingungen gibt, hätten wir die Möglichkeit zu entscheiden, an wen wir uns wenden, um unser Leben so gut wie möglich zu gestalten.

Wir können sicherstellen, dass die Gemeinschaft selbst auf der Grundlage ihrer Eigeninitiativen ihr Leben selbst gestaltet. Das würde bedeuten, dass wir keine Dienstfirmen oder Polizei beauftragen, sondern uns selbst organisieren würden. Aber zuerst müssen wir  uns viel näher kommen, um die Verbindung zwischen uns aufzubauen, die dem globalen Charakter entspricht. Und das ist nicht einfach.

Folge 237 aus „New Life“, 10.08.2013

Ein Schmetterling auf dem Berg Sinai

Frage: Der gesellschaftliche Zerfall, den wir in Israel und im Rest der Welt erleben, erinnert an die Geburt eines Schmetterlings. Zuerst entsteht die Raupe, die eine Zeit lang lebt, sich von  Pflanzen ernährt und glücklich ist. In einem bestimmten Moment hat diese Raupe aber ihren Endpunkt erreicht und sie kann sich nicht mehr selbst füllen. Dann entsteht ein Kokon, der einen Zustand der Dunkelheit durchläuft. In diesem Kokon, in dem sich die Raupe verbirgt, beginnt ein Prozess des Zerfalles.

Die Raupe hört auf, in ihrer bisherigen Form zu existieren. Wissenschaftler haben bewiesen, das die Gene zur Verwandlung in eine vollständig andersartige Kreatur bereits in der Raupe angelegt sind. Nach einer Periode des Chaos und der Zerstörung alter Elemente schlüpft aus dem Kokon ein wunderschöner Schmetterling; ein geflügeltes Wesen, das viel entwickelter ist. Kann es sein, das wir uns momentan in dem Kokon-Stadium befinden und deshalb  wahrnehmen, wie alles um uns herum aus der Balance ist?

Antwort: Genau so ist es, aber um ein wunderschöner Schmetterling zu werden, müssen wir uns verändern. Diese Veränderungen können wir entweder auf angenehme Weise, einfach und schnell durchmachen, in dem wir uns miteinander verbinden oder durch Krieg, Zerwürfnis und schreckliche Probleme, die uns zwingen werden uns zu verbinden. Wir können durch diesen Prozess aktiv oder passiv gehen.

Kommentar: Im Endeffekt werden wir uns früher oder später, mit oder ohne Krieg miteinander verbinden.

Antwort: Ja aber es gibt hier einen großen Unterschied. Jetzt wird es keinen normalen Krieg geben, sondern einen Nuklear-Krieg.

Frage: Und wenn wir uns nicht verbinden?

Antwort: Das kann nicht sein. Es ist bereits in unseren Genen angelegt, wie bei der Raupe, die am Ende ein wunderschöner Schmetterling wird.

Wir haben die Gene, die von uns fordern, die gesamte Welt zur Korrektur zu bringen und die gesamte Menschheit trägt dieses innere Programm in sich. Wir müssen dies nur nach draußen tragen. Wir haben zwei Möglichkeiten, eine Gute und eine Schlechte. Die Schlechte wird über Kriege und Leiden und die Positive durch die Anwendung der Weisheit der Kabbala durchgeführt. Wir müssen uns aus freien Stücken um die Verbindungen zwischen uns bemühen, um dadurch die Kraft anzuziehen, das Licht, welches uns korrigiert. Es steht geschrieben: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen, ich habe die Tora als Gewürz hinzugefügt, damit das Licht im Inneren korrigiert.“

Frage: Sie sprechen über die Tora, also geht es jetzt um Religion?

Antwort: Nein. Tora ist das Licht, die Kraft die wir innerhalb der Kreise enthüllen und die uns zusammenhält.

Die korrigierende Kraft nennen wir Tora. Es ist kein religiöses Konzept. Es handelt sich nicht um ein Buch, oder ein Pergament auf dem Buchstaben geschrieben stehen, sondern eine Innere Kraft. Die egoistische Grundlage unseres Wesens lässt nicht zu, das wir uns miteinander verbinden, während die Tora, das höhere Licht, die Kraft ist, die den bösen Trieb korrigiert. Die Werkzeuge für die Korrektur des Bösen Triebs werden nur von denjenigen gefühlt, die versuchen sich zu verbinden, und merken, dass es nicht gelingt. Als würde unsere gesamte Nation in einem Kreis sitzen, acht Millionen Menschen, die nur eine gemeinsame Sorge haben: Die Erkenntnis, dass sie es nicht schaffen, sich zu verbinden.

Es ist eine Tatsache, dass die Gesellschaft ohne Druck von außen in dem Zustand des Verfalls und der Trennung verbleiben würde.

Unsere Aufgabe ist es, aus dem Zustand 1 in den Zustand 2 zu kommen. Zustand 1 ist unser gegenwärtiger Zustand, der Verwirrung und Unsicherheit und der einen Mangel an Zukunftsperspektiven in sich trägt. Dies ist ein Resultat der fehlenden Verbindungen zwischen Menschen, die auf unsere egoistische Natur zurückzuführen sind.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Zustand 2 zu erreichen. Der richtige Weg ist derjenige, den uns die Kabbalisten zeigen. Sie sagen, dass wir uns nur entwickeln können, wenn wir uns miteinander verbinden. Wenn wir miteinander in Kreisen sitzen und darüber diskutieren, wie man „wie ein Mensch in einem Herzen“ sein kann, werden wir sehr schnell erkennen, wie sehr uns dieses Ansinnen wiederstrebt. Der Widerstand, den wir gegen die Verbindung fühlen, wird der böse Trieb genannt.

Der böse Trieb wird einem Menschen nicht im normalen Leben enthüllt, wenn er anderen respektlos begegnet, sondern nur, wenn er den tiefen Wunsch hat, sich mit anderen zu verbinden. Erst dann sieht er, dass es diese Verbindung gar nicht will und fühlt sich davon abgestoßen, obwohl er sehr genau versteht, dass er Verbundenheit gegen seinen natürlichen Widerstand erreichen muss.

Wir fühlten dies während der letzte Militäraktion „xxx“,  da wir nur durch den Druck von außen in der Lage waren, uns zu verbinden. In dem Moment, als der Druck nachließ, kehrten wir sofort zu unserem ursprünglichen Zustand zurück und begannen zu kämpfen und  zu streiten. Also was können wir tun?

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns zu verbinden! Was uns momentan fehlt, ist das Bewusstsein darüber, dass wir Verbindung brauchen. Wir müssen das großflächig verbreiten und allen erklären, dass unser Wohl, unsere Zukunft, von der Verbundenheit der Nation abhängt und wir sonst ein Desaster zu erwarten haben.

Wenn wir entdecken, dass wir uns zwar verbinden wollen, aber nicht können, brauchen wir die Tora als Werkzeug für die Verbindung. Dies bedeutet, dass wir uns am Fuße des Berges Sinai dem Berg des Hasses befinden. Wir wollen Einheit und Verbundenheit erlangen, aber wir sind dazu nicht im Stande, weil uns ein riesiger Berg des gegenseitigen Hasses trennt und davon abhält.

Dann sind wir des Empfangens der Tora würdig geworden, welches die Enthüllung der Kräfte bedeutet, die in der Lage sind, uns zu verbinden. Dies bedeutet, dass das Licht der Tora korrigiert. Es ist eine Kraft der Verbindung, der Liebe und des Lichtes. Wenn wir diese Kraft enthüllen, fühlen wir Nähe, positive Abhängigkeit und gegenseitige Verbindung zwischen uns.

Frage: Wo können wir diese Kraft finden?

Antwort: Diese Kraft liegt in der Natur verborgen. Jetzt befindet sie sich auch schon unter uns, aber wir können sie nur in dem Ausmaß entdecken, in dem wir versuchen uns zu verbinden. Das ist die eigentliche Bedeutung der Tora. Wenn Kabbalisten sich in einer Gruppe verbinden, enthüllen sie den Schöpfer, welcher die höhere Kraft der Verbindung ist.

Frage: Können auch Menschen, die nicht religiös sind, mit diesen Kreisen arbeiten?

Antwort: Die Kreise sind für jeden passend, nicht nur für nicht religiöse Menschen, sondern auch für alle Menschen. Letzten Endes muss Israel ein Licht für die anderen Nationen werden und allen die Weisheit der Verbindung beibringen und jedem enthüllen, dass der Schöpfer die höhere Natur ist.

Während des letzten Krieges waren es eigentlich die Frauen und Mütter, die ihre Stimme für die Verbindung und die Einheit der Nation erhoben haben.

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Aus dem Programm, „Ein neues Leben“ 02/9/2014

 

Das Leben geht weiter!

Frage: Was müssen wir in unserer Wirklichkeit korrigieren?

Antwort: Das Geschöpf ist ein „Verlangen zu empfangen“, das sich außerhalb des Schöpfers befindet, außerhalb des „Verlangens zu geben“. Wir wurden absichtlich so geschaffen, damit wir den Zustand des Mangels  enthüllen und unsere Abhängigkeit zum Verlangen des Gebens entdecken, dessen Grenzen erkennen und uns darüber bewusst werden, dass wir keinen einzigen Moment existieren können, ohne das Verlangen zu Geben einzuhalten.

Diese Begrenzung erzeugt in uns die Sehnsucht, das Verlangen zu Geben zu kennen, dieses anzuwenden und ihm gleich zu werden. Dies geschieht, weil wir die Unvollkommenheit  unseres Zustandes und unser ständiges Suchen nach Füllung entdecken, und dass wir total eingeschränkt und abhängig sind.

Solange wir das Licht erhalten, fühlen wir uns lebendig, aber in dem Moment, in dem das Licht sich zurückzieht, fühlen wir uns geschwächt, sogar bis zu einem Gefühl des Todes. Wenn wir aufhören, die Kraft des Gebens auf der tierischen Stufe zu empfangen, stirbt unser Körper. Wir hängen einfach vollständig von der Kraft des Gebens ab.

Diese Stimulierung bringt uns zu dem Punkt, an dem wir die Enthüllung der höheren Kraft auf der belebten Stufe fordern, um zu erkennen, von wem unser Körper  abhängt. Außerdem entdecken wir, dass unser physischer Körper auf der belebten Stufe von einer höheren Stufe abhängt, und dann suchen wir nach dieser Kraft des Gebens.

Während der gesamten menschlichen Geschichte sind wir davon überzeugt gewesen, dass die Evolution uns etwas Positives oder einen besseren Zustand bringt. Das stimmt nicht. Unsere Evolution beabsichtigt, uns zur Erkenntnis unserer eigenen Begrenzung zu bringen. Je weiter wir uns entwickeln, desto klarer werden uns unsere Einengung, unsere Niedrigkeit und Unvollkommenheit in jedem Aspekt und in jeder Hinsicht. Das schürt in uns die Sehnsucht nach einem erhabeneren Zustand als den unseren und einer neuen Stufe über uns, nämlich derjenigen, von der ich jetzt abhängig bin.

Deshalb wird ein Mensch, der zur Weisheit der Kabbala gelangt, fragen “Was ist der Sinn meines Lebens?“ Diese Frage treibt ihn voran und verpflichtet ihn zur Klärung „Wofür lebe ich? Warum bin ich am Leben? Was ist das Geheimnis des Lebens? Was ist die Essenz des Lebens?“ Ein Mensch kann im Materiellen alles haben, aber sein Leben kann sich dennoch bedeutungslos anfühlen. Er sieht keinen Grund, sein Leben fortzusetzen. Statistisch gesehen steigen Depression und Drogenmissbrauch, und es geht dabei viele Menschen, die sich die essentiellen Fragen über ihr Leben stellen und keine Antworten finden. Dies ist auch eines der Zeichen, dass die Weisheit der Kabbala nun enthüllt werden kann.

Denn es ist unmöglich, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu bekommen, bevor wir nicht erkannt haben, dass das Lebens weitergeht!

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Aus dem 4. Teil der täglichen Morgenlektion,12/12/14, Schriften von Baal HaSulam

Wenn das Ego beginnt, weich zu werden

Frage:  Jeder von uns lebt sein Leben mit den typischen Schwierigkeiten, Erfolgen und Enttäuschungen. Wir würden unsere Leben gerne glücklicher leben, aber es stellt sich doch die Frage, wie? Woher bekommen wir das Gefühl von Wärme uns Sicherheit?

Antwort: Die Antwort liegt in dem Bauch unserer Mutter, dann in ihren Armen und später in der Wärme unseres Hauses und Herzens. Wir entfernen uns von diesen Werten mehr und mehr, obwohl das Bedürfnis, solche Strukturen und Wertesysteme zu erhalten, stark in uns wirkt. Nichtsdestotrotz wollen wir unabhängig den Wünschen unseres Ego nacheifern. Wir merken, dass unser Ego durch die Intensität der Gefühle in der Gemeinschaft beginnt, weicher zu werden. Wir finden uns immer öfter in den Diskussions-Kreisen und wir suchen nach den Elementen, die wir im Ego loslassen können.

Ich annulliere es nicht, aber es beginnt mir dabei zu helfen, mich mehr und mehr in das Leben dieser Gesellschaft einzubringen und im Bewusstsein zu verankern, dass ich Teil eines Ganzen bin. Unser Ego kann uns „Hilfe gegen uns selbst“ sein.

Wenn wir uns egoistisch weiterentwickeln, zerstören wir kontinuierlich unser gesellschaftliches Leben. Wenn wir unsere Gemeinschaft wieder herstellen – zumindest in Form eines Spieles – wird das Ego, welches sich unter Druck gesetzt fühlt, zur Hilfe eilen. Es ist nicht annulliert, aber es nimmt eine neue Form an. Dies bezeichnen wir als Integrale gesellschaftliche Erziehung.

Lasst uns hoffen, dass wir in der Lage sein werden, diesen Zustand zu erlangen. Wir balancieren die generellen globalen Kräfte der Natur und dies verbindet die Menschheit entsprechend ihren inneren Gegebenheiten. Wenn beide Kräfte, die uns beeinflussen, harmonisch balanciert werden, wird unser Leben glücklicher ablaufen.

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Aus KabTV`s „Ein neues Leben“ 8/10/14

Was sieht ein Kabbalist?

mit hutFrage: In dem Artikel,“Die Essenz der Weisheit der Kabbala,“ schreibt Baal HaSulam, dass alle Welten in allen Details identisch sind. Was bedeutet das?

Antwort: Die gesamte Welt ist eine Kopie der höheren Welt. Das Material ist unterschiedlich, die Absichten sind anders, die Erfüllung und die Essenz sind anders, aber dennoch ist es eine Kopie des Höheren, mit den Charakteristika des Niederen.

Nehmen wir an, es gibt eine Blume in unserer Welt und es existiert eine „Blume“ in der höheren Welt. Eine „Blume“ in der höheren Welt ist eine Ansammlung von Charakteristiken, die solche Verbindungen untereinander herstellen, dass in unsere Welt eine Blume entsteht. Ein Kabbalist, dem sich die höhere Welt offenbart, öffnet die Augen und beginnt diese Verbindung zu sehen. Im Gleichklang mit diesem inneren Bild unserer Welt, das er in sich findet, beginnt er, die höhere Welt zu sehen und die Wurzeln dieser Weltanschauung zu erkennen. Er sieht, dass eine Blume in der unteren Welt das Resultat von speziellen Kräften der höheren Welt sind, die sich miteinander versammeln. Auf diese Art und Weise hat er nun „Wurzel“ und „Zweig“, die „Wurzel“ oben, den „Zweig“ unten und die Verbindung zwischen ihnen.

Er benennt diese höheren Prozesse mit irdischen Namen, wie zum Beispiel die „Rose“ mit ihren Dornen und Blättern. Er versteht, wie er Prozesse und Dinge benennen muss. Sonst hätte er keine Möglichkeit, dies zu tun. Die Sprache der Wurzel und Zweige kommt daher. Ohne diese Sprache könnten die Kabbalisten nicht über die höheren Welten sprechen, die nur aus Kräften besteht. Um sich untereinander auszutauschen, brauchen Kabbalisten keine Sprache, da sie in diese Kräfte einbezogen sind und diese aktivieren.

Um ihre Erkenntnisse von Generation zu Generation weiterzugeben und die Menschen zu lehren, brauchen sie die Sprache der Zweige. Diese Sprache ist sehr präzise, da sie jede Wurzel, für jeden Zweig kennen und da jeder Prozess einen Name hat, können sie die Verbindung zum Höheren dadurch herstellen. Für uns stellt das ein Problem dar. Wenn wir ein Kabbalistisches Buch öffnen, sehen wir, dass alles in unserer materialistischen Sprache geschrieben ist. Dies verwirrt uns und wir verwechseln die Prozesse mit jenen unserer Welt. Die Kabbalisten beziehen sich überhaupt nicht auf unsere Welt. Nur die Naturwissenschaften sprechen von unserer Welt.

Frage: Gibt es Wurzeln für jeden Zweig in unserer Welt?

Antwort: Ja. Für alles was in unserer Welt existiert, gibt es Wurzeln in der höheren Welt, aber diese sind uns noch unbekannt. Diese Frage könnte man auch anders stellen: Gibt es mehr Wurzeln in der höheren Welt als Zweige in unserer? Nein. Es gibt für jeden Zweig eine Wurzel. Es gibt kein Licht oder Phänomen in Olam Ejn Sof (die Welt der Unendlichkeit), das nicht den untersten Punkt dieser Welt erreicht.

In unserer Welt sehen die Kabbalisten sogar das Licht, das im Material wirkt, während wir nur die Verpackung und die Substanz sehen. Er sieht das Licht und die Energie, die alle Komponenten der Substanz antreibt, er sieht die Absicht des Geschaffenen, er sieht das Ziel der Schöpfung, den Schöpfungsgedanken.

Hinter all den Gesichtern, dem Unbelebten, Pflanzlichen und der tierischen Natur sieht er die Realisierung des Zieles der Schöpfung in jedem einzelnen Moment. Manches wird am Wege des Leidens sichtbar, in seiner Zeit (Beito), oder mehr in Richtung des Lichtes, „ich werde es beschleunigen“ (Achishena). Er sieht die permanente Entwicklung dieser Welt, als ob sie auf der Waage balancieren würde.

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Aus dem 4. Teil der täglichen Morgenlektion. 15/12/2014, Schriften von Baal HaSulam

Irdische Liebe ist absolut wertlos

brilleFrage: (Lied der Lieder 1:1) In dem „Lied der Lieder“ ist König Solomon vermutlich das bemerkenswerteste Symbol für Liebe. Es reicht aus, all die Kunstwerken zu betrachten, die auf Zitaten aus dem „Lied der Lieder“ beruhen, um den Einfluss dieses Werkes, auf die Emotionen und Fantasien der Menschen zu beobachten. Es kommt sofort die Frage auf, für wen dieses wunderbare Lied geschrieben wurde?

Antwort: Es wurde für den Menschen verfasst, der bereits fühlt, dass sein ganzes Leben und die Natur Liebe ist und dass das generelle Gesetz „Du sollst deinen nächsten lieben, wie dich selbst“ eine Kraft ist, welche die Welt regiert. Es ist hier die Rede von einem Menschen, der bereits Verständnis und Bewusstheit darüber erlangt hat, dass ihn Güte umgibt. Er weiß bereits, dass alles auf das Endziel ausgerichtet ist, um Ganzheit zu erlangen. Gesamtheit agiert nicht unter dem Einfluss von Hormonen, was viele „Liebe“ nennen, wie das Wohlgefühl, das mich denken lässt, dass ich liebe. Ich liebe Fisch.

Wir können den Fisch nicht anders lieben, als ihn zu verspeisen. Wenn ein Mensch versteht, dass er mit seiner Essenz liebt, ohne den bösen Trieb miteinzubeziehen, dann ist dies naturgegebene irdische Liebe. Durch diese Liebe zerstört er die Welt, weil er alles anzieht, was ihm gefällt und alles Negative von sich wegstößt. Auf diese Art und Weise erhebt er sich nicht über egoistische Verlangen. Daraus ergibt sich, dass irdische Liebe absolut wertlos ist.

Ein Mensch muss sich zu einer ganz anderen Dimension der Liebe entwickeln: Der Verbindung. Er muss sich über seinen natürlichen Eigenschaften mit jedem verbinden, mit der Substanz des Unbelebten, Pflanzlichen, Tierischen und Menschlichen. Wenn ich an die Welt in dieser Weise herantrete, was absolute Liebe voraussetzt, bedeutet es, dass ich in den generellen Verlangen und Leiden involviert bin. Ich beginne zu fühlen, was dringlich für jedermann erforderlich ist und habe das Bedürfnis, diese Wünsche zu erfüllen, zu vervollständigen und die Regel “Du sollt deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“, anzuwenden.

Dies ist was „Liebe“ genannt wird und nicht das Bedürfnis, die umgebende Welt zu genießen, um unter diesem Gesichtspunkt zu urteilen, was mir gefällt und was nicht. Ich löse mich von dieser naturgegeben Liebe und erhebe mich darüber, um alle zu lieben, da ich dies entsprechend dem generellen Gesetz der Natur ausführen soll. Dies  erlangt man durch einzigartige Bildung, durch die ich das Bewusstsein der Verbindungen zwischen allen Elementen dieser Welt erarbeite. Es gibt ein ineinander verschränktes gemeinsames Schicksal für alle und wir zeigen den Umgang damit.

Wenn ich so eine Beziehung zur Natur anstrebe, kann ich erkennen, dass die Kraft der Liebe alles lenkt. Das „Lied der Lieder“ beginnt so: Lass ihn mich küssen, mit den Küssen seines Mundes“ Ich kann dadurch sehen, dass alles miteinander verwoben ist und beobachten, wie ich die Entwicklung meiner Verbindung in Liebe meistern kann.

Mit anderen Worten, ein „Lied“ katapultiert mich auf eine höhere Stufe. Ich verstehe, dass ich den Schöpfungsplan erfüllen und vervollständigen muss und dass der Mensch auf entgegengesetzte Weise existiert: „Die Vorstellung des Herzen eines jeden Menschen ist böse von Anbeginn an“ (Genesis 8:21). Dies bedeutet, anstatt die Welt außerhalb von mir zu nutzen, muss ich mich mit allem verbinden und es ergänzen, damit es gut für alle wird.

Die Liebe kann nur zum Ausdruck gebracht werden, wenn wir allen Gutes wünschen. So beziehen wir uns zu Kindern, indem wir ständig an sie denken und uns den Kopf zerbrechen, wie wir noch mehr Gutes hinzufügen können, um Ihre Entwicklung zu fördern. Erfüllend und eine gute Stimmung erschaffend. Ich genieße nicht die Dinge, die mir im Leben begegnen, sondern das Ausmaß, in dem diese Vorkommnisse gut für mein Umfeld sind. Von diesem Moment an, mit dieser Ausrichtung beginnt die Geschichte….

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Aus KabTv´s „Ein Neues Leben“ 28/5/14

Die Spirituelle Kategorie von „Die Erschaffung der Welt“

rav schaut lustig

Frage: Nach Adam kam die Flut, die nur Noah und seine Familie überlebten. Können wir behaupten, dass wir von beiden Linien abstammen, von Adam und Noah?

Antwort: Alles was in der Tora erzählt wird, als Geschichte unseres Volkes, ist als Innerer Aufstieg zu verstehen. Adam war nicht der erste Mensch in der Welt; es gab Menschen vor ihm. Der Mensch stammt von den Affen ab, was Zehntausende Jahre zurückliegt. Die Kabbala sagt das auch. Zum Beispiel 600 Jahre vor dem Darwinismus, im Buch Etz Hayim (Baum des Lebens), hat der große Kabbalist ARI bereits geschrieben, dass der Mensch vom Affen abstammt.

Die Erschaffung der Welt ist eine Spirituelle Kategorie. Die Tora spricht nur über die spirituelle Entwicklung des Menschen, seinen Aufstieg. Noah und all die anderen Charaktere in der Tora sind spirituelle Entwicklungen von Adam.

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Aus KabTv`s “ Eine spezielle Meinung“12/8/14

Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen

Rav erklärt

Die Tora, „Leviticus“,  19:18: Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen, gegen deine Leute; du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Ich bin der Herr. Die Gebote, die uns anweisen, was zu tun ist, sollen vom Ende gelesen werden und nicht vom Beginn: „Ich bin der Herr und ich erscheine dir, um dir Schwierigkeiten im Leben zu bereiten, damit du lernst, dich darüber zu erheben und dadurch einen Zustand der vollständigen Liebe und des Gebens zu erlangen. Akzeptiere nichts, als ob es das Resultat von etwas wäre.

Du musst verstehen, dass jeglicher Zustand, den du durchläufst, egal wie schrecklich er zu sein scheint, dennoch von mir kommt und du sollst dich darin zu mir emporheben. Deshalb kann es hier keine Rache geben, geschweige denn Vergeltung, im Bezug zu den Botschaftern und Mittlern, durch die ich auf dich wirke. Du sollst all das auf mich beziehen.

Lass uns beobachten, wie du alle Schwierigkeiten, die ich dir Zeit deines Lebens auferlege, als Hilfe nutzen kannst, um meine Handlungen zu enthüllen, um stärker zu werden und dich selbst zu verändern. Lass uns sehen, wie du dich ständig auf mich ausrichtest, während du verschiedene Zustände des Grolls durchlebst, um dich permanent selbst zu korrigieren. Dann wirst du wachsen. Dies ist das gesamte Studium.“

Frage: Es wird gesagt: „Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen, gegen deine Leute“. Wie kann ich dies ständig in Gedanken halten? Woher kommt es?

Antwort: Es ist die erste Phase, die „Chafetz Chessed“ genannt wird, in welcher ich nichts für mich selbst empfangen will und in welcher ich neutral existiere oder überhaupt nicht zu existieren scheine.

„Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen“ ist ein Zustand, in dem der Mensch innerlich nichts wahrnimmt oder aufnimmt. Es ist eine große Korrektur, da die Innerlichkeit die eines großen Egoisten ist, der ein klares und präzises Gefühl von allem in sich trägt, das gegen ihn wirkt.

Er fühlt, wie er angestossen, geschubst und von allen Seiten verletzt wird. Wenn er sich allerdings über sein Ego erhebt, erwirkt er so bedeutende Korrekturen, dass er höchste Freude und Genuss empfängt.

Deshalb sagt er am Schluss: „Ich bin der Herr“, was die Eigenschaft unendlichen Genusses bedeutet.

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Aus KabTV´s „ Geheimnisse des Ewigen Buches“ 9/4/14