Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Immer mit mir – Teil 55

Keine Kompromisse

Er wollte wirklich, dass sie bleiben, er träumte davon! Aber er wollte keine Kompromisse eingehen. Weil sie ihre spirituelle Arbeit angesprochen haben. Er bat sie sofort, ihnen von der Zehntel [1]anzukündigen. Ich wurde nervös, versuchte, ihn zu überzeugen, sagte: „Rabbi, am zweiten Tag, über die Zehntel zu reden, mit einem nicht religiösen Tel Aviv-Typen, ist….ist, als würde man zu ihm sagen: „Verschwinde!“

Aber RABASH war unnachgiebig und forderte, dass es angekündigt wird. Er brauchte ihr Geld nicht, er konnte sich nur nicht vorstellen, wie man die Kabbala studiert, ohne die Zehntel abzutrennen. Für ihn war es ein Teil der Seele, der nicht korrigiert werden konnte. Wie können wir es also nicht trennen?!

Ich wackelte auf meinen Beinen zu ihnen und sagte: „Leute, diese Tradition geht seit der Antike weiter. Wer wirklich gekommen ist, um sich spirituell zu entwickeln, muss es tun.“ Ich habe alles erwartet, aber nicht so eine allgemeine ruhige Einigung. Es hat mir bereits wieder einmal gezeigt, dass wir die irdische Logik und Vernunft vergessen müssen, wenn es um die Spiritualität geht. Sie spürten deutlich, wo sie waren und wer vor ihnen stand. Deshalb widersetzten sie sich keine Sekunde lang.

Aber RABASH bereitete einen weiteren Test für sie vor. Er sagte mir: „Ich kann keine Junggesellen unterrichten.“ Ich habe schon wieder „die Prüfung nicht bestanden. Ich dachte, das würde auf keinen Fall passieren. Es kann nicht so sein, dass ein junger Tel Aviver seine Freiheit verlieren will!

Es ist klar, dass es für RABASH eine weitere notwendige Voraussetzung für die Förderung des Schülers war, fest mit dem „Boden“ verbunden zu sein. Also, zu arbeiten, zu heiraten, Kinder zu haben…

Baal Sulam wollte RABASH nicht zum Studium gehen lassen, bis er heiratete. Ich wusste das alles, aber ich dachte, dass die Zeit jetzt anders war und die Seelen anders waren – niedrige Seelen kamen auf die Welt. Ich war mir sicher, dass sie nicht zustimmen würden, „zu heiraten“.

Ich erkläre es ihnen. Sie hören zu. Und sie stimmen zu.

Und von nun an haben wir angefangen, Hochzeiten zu spielen. Eine nach der anderen!  Es gab eine Zeit, in der wir zwei Hochzeiten pro Woche feierten. Also haben wir alle geheiratet. Und als sie, unter Beachtung der Traditionen von Bnei-Brak, auch „nach Tradition des Ortes“ gekleidet waren, dann wurde mir klar – neue Zeiten sind gekommen.

[1] – Zehntel von der Ernte, dem Vieh, etc. in der Tora für Tempel und andere Bedürfnisse. In der Kabbala ist es Malchut, ein Zehntel einer Seele, die nicht korrigiert werden kann, und deshalb arbeiten wir nicht selbst damit, sondern geben sie einfach zurück. Wir geben die Zehntel aus unserem Einkommen.

 

[# 245194]

Fortsetzung folgt…

 

Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 10

Unter dem Leitsatz der Liebe

Frage: 98% der Menschen glauben an Gott, und sie alle sagen, dass Gott Liebe bedeutet. Auf der anderen Seite sehen wir, dass sich die Menschen seit hunderttausenden von Jahren zu Millionen gegenseitig umbringen. Warum zerstören wir uns physisch gegenseitig, während wir glauben, dass Gott Liebe bedeutet?

Antwort: Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die Menschen sagen einfach: „Gott bedeutet Liebe“, so wie ein Kind wiederholt.

Bemerkung: Es gibt aber auch Menschen, die ihr ganzes Leben dem Schöpfer widmen.

 Mein Kommentar:  Sie zerstören einander gegenseitig und kämpfen gleichzeitig im Namen des Schöpfers. Es gibt derartige Theorien, dass man durch das Töten eines anderen Menschen ihm das Paradies schenkt, indem man ihn seines sündigen Lebens beraubt.

Sehen Sie sich doch an, wozu Menschen fähig sind: Sie gehen in den Tod, sprengen sich selbst neben anderen Menschen in die Luft und das alles im Namen einer höheren Macht.

Frage: Egal, alles kommt von einer Kraft, es gibt nichts anderes als sie. Ist also die Tatsache, dass Menschen sich so verhalten, ein Entwicklungsprozess?

Antwort: Es ist ein Korrekturprozess.

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Sterben ist leichter, als den Egoismus zurückzuweisen


Zwei Fragen, die ich über den Ausdruck der Liebe und des Egoismus erhielt:

Frage: Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein Mensch, der keine Verbindung zur Kabbala hat, sein Leben im Kampf aufopfert, um einen Freund zu retten, obwohl er sogar weiß, dass er sterben wird, wenn er dies tut. Ist das nicht die Enthüllung der größtmöglichen Liebe?

Antwort: In unserer Welt mag das sehr wohl der größtmögliche Ausdruck der Liebe sein, aber dies ist nicht der Fall in der Höheren Welt. Das kommt daher, da Menschen durch Erziehung, Vorbilder und Gehirnwäsche, welche ihnen Konzepte lehren, an denen sie – selbst auf Kosten ihres Lebens – festhalten, beigebracht wurde, auf diese Weise zu sterben. U-Boot Mannschaften werden zum Beispiel so trainiert. Jedoch bleiben diese Menschen immer noch Egoisten; es ist nur so, dass sie ein anderes Programm zur Erfüllung ihres Egoismus erhalten. Es gibt viele Umstände, wann Menschen ihr Leben riskieren, sogar bis zum willentlichen Tod.

Frage: Nehmen Egoisten die Höhere Welt wahr?

Antwort: Sie denken, dass sie es tun.

Kabbala Akademie Grundkurs

 

Immer mit mir – Teil 54

Zu welcher Zeit wir lebten

Wir lebten in einer schwierigen Zeit für die Kabbala. Es wurde immer noch nicht akzeptiert. Man glaubte allen Gerüchten und Mythen über sie, es gab Ängste, sie zu berühren. Einige, die an dem Gebäude vorbei gingen, bedeckten sogar ihre Gesichter mit den Händen, um nicht versehentlich den Namen „ARI-Ashlag“ zu lesen. Ganz zu Schweigen, dass niemand an irgendeinem Ort, auch nicht kostenlos, die Sets des Buches Sohar mit den Kommentaren von Baal HaSulam nehmen wollte.

Ich erinnere mich, dass ich das Auto mit Bücher beladen habe und bin zu allen Orten gefahren. Man wollte sie nicht haben.

Mir wurde gesagt: „Wir haben keinen Platz, um sie unterzubringen.“ Ich antwortete ihnen: „Nun, Sie haben doch leere Regale?!“ Die Antwort: „Diese Bücher können nicht allen anderen präsentiert werden“. Als mir an einem Ort die Bücher abgenommen hat, war ich so glücklich, als hätte ich das Geschenk erhalten, von dem ich mein ganzes Leben lang träumte. Ich beeilte mich zurück zu RABASH zu kommen, um ihm zu sagen, dass jemand den Sohar braucht! Doch bevor ich überhaupt in das Auto steigen konnte, sprang der Besitzer mit meinem Bücherpaket auf die Straße und sagte, er habe seine Meinung geändert, ich soll die Bücher bitte mitnehmen.

Das war diese Zeit! Heute ist diese Kabbala überall präsent, es gibt Kilometer von Materialien im Internet. Früher ist man schon bei ihrer Erwähnung weg gerannt.

Ich erinnere mich, noch bevor ich 1977-1978 zu RABASH kam, ging ich bewusst nach Jerusalem in den einzigen kleinen Laden im Keller, zu „Kickar Shabbat“[1] (37) in Jerusalem. Dort wurden Kabbala-Bücher verkauft. Der alte Mann, Ladenbesitzer, bot diese Bücher sehr teuer an. Für 100, 150 Dollar das Stück. Während jedes andere Buch für 3-4 Dollar gekauft werden konnte. Ich habe den “Baum des Lebens” von ihm für 300 Dollar gekauft. Er antwortete mir auf meine Frage „Warum ist es so teuer?“ ehrlich. Niemand sollte diese Bücher kaufen. Seine Angst war, dass er nicht in der Lage sei  eine Lieferung Bücher die er bestellte, ganz zu verkaufen und so gezwungen ist, sie Stückweise zu verkaufen, damit er keinen Verlust hat. Deshalb berechnet er für ein Buch genauso viel wie für zehn.

Die Haltung gegenüber der Kabbala hat sich sehr lange nicht geändert. Ich erinnere mich, dass ich drei Jahre lang bei RABASH studierte und musste eine Kopie eines Schlüssels anfertigen. Ich schaute bei der Werkstatt in Bnei-Brak vorbei. Ich gebe meinen Schlüssel dem Meister und sehe, wie sich sein Gesicht verändert. Er ist blass geworden, springt von mir ab, streckt seine Arme aus und zittert am ganzen Körper. Ich verstehe nicht, was los ist, aber er heult: „Bitte, bitte, bitte, nehmen Sie dieses…. Ding weg!“ Und er zeigt auf das Buch, welches ich in meinen Händen hielt und auf die Theke legte. Es war „der Baum des Lebens“ von ARI.

Ich verstand sofort den Grund für seine Angst, nahm das Buch, entschuldigte mich und verließ sogar den Laden, damit er sich keine Sorgen machen musste. Übrigens, meinen Schlüssel hat er sehr schnell angefertigt.

Das war die Zeit vor gerade einmal 40 Jahren. Damals hat RABASH unterrichtet, und zu dieser Zeit habe ich 40 junge Schüler zu ihm gebracht.

[1]  „Kickar Shabbat“ – (Samstag Platz).

 

[# 245117]

Fortsetzung folgt…

Bildung in der Kabbala

Frage: Ein Zehner ist ein Mini-Modell der Gesellschaft. Anstatt mit der ganzen Menschheit zu arbeiten, was prinzipiell unmöglich ist, haben die Kabbalisten, wie bei einem Hologramm, die kleinste Zelle genommen, in der man die Methode umsetzen kann, stimmt das?

Antwort: Vollkommen richtig.

Aussage: Kabbalisten sagen, dass auch zwei Menschen eine Mindestgesellschaft darstellen.

Antwort: Wenn es nicht anders geht, können es im Prinzip zwei Menschen sein. Erst dann beginnt der Mensch den Unterschied zwischen sich selbst und dem anderen zu spüren: wer „ich“ und wer „er“ ist. In der Tat kann man die altruistische Eigenschaft des Gebens nur dann schnell und richtig erlangen, wenn man sich in einem Zehner befindet.

Frage: In den Orginalquellen wird viel über den Zehner geschrieben. Kabbalisten haben immer auf diese Weise studiert. Gab es das Studium zu zweit praktisch nicht?

Antwort:  Am Anfang der Entstehung und Entwicklung der Kabbala war das möglich. Damals gab es besondere Seelen und Bedingungen.

Frage: Darf ein Mensch heute keinen persönlichen Kabbala-Lehrer haben? Ist es möglich, privat zu unterrichten?

Antwort: Es kann Privatlehrer geben. Als ich zusammen mit meinem Freund zu RABASH kam, gab er uns als Lehrer einen älteren Mann, einen seiner Schüler zur Seite und wir studierten beide sechs Monate lang bei ihm.

Frage:  Damals gab es so gut wie keine Menschen, welche die Kabbala lernen wollten. Ist das heute möglich?

Antwort: Nein. Ich glaube nicht, dass das überhaupt hilfreich ist. Am besten geht es in einer Gruppe. In der Kabbala ist alles so sehr an die Verbindung zwischen den Freunden gebunden, dass andere Ausbildungen nicht effektiv sind.

Frage: Und in der Anfangsphase, damit man zumindest verstehen kann, worum es geht?

Antwort: Das ist möglich. Hier kann es Privatunterricht geben. Aber das ist keine Bewegung in Richtung Ziel, sondern die Füllung mit Wissen.

Aus der Fernsehsendung „Grundlagen der Kabbala „, 20.03.2019.

(259527)

Methode für die Arbeit mit Hindernissen


Aussage: 
Erstens: Ich muss, wenn ein Hindernis kommt, zuerst daran denken, dass alles von einer Kraft kommt – „Es gibt nichts außer Ihm“.

Zweitens: Es wird mir gegeben, um mich noch mehr mit meinen Freunden in der Gruppe zu verbinden.

Drittens: Von außen betrachtet spiele ich in der Gruppe, indem ich versuche, meinen Freunden etwas Gutes zu tun, z.B. ein Essen zu organisieren usw. Je mehr ich versuche, etwas für die Gruppe zu tun, mich mit ihr zu verbinden, umso mehr empfinde ich Abneigung und Ablehnung.

Antwort: Gleichzeitig erhält man die Möglichkeit, sich an den Schöpfer zu wenden, ihn um Hilfe zu bitten. Du bemühst dich und bittest um Hilfe.

Antwort: Ich bemühe mich, aber ich werde scheitern.

Antwort: Nicht unbedingt, es ist aber auch nicht ausgeschlossen. Es geht eher um die Schwierigkeit, sich der Gruppe anzunähern.

Aussage: Zuerst kommt die Verzweiflung über die Vergeblichkeit der Anstrengung und dann die Erkenntnis, dass nur die Gruppe helfen kann.

Antwort: Nur der Schöpfer kann durch die Gruppe wirken. Dann beginnt man, sich Ihm bewusst zuzuwenden. Es muss unbedingt durch die Gruppe geschehen, sonst hört Er es nicht.

Der Schöpfer ist nicht mit einzelnen Menschen verbunden. Auf keinen Fall! Man kann zwar kleine Schritte machen, um sich ein wenig über sich zu erheben, aber es ist kein Vorankommen. Das ist nur im Zusammenschluss zwischen uns möglich.

Frage: Was bedeutet „durch die Gruppe“?

Antwort: Warum wendest du dich an Ihn?

Aussage: Damit Er mir hilft.

Antwort: Wofür? Wenn du nicht in der Gruppe eingeschlossen bist, bedeutet es, dass es um eine egoistische Bitte geht.

Aussage: Aber ich möchte Ihn offenbaren.

Antwort: Was für ein schöner Egoismus! Und warum brauchst du Ihn?

Aussage: Es steht geschrieben, dass es der Sinn der Schöpfung ist, den Schöpfer zu offenbaren! Er will, dass ich es tue. Er erschuf die Schöpfung, um sie zu füllen. Ich möchte von Ihm erfüllt sein!

Antwort: Dafür muss man Ihm ähnlich sein. Wie willst du das tun?

Aussage: Durch die Gruppe.

Antwort: Hier kommen wir wieder zur Gruppe. Du kannst schreien so lange du willst, es wird nichts nützen. Im Gegenteil es wird dich von Ihm wegstoßen, damit du erkennen kannst, dass du das Falsche machst.

So kommt jeder, der sich an den gemeinsamen Bemühung beteiligt zu dem Gebet, dass der Schöpfer ihm durch die Gruppe Hilfe und Kraft zum „Spielen“ geben mag. Er empfängt das und kommt zu einem Zustand der Dankbarkeit.

Aus dem TV-Programm „Grundlagen der Kabbala“, 25.03.2019

(260358)

Die Kunst, sich zu annullieren

Frage: Wie kann ich prüfen, inwieweit ich mich annulliere?

Meine Antwort: Die Selbstannullierung kann innerlich und äußerlich sein. Und ich muss mich selbst überprüfen, ob ich meinen Egoismus nur äußerlich annullieren kann, d.h. ob ich bereit bin, dem anderen entgegen zukommen, zu helfen, das zu tun, was er sagt, obwohl ich es anders machen würde.

Das wird als äußere Selbstannullierung bezeichnet, wenn ich mein inneres Verlangen, meinen eigenen Verstand und die Sicht der Situation stoppe und zurückhalte und das tue, was der andere sagt – wie ein treuer Diener, der die Wünsche seines Herrn erfüllt. Obwohl er es selbst anders, vielleicht sogar hundertmal besser machen würde, annulliert er sein Verlangen vor dem Verlangen des Herrn. Diese Selbstannullierung betrifft jedoch nur die Handlung selbst – er führt einfach den Befehl aus, wie beim Militär.

Es gibt jedoch eine noch höhere Stufe, wenn du dich auch innerlich, im Verstand, annullierst und den fremden Verstand höher als deinen eigenen annimmst. Das heißt, du hältst seine Gedanken und Entscheidungen für besser und richtiger als deine eigenen. Und das – nachdem du sie überprüft und deine Berechnungen mit seinen verglichen und gesehen hast, dass er unrecht hat und viel schlimmer in seinen Berechnungen und Vorhaben ist, als du es bist. Doch du nimmst seine Entscheidungen an, weil sie für dich am wichtigsten sind. Du schätzt ihn mehr als dich selbst und wählst bewusst seine Entscheidungen.

Denn du verstehst, dass du deine Berechnungen in deinem Egoismus durchgeführt hast. Deshalb entscheidest du nach all dem, dass er wichtiger ist, und nimmst seine Entscheidungen durch den Glauben über dem Verstand an. Von nun an dienen seine Verlangen, Berechnungen und Handlungen als Beispiel für dich, und du schließt dich ihnen mit Herz und Seele an.

Du hast keine Beweise dafür, keine Unterstützung, doch du machst es so, weil, nachdem du dich auf diese Weise an die Gruppe, an den Freund, an den Lehrer angeheftet hast, du ein Verlangen erhältst, an dem du um des Gebens willen arbeiten kannst. Du wirst bereits sowohl über das Verlangen zu geben als auch über die Handlung und über den Gedanken verfügen.

Doch das alles bezieht sich nicht auf unsere Verbreitungsarbeit – sie muss ein für alle Mal vollkommen von der Arbeit in der Gruppe getrennt werden. Verbreitung ist mit der Arbeit in einem Betrieb zu vergleichen und hat nichts mit der inneren Arbeit zu tun.

Als ich an der Seite meines Lehrers Rabash war, habe ich ihm oft Ratschläge gegeben, die das normale Leben betrafen: wohin und wie wir fahren sollten. In einem solchen Fall unterhalten wir uns wie zwei normale Menschen, die eine einfache, alltägliche Handlung besprechen. Wenn aber die Rede von der Selbstannullierung ist, dann ist die Anordnung auf den spirituellen Stufen und die Einstellung dieser gegenüber gemeint.

[#48401]

 

Neues Leben 1189 – Die Wichtigkeit der Bildung (Erziehung) für die Entwicklung der Menschheit

Neues Leben 1189 – Die Wichtigkeit der Bildung (Erziehung) für die Entwicklung der Menschheit
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Die sprechende oder menschliche Stufe der Entwicklung – die Stufe Adam – kann nur durch Bildung in Übereinstimmung mit der Weisheit der Kabbala erreicht werden. Ein ungebildeter Mensch wird sich wie ein wildes Tier verhalten und ohne Rücksicht auf andere in jedem Augenblick das tun, was gut für ihn selbst ist. Menschen sind, im wahrsten Sinne des Wortes, diejenigen, die um das Wohl anderer besorgt sind. Sie haben ein Gefühl der Liebe für jeden. Die Weisheit der Kabbala lehrt, wie man dem Schöpfer, der Kraft der Liebe und des Gebens, ähnelt, indem man sich an den Grundsatz „Und du sollst deinen Freund lieben, wie dich selbst“ hält. Die Umgebung formt das menschliche Verlangen zum Bild eines guten Menschen, das dann wie ein Kompass für die Entscheidungsfindung wirkt. Erziehung beginnt bei den Eltern, noch vor der Schwangerschaft, und dauert bis zum letzten Tag des Lebens.

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Immer mit mir – Teil 53

Revolutionär

Aber der wichtigste Revolutionär war natürlich RABASH. Er war aufgeregt, inspiriert, und ich habe ihn schon lange nicht mehr so erlebt. Für ihn war es wie eine zweite Geburt, viele Jahre lang träumte er davon, dass er junge, 25-30-jährige Schüler haben würde. Nun erschienen sie. Stellen Sie sich vor, dass der 77-jährige RABASH, der sein ganzes Leben in Bnei-Brak, in der orthodoxen jüdischen Gemeinde mit all ihren Verboten und Einschränkungen verbracht hat, keine Angst hatte, nicht religiösen „Gottlosen“ und sogar aus Tel Aviv als Studenten aufzunehmen. Er sah nichts und niemanden an. Er hatte keine Angst vor den „Bedrohungen“ seiner Umgebung, und die aufschiebende Einrede seiner Familie „sie nicht zu akzeptieren, hat er „nicht gehört“! Er hat sie aufgenommen!

Denn der Widerstand war enorm. Riesig!

Verwandte, Bekannte, Freunde forderten, sie nicht auf zu nehmen. Es ist kein einziger Tag vergangen wo die „Gutmenschen“ (offensichtlich von jemandem geschickt!) kamen, die Rabash gebeten haben, seine Entscheidung zu überdenken und diese Personen unter keinem Umstand aufzunehmen.

Bnei-Brak wollte sie nicht. Aber RABASH gab nicht auf. Er war ein Mann von großer innerer Stärke und für ihn, jeder, der die Wissenschaft der Kabbala studieren wollte, war höher als alle anderen. Ich sah wie er sich „traute“. Er wog nicht ab, was er dafür bekommen würde, wie man ihn anschauen würde, was man sagen würde. Er ließ junge Schüler zu sich kommen, das war die Hauptsache!

RABASH handelte so, wie es kein Kabbalist vor ihm getan hatte. Er war auf dem Weg zu einem Durchbruch.

[# 245081]

Fortsetzung folgt…

 

Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 9

Integration auf der Stufe der Liebe

Baal HaSulam, Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Kapitel 3, Punkt 9: Mit anderen Worten: Bis auf die Einhaltung des Grundsatzes „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ darf jede Nation ihrer eigenen Religion und Tradition folgen und niemand darf sich in die jeweils andere einmischen.

Wenn die Menschen der zukünftigen Gesellschaft bestimmte religiöse oder philosophische Interessen haben, werden sie sich leicht damit befassen können.

Die Hauptsache ist, dass man seinen Nächsten liebt, wie sich selbst. Dieses Gesetz steht um einige Grade über allen anderen Gesetzen, allen möglichen Voraussetzungen und Kunstgriffen.

Die Tatsache, dass Menschen sich mit Meditation befassen, sich das Spirituelle und die Zukunft in Form von sozialen Kulten vorstellen, spielt keine Rolle.  Das Wichtigste ist, dass es eine Verbindung zwischen allen auf Stufe der Liebe gibt. Ansonsten können Sie nach Belieben machen, was immer Sie wollen.

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