Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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„Über unserem kleinlichem Selbst“ (Medium)

Veröffentlicht im Medium: „Über unserem kleinlichem Selbst“

 Neue Phasen in der Entwicklung der Menschheit zu erkennen, ist einfach: Wenn eine neue Stufe der gegenseitigen Verbindung und Abhängigkeit zutage tritt, ist das ein Zeichen dafür, dass wir in eine neue Phase eingetreten sind. COVID-19 ist ein klassischer Fall des Eintritts in eine neue Phase.

Bislang war selbst bei den schlimmsten Schlägen, die die Menschheit durchgemacht hat, wie den beiden Weltkriegen oder der Pest, nicht die gesamte Menschheit involviert. Das Coronavirus führte zur ersten Pandemie, die ihren Namen wirklich zurecht trägt. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Weiterentwicklung der Realität in eine neue Phase eingetreten ist. Je früher wir dies akzeptieren und nicht länger erwarten, dass das Leben zum vorherigen Zustand zurückkehrt, desto besser ist es für uns alle.

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Ursache von Depression

Frage: Kann ein Kabbalist, sowie jeder andere Mensch auf der Welt, eine Depression haben? Heutzutage leiden Millionen von Menschen an Depressionen.

Antwort: Ja, aber Millionen von Menschen sind depressiv, da ihnen etwas fehlt: Nahrung, Wissen, Ehre, Macht usw. Sie wollen etwas erreichen, können es aber nicht.

Depressionen können dadurch entstehen, dass man nicht das erreichen kann, was man möchte. Vielleicht liegt es auch daran, dass man überhaupt keine Wünsche hat.

Dasselbe gilt im Spirituellen: Entweder kann man das Gewünschte nicht erreichen- nämlich die Verbindung mit dem Schöpfer oder man hat kein Verlangen danach, dann tritt ein Problem auf.

Die Sache ist die, ein Kabbalist kann nicht so wie andere Menschen depressiv sein. Es gibt da einen anderen Grund: Er kann den Schöpfer nicht erreichen. Das ist ein anderes Niveau von Depression.

Um einen Menschen voran zu bringen, kommen sowohl irdische als auch spirituelle Depressionen vom Schöpfer. Es ist für einen Menschen sehr schwierig, Depressionen zu bewältigen, wenn er sich nur auf der irdischen Ebene befindet und weder etwas mit einer kabbalistischen Gruppe, noch mit der Methodik zu tun hat.

Die Depression überwältigt den Menschen und es ist unklar, wann sie vorbei sein wird, denn er hat keine Mittel für ihre Überwindung. Dagegen lehrt die Kabbala, wie man Abstiege überwindet, da man weiß, dass sie ein Appell zum Aufstieg sind.

Aus dem TV-Programm “ Grundlagen der Kabbala“, 27.03.2019

(261115)

Auftrieb durch die spirituelle Energie

Frage: Nach mehreren Jahren des Kabbalastudiums gibt es diejenigen, die mehr Freude haben, sie haben z.B. einen besseren Job und es gibt andere, die im Gegenteil dazu trauriger werden, sie haben keine Freude mehr an materiellen Dingen. Hängt es vom Charakter eines Menschen ab? Oder ist es eine Phase seiner Entwicklung, und es wird sich wieder verändern?

Antwort: Der Mensch geht durch viele, unterschiedliche Zustände. Ich kann diese Frage nicht eindeutig beantworten, jeder von uns verändert sich ständig.

Es hängt alles von der Gesellschaft ab, in der wir uns befinden. Wir erleben Auf- und Abstiege, es geht immer auf und ab, auf und ab.

Wenn wir uns klar absichern wollen und wissen, dass wir die Zustände von Höhen und Tiefen durchlaufen müssen, dann müssen wir die richtige Umgebung  organisieren, die uns im Falle eines Abstieges die Hand reicht und uns hochzieht. Alles hängt von der Umgebung ab.

Frage: Kann sich ein Mensch auch im Zustand des Abstiegs freuen, wenn er weiß, welche Zukunft ihm bevorsteht?

Antwort: Selbstverständlich. Wenn man versteht, dass der Abstieg um des zukünftigen Aufstiegs willen gegeben ist, so ist es kein Problem, sich darüber zu freuen.

Tatsache ist, dass das System wie ein Kondensator oder ein anderes Laufwerk funktioniert. Man handelt in einem bestimmten spirituellen Modus, man sammelt etwas an und dann entlädt sich das System wieder. Man muss sich mit der Umgebung verbinden und von ihr angetrieben werden.

Wenn diese Phase vorbei ist, wird man wieder zu neuen Erkenntnissen aufsteigen und so weiter. Das heißt, je nach den einzelnen Perioden muss man die spirituelle Energie an die Umgebung abgeben, bzw. die Umgebung gibt es an die anderen zurück. Aus solchen aufeinanderfolgenden, wellenförmig verlaufenden Situationen wird man sich vorwärtsbewegen.

Aus dem Unterricht, 02.02.2020

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Was ist das Bewusstsein des Bösen?

Frage: Ist die Unfähigkeit, eine Annäherung zu erreichen, ein Bewusstsein des Bösen?

Antwort: Die Unfähigkeit sich zu verbinden, zu verstehen was Liebe ist, ist das Bewusstsein des Bösen. Liebe können wir nur vom Gegenteil lernen. Aus diesem Grund erschuf der Schöpfer den Egoismus als entgegengesetzte Eigenschaft zu Sich. Wir sollen unseren naturgegebenen Egoismus begreifen und so zum Gegenteil übergehen.

Bemerkung: Das „Bewusstsein des Bösen“ ist verständlich, aber warum benutzen Sie immer wieder ein so negatives Wort wie „Hass“?

Antwort: Was ist konträr zur Liebe? Liebe und Hass sind zwei entgegengesetzte Eigenschaften.

Frage: Ist es der Hass auf die eigene Bosheit oder die Abneigung gegenüber meinem Nächsten?

Antwort: Es ist der Hass auf meine Schlechtigkeit. Es ist eine Tatsache, dass ich mir keine Verbindung mit anderen vorstellen kann, ich mich nicht in den anderen auflösen kann. Es ist unmöglich für mich, obwohl es der Schöpfer erschaffen hat. Die Suche nach Verbindung führt zur Abstoßung und nur die Abstoßung führt zum Gefühl der wahren Liebe.

Aus dem Unterricht, 19.12.2019

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Immer mit mir – Teil 65

RABASH zieht sich zurück

Er ging alleine nach Tiberias, ließ niemanden in seine Nähe, wollte allein sein. Einmal im Monat verließ er uns für zwei Tage. In Tiberias lebte er in einem kleinen Haus von Drori, seinem alten Schüler.

Es war die Zeit gekommen, in der er seinen ständigen Wohnsitz verlassen musste; seine Familie, seine Kinder, Frau, Schüler verließ und mit sich allein sein musste.

In der Vergangenheit wurde dies von den Kabbalisten praktiziert und als „Exil“ bezeichnet.

Der Mann hatte damals das Haus verlassen, hat nichts mitgenommen und ging für ein oder zwei Jahre. Er verdiente so gut er konnte, lebte, wo er ein Platz gefunden hat, hielt nur am Schöpfer fest, denn es gab niemanden, an dem er sich festhalten konnte.

Ein oder zwei Jahre konnte sich RABASH nicht leisten, sondern nur ein paar Tage. Als er zurückkam, traf ich ihn, er stieg aus dem Bus. Ich trug seinen Koffer und es ist kein Geheimnis, dass ich davon träumte: eines Tages nimmt er mich mit.

Aber ich wagte es nicht, ihm das anzubieten, da ich wusste, wie wichtig es für einen Kabbalisten dieser Stufe war, sich zurückzuziehen. Und eines Tages wurde ich selbst davon überzeugt.

 

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Fortsetzung folgt…

Bis der Wunsch entwickelt ist

Frage: Wie können zwei gegensätzliche Wünsche in einem Menschen zusammen existieren, wenn der Punkt im Herzen in ihm erwacht? Schließlich fühlt es sich ganz anders an als zuvor und hat so gut wie nichts mit dieser Welt zu tun.

Antwort: Damit hat es überhaupt nichts zu tun. Dieses Gefühl taucht ganz unerwartet auf, so wie sich jede spirituelle Stufe unbemerkt manifestiert.

Und jetzt befinden wir uns bereits in einer bestimmten Erlangung, in einer gewissen Anbindung, ja sogar in einer, mehr oder weniger, bewussten Verbindung mit dem Schöpfer. Wir fühlen etwas Neues. Außerdem taucht jede Erlangung auf, als ob sie zum ersten Mal geschieht.

Frage: Warum folgt die eine nicht der anderen? Warum muss es einen Abstieg geben?

Antwort: Es geschieht nicht wie in einem Film, während man dasitzt und sich flimmernde Bilder anschaut. Wir müssen unseren Wunsch und unsere Vorbereitung in jedes Bild einfügen. In dieser Zeit durchlaufen wir alle möglichen Zustände, bis der Wunsch vollständig entwickelt ist.

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Aus KabTV „Grundlagen der Kabbala“ der Kabbala, vom 2.2.20

Ernüchterung dem Konsumwahn gegenüber

Veröffentlicht auf Facebook M.Laitman

Obwohl die meisten Länder nun beginnen, die Beschränkungen und Maßnahmen zu lockern, glaube ich nicht, dass diese Pandemie einfach so verschwinden wird. Um das Virus zu überwinden, brauchen wir eine vernünftige und bewusste Beteiligung der Menschen und Nationen der Welt. Dennoch bin ich sicher, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind. Endlich denken wir ernsthaft über unser egoistisches Vorgehen gegenüber der Welt, der Natur und unseren Mitmenschen nach. Wir haben eine gute Zukunft vor uns. Wir werden nicht zu dem Leben zurückkehren, das wir vorher hatten.

Nach der Pandemie werden die Menschen anders sein. Der Schock wird sie verändert haben. Sie werden nicht mehr gedankenlos in Flugzeuge springen und um die halbe Welt reisen, um Geschäfte abzuschließen, wenn es auch über Video geht. Vielmehr werden sie ihre Einstellung und Beziehung zur Natur vertiefen, sie werden mehr Interesse an Gemeinschaft entwickeln.

Bald, so glaube ich, werden wir die Natur als großes Ganzes sehen.
Wir haben eine faszinierende Reise vor uns. Das Virus und dessen Folgen sind ebenfalls ein Teil der Natur und dies feilt täglich mehr an uns und an unserer Einstellung zu uns selbst, zur Welt, zum Leben, zum Tod, zu allem. Ich bin zuversichtlich, dass wir Menschen in vielerlei Hinsicht gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

Bild von GLady auf Pixabay

Was bedeutet es, „dem Schöpfer Genuss zu bereiten“?

Frage: Was bedeutet es, „dem Schöpfer Genuss zu bereiten“? Genuss ist die Füllung der Kli (des Gefäßes), und Leiden ist das Ausbleiben der Füllung. Ist es richtig anzunehmen, dass sich der Schöpfer in mir befindet?

Antwort: Ja, das stimmt. Ich bin sehr froh, dass Sie zum richtigen Schluss gekommen sind.

Frage: Daraus folgt: “ dem Schöpfer Genuss zu bereiten“ bedeutet, sich innerlich auf die Eigenschaft des Gebens und der Liebe zu konzentrieren, ist das richtig?

Antwort: Natürlich. Die ganze Welt ist in uns. Außerhalb gibt es nichts. Lest, was die Kabbala über die Wahrnehmung der Wirklichkeit sagt. Wir begreifen nur das, was in unseren Gefühlen und Wahrnehmung vorkommt. Der gesamte Kosmos befindet sich in unserem Bewusstsein, auch der Schöpfer. Wir alle sind in diesem Bewusstsein. So ist es zu verstehen. Daran ist nichts merkwürdig, und es gibt keinen Widerspruch.

Lernen Sie die kabbalistische Literatur kennen, die über die Wahrnehmung der Wirklichkeit schreibt. Es ist spannend.

Aus dem Unterricht, 26.01.2020

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Immer mit mir – Teil 64

Plötzlich Sohar

1983, September. Ich erinnere mich, ich bin abends in Eile, gehe die Bnei-Brak-Straße entlang, und plötzlich sehe ich ein Schreiben an der Wand – „Ashlag ist gestorben“. Ich erstarrte, meine Beine zitterten – welcher Ashlag? Ich komme näher, ich lese – Shlomo. Und ich verstehe, dass RABASHs jüngerer Bruder, Shlomo Benjamin Ashlag, gestorben ist.

Ich habe es eilig, Rabash zu sehen. Er sitzt an seinem Schreibtisch zu Hause, und ich frage ihn noch vor der Tür: „Was machen wir?“ Ich dachte, er würde sagen: „Wir werden Shiva halten[1]„. Doch er sagt zu mir: „Wir gehen nirgendwo hin.  Du und ich sitzen hier. Wir werden studieren.“

So begannen diese einzigartigen sieben Tage, die definitiv „die Welt erschüttert haben“. Wir waren sieben Tage lang allein, niemand kam zu RABASH, und wir gingen nirgendwohin, aus. Er offenbarte mir etwas, was wir in der Gruppe nie gelernt haben – „das Vorwort zum Buch Sohar“, geschrieben von RASHBI. Es wird auch als Keter[2] des Buches Sohar bezeichnet.

RABASH sagte „Derjenigen, dem dieses Buch offenbart wird, öffnet sich der ganze Sohar.“ Er selbst entschied, dass wir dieses Vorwort durchgehen würden, öffnete sofort das Buch, begann zu lesen und zu erklären.

Es war ein siebentägiger Höhenflug! Es war nicht so, dass RABASH mehr erklärt hätte, nein, er hat seine Methode nicht geändert, er betonte wie immer, dass man sich selber um die Absicht bemühen soll, vor allem weil Sohar eine „Sgula“[3]  ist….. Aber an diesen Tagen schuf er solch eine Atmosphäre, in der ich Angst hatte, ein Wort zu verpassen.

So etwas kann man nicht in einem Buch fassen. Die Art und Weise, wie ich dort mit offenem Mund saß und fühlte, wie ich reif wurde. Es gab eine grüne Frucht, die für nichts geeignet war, und plötzlich ist die Erde befruchtet, der Regen kommt, die Sonne rötet, und man merkt, dass man ausreift, etwas dringt in einen hinein, man kann nicht erkennen, was es ist, aber man ist bereit, nicht zu schlafen, nicht zu essen, sich diesem natürlichen Weg hinzugeben, auf welchen das Buch Sohar und RABASH einen geleitet hat…

„In diesem Saal sind Riesige Schätze verborgen, einer über dem anderen. In diesem Saal gibt es dicht geschlossene Tore, die den Zugang zu Licht versperren. Und es gibt 50 von ihnen…“

RABASH erklärte: „Das Tor bedeutet ein Gefäß – das Verlangen, Licht zu bekommen.“

„Es gibt ein Schloss und eine Engstelle in diesem Tor, um einen Schlüssel hineinzustecken“. Das Schloss im Tor zu sehen bedeutet zu verstehen, dass man nur im Geben das Licht erhalten kann. Und wenn du versuchst, es zu tun, erkennst du, dass die Stelle eng ist, dass es nicht einfach ist, näher an dieses Schloss, an diesen Zugang zum Spirituellen heranzukommen, da es so klein wie ein Nadelöhr ist. Man muss sich ihm annähern, nicht verfehlen, nicht nachgeben, den Schlüssel hineinstecken… – unsere Absicht, und das Schloss öffnen, um das Gebot zu erfüllen – dem Schöpfer Genuss zu bereiten.

Früher schrieb RABASH, was Baal HaSulam sagte, auf und aus diesen Notizen wurde „Shamati“ geboren.

In diesen sieben Tagen versuchte ich mitzuschreiben, was RABASH sagte, und daraus entstand mein achtes Buch, „Sohar“. Mich gibt es dort nicht. Ich habe mich sehr bemüht, nichts von mir selbst hinzuzufügen. Dort gibt es nur RASHBI und RABASH.

So verbrachten wir diese sieben unvergesslichen Tage zusammen. Und als sie vorbei waren, sagte RABASH: „Jetzt muss ich mich zurückziehen.“

Und ging nach Tiberias.

[1] Shiva ist eine siebentägige Trauerzeremonie. Sie wird von den engsten Verwandten des Verstorbenen gehalten: Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Ehefrau, Mann.
[2] Kether (hebräisch: כתר „Die Krone“) ist die erste von 10 Sefirot in der Kabbala.
[3] Sgula ist ein besonderes Werkzeug, die Werke der Kabbalisten, dank derer es möglich ist, den Menschen, die Gruppe und den Schöpfer zu einem Ganzen zu vereinen. Ihre Einheit ist nur möglich, wenn das System, in dem sie sich befinden, richtig eingesetzt wird. (Aus dem Blog von Michael Laitman)

[# 245634]

Fortsetzung folgt…

Warum die Zeit beschleunigen, wenn das Leben wie im Nu verfliegt?

Frage: Sie sagen: Es sind noch 200 Jahre bis zur vollständigen Korrektur. Was bedeuten 200 Jahre in Bezug auf die Ewigkeit? Ich lebe seit über 50 Jahren, mein Leben war wie ein Augenblick. Was sind 200 Jahre? Ist es einfach das Vierfache? Die Zeit ist nichts. Warum sie dann beschleunigen?

Antwort: Wir beschleunigen nicht die Zeit. Wir beschleunigen unsere Entwicklung und damit das Erreichen unseres perfekten Zustandes.

Wollen Sie Ihr unglückliches Leben weiter ausdehnen? Welchen Sinn hat das Leben sonst, wenn nicht das Erkennen eines ewigen, vollkommenen Zustandes, in dem wir vollständig mit allen Teilen der Schöpfung und dem Schöpfer verbunden sind? Schließlich gibt es nichts anderes.

Die Vollkommenheit ist das Ziel unserer Entwicklung. Und während wir sie beschleunigen, verändern wir das Entwicklungsprinzip von Schlägen und Leiden zu einer guten Entwicklung mit eigenem Streben nach einem Zustand der Vollkommenheit. Das ist alles.

Eigentlich kann man die Kabbala verlassen und nichts tun. Und nach 200 Jahren wird man uns mit einem Stock zum Glück treiben, zu diesem Zustand. Dann wird alles gut werden. In jedem Fall werden wir die vollständige Korrektur und Erfüllung erreichen.

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Aus KabTV „Grundlagen der Kabbala“, vom 9.2.20