Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Ist es wirklich so leicht aus der Krise herauszukommen?

Meinung (Ökonomist Georg Soros): “ Um aus der Krise herauszukommen, sollte die Europäische Union EU drei wesentliche Schritte vornehmen:

– Erhöhung des Grundkapitals der privaten Banken,
– Ausgaben von gemeinsamen Gebühren
– Entwicklung eines Planes für die EU Länder, damit sie aus der Krise herauskommen

Mein Kommentar: Ich wünschte, andere würden mit seinen Plan einverstanden sein! Dann würden sie herausfinden dass er nicht funktioniert. Ansonsten könnte Soros recht haben, aber nicht in unserem Jahrhundert, weil die ökonomischen Gesetze der Vergangenheit nicht mehr funktionieren. In der globalen und integralen Welt wird nur das funktionieren, wenn es für die Menscheit und ihre Gesellschaft zum Guten und Wohle ist.



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Weltwirtschaftsforum, Bericht der globalen Risiken 2011

Bericht: Globale Risiken 2011. Die Vernetzung der Risikolandkarte veranschaulicht die Verbindung zwischen den folgenden Faktoren:
Liquiditäts- und Kreditkrise, Abschwächung der chinesischen Wirtschaft, Einschränkung der Globalisierung, globale Ungleichheiten und Währungsvolatilitäten, Einbruch der Immobilienpreise, extreme Schwankungen der Rohstoffpreise, extreme Schwankungen der Energiepreise, haushaltspolitische Krisen, extreme Schwankungen der Verbraucherpreise, Ordnungpolitische Versäumnisse, illegaler Handel, Korruption, organisiertes Verbrechen, geschwächte Staaten, Terrorismus, geopolitische Konflikte, globale Regierungsfehler, Massenvernichtungswaffen, Weltraumsicherheit, Sicherheit von Online-Daten, Zusammenbruch kritischer Informationsstrukturen, Umgang mit den neuen Technologien, Infrastrukturzusammenbruch, Wirtschaftliche Ungleichheiten, demographische Herausforderungen, Migration, Nahrungsmittelsicherheit, Wassersicherheit, Infektionskrankheiten, chronische Krankheiten, Klimaänderungen, Verlust der Biologischen Vielfalt, Luftverschmutzung, Überschwemmungen, Stürme und Wirbelstürme, Governance der Weltmeere, und Erdbeben und Vulkanausbrüchen.



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Der heilige Spiegel des Egoismus

Die Meinung von Ruslan Grinberg, Direktor des Instituts für Wirtschaft der Russischen Akademie der Wissenschaften: „Die Finanzmärkte sind in einer sehr unbeständigen Situation. Die Finanzleute sind in Panik und wissen nicht, was zu tun ist. Die Risiken sind groß. Aber meiner Meinung nach ist dies eine Krise der Finanzwelt, und nicht zu verwechseln mit dem realen Problem. Unsere globale Wirtschaft ist die Garantie des Dollars als Welt-Währung.“

Natürlich ist es unfair geworden, dass eine nationale Währung für immer eine Weltwährung geworden ist. In diesem Sinne hatte das Gold mehr Recht, da es nicht abhängig war von seiner Erreichbarkeit (Ort). Ich denke, es ist dumm, zum Gold zurückzukehren, wie viele andere es versehentlich empfehlen würden. Ich sehe keinen Ersatz des Dollar als Weltwährung für den Zahlungsaustausch.

Mein Kommentar: Der Dollar kann nicht ersetzt werden, weil er den modernen globalen Egoismus widerspiegelt, und so bleibt es die einzig bekannte Münze, die aber gleichzeitig durch ihre Sprunghaftigkeit den egoistischen Zustand der Welt anzeigt.



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die Verbindung als eine Lösung, die globale Krise zu beheben, Teil 2

Meinung (Ludger Kühnardt, Professor für Geographie, Direktor am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn): „Betreffs des Wunsches, eine soziale Struktur und die Gesetze der neuen Zivilisation neu zu bilden, müssen wir bedenken, dass das 21. Jahrhundert sich von dem vorhergehenden unterscheidet.

Es ist nicht mehr ein Spiel von Gewinnern und Verlierern, sondern es besteht aus endlosen Vernetzungen, die mit unendlich vielen Knoten miteinander verbunden sind. Solange diese Komponenten stark miteinander verbunden sind, ist es besser für uns alle. Eine solch positives System könnte eine globale neue Weltsicht erstellen, die die Interessen der ganzen Welt unterstützen würde.

Mein Kommentar: Oh, wenn die Politiker die Welt es so verstehen würden, wie die Wissenschaftler oder die Wissenschaftler so wie die Politiker handeln könnten! Wie kann man sie vereinigen und eine Person schaffen, die versteht und auch handelt?



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die USA begegnet einer weitergehenden Krise

In den Nachrichten (Ausschnitt aus der Rede von Obama vor dem Kongress): …Die Frage ist, ob es in der Begegnung der nicht endenden Krise möglich ist, den politischen Zirkus zu beenden und etwas für unsere Wirtschaft zu tun… Letztlich wird der Aufschwung nicht von Washington herbeigeführt, sonder von unseren Firmen und Arbeitern. …

„Ich werden dem Kongress einen Plan schicken, den sie Sofort absegnen sollten. Der Plan nennt sich „American Jobs Act“…

„Der Zweck des American Jobs Act ist einfach: Mehr Menschen in die Arbeitswelt zurückzubringen und mehr Geld in die Taschen der Arbeiter. … Es wird eine Steuersenkung für Firmen geben, die neue Arbeitnehmer einstellen. Die Lohnsteuern für Arbeitnehmer und kleine Unternehmen wird um die Hälfte gesenkt werden. Somit wird der stockenden Wirtschaft eine Anstoss gegeben“

Mein Kommentar: Wenn es das ist, was der Präsident wirklich denkt, dann irrt er sich von grundsätzlich. Es ist nötig die Einstellung zur Welt zu verändern, ein Vorbild zu zeigen von einem Land, das Machtpolitik und Wirtschaft gegen eine Wirtschaft und Politik der Einheit getauscht hat.

Und um dass zu erreichen, ist es nötig ein weitreichendes, weltweites, integrales Erziehungssystem aufzubauen. Dieses System sollte im Sinne der gegenseitigen Bürgschaft und und dem Verständnis der neuen Verbindungen in der Gesellschaft handeln, um die Wirtschaft der neuen Welt aufzubauen – die Wirtschaft der gegenseitigen Bürgschaft.

Nur dies kann uns helfen, aus der Krise herauszukommen!



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus dem Morgenunterricht vom 25/9/11

„Eine gute Niederschrift und Besiegelung“

*Unsere gesamte Arbeit liegt in der Niederschrift, schwarz auf weiß. Weiß : Olam Azilut. Schwarz: die niedrigste Stufe, in der gerade wir uns befinden, welche Olam Assya ist.
Derjenige der „schwarz auf weiß“ schreibt, prüft und misst sich selbst in Bezug zur Welt Azilut, indem er Adam in Azilut gleichen möchte und merkt, wie sehr er davon entfernt ist und sich weiter entwickelt.

*Unsere gesamte Arbeit liegt in der Enthüllung unseres gegensätzlichen Zustandes bezüglich der Korrektur, und diese Unterstützung dient der Enthüllung des richtigen Wunsches, in Azilut zu sein.
Wenn wir nach diesem Zustand streben und nicht unterwegs zerbrechen oder uns entspannen, bis wir dazu gelangen, unsere vollständige Stufe als entgegensetzt von Azilut zu enthüllen, so heißt das, dass wir die Niederschrift zu Ende geführt haben und wir unsere Form(Gestalt) für uns definiert haben.

*Nur in der gemeinsamen Verbindung miteinander können wir jeden Einzelnen zu einer guten Niederschrift führen, das bedeutet, dass all die Dinge, die wir oben erwähnen, wirklich umgesetzt werden. Indem wir einander ein neues Jahr und gute Besiegelung wünschen, so steckt in diesen Worten die höhere Kraft, da wir miteinander verbunden sind, sowohl in der gegenseitigen Vorbereitung als auch in richtigen Niederschrift.

*Der zukünftige Zustand, in welchem alle unsere Gedanken und Herzen eins sind und wir alle wie zu einem Mensch werden, indem wir in diese Richtung streben, schreiben wir die ganze Tora in unserem Herzen nieder.

*Der Höhere definiert sich aus einer verbundenen Gruppe, und ich befinde mich in ihr ohne mich von allen zu unterscheiden, in vollkommener Bürgschaft. Und finde darin die positive Kraft.

*Der Höhere kann sich niemals entwickeln, es sei denn zum Wohl des Niederen, welcher von ihm empfängt.
Parzufim, die sich verbinden und einander erfüllen, führen dazu, dass jeder Parzuf sich mit dem ganzen Licht der Weisheit (Or Chochma) füllt. Deshalb, wenn ich zusätzliches Wissen und Weisheit (Chochma) erlangen möchte, so kann ich das nur, wenn ich dieses meinem Nächsten gebe.

*Erkenntnis: Verbindung; sich in jemanden einkleiden zu können.

Vorbereitung auf den Unterricht

*Während des Lesens der Tora: damit ist gemeint, wenn das Licht kommt, welches zum Guten zurückführt, wenn du dies mit Lesen korrigieren willst, so bist du verpflichtet, dich in einem vollkommenen (ausgeglichenen) Zustand zu befinden, dem Zustand angeglichen, über welchen du gerade liest. Du willst dich in die Verbindung mit den Freunden einschließen, dass dir dort der Sohar die Formen und Arten der Verbindung, beschreibt. Das ist was die Kabbalisten enthüllen, und nichts anderes.

Die Nation

*Mittels Enthüllung großer bitterer Fehler, die wir erfahren, wenn wir mit alten Methoden nach einer Lösung suchen, werden wir verstehen dass es hier eine neue, vollkommen andere Perspektive in der Menschheit, Familie, zwischen Eltern, Kindern, Ländern und 7 Milliarden Menschen auf der Erde gibt, die verpflichtet sind, in einem System zu existieren, unabhängig von allen Gegensätzen und Unterschieden.

*Die 1. Stufe der Korrektur beginnt damit, indem wir unseren Hass zu einander zügeln.

*Wenn es keine Verbindung unter den Menschen gibt, wird alles zerfallen. Und das ist jetzt dabei, sich zu offenbaren.

*Im Gegensatz zu vergangen Krisen wird die jetzige Krise uns nicht lehren zu zerfallen und uns zu trennen, sondern uns lehren, uns zu verbinden

*In der heutigen Welt werden nur einander ergänzende und nicht konkurrierende Systeme Erfolg haben.

*Es gibt keine frei Wahl für ACHaP (Volk) und es gibt keine freie Wahl für GALGALTA– EJNAIM (Israel), sondern nur, wenn diese zwei Teile anfangen, sich miteinander zu verbinden. In der Verbindung finden sie die freie Wahl, im „mittleren Drittel von Tiferet“.

*GALGALTA-EJNAIJIM (Israel) hat ein doppelt so großes Problem, da sie die Krise nicht verspüren, weil sie nicht so sehr mit der Welt verbunden sind, welche sich in der Krise zwischen den ACHaPim (Völkern) ausdrückt. So erscheint uns, dass wir uns in einer guten Situation befinden, obwohl dem überhaupt nicht so ist. Wir sind sowohl für die Verbindung der Welt als auch für unsere Verbindung in der Gruppe, verantwortlich.



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die flüchtigen Gedanken quer durch „Shamati“ – Schechina im Exil

Unser gemeinsamer Zustand, in dem wir alle verbunden sind, heißt Malchut der Unendlichkeit oder Schechina. Schechina ist der „Ort“, an dem das höhere Licht offenbart wird, welches nach seinen Handlungen als „Schochen“ genannt wird. Dieses Licht hält sich an diesem Ort auf.

Wir stellen die Wünsche dar, die miteinander durch die gemeinsame Eigenschaft des Gebens verbunden sind. Und deshalb können wir mithilfe dieser Eigenschaft das höhere Licht offenbaren, das uns ausfüllt.

Solange wir uns nicht als verbunden und im vollkommenen Zustand der korrigierten Schechina empfinden, befinden wir uns nicht in der Enthüllung, sondern in der Verhüllung, im Exil. Dieses Gefäß ist verhüllt und heißt deshalb „Schechina im Exil“.

Auszug aus der 6. Lektion des Kongresses in Toronto, 18.09.2011



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Das Licht ist Musik der Seele

Frage: Mir ist klar, warum die Füllung vor uns verhüllt ist. Aber warum ist unsere gegenseitige Verbindung auch verhüllt?

Meine Antwort: Aber die Verbindung und die Füllung sind untrennbar.

Was ist das Licht? Wie kann man erklären, was eine Empfindung ist? Ich empfinde plötzlich in meinem inneren irgendwelche Vibrationen in Bezug auf jemanden: Hass, Liebe, Angst, Sorge. Diese Vibrationen sind in mir, innerhalb meiner Beziehung zum Menschen. Sie entstehen, weil ich zu diesem Menschen eine besondere Verbindung aufbaue und daran arbeite. Ich gebe ihm eine Empfindung, er bekommt sie und auch umgekehrt.

Das Licht kommt nicht von außen, es wird zwischen uns offenbart. Es kann nur in meiner Verbindung zu dem anderen Menschen empfunden werden. Dadurch fühle ich in meinen Wünschen, Empfindungen und Eigenschaften besondere Eindrücke. Das ist das Licht.

Somit ist die Verbindung notwendig, welche zwei Menschen miteinander verbindet. Innerhalb dieser Verbindung werden irgendwelche Vibrationen, die Eindrücke, das Licht, empfunden. Es gleich einem Kabel durch welches der Strom fließt, oder einem uns verbindendes Rohr.

Deshalb ist das Licht ein Gefäß, in welchem allerlei Veränderungen empfunden werden. Nicht das Licht ändert sich, sondern die Wünsche und Eindrücke. Dabei kommt von außen kein Licht.

Man kann diesen Prozess mit der Saitenvibration vergleichen, welche für die Stimme eines Musikinstruments verantwortlich ist. Es ist das Licht. Deshalb müssen wir selbst in uns die Eigenschaft des Gebens und der Liebe entwickeln, um innerhalb dieser Liebe ihre innere Wurzel empfinden zu können. Diese innere Wurzel ist der Schöpfer.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Talmud Esser Sefirot, 20.09.2011



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die Realisierung der Seele: lernen und lehren

Kongress in Toronto. Lektion 7

Unser Körper besteht aus verschiedenen Teilen, die sich sowohl durch das Aussehen als auch durch die Funktionsweise voneinander unterscheiden. Wenn wir sie getrennt betrachten, dann ist es schwierig zu verstehen, wie die Nieren, das Herz, die Leber, das Gehirn, die fünf Sinnesorgane, das Gedächtnis, das Verdauungssystem miteinander verbunden sind.

Sie sind ganz verschieden, aber das Wichtigste ist hier, dass sie durch das allgemeine Programm verbunden sind, welches alle Organe in einem Organismus vereint. Dieses Programm bestimmt das Tempo und die Funktionen, regelt die Wechselbeziehungen und gewährleistet die Existenz in der einheitlichen Harmonie.

Das Programm, das alle Körperteile vereinigt, heißt „Leben“. Es schafft das höhere Niveau – unser menschliches Bewusstsein.

Nach demselben Prinzip müssen wir untereinander zusammenwirken. Es gibt verschiedene Gruppen, verschiedene Menschen, jeder hat seine Besonderheit und aufgrund unserer Individualität soll die Beziehung entstehen. Wir wollen das universelle Programm offenbaren. Dadurch werden wir das Licht der Unendlichkeit anziehen, das uns beleben, unterstützen und verbinden wird. Die Empfindung dieses Programms ist die Enthüllung des Schöpfers.

Außer unserem tierischen Körper empfinden wir, dass in uns der Mensch, die höhere Stufe, existiert. Genauso, wenn wir uns miteinander verbinden, wird das höhere Programm offenbart, das auch als die „Offenbarung des Schöpfers seinem Geschöpf gegenüber“ genannt wird.

Einen mächtigen Impuls bekommen wir auf den Kongressen. Und in den Pausen können wir die riesige Arbeit nach der Vereinigung in den Gruppen und zwischen den Gruppen durchführen, damit wir unsere Botschaft, unser Beispiel, an die Menschheit verbreiten können. Denn die Welt beginnt langsam nach einer Erklärung der Situation zu suchen.

Der Schöpfer öffnet sich zwischen uns in der Finsternis. Mit ihrer Hilfe teilt Er uns mit, dass es uns an Ihm mangelt. Würden wir es begreifen, dann würden wir uns sofort an Ihn richten. Denn ohne das Licht wird es uns nicht gelingen, ein gutes Leben einzurichten. Die Krise, das Gefühl der Hilflosigkeit und allerlei unangenehmer Empfindungen sind Seine Instrumente, um uns zu erwecken. Wie können wir andernfalls, als Egoisten, zu Ihm streben? Wir können Ihn niemals enthüllen, wenn wir kein wirkliches Verlangen nach Ihm haben.

Mit jedem Tag taucht die Welt in die Verwirrung und die Finsternis ein, verliert die Kräfte und die Hoffnung. Das spiegelt sich auch im Leben der gewöhnlichen Menschen wider. Allmählich reift in den Menschen die Empfindung des Mangels. Anfangs wissen sie nicht, woran es mangelt . Dann begreifen sie, dass es ihnen an den Zukunftsperspektiven, an der Hoffnung und Sicherheit mangelt, die für das gewöhnliche Leben heute notwendig sind.

Das ist keine Philosophie oder das Gedankengut der Intellektuellen. Es ist auch nicht das, was uns über das gewöhnliche Leben, den Menschen mit dem Punkt im Herzen, geöffnet wird. Wir entwickeln das Programm, machen die spirituelle Arbeit, die Galgalta we Ejnaim eigen ist. Wir wollen in das Wesen des Programms eindringen, das Netz unserer Beziehung empfinden und dadurch die Gesetze des Schöpfers erkennen. Nicht alle haben das Streben dazu.

Der einfache Mensch will nur wissen, wie er am Prozess teilnehmen kann, damit seine Bedürfnisse wie Essen, Familie, Kinder, Rente, Gesundheit, Finanzen befriedigt werden. Auf diese Weise reiht er sich ins große Programm ein; allerdings nicht so, wie wir es tun.

Genauso wird er weiterleben, nur mit der Absicht der Teilnahme am allgemeinen Programm zusammen mit allen Menschen. Das ist seine spirituelle Arbeit. Denn anders kann er sie nicht gewährleisten. Ebenso funktionieren die Körperzellen, die das Programm vom Gehirn bekommen.

Wir sollen den Menschen das Programm und die damit verbundene neue Lebensweise in der globalen Welt erklären, die wir gleichzeitig entwickeln und zwischen uns erforschen. Und deshalb ist jeder von uns verpflichtet, zu verstehen, welche Verantwortung er trägt. Jeder ist somit verpflichtet, selbst zu lernen und die anderen Menschen zu lehren. Tatsächlich ist es die Realisierung der eigenen Seele.

Auszug aus der siebten Kongresslektion in Toronto, 18.09.2011



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die Natur duldet kein Ungleichgewicht

Wir bewegen uns in Richtung Gleichgewicht mit der Natur. Diese strebt danach all ihre Teile ins Gleichgewicht zu bringen. Der Temperaturunterschied gerät aus dem Gleichgewicht, der Wind balanciert die Unterschiede im Luftdruck aus, ein Gegenstand, der geworfen wird, fällt nach unten in Richtung des Ortes, wo er das Gleichwicht mit der Schwerkraft findet. Dieser Prozess zielt auf ein ausgeglichenes Stadium ab, überall und in jeder Beziehung.

In jedem Bereich, sei es in Chemie, Physik, Biologie und so weiter, alles ist auf diesem Prinzip aufgebaut. Alles strebt nach dem Gleichgewicht, zu einem Abbau des Drucks. Alles fügt sich dem Gesetz der Entropie. Die Natur möchte besänftigt werden. Sie toleriert keine Unterschiede und Schwankungen in irgendeinem Parameter. Letztendlich muss alles dieses Gleichgewicht erreichen.

Und jetzt fordert das Gesetz der Natur das Gleichgewicht von der menschlichen Gesellschaft. Wir sehen Ausbrüche und Unordnung, und das ist die Art der Natur, das Gleichgewicht zu verwirren. Die unbelebten, pflanzlichen und belebten Stufen hatten bereits ihre Wende und jetzt ist die Wende der menschlichen Stufe an der Reihe. Das Verlangen nach Gleichgewicht taucht in uns auf, aber zwischen uns ins Gleichgewicht zu gelangen bedeutet: zu „einem Menschen mit einem Herzen zu werden“. Wir mögen alle verschieden sein, aber es gibt ein Kriterium: Wir sind alle verpflichtet, uns gegenseitig zu unterstützen.

Und es gibt nichts, was wir dagegen tun können: Ob wir es wollen oder nicht, die Natur wird gewinnen, weil sie eine gewaltige Kraft ist.

Da taucht eine Frage auf: Warum werden wir nicht verschwinden, wie die Mammuts und die Dinosaurier? Warum verlassen wir nicht einfach die Bühne, wie ein Teil, der nicht dazu passt? Am Ende ist unsere Disharmonie mit der Natur viel größer als die der ausgestorbenen Dinosaurier. Jedoch im Gegensatz zu ihnen haben wir eine Mission, eine Bestimmung, ein Ziel: Wir müssen uns selbst korrigieren und unsere anfängliche Natur verändern.

Sie waren nicht in der Lage das zu tun, und sie verschwanden im natürlichen Vorgang der Evolution, während wir verpflichtet sind, uns selbst ins Gleichgewicht mit der derzeitigen Phase der Entwicklung zu bringen.

Deswegen werden wir in Situationen gebracht, in denen unser Mangel an Harmonie mit der Natur in den ernsthaftesten Formen zum Ausdruck gebracht werden, aber es wird nicht zur endgültigen Auslöschung kommen. 90 % der Welt verschwindet vielleicht, aber einige Menschen werden trotzdem überleben, um die menschliche Natur zu ändern und das notwendige Gleichgewicht zu erreichen. Das ist das Ziel, und es gibt keinen anderen Weg, den wir gehen können.

Aus dem 5. Teil der täglichen Kabbala Lektion vom 29.08.2011, „Die Nation“



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken