Damit es weniger Strafkreise gibt
Frage: Ist es wichtig zu begreifen, was genau der Schöpfer von mir will, oder soll man einfach den eigenen Weg mit allen Leibeskräften fortsetzen?
Meine Antwort: Der Schöpfer will von dir nur das Eine: du sollst Ihn nicht vernachlässigen.
Es gibt in der Welt keinen einzigen Gedanken, kein Verlangen oder keine Handlung, die nicht zur Offenbarung des Schöpfers führen würden – direkt oder indirekt. Außer dem gibt es nichts anderes.
Wir hätten Ihn direkt offenbart, aber es ist leider praktisch unmöglich zu machen. Und da wir nicht fähig sind, vom Punkt „A“ zum Punkt „B“ auf dem kürzesten Wege zu kommen, so entstehen eine Menge indirekter Ursachen, die uns dennoch auf das Ziel ausrichten und uns zwingen, weiterzugehen.
Diese Ereignisse können den Menschen auf jede Weise verwirren, können Hindernisse vor ihn stellen und ihn zwingen, sich damit die vielen Jahre zu beschäftigen, bis er endlich einen Schritt vorwärts macht, obwohl es ihm scheinen würde, dass er direkt, ohne einen Umweg, gehen könnte.
Aber in allen Ereignissen der Welt und der ganzen Geschichte der Menschheit gibt es nichts außer der Bewegung zur Offenbarung des Schöpfers. Und wofür noch geschehen alle Ereignisse, wenn sich alles mit dem Widerstand des Lichts und des Gefäßes sowie mit den offenbarten informativen Genen, Reshimot klärt? Alles ist nur darauf gerichtet, um sie aufzuklären und zu korrigieren.
Entweder erledigen wir unsere Arbeit direkt oder die Natur wird uns mittels der Leiden infolge der Zerstörung zwingen, zu demselben Ergebnis zu kommen. Aber dann wird es eine lange Zeit brauchen; denn die Kräfte der Selbstsucht (Klipot) werden die Zeit wie ein Gummi ausdehnen und jeden Punkt in der langen Periode umwandeln, uns die Kräfte entziehen und uns verwirren. Wie es gesagt ist: „Der Schöpfer hat den Menschen direkt geschaffen, aber die Menschen haben sich eine Menge der Berechnungen erdacht“.
Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Shamati“, 05.06.2012
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Da unsere Natur das Verlangen zu genießen oder das Verlangen sich zu erfüllen ist (solche physischen Verlangen wie Nahrung, Sex, Familie, Reichtum, Ruhm, Macht, Wissen), entwickelte sich unsere Selbstsucht ständig, wie sie in diesen Verlangen gezeigt wurde, und bestimmte den ganzen Fortschritt der Menschheit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Deshalb haben wir uns sowie die Gesellschaft um uns die ganze Zeit verändert, entwickelten die Technologie, die Industrie, die familiären und öffentlichen Beziehungen usw..
Wenn wir den Menschen verändern wollen, dann soll er in einer Gesellschaft leben, die ihn folglich verändern wird. Dabei soll er sich in diese Gesellschaft freiwillig „integrieren“. In dem Maß, in welchem er sich der neuen Umgebung unterwerfen wird, werden in seinem Inneren auch die Veränderungen erfolgen.
Frage:
Man soll sich ständig bemühen, daran zu denken, dass alles, was mit uns geschieht, nicht die Folge unseres blinden Schicksals ist, sondern vom Schöpfer kommt, außer Dem es niemanden in der Welt gibt. Und wenn ich mich plötzlich an den Schöpfer erinnere, kommt dieser Gedanke auch nicht zufällig, sondern weil der Schöpfer es so will. Deshalb soll ich dafür dankbar sein, dass Er mich diese besondere Beziehung empfinden lässt, die mir von Oben gegeben wird, um darauf entsprechend zu reagieren. Es bedeutet, dass der Schöpfer mich an Sich angenähert hat.


Frage:
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