Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Ein Röntgenbild der Integralen Welt

Frage: Ich weiß nicht, ob ich Schläge aufgrund eines Mangels an Korrektur erhalte, wenn ich in einer integralen Welt lebe. Vielleicht weil ich den Pfad entlang streune und der Schöpfer mich auf diesem Wege zurückholt, vielleicht sind es einfach Probleme der gesamten Generation. Wie kann der Mensch sich überprüfen, um sicher zu sein, dass er seine Arbeit korrekt verrichtet?

Antwort: Die integrale Welt ist eine Reflexion der Welt von Ein Sof (Unendlichkeit). Wir befinden uns bereits in Ein Sof, jedoch ist es vor uns verhüllt. Wir orientieren uns an Ein Sof, wie geschrieben steht, “Das Ende der Handlung liegt im ursprünglichen Gedanken.“ Das bedeutet, dass man verstehen muss, dass man eine zerbrochene Realität sieht, da man sie individuell durch die eigenen Sinne wahrnimmt. Aber tatsächlich existiert nur eine Realität, da es nur eine Seele gibt, die mit Licht erfüllt ist, und eine Kraft, die alles in perfekter Einheit aufrechterhält.

Also, wie kann ich dies durch meine Anstrengungen in jedem Moment meines Daseins fühlen?

Ein Mensch erhält kleine Probleme, die er bewältigen muss und die er verkraften kann. Es gibt auch größere globale Probleme, die er momentan nicht lösen kann. Es ist einem Röntgenbild vergleichbar. Man wird geröntgt, und man sieht Sterne und Planeten, die Erde und verschiedene Geschöpfe auf ihr: Bewegungslos, pflanzlich, tierisch und sprechend. Irgendwo in weiter Ferne gibt es Galaxien, die explodieren. Die Erde glüht innerlich und wir leben auf ihrer dünnen Kruste, die spärlich mit Vegetation bewachsen ist, wie Haare auf einem Kopf.

Wie auch immer, man sagt mir, dass ich mir über das große Gesamtbild keine Sorgen machen soll und dass ich die Sterne und die Erde mit ihrer Vegetation hinter mir lassen soll und mich auf meine eigenen Kräfte der Korrektur konzentrieren soll. Dann höre ich auf, mir Sorgen über die ganze Welt zu machen, da ich ohnehin keine Werkzeuge besitze, um sie zu korrigieren. Es macht keinen Sinn über Situationen zu weinen, die in Honolulu passieren.

Zuerst bekomme ich eine Gruppe von Zehn Personen, da ich nicht mehr als Zehn mit meinem Verstand wahrnehmen kann. Ich lasse mich auf diese Gruppe von Zehn ein und entwickle meine Einstellung zur ganzen Welt, so wie ich es auf dem Röntgenbild sehe. Durch die Gruppe von Zehn kann ich auf sie fokussiert bleiben. Wenn ich mit der Gruppe verbunden bin, kann mich auf alles korrekt beziehen, was sich außerhalb der Grenzen der Gruppe befindet.

Ich muss davon überzeugt sein, dass wenn ich die richtige Einstellung innerhalb der Gruppe habe, ich auch die richtige Einstellung zur gesamten Welt erlangen werde.

Folglich betrachte ich die äußere Realität und die Welt auch immer durch die Gruppe. Wenn ich durch die Gruppe auf Probleme stoße, dann betreffen diese natürlich die gesamte Menschheit oder den gesamten Planeten, aber ich muss verstehen, dass sie mir enthüllt werden, da ich aufgrund meiner Verbindung mit der Gruppe in der Lage bin, mich darauf zu konzentrieren. Sie sind bereits in dem Bild verkörpert, das ich durch das Vergrößerungsglas meiner Wahrnehmung sehen kann. Dies bedeutet, dass dieses Vorkommnis sich bereits in meinem Blickfeld befindet.

So entwickle ich mich. Ich kann in der Zwischenzeit nicht die ganze Welt berücksichtigen und mir über alles Sorgen machen. Ich weiß nur eines: Wenn ich mich entsprechend meiner Stufe über die Dinge sorge, wird es mein positivster Einfluss auf die Welt sein. Dies ist alles was ich tun kann, und es wird nicht mehr als das erwartet – wie von einem kleinen Kind nur erwartet wird, was seinem Alter entspricht. [119248]

Aus dem 1 Teil der Morgenlektion 10/28/13, Shamati#70, Mit starker Hand und mit überströmendem Grimm.

 



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Ohne ein Wort zu sagen, sagst du alles

Frage: Sollen wir Menschen, die wir für das Studium der integralen Methode gewinnen möchten, sagen, dass sie damit Stress ausgleichen können?

Antwort: Du kannst ihnen sagen, was immer du willst, aber wir müssen, alle Menschen, di zu uns stoßen, sofort in Gruppen von Zehn einteilen und mit ihnen einen kleinen Workshop mit Fragen durchführen, sodass gleich eine gute Kommunikation entsteht. Die Antworten gehen herum wie auf einer Roulette-Scheibe, und die Menschen spüren gleich, dass sich zwischen ihnen etwas „bewegt“, eine Art der Verbindung wurde geschaffen. Das ist das Wichtigste! Lasst die Natur arbeiten! Ohren, Kopf und Herz können nicht viel von dem aufnehmen, was der Instruktor sagt.

Lass die Menschen selbst erfühlen, was du ihnen vermitteln willst. Du musst das Training so aufbauen, dass sie für sich selbst die richtigen Schlüsse ziehen; das Gesagte soll nicht zu dominant sein.

Teile den Unterricht auf. Gib jedem Teil einen Titel und versuche die Teilnehmer so zu leiten, dass sie selbst darauf kommen, was du ihnen sagen wolltest. Anstelle etwas zu behaupten, stelle ihnen eine Frage, so dass sie gemeinsam entsprechend der bekannten Regeln nach der Antwort suchen; arbeite mit dem weiter, was dort heraus kam.

Kannst du dir vorstellen, welche Erfahrungen sie bekommen? Ohne ein Wort zu sagen bringst du sie zur Entdeckung der eigenen Fragen. Diese Fragen entstehen aus der guten Beziehung zwischen ihnen, aus einem Zustand der Vollkommenheit, den sie zwischen sich erreichen.

Du zeigst ihnen nichts Negatives. Vielmehr betrachten sie ihren eigenen Zustand aus dem Niveau des Positiven, das sie gemeinsam erreicht haben. Das heißt, sie entdecken die beiden Eigenschaften, die bereits in ihnen existieren: positive und negative. [118631]

Von Kab TV’s „Über die Zeit“ 10/20/13



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Die Grundlage der spirituellen Leiter

Das Ziel der Schöpfung ist, dass wir es schaffen, uns eine harmonische Tätigkeit anzueignen – uns an den Schöpfer anzuheften. Und um dieses Ergebnis zu erreichen, ist es notwendig, all das Gute den Geschöpfen zuzuwenden, für Seinen Namen, welcher „der Gute, der Gutes tuend ist“, ist.

Und von der Seite der Geschöpfe ist das Ziel, durch eine Korrektur ihrer Seite dem Schöpfer Zufriedenheit zu schenken. Letztendlich werden alle drei Zustände im Punkt dieser Vereinigung entdeckt. Dieser Punkt der Vereinigung ist gesamt – er ist „verzerrt“ durch die Verbindung der verschiedenen gegensätzlichen Teile, die uns voneinander abstoßen. Diese Teile, die trotz allem menschlich sind, sind eine Bemühung und eine Tätigkeit, und mit dieser werden sie ihre Herzen mit einer einzigen Kraft verbinden, die das Licht der Erneuerung genannt wird. Und das ist, wie wir das Ziel der Schöpfung umsetzen. Heute sind wir auf der Ebene „dieser Welt“, die unter der Leiter der spirituellen Ebene gefunden wird. Und die Idee ist, dass alle Ebenen in der Ebene dieser Welt entdeckt werden. Das heißt, der Kabbalist erreicht alle Ebenen, indem er die Ebene dieser Welt erreicht. Diese Leiter ist „auf dem Boden positioniert und ihre Spitze reicht bis in den Himmel“. Auch wenn man doch ihre Spitze erreicht zu haben meint und in den Himmel wächst, die Gründung ist dennoch auf der Erde gefunden. Und deshalb kommt jeder Aufstieg auf der Leiter der spirituellen Stufe in der Beziehung zwischen den Menschen zum Ausdruck, in der Beziehung der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und sprechenden dieser Welt. Es ist einfach für uns, es auf diese Art und Weise zu erklären, nach der Verbindung zwischen Wurzeln und Zweigen. Und das ist das Wesentliche, was offenbart werden muss.

Der Kabbalist entdeckt dies im „Potential“ – nicht durch Taten in seiner Welt, in kleinen Mengen, in einer kleinen Verbindung – in einer kleinen Gruppe. Und wir müssen diese Leiter aktiv entdecken – in einem großen Maßstab.

Aber in jedem Fall, übereinstimmend mit den Bedingungen, wird unsere Anhaftung an den Schöpfer durch die Liebe zu den Anderen getragen. Und daraus können wir Rückschlüsse darüber ziehen, welche Kräfte und Anstrengungen wir brauchen, um in die Liebe des Anderen zu investieren, so dass wir auf diese Weise die Liebe des Schöpfers erreichen können. [118568]

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 18/10/13



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Drei Niveaus der spirituellen Aufteilung

Frage: Wovon hängt die Annäherung der weltweiten Gruppe bezüglich der zentralen Gruppe ab?

Antwort: Zentrale Gruppe soll ein Beispiel vorgeben. Es handelt sich darum, dass innerhalb der spirituellen Gruppe nach dem Ausgang aus Babylon die Aufteilung in drei Niveaus geschah: Kohanim, Lewihim und das Volk.

Diese drei Eigenschaften sind sehr wichtig, untereinander vollständig verbunden und einander bestimmend. Entsprechend den Eigenschaften ihres spirituellen Zustandes sind verschiedene Pflichten entstanden.

Die Pflicht Kohanim – ist die vollkommene Verbindung mit der Höheren Kraft, da sie infolge der Arbeit in der Gruppe Abraham ein solches Niveau erreicht haben, dass sie ein Verbindungsglied für die ganze Menschheit mit dem Schöpfer sein können.

Lewihim ist Galgalta Ejnaim, der folgende, niedrigere Teil, der einerseits Kohanim hilft und andererseits mit dem dritten und noch niedrigeren Teil, sprich mit dem Volk, verbunden ist.

Und das Volk ist eine allgemeine Masse, die sich vorwärts richtet, aber nicht genau weiß, wie sie zu gehen hat.

Die zentrale Gruppe verhält sich mehr zur höheren Gruppe, die dank der Intensität ihrer Arbeit die besonderen Möglichkeiten der Bestrebung zum Schöpfer und der gegenseitigen Vereinigung bekommt, welche ihr das Recht geben, Kohanim zu heißen. Auch in anderen Gruppen sehe ich viele Menschen, die sich zu diesem Niveau verhalten. Man muss auch sagen, dass es in Israel solche Menschen gibt, die sich auf einem niedrigeren Niveau als die abgesonderten Menschen in der Moskauer Gruppe oder in den Gruppen Toronto, New Yorks usw. befinden.

Das heißt, jede Gruppe besteht aus allen drei Elementen, weshalb man diese auch nicht nach den Niveaus aufteilen darf, sprich diese Gruppe hat ein höheres oder ein niedrigeres Niveau als die andere. Die zentrale Gruppe geht allerdings voran. Sie bekommt die Methode und realisiert sie sofort an Ort und Stelle, und zwar in allen ihren Erscheinungsformen. Möglicherweise kommt sie noch nicht ganz zurecht, was natürlich wünschenswert wäre, aber immerhin realisiert sie die sehr ernste Arbeit parallel zum Studium, so dass ihre Anstrengungen das Vorankommen bestimmen. [119414]

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Gruppe und Verbreitung“, 20.10.2013



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Hauptgebote

Frage: Warum arbeiten wir hauptsächlich mit dem Gebot 613 – mit der Liebe zu den Freunden, und mit dem Gebot 612 – dem Zittern vor dem Schöpfer, wenn diese zwei Gebote ein Ergebnis von 611 Geboten sind, d.h. erst später erfüllt werden sollen?

Antwort: Alles, was wir erreichen müssen, ist:

1. Die Ausführung Z“A (Zimzum Alef), die Bildung des Schirmes auf das Licht Chassadim, d.h. die Aneignung der Eigenschaft Bina durch den Aufstieg über alle unsere Verlangen, „das Geben für das Geben“. Das Gebot 612 beinhaltet das Erhalten des Lichtes Chassadim.

2. Die Ausführung „des Erhaltens für das Geben“, der Eigenschaft Keter oder des Gebotes 613, der Liebe und der Einigkeit – das Erhalten des Lichtes Chochma in das Licht Chassadim.

Alle übrigen Gebote beinhalten ihre privaten Korrekturen, ihre Teilkorrekturen, weshalb wir im TES nur diese zwei Korrekturen studieren. Wenn wir aber die Erfüllung dieser zwei Gebote anstreben, dann korrigieren wir uns allmählich in der Ausführung des einzelnen Verlangens, aus dem die Seele in ihren 613 Teilen besteht. Denkt an diese zwei Korrekturen, und alle ihre Teilarten werden unter der Einwirkung O“М realisiert. [119813]



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Alles existiert für die Offenbarung des Schöpfers

Frage: Ist eine Parteimitgliedschaft oder unsere Teilnahme an den politischen Bewegungen für die Verbreitung der integralen Methode wünschenswert?

Antwort: Für den Schöpfer sind all diese Parteien, diese politischen und religiösen Bewegungen unwichtig. Sie alle verfolgen nur private Interessen, sind gegen die Verbindung und für die Trennung. Für den Schöpfer sind aber nur die Menschen wichtig, die sich Ihm nähern wollen. Somit sind nur die Menschen wichtig, die zu Ihm gerichtet sind, Er sorgt sich um diese Menschen und macht alles für sie.

Deshalb müssen wir uns keinesfalls vor Angriffen fürchten und brauchen Handlungen der äußerlichen Bewegungen nicht beachten, da dies nicht auf den Schöpfer ausgerichtet ist. Unsere Hauptaufgabe ist, sich mithilfe der Gleichheit der Eigenschaften mit Ihm, d.h. durch die Erhebung über den Eigennutz, zu verbinden. Dadurch provozieren wir den Unmut der Menschen, die gegen die Annäherung sind, d.h. religiöse und nicht religiöse Strömungen und Parteien. Aber unsere Aufgabe besteht darin, den Schöpfer unter uns zu offenbaren, indem wir unter uns die Eigenschaft des gegenseitigen Gebens und der Liebe bilden, weil sie ein zentraler Punkt des ganzen Universums ist.

Und alles, was um uns geschieht, erfolgt absichtlich, um uns in solche Zustände zu bringen, in welchen wir Ihn um die Vereinigung und Offenbarung bitten. [119835]



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Die Verbindung des Lehrers mit seinem Schüler

Frage: Auf welche Art und Weise sollte die Verbindung derer zum Ausdruck gebracht werden, die sich hinter den Bildschirmen befinden ?

Antwort: Eure Verbindung solltet ihr aufbauen, in dem ihr mir spezifische und klare Fragen zu den Lektionen schreibt, nicht konstruiert, sondern bedacht. Ich werde diese Fragen beantworten. Schriftlich oder verbal.

Selbstverständlich erwächst Kommunikation hauptsächlich durch gemeinsame Aktivitäten. Die Portion Weisheit, die ihr jeden Tag von mir bekommt, kann man nicht als Verbindung bezeichnen. Verbindung ist unsere gemeinsame Aktivität, der Erschaffungsprozess von etwas Neuem. Wenn ich die Weisheit der Kabbala oder Integrale Erziehung lehre und ihr diese studiert, besteht eine Verbindung zwischen uns.

Verbindung ist nur möglich, wenn ihr mir ähnlich seid. Wir wissen, dass die Vereinigung zweier Objekte nur anhand des Grades Ihrer Gemeinsamkeiten möglich ist. Welche Ähnlichkeit kann zwischen uns stattfinden, wenn ich der Lehrer bin und ihr meine Schüler? Welche Ähnlichkeit kann zwischen dem Geschöpf und dem Schöpfer gefunden werden, wenn der Schöpfer nur gibt und die Geschöpfe nur empfangen? Was kannst du zurückgeben? Einheit mit mir. Und wie kann das sein? Wenn ihr genauso handelt wie ich. Nur das! Und was kannst du noch tun? Mich zu lehren wie ich euch lehre? Nein, lehrt andere wie ich euch lehre.

Deshalb gibt es keinen effektiveren Zustand als den der Verbreitung, da du sonst das Material nicht weiter gibst. In der spirituellen Welt verschließt sich derjenige, der die Information nicht weitergibt und somit nimmt er nichts wahr. Ihr habt keine, überhaupt keine Vorstellung davon, wie klein der Bruchteil ist, den ihr von meinen Unterrichten wahrnehmen könnt. Ihr nehmt sehr präzise wahr, weil ihr es nicht auf die eine oder andere Art weitergebt.

Die Schüler die übersetzen, oder in andere Verbreitung der Unterrichte involviert sind, sind die glücklichsten, weil das was sie hören, sofort an andere weiter gegeben wird. Diejenigen die das nicht machen, haben keine Chance sich selbst zu überwinden; sie sind in einer Sackgasse. [119229]

Auszug aus einem Gespräch über die Verbreitung 17/10/13



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Der Beginn einer neuen Welt

Frage: Am kommenden Wochenende, wird ein Kongress in Bulgarien stattfinden(1-3 November), Der Beginn einer neuen Welt. Was erwarten sie von diesem Kongress?

Antwort: Dieser Kongress wird viel größer als erwartet: Wir haben mit 200 Personen gerechnet und nun haben sich bereits 500 Personen registriert und die Anmeldungen werden täglich mehr. Viele Freunde aus der ehemaligen UDSSR, aus Europa, aus dem fernen Osten und auch viele Freunde aus Israel kommen. Ihr könnt schon einen Tag früher kommen. Ich habe vor, die erste Lektion am Donnerstag Abend zu geben.

Dieser Kongress wird sehr praktisch, hauptsächlich auf die Verbreitung der Integralen Erziehung konzentriert sein. Wir werden uns in erster Linie mit den Fragen der Entwicklung und der Implementierung der Methode befassen und unsere momentanen Schwierigkeiten besprechen.

Wir beginnen eine neue Sprache für unsere Konzepte zu entwickeln, die uns ermöglicht, konkretere Erklärungen zur globalen Krise, die Orientierungslosigkeit der Institution Ehe, die Probleme in der Erziehung und anderen Problemen auf der Ebene unseres täglichen Lebens zu geben. Wir werden darüber sprechen, wie wir mit normalen Menschen sprechen, wie wir unsere Gedanken formulieren, damit sie bei den anderen ankommen, und wir werden ihnen erklären, wie sie sich aus der Situation retten können, in der sie gefangen zu sein scheinen.

Der Zerfall und Zusammenbruch ist überall, und die Leute die an der Spitze stehen, werden noch tiefer fallen als die anderen. Wir werden ständig von neuen Problemen erfahren und diese werden immer drastischer sichtbar.

Die Regierungen sind daran nicht schuld. Es ist einfach das Licht, das sich enthüllt und uns ermöglicht einen zunehmend schlechteren Zustand wahrzunehmen.

Es gibt nur einen Weg dies zu verhindern. Durch unsere Verbindung. Wenn wir beginnen uns zu verbinden werden wir uns in dem Licht wohler fühlen das uns momentan das Gefühl von Bösem und Dunkelheit vermittelt.

Das ist die Übergangspassage von dem Weg des Leidens zum Weg der Tora, was bedeutet von dem Weg „In der Zeit“ zu dem Weg „ich beschleunige es.“

Das Werkzeug für diese Transformation, die Dunkelheit in Licht zu verwandeln, ist uns selbst zu verändern um meine Wahrnehmung zu erweitern. Ich verändere mich und dadurch verändert sich das Licht das mich erreicht. Das Licht wird in zwei Qualitäten unterschieden: das Licht das korrigiert und das Licht das füllt und wir müssen es entsprechend nutzen.

Deshalb nennt man die Tora die Methode der Korrektur, die das Licht beinhaltet  das mich korrigiert und das Licht das mich erfüllt. Diese zwei Lichter sind eine Einheit und wir nennen sie Tora. [119336]

Aus dem dritten Teil des Morgenunterrichtes, 29.10.13, Schriften von Baal HaSulam



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Innerhalb der Familie gibt es keinen Bedarf für Heldentaten

Frage: Als Coaching Spezialist kann ich sagen, dass mehr als fünfzig Prozent der Menschen zu Kursen kommen, weil sie Beziehungsprobleme haben. Dies ist ein sehr schmerzhaftes und schwieriges Thema. Die meisten Menschen verstehen nicht, wie sie die wichtigsten Beziehungen ihres Lebens bilden und aufrechterhalten können. Manchmal sind sie verzweifelt, heben Ihre Hände zum Himmel empor, aber tief in Ihren Herzen sehnen sie sich nach dieser Nähe, obwohl sie keine Ahnung haben wie sie diese aufbauen können…

Antwort: Als allererstes müssen wir verstehen, dass wir permanente Veränderungen durchlaufen. Es ist unmöglich zeitgenössische Paare mit den altmodischen Paaren zu vergleichen, die vor einem halben Jahrhundert oder geschweige denn früher gelebt haben. Menschen konnten früher viel leichter miteinander kommunizieren, sie haben Bekannte aus der nahen Umgebung geheiratet, sie kannten alle anderen Familien und waren vertraut mit deren Charakteristika, ihrer Kultur und Bildung.

Sogesehen gab es keine Überraschungen in der Ehe und sogar die Speisefolge der neuen Familie war von Beginn an bekannt. Menschen waren abhängiger voneinander und konnten sich auch mehr aufeinander verlassen. Aufgrund von Zeitmangel konnten sie sich nicht nur um sich selbst kümmern und sie wären nicht in der Lage gewesen, ihr Leben aufzubauen, den Haushalt zu erledigen, zu kochen, alles sauber zu halten, die Wäsche zu machen und so weiter. Kurz gesagt brauchten Liebesleute einander, um zu überleben. Ein Mensch hat einfach keine Zukunft ohne die Ehe und einer gesunden Familie. Er könnte sich nicht einmal mit dem Notwendigsten versorgen. Es war genauso die Kinder betreffend. Generell war die gesamte Gesellschaft in klaren Familienstrukturen aufgebaut, die meistens aus drei Generationen bestand, die unter einem gemeinsamen Dach lebten. Die Alten und die Jungen waren abhängig voneinander und alles in allem eine untrennbare Einheit.

Auf der anderen Seite gibt es heute durch die technischen Errungenschaften und globalen Kommunikationen eine starke Vermischung und Veränderung. Ein Mensch braucht nicht mehr unbedingt eine „zweite Hälfte“; er kann ohne weiteres alleine leben und sich nur um sich selbst kümmern. Das Resultat dieser  Entwicklung ist, das wir nicht mehr von einem Partner abhängig sind und uns schon im Alter von elf oder zwölf Jahren überlegen wie wir der Obhut unserer Eltern entfliehen können. Zusätzlich fehlt es uns an Zeit um ihnen genug Aufmerksamkeit zu schenken, ganz davon abgesehen, das sie den Haushalt nicht mehr zusammen erledigen, wie zuvor.

In der Vergangenheit haben sich Paare unterstützt und heute haben sie kaum mehr etwas gemeinsam. Die moderne Familie ist sehr leicht in zwei Teile zu zerbrechen und jeder ist in der Lage alleine weiter zu machen. Moderne Rechtssprechung unterstützt das und die öffentliche Meinung hat kein Problem mit der Abwesenheit der Familie. Er hat einen Beruf, ein Hobby, ein Leben voller Ambitionen, die ihm wichtig sind, und viele Verlockungen für die ihm seine Familie wie ein Hindernis erscheint.

Wir sehen Menschen die Ihre Partner wechseln und haufenweise Familien innerhalb einer Lebensspanne gründen. Studien besagen, dass die meisten Menschen nicht länger als zehn bis fünfzehn Jahre innerhalb einer Familienstruktur leben können. Es wundert nun nicht, dass heutzutage das „wechseln“ der Familie nur eine Frage der Zeit ist.

Deshalb haben sich die Konditionen des Familienlebens drastisch verändert. Aber auf der anderen Seite bleibt das Konzept der „Familie“ stets ein inneres Bedürfnis ( ausgeprägter in den Frauen und unbewusster in den Männern). Menschen wollen es, aber haben keine Ahnung wie sie es manifestieren sollen. Ihnen wurde nie beigebracht was eine Familie ist, wie man sie aufbaut und was man daraus gewinnen kann. Es ist von komplexen Beziehungen zwischen Mann und Frau die Rede, in der die Kinder und Eltern von beiden Seiten auch eine Rolle spielen.

Dies wird nicht in Schulen beigebracht und Fernsehkanäle und Witze werden überall verstreut und erzeugen eine geringschätzige Einstellung. Jeder will wie ein Held dastehen und in unserer Zeit ist der „Held“ jemand, der mit einer gewissen Gleichgültigkeit ausgestattet ist.

Letzten Endes wissen wir nicht mehr was eine Familie ist. Wir haben eine Art Wunschtraum dazu, aber es gibt kaum Beispiele aus dem Leben. Wenn Junge ihre Eltern betrachten, finden sie nicht viel erstrebenswertes in ihrem Zusammenleben; sie leben in separaten Nischen, mit wenigen Überschneidungen und selten haben sie genug Zeit diese herzustellen. Es gibt wenig Bereitschaft zu gemeinsamen Anstrengungen. Wo ist der Haushalt? Wo gibt es Gemeinsamkeiten und gegenseitige Unterstützung, die beide verpflichtet um des Überlebens willens zu arbeiten und zusammen zu bleiben? Es gibt kein wechselseitiges Eingeständnis zwischen Ihnen.

Industrie, Technologie und das Leben im Internet haben unsere Grenzen erweitert. Früher haben Menschen in den Rahmenbedingungen von Arbeit und Familie gelebt. Alle waren stark verbunden durch die Ökonomie des Haushalts, plötzlich kommt aber die große weite Welt direkt in unser Wohnzimmer und wir befinden uns dadurch in vagen unklaren Beziehungen. Es stellt sich heraus, dass Menschen die heute über Familie nachdenken keine Richtlinien bekommen.

Sie müssen für sich ganz neu definieren was eine Familie für sie bedeutet. Der Mensch wird sich verändern müssen um das Familienleben als Bereicherung zu erleben und dies können wir nur durch spezielle Kurse erzeugen, die auf  Psychologie und dem Mitgefühl innerhalb aller familiären Beziehungen beruhen. Nichts kann hier ohne richtige Bildungsmaßnahmen erlangt werden. [119142]

Aus Kab TV´s “Das Neue Leben“ 6/09/2013



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Der physische Körper ist ein Mechanismus für innere Erfüllung

Frage: Ist es im Rahmen der integralen Erziehung den Lehrern möglich, einen Kurs abzuhalten, der uns lehrt, wie wir uns richtig zu unserem Körper verhalten, so dass auf dieser Grundlage uns das richtige Verhalten weiter voranbringen kann?

Antwort: Nur wenn wir beginnen, Glückseligkeit mittels der gegenseitigen Verbindung mit anderen zu fühlen. Aber in der Zwischenzeit – auf natürliche Weise – können wir nur körperlich verbunden sein; wir haben noch keine andere virtuelle Stufe der Kommunikation außerhalb von uns gefunden, obwohl sogar die Wissenschaft bereits über Möglichkeiten wie diese spricht, vor allem die Physik und Psychologie.

Da wir auf reale Weise innerhalb des Körpers existieren, sind wir mit anderen über ihre Empfindungen verbunden und begreifen andere auf diese Weise. Wenn wir fühlen, dass unsere Körper Werkzeuge erhält, durch die wir innere Erfüllung erreichen, dann begreifen wir dies als positives Werkzeug, durch das wir zu einer Quelle der Glückseligkeit werden, die uns Erfüllung gibt. So ist es also notwendig, am Leben zu sein, gesund und fit zu sein. Wir werden dies nur durch die Beteiligung an der integralen Vereinigung erreichen – dadurch dass der Mensch sich selbst in einem anderen Licht zu sehen beginnt. [118559]

Von Kab TV’s (Über die Zeit) 10/20/13



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