Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Blitz-Antworten des Kabbalisten

Frage: Woher kommen die Gedanken zum Menschen?

Antwort: Aus dem System der Steuerung unserer Welt. Es gibt nichts zufälliges.

Frage: Was soll ich tun, wenn meine Verwandten schmarotzen, sich nicht entwickeln, und mich erpressen?

Antwort: Denken Sie nur über ihre eigene Entwicklung nach. Sie können die Andere nicht ändern.

Frage: Wie erklärt die Kabbalah die Entstehung der Krankheiten bei der Menschen?

Antwort: So funktioniert die höhere Steuerung, damit der Mensch zum Ziel der Schöpfung kommen kann; wenn aber nicht, dann wird er sterben.

Frage: Was sollte man tun, wenn es so scheint, als ob der Schöpfer einen vergessen hat?

Antwort: Anklopfen, damit Er sich erinnert. Kabbalah lehrt das.

Frage: Ich weiß nicht, wie ich dieses Leben leben soll.

Antwort: Sehr einfach. Sie haben kein Ziel. Man soll sein Leben so leben, dass man den Sinn, die Quelle, das Ziel des Daseins findet. Der Mensch ist nicht einfach so in diese Welt geboren, sondern mit einem Ziel. Sucht das Ziel!

Frage: Was hat Ihnen persönlich die Kabbalah gegeben?

Antwort: Mir hat die Kabbalah das Gefühl der Ewigkeit gegeben, das Gefühl der Vollkommenheit, der Höherer Kraft.

Frage: Gibt es Außerirdische?

Antwort: Nein. Warten sie nicht auf sie.

Frage: Kann man den Garten Eden auf der Erde bauen? Wo jeder das Leben genießt?

Antwort: Lasst uns das tun. Ich habe nichts dagegen. Nur dafür sollten wir unsere Natur von egoistisch auf altruistisch ändern. Ohne Kabbalah aber können wir uns nicht ändern, wir können uns nicht vom „nehmen“ auf „geben“ umpolen.

Frage: Können alle die Kabbalah verstehen?

Antwort: Absolut alle! Das ist zwar keine einfache Wissenschaft, sie gibt aber in jedem Augenblick ein Gefühl der Enthüllung, der Eingebung, der Inspiration. Sie ist eine göttliche Wissenschaft, weil der Schöpfer die Natur darstellt, die in sich absolut alles beinhaltet. Die Enthüllung des Schöpfers gibt dem Menschen den größten Genuss. Die Kabbalah ist die Grundlage, auch für Ihr glückliches Leben.

Aus dem Unterricht am 27.09.2015 [#169249]



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Bitte um alles, was du willst!

In der Tat ist es nicht wichtig, worum genau der Mensch den Schöpfer bittet. Die Hauptsache ist , er bittet, in jedem Augenblick! Er darf nie vergessen, dass es Niemanden außer Ihm gibt, dass Er Gut und Gutes tuend ist. Auch jede Kleinigkeit, die ihm passiert, muss er mit dem Schöpfer verbinden.

Denn in der Regel denkt der Mensch, es ist noch nicht die Zeit, um Hilfe zu bitten, und dass er selbst etwas aus eigener Kraft heraus tun kann, um Erfolg zu erreichen. Aber das ist falsch! Physische Handlungen sind nicht erforderlich. Die ganze Methode besteht darin, den Schöpfer zu enthüllen!

Und je mehr du dich daher an Ihn wendest, desto mehr fühlst du dich von Ihm abhängig und haftest dich stärker an Ihn an; nach und nach übergibst du die Verantwortung für alles, was dir passiert, an Ihn; somit hast du weniger Kummer. Entsprechend seinem Plan wird Er dich zurückstoßen, wird sich verstecken, dir verschiedene Hindernisse schicken. Aber du gewöhnst dich trotz alldem daran, nach Ihm zu suchen und dich an Ihn zu wenden.

Dies ist der kürzeste und sicherste Weg. Er erfordert von uns keinen besonderen Intellekt, nur Standhaftigkeit. Wenn der Mensch sich so ausrichtet und es mit Hilfe der Gruppe nicht vergisst, und in dem er sich ständig an den Schöpfer wendet, wird er genau wissen, wie man Ihn um Hilfe bittet, wofür und warum. Er erkennt die Natur des Schöpfers, auf welche Bitten Er antwortet und auf welche nicht. Dank dem ständigen Verlangen nach Verbindung, nach einem Dialog mit dem Schöpfer, beginnt der Mensch, Ihn zu kennenzulernen.

Darüber wird gesagt: “Tue alles, was in deiner Macht steht, nur laufe nicht weg!“. Das heißt, man soll um alles bitten, ohne groß darüber nachzudenken. So wie ein kleiner Junge ständig fragt, alles mögliche anfasst und sich an der Mutter festhält: „Gig, gib, gib!“. Nach so einer Bitte folgt die Klärung: Was brauche ich, worum muss ich tatsächlich bitten, wo ist hier eine „Mitzwa“, wo eine „Sünde“, und wo habe ich eine freie Wahl. Und so lernt der Mensch.

Sei nicht verwirrt und glaube, dass alles von dir selbst oder der Umgebung abhängt. Du verbindest die drei Komponente: dich selbst, die Gruppe und den Schöpfer, und richtest dich in die richtige Richtung aus; zu der Höheren Kraft, zu der Abhängigkeit von Ihm. Und dann findest du heraus, wie du beten sollst: Betrifft dein Gebet dich, deinen Nächsten oder für den Schöpfer? Und im Laufe der Zeit klärt sich das.

Aus dem Unterricht aus einem Artikel von Rabash, 17.05.2011

[#43288]



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die Korrektur der gemeinsamen Seele

Buch Numeri (17:24 – 17:26): „Da nahm Mose alle Stäbe von ihrem Platz vor dem Herrn weg und brachte sie zu den Israeliten hinaus. Als sie die Stäbe betrachteten, nahm jeder den seinen. Darauf sagte der Herr zu Mose: Trag den Stab Aarons zurück vor die Bundesurkunde! Dort soll er aufbewahrt werden als ein Zeichen für alle Aufsässigen. Mach mir auf diese Weise ihrem Murren ein Ende, dann werden sie nicht sterben. Mose tat genau so, wie es ihm der Herr befohlen hatte. So machte er es.“

Das Betrachten des Stabes ist die Adaptation an die Eigenschaften der gemeinsamen Seele, ohne die wir nicht weiter kommen. Die spirituelle Bewegung basiert am Anfang auf der Analyse des Geschehnisses und danach auf dessen richtiger Verwirklichung. Deswegen wird gesagt: haben betrachtet, haben genommen, sind einverstanden und gehen weiter.

Buch Numeri (17:27 – 17:28): „Die Israeliten aber sagten zu Mose: Sieh her, wir kommen um, wir gehen zugrunde, alle gehen wir noch zugrunde. Jeder, der zu nahe an die Wohnstätte des Herrn kommt, stirbt. Sollen wir denn alle umkommen?“

Es ist so, dass der Mensch nicht sieht, wie sich diese Verlangen im korrigierten Zustand zeigen. Denn momentan erscheinen sie in einem umgekehrten Zustand, der Verbindung entgegengesetzt. Wir verstehen nicht, dass keine der in uns existierenden Verlangen und Eigenschaften umsonst erschaffen wurden. Alle werden korrigiert; das Problem liegt nur in der Reihenfolge. Deswegen sollte man erkunden, in welcher Reihenfolge alles erschaffen wurde und wieso es so kompliziert ist.

Es ist nicht wichtig, ob „heute du und morgen ich“, sondern die Reihenfolge des allgemeinen Netzwerks, der Aufbau der gemeinsamen Seele, wie wir alle miteinander verbunden sind. Das erweckt in uns eine Empfindung darüber, dass wir uns in einer Verbindung befinden, die wir langsam zu verstehen beginnen. Wir können das Netzwerk beeinflussen und sehen, wie es sich ändert.

Die Fragen ‚wer bin ich’, ‚wer bist du’, dann er u.s.w. ist die Reihenfolge. So klären wir die wichtigste Absicht des Schöpfers, die Grundlage der Erkenntnis der höhere Welt und nicht die persönliche Korrektur eines kleinen Teils, Verlangens oder Eigenschaft, sondern deren Wechselbeziehung. Deswegen ist alles so kompliziert.

Millionen von Teilen bilden eine Anlage: Kondensator, Widerstände, Transistoren u.s.w. Aber wie werden diese Teile zu einer auf Dauer funktionierenden Kraftmaschine? Durch eine richtig funktionierende Verbindung! Das gleich gilt für die Menschen – nur durch finktionierende Beziehungen zwischen ihnen entsteht Erkenntnis und Kraft. Was bedeutet: „Korrigiere mich!“? Kläre, wo dein Platz im allgemeinen System ist, damit du erkennen kannst, wie du sein sollst, um dich mit anderen zu verbinden.

Die Korrektur kann nicht auf einen Menschen oder eine Eigenschaft begrenzt sein, weil er aufgrund seiner integralen Zusammenarbeit mit allen in der allgemeinen Seele verbunden ist.

Aus der Vielfalt, die sich nach der Zersplitterung der allgemeinen Seele ergab, werden jetzt die nötigen Teile auserwählt: Die einen rücken zur Seite, die anderen nach vorne, ein anderer Teil nach hinten u.s.w. So wird langsam die Seele gebildet: Eine enorme Zahl an Verlangen, Eigenschaften, Absichten.

Aus dem TV Programm „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 27.05.2015

[#168749]



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Konzerne gehen in die Offensive

Transatlantischer Trick?

Es gab in Europa Massendemonstrationen gegen die drohende Transatlantische Freihandelszone zwischen der EU, USA und Canada. In Deutschland alleine gingen 250.000 Menschen auf die Straße, was die Wichtigkeit dieses Problems bezeugt. Das Abkommen befürwortet den Abbau von Handelsregulationen auf beiden Seiten des Atlantiks. Unternehmen und Firmen wird der Handel mit Im- und Export unterschiedlicher Güter durch gelockerte Restriktionen erleichtert. Auf den ersten Blick sieht das ja gut aus: Eine intensivierte Zusammenarbeit unter Partnern stärkt..

Dennoch sind viele Menschen besorgt darüber, dass das Abkommen den Handelspartnern exzessive Machtzugeständnisse zubilligen und existierende Gesetze und Regeln zugunsten der Interessen großer Firmen unterminieren würde. Heute schützen diese Gesetze die Interessen der Konsumenten, wie zum Beispiel, dass bei Fleisch die Grenzwerte für Hormone und Antibiotika, die zu gesundheitlichen Schäden führen könnten, nicht überschritten werden. Doch nun könnte dieses Gesetz unterminiert werden, und zwar durch eine Lockerung der staatlichen Aufsicht, welche den Unternehmen erleichtert, alles zu tun, was sich in einem größeren Profit niederschlägt.

Für Regierungen würde es schwieriger, diese Unternehmen in die Pflicht zu nehmen und legal den Markt zu Lasten der Unternehmensgewinne zu beschränken. Dies würde im weiteren dazu führen, dass Großunternehmer und Konzerne an Einfluss gewännen und letztendlich den Behörden ihrer Staaten ihren Willen aufzwingen.

Jenseits des Gesetzes

Es ist nicht nur eine Angst. Es ist ein sich entwickelnder Prozess. Vor vielen Jahren war ich in die Schweiz eingeladen, um einen Vortrag zu halten. Auf der Straße lagen eine Bank und ein Regierungsgebäude genau nebeneinander. Mein Begleiter witzelte darüber, dass die wichtigen Entscheidungen nicht im Parlament getroffen würden sondern in den Finanz Lobbys: Jeder Minister ginge auf dem Weg zur Arbeit in die Bank und erhielte dort seine Instruktionen.

Doch leider ist dies längst kein Witz mehr! Seit etwa 15 Jahren haben wir es mit einer neuen Situation zu tun: Menschen mit sehr viel Geld beherrschen die Regierungen. Es ist ein globales Geschäft und dies gibt den Konzernen noch nie dagewesene Macht und Möglichkeiten. Sie haben (fast) jede Freiheit; sie können ihre Betriebe und ihr Kapital von einem Ort an einen anderen verlegen und ihre Ressourcen jenseits „offizieller Grenzen“ austauschen. Für sie existieren keine Grenzen. Eine Armee gut ausgebildeter Rechtanwälte ist stets zur Seite; sie haben genug Geld, um alles und jeden zu kaufen, eingeschlossen behördlicher Institutionen. Es ist allgemein bekannt: Je mehr Geld im Spiel ist, desto weniger werden die Gesetze beachtet. Dies führt dazu, dass Regierungen von Großgeschäften abhängen. Die einzige Ausnahme bilden totalitäre Regime. Ihr Freiheitsgrad ist ebenso beschränkt, jedoch haben sie immerhin die Oberhoheit über ihre Entscheidungen und müssen letztere nicht mit den Reichen absprechen oder koordinieren. Doch jeder Diktator kann von einem „Rothschild“ – durch eine Finanz-Elite, die die Weltherrschaft anstrebt – neutralisiert werden.

Die Vorteile des Big Business

Das System wird vom Big Business beherrscht, das wiederum auf Senior-Unternehmern beruht. Es handelt sich dabei nur um ein paar Duzend Menschen. Sie „schmeißen den Laden“.

Daher wird unsere Welt zunehmend global und integral. All ihre Teile sind miteinander verbunden. Jeder hängt von jedem ab. Und das ist gut! Dank der modernen „Rockefeller“ entdecken wir sehr schnell, dass unsere Welt rund und unteilbar ist. Positiv daran ist, dass das Übel offensichtlich wird, was die Bedingung für die Therapie darstellt. Wir entdecken die Krankheit: Unsere Verbindung in diesem komplexen System dieser globalen Welt tickt falsch! Unsere Verbindung ist negativ. Als lebten wir alle in einer Wohnung, einem Land oder einem gemeinsamen Raum ohne künstliche Grenzen und gleichzeitig gehen wir uns gegenseitig immer mehr auf die Nerven und hassen uns.

Was kümmern mich die Schwankungen des Yen, Euro oder Dollar? Was hat das mit mir persönlich zu tun? Aber es ist offensichtlich: Ich hänge von ihnen zu hundert Prozent ab. Die Konzerne projizieren ihre Global Games auf meine höchstpersönliche Brieftasche. Daher öffnet uns das Big Business die Augen: Es bindet und beeinflusst uns mehr als die Regierung und zeigt uns, wie verbunden die Welt ist.

Gleichzeitig tritt das Big Business nicht aus seinem Schatten: Mogule und riesige Konzerne machen ihre Angebote und verlassen sich dabei auf die euphemistischen Erklärungen der aktuellen Ereignisse durch die TV-Nachrichtensprecher.

Weltbürger

Dies schafft weltweit eine Situation der gegenseitigen Bürgschaft, doch mit einem Minus davor. Wir alle scheinen von einer Bank, einer Versorgungsquelle, einem Verstand, einem Verlangen abhängig zu sein – dem Big Business.

Würden sich die einflussreichsten Leute in einem Raum treffen, könnten sie alles bestimmen, was auf der Welt passiert. Ihre Entscheidungen würden zur Umsetzung gelangen, wenn auch nicht für die Höhere Kraft. Daher lässt mir diese geballte Macht nicht viel Wahl. Ich kann die Ereignisse in fernen Ländern, und was dort vor sich geht, nicht mehr wie früher ignorieren. Alles, was sich auf der Welt abspielt, ist wichtig, denn heute beeinflusst alles alles.

Sobald wir spüren, dass die Welt untrennbar verbunden ist, sind wir „Weltbürger“: Ich hänge von jedem ab. Und jeder hängt von mir ab. Warum sollte ich mich als Europäer um lokale Regierungen kümmern, wenn es keine Grenzen mehr gibt und ich mich überall niederlassen kann? Unterschiede verschwimmen, Gesetze werden vereinheitlicht..

Als ich zuletzt in Europa war, sah ich kaum mehr Unterschiede. Nur als ich in die Schweiz einreiste musste ich eine Gebühr bezahlen. Es gibt keine Grenzen mehr. Die Menschen erkennen, dass die Welt verbunden ist; wir erkennen unsere gegenseitige Abhängigkeit. Doch bisher tut uns unsere Verbundenheit nichts Gutes; vielmehr beschert sie uns Leid.

Gegenseitige Bürgschaft mit einem Minus davor

Frage: Was bedeute gegenseitige Bürgschaft mit negativem Vorzeichen?

Antwort: Wir leben in einer Gesellschaft; ich kümmere mich zusammen mit anderen um das gemeinsame Gut; ich trage zur Gesellschaft bei und mache mir keine Sorgen darüber, dass die anderen nicht das Gleiche tun. Jeder dient jedem: Manche Menschen kümmern sich um die Sicherheit, manche um den Handel, wieder andere um die Gesundheit, Bildung etc. Das ist das Ideal. In Wirklichkeit ist es aber ziemlich anders. Wir leben in einer Welt, wo sich niemand um den anderen kümmert. Wir ignorieren unseren Nächsten oder beuten ihn einfach aus. Als Ergebnis davon füllt etwas unklares, unverständliches das Vakuum der Nichtverantwortung und Anarchie aus.

Doch der Grund für die riesige Macht der Großkonzerne liegt darin, dass sich ein passendes System bildet, das wiederum ihnen selbst dient. Diese Spitze der Pyramide der Welt versorgt sich selbst mit allem, was sie braucht. Sie haben ihre eigenen Schulen, Universitäten, Medizin u.s.w. Wenn die Königin von Jordanien einen Arzt benötigt, weiß sie, wen sie konsultiert. Sie nimmt dabei keine Rücksicht auf die politischen oder diplomatischen Beziehungen ihres Landes. Auf diesem Niveau sind sie alle eine „Gemeinschaft“.

So schufen die Konzerne eine Art „internationale Regierung“, die die tatsächliche Macht besitzt. Denn zuletzt ist die wichtigste Kraft in unserer Welt – das Geld.

[167953]



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Kommt und studiert!

Frage: Auf manche Fragen antworten Sie, dass sie nicht so einfach zu beantworten sind und laden die Schüler ein, zu studieren. Was gibt einem Menschen das Studium der Kabbalah?

Antwort: Wenn die Kabbalah eine Wissenschaft ist, ist es klar, dass sie erlernbar sein muss. Meine erste Ausbildung ist die Biokybernetik. Das ist eine spezielle Wissenschaft, die aus der Kybernetik abgeleitet wird – aus der Wissenschaft der Steuerung der biologischen Systeme. Das bedeutet, die Biokybernetik erforscht lebende biologische Systeme. Ich habe die Funktion der Systeme des menschlichen Organismus aus der Sicht der Mathematik, Physik und Chemie studiert. Nicht aus der Sicht der Medizin, sondern wie man diese Systeme mithilfe von Robotern betreiben kann.

Damit habe ich vor 50 Jahren angefangen. Wenn ich ein System, Zeichnungen, Tabellen sehe, fühle ich, dass ich das Material begreife. Die Biokybernetik hat mir sehr geholfen zur Frage zu gelangen: „Was ist der Sinn des Lebens? Dadurch landete ich bei der Wissenschaft der Kabbalah. Ich wollte unbedingt mehr über das übergeordnete System wissen, welches das menschliche Leben steuert. Ich wollte die Zeichnungen und Tabellen dieses Systems sehen. Weil ich schon damals wusste, dass in der Natur nichts zufällig passiert.

Nur das Kind glaubt, dass die Tasse, die er zerbrochen hat, selbst runtergefallen ist. Der Erwachsene versteht aber, dass  wir nicht über unsere Leben entscheiden und wir unser Schicksal nicht verändern können. Das Leben läuft nach dem strengen, von Anfang bis Ende vorbestimmten Scenario. Und ich wollte wissen, wer das alles steuert, ob ich in diesen Prozess irgendwie eingreifen kann oder ob ich lediglich ohnmächtig von einer Strömung mitgerissen werde.

Mit dieser Frage bin ich zur Kabbalah gekommen und habe in der die Lehre der Zehn Sefirot 125 spirituelle Stufen und verschiedene spirituelle Objekte, die Parzufim heißen, entdeckt. Ich war verblüfft, als ich diese erhabene, beinahe 6000 Jahre alte Wissenschaft entdeckt habe, welche genaue Erklärungen über die von oben auf uns wirkende Kraft gibt. Wenn ich von oben gesteuert werde, will ich wissen, wie das funktioniert und ob ich in diese Steuerung eingreifen kann. Ich kann es nicht leiden, dass jemand mich steuert und mich am Ohr packt, den ich nicht einmal sehen kann. Deswegen bin ich mit voller Kraft in das Studium eingestiegen. Im Jahr 1984 habe ich meine ersten Bücher über die Kabbalah geschrieben, um diese Wissenschaft anderen Interessierten näher zu bringen.

Die höhere Kraft ist die Natur, in der genaue, strenge Gesetze wirken. Und nichtsdestotrotz erlaubt die Kabbalah uns, auf einen der Koeffizienten in der Formel des Lebens einzuwirken und damit das Schicksal zu ändern. Es gibt Menschen, die daran interessiert sind, wie sie mithilfe der Kabbalah ihr Leben und das ihrer Verwandten verbessern könnten. Die andere wollen das Leben im ganzen Land verbessern oder sogar die ganze Welt.

Die Kabbalah lehrt uns, woher wir kommen und warum wir genau dieses Schicksal haben. Wieso wir Beziehungen zu bestimmten Menschen haben und wie sich die Beziehungen zu diesen Menschen auf uns und unsere Entwicklung auswirken. Dadurch können wir alle Verbindungen und unsere Wechselbeziehungen erklären.

Das ist eigentlich sehr leicht, wenn man den Mechanismus der Systemsteuerung erlernt hat.

Aus dem Radio Programm 103FM, 01.11.2015

[#169040]



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Ausweg aus der Gefangenschaft

Frage: Lehrt denn die Kabbalah, die Ereignisse, die im Laufe des Tages passieren, richtig wahrzunehmen?

Antwort: Kabbalah lehrt nicht, wie man in diesem Leben zurecht kommt, sondern wie man den Weg in die Höheren Welten findet und erkundet, wo sich diese Tür befindet und wie man sie öffnet, um dorthin zu gelangen.

Frage: Und wenn mich das materielle Leben interessiert? Nehmen wir an, ich habe Probleme bei der Bank…

Antwort: Kabbalah beschäftigt sich mit den Höheren Welten und hilft den Menschen, Signale in unserer Welt dazu zu nutzen, damit sich ihr Leben – auch in dieser Welt – verändert. Diese Methode hilft uns, aus dieser Welt in den nächsten Höheren Zustand überzugehen. Es hängt davon ab, wie man die Kabbalah verwendet. Manche nutzen sie von oben nach unten, andere von unten nach oben. Aber am wichtigsten ist, dass wir unsere Verbindung zur Höheren Lenkung korrigieren, die unsere und spirituelle Welt entwickelt.

Frage: Und wer macht uns unsere materiellen Probleme?

Antwort: Wir reden hier von einem Gesamtsystem, und wenn du das erlangst, dann wirst du sehen, wie du gelenkt und geführt wirst und gleichzeitig wirst du verstehen, wie du dabei selbst Verantwortung übernehmen kannst. Der Mensch beginnt zu verstehen, wo er freien Willen hat und wo nicht. Er entdeckt, dass er bis zu diesem Moment in seinem Leben buchstäblich keine freie Wahl hatte und all seine Bewegungen vorprogrammiert waren.

Doch jetzt kann er dieser Sklaverei entfliehen und Freiheit in dem Maße erlangen, wie er zu erkennen und zu verstehen beginnt, das Programm der Höheren Lenkung zu realisieren. Er verbindet sich mit ihr wie ein Faktor in einer perfekten mathematischen Gleichung. Und all seine Probleme in seinem materiellen Leben wie Berufswahl, Wohnsitz, Lebenspartner usw. werden von selbst gelöst. Am Ende entsteht in ihm ein völlig anderes Werte-System, entsprechend dem er seine Pläne ändert.

Lektion aus dem Russischen, 20.09.2015

[#168370]



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Wegweisender Stab

Dann sprach der Herr zu Mose:

Num. 17,17: Rede zu den Israeliten und lass dir jeweils von einer Großfamilie einen Stab geben, und zwar von der Großfamilie des Stammesführers, im Ganzen also zwölf Stäbe, und schreib ihre Namen darauf! Num. 17,18: Auf den Stab Levis schreib den Namen Aaron; denn auf jede Großfamilie eines Stammesführers kommt ein Stab. Jeder der Oberhäupter der 12 Stämme („shwatim“) hatte seinen Stab. Der wegweisende Stab ist eine Idee, die den Menschen leitet und an ein Ziel bindet. Alle Stämme haben ein Ziel, aber verschiedene Wege. Das Endziel ist die vollkommene Verbindung mit dem Schöpfer, wenn der Pharao und alle Stämme sich im Schöpfer verbinden.

Jeder Stamm hat seinen Stab, d. h. seine Richtlinie, seine Aufgabe, die er erfüllen soll. Der Stamm ist etwas sehr abgegrenztes mit der Regel, dass es zu keiner Ehe zwischen verschiedenen Stämmen kommen und keine Vermischung geben darf. Und erst später, als die Juden schon im Land Israel waren und von der spirituellen Stufe gefallen sind, waren solche Ehen erlaubt, denn nur in der völligen Vermischung miteinander und in relativer Vermischung mit den Weltvölkern darf man mit der vollen Korrektur beginnen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren gemischte Ehen nicht erlaubt, weil jedes Verlangen seinen streng fixierten Zweck hat: entweder ist es der männliche oder der weibliche Teil des Verlangens. Und die Ehen damals wurden in strengem Zusammenhang mit  der allgemeinen Bewegung zur Korrektur geschlossen und durch die Stammesführer bewilligt.

Deswegen fragt bei den orthodoxen Juden auch in unserer Zeit keiner, wer wen heiraten soll. Das Paar wird zusammengeführt und man heiratet. Sie leben miteinander und lassen sich nie scheiden. In diesem Fall sind die Eltern das Stammesoberhaupt. Früher aber wurde alles auf der spirituellen Ebene gelöst und mit der spirituellen Bewegung verglichen. Denn damals war klar, wofür die Menschen leben.

Frage: Was bedeutet: Die Stammesführer haben ihre Namen auf dem Stab geschrieben?

Antwort: Mit dem Schreiben der Namen auf dem Stab deklarieren die Stammesführer: ich existiere nur für die Bewegung zur Verbindung mit dem Schöpfer. „Ich“ heißt die Gruppe von Menschen, die sich zu einem so genannten Stamm verbinden.Mit anderen Worten verkünden die Stammesführer mit dieser Aktion die Verbindung miteinander in der Bewegung zum Ziel. Und damit man sich erneut überprüfen und dieses Ziel genauer bestimmen konnte, gaben sie ihren Stab an Aaron. D.h. sie unterwarfen sich der höheren Entscheidung.

Jetzt sollen sie noch mal bestätigen, dass Aaron ihr Führer ist, dass der Stamm Levi der Oberstamm ist und alles regelt und alle lenkt. Und deswegen unterwerfen sie sich mit der Abgabe der Stäbe sozusagen dem höheren Gericht.

Aus der TV-Serie „Geheimnisse des ewigen Buches“ 27.05.2015 – Zum Buch (amazon)..

[#168685]

 

 

 



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Wie kann man die Situation in Israel verändern: Wer hat die Schlüssel zum Glück der Welt?

Frage: Worin besteht die Mission der Juden?

Antwort: Die Wissenschaft der Kabbala – die Wissenschaft der höherer Lenkung – erklärt, dass wir uns unter der Lenkung des höheren Systems der Kräfte befinden. Und diese Kräfte wirken auf uns so, dass sie zu einer größeren Integration gelangen und sich immer mehr gegenseitig abschotten. In diesem Zusammenhang entwickelt sich die Menschheit nicht nur in die Höhe und Breite, sondern in der Verbindung zwischen einander. Deswegen erschienen in der Welt nicht nur die Wissenschaften und Künste sondern auch das Internet.

Und das Wichtigste: es haben sich ökonomische, kaufmännische und politische Systeme entwickelt, damit wir uns miteinander verbinden können. Diese Verbindung aber soll gut sein, auf Gegenseitigkeit basieren und dem allgemeinen Wohl dienen. Im Gesetz des integralen System existiert nur ein Parameter, zu welchem alles streben soll – maximale gemeinsame Gesundheit, wie in einem gesundem Organismus, in welchem alle Systeme im Einklang miteinander arbeiten.

Und trotz aller Gegensätze in der Natur dieser Systeme (z. B. unterscheidet sich das lymphatische System vom Blutsystem und Nervensystem) arbeiten sie in gegenseitiger Ergänzung zu einander. Daraus resultiert die Gesundheit des ganzen Organismus.

In unserer Welt können wir die beiden Systeme nicht ausgleichen. Unbelebte, pflanzliche und tierische Stufen der Natur existieren automatisch in solcher Symbiose.

Die Natur des Menschen hingegen hat ihn über dieses System gestellt. Er soll sie verstehen, absorbieren, sich integrieren und richtig benutzen. Die Natur zwingt uns, dieses System zu beherrschen doch wir wollen das nicht richtig tun.

Und weil das Volk Israel sich nicht für das allgemeine Wohl verbinden will, ist es die Ursache aller Probleme in der Welt. Die Menschheit fühlt das instinktiv und gibt uns deswegen die Schuld. Und so wird sich mit der Ausbreitung der Probleme in der Welt der Druck auf uns vergrößern.

Frage: Aber wieso geschieht es genau etzt?

Antwort: Um das zu verstehen, sollte man das System der Lenkung der Welt studieren. Das ist genau so, als wenn du dich an einen Arzt wendest und er findet dutzende Probleme bei dir. Der Patient kann nicht immer verstehen, welche Krankheit er hat. Er kriegt eine Arznei verschrieben und geht nach Hause.

Hier aber ist eine Pille, die für die kranke Menschheit einen ideologischen Charakter hat. Das Problem liegt darin, dass wir absichtlich diese Pille einnehmen sollen, weil jeder von uns auf die Stufe des Menschen steigen und nicht auf der Stufe des „Tieres“ bleiben sollte, obwohl er das gar nicht will. Die Natur aber zwingt uns zu einer rationalen Empfindung des Kernpunktes und wir können nicht ausweichen; wir werden das allumfassende System der allgemeinen Lenkung enthüllen.

Und das besagt: Wenn ihr die richtige Verbindung miteinander schaffen wollt, die auf dem Prinzip der Nächstenliebe basiert, bringt ihr das ganze System in Gleichgewicht. Dann werden rechte und linke, negative und positive Kräfte der Natur sich gegenseitig ergänzen und in Balance kommen. Das ist unser Ziel. Bringt die ganze menschliche Gesellschaft zur Nächstenliebe und die ganze Natur wird sich beruhigen und ins Gleichgewicht mit dem Menschen gelangen.

Dafür aber muss sich der Mensch verändern. Er muss „erzogen“ werden, man sollte sich Zeit für ihn nehmen ihm alles genau erklären. Solange wir das integrale System der Erziehung nicht anwenden, damit die Menschen es verstehen und sich miteinander verbinden, werden wir nichts schaffen!

Du fragst sich: „Wie kann man 8 Mrd. Menschen verändern? Wie schafft man das?“ Das erklärt die Wissenschaft der Kabbala. Sie sagt, dass die ganze Menschheit wie eine Pyramide aufgebaut ist. Und die Spitze dieser Pyramide ist das Volk Israel. Wenn dieses Volk damit anfängt, sich integral zu verbinden, wirkt das automatisch auf die ganze Welt. D. h. das Volk Israel wird zum „Licht für die Völker der Welt“.

Und dann wird alles gut: Es verschwindet der Antisemitismus, der Hass auf Juden, und wir werden sehen, wie die ganze Welt sich plötzlich gut zu Israel verhält. Denn anstatt des Bösen wird das Volk Israel die Güte in der Welt verbreiten.

Es wird von uns nichts anderes erwartet. Deswegen werden wir ständig beschuldigt. Die ganze Welt beschäftigt sich mit einem kleinem Volk, mir einem kleinen Land – Israel. Wir empören uns ständig: „Wie ist es möglich?! Was macht UNO?!“ und die Uno befasst sich nur damit. Was macht UNESCO? UNESCO tritt ständig gegen uns ein. Alle Zeitungen der  Welt sind voll mit Artikeln gegen Israel. Das bedeutet, dass jedes Land und jeder Mensch in der Welt im Verhältnis zu seiner Entwicklung zu spüren beginnt, dass sich der Schlüssel zum Glück der Welt in Israel verbirgt. Und davon sprechen alle kabbalistische Quellen.

Aus dem TV Programm „über die Situation in Israel“ 14.10.2015 [#168260]

 



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Kabbala und Familie

Frage: Was denken Sie, ist der Sinn des Lebens einer Frau, die weder Kinder noch Partner hat? Soll sie sich für die Gesellschaft einsetzen?

Antwort: Heute fragen sich die meisten Frauen das nicht. Wir sehen, dass jetzt ein Kind in der Familie die Norm ist. Die Familie bleibt kaum erhalten, denn heutzutage beträgt die Zahl der Scheidungen in den entwickelten Ländern über 50%. In der heutigen Zeit sind wir wenig geeignet, eine Familie zu gründen, erhalten und uns um Kinder kümmern. Doch bei einigen Frauen gibt es immer noch den Mutterinstinkt und den Wunsch nach Kindern. Wenn es keine staatliche Unterstützung  geben würde, wäre es sogar noch weniger.

Ich denke, heutzutage liegt der Kinderwunsch bei 30% der Bevölkerung. Man bekommt Kinder, weil man von der Gesellschaft und der öffentlichen Meinung beeinflusst wird, nach dem Motto: „alle haben es, ich muss es auch haben, es ist Zeit zu heiraten“. Und was dann…?

Die Weisheit der Kabbala sagt, dass jeder Mensch sich im Leben wie folgt realisieren soll: verheiratet sein, Kinder aufziehen, für die Familie sorgen. Genau aus diesen Rahmen muss er sich spirituell entwickeln, und alles, was diese Welt bietet, richtig anwenden.

Frage: Führt die Weisheit der Kabbalah nicht zur Einsamkeit?

Antwort: Ganz im Gegenteil, die Weisheit der Kabbala spricht darüber, dass der Mensch heiraten, eine Familie gründen, Kinder haben, arbeiten, sich um die Familie kümmern muss, und die kabbalistische Methode lehrt ihn, wie man eine Familie richtig aufbaut, einander unterstützt, viel Freude und Glück für viele Jahre erhält. Die Wissenschaft der Kabbala erklärt uns, wohin die Tendenz der Welt führt und wie es von der Natur vorgesehen ist; wie wir das Leben richtig realisieren, anwenden und umsetzen müssen, aber auf keinen Fall verzerren dürfen.

Aus der Lektion vom 20.09.2015

[#168254]



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken               

Die Umstrukturierung des Nahen Osten

Meinung: „Der islamische Staat“ ist eine Bedrohung für Saudi Arabien. IS ist jetzt schon eine Staat mit eigenen Grenzen. Die IS ist bemüht, das Jüngste Gericht zu beschleunigen. Eines der Ziele ist die Besetzung von Mekka und Medina und die Zerstörung der Idole, d. h. des schwarzen Steins. Die Regierung von Saudi Arabien versteht, dass die Bedrohung auf sie zukommt und die Emirate und Russland als nächstes an der Reihe sind. Für den Nahen Osten bringt dies unzählige negative Folgen.

Es droht ein Propaganda-Krieg zwischen Russland und dem Nahen Osten. Es kommt kein Widerstand gegen Asad als Persönlichkeit, sondern gegen Asad als Vertreter des schiitischen Irans. Denn Iran und Hisbola bilden mit Syrien einen schiitischen Gürtel. Das ist große Bedrohung für Saudi Arabien.

Erwiderung: Alles wird durch den weltweiten Marsch nach Jerusalem beendet.

21.10.2015 [#168156]

 



                                                Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken