Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wegweisender Stab

Dann sprach der Herr zu Mose:

Num. 17,17: Rede zu den Israeliten und lass dir jeweils von einer Großfamilie einen Stab geben, und zwar von der Großfamilie des Stammesführers, im Ganzen also zwölf Stäbe, und schreib ihre Namen darauf! Num. 17,18: Auf den Stab Levis schreib den Namen Aaron; denn auf jede Großfamilie eines Stammesführers kommt ein Stab. Jeder der Oberhäupter der 12 Stämme („shwatim“) hatte seinen Stab. Der wegweisende Stab ist eine Idee, die den Menschen leitet und an ein Ziel bindet. Alle Stämme haben ein Ziel, aber verschiedene Wege. Das Endziel ist die vollkommene Verbindung mit dem Schöpfer, wenn der Pharao und alle Stämme sich im Schöpfer verbinden.

Jeder Stamm hat seinen Stab, d. h. seine Richtlinie, seine Aufgabe, die er erfüllen soll. Der Stamm ist etwas sehr abgegrenztes mit der Regel, dass es zu keiner Ehe zwischen verschiedenen Stämmen kommen und keine Vermischung geben darf. Und erst später, als die Juden schon im Land Israel waren und von der spirituellen Stufe gefallen sind, waren solche Ehen erlaubt, denn nur in der völligen Vermischung miteinander und in relativer Vermischung mit den Weltvölkern darf man mit der vollen Korrektur beginnen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren gemischte Ehen nicht erlaubt, weil jedes Verlangen seinen streng fixierten Zweck hat: entweder ist es der männliche oder der weibliche Teil des Verlangens. Und die Ehen damals wurden in strengem Zusammenhang mit  der allgemeinen Bewegung zur Korrektur geschlossen und durch die Stammesführer bewilligt.

Deswegen fragt bei den orthodoxen Juden auch in unserer Zeit keiner, wer wen heiraten soll. Das Paar wird zusammengeführt und man heiratet. Sie leben miteinander und lassen sich nie scheiden. In diesem Fall sind die Eltern das Stammesoberhaupt. Früher aber wurde alles auf der spirituellen Ebene gelöst und mit der spirituellen Bewegung verglichen. Denn damals war klar, wofür die Menschen leben.

Frage: Was bedeutet: Die Stammesführer haben ihre Namen auf dem Stab geschrieben?

Antwort: Mit dem Schreiben der Namen auf dem Stab deklarieren die Stammesführer: ich existiere nur für die Bewegung zur Verbindung mit dem Schöpfer. „Ich“ heißt die Gruppe von Menschen, die sich zu einem so genannten Stamm verbinden.Mit anderen Worten verkünden die Stammesführer mit dieser Aktion die Verbindung miteinander in der Bewegung zum Ziel. Und damit man sich erneut überprüfen und dieses Ziel genauer bestimmen konnte, gaben sie ihren Stab an Aaron. D.h. sie unterwarfen sich der höheren Entscheidung.

Jetzt sollen sie noch mal bestätigen, dass Aaron ihr Führer ist, dass der Stamm Levi der Oberstamm ist und alles regelt und alle lenkt. Und deswegen unterwerfen sie sich mit der Abgabe der Stäbe sozusagen dem höheren Gericht.

Aus der TV-Serie „Geheimnisse des ewigen Buches“ 27.05.2015 – Zum Buch (amazon)..

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Wie kann man die Situation in Israel verändern: Wer hat die Schlüssel zum Glück der Welt?

Frage: Worin besteht die Mission der Juden?

Antwort: Die Wissenschaft der Kabbala – die Wissenschaft der höherer Lenkung – erklärt, dass wir uns unter der Lenkung des höheren Systems der Kräfte befinden. Und diese Kräfte wirken auf uns so, dass sie zu einer größeren Integration gelangen und sich immer mehr gegenseitig abschotten. In diesem Zusammenhang entwickelt sich die Menschheit nicht nur in die Höhe und Breite, sondern in der Verbindung zwischen einander. Deswegen erschienen in der Welt nicht nur die Wissenschaften und Künste sondern auch das Internet.

Und das Wichtigste: es haben sich ökonomische, kaufmännische und politische Systeme entwickelt, damit wir uns miteinander verbinden können. Diese Verbindung aber soll gut sein, auf Gegenseitigkeit basieren und dem allgemeinen Wohl dienen. Im Gesetz des integralen System existiert nur ein Parameter, zu welchem alles streben soll – maximale gemeinsame Gesundheit, wie in einem gesundem Organismus, in welchem alle Systeme im Einklang miteinander arbeiten.

Und trotz aller Gegensätze in der Natur dieser Systeme (z. B. unterscheidet sich das lymphatische System vom Blutsystem und Nervensystem) arbeiten sie in gegenseitiger Ergänzung zu einander. Daraus resultiert die Gesundheit des ganzen Organismus.

In unserer Welt können wir die beiden Systeme nicht ausgleichen. Unbelebte, pflanzliche und tierische Stufen der Natur existieren automatisch in solcher Symbiose.

Die Natur des Menschen hingegen hat ihn über dieses System gestellt. Er soll sie verstehen, absorbieren, sich integrieren und richtig benutzen. Die Natur zwingt uns, dieses System zu beherrschen doch wir wollen das nicht richtig tun.

Und weil das Volk Israel sich nicht für das allgemeine Wohl verbinden will, ist es die Ursache aller Probleme in der Welt. Die Menschheit fühlt das instinktiv und gibt uns deswegen die Schuld. Und so wird sich mit der Ausbreitung der Probleme in der Welt der Druck auf uns vergrößern.

Frage: Aber wieso geschieht es genau etzt?

Antwort: Um das zu verstehen, sollte man das System der Lenkung der Welt studieren. Das ist genau so, als wenn du dich an einen Arzt wendest und er findet dutzende Probleme bei dir. Der Patient kann nicht immer verstehen, welche Krankheit er hat. Er kriegt eine Arznei verschrieben und geht nach Hause.

Hier aber ist eine Pille, die für die kranke Menschheit einen ideologischen Charakter hat. Das Problem liegt darin, dass wir absichtlich diese Pille einnehmen sollen, weil jeder von uns auf die Stufe des Menschen steigen und nicht auf der Stufe des „Tieres“ bleiben sollte, obwohl er das gar nicht will. Die Natur aber zwingt uns zu einer rationalen Empfindung des Kernpunktes und wir können nicht ausweichen; wir werden das allumfassende System der allgemeinen Lenkung enthüllen.

Und das besagt: Wenn ihr die richtige Verbindung miteinander schaffen wollt, die auf dem Prinzip der Nächstenliebe basiert, bringt ihr das ganze System in Gleichgewicht. Dann werden rechte und linke, negative und positive Kräfte der Natur sich gegenseitig ergänzen und in Balance kommen. Das ist unser Ziel. Bringt die ganze menschliche Gesellschaft zur Nächstenliebe und die ganze Natur wird sich beruhigen und ins Gleichgewicht mit dem Menschen gelangen.

Dafür aber muss sich der Mensch verändern. Er muss „erzogen“ werden, man sollte sich Zeit für ihn nehmen ihm alles genau erklären. Solange wir das integrale System der Erziehung nicht anwenden, damit die Menschen es verstehen und sich miteinander verbinden, werden wir nichts schaffen!

Du fragst sich: „Wie kann man 8 Mrd. Menschen verändern? Wie schafft man das?“ Das erklärt die Wissenschaft der Kabbala. Sie sagt, dass die ganze Menschheit wie eine Pyramide aufgebaut ist. Und die Spitze dieser Pyramide ist das Volk Israel. Wenn dieses Volk damit anfängt, sich integral zu verbinden, wirkt das automatisch auf die ganze Welt. D. h. das Volk Israel wird zum „Licht für die Völker der Welt“.

Und dann wird alles gut: Es verschwindet der Antisemitismus, der Hass auf Juden, und wir werden sehen, wie die ganze Welt sich plötzlich gut zu Israel verhält. Denn anstatt des Bösen wird das Volk Israel die Güte in der Welt verbreiten.

Es wird von uns nichts anderes erwartet. Deswegen werden wir ständig beschuldigt. Die ganze Welt beschäftigt sich mit einem kleinem Volk, mir einem kleinen Land – Israel. Wir empören uns ständig: „Wie ist es möglich?! Was macht UNO?!“ und die Uno befasst sich nur damit. Was macht UNESCO? UNESCO tritt ständig gegen uns ein. Alle Zeitungen der  Welt sind voll mit Artikeln gegen Israel. Das bedeutet, dass jedes Land und jeder Mensch in der Welt im Verhältnis zu seiner Entwicklung zu spüren beginnt, dass sich der Schlüssel zum Glück der Welt in Israel verbirgt. Und davon sprechen alle kabbalistische Quellen.

Aus dem TV Programm „über die Situation in Israel“ 14.10.2015 [#168260]

 

Globaler Tsunami

Jede Katastrophe geht auf das Konto Israels.

Frage: Manche Menschen scheinen sich darüber zu freuen, dass Europa nun mit muslimischen Flüchtlingen überschwemmt wird. Sie denken anscheinend, Europa verdiene dies. Was denken Sie darüber?

Antwort: Man sollte mit Schadenfreude zurückhaltend sein. Ausserdem werden letztendlich alle Ärgernisse auf uns zurückfallen.

Es wird deutlich, dass die Ursache jeglichen Leides der Welt früher oder später auf uns – und nur auf uns – geschoben wird. Gleiches gilt für die momentane Flüchtlingswelle. Nur wir werden dafür zur Verantwortung gezogen werden. Afrikaner, Asiaten und Europäer werden auf uns zukommen und sagen: „Ihr seid schuld an unserer Notlage. So empfinden wir das.“

Die derzeitigen globalen Ereignisse sind nur die Vorbereitung darauf, Israel zu attackieren. Egal, wo welche Katastrophe passiert und wer darin verwickelt ist. Ein Sturm an Verzweiflung, Verbitterung und Hilflosigkeit nähert sich mit Riesenschritten. Er wird uns wie ein Orkan treffen, wenn wir nicht an einem Gegengift arbeiten.

Karten auf den Tisch

Die Kabbalisten überliefern uns, dass wir dem sich nähernden Disaster voraus sein sollten. Wir müssen die Menschheit darüber informieren, die Karten auf den Tisch legen und uns gemeinsam „in einen Menschen mit einem Herzen“ verwandeln.

Es gibt keine Alternative; es kommt aus der Natur, der Höheren Kraft. Und es gibt eine Methode, die unsere grundlegende Beziehung zur Natur verbessern kann. Diese „Wissenschaft der Einheit“ ist die Weisheit der Kabbalah. Wir sollten sie in unseren Alltag integrieren und aus ihr zum Wohle Aller Vorteile ziehen.

Die ganze Menschheit ist eine Familie, es sind die Nachfahren der alten Babylonier. Lasst uns gemeinsam handeln, denn andernfalls werden sich unsere Zustände verschlimmern und wir werden uns gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Es ist nicht möglich, nichts zu tun und nur tatenlos zuzusehen, wie die anderen leiden. Wir müssen Verantwortung übernehmen, wenn auch nur aus dem einzigen Grund, dass kein Weg daran vorbei führt.

Die allgemeine wechselseitige Abhängigkeit ist heute offensichtlich. Wir können unserer Natur nicht entkommen, selbst wenn wir uns am entlegensten Ort der Welt verstecken. Schon bald werden die Wellen eines gigantischen Tsunamis den ganzen Planeten treffen.

Willkommen in Afrika?

Zusätzlich haben wir keine Ahnung über das Ausmaß potentieller Naturkatastrophen oder Finanzkrisen. Und trotzdem könnten sie jeden Moment eintreffen und unseren Lebensstandard auf ein Niveau zurückwerfen, das schlechter ist als jener der Dritte Welt Länder.

Letztere sind heute zumindest in der Lage, andere Länder um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Doch ein globaler Kollaps könnte dazu führen, dass Geld wertlos wird und es niemanden mehr gibt, an den man sich wenden kann.

Eine Familie, die in einer Lehmlütte zusammen mit einer Ziege lebt und ein winziges Stück Land besitzt, wird irgendwie überleben. Doch wie wird ein Europäer ohne Arbeit und Einkommen überleben? Diese Armut wäre noch viel leidvoller, da die Menschen der westlichen Welt nicht wissen, wie man ohne etwas überlebt.

Es steht geschrieben: „Ich erschuf den bösen Trieb und ich erschuf die Tora als Gewürz.“ Am Ende werden die globalen „Tsunamis“, wie wir sie heute sehen, unsere „alte Welt“ auslöschen, damit wir beginnen, das Gewürz – die Korrektur – zu verwenden. Nur so gelangen wir in eine neue, glücklichere Welt.

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From KabTV’s “A New Life” 8/28/15

 

Unbefangener Blick auf die Welt

Es gibt Handlungen, die ein Mensch ausführen muss, indem er seine egoistische Natur ändert. Weil sie uns zwingt, nur uns selbst zu lieben und zu schmarotzen, ohne jeglicher Rücksicht auf das Leiden der Nächsten. Genauso vernachlässigen wir den Schöpfer. Hätten wir nicht die Furcht vor einer höheren Kraft, hätten wir überhaupt keine Gedanken an sie verloren.

Es gibt aber die Verhüllung und daher weiß ich nicht, was mit meinem Leben geschieht, mit meinen Kindern, den Verwandten, mit mir selber. Werde ich noch im nächsten Augenblick am Leben sein und was wird mir der nächste Tag bereiten? Deswegen mache ich eine Berechnung und entscheide mich dafür, mich gut zu benehmen, weil sich das für mich lohnt.

Von Seiten des Schöpfers gibt es gewisse Verbindlichkeiten in Bezug auf Menschen, das bedeutet wenn der Mensch sich richtig benimmt, verhält sich der Schöpfer zu ihm wohlwollend. Es gibt aber noch eine andere Voraussetzung, die uns verpflichtet, uns nicht nur zum Schöpfer gut zu verhalten, sondern zur ganzen Welt: zur unbelebten Natur, Pflanzen, Tieren und Menschen. Man soll sich zu seiner Umwelt so benehmen, als ob man letzter wäre, deswegen wurde gesagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Der Nächste ist alles, was mich umgibt.

Stellen Sie sich vor, Sie verhielten sich zu allem, was Sie umgibt, genauso wohlwollend wie zu sich selbst. Dann spüren Sie vielleicht den Unterschied zwischen sich selbst und dem, was außer Ihnen existiert. Alles – Steine, Pflanzen, Tiere, Menschen sind Sie selber. Sie spüren, dass die umgebende Welt, das ganze Universum eine Einheit ist, in der auch Sie ein Teil sind. Wenn wir zu solchem Zustand kommen, heben wir alle Grenzen auf und erwerben ein zusätzliches Sinnesorgan, das uns ermöglicht, das zu erkennen, was uns umgibt.

Man empfand die Außenwelt immer durch die eigenen Augen, bewertete alles entsprechend der Vorteile, die man aus den Dingen ziehen konnte. Und jetzt hebt man den Egoismus auf, die eigene parteiische Meinung und fühlt die Außenwelt. Man spürt plötzlich, dass man mit der Außenwelt zu Einem verschmilzt, was die höhere Welt oder Garten Eden heißt. Die Welt ist voll Energie, Licht, Leben, Vergnügen. Es gibt nur das höhere Licht, das sich in absoluter Ruhe befindet. Es gibt keine Grenzen und keine Zeit.

Sie entkommen der Begrenzung dieser Welt und Ihren egoistischer Empfindungen und erfahren eine neue Realität, die nicht von Ihrem Egoismus begrenzt ist. Wenn Sie diese Empfindung erreichen, wo die ganze Welt zu Einem wird, wo sich die höhere und niedere Welt verbinden, erkennen Sie die Wahrheit, für welche Sie in dieser Welt existieren.

Aus der TV Sendung „neues Leben“ Nr. 627, 17 September 2015

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Den Sinn des Lebens offenbaren

Frage: Was würden Sie einem Menschen raten, der den Geschmack am Konsum, an Wissenschaft und Kultur – überhaupt an allen herkömmlichen Werten verloren hat und spürt, dass es da keinen Sinn gibt?

Antwort: Ich kann ihm raten, sich auf die nächste Entwicklungsstufe der Menschheit einzulassen, allen mit der Hand zum Abschied zu winken, sich in den Zug zu setzen, der ihn zu neuen Erkenntnissen bringt und den Bahnsteig unserer Welt zu verlassen. In diesen Zug wird er einer ernsthaften inneren Korrektur unterzogen, innere Veränderungen finden statt und er wird der nächsten Stufe angenähert, erlangt zusätzlichen Werkzeuge an Verständnis, Wissen, Erkenntnis und Wahrnehmung. In unserer Geschichte gibt es viele Beispiele von Kindern, die im Wald unter wilden Tieren aufwuchsen; sie sind einer „Umerziehung“ kaum mehr zugänglich.

Was auch immer man mit ihnen machte, sie blieben Tiere. Sie waren nicht einmal in der Lage, die menschliche Sprach zu lernen. Sie schlafen und bewegen sie wie Tiere. Von solchen Fällen wird heute noch in den wissenschaftlichen Fachzeitschriften berichtet. Das Gleiche passiert mit uns. Von der gegenwertigen Gesellschaft umgeben, sind wir wie die Tiere nicht in Lage, uns selbst zu korrigieren; wir spüren im Innersten, dass wir in diesem Zustand nicht mehr bleiben können. Doch wie kommt man heraus?!

Es ist unsere Aufgabe, eine kleine halbgeschlossene Gesellschaft aufzubauen, die nicht vollständig von der anderen getrennt ist, aber in sich auf einem anderen Prinzip aufgebaut ist – dem Prinzip der gegenseitigen Hilfsbereitschaft, Kommunikation, Erziehung und Aneignung von natürlichen Eigenschafften, die in uns ursprünglich vorhanden waren und wieder neu entwickelt werden müssen. Da wir aber unter „Tieren“ aufwuchsen, sind wir selbst Tiere; deswegen müssen wir unter Menschen, damit wir zu Menschen werden. Dies ist ein großes Problem, aber ich denke mit Hilfe der modernen Informations- und Kommunikationsmitteln können wir das lösen. Zumindest die Notwendigkeit wächst hierzu nach und nach.

In unserer Zeit wird allen klar, sich materiell zu erfüllen, ist heute kein großes Problem mehr. Und dennoch entsteht im Inneren des Menschen ein Vakuum, das gefüllt werden will. Doch mit Hilfe der bestehenden Mittel ist eine „Füllung“ nicht mehr möglich. Wir fühlen uns weder durch Wissenschaft, Kultur oder sonst noch etwas erfüllt. Wir müssen auf jeden Fall verstehen, warum wir existieren. Und nicht nur verstehen, sondern im Kontakt mit dem wahren Sinn des Lebens kommen. Es erzeugt ein Gefühl der ewigen und vollkommenen Existenz. Darunter befindet sich die eine tierische Existenz – das Leben im Körper. Darum beginnt die nächste Phase und letztendlich kommen wir zum Ewigen Zustand. Was alles passieren wird, kann ich nicht genau sagen. Aber wir sehen bereits Veränderungen und jede nachfolgende Form wird aus der vorherigen geboren.

Anmerkung: Das klingt ziemlich optimistisch vor dem Hintergrund der allgemeinen Hoffnungslosigkeit.

Antwort: Diese Hoffnungslosigkeit ist richtig und positiv. Ausgerechnet sie gibt dem Menschen den Impuls für die nächste Stufe der Entwicklung. Die Geschichte ist voll von diesen Zeugnissen. Schauen Sie, was wir während unserer Entwicklung durchlebt haben: Epidemien, Seuchen, Völkerwanderungen, Klimaschocks, Naturkatastrophen und so weiter. Heute passiert alles viel intensiver und bringt uns schneller voran. Also, ich persönlich bin ein Optimist.

Aus der TV Sendung „Die letzte Generation“, Nr.16, 19.08.2015

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Wundervolle Welt der Zukunft

Die Wissenschaft der Kabbalah enthüllt sich genau in unserer Zeit, weil wir uns am Ende der 6000-Jährigen Periode der Menschheitsentwicklung befinden. Wir zählen 5775 Jahre seit der ersten Enthüllung des Schöpfers an einen Menschen. Deswegen sollten wir durch das Wissen, das in dieser Wissenschaft steckt, allem Leid entkommen und ein völlig anderes Leben anfangen. Wir sehen, wie die höhere Lenkung auf uns wirkt und uns von Mal zu Mal in schwierigere Zustände führt. Das alles dient dazu, dass wir uns überlegen, wie wir unser Leben erleichtern und verbessern können.

Baal Sulam schreibt im Artikel „Vorwort zum Sohar“, dass „das erwünschte Ziel des Schöpfers im Geben des Genusses an die Geschöpfe liegt, damit sie Seine Erhabenheit und Güte erkennen und von Ihm den ganzen Genuss empfangen, den Er für sie vorbereitet hat. Aber wo ist dieser „Genuss“? Jeder Mensch fragt sich: „Wo ist diese Güte? Eigentlich sollte es mir besser gehen!“ Es kommt daher, weil wir in unseren 5 Sinnen verweilen und durch sie begrenzt sind; wir können nicht begreifen, was der Schöpfer für uns vorgesehen hat. Dieses Leben, in dem wir jetzt existieren, ist mit unserem Körper verbunden – an ihn gebunden. Und das wunderschöne Leben und Wohl, von dem oben die Rede ist, bezieht sich auf unsere Seele.

Frage: Heißt das die „zukünftige Welt“?

Antwort:  Ja. Es wurde aber gesagt: „Deine Welt wirst du noch in diesem Leben sehen“. Wir sollen hier, in diesem Leben, diese Welt begreifen. Die zukünftige Welt gewinnt der Mensch nicht nach seinem Tod, sondern hier, in dieser Welt. Wir befinden uns auch jetzt bereits in der unendlichen Welt – Ein Sof – fühlen das aber nicht, weil unsere 5 Sinne uns in dieser winzigen Schale einschließen, die „diese Welt“ heißt.

Wenn wir unsere Sinnesorgane mithilfe der Wissenschaft der Kabbalah erweitern, treten wir sofort aus den Grenzen dieser Welt aus und fühlen die zukünftige Welt, in der sich alle Genüsse, die der Schöpfer für uns vorgesehen hat, enthüllen. Baal Sulam schreibt im Artikel Nr. 75 „Die kommende Welt und diese Welt“ aus dem Buch Shamati: „Es gibt die kommende Welt und diese Welt. Die kommende Welt heißt „Glauben“, und diese Welt heißt „Erkenntnis“. Von der kommenden Welt wurde gesagt: „Sie werden essen und genießen“, das heißt, in diesem Zustand kann man unbegrenzt genießen, weil es für das Empfangen mit dem Glauben keine Grenzen gibt.

Glauben heißt diese neue Kraft, die wir mithilfe der Kabbalah erlangen. Wir bekommen die Kraft des Glaubens – das spezielle Sinnesorgan, mit dessen Hilfe wir die Grenzen dieser Welt öffnen und nach draußen durchbrechen; wir fangen an zu spüren, was sich hinter den Grenzen befindet. Wir erweitern die Welt – genauso wie ein Kind sein Zimmer verlässt und in die grandiose Welt hinaus geht. Deswegen wurde gesagt: „Deine Welt siehst du in diesem Leben“.  Genau hier und jetzt!

Aber das Erlangen mithilfe des Begreifens hat seine Grenzen, weil es in der Schöpfung selbst passiert, und die Schöpfung begrenzt das, was gegeben wurde. Deswegen ist der Zustand „diese Welt“ begrenzt.

Frage: Von welchen Grenzen spricht hier Baal Sulam?

Antwort: Wenn wir aus unseren 5 Sinnen austreten und das zusätzliche Sinnesorgan erlangen, welcher Sinn des Gebens oder Sinn der Liebe heißt; dadurch erheben wir uns auf die nächste Ebene. Und diese Ebene übersteigt jene, auf der wie unser herkömmliches Leben empfinden. Das nennt man Erlösung – wenn man diese Welt verlässt wie einen Kerker, durch welchen alles begrenzt ist: Zeit und Raum; hier kann man sich nicht vom Leiden trennen, man fühlt sich eingeengt – doch dann tritt man in eine weite und wunderschöne Welt hinaus.

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Der sechste Sinn

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen der Kabbalah und der Religion? Ist Kabbalah eine Religion?

Antwort: Kabbalah ist keine Religion, sondern Wissenschaft. Kabbalah befasst sich mit dem verborgenem Teil der Realität, mit welchen wir arbeiten können, wie in der Wissenschaft. Deswegen ist Kabbalah Wissenschaft.

Mithilfe spezieller Handlungen, die wir im Bezug auf uns durchführen, können wir unsere Sinnesorgane für die Aufnahme der höheren Stufe öffnen. Wir haben 5 Sinnesorgane – Sehsinn, Hörsinn, Geschmackssinn, Geruchssinn,  Tastsinn – durch die wir diese Welt fühlen – wenn auch begrenzt. Nichtsdestotrotz empfinden wir die Welt auf bestimmte Weise und so leben wir.

Wir können uns gar nicht vorstellen, dass es um uns herum noch andere Dinge gibt, die wir nicht wahrnehmen, weil unsere Sinnesorgane sie nicht erkennen. Genauso wenig wie wir ohne Teleskop erkennen, was auf anderen Planeten geschieht.

Wir haben vielerlei Apparate erfunden, damit wir unseren Sinnes-Umfang erweitern können. Aber eben nur erweitern. Die Wissenschaft Kabbalah erschafft uns ein zusätzliches Sinnesorgan, quasi einen sechsten Sinn, mit dessen Hilfe wir die ganze Realität erfassen können – auch jene, die vor uns verborgen ist. Dann wissen wir, wofür wir leben sollten und wie wir richtig leben können. Genau das soll der Mensch erkennen.

Frage: Was für ein Typ ist dieses Sinnesorgan?

Antwort: Dieses Sinnesorgan funktioniert ähnlich unseren herkömmlichen Sinnesorganen. Doch unsere 5 Sinne funktionieren in Form des Nehmens, der Aufnahme, der Attraktion oder Anziehung der ganzen Information, die außen existiert. Und das Organ, das wir mithilfe der Kabbalah entwickeln, funktioniert im Verlangen zu geben, der Gnade, der Liebe. Wir gehen aus uns heraus, steigen über uns auf und deswegen sind wir nicht mehr durch unseren Körper begrenzt. Unser spirituelles Sinnesorgan befindet sich außerhalb unseres materiellen Körpers. Wir erschließen damit praktisch die gesamte Realität. Und dann können wir alles erkennen. Dieses Organ heißt die Seele.

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Kabbala und Missetaten – zwei Dinge, die nichts gemeinsam haben

Frage: Ist jeder Mensch, der in sich die Güte und Liebe zu den Nächsten fühlt ein Kabbalist?

Antwort: Wenn es die richtige Liebe zum Nächsten und das Geben ist, dann ist er ein Kabbalist. Das Problem ist aber, dass wir uns täuschen.. wir denken, wir würden den Nächsten lieben und uns gegenseitig geben. In unserer Welt gibt es aber keine echte Liebe.

Erwiderung: Viele Menschen glauben, gut und liebend zu sein.

Antwort: Das ist ein Fehler. Ein Kabbalist entwickelt in sich mithilfe der kabbalistischen Methodik die spezielle Eigenschaft des richtigen Gebens und der Liebe, und nicht das maskierte „Geben“, das in Wirklichkeit nur ein Zeichen eines größeren und entwickelteren Egoismus ist. Die Eigenschaft der Liebe und des Gebens wird nur über dem Egoismus aufgebaut, sie liegt über unserer Natur. Dann können wir wirklich das fühlen, was sich außer uns befindet. Und außer uns gibt es nur eine Kraft, die Schöpfer heißt. Die Offenbarung seiner Liebe und Güte wird die Höhere Welt genannt. Ein Kabbalist ist derjenige, der das Prinzip der Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst realisiert; das gibt ihm die Möglichkeit, die Höhere Welt wahrzunehmen.

Frage:  Was ist die Höhere Welt?

Antwort: Die Höhere Welt ist die Gesamtheit der Kräfte, Auswirkungen und Einflüsse der Höheren Kraft auf uns. Der Kabbalist sieht Kräfte, die andere Menschen nicht sehen. Er erreicht eine Wechselbeziehung mit der Höheren Kraft, mit allen Teilen, die diese Kraft beinhaltet und die vom Schöpfer kommt. So reagieren wir auf Seinen Aufruf, Ihm zu antworten. Und so werden wir zu Partnern der Natur. Der Kabbalist kommuniziert mit der Höheren Kraft, weswegen er die Realität auf neue Art wahrnimmt. Wenn er sich stets weiter entwickelt, kann er die Welt und das Leben der Menschen verbessern.

Frage: Kann ein Kabbalist sein Potential nutzen und den Menschen Leiden zufügen?

Antwort: Das ist unmöglich. Weil er von Anfang an die Kraft des Gebens und der Liebe empfängt.

Erwiderung: Jeden Monat aber hört man im Radio, dass ein Mann, der Tora studiert, in unlautere Geschehnisse verwickelt ist.

Antwort: Ein Kabbalist ist nicht im Stande, jemandem Schaden zuzufügen. Die Methodik der Kabbala verändert die Natur des Menschen auf  hin zum Altruismus. Zu aller Erst schränkt er seinen Egoismus ein. Die Tora beinhaltet das Licht, das zur Quelle zurückführt, das unsere bösen egoistischen Triebe in gute verwandeln kann. Ein Kabbalist nutzt dieses Licht und korrigiert seine Natur vom Bösen zum Guten. Das bedeutet: wenn ein Mensch einem anderen Schaden zufügt –  ist er kein Kabbalist.

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Ein Kabbalist ist ein einzigartiger Wissenschafter

Frage: Wer ist ein Kabbalist? Was sieht er, das wir nicht sehen? Was fühlt er, das wir nicht fühlen? Besitzt er grenzenlose Macht? Wie wird ein Mensch zum Kabbalisten? Lüften Sie doch die Geheimnisse, in die die Kabbalah gehüllt ist.

Antwort: Ein Kabbalist ist ein einzigartiger Wissenschafter. Er erforscht die Welt und will die Wurzel alles Geschehens erkennen, damit er endlich weiß, wieso alles so ist, wie es ist, woher alles kommt und wohin alles geht. Ein Kabbalist ist ein Mensch, der ein inneres Bedürfnis danach hat, die Welt, in der er lebt, zu begreifen. Er will erfahren, was die Welt von ihm erwartet. Es ist ein Mensch, der mit dieser Frage geboren wird, die in ihm brennt und ihm keine Ruhe gibt: „Wofür wurde uns dieses Leben gegeben? Was ist der Sinn des Lebens? Wofür bin ich geboren?“

Heutzutage interessiert diese Frage viele Menschen. Früher aber stellten sich diese Frage nur Auserwählte. Der erste Kabbalist war „der erste Mensch“, Adam, der vor 5775 Jahren lebte. Adam lüftete diese Geheimnis und schrieb ein Buch. Natürlich lebten auch vor ihm Menschen. Er wird aber „der erste Mensch“ genannt, weil er als erster die innere Struktur der Natur und die verborgene Kraft, die hinter allen äußeren Kräften steht, enthüllte.

Wir leben in einer Realität, in der sich ein Teil offenbart und ein anderer verborgen bleibt. Jedes mal enthüllen wir einen weiteren Teil der Realität und so schreiten wir voran. Es gibt aber auch eine Wirklichkeit, die für immer verborgen bleibt, wenn wir uns nicht ändern. Wir können sie mit unseren Sinnen nicht erfassen. Wir sind begrenzt: Sehen, Gehör, Geruchssinn, Geschmacks- und Tastsinn. Die Realität geht aber weit darüber hinaus. Wir wissen nichts über das, was außerhalb der Empfindungen unserer Sinnesorgane existiert. Wir können sie nur behelfsmäßig erweitern: das Sehen mit Mikroskopen und Teleskopen, das Gehör mit Verstärkern und Ortungsgeräten. Wir erfinden dazu alle mögliche Geräte und Sensoren. In Wirklichkeit aber sind sie nur eine kleine Zugabe zu unseren natürlichen Organen, damit unsere Augen weiter sehen und unsere Ohren besser hören.

Wir wissen gar nicht, welche Sinnesorgane uns fehlen. Die Welt ist viel mehr als das von uns Wahrgenommene – aber wir haben darüber keine Erkenntnis. Die Entwicklung der Wissenschaften jedoch bringt den Menschen zu einem Punkt, wo er fühlt, dass es hinter den Grenzen unserer Welt noch etwas geben muss. Wo aber ist aber die Tür, die dorthin führt?

Nehmen wir an, alle Menschen wären blind. Wir würden irgendwie ohne Sehsinn auskommen, ohne etwas zu vermissen. Wir würden dann auch nicht erkennen, dass uns etwas fehlt! Doch tatsächlich fehlt uns ein wichtiger Sinn – das Gefühl einer höheren Kraft, die alles organisiert und alles lenkt. Wir spüren diese Kraft nicht – und unsere Verbindung zu ihr ist verborgen, als existierte sie nicht. In Wirklichkeit aber fehlt uns die Entwicklung, die uns diese Kraft enthüllen und erkennen lässt.

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Liebe – das eigentliche Paradies

Frage: Viele meiner Freunde fühlen sich unglücklich, weil sie keinen passenden Partner finden. Was muss man tun, um die wahre Liebe zu finden?

Antwort: Zunächst einmal sollten wir aufhören, von den anderen irgendwelche außergewöhnlichen Qualitäten zu verlangen, sondern wir sollten versuchen, einen Menschen zu finden, der versteht, wie man eine Beziehung der Liebe aufbaut. Liebe basiert nur auf Zugeständnissen: auf der Tatsache, dass jeder in Bezug auf den Partner nachgibt und die Möglichkeit genießt, dies zu tun. Du verlangst von dem Partner keine besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge, ganz im Gegenteil, dein Genuss besteht darin, dich vor ihm zu annullieren.

Frage: Welcher Genuss besteht in der Tatsache, dass ich Zugeständnisse mache?

Antwort: Genau das wird Liebe genannt. Wenn du deinem Kind etwas gibst, empfindest du große Freude. Und dasselbe kann in Bezug auf den Ehepartner sein. Nur, dein Kind spürst du viel näher, weil es natürlich ist – du empfindest es wie einen Teil von dir. Und obwohl deine Ehefrau zu dir gehört, existiert sie unabhängig von dir, quasi neben dir und hat ihre eigene Meinung. Aber aufgrund der Korrektur der Liebe musst du versuchen, den Unterschied zwischen deinen und ihren Verlangen zu löschen. Jetzt fühlst du nur deine Verlangen und kaum die Verlangen deines Partners. Deine Verlangen sind dir viel wichtiger als seine. Es steht geschrieben: „Mache Seine Verlangen zu deinen und Er macht Seine Verlangen zu deinen“- dies ist die Bedienung von Liebe.

Unsere Verlangen müssen sich zu Eins verschmelzen. Dies nennt man: “Mann und Frau – die Shechina zwischen ihnen“, als wären sie ein Körper. Es ist alles sehr einfach, wir haben nur nicht die richtige Erziehung. Für die Liebe muss man den Menschen erziehen und in Kursen speziell vorbereiten. Eine solche „Menschen-Bildung“ fehlt der ganzen Menschheit. So lange wir nicht lernen, wie man so eine Beziehung aufbaut, werden wir niemals Glück erreichen.

Frage: Jeder ist auf der Suche nach Liebe, aber wie kann man die Menschen davon überzeugen solche Kurse zu besuchen? Ich glaube nämlich nicht, dass diese Bedingung jemandem gefällt..

Antwort: Das ist so, weil wir uns selbst belügen. Wir denken, wir gewinnen nur dann, wenn wir auf unserem Standpunkt bestehen. Aber wer gewinnt von dieser Selbstlüge? Wir wollen lieben aber nur uns selbst erfüllen, in dem wir unseren Nächsten benutzen. Als Ergebnis spüren wir weder Zufriedenheit noch Liebe. Es ist notwendig den Menschen zu zeigen, wie man sich in der richtigen Form füllt: vollkommen und ewig. Diesen Genuss erlangt man nur durch die Liebe zum Nächsten, denn den anderen kann man immer geben und sie unendlich erfüllen; dadurch gelangt man zum ewigen Genuss. Es ist ein Kreislauf, der immer wiederkehrt. Und ich erreiche dadurch das Gefühl der absoluten, ewigen Liebe.. und mehr sogar: das ewige Leben.

Denn ich schade weder meinem Umfeld noch mir; ganz im Gegenteil, mit meiner Liebe mache ich alle lebendig. Und so gelange ich zu einem kontinuierlichen Aufstieg auf eine höheren Ebene: den Garten Eden. Das ewige Leben. Liebe – das ist das Paradies.

Daher ist es nicht nötig, irgendwo nach Liebe zu suchen, man muss sie  einfach aufbauen.

„New Life“ aus der Folge Nr. 601        30.07.2015

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