Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Bitte um alles, was du willst!

In der Tat ist es nicht wichtig, worum genau der Mensch den Schöpfer bittet. Die Hauptsache ist , er bittet, in jedem Augenblick! Er darf nie vergessen, dass es Niemanden außer Ihm gibt, dass Er Gut und Gutes tuend ist. Auch jede Kleinigkeit, die ihm passiert, muss er mit dem Schöpfer verbinden.

Denn in der Regel denkt der Mensch, es ist noch nicht die Zeit, um Hilfe zu bitten, und dass er selbst etwas aus eigener Kraft heraus tun kann, um Erfolg zu erreichen. Aber das ist falsch! Physische Handlungen sind nicht erforderlich. Die ganze Methode besteht darin, den Schöpfer zu enthüllen!

Und je mehr du dich daher an Ihn wendest, desto mehr fühlst du dich von Ihm abhängig und haftest dich stärker an Ihn an; nach und nach übergibst du die Verantwortung für alles, was dir passiert, an Ihn; somit hast du weniger Kummer. Entsprechend seinem Plan wird Er dich zurückstoßen, wird sich verstecken, dir verschiedene Hindernisse schicken. Aber du gewöhnst dich trotz alldem daran, nach Ihm zu suchen und dich an Ihn zu wenden.

Dies ist der kürzeste und sicherste Weg. Er erfordert von uns keinen besonderen Intellekt, nur Standhaftigkeit. Wenn der Mensch sich so ausrichtet und es mit Hilfe der Gruppe nicht vergisst, und in dem er sich ständig an den Schöpfer wendet, wird er genau wissen, wie man Ihn um Hilfe bittet, wofür und warum. Er erkennt die Natur des Schöpfers, auf welche Bitten Er antwortet und auf welche nicht. Dank dem ständigen Verlangen nach Verbindung, nach einem Dialog mit dem Schöpfer, beginnt der Mensch, Ihn zu kennenzulernen.

Darüber wird gesagt: “Tue alles, was in deiner Macht steht, nur laufe nicht weg!“. Das heißt, man soll um alles bitten, ohne groß darüber nachzudenken. So wie ein kleiner Junge ständig fragt, alles mögliche anfasst und sich an der Mutter festhält: „Gig, gib, gib!“. Nach so einer Bitte folgt die Klärung: Was brauche ich, worum muss ich tatsächlich bitten, wo ist hier eine „Mitzwa“, wo eine „Sünde“, und wo habe ich eine freie Wahl. Und so lernt der Mensch.

Sei nicht verwirrt und glaube, dass alles von dir selbst oder der Umgebung abhängt. Du verbindest die drei Komponente: dich selbst, die Gruppe und den Schöpfer, und richtest dich in die richtige Richtung aus; zu der Höheren Kraft, zu der Abhängigkeit von Ihm. Und dann findest du heraus, wie du beten sollst: Betrifft dein Gebet dich, deinen Nächsten oder für den Schöpfer? Und im Laufe der Zeit klärt sich das.

Aus dem Unterricht aus einem Artikel von Rabash, 17.05.2011

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Die Korrektur der gemeinsamen Seele

Buch Numeri (17:24 – 17:26): „Da nahm Mose alle Stäbe von ihrem Platz vor dem Herrn weg und brachte sie zu den Israeliten hinaus. Als sie die Stäbe betrachteten, nahm jeder den seinen. Darauf sagte der Herr zu Mose: Trag den Stab Aarons zurück vor die Bundesurkunde! Dort soll er aufbewahrt werden als ein Zeichen für alle Aufsässigen. Mach mir auf diese Weise ihrem Murren ein Ende, dann werden sie nicht sterben. Mose tat genau so, wie es ihm der Herr befohlen hatte. So machte er es.“

Das Betrachten des Stabes ist die Adaptation an die Eigenschaften der gemeinsamen Seele, ohne die wir nicht weiter kommen. Die spirituelle Bewegung basiert am Anfang auf der Analyse des Geschehnisses und danach auf dessen richtiger Verwirklichung. Deswegen wird gesagt: haben betrachtet, haben genommen, sind einverstanden und gehen weiter.

Buch Numeri (17:27 – 17:28): „Die Israeliten aber sagten zu Mose: Sieh her, wir kommen um, wir gehen zugrunde, alle gehen wir noch zugrunde. Jeder, der zu nahe an die Wohnstätte des Herrn kommt, stirbt. Sollen wir denn alle umkommen?“

Es ist so, dass der Mensch nicht sieht, wie sich diese Verlangen im korrigierten Zustand zeigen. Denn momentan erscheinen sie in einem umgekehrten Zustand, der Verbindung entgegengesetzt. Wir verstehen nicht, dass keine der in uns existierenden Verlangen und Eigenschaften umsonst erschaffen wurden. Alle werden korrigiert; das Problem liegt nur in der Reihenfolge. Deswegen sollte man erkunden, in welcher Reihenfolge alles erschaffen wurde und wieso es so kompliziert ist.

Es ist nicht wichtig, ob „heute du und morgen ich“, sondern die Reihenfolge des allgemeinen Netzwerks, der Aufbau der gemeinsamen Seele, wie wir alle miteinander verbunden sind. Das erweckt in uns eine Empfindung darüber, dass wir uns in einer Verbindung befinden, die wir langsam zu verstehen beginnen. Wir können das Netzwerk beeinflussen und sehen, wie es sich ändert.

Die Fragen ‚wer bin ich’, ‚wer bist du’, dann er u.s.w. ist die Reihenfolge. So klären wir die wichtigste Absicht des Schöpfers, die Grundlage der Erkenntnis der höhere Welt und nicht die persönliche Korrektur eines kleinen Teils, Verlangens oder Eigenschaft, sondern deren Wechselbeziehung. Deswegen ist alles so kompliziert.

Millionen von Teilen bilden eine Anlage: Kondensator, Widerstände, Transistoren u.s.w. Aber wie werden diese Teile zu einer auf Dauer funktionierenden Kraftmaschine? Durch eine richtig funktionierende Verbindung! Das gleich gilt für die Menschen – nur durch finktionierende Beziehungen zwischen ihnen entsteht Erkenntnis und Kraft. Was bedeutet: „Korrigiere mich!“? Kläre, wo dein Platz im allgemeinen System ist, damit du erkennen kannst, wie du sein sollst, um dich mit anderen zu verbinden.

Die Korrektur kann nicht auf einen Menschen oder eine Eigenschaft begrenzt sein, weil er aufgrund seiner integralen Zusammenarbeit mit allen in der allgemeinen Seele verbunden ist.

Aus der Vielfalt, die sich nach der Zersplitterung der allgemeinen Seele ergab, werden jetzt die nötigen Teile auserwählt: Die einen rücken zur Seite, die anderen nach vorne, ein anderer Teil nach hinten u.s.w. So wird langsam die Seele gebildet: Eine enorme Zahl an Verlangen, Eigenschaften, Absichten.

Aus dem TV Programm „Die Geheimnisse des ewigen Buches“, 27.05.2015

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Kommt und studiert!

Frage: Auf manche Fragen antworten Sie, dass sie nicht so einfach zu beantworten sind und laden die Schüler ein, zu studieren. Was gibt einem Menschen das Studium der Kabbalah?

Antwort: Wenn die Kabbalah eine Wissenschaft ist, ist es klar, dass sie erlernbar sein muss. Meine erste Ausbildung ist die Biokybernetik. Das ist eine spezielle Wissenschaft, die aus der Kybernetik abgeleitet wird – aus der Wissenschaft der Steuerung der biologischen Systeme. Das bedeutet, die Biokybernetik erforscht lebende biologische Systeme. Ich habe die Funktion der Systeme des menschlichen Organismus aus der Sicht der Mathematik, Physik und Chemie studiert. Nicht aus der Sicht der Medizin, sondern wie man diese Systeme mithilfe von Robotern betreiben kann.

Damit habe ich vor 50 Jahren angefangen. Wenn ich ein System, Zeichnungen, Tabellen sehe, fühle ich, dass ich das Material begreife. Die Biokybernetik hat mir sehr geholfen zur Frage zu gelangen: „Was ist der Sinn des Lebens? Dadurch landete ich bei der Wissenschaft der Kabbalah. Ich wollte unbedingt mehr über das übergeordnete System wissen, welches das menschliche Leben steuert. Ich wollte die Zeichnungen und Tabellen dieses Systems sehen. Weil ich schon damals wusste, dass in der Natur nichts zufällig passiert.

Nur das Kind glaubt, dass die Tasse, die er zerbrochen hat, selbst runtergefallen ist. Der Erwachsene versteht aber, dass  wir nicht über unsere Leben entscheiden und wir unser Schicksal nicht verändern können. Das Leben läuft nach dem strengen, von Anfang bis Ende vorbestimmten Scenario. Und ich wollte wissen, wer das alles steuert, ob ich in diesen Prozess irgendwie eingreifen kann oder ob ich lediglich ohnmächtig von einer Strömung mitgerissen werde.

Mit dieser Frage bin ich zur Kabbalah gekommen und habe in der die Lehre der Zehn Sefirot 125 spirituelle Stufen und verschiedene spirituelle Objekte, die Parzufim heißen, entdeckt. Ich war verblüfft, als ich diese erhabene, beinahe 6000 Jahre alte Wissenschaft entdeckt habe, welche genaue Erklärungen über die von oben auf uns wirkende Kraft gibt. Wenn ich von oben gesteuert werde, will ich wissen, wie das funktioniert und ob ich in diese Steuerung eingreifen kann. Ich kann es nicht leiden, dass jemand mich steuert und mich am Ohr packt, den ich nicht einmal sehen kann. Deswegen bin ich mit voller Kraft in das Studium eingestiegen. Im Jahr 1984 habe ich meine ersten Bücher über die Kabbalah geschrieben, um diese Wissenschaft anderen Interessierten näher zu bringen.

Die höhere Kraft ist die Natur, in der genaue, strenge Gesetze wirken. Und nichtsdestotrotz erlaubt die Kabbalah uns, auf einen der Koeffizienten in der Formel des Lebens einzuwirken und damit das Schicksal zu ändern. Es gibt Menschen, die daran interessiert sind, wie sie mithilfe der Kabbalah ihr Leben und das ihrer Verwandten verbessern könnten. Die andere wollen das Leben im ganzen Land verbessern oder sogar die ganze Welt.

Die Kabbalah lehrt uns, woher wir kommen und warum wir genau dieses Schicksal haben. Wieso wir Beziehungen zu bestimmten Menschen haben und wie sich die Beziehungen zu diesen Menschen auf uns und unsere Entwicklung auswirken. Dadurch können wir alle Verbindungen und unsere Wechselbeziehungen erklären.

Das ist eigentlich sehr leicht, wenn man den Mechanismus der Systemsteuerung erlernt hat.

Aus dem Radio Programm 103FM, 01.11.2015

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Ausweg aus der Gefangenschaft

Frage: Lehrt denn die Kabbalah, die Ereignisse, die im Laufe des Tages passieren, richtig wahrzunehmen?

Antwort: Kabbalah lehrt nicht, wie man in diesem Leben zurecht kommt, sondern wie man den Weg in die Höheren Welten findet und erkundet, wo sich diese Tür befindet und wie man sie öffnet, um dorthin zu gelangen.

Frage: Und wenn mich das materielle Leben interessiert? Nehmen wir an, ich habe Probleme bei der Bank…

Antwort: Kabbalah beschäftigt sich mit den Höheren Welten und hilft den Menschen, Signale in unserer Welt dazu zu nutzen, damit sich ihr Leben – auch in dieser Welt – verändert. Diese Methode hilft uns, aus dieser Welt in den nächsten Höheren Zustand überzugehen. Es hängt davon ab, wie man die Kabbalah verwendet. Manche nutzen sie von oben nach unten, andere von unten nach oben. Aber am wichtigsten ist, dass wir unsere Verbindung zur Höheren Lenkung korrigieren, die unsere und spirituelle Welt entwickelt.

Frage: Und wer macht uns unsere materiellen Probleme?

Antwort: Wir reden hier von einem Gesamtsystem, und wenn du das erlangst, dann wirst du sehen, wie du gelenkt und geführt wirst und gleichzeitig wirst du verstehen, wie du dabei selbst Verantwortung übernehmen kannst. Der Mensch beginnt zu verstehen, wo er freien Willen hat und wo nicht. Er entdeckt, dass er bis zu diesem Moment in seinem Leben buchstäblich keine freie Wahl hatte und all seine Bewegungen vorprogrammiert waren.

Doch jetzt kann er dieser Sklaverei entfliehen und Freiheit in dem Maße erlangen, wie er zu erkennen und zu verstehen beginnt, das Programm der Höheren Lenkung zu realisieren. Er verbindet sich mit ihr wie ein Faktor in einer perfekten mathematischen Gleichung. Und all seine Probleme in seinem materiellen Leben wie Berufswahl, Wohnsitz, Lebenspartner usw. werden von selbst gelöst. Am Ende entsteht in ihm ein völlig anderes Werte-System, entsprechend dem er seine Pläne ändert.

Lektion aus dem Russischen, 20.09.2015

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Wegweisender Stab

Dann sprach der Herr zu Mose:

Num. 17,17: Rede zu den Israeliten und lass dir jeweils von einer Großfamilie einen Stab geben, und zwar von der Großfamilie des Stammesführers, im Ganzen also zwölf Stäbe, und schreib ihre Namen darauf! Num. 17,18: Auf den Stab Levis schreib den Namen Aaron; denn auf jede Großfamilie eines Stammesführers kommt ein Stab. Jeder der Oberhäupter der 12 Stämme („shwatim“) hatte seinen Stab. Der wegweisende Stab ist eine Idee, die den Menschen leitet und an ein Ziel bindet. Alle Stämme haben ein Ziel, aber verschiedene Wege. Das Endziel ist die vollkommene Verbindung mit dem Schöpfer, wenn der Pharao und alle Stämme sich im Schöpfer verbinden.

Jeder Stamm hat seinen Stab, d. h. seine Richtlinie, seine Aufgabe, die er erfüllen soll. Der Stamm ist etwas sehr abgegrenztes mit der Regel, dass es zu keiner Ehe zwischen verschiedenen Stämmen kommen und keine Vermischung geben darf. Und erst später, als die Juden schon im Land Israel waren und von der spirituellen Stufe gefallen sind, waren solche Ehen erlaubt, denn nur in der völligen Vermischung miteinander und in relativer Vermischung mit den Weltvölkern darf man mit der vollen Korrektur beginnen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren gemischte Ehen nicht erlaubt, weil jedes Verlangen seinen streng fixierten Zweck hat: entweder ist es der männliche oder der weibliche Teil des Verlangens. Und die Ehen damals wurden in strengem Zusammenhang mit  der allgemeinen Bewegung zur Korrektur geschlossen und durch die Stammesführer bewilligt.

Deswegen fragt bei den orthodoxen Juden auch in unserer Zeit keiner, wer wen heiraten soll. Das Paar wird zusammengeführt und man heiratet. Sie leben miteinander und lassen sich nie scheiden. In diesem Fall sind die Eltern das Stammesoberhaupt. Früher aber wurde alles auf der spirituellen Ebene gelöst und mit der spirituellen Bewegung verglichen. Denn damals war klar, wofür die Menschen leben.

Frage: Was bedeutet: Die Stammesführer haben ihre Namen auf dem Stab geschrieben?

Antwort: Mit dem Schreiben der Namen auf dem Stab deklarieren die Stammesführer: ich existiere nur für die Bewegung zur Verbindung mit dem Schöpfer. „Ich“ heißt die Gruppe von Menschen, die sich zu einem so genannten Stamm verbinden.Mit anderen Worten verkünden die Stammesführer mit dieser Aktion die Verbindung miteinander in der Bewegung zum Ziel. Und damit man sich erneut überprüfen und dieses Ziel genauer bestimmen konnte, gaben sie ihren Stab an Aaron. D.h. sie unterwarfen sich der höheren Entscheidung.

Jetzt sollen sie noch mal bestätigen, dass Aaron ihr Führer ist, dass der Stamm Levi der Oberstamm ist und alles regelt und alle lenkt. Und deswegen unterwerfen sie sich mit der Abgabe der Stäbe sozusagen dem höheren Gericht.

Aus der TV-Serie „Geheimnisse des ewigen Buches“ 27.05.2015 – Zum Buch (amazon)..

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Wie kann man die Situation in Israel verändern: Wer hat die Schlüssel zum Glück der Welt?

Frage: Worin besteht die Mission der Juden?

Antwort: Die Wissenschaft der Kabbala – die Wissenschaft der höherer Lenkung – erklärt, dass wir uns unter der Lenkung des höheren Systems der Kräfte befinden. Und diese Kräfte wirken auf uns so, dass sie zu einer größeren Integration gelangen und sich immer mehr gegenseitig abschotten. In diesem Zusammenhang entwickelt sich die Menschheit nicht nur in die Höhe und Breite, sondern in der Verbindung zwischen einander. Deswegen erschienen in der Welt nicht nur die Wissenschaften und Künste sondern auch das Internet.

Und das Wichtigste: es haben sich ökonomische, kaufmännische und politische Systeme entwickelt, damit wir uns miteinander verbinden können. Diese Verbindung aber soll gut sein, auf Gegenseitigkeit basieren und dem allgemeinen Wohl dienen. Im Gesetz des integralen System existiert nur ein Parameter, zu welchem alles streben soll – maximale gemeinsame Gesundheit, wie in einem gesundem Organismus, in welchem alle Systeme im Einklang miteinander arbeiten.

Und trotz aller Gegensätze in der Natur dieser Systeme (z. B. unterscheidet sich das lymphatische System vom Blutsystem und Nervensystem) arbeiten sie in gegenseitiger Ergänzung zu einander. Daraus resultiert die Gesundheit des ganzen Organismus.

In unserer Welt können wir die beiden Systeme nicht ausgleichen. Unbelebte, pflanzliche und tierische Stufen der Natur existieren automatisch in solcher Symbiose.

Die Natur des Menschen hingegen hat ihn über dieses System gestellt. Er soll sie verstehen, absorbieren, sich integrieren und richtig benutzen. Die Natur zwingt uns, dieses System zu beherrschen doch wir wollen das nicht richtig tun.

Und weil das Volk Israel sich nicht für das allgemeine Wohl verbinden will, ist es die Ursache aller Probleme in der Welt. Die Menschheit fühlt das instinktiv und gibt uns deswegen die Schuld. Und so wird sich mit der Ausbreitung der Probleme in der Welt der Druck auf uns vergrößern.

Frage: Aber wieso geschieht es genau etzt?

Antwort: Um das zu verstehen, sollte man das System der Lenkung der Welt studieren. Das ist genau so, als wenn du dich an einen Arzt wendest und er findet dutzende Probleme bei dir. Der Patient kann nicht immer verstehen, welche Krankheit er hat. Er kriegt eine Arznei verschrieben und geht nach Hause.

Hier aber ist eine Pille, die für die kranke Menschheit einen ideologischen Charakter hat. Das Problem liegt darin, dass wir absichtlich diese Pille einnehmen sollen, weil jeder von uns auf die Stufe des Menschen steigen und nicht auf der Stufe des „Tieres“ bleiben sollte, obwohl er das gar nicht will. Die Natur aber zwingt uns zu einer rationalen Empfindung des Kernpunktes und wir können nicht ausweichen; wir werden das allumfassende System der allgemeinen Lenkung enthüllen.

Und das besagt: Wenn ihr die richtige Verbindung miteinander schaffen wollt, die auf dem Prinzip der Nächstenliebe basiert, bringt ihr das ganze System in Gleichgewicht. Dann werden rechte und linke, negative und positive Kräfte der Natur sich gegenseitig ergänzen und in Balance kommen. Das ist unser Ziel. Bringt die ganze menschliche Gesellschaft zur Nächstenliebe und die ganze Natur wird sich beruhigen und ins Gleichgewicht mit dem Menschen gelangen.

Dafür aber muss sich der Mensch verändern. Er muss „erzogen“ werden, man sollte sich Zeit für ihn nehmen ihm alles genau erklären. Solange wir das integrale System der Erziehung nicht anwenden, damit die Menschen es verstehen und sich miteinander verbinden, werden wir nichts schaffen!

Du fragst sich: „Wie kann man 8 Mrd. Menschen verändern? Wie schafft man das?“ Das erklärt die Wissenschaft der Kabbala. Sie sagt, dass die ganze Menschheit wie eine Pyramide aufgebaut ist. Und die Spitze dieser Pyramide ist das Volk Israel. Wenn dieses Volk damit anfängt, sich integral zu verbinden, wirkt das automatisch auf die ganze Welt. D. h. das Volk Israel wird zum „Licht für die Völker der Welt“.

Und dann wird alles gut: Es verschwindet der Antisemitismus, der Hass auf Juden, und wir werden sehen, wie die ganze Welt sich plötzlich gut zu Israel verhält. Denn anstatt des Bösen wird das Volk Israel die Güte in der Welt verbreiten.

Es wird von uns nichts anderes erwartet. Deswegen werden wir ständig beschuldigt. Die ganze Welt beschäftigt sich mit einem kleinem Volk, mir einem kleinen Land – Israel. Wir empören uns ständig: „Wie ist es möglich?! Was macht UNO?!“ und die Uno befasst sich nur damit. Was macht UNESCO? UNESCO tritt ständig gegen uns ein. Alle Zeitungen der  Welt sind voll mit Artikeln gegen Israel. Das bedeutet, dass jedes Land und jeder Mensch in der Welt im Verhältnis zu seiner Entwicklung zu spüren beginnt, dass sich der Schlüssel zum Glück der Welt in Israel verbirgt. Und davon sprechen alle kabbalistische Quellen.

Aus dem TV Programm „über die Situation in Israel“ 14.10.2015 [#168260]

 

Globaler Tsunami

Jede Katastrophe geht auf das Konto Israels.

Frage: Manche Menschen scheinen sich darüber zu freuen, dass Europa nun mit muslimischen Flüchtlingen überschwemmt wird. Sie denken anscheinend, Europa verdiene dies. Was denken Sie darüber?

Antwort: Man sollte mit Schadenfreude zurückhaltend sein. Ausserdem werden letztendlich alle Ärgernisse auf uns zurückfallen.

Es wird deutlich, dass die Ursache jeglichen Leides der Welt früher oder später auf uns – und nur auf uns – geschoben wird. Gleiches gilt für die momentane Flüchtlingswelle. Nur wir werden dafür zur Verantwortung gezogen werden. Afrikaner, Asiaten und Europäer werden auf uns zukommen und sagen: „Ihr seid schuld an unserer Notlage. So empfinden wir das.“

Die derzeitigen globalen Ereignisse sind nur die Vorbereitung darauf, Israel zu attackieren. Egal, wo welche Katastrophe passiert und wer darin verwickelt ist. Ein Sturm an Verzweiflung, Verbitterung und Hilflosigkeit nähert sich mit Riesenschritten. Er wird uns wie ein Orkan treffen, wenn wir nicht an einem Gegengift arbeiten.

Karten auf den Tisch

Die Kabbalisten überliefern uns, dass wir dem sich nähernden Disaster voraus sein sollten. Wir müssen die Menschheit darüber informieren, die Karten auf den Tisch legen und uns gemeinsam „in einen Menschen mit einem Herzen“ verwandeln.

Es gibt keine Alternative; es kommt aus der Natur, der Höheren Kraft. Und es gibt eine Methode, die unsere grundlegende Beziehung zur Natur verbessern kann. Diese „Wissenschaft der Einheit“ ist die Weisheit der Kabbalah. Wir sollten sie in unseren Alltag integrieren und aus ihr zum Wohle Aller Vorteile ziehen.

Die ganze Menschheit ist eine Familie, es sind die Nachfahren der alten Babylonier. Lasst uns gemeinsam handeln, denn andernfalls werden sich unsere Zustände verschlimmern und wir werden uns gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Es ist nicht möglich, nichts zu tun und nur tatenlos zuzusehen, wie die anderen leiden. Wir müssen Verantwortung übernehmen, wenn auch nur aus dem einzigen Grund, dass kein Weg daran vorbei führt.

Die allgemeine wechselseitige Abhängigkeit ist heute offensichtlich. Wir können unserer Natur nicht entkommen, selbst wenn wir uns am entlegensten Ort der Welt verstecken. Schon bald werden die Wellen eines gigantischen Tsunamis den ganzen Planeten treffen.

Willkommen in Afrika?

Zusätzlich haben wir keine Ahnung über das Ausmaß potentieller Naturkatastrophen oder Finanzkrisen. Und trotzdem könnten sie jeden Moment eintreffen und unseren Lebensstandard auf ein Niveau zurückwerfen, das schlechter ist als jener der Dritte Welt Länder.

Letztere sind heute zumindest in der Lage, andere Länder um Hilfe und Unterstützung zu bitten. Doch ein globaler Kollaps könnte dazu führen, dass Geld wertlos wird und es niemanden mehr gibt, an den man sich wenden kann.

Eine Familie, die in einer Lehmlütte zusammen mit einer Ziege lebt und ein winziges Stück Land besitzt, wird irgendwie überleben. Doch wie wird ein Europäer ohne Arbeit und Einkommen überleben? Diese Armut wäre noch viel leidvoller, da die Menschen der westlichen Welt nicht wissen, wie man ohne etwas überlebt.

Es steht geschrieben: „Ich erschuf den bösen Trieb und ich erschuf die Tora als Gewürz.“ Am Ende werden die globalen „Tsunamis“, wie wir sie heute sehen, unsere „alte Welt“ auslöschen, damit wir beginnen, das Gewürz – die Korrektur – zu verwenden. Nur so gelangen wir in eine neue, glücklichere Welt.

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From KabTV’s “A New Life” 8/28/15

 

Unbefangener Blick auf die Welt

Es gibt Handlungen, die ein Mensch ausführen muss, indem er seine egoistische Natur ändert. Weil sie uns zwingt, nur uns selbst zu lieben und zu schmarotzen, ohne jeglicher Rücksicht auf das Leiden der Nächsten. Genauso vernachlässigen wir den Schöpfer. Hätten wir nicht die Furcht vor einer höheren Kraft, hätten wir überhaupt keine Gedanken an sie verloren.

Es gibt aber die Verhüllung und daher weiß ich nicht, was mit meinem Leben geschieht, mit meinen Kindern, den Verwandten, mit mir selber. Werde ich noch im nächsten Augenblick am Leben sein und was wird mir der nächste Tag bereiten? Deswegen mache ich eine Berechnung und entscheide mich dafür, mich gut zu benehmen, weil sich das für mich lohnt.

Von Seiten des Schöpfers gibt es gewisse Verbindlichkeiten in Bezug auf Menschen, das bedeutet wenn der Mensch sich richtig benimmt, verhält sich der Schöpfer zu ihm wohlwollend. Es gibt aber noch eine andere Voraussetzung, die uns verpflichtet, uns nicht nur zum Schöpfer gut zu verhalten, sondern zur ganzen Welt: zur unbelebten Natur, Pflanzen, Tieren und Menschen. Man soll sich zu seiner Umwelt so benehmen, als ob man letzter wäre, deswegen wurde gesagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Der Nächste ist alles, was mich umgibt.

Stellen Sie sich vor, Sie verhielten sich zu allem, was Sie umgibt, genauso wohlwollend wie zu sich selbst. Dann spüren Sie vielleicht den Unterschied zwischen sich selbst und dem, was außer Ihnen existiert. Alles – Steine, Pflanzen, Tiere, Menschen sind Sie selber. Sie spüren, dass die umgebende Welt, das ganze Universum eine Einheit ist, in der auch Sie ein Teil sind. Wenn wir zu solchem Zustand kommen, heben wir alle Grenzen auf und erwerben ein zusätzliches Sinnesorgan, das uns ermöglicht, das zu erkennen, was uns umgibt.

Man empfand die Außenwelt immer durch die eigenen Augen, bewertete alles entsprechend der Vorteile, die man aus den Dingen ziehen konnte. Und jetzt hebt man den Egoismus auf, die eigene parteiische Meinung und fühlt die Außenwelt. Man spürt plötzlich, dass man mit der Außenwelt zu Einem verschmilzt, was die höhere Welt oder Garten Eden heißt. Die Welt ist voll Energie, Licht, Leben, Vergnügen. Es gibt nur das höhere Licht, das sich in absoluter Ruhe befindet. Es gibt keine Grenzen und keine Zeit.

Sie entkommen der Begrenzung dieser Welt und Ihren egoistischer Empfindungen und erfahren eine neue Realität, die nicht von Ihrem Egoismus begrenzt ist. Wenn Sie diese Empfindung erreichen, wo die ganze Welt zu Einem wird, wo sich die höhere und niedere Welt verbinden, erkennen Sie die Wahrheit, für welche Sie in dieser Welt existieren.

Aus der TV Sendung „neues Leben“ Nr. 627, 17 September 2015

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Den Sinn des Lebens offenbaren

Frage: Was würden Sie einem Menschen raten, der den Geschmack am Konsum, an Wissenschaft und Kultur – überhaupt an allen herkömmlichen Werten verloren hat und spürt, dass es da keinen Sinn gibt?

Antwort: Ich kann ihm raten, sich auf die nächste Entwicklungsstufe der Menschheit einzulassen, allen mit der Hand zum Abschied zu winken, sich in den Zug zu setzen, der ihn zu neuen Erkenntnissen bringt und den Bahnsteig unserer Welt zu verlassen. In diesen Zug wird er einer ernsthaften inneren Korrektur unterzogen, innere Veränderungen finden statt und er wird der nächsten Stufe angenähert, erlangt zusätzlichen Werkzeuge an Verständnis, Wissen, Erkenntnis und Wahrnehmung. In unserer Geschichte gibt es viele Beispiele von Kindern, die im Wald unter wilden Tieren aufwuchsen; sie sind einer „Umerziehung“ kaum mehr zugänglich.

Was auch immer man mit ihnen machte, sie blieben Tiere. Sie waren nicht einmal in der Lage, die menschliche Sprach zu lernen. Sie schlafen und bewegen sie wie Tiere. Von solchen Fällen wird heute noch in den wissenschaftlichen Fachzeitschriften berichtet. Das Gleiche passiert mit uns. Von der gegenwertigen Gesellschaft umgeben, sind wir wie die Tiere nicht in Lage, uns selbst zu korrigieren; wir spüren im Innersten, dass wir in diesem Zustand nicht mehr bleiben können. Doch wie kommt man heraus?!

Es ist unsere Aufgabe, eine kleine halbgeschlossene Gesellschaft aufzubauen, die nicht vollständig von der anderen getrennt ist, aber in sich auf einem anderen Prinzip aufgebaut ist – dem Prinzip der gegenseitigen Hilfsbereitschaft, Kommunikation, Erziehung und Aneignung von natürlichen Eigenschafften, die in uns ursprünglich vorhanden waren und wieder neu entwickelt werden müssen. Da wir aber unter „Tieren“ aufwuchsen, sind wir selbst Tiere; deswegen müssen wir unter Menschen, damit wir zu Menschen werden. Dies ist ein großes Problem, aber ich denke mit Hilfe der modernen Informations- und Kommunikationsmitteln können wir das lösen. Zumindest die Notwendigkeit wächst hierzu nach und nach.

In unserer Zeit wird allen klar, sich materiell zu erfüllen, ist heute kein großes Problem mehr. Und dennoch entsteht im Inneren des Menschen ein Vakuum, das gefüllt werden will. Doch mit Hilfe der bestehenden Mittel ist eine „Füllung“ nicht mehr möglich. Wir fühlen uns weder durch Wissenschaft, Kultur oder sonst noch etwas erfüllt. Wir müssen auf jeden Fall verstehen, warum wir existieren. Und nicht nur verstehen, sondern im Kontakt mit dem wahren Sinn des Lebens kommen. Es erzeugt ein Gefühl der ewigen und vollkommenen Existenz. Darunter befindet sich die eine tierische Existenz – das Leben im Körper. Darum beginnt die nächste Phase und letztendlich kommen wir zum Ewigen Zustand. Was alles passieren wird, kann ich nicht genau sagen. Aber wir sehen bereits Veränderungen und jede nachfolgende Form wird aus der vorherigen geboren.

Anmerkung: Das klingt ziemlich optimistisch vor dem Hintergrund der allgemeinen Hoffnungslosigkeit.

Antwort: Diese Hoffnungslosigkeit ist richtig und positiv. Ausgerechnet sie gibt dem Menschen den Impuls für die nächste Stufe der Entwicklung. Die Geschichte ist voll von diesen Zeugnissen. Schauen Sie, was wir während unserer Entwicklung durchlebt haben: Epidemien, Seuchen, Völkerwanderungen, Klimaschocks, Naturkatastrophen und so weiter. Heute passiert alles viel intensiver und bringt uns schneller voran. Also, ich persönlich bin ein Optimist.

Aus der TV Sendung „Die letzte Generation“, Nr.16, 19.08.2015

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Wundervolle Welt der Zukunft

Die Wissenschaft der Kabbalah enthüllt sich genau in unserer Zeit, weil wir uns am Ende der 6000-Jährigen Periode der Menschheitsentwicklung befinden. Wir zählen 5775 Jahre seit der ersten Enthüllung des Schöpfers an einen Menschen. Deswegen sollten wir durch das Wissen, das in dieser Wissenschaft steckt, allem Leid entkommen und ein völlig anderes Leben anfangen. Wir sehen, wie die höhere Lenkung auf uns wirkt und uns von Mal zu Mal in schwierigere Zustände führt. Das alles dient dazu, dass wir uns überlegen, wie wir unser Leben erleichtern und verbessern können.

Baal Sulam schreibt im Artikel „Vorwort zum Sohar“, dass „das erwünschte Ziel des Schöpfers im Geben des Genusses an die Geschöpfe liegt, damit sie Seine Erhabenheit und Güte erkennen und von Ihm den ganzen Genuss empfangen, den Er für sie vorbereitet hat. Aber wo ist dieser „Genuss“? Jeder Mensch fragt sich: „Wo ist diese Güte? Eigentlich sollte es mir besser gehen!“ Es kommt daher, weil wir in unseren 5 Sinnen verweilen und durch sie begrenzt sind; wir können nicht begreifen, was der Schöpfer für uns vorgesehen hat. Dieses Leben, in dem wir jetzt existieren, ist mit unserem Körper verbunden – an ihn gebunden. Und das wunderschöne Leben und Wohl, von dem oben die Rede ist, bezieht sich auf unsere Seele.

Frage: Heißt das die „zukünftige Welt“?

Antwort:  Ja. Es wurde aber gesagt: „Deine Welt wirst du noch in diesem Leben sehen“. Wir sollen hier, in diesem Leben, diese Welt begreifen. Die zukünftige Welt gewinnt der Mensch nicht nach seinem Tod, sondern hier, in dieser Welt. Wir befinden uns auch jetzt bereits in der unendlichen Welt – Ein Sof – fühlen das aber nicht, weil unsere 5 Sinne uns in dieser winzigen Schale einschließen, die „diese Welt“ heißt.

Wenn wir unsere Sinnesorgane mithilfe der Wissenschaft der Kabbalah erweitern, treten wir sofort aus den Grenzen dieser Welt aus und fühlen die zukünftige Welt, in der sich alle Genüsse, die der Schöpfer für uns vorgesehen hat, enthüllen. Baal Sulam schreibt im Artikel Nr. 75 „Die kommende Welt und diese Welt“ aus dem Buch Shamati: „Es gibt die kommende Welt und diese Welt. Die kommende Welt heißt „Glauben“, und diese Welt heißt „Erkenntnis“. Von der kommenden Welt wurde gesagt: „Sie werden essen und genießen“, das heißt, in diesem Zustand kann man unbegrenzt genießen, weil es für das Empfangen mit dem Glauben keine Grenzen gibt.

Glauben heißt diese neue Kraft, die wir mithilfe der Kabbalah erlangen. Wir bekommen die Kraft des Glaubens – das spezielle Sinnesorgan, mit dessen Hilfe wir die Grenzen dieser Welt öffnen und nach draußen durchbrechen; wir fangen an zu spüren, was sich hinter den Grenzen befindet. Wir erweitern die Welt – genauso wie ein Kind sein Zimmer verlässt und in die grandiose Welt hinaus geht. Deswegen wurde gesagt: „Deine Welt siehst du in diesem Leben“.  Genau hier und jetzt!

Aber das Erlangen mithilfe des Begreifens hat seine Grenzen, weil es in der Schöpfung selbst passiert, und die Schöpfung begrenzt das, was gegeben wurde. Deswegen ist der Zustand „diese Welt“ begrenzt.

Frage: Von welchen Grenzen spricht hier Baal Sulam?

Antwort: Wenn wir aus unseren 5 Sinnen austreten und das zusätzliche Sinnesorgan erlangen, welcher Sinn des Gebens oder Sinn der Liebe heißt; dadurch erheben wir uns auf die nächste Ebene. Und diese Ebene übersteigt jene, auf der wie unser herkömmliches Leben empfinden. Das nennt man Erlösung – wenn man diese Welt verlässt wie einen Kerker, durch welchen alles begrenzt ist: Zeit und Raum; hier kann man sich nicht vom Leiden trennen, man fühlt sich eingeengt – doch dann tritt man in eine weite und wunderschöne Welt hinaus.

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