Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Das Spiel des Schöpfers mit dem Menschen

Frage: Es heißt, dass der Schöpfer mit dem Leviathan spielt. Was bedeutet das?

Antwort: Der Leviathan symbolisiert eine gemeinsame Schöpfung- Milliarden von Menschen.

Frage: Sind also all die Ereignisse, alles, was durch mich hindurchgeht, alles, was ich fühle – ein Spiel des Schöpfers mit mir?

Antwort: Natürlich. Damit man anfängt, sich die Welt als etwas vorzustellen, das man mit dem Schöpfer verbindet.

Frage: Aber warum spürt der Mensch nicht, dass es eine Macht gibt, den Schöpfer, der mit ihm spielt?

Antwort: Soweit ist der Mensch noch nicht gekommen. Diesen Zustand muss er noch erreichen. In der Zwischenzeit akzeptiert er von allem, was aus der Welt auf ihn zukommt, nur das Nötigste für seine Existenz, d.h. er lebt ganz normal als gewöhnlicher Mensch in unserer Welt.

Was bedeutet normal? Wenn er alle seine Bestrebungen darauf ausrichtet, die Höhere Welt und den Schöpfer zu offenbaren. Dann bekommt er unfreiwillig, auf natürliche Weise, alles was er braucht. Er beschränkt sich nicht, er will nicht mehr, da alle seine Gedanken über seinem tierischen Körper stehen. Dann strebt er zum Schöpfer und fühlt Ihn.

Aus dem TV-Programm „Grundlagen der Kabbala“, 25.03.2019

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Immer mit mir – Teil 67

                                        Exil

Wenn es keine äußeren Störungen und keine Notwendigkeit gab, „sich aufzuspielen“, konnte RABASH in einen solchen inneren Zustand eintreten, in dem er den Körper praktisch nicht spürte, es störte ihn nicht, er war in sich gekehrt. Er konnte kaum hören, was um ihn herum geschah, er lebte alles im Innern durch. Es war keine Meditation, es gibt so etwas in der Kabbala nicht, es war eine spirituelle Vertiefung. Diesen Zustand von ihm belauerte ich in Tiberias.

Es war eine halbe Stunde her, vielleicht mehr. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Einerseits verstanden wir, dass wir ohne seiner Erlaubnis nicht kommen durften, andererseits hatte ich das Gefühl, dass ich ihn in diesem Zustand nicht lassen konnte.

Und dann erschien Rebe. Er war schon anders, „lebendig“, seine Augen sahen uns neugierig an. Er fragte: „Na, was macht ihr da?“ Wir fingen an ihm zu erklären, dass wir ihn überhaupt nicht stören wollten, dass wir beabsichtigten, in Tiberias unsere Freunde Versammlung durchzuführen, und kamen zugleich ihn zu besuchen. Wir dachten, wie ist es denn, in Tiberias zu sein, ohne vorbeizukommen?

Wir alle sahen RABASH an. Er machte eine ordentliche Pause, sah uns wieder an… und sagte: „Lasst uns das Mahl vorbereiten“.  Uns allen taute das Herz auf, wir waren so glücklich, alle lachten. Aron Brisel, ein Spezialist für Mahlzeiten, schickte jemanden auf den Markt, einer kochte bereits Wasser, ein anderer schnitt Gemüse, und wir alle hatten das Gefühl eines Festes.

 

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Fortsetzung folgt…

Neue Geschichte, nach dem Programm der Natur

Das Coronavirus hat uns auseinander gebracht und uns spüren lassen, wie weit wir voneinander entfernt sind. Es enthüllte uns die Wahrheit darüber, wie wir versuchen, uns zu trennen, während wir gleichzeitig komplett voneinander abhängig sind.

Das Virus gibt uns also die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie unsere richtige Verbindung aussehen müsste. Wenn wir Menschen vereinen und in ihnen einen guten und starken Wunsch nach dem richtigen Ziel erwecken, dann verändert das unsere Geschichte, unseren Zustand.

Demonstrationen, Proteste oder Forderungen werden nicht dazu beitragen, die Situation auf eine andere Weise zu verbessern. Schließlich hat die Regierung keine Möglichkeit, den Menschen das zu geben, was sie wollen. Wir können noch mehr Geld drucken, aber es wird nichts zu kaufen geben. Das Wichtigste ist daher die Gesellschaft richtig zu organisieren und vor allem, alle Menschen mit Nahrung, Medikamenten, Kleidung und Obdach zu versorgen.

Auf diesem Wege werden wir nach und nach den Menschen mit dem Nötigsten versorgen, damit er mit seiner Familie und seinen Kindern existieren kann. Es werden andere Schläge und Viren kommen und uns zwingen, uns zu wehren und unser Leben richtig aufzubauen. Wenn all dies von oben kommt, wird es sicherlich zu guten Veränderungen führen.

Jedes System: Sozialismus oder Kapitalismus wird destruktiv, sobald es sich in den Egoismus des Menschen kleidet. Das sowjetische Volk hat viel mehr unter dem Sozialismus gelitten als andere Völker unter dem Kapitalismus. Ein Beweis dafür ist, dass sie schließlich ihren Sozialismus aufgegeben und zum Kapitalismus übergegangen sind, der an sich nicht gut ist, aber immer noch besser als das, was es gab. 

Der Sozialismus, über den Baal HaSulam schreibt, setzt etwas ganz anderes voraus: eine Gesellschaft, eine Gesellschaftsordnung, die sich in erster Linie um das Volk kümmert. Das hat nicht funktioniert und das wird nie funktionieren, wenn es sich in den Egoismus des Menschen kleidet. Nur wenn der Mensch von seiner egoistischen Natur befreit und in ihm die Fürsorge für andere, für das Volk gebildet wird, dann wird es funktionieren.

Es ist aber unmöglich, den Egoismus aus einem Menschen zu entfernen, denn diese Kraft wurde vom Schöpfer in ihn eingebettet. Ausschließlich mit Hilfe der integralen Erziehung und des höheren Lichts ist es möglich, diesen Egoismus so zu organisieren, dass er richtig funktioniert. Dies erfordert die Unterstützung der ganzen Gesellschaft und des höheren Lichts.

Wir leben in der letzten Generation vor der Korrektur, aber sie kann noch viele Jahre andauern. Wir werden lernen müssen, wie wir die Methode der Korrektur in der Menschheit umsetzen können, die von Geburt an egoistisch ist, und deswegen ist jede Form der Gesellschaft nur in der Theorie schön: Sozialismus, Kapitalismus, Kommunismus verwandeln sich in der Praxis in Egoismus und werden deshalb keinen Erfolg haben.

Unsere Natur zu korrigieren und die Gesellschaft richtig zu organisieren ist nur durch das Licht, das zur Quelle zurückführt, möglich. Wir selbst werden nichts tun können, unsere Aufgabe besteht nur darin, das Licht anzuziehen, das zu der Quelle zurückführt, und es wird das für uns machen.

Wenn wir die egoistische Menschheit mit der höheren Kraft verbinden, die den Egoismus korrigiert, werden wir ein richtiges, gutes Ergebnis erhalten, das über dem Egoismus steht. Dafür müssen wir eine große Gruppe von Pionieren organisieren, die allen anderen zeigt, wie es weitergeht.

Nur so kann man Fortschritte erzielen, entsprechend dem in der Natur vorhandenen Programm, und nicht nach dem Programm, das auf einer Ausschusssitzung erfunden wurde. Es gibt bereits einen solchen Präzedenzfall in der Geschichte, denn in der Zeit des Sanhedrins gab es zwischen dem Ersten und Zweiten Tempel Zeiten, in denen die Gesellschaft nach den richtigen Gesetzen lebte.

Aus dem Unterricht „Verbindung der Gesellschaft in der letzten Generation“ von 20.04.2020

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Eine bessere Menschheit braucht fürsorgliche Mütter

In Thrive Global veröffentlicht: “ Eine bessere Menschheit braucht fürsorgliche Mütter „

Die Wehen der Menschheit könnten eine gesunde Welt hervorbringen

Nach der aktuellen Pandemie gibt es keine entscheidendere Kraft für die Geburt einer neuen Gesellschaft, als die Kraft einer Mutter. Die Welt zeigt sich uns als ein integrales, globales System. Dieses System zwingt uns einander so zu behandeln, wie es Mütter im Allgemeinen tun. Und damit schaffen wir ein Umfeld, das von Selbsthingabe und Liebe erfüllt ist

Der Muttertag ist als eine Erinnerung an die wichtige Rolle der Frauen fest im Kalender verankert. Die Frauen brachten Generationen zur Welt und gerade in der Mutterschaft liegt eine besondere Kraft, die die Realität zum Besseren wenden kann.

Der weltweite Ausbruch von COVID-19 hat den Prozess der Geburt einer neuen Realität beschleunigt. – Michael Laitman

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Beschleunigung der spirituellen Reifung

Frage: Der berühmte Biologe Robert Sapolski sagte: „ Verändere ein von zehntausend Gene und es wird dramatische Veränderungen in der Persönlichkeit geben“.

Wie wirkt sich die Entwicklung der Seele, am Beispiel eines Zehners auf das gesamte System aus?

Antwort: Wir können die Entwicklung der Seelen im gesamten Systems, beeinflussen und sie in den Zustand „Adam“ -aus dem Wort „Dome“ (wie der Schöpfer), versetzen.

Wenn wir das aus eigener Kraft heraus schaffen, werden wir schneller vorankommen. Wir kommen nicht schneller unter den erzwungenen Schlägen der Natur voran, die man als Stock des Glücks bezeichnet, sondern nur wenn wir uns beeilen, selbst zum Ziel zu kommen.

Das ist die einzige Möglichkeit unsere Entwicklung zu beschleunigen. Wir kommen so von dem Stock, der uns von hintern schlägt los. Es ist wie bei einem Kind das lernen möchte und dabei nicht gezwungen werden sollte.

Unser Endzustand ist bereits vollkommen, wir sind schon darin, spüren es aber noch nicht. Wir müssen den ganzen Weg zurücklegen, um gewisse Zustände, Erfahrungen, Erkenntnisse zu sammeln, damit wir diesen Endzustand bemerken.

Frage: Hängt die Beschleunigung von uns ab?

Antwort: Es hängt davon ab, wie wir uns verbinden.

Kongresse, und unser Zusammensein (auch virtuell), beschleunigt unsere spirituelle Reifung. Wir sollten es immer öfter tun.

Aus dem Unterricht, 09.02.2020

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Sollen wir uns um die Gesundheit des Planeten Sorgen machen?

Frage: Ist es lohnenswert, sich um die Gesundheit des Planeten zu sorgen, sich zu kümmern, dabei nicht zu übertreiben und keine Chemikalien zu verwenden?

Antwort: Die Kabbala spricht nicht darüber. Sie sagt, dass man sich für das Erreichen des höchsten Ziels einsetzen soll. Es wird dann wieder alles andere normal, wird richtig und natürlich. Die Arbeit muss sich um die Korrektur der Seele drehen.

Machen Sie nur das! Verlieren Sie keine Zeit mit dem Naturschutz und allem anderen! Sie brauchen es nicht! Sie wissen nicht welche Gesetze hinter all dem stehen.

Wenn Sie versuchen Ihre Seele zu korrigieren, schließen Sie damit alle anderen Bedingungen zur Korrektur der Welt mit ein.

Aus dem Unterricht, 26.01.2020

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Klick den Neustart-Button der Welt

Von meiner Facebook-Seite Michael Laitman 07.05.2020

Wir haben keine andere Wahl. COVID-19 hat die Welt als ein integrales System entlarvt, und wir müssen uns darauf einstellen. Die Vorhersage der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft warnt vor den nächsten Wellen und Nachbeben der Pandemie und anderen ähnlichen Schlägen, die uns zwingen werden, diesen Bedrohungen auf die gleiche Weise zu begegnen, während sie sich weltweit manifestieren. Von nun an werden wir eine globale Perspektive und eine globale Bereitschaft entwickeln müssen, eine neue Grundlage, auf der wir unsere gemeinsame Vision der Zukunft aufbauen müssen.

Das Coronavirus hat uns gelehrt, dass es nicht mehr ausreicht, einer gemeinsamen globalen Herausforderung mit einer lokalen Antwort zu begegnen. Daher wird der Fortschritt in der neuen Welt von unserer Fähigkeit abhängen, eine neue menschliche Gesellschaft zu bilden, die sich auf der Notwendigkeit rücksichtsvoller Beziehungen untereinander und gegenüber der Natur aufzubauen. Wir müssen die unmissverständliche Botschaft dieses jüngsten Schlages klar interpretieren: Wir sind alle miteinander verbunden, wir alle gehören zu einem integralen System einer allumfassenden Natur.

Das Virus macht keine Unterscheidungen nach sozialem oder wirtschaftlichem Status, wer die Ökologie ausbeutet, wer sie gut behandelt, wer Recht hat oder wer falsch liegt. Wir alle leiden unter den Folgen der Pandemie, also zeigt sie uns, dass wir in einem integralen, kreisförmigen System eingeschlossen sind und jedes Teil dem Ganzen ähnelt.

Die Menschheit als eine Familie

Diese Pandemie verhält sich wie ein strenger Vater, der nach einem harten Arbeitstag nach Hause zu seinen kleinen Kindern kommt, die sich streiten und zanken: „Sieh nur, was er mir angetan hat!“. „Nein, er hat damit angefangen!“ Der Vater sieht die Kinder an und alle sind schuldig, aller haben eine Kollektivstrafe verdient. Diese Haltung mag nicht als gerecht empfunden werden, aber in Zukunft werden die Geschwister sicherlich genauer darüber überdenken, ob es sich lohnt, sich auf einen Konflikt einzulassen.

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Immer mit mir – Teil 66

Er war nicht mehr hier

 Eines Tages, als RABASH nach Tiberias aufbrach, beschloss unsere ganze Gruppe plötzlich, zu ihm zu gehen. Es war am Donnerstag, dem Tag der Freunde Versammlung. Er sollte am Freitag zurückkehren und wir haben beschlossen, den Tag mit dem Lehrer zu verbringen, ein Mahl zu bereiten. Wir dachten, dass wir ihn damit erfreuen würden.

Wir kamen an. Wir näherten uns dem Zaun des Hauses, in dem RABASH wohnte, und blieben plötzlich stehen. Wir realisierten, dass wir nicht wussten, wie wir reinkommen sollten, wir verstanden nicht, warum wir da waren, wie dieser Gedanke in uns geboren wurde. Schließlich lud uns niemand ein. Wir standen vor dem Zaun, waren still und wussten nicht, was wir tun sollten. Plötzlich sagte jemand: „Lasst Michael gehen.“ Und alle sahen mich an.

Ich erinnere mich, dass ich den zugewachsenen Garten betrat, den Weg zum Haus entlang ging, und die ganze Zeit hatte ich das Angst, dass es kein guter Zeitpunkt war, dass er uns nicht rief. Warum gehe ich, warum habe ich zugesagt? So ging ich bis zur Tür des Hauses, da gab es ein großes Moskitonetz, türhoch, ich erinnere mich an alles, bis ins kleinste Detail. Ich schaute durch es hindurch, zuerst sah ich nichts, und dann erkannte ich plötzlich einen Mann auf dem Bett sitzen. Ich wusste nicht sofort, dass es RABASH war.

Er saß da, bewegungslos, in seiner Hose und Unterhemd, und starrte vor sich hin. Ich wagte es nach langer Zeit, das Schweigen zu unterbrechen, aber ich war auch nicht glücklich über die Idee, dass ich ihn beobachtete. Also sagte ich leise: „Hallo, Rebe.“

Er reagierte nicht. Ich rief lauter: „Rebe?!“ Langsam drehte er seinen Kopf zu mir, und plötzlich verstand ich – er sieht mich doch nicht!

RABASH blickte durch mich hindurch, als wäre ich unsichtbar. Ich erinnere mich, dass mein Herz schlug, ich wusste nicht, was ich in solch einer Situation tun sollte. Plötzlich blickte er auf den Boden. Es dauerte ein oder zwei Minuten, nicht länger. Dann schaute er langsam zu mir auf und fragte: „Und wer hat dich hierher gerufen?“

Er sprach leise, als würde er mit einer völlig fremden, ungebetenen Person sprechen.Ich dachte wieder: Ich muss dringend weggehen. Und alle wegbringen…  Ich sagte: „Rebe, wir sind zusammen hierher gekommen. Die ganze Gruppe. Wir dachten…“

Er unterbrach mich: „Und wer hat euch gerufen? Er sprach und sah wieder weg. Er kehrte in denselben Zustand zurück, in welchem ich ihn auf fand. Ich sagte kein Wort mehr, ich hatte Angst seine Stille zu unterbrechen. Ich ging vorsichtig die Treppe runter, zündete eine Zigarette an. Die Jungs kamen auf mich zu, sie verstanden alles sofort, ich musste ihnen nichts erklären. Wir saßen da und rauchten, und wir wussten nicht, was wir tun sollten.

 

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Fortsetzung folgt…

 

Ein Fall für das Ego

Von meiner Facebook-Seite Michael Laitman 06.05.2020

“Das menschliche Ego verursacht all unsere Probleme und ohne dieses Ego wäre alles in der Welt großartig.” Das sagen wir sehr oft. Doch seine Existenz hat einen sehr guten Grund.

Das Ego ist es, was uns vom Rest der Tiere unterscheidet. Das Ego ist schon seit Anbeginn der Zeit der Motor hinter jeder menschlichen Erfindung. Und das Ego ist das, was uns an Spitze der Schöpfung brachte, und das Problem beginnt erst, wenn wir das Ego zum eigenen Vorteil missbrauchen. Doch je öfter wir es nutzen und es richtig einsetzen, umso besser wird es werden.

Unsere Wirklichkeit ist ein vollständiges System und all ihre Teile sind voneinander abhängig. Um das Ego richtig einzusetzen, müssen wir die Wahrheit kennen. Wie eine Mutter, die ihr Ego zum Wohle ihrer gesamten Familie einsetzt, werden wir unser Ego zum Wohle des gesamten Planeten einsetzen. Wir werden es zum Wohle der Menschheit, der Tiere, der Pflanzen und der Mineralien in gleichem Maße nutzen.

Doch durch unsere angeborene Wahrnehmung sind nur wir selbst uns wichtig. Die Erziehung muss bereits damit beginnen, unsere Wahrnehmung zu einer ganzheitlichen und globalen zu verändern, die alles einschließt. Das wird “integrale Erziehung” genannt. Heute müssen wir alle ein wenig in diese Richtung “erzogen” werden. Das ist der Schlüssel für den Aufbau einer neuen Welt, die Menschen und Natur nicht ausbeutet und damit keine Pandemien wie COVID-19 hervorruft. Integrale Erziehung ist der wahre Impfstoff gegen jedes Virus.

„Über unserem kleinlichem Selbst“ (Medium)

Veröffentlicht im Medium: „Über unserem kleinlichem Selbst“

 Neue Phasen in der Entwicklung der Menschheit zu erkennen, ist einfach: Wenn eine neue Stufe der gegenseitigen Verbindung und Abhängigkeit zutage tritt, ist das ein Zeichen dafür, dass wir in eine neue Phase eingetreten sind. COVID-19 ist ein klassischer Fall des Eintritts in eine neue Phase.

Bislang war selbst bei den schlimmsten Schlägen, die die Menschheit durchgemacht hat, wie den beiden Weltkriegen oder der Pest, nicht die gesamte Menschheit involviert. Das Coronavirus führte zur ersten Pandemie, die ihren Namen wirklich zurecht trägt. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Weiterentwicklung der Realität in eine neue Phase eingetreten ist. Je früher wir dies akzeptieren und nicht länger erwarten, dass das Leben zum vorherigen Zustand zurückkehrt, desto besser ist es für uns alle.

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