Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Die Zeit der Annäherung des Schöpfers

Frage: Heutzutage gibt es ein verstärktes Interesse an der Kabbala. Bedeutet dies, dass der Schöpfer uns näher gekommen ist?

Antwort: Natürlich. Es ist an der Zeit, dass sich der Schöpfer uns annähert.

Auf der einen Seite ist es kein gutes Gefühl, denn in uns gibt es Eigenschaften, die dem Egoismus entgegengesetzt sind.

Andererseits regt es uns an, nach der richtigen Zusammenfügung mit diesen neu entstandenen Eigenschaften zu suchen.

Die Natur offenbart sich auf einer neuen Stufe und wir müssen anfangen, richtig mit ihr umzugehen. Es ist bestimmt nicht einfach. Deshalb offenbart sich die Wissenschaft der Kabbala, die erklärt, was mit uns geschieht.

Aus dem Unterricht, 26.01.2020

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Immer mit mir – Teil 69

Zusammen!

Es ist Monate her, ich weis nicht mehr, unter welchen Umständen, wir fingen an mit RABASH über Tiberias zu sprechen. Und plötzlich sagte er zu mir: „Lass uns zusammen fahren“. Ich war verwirrt, nervös – ich konnte mir nichts größeres wünschen. Ich erinnere mich, dass ich die Nacht vor der Reise wach blieb und dachte darüber nach, wie es sein würde, was ich tun sollte, um Rebe nicht zu enttäuschen, was ich kochen sollte…

Das Kochen hat allerdings meine Frau übernommen. Olga spürte sofort Zuneigung zu RABASH, sobald sie ihn sah. Ihr Vater wurde zu Stalin Zeiten unterdrückt. Und jetzt erschien RABASH, und sie gab ihm all die Wärme ihres Herzens, die nicht für ihren Vater ausgegeben wurde.

Das kam am meisten in der Zubereitung von Speisen zum Ausdruck. RABASH hat schon oft gesagt, dass Olgas gekochtes Essen von allen anderen bevorzugt wird. Weil sie ihr Herz einbrachte. Besonders gut gefiel ihm die Suppe, die Olga nach seinem Rezept zubereitete. In die Suppe wurden mehrere Stücke Rindfleisch, Hühnerbein, Kartoffeln und Nudeln gelegt.

Die Suppe musste so dick sein, das der Löffel drin stecken bleibt. Ich brachte es noch heiß RABASH, weil wir in der Nähe wohnten. Er hat sie probiert, schloss die Augen, hielt inne und plötzlich gesagt: „Oh, gut!”. Dann setzte er sich hin und schrieb eine Nachricht an Olga.

Olga hat viele Notizen aufbewahrt. Er bedankte sich bei ihr auf diese Weise. Er hat  über jedes Gericht separat eine Aufzeichnung gemacht. „Hier füge bitte Salz, – schrieb er, – und hier Pfeffer hinzu, und dieses Gericht ist perfekt“.

RABASH hatte eine erstaunliche Eigenschaft, er schenkte jedem Aufmerksamkeit, er bemerkte alle und fühlte vor allem diejenigen, die Wärme ausstrahlen. Sie waren wie Engel für ihn, die Freude bringen. So eine war meine Frau Olga für ihn.

 

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Fortsetzung folgt…

Neues Leben 1213 – Coronavirus, zwischen Sorge und Hoffnung

Neues Leben 1213 – Coronavirus, zwischen Sorge und Hoffnung
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Der Coronavirus ist gekommen, um uns zu zeigen, dass es unmöglich ist, in der egoistischen Gesellschaft, die wir aufgebaut haben, weiter zu existieren, und dass wir unser Verhalten ändern werden müssen. Dies sind Zeiten von Unsicherheit im Hinblick auf  Lebensunterhalt und der Angst vor Veränderungen. Die Natur will uns zu verstehen geben, dass wir im Gegensatz zur Integralität stehen, die in der gesamten Natur existiert. Wir müssen ein neues System von Beziehungen ohne Stress und Angst aufbauen. Die Natur führt uns in eine erleuchtete, entgegengesetzte Welt, die völlig gut, tolerant, ganzheitlich und liebevoll für die gesamte Menschheit ist.

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Aus KabTV´s „Neues Leben 1213 – Coronavirus, Zwischen Sorge und Hoffnung, 17.03.2020

Neues Leben 1212 – Coronavirus, eine globale Verantwortung

Neues Leben 1212 – Coronavirus, eine globale Verantwortung
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Der Ausbruch des Coronavirus beeinträchtigt das gesamte biologische System; unsere gegenseitige schlechte Haltung ist die Ursache für diese Pandemie. Gegenwärtig zeigt uns die Natur, wer wir wirklich sind, wie sehr wir entgegengesetzt zu ihr handeln und treibt uns in Richtung Gleichgewicht. Wir alle sind Teile eines einzigen, integralen Systems, und müssen lernen, dementsprechend gut miteinander umzugehen. Das Gesetz der gegenseitigen Verantwortung verpflichtet uns zu wissen, wie wir mit dem gesamten System ausgewogen umgehen müssen. Wenn nicht, ist es besser, „zu sitzen und nichts zu tun“. Wir müssen die Denkmuster des globalen Systems verstehen und lernen, uns im Denken und Handeln gleichermaßen um alle zu kümmern. Wenn wir unsere gegenseitige Abhängigkeit spüren, werden wir zu einer schönen, ganzen und ewigen Welt aufsteigen.

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Aus KabTV´s „Neues Leben 1212 – Coronavirus, Eine globale Verantwortung“, 10.03.2020

Immer mit mir – Teil 68

Das Mahl

Das Mahl mit RABASH muss man besonders erwähnen.

 

Für ihn war es nicht nur Essen, Beisammensein mit den Freunden, sondern ein hoher spiritueller Prozess. Er hat uns die gleiche Einstellung zu dieser Handlung beigebracht. Unsere Mahlzeiten wurden in völliger Stille eingenommen. Wir durften nicht miteinander reden. Jeder musste sich innerlich konzentrieren und mit sich selbst sprechen. Es lag so viel Spannung in der Luft, dass jede Kleinigkeit zu seinem Mund mit Absicht begleitet werden musste. Wenn er sich entschieden hätte, sich nach dem Essen daran zu erinnern, was er gegessen hatte, wäre es für ihn sehr schwierig gewesen. Es war, als hätte das Essen keinen Geschmack, denn den Geschmack hat man nicht vom Essen bekommen, sondern vom Zustand selbst. So ein Mahl hatten wir damals in Tiberias gehabt. Jeder erinnert sich noch heute daran, wegen der besonderen inneren Kraft, die von Rebbe kam.

 

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Fortsetzung folgt…

Scham entwickelt den Menschen

Frage: Angenommen, ich werde zu einem Besuch eingeladen. Ich habe dem Gastgeber versprochen, mich mit ihm an einen Tisch zu setzen. Wie kann ich ihm sagen, dass ich auf die Bewirtung verzichten möchte?

Antwort: Das ist wirklich ein Problem. Man kommt in einen Zustand, in dem man einfach nichts vom Tisch nehmen kann. Es entwickelt sich die Eigenschaft der Scham.

Es ist keine irdische Scham, es ist ein riesiges Gefühl, das man nicht überwinden kann. Es fesselt und hindert einen daran, etwas vom Gastgeber anzunehmen.

Frage: Wie geht es mit der Scham weiter?

Antwort: Was als nächstes geschieht, werden wir noch studieren. Es ist aber die Scham, die uns führt und entwickelt.

Aus dem Unterricht, 16.02.2020

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Das Spiel des Schöpfers mit dem Menschen

Frage: Es heißt, dass der Schöpfer mit dem Leviathan spielt. Was bedeutet das?

Antwort: Der Leviathan symbolisiert eine gemeinsame Schöpfung- Milliarden von Menschen.

Frage: Sind also all die Ereignisse, alles, was durch mich hindurchgeht, alles, was ich fühle – ein Spiel des Schöpfers mit mir?

Antwort: Natürlich. Damit man anfängt, sich die Welt als etwas vorzustellen, das man mit dem Schöpfer verbindet.

Frage: Aber warum spürt der Mensch nicht, dass es eine Macht gibt, den Schöpfer, der mit ihm spielt?

Antwort: Soweit ist der Mensch noch nicht gekommen. Diesen Zustand muss er noch erreichen. In der Zwischenzeit akzeptiert er von allem, was aus der Welt auf ihn zukommt, nur das Nötigste für seine Existenz, d.h. er lebt ganz normal als gewöhnlicher Mensch in unserer Welt.

Was bedeutet normal? Wenn er alle seine Bestrebungen darauf ausrichtet, die Höhere Welt und den Schöpfer zu offenbaren. Dann bekommt er unfreiwillig, auf natürliche Weise, alles was er braucht. Er beschränkt sich nicht, er will nicht mehr, da alle seine Gedanken über seinem tierischen Körper stehen. Dann strebt er zum Schöpfer und fühlt Ihn.

Aus dem TV-Programm „Grundlagen der Kabbala“, 25.03.2019

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Immer mit mir – Teil 67

                                        Exil

Wenn es keine äußeren Störungen und keine Notwendigkeit gab, „sich aufzuspielen“, konnte RABASH in einen solchen inneren Zustand eintreten, in dem er den Körper praktisch nicht spürte, es störte ihn nicht, er war in sich gekehrt. Er konnte kaum hören, was um ihn herum geschah, er lebte alles im Innern durch. Es war keine Meditation, es gibt so etwas in der Kabbala nicht, es war eine spirituelle Vertiefung. Diesen Zustand von ihm belauerte ich in Tiberias.

Es war eine halbe Stunde her, vielleicht mehr. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Einerseits verstanden wir, dass wir ohne seiner Erlaubnis nicht kommen durften, andererseits hatte ich das Gefühl, dass ich ihn in diesem Zustand nicht lassen konnte.

Und dann erschien Rebe. Er war schon anders, „lebendig“, seine Augen sahen uns neugierig an. Er fragte: „Na, was macht ihr da?“ Wir fingen an ihm zu erklären, dass wir ihn überhaupt nicht stören wollten, dass wir beabsichtigten, in Tiberias unsere Freunde Versammlung durchzuführen, und kamen zugleich ihn zu besuchen. Wir dachten, wie ist es denn, in Tiberias zu sein, ohne vorbeizukommen?

Wir alle sahen RABASH an. Er machte eine ordentliche Pause, sah uns wieder an… und sagte: „Lasst uns das Mahl vorbereiten“.  Uns allen taute das Herz auf, wir waren so glücklich, alle lachten. Aron Brisel, ein Spezialist für Mahlzeiten, schickte jemanden auf den Markt, einer kochte bereits Wasser, ein anderer schnitt Gemüse, und wir alle hatten das Gefühl eines Festes.

 

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Fortsetzung folgt…

Neue Geschichte, nach dem Programm der Natur

Das Coronavirus hat uns auseinander gebracht und uns spüren lassen, wie weit wir voneinander entfernt sind. Es enthüllte uns die Wahrheit darüber, wie wir versuchen, uns zu trennen, während wir gleichzeitig komplett voneinander abhängig sind.

Das Virus gibt uns also die Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie unsere richtige Verbindung aussehen müsste. Wenn wir Menschen vereinen und in ihnen einen guten und starken Wunsch nach dem richtigen Ziel erwecken, dann verändert das unsere Geschichte, unseren Zustand.

Demonstrationen, Proteste oder Forderungen werden nicht dazu beitragen, die Situation auf eine andere Weise zu verbessern. Schließlich hat die Regierung keine Möglichkeit, den Menschen das zu geben, was sie wollen. Wir können noch mehr Geld drucken, aber es wird nichts zu kaufen geben. Das Wichtigste ist daher die Gesellschaft richtig zu organisieren und vor allem, alle Menschen mit Nahrung, Medikamenten, Kleidung und Obdach zu versorgen.

Auf diesem Wege werden wir nach und nach den Menschen mit dem Nötigsten versorgen, damit er mit seiner Familie und seinen Kindern existieren kann. Es werden andere Schläge und Viren kommen und uns zwingen, uns zu wehren und unser Leben richtig aufzubauen. Wenn all dies von oben kommt, wird es sicherlich zu guten Veränderungen führen.

Jedes System: Sozialismus oder Kapitalismus wird destruktiv, sobald es sich in den Egoismus des Menschen kleidet. Das sowjetische Volk hat viel mehr unter dem Sozialismus gelitten als andere Völker unter dem Kapitalismus. Ein Beweis dafür ist, dass sie schließlich ihren Sozialismus aufgegeben und zum Kapitalismus übergegangen sind, der an sich nicht gut ist, aber immer noch besser als das, was es gab. 

Der Sozialismus, über den Baal HaSulam schreibt, setzt etwas ganz anderes voraus: eine Gesellschaft, eine Gesellschaftsordnung, die sich in erster Linie um das Volk kümmert. Das hat nicht funktioniert und das wird nie funktionieren, wenn es sich in den Egoismus des Menschen kleidet. Nur wenn der Mensch von seiner egoistischen Natur befreit und in ihm die Fürsorge für andere, für das Volk gebildet wird, dann wird es funktionieren.

Es ist aber unmöglich, den Egoismus aus einem Menschen zu entfernen, denn diese Kraft wurde vom Schöpfer in ihn eingebettet. Ausschließlich mit Hilfe der integralen Erziehung und des höheren Lichts ist es möglich, diesen Egoismus so zu organisieren, dass er richtig funktioniert. Dies erfordert die Unterstützung der ganzen Gesellschaft und des höheren Lichts.

Wir leben in der letzten Generation vor der Korrektur, aber sie kann noch viele Jahre andauern. Wir werden lernen müssen, wie wir die Methode der Korrektur in der Menschheit umsetzen können, die von Geburt an egoistisch ist, und deswegen ist jede Form der Gesellschaft nur in der Theorie schön: Sozialismus, Kapitalismus, Kommunismus verwandeln sich in der Praxis in Egoismus und werden deshalb keinen Erfolg haben.

Unsere Natur zu korrigieren und die Gesellschaft richtig zu organisieren ist nur durch das Licht, das zur Quelle zurückführt, möglich. Wir selbst werden nichts tun können, unsere Aufgabe besteht nur darin, das Licht anzuziehen, das zu der Quelle zurückführt, und es wird das für uns machen.

Wenn wir die egoistische Menschheit mit der höheren Kraft verbinden, die den Egoismus korrigiert, werden wir ein richtiges, gutes Ergebnis erhalten, das über dem Egoismus steht. Dafür müssen wir eine große Gruppe von Pionieren organisieren, die allen anderen zeigt, wie es weitergeht.

Nur so kann man Fortschritte erzielen, entsprechend dem in der Natur vorhandenen Programm, und nicht nach dem Programm, das auf einer Ausschusssitzung erfunden wurde. Es gibt bereits einen solchen Präzedenzfall in der Geschichte, denn in der Zeit des Sanhedrins gab es zwischen dem Ersten und Zweiten Tempel Zeiten, in denen die Gesellschaft nach den richtigen Gesetzen lebte.

Aus dem Unterricht „Verbindung der Gesellschaft in der letzten Generation“ von 20.04.2020

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Eine bessere Menschheit braucht fürsorgliche Mütter

In Thrive Global veröffentlicht: “ Eine bessere Menschheit braucht fürsorgliche Mütter „

Die Wehen der Menschheit könnten eine gesunde Welt hervorbringen

Nach der aktuellen Pandemie gibt es keine entscheidendere Kraft für die Geburt einer neuen Gesellschaft, als die Kraft einer Mutter. Die Welt zeigt sich uns als ein integrales, globales System. Dieses System zwingt uns einander so zu behandeln, wie es Mütter im Allgemeinen tun. Und damit schaffen wir ein Umfeld, das von Selbsthingabe und Liebe erfüllt ist

Der Muttertag ist als eine Erinnerung an die wichtige Rolle der Frauen fest im Kalender verankert. Die Frauen brachten Generationen zur Welt und gerade in der Mutterschaft liegt eine besondere Kraft, die die Realität zum Besseren wenden kann.

Der weltweite Ausbruch von COVID-19 hat den Prozess der Geburt einer neuen Realität beschleunigt. – Michael Laitman

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