Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Alles als einen höheren Sinn sehen

Frage: Werden uns alle Probleme vom Schöpfer geschickt?

Antwort: Es sind keine Probleme, es sind Einflüsse auf mich. Ich kann sie aber missverstehen und deshalb für unnötig oder sogar schädlich halten. Ich muss verstehen, dass alles vom Schöpfer kommt damit ich mich durch eine richtige Verbindung auf Ihn einstellen kann.

Frage: Der Kabbalist glaubt also, dass jedes Hindernis, wie z.B. eine Krankheit, als positiver Einfluss des Schöpfers gesehen werden kann, da er ihn voran bringen möchte?

Antwort: Auf jeden Fall. Alles, was der Schöpfer tut, zielt darauf ab, dass wir Ihn uns alle zusammen annähern können. Die gesamte Umwelt – unbelebt, pflanzlich, tierisch und menschlich, stellt kein Hindernis dar, um Ihm näher zu kommen.

Ich muss mir angewöhnen, in allem Seinen Einfluss zu sehen und in gleicher Weise zu reagieren. Die Methode, wie man hinter allem eine einzige Kraft sieht, heißt Kabbala.

Aus dem Fernsehprogramm,  „spirituelle Zustände“, 04.02.2019

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Neues Leben 466 – Das jüdische Potenzial, Teil 2

Neues Leben 466 – Das jüdische Potential, Teil 2
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Juden haben ein besonderes Gen, das sie in vielen Bereichen erfolgreich macht. Sie sind die Nachkommen eines besonderen Volkes, welches Abraham folgte, die Höhere Kraft offenbarte und schließlich zur Nation Israel wurde. Sie nutzen die Kräfte, die sie als Juden  haben, nicht richtig. Die Erfüllung des jüdischen Potentials könnte einen Staat aufbauen, der nach gegenseitiger Garantie, Liebe und Gleichheit geführt wird. Wenn die Juden ihr Potential erfüllen würden, würden sie einen universellen Nobelpreis dafür erhalten, da sie der ganzen Menschheit Glück bringen.

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Aus KabTVs „New Life 466 – Das jüdische Potenzial, Teil 2“, 12/4/14

Die Sprache des Schöpfers entschlüsseln

Alles was um uns herum ist, ist der Schöpfer, d.h. das System in dem wir uns wie in einer Matrix befinden. Deshalb glauben die Kabbalisten, dass sie sich nicht in der menschlichen Gesellschaft, sondern im Schöpfer befinden. Jeder muss die richtige Interaktion mit Ihm finden.

Der Schöpfer ist eine einheitliche Kraft, die alles steuert und ständig mit mir durch die Objekte um mich herum spielt: unbelebt, pflanzlich, tierisch und menschlich.

Ich muss herausfinden, wie ich richtig auf sie reagieren kann. Dafür gibt es die Kabbala. Sie sagt mir, wie ich durch die richtige Reaktion auf die unbelebte, pflanzliche, tierische und vor allem menschliche Natur, einen Zustand erreichen kann, der hinter allen Objekten und Erscheinungen eine einzige steuernde Kraft sehen kann. Es wird mir klar werden, was der Schöpfer von mir will und was ich durch meine Reaktion auf die vier Stufen der Natur an Ihn übertragen kann.

Frage: Muss ich es lernen, was diese Kraft,  der Schöpfer mir sagen will, zu entschlüsseln?

Antwort: Ja, dann werde ich Seine Sprache erkennen. Ich werde alles hören: Vögel, Tiere, das Rascheln von Pflanzen, den Wind und das Getöse der Erde.

Aus der Fernsehsendung „Spirituelle Zustände“, 04.02.2019

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Neues Leben 465 – Das jüdische Potenzial, Teil 1

Neues Leben 465 – Das jüdische Potential, Teil 1
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Abraham sammelte die am höchsten entwickelten Menschen, die zu seiner Zeit lebten, und lehrte sie, sich zu verbinden, um die höhere Kraft zu offenbaren. Sie haben die Fähigkeit, die Welt in der Tiefe zu sehen, aus der Perspektive von zwei entgegengesetzten Kräften, der Kraft des Empfangens und der Kraft des Gebens. Ein gewöhnlicher Mensch sieht die Welt nur nach der Kraft des Empfangens, die auf dem Überleben des Stärkeren und der Macht des menschlichen Egos beruht. Es ist, als würde man die Welt mit einem Auge sehen und nicht mit zwei.

Diese Menschen, die Juden, haben seit den Tagen der Zerstörung des Tempels die Fähigkeit verloren, die Kraft des Gebens zu offenbaren. Das Ziel ihrer Evolution ist es, diese Fähigkeiten wieder zu erwecken, das Attribut des Gebens in ihnen wieder aufzubauen und die Kraft der Liebe und der Selbsthingabe in der Realität zu erkennen.

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Aus KabTVs „New Life 465 – Das jüdische Potenzial, Teil 1″, 12/4/14

Das Licht in der Dunkelheit finden

Leid, Polarisierung und Verwirrung sind im Leben der Menschen heute allgegenwärtig. Es ist schwer, den Horizont mit einer klaren Perspektive zu sehen, wohin die Gesellschaft sich bewegt, wenn alles um uns herum düster und beängstigend aussieht. Doch es gibt einen Weg, Licht in einer düsteren Situation zu entdecken. In der Tat ist es gerade der Kontrast der Gegensätze, der eine neue und bessere Realität möglich macht.

Die Konfrontation zwischen Dunkelheit und Licht wird in fast allen unseren Geschichten und Filmen dargestellt. Es gibt immer gute und böse Charaktere, und der Held ist derjenige, der seine besonderen Eigenschaften einsetzt, um allen zu helfen, die in Not sind. Je nachdem, aus welchem Blickwinkel wir die Geschichte betrachten, entwickeln sich jedoch Charaktere, die ursprünglich gut waren, zum Bösen, und böse Charaktere entpuppen sich als gut. Heißt das, dass in unserem Leben Dunkelheit und Licht von der jeweiligen individuellen Wahrnehmung abhängen?

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Das Jahr der Abrechnung

2021 wird kein einfaches Jahr für Amerika. Es wird nirgendwo und für niemanden ein einfaches Jahr, aber die Amerikaner werden die Hitze wahrscheinlich mehr spüren als andere. Die Bedingungen für einen perfekten Sturm sind herangereift. Die Kombination aus einer Seuche, die täglich Tausende von Menschenleben fordert, einer scheiternden Wirtschaft und Unsicherheit über die Zukunft der persönlichen Finanzen, glühender Hass zwischen Links und Rechts sowie Schwarzen und Weißen, noch dazu Vertrauensverlust in die Medien und die Behörden werden die Amerikaner dazu zwingen, entweder alles zu stoppen und über ihre Zukunft als Nation nachzudenken, oder das Land mit seiner Abwärtsspirale in die Zerstörung zu beschleunigen.

Jeder erkennt bereits den Ernst der Lage; jeder spricht bereits darüber, und ich bin wirklich froh, dass sie es tun. Ich hoffe, dass diese Untersuchungen, so hart sie auch sein mögen, dem Land helfen werden, sich selbst in den Griff zu bekommen und etwas Ordnung in das Chaos zu bringen.

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Darum geht es also!

Wir sind alle durch eine zielgerichtete, vollkommene Beziehung verbunden. So war das von Anfang an angelegt aber diese Verbindung wird uns in einer verdorbenen, getrennten Form offenbart. Wir sollen uns wünschen, dass wir uns verbunden, voneinander abhängig, einander helfend und in einem idealen, integralen System arbeiten sehen. Wir werden dann, aus der Dunkelheit heraus, das Licht offenbaren und es wird sich, im Maß unserer Zustimmung, unseres Wunsches, unseres Verlangens nach Korrektur, ein perfektes System offenbaren. Korrekturen sind nur in uns und nirgendwo sonst erforderlich. Es muss nichts, außer unserer Wahrnehmung korrigiert werden.

Wenn nur ein Teil der Maschine nicht läuft, ist die ganze Maschine funktionsunfähig. Jeder von uns muss seinen Zehner, gemäß den Ratschlägen der Kabbalisten korrigieren.  Wenn wir die Verbindung zwischen uns herstellen, werden wir die Verbindung zum Schöpfer entdecken.  Wir bitten den Schöpfer, eine Korrektur in uns vorzunehmen und sehen, ob er uns verbunden hat oder nicht.

Indem wir zwischen uns Beziehungen aufbauen und das Gesamtsystem in Ordnung bringen, treten wir in eine Beziehung mit dem Schöpfer. Wir müssen uns immer an Ihn wenden und Ihn um Hilfe bitten. Auf diese Weise verbinden wir uns mehr und mehr mit dem Schöpfer – das ist das Wichtigste! Es ist nicht die Verbindung unter uns wesentlich, sondern wie sehr wir den Schöpfer dafür brauchen. Das ist es, worum es geht!

Indem wir die Verbindung zwischen uns herstellen, offenbaren wir den Schöpfer. Wir finden heraus, dass die höhere Kraft, die alles bestimmt, existiert und das alles von ihr abhängt und wir sie um Hilfe bitten müssen. Ich bin auch nicht ich, sondern das, was mir diese höhere Kraft gibt. Auch meine Einstellung gegenüber meinen Freunden und die Einstellung meiner Freunde mir gegenüber, wird nicht von mir oder von ihnen bestimmt, sondern vom Schöpfer.

So sehen wir, das in der gesamten Realität nur der Schöpfer existiert und es niemanden außer Ihm gibt.

Aus dem Unterricht, „ Unter meinem Volk bin ich“, 23.12.2020.

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Neues Leben 462 – Der Konflikt zwischen Nationalismus und Demokratie

Neues Leben 462 – Der Konflikt zwischen Nationalismus und Demokratie
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Demokratie bedeutet Kontrolle durch das Volk, was in der Praxis nicht geschieht. Die Demokratie basiert auf Nationalismus. Juden existieren nicht nach dem Nationalismus, sondern sie sind Menschen aus verschiedenen Nationen, die durch eine Wurzel verbunden sind: das Gesetz „Liebe deinen Freund wie dich selbst.“ „Yehudi“ (Jude) kommt von dem Wort „Yichud“ (Einheit) oder „Eichud“ (Vereinigung). Das bedeutet, dass jeder Mensch, der die Einheit und die Liebe eines jeden über alles akzeptiert, ein Jude ist. Wir alle, unabhängig von der Religion, benötigen eine Erziehung zur Liebe und Verbindung. Es liegt an uns, in der Öffentlichkeit ein Verständnis dafür aufzubauen, was das „Volk Israel“, die „Nation Israel“ und das „Land Israel“ wirklich sind. Wenn wir in die Richtung von Liebe und Verbundenheit gehen würden, würde die Welt sofort ihre Haltung uns gegenüber zum Besseren ändern.

Aus KabTVs „New Life 462 – Der Konflikt zwischen Nationalismus und Demokratie“ vom 30.11.14

Neues Leben 461 – Das Gesetz des Nationalismus – Eine Identitätskrise, Teil 2

Neues Leben 461 – Das Gesetz des Nationalismus – Eine Identitätskrise, Teil 2
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Abraham gründete Israel als eine spirituelle Nation, weil sie danach strebte, nach der höheren Kraft zu suchen, nach der Kraft der Liebe. Das Geheimnis, das die Juden haben, ist, dass wir, indem wir „ein Mann in einem Herzen“ sind, die höhere Kraft offenbaren können. Das ist unser kulturelles Erbe, aber wir erfüllen es nicht. Heute werden wir durch das Gesetz des Egos und des Wettbewerbs geleitet. Wenn wir wollen, dass die Vision von Liebe und Verbindung wahr wird, müssen wir jeden aufnehmen, der sich uns anschließen möchte, und einen allgemeinen, sozialen Bildungsprozess beginnen, um unsere Wurzeln kennenzulernen.

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Aus KabTVs „New Life 461 – Das Gesetz des Nationalismus – Eine Identitätskrise, Teil 2“, 30.11.14

Die Menschheit in Geburtswehen

Es ist ganz offensichtlich, dass wir auf ein außergewöhnliches Jahr zusteuern. Wir befinden uns auf dem Weg zu einem außergewöhnlichen Jahr in Amerika, Israel, Russland – zu einem außergewöhnlichen Jahr auf der ganzen Welt. Wir bewegen uns auf ein Jahr der Geburtswehen zu. Eine neue Welt ist im Entstehen und wir sehen ihre Bemühungen, geboren zu werden. Wir müssen unsererseits dazu beitragen, dass sie sich eher früher als später, eher schneller als langsamer und eher leichter als schwerer verwirklicht.

Zuerst müssen wir verstehen, dass die Kräfte, die von allen Seiten auf uns einwirken, notwendig sind. Andernfalls werden wir nicht in die neue Welt hineingeboren. Zweitens müssen wir dem Baby helfen, leichter aus dem Geburtskanal zu gleiten. Die Geburt, die wir gerade erleben, ist etwas ganz Besonderes. Wir steigen nicht nur von einer Realität in eine andere auf, von der Sklaverei in die Freiheit – Unser Ego wird auf eine neue Art und Weise wiedergeboren; es wird umgekehrt, auf den Kopf gestellt.

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