Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Neues Leben 1218 – Coronavirus, was der Schöpfer fordert

Neues Leben 1218 – Coronavirus, was der Schöpfer fordert
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Das Coronavirus ist die Antwort des Schöpfers, des integralen Systems der Natur, auf die Tatsache, dass die Menschen nicht so rücksichtsvoll miteinander umgehen, wie sie es eigentlich sollten. Es ist Teil des Schöpfungsplans, um uns zu korrigieren. All unsere Abweichungen von den absoluten Gesetzen des ausgewogenen Systems summieren sich, und es reagiert dementsprechend. Genau wie Eltern ist auch der Schöpfer nicht erzürnt und will niemandem Schmerz zufügen, vielmehr spricht er in der Sprache der Menschen. Um uns mit Ihm verbinden zu können, müssen wir in uns selbst ein System aufbauen, das Liebe und Geben entspricht. Wir müssen den Schöpfer darum bitten, Ihn verstehen zu können, damit wir begreifen, warum Er uns mit einer bösen Neigung erschaffen hat und wie wir uns entwickeln sollten. Sowohl die guten als auch die bösen Kräfte entstammen derselben Wurzel, und wir müssen sie ausbalancieren. Wir werden anfangen zu fühlen, was der Schöpfer wirklich ist, und werden in der Lage sein, mit Ihm zu kommunizieren. Das Coronavirus wird verschwinden, wenn es die Heilung des menschlichen Egoismus vollendet hat. Die gesamte Welt sollte dafür beten, dass sie Geist und Gefühl entwickelt, um den Schöpfer zu spüren und Seine Gesetze zu befolgen.

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Aus KabTVs – Video > „Neues Leben 1218“ – Coronavirus, Was der Schöpfer fordert“, 31.03.2020

 

Immer mir mir – Teil 71

“Hotel für zwei”

In Tiberias übernachteten wir ein paar Mal in einem heruntergekommenen Hotel von Rebbe Yitzchak Kellers Schüler. Wir waren die einzigen Gäste dort. Die leeren Gänge entlang blies der Wind, es roch nach Gewürzen und Staub. Nachts klang Rebbes Brust-Stimme, sie breitete sich durch den hallenden Flur und flog in die offene Fenster, in die Nacht hinaus. Ich saß vor Rebbe wie ein Baby mit dem Vater. Und ich musste nicht so tun als ob, er wusste alles über mich – was mich antreibt, welche Gedanken, Impulse, Wünsche mich leiten. Manchmal zwang ich ihn, mir ein wenig über mich zu erzählen, und er offenbarte mir Eigenschaften meines Charakters, die ich mir selbst nicht einmal eingestehen konnte – wer ich wirklich bin. Ja, ich würde diese Eigenschaften in mir selbst nicht erkennen, würde nicht zu einem solchen Schluss kommen wie er.

Wir kamen  seit Wochen in dieses Hotel, und dann schlug Drori vor, dass wir bei ihm bleiben. Es war sein Haus, das für immer in meinem Herz eingeprägt wird. Dort wurden Wunder vollbracht, die Gebete erhoben, die die Welt auf den Kopf gestellt haben. Hier sah ich den wahren RABASH, erfüllt von einem Traum über den Schöpfers, der einem großen Ziel gewidmet ist – Ihn der Welt zu offenbaren.

 

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Fortsetzung folgt…

Grundbedürfnisse oder Wünsche?

Die Grundlage der menschlichen Bedürfnisse sind Nahrung, Kleidung und Wohnen. Es ist gut, auch Hygiene, sowie Bildung und Gesundheitssystem hinzuzufügen. In letzter Zeit waren viele Geschäfte geschlossen und auch auf einige der lieb gewonnenen Gewohnheiten und Gewohnheiten der Gewohnheiten auch auf übliche Denkmuster mussten wir verzichten.

Jetzt fordern viele Geschäftsinhaber staatliche Unterstützung, um ihre angeschlagenen Geschäfte wieder zu eröffnen. Die Kosten für diese Unterstützung sind enorm, viel mehr als das, was sich die Regierung leisten kann.

Jetzt könnten wir überlegen, was die Geschäfte wirklich anbieten sollten. Was nötig ist, wir wirklich brauchen oder was wir vielleicht nur “wollen”, aber nicht wirklich brauchen.

Das ist die Frage: Was brauchen wir wirklich und was ist nur “schön zu haben”?

Bleiben Sie gesund!

Beitrag vom Shaul Dar

Immer mit mir – Teil 70

Die Ehrfurcht

Ich war sehr besorgt vor der Reise, ich hatte Angst, etwas zu verpassen, als ob wir auf eine einsame Insel gehen würden und wir alles voraussehen müssen. Ich nahm Bettwäsche, Bücher, Kaffee, holte alle möglichen Lebensmittel, wusste, dass er einfachen Hering, Schwarzbrot, bestimmten Käse liebte….. Olga hat das Hähnchen gebraten, Frikos gemacht, Gemüse geschnitten.

Als wir endlich ins Auto stiegen, ich erinnere mich, dass ich RABASH fragte, warum ich so eine Ehrfurcht vor diesen Reise habe.

Er sagte, es sei eine gute Sache, dass nicht umsonst das erste Gebot Ehrfurcht wäre. Dass er vor seinem Vater das gleiche empfand, dass es der spirituellen Ehrfurcht ähnlich wäre.

Ich mache mir keine Sorgen um mich selbst, ich mache mir Sorgen darüber, ob ich mich wirklich über mich selbst erheben, mich annullieren, sehen kann, wie ich meinem Lehrer helfen kann…

„Ist dem nicht so?“ fragte er mich und antwortete sofort selber:“es spielt keine Rolle, dass in unserer Welt alles umgekehrt ist. Wir sollten versuchen, die ganze Zeit für andere zu leben. Es ist eine gute Ehrfurcht. Es bringt das Licht zum Vorschein.“ Ich habe versucht, ein Notizblock oder ein Tonbandgerät zu benutzen, welches ich ständig dabei hatte. Doch RABASH war auf unseren Reisen streng. Keine Aufnahmen, keine Rekorder!

 

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Fortsetzung folgt…

Über sechs Ecken mit Jedem in der Welt verbunden


Du kennst wahrscheinlich das Konzept, dass jeder Mensch auf der Welt mit jedem anderen “über sechs Ecken verbunden ist“. Wenn nicht, kannst du es auf Wikipedia nachlesen. Es stammt wahrscheinlich aus einer Kurzgeschichte, die 1929 in Ungarn veröffentlicht wurde. Der Protagonist der Geschichte stellt die Behauptung in den Raum, dass er zu jedem beliebigen Bewohner der Erde eine Verbindung finden kann, und zwar über eine Kette von höchstens fünf Bekannten (“Mittelsmännern”). Der Begriff „Sechs Ecken der Verbindung“ wurde 1967 im Anschluss an ein berühmtes Experiment des Sozialpsychologen Stanley Milgram in den USA erfunden.
Facebook hat einige Untersuchungen durchgeführt, um die durchschnittliche Entfernung zwischen zwei Mitgliedern seines Netzwerks zu messen. Im Jahr 2011 betrug der Abstand bei 721 Millionen Nutzern 3,74 Personen, während im Jahr 2016 bei 1,59 Milliarden Nutzern der Abstand auf 3,59 Personen sank. Die Welt wird immer kleiner.
Und wenn das alles bis vor kurzem eine interessante, aber nicht sehr wichtige Information war, dann kam der Coronavirus und hat unser Netzwerk von Verbindungen sehr greifbar gemacht. Unser Leben teilt sich mit und beruht auf Gegenseitigkeit, und dessen müssen wir uns bewusst sein.
Die Frage ist: Was wollen wir über dieses Netzwerk, das 8 Milliarden Menschen so eng miteinander verbindet, verbreiten? Viren, Konkurrenz, negative Gedanken und Neid? Oder vielleicht Hilfe, Zusammenarbeit, Empathie und sogar Liebe?
Bleiben Sie gesund!

Neues Leben 1216 – Coronavirus, Natur und Menschheit

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Neues Leben 1216 – Coronavirus, Natur und Menschlichkeit
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Die Menschheit zerstört die Welt und die Natur reagiert in Form des Coronavirus. Die Natur hat einen Plan zur Entwicklung aller ihrer Teile zu einem guten Zustand. Menschliche Beziehungen, Gedanken, Verlangen und Handlungen beeinflussen alle das System. Die Pandemie wird nicht enden, bis wir mit der Zerstörung der Natur aufhören und lernen, mit allen Formen des Lebens im Einklang zu leben, sowohl innerlich als auch äußerlich. Wir müssen die Kraft aufbringen, in integralen Beziehungen wie der Natur zu sein, bevor wir unser Zuhause verlassen können.

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Aus KabTVs – Video > „Neues Leben 1216 – Coronavirus, Natur und Menschheit“ 26.03.2020

Immer mit mir – Teil 69

Zusammen!

Es ist Monate her, ich weis nicht mehr, unter welchen Umständen, wir fingen an mit RABASH über Tiberias zu sprechen. Und plötzlich sagte er zu mir: „Lass uns zusammen fahren“. Ich war verwirrt, nervös – ich konnte mir nichts größeres wünschen. Ich erinnere mich, dass ich die Nacht vor der Reise wach blieb und dachte darüber nach, wie es sein würde, was ich tun sollte, um Rebe nicht zu enttäuschen, was ich kochen sollte…

Das Kochen hat allerdings meine Frau übernommen. Olga spürte sofort Zuneigung zu RABASH, sobald sie ihn sah. Ihr Vater wurde zu Stalin Zeiten unterdrückt. Und jetzt erschien RABASH, und sie gab ihm all die Wärme ihres Herzens, die nicht für ihren Vater ausgegeben wurde.

Das kam am meisten in der Zubereitung von Speisen zum Ausdruck. RABASH hat schon oft gesagt, dass Olgas gekochtes Essen von allen anderen bevorzugt wird. Weil sie ihr Herz einbrachte. Besonders gut gefiel ihm die Suppe, die Olga nach seinem Rezept zubereitete. In die Suppe wurden mehrere Stücke Rindfleisch, Hühnerbein, Kartoffeln und Nudeln gelegt.

Die Suppe musste so dick sein, das der Löffel drin stecken bleibt. Ich brachte es noch heiß RABASH, weil wir in der Nähe wohnten. Er hat sie probiert, schloss die Augen, hielt inne und plötzlich gesagt: „Oh, gut!”. Dann setzte er sich hin und schrieb eine Nachricht an Olga.

Olga hat viele Notizen aufbewahrt. Er bedankte sich bei ihr auf diese Weise. Er hat  über jedes Gericht separat eine Aufzeichnung gemacht. „Hier füge bitte Salz, – schrieb er, – und hier Pfeffer hinzu, und dieses Gericht ist perfekt“.

RABASH hatte eine erstaunliche Eigenschaft, er schenkte jedem Aufmerksamkeit, er bemerkte alle und fühlte vor allem diejenigen, die Wärme ausstrahlen. Sie waren wie Engel für ihn, die Freude bringen. So eine war meine Frau Olga für ihn.

 

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Fortsetzung folgt…

Immer mit mir – Teil 68

Das Mahl

Das Mahl mit RABASH muss man besonders erwähnen.

 

Für ihn war es nicht nur Essen, Beisammensein mit den Freunden, sondern ein hoher spiritueller Prozess. Er hat uns die gleiche Einstellung zu dieser Handlung beigebracht. Unsere Mahlzeiten wurden in völliger Stille eingenommen. Wir durften nicht miteinander reden. Jeder musste sich innerlich konzentrieren und mit sich selbst sprechen. Es lag so viel Spannung in der Luft, dass jede Kleinigkeit zu seinem Mund mit Absicht begleitet werden musste. Wenn er sich entschieden hätte, sich nach dem Essen daran zu erinnern, was er gegessen hatte, wäre es für ihn sehr schwierig gewesen. Es war, als hätte das Essen keinen Geschmack, denn den Geschmack hat man nicht vom Essen bekommen, sondern vom Zustand selbst. So ein Mahl hatten wir damals in Tiberias gehabt. Jeder erinnert sich noch heute daran, wegen der besonderen inneren Kraft, die von Rebbe kam.

 

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Fortsetzung folgt…

„Zeit für weibliche Führung“ (Medium)

In Medium veröffentlicht „ Zeit für weibliche Führung “ 

Wenn die Welt zu einer neuen Realität erwacht, wird es die unerlässliche Rolle der Frauen sein, die Scherben zusammen zufügen und die Gesellschaft wieder aufzubauen. COVID-19 hat uns diese Tatsache, angefangen beim vertrautesten Lebensumfeld, das wir alle kennen – dem Zuhause, noch anschaulicher vor Augen geführt. Im Zuge der angeordneten Quarantäne haben wir erneut festgestellt, dass die Frau innerhalb der Familie die wichtigste und prägendste Person ist. Diese Bedeutung spiegelt sich in allen Lebensbereichen wider, in denen Frauen involviert sind. Diese treibende Kraft der Weiblichkeit ist genau das, was die Welt jetzt braucht, um sich von den Auswirkungen der Pandemie zu erholen.

Die wochenlange Ausgangssperre offenbarte die zentrale Stellung der weiblichen Kraft in der Familie, in der alle Mitglieder hauptsächlich auf die Frau angewiesen waren. Selbst wenn die Männer bei der Hausarbeit helfen, liegt der größte Teil der Last auf den Schultern der Frau. Jetzt, da die durch die Pandemie auferlegten Einschränkungen nach und nach aufgehoben werden und die Menschen in ihre Büros zurückkehren, ist es kaum denkbar, dass wir zum „business as usual“ zurückkehren werden. Neue Einsichten werden uns zurück in die Außenwelt begleiten, wie beispielsweise das beeindruckende Engagement und die Entschlossenheit der Frauen in jedermanns Leben, die sich jedem Menschen eingeprägt haben und die in Zeiten der Verzweiflung, wie sie der Planet jetzt zu überwinden versucht, besonders wichtig sind.

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Immer mit mir – Teil 67

                                        Exil

Wenn es keine äußeren Störungen und keine Notwendigkeit gab, „sich aufzuspielen“, konnte RABASH in einen solchen inneren Zustand eintreten, in dem er den Körper praktisch nicht spürte, es störte ihn nicht, er war in sich gekehrt. Er konnte kaum hören, was um ihn herum geschah, er lebte alles im Innern durch. Es war keine Meditation, es gibt so etwas in der Kabbala nicht, es war eine spirituelle Vertiefung. Diesen Zustand von ihm belauerte ich in Tiberias.

Es war eine halbe Stunde her, vielleicht mehr. Wir wussten nicht, was wir tun sollten. Einerseits verstanden wir, dass wir ohne seiner Erlaubnis nicht kommen durften, andererseits hatte ich das Gefühl, dass ich ihn in diesem Zustand nicht lassen konnte.

Und dann erschien Rebe. Er war schon anders, „lebendig“, seine Augen sahen uns neugierig an. Er fragte: „Na, was macht ihr da?“ Wir fingen an ihm zu erklären, dass wir ihn überhaupt nicht stören wollten, dass wir beabsichtigten, in Tiberias unsere Freunde Versammlung durchzuführen, und kamen zugleich ihn zu besuchen. Wir dachten, wie ist es denn, in Tiberias zu sein, ohne vorbeizukommen?

Wir alle sahen RABASH an. Er machte eine ordentliche Pause, sah uns wieder an… und sagte: „Lasst uns das Mahl vorbereiten“.  Uns allen taute das Herz auf, wir waren so glücklich, alle lachten. Aron Brisel, ein Spezialist für Mahlzeiten, schickte jemanden auf den Markt, einer kochte bereits Wasser, ein anderer schnitt Gemüse, und wir alle hatten das Gefühl eines Festes.

 

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Fortsetzung folgt…