Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Immer mit mir – Teil 78

Meine Offenbarung

Viele Jahre sind seit diesem unvergesslichen Sukkot und unseren Tiberias vergangen, und heute verstehe ich sehr deutlich, dass jede Frage, die ich stellte, nicht von mir kam, sondern von ihm, dass jede Zeile, die er las, nicht für mich zum Lesen da war, jede seiner Erklärung, die er gab, nicht für mich waren. Besonders in Tiberias war es eine „Bluttransfusion“. Als er mir die Kraft gab, dem Einfluss von irgendjemandem nicht nachzugeben, um bis zum Ende bei ihm zu bleiben. Und nachdem er gegangen war, bei ihm zu bleiben.

Er schleifte mir seine Technik an, die so notwendig war, wie Luft für die „letzte Generation“[1]. Sie ist bereits da. Sie hat noch nicht erkannt, dass sie „die Letzte“ ist, aber RABASH wusste es, und er hatte es eilig. Er vervollständigte die ganze Kette – von Abraham über alle Generationen der großen Kabbalisten bis in die Gegenwart.

Ich fühlte es. Und ich wollte ihm auf irgendeiner Art und Weise wahrhaftig entsprechen.

[1] Die letzte Generation (Dor Acharon) ist die Generation, in der der Prozess der Korrektur des natürlichen menschlichen Egoismus beginnt.

 

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Fortsetzung folgt…

Alle rufen nach Liebe

Veröffentlicht im Facebook: Die Vielfalt

Die Vielfalt

„Wie kommt es, dass wir die Vielfalt in der Natur lieben, sie aber in uns selbst hassen? Was würde passieren, wenn Zebras Löwen und Löwen Elefanten sein wollten? Es ist gerade die Vielfalt der Natur, die ihr ihre Schönheit und Kraft verleiht.

Wie lange würden wir überleben, wenn das Herz plötzlich darauf bestehen würde, die Leber zu sein?

Die Existenz beruht auf verschiedenen Elementen, die ein harmonisches, schönes und vitales Ökosystem bilden, welches alle seine Teile braucht, um leben zu können. Es gibt keinen Hass zwischen den einzelnen Teilen der Natur. Im Gegenteil, es gibt Ergänzung und Harmonie.

Wenn Amerika, mit ihren momentanen Unruhen, diesem Ansatz innerhalb der Gesellschaft nicht nacheifert, werden sich die Fraktionen gegenseitig zerstören. Und heute ist das klarer denn je. Harmonie scheint unter den gegenwärtigen Umständen unmöglich zu sein. Die Menschen sind zu sehr in ihrer eigenen Wut vertieft, um sich gegenseitig zu respektieren.

Daher sind Respekt, Rücksichtnahme, Ethik usw. keine realistischen Lösungen, da der eingewurzelte Hass all dies aus dem Fenster werfen wird. Stattdessen müssen die Parteien den Hass selbst entwurzeln, und erkennen, dass sie ohne einander nicht existieren können, und deshalb versuchen, einander lieben zu lernen. Nichts weniger als das.

Alle Menschen sind Teile desselben Systems, desselben Organismus der menschlichen Gesellschaft. Wenn man einen Teil verletzt, hat man die ganze Menschheit verletzt. Wenn Menschen einander lieben würden, gäbe es keine Diskriminierung, Erniedrigung, Misstrauen oder Gewalt.

Aber um dazu zu kommen, müssen die Menschen erkennen, dass es notwendig ist, und sich entscheiden, dafür zu arbeiten. Amerika und die Welt steht an einem Scheideweg: Entweder wird Liebe alles bedecken, oder Hass wird alles bedecken.

Die Zukunft des Landes und der Welt hängt von der Wahl zwischen Liebe und Hass ab.“

Dr. Michael Laitman

Neues Leben 1223 – Zeit zur Suche nach der Seele

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Angesichts des weltweiten Schlages gegen die Menschheit, den wir erhalten haben, muss jeder von uns heute ein wenig auf die Suche nach der Seele gehen. Wir alle haben uns nicht den Naturgesetzen angeglichen und deshalb reagiert die Natur jetzt mit der Freisetzung von Viren, wie dem Coronavirus, das die Menschheit lahmlegt. Die furchtbaren Verbindungen zwischen den Menschen stehen im Gegensatz zur Ganzheitlichkeit, die in der übrigen Natur existiert. Die Natur will, dass wir uns alle wie ein Mensch mit einem Herzen fühlen. Wir sollten uns jeden Tag fragen: „Habe ich jemanden verletzt? Liebe ich die Menschheit?“ Wir müssen um die Kraft der Liebe bitten und mit der Höheren Kraft der Natur kommunizieren, die uns dazu bringt, Liebe in unseren Herzen zu fühlen. Wenn wir uns wie eine Familie um die Welt kümmern, wird alles in Ordnung sein.

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Aus KabTVs  – Video >„Neues Leben 1223 – Zeit zur Suche nach der Seele“, 16.04.2020

 

Immer mit mir – Teil 77

WIR HÄTTEN DURCHBRECHEN KÖNNEN…

Aber eines Tages bekam die Gruppe die Chance zum Angriff. Es war am Sukkot[1]. Wir, die ganze Gruppe, haben unser Bestes getan, um uns auf den Feiertag vorzubereiten. Wir haben Sukka nach den strengen Regeln von RABASH gebaut. Er überprüfte alles gründlich, fühlte jede Verbindung und war zufrieden. Sie war aus Holz, ohne einen einzigen Eisennagel, mit einem besonders dichten Dach[2], das über die Wände der Sukka schwebte und das Licht fast nicht herein ließ.

Wir konnten vor Müdigkeit kaum auf den Beinen stehen, aber es herrschte eine Atmosphäre des Feierns, ein Aufstieg, den wir vorher nicht erlebt haben.

 An diesem Feiertag gab RABASH spezielle Erklärungen in der Lektion, vielleicht weil wir mehr wahrnehmen konnten. Er war emotionaler denn je, war nicht geizig mit Erklärungen und führte uns zum Angriff.

„Wir verlassen jetzt das Haus, sagte er. Wir schließen die Tür zum Egoismus hinter uns. Wir werden nicht noch einmal dorthin zurückkehren.“

Wir hörten ihm zu, hielten den Atem an und folgten ihm.

“Es ist die erste Korrektur, eine Einschränkung meines Egoismus, ohne die es keinen Fortschritt gibt. Wir gehen in die Sukka hinüber, wir sind bereit, die ganze Zeit in temporärer Verbleibe zu leben, im ständigen Wechsel, in der Sorge um den Schirm. Da ist er, über uns, unser gemeinsamer Schirm, wir sind die ganze Zeit unter ihm! Und dann ist es ein echter Feiertag! Über eigene Verlangen hinauszuwachsen, dem Geben, dem Schöpfer zu gleichen, zu leben, als ob man in der Luft schwebt…”

Wir waren aufgeregt, wir lebten in einer Vorfreude, dass etwas passieren würde….. Etwas, wozu wir schon unser ganzes Leben lang kommen wollten…

Aber die Tage vergingen… Wir wussten, dass etwas nicht funktioniert… Am fünften Tag von Sukkot erinnere ich mich sogar daran, dass es so gegen 11 Uhr war. Wir gingen an der Küste entlang, ich konnte es nicht ertragen, hielt an und fragte RABASH: “Was fehlt uns?! Was?! Jeder will es so sehr, jeder ist so angespannt, wir waren die ganze Woche zusammen, wir kommen nicht aus Sukka heraus, und Ihr gebt uns solche Lektionen! Was fehlt uns für einen Durchbruch?!” Ja er fühlte, dass es nicht nur meine Frage war, sondern von uns allen.

Es fehlt an Angriff! Angriff! Wir werden herauskommen, wenn wir uns verbinden und er ging weiter.

Am Abend hat er uns eine unvergessliche Lektion gegeben. Darüber, dass das Volk nur durch die Vereinigung aus Ägypten kam. Nur wenn es sich vereint hat, kann es dem Schöpfer zurufen. Erst nach der Verbindung überquerte das Volk das Endmeer, eilte ins Unbekannte. Nur durch den Zusammenschluss konnte es ein Volk am Berg Sinai werden und die Bedingung des Schöpfers akzeptieren – entweder schließt ihr euch zusammen, oder es wird der Ort von eurem Begräbnis.

„Wenn ihr diese Bedingungen akzeptiert, werdet ihr im Stande sein, in der neuen Welt geboren zu werden“, sagte er.

…Wir waren damals nicht in der Lage, diese Bedingungen zu akzeptieren, wir konnten das nicht.

Und es hinterließ mir eine unheilbare Aufzeichnung in meinem Herzen.

[1] Sukkot ist ein Feiertag, der eine der Etappen auf dem Weg zur spirituellen Korrektur symbolisiert. Die Vorbereitung auf den Sukkot beginnt mit dem Bau einer speziellen Hütte, deren Hauptelement das Dach ist. Die Bedachung repräsentiert „Massach“, den Schirm – eine besondere Kraft, die Menschen erhalten, um ihre angeborenen egoistischen Eigenschaften zu überwinden.
[2] Eine Sukka zu bauen und ihr Dach abzudecken bedeutet nicht nur, sie äußerlich, sondern auch innerlich zu bauen. Es bedeutet, spirituelle Werte über egoistische zu erheben und sie zu den wichtigsten im Leben zu machen. Eine Sukka zu bauen ist eine unmögliche Aufgabe für eine einzelne Person. Man braucht die Hilfe der Freunde, der Umgebung.  Deshalb muss ein Mensch auf dem Weg zur Spiritualität eine solche Umgebung aufbauen.

 

[# 246267]

Fortsetzung folgt…

 

Qualitative Verbindung

Frage: Sie sagen, dass jetzt qualitative Verbindungen Vorrang vor quantitativen haben sollten. Was zeichnet eine qualitative Verbindung aus? Was sind die Eigenschaften und Merkmale, damit wir es leicht erkennen können?

Meine Antwort: Qualitative Verbindung ist, wenn wir emotionale, herzliche Beziehungen zwischen uns, sowie gegenseitige Unterstützung bevorzugen. Wenn wir das Ziel als ein gemeinsames Element und die universelle Verbindung als Mittel zur Erreichung dieses Ziels verstehen.

Wir müssen einen solchen Zustand zwischen uns aufbauen, dass es wie ein Netzwerk ist, in dem wir den Schöpfer finden. Die Schaffung eines solchen Beziehungssystems, in dem sich der Schöpfer entsprechend der Gleichwertigkeit der Form offenbart, sollte unsere Arbeit sein.

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Aus „Grundlagen der Kabbala“ der Kabbala, 22.3.20

Die Pandemie, die die Maske der Menschheit entfernte

Der Artikel  wurde in Newsmax veröffentlicht: Die Pandemie, die die Maske der Menschheit entfernte

Wenn es ein sichtbares Element gibt, das die drastische Veränderung unseres Lebensstils aufgrund der Pandemie verkörpert, dann ist es der massive Einsatz von Masken. Unsere neue, fast gesichtslose Gesellschaft eröffnet eine völlig neue Perspektive für persönliche Interaktionen, da einige Studien darauf hinweisen, dass das Bedecken von Gesichtern einen Verdacht zwischen Menschen aufkommen lassen kann. Auf der anderen Seite gelang es COVID-19, durch die Maske der Menschheit zu schlüpfen, um unser egoistisches Verhalten zu enthüllen, und uns die Möglichkeit zu geben, uns über die äußeren Barrieren zwischen uns zu erheben und tief in die Herzen des anderen einzudringen.
Das Tragen von Masken, um eine Ansteckung mit Corona Viren zu verhindern, ist ein kulturelles Paradigma, das uns in der westlichen Welt fremd ist, so dass „wir anfangs äußerst misstrauisch gegenüber einander sein können“, sagte Francis Dodsworth, leitender britischer Kriminologe an der Universität Kingston. So im aktuellen Kontext, wenn Wissenschaftler auf der ganzen Welt darüber debattieren, wie sich diese neue soziale Bedingung auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirken wird.
Das Gesicht vermittelt wie der gesamte Körper Informationen, die uns helfen, nonverbale Kommunikationshinweise aufzunehmen. Das Gesicht hilft uns, den anderen zu verstehen und zu wissen, wer die Person vor uns ist und was seine Gefühle und Absichten sind. Daher hat das Erfordernis, aufgrund des Corona Virus an öffentlichen Orten Masken zu tragen, die zwischenmenschliche Nachrichtenübertragung verringert und die nonverbale Kommunikation zwischen uns behindert.

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Immer mit mir – Teil 76

 

Attacken auf die Welt

In Tiberias studierten wir acht bis zehn Stunden lang. Es waren 8-10 Stunden Gebet. Wir studierten den 16. Teil der Lehre der Zehn Sephirot, die Tore der Absicht, die Briefe von Baal HaSulam und natürlich Artikel aus „Shamati“. Es ist etwas, das kaum jemals, mit jemandem während des Unterrichts gelernt wurde. Erst in den letzten Jahren hatte sich RABASH entschieden, dies in der Gruppe zu tun. Außerdem lasen wir „Geheime Schriftrolle“. Die die Kabbalisten sehr geheim geschrieben haben. Nur für sich selbst oder für diejenigen, die dies verstanden. Ich kann euch noch nicht darüber erzählen. Es ist etwas, das kaum, jemals mit allen während des Unterrichts gelernt wurde. Erst in den letzten Jahren hat sich RABASH entschieden, dies in der Gruppe zu tun. RABASH erklärte mir diese Texte. Er wählte die Teile, die der Seele nahe waren, die uns am nächsten stehende Wurzeln. Er fühlte sie. Es war ihm wichtig, dass ich hörte und nicht nur hörte. Er hat mich mit diesen Texten gereinigt. Von der ganzen Welt abgeschnitten, ohne Telefon, ohne Gespräche, wir saßen uns gegenüber, und ich versuchte, kein Wort zu verpassen. Er sprach, schüttelte gewöhnlich den Kopf, schloss die Augen….. und stoppte plötzlich, schwieg lange Zeit. Was hat er gehört? Was hat er sich dabei gedacht? Manchmal dachte ich, er würde mit Baal HaSulam reden und ihn hören. Vermutlich war es auch so.

Abends sind bin ich mit ihm ausgegangen. wir gingen langsam, er hielt gewöhnlich meine Hand. Wir gingen an Schaufenster, Cafés, Restaurants vorbei, zum See hinunter. Manchmal redeten wir miteinander, manchmal gingen wir schweigend, er dachte nach, ich rauchte Dabei fühlte ich mich immer, als hätte ich Angst, ihn aufzuhalten.

Als wir zurückkamen, machte ich das Bett, stellte Wasser auf seinen Tisch und brachte ihn ins Bett. Er musste unbedingt etwas aus Shamati lesen, bevor er ins Bett ging. Er las, schaltete das Licht aus und schlief sofort ein. Um einen neuen Angriff am Morgen zu starten.

 

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Fortsetzung folgt…

Neues Leben 1222 – Der Corona-Verschwörer

Neues Leben 1222 – Der Corona-Verschwörer

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Das Coronavirus ist kein Phänomen, das jemand absichtlich geschaffen hat, sondern das Ergebnis eines Ungleichgewichts, das der Mensch in die Natur eingebracht hat. In der gesamten Natur gibt es keine schädliche Kreatur außer dem Menschen, der nur für sein eigenes Wohl denkt und handelt. Der Zweck unserer Entwicklung besteht darin, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, Freiheit der Wahl zu gewinnen, dem Schöpfer ähnlich zu werden und sich mit ihm zu identifizieren. In diesem Zustand wird jeder Mensch in der Welt verstehen, dass er mit jedem in einem integralen System verbunden ist, in dem sich der Schöpfer befindet. Die Bereitschaft unsererseits ist der Wunsch, als ein Mensch mit einem Herzen verbunden zu sein, so dass jeder für alle anderen empfänglich wird. Jeder wird all seine Kraft zum Wohle der anderen einsetzen wollen und wünschen, dass die Kraft der Liebe die Welt beherrscht.

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Aus KabTVs – > „Neues Leben 1222 – Der Corona-Verschwörer“, 07.04.2020

Neues Leben 1221 – Der Auszug aus Ägypten in der Ära des Coronavirus

Neues Leben 1221 – Der Auszug aus Ägypten in der Ära des Coronavirus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Der gesamte Entwicklungsprozess, den die Menschheit durchläuft, beabsichtigt, uns einer Haltung der gegenseitigen Liebe, Verbindung und Ganzheitlichkeit näher zu bringen. Ähnlich den Plagen Ägyptens hilft das Coronavirus der Menschheit, damit aufzuhören, sich gegenseitig und der Natur zu schaden. Es veranlasst uns, zu Hause zu sitzen und über die Essenz des Lebens nachzudenken. Wir müssen uns über unsere Unterschiede hinweg erheben und wie die Höhere Kraft werden: die allgemeine, integrale Kraft der Natur, die hinter den Kulissen wirkt und jeden bewegt. Das Wunder des Auszugs aus Ägypten geschieht, wenn wir die Höhere Kraft dazu erwecken, sich unter uns zu verbinden. Auf dem Höhepunkt unserer Entwicklung werden wir freie Menschen. Befreit von der Versklavung durch das Ego und liebend verbunden, in einem einzigen System sein.

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Aus KabTVs – Video > „Neues Leben 1221 – Der Exodus aus Ägypten in der Coronavirus-Ära“, 07.04.2020

Immer mit mir – Teil 75

Der Herr über seinen Körper

So lebte er. Seit seiner Kindheit wurde er erzogen, seinen Körper wie einen Fremden zu behandeln. Deshalb zeigte er auf ihn und sagte: „Lasst ihn leiden!“, „Es!“.  Wenn er von dem Körper sprach, sprach er dabei immer von Egoismus. Er genoss die Tatsache, dass er sein Ego mit Füßen trat.

Es war keine Art von Masochismus, denn damit wurde er mit der Eigenschaft des Geben verschmolzen. Der Körper war wie ein Anhängsel an der Seele, der völlig von ihr abgetrennt ist. Er war der Herr von Körper und Seele und kontrollierte sowohl den Egoismus des Körpers als auch das höchste Ziel der Seele als zwei Linien. Er baute die dritte Linie auf ihrer Verbindung. Er sah sich selbst darin. So sollte ein Mensch leben, der die höhere Realität versteht. Ein Mensch, der sich ständig im Eingriff befindet. Er war so. Er hat die ganze Zeit angegriffen. Und es geschah vor meinen Augen in Tiberias.

 

[# 246157]

Fortsetzung folgt…