Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Neues Leben 1220 – Coronavirus, Pessach, Nacht des Exils oder Nacht der Abgeschiedenheit?

Neues Leben 1220 – Coronavirus, Pessach, Nacht des Exils oder Nacht der Abgeschiedenheit?

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Das Pessachfest ist das Fest der Befreiung von unserem Egoismus. Allerdings gibt es nichts zu feiern, solange wir nicht miteinander verbunden sind, Ägypten nicht verlassen, und in unserem Egoismus verharren. Das Coronavirus hat uns in unseren Häusern eingeschlossen, um uns unsere wahre Situation zu zeigen: Wir sind in unseren Herzen getrennt. Wir sind isoliert, weil wir das Ego, welches Pharao genannt wird, erhöht haben und uns nur vor ihm verbeugen. Es ist nicht länger angebracht, uns selbst ohne Rücksicht auf andere, zu füllen. Wir müssen unsere Herzen öffnen, uns einem Zustand der Liebe zwischen uns nähern und uns direkt auf die Allmacht der Schöpfung ausrichten. In dem Moment, in dem die Kraft der Verbindung entdeckt wird, werden wir alle fühlen, wie die in unseren Herzen, auf die Welt kommen.

[262757]

Aus KabTVs  – Video > „Neues Leben 1220 – Coronavirus, Pessach, Nacht des Exils oder Nacht der Abgeschiedenheit? 02.04.2020

Immer mit mir – Teil 74

Lass ihn leiden!

Ich hatte ein paar Mal im Jahr Hautprobleme. Manchmal ging es mir dermaßen schlecht, dass ich nicht aufstehen konnte. Mein Freund Yaron, der Tischler, baute mir einen speziellen Reifen, der über mir angebracht wurde, und eine Decke wurde darauf gelegt, so dass sie den Körper nicht berührte. Ich lag da unter unheimlichen Qualen, mein Körper hörte auf zu atmen, meine Haut ging ab wie ein Film, den ich komplett abziehen konnte. Ich war völlig mit Furunkel überzogen, und die Lymphe strömte aus allen Poren, also wechselte ich meine ganze Körperhaut… Und so gingen wir in einer dieser Perioden mit RABASH durch den Park. Ich schaffte es, aus dem Bett zu steigen und litt natürlich unter der Kleidung, die mich berührte. Aber ich musste aufstehen, ich konnte nicht anders.

Es war im Winter, ich hatte Glück, einen kalten durchdringenden Wind zu haben, ich ging aufgeknöpft und setzte mich dem Wind aus. Und ich wollte, dass er noch kälter wird, noch mehr brennt… Ich ging mit geschlossenen Augen, ab und zu öffnet ich sie, um zu prüfen, wo RABASH ist… Plötzlich sehe ich, dass er anhält und mich ansieht.

Ich frage ihn, trotz großer Schmerzen – ich konnte meinen Mund kaum öffnen, als wäre es mit Harz beschmiert, ich fragte RABASH: „Was wird kommen, Rebe? Was wird kommen?!“ Und dann macht er einen Schritt zu mir, greift an meine Hand und sagt mit großem Schmerz: „Lass ihn leiden! Lass!“ (Er sprach vom Körper.)

Er stößt mit dem Finger in sich, als würde er sich schmerzhaft kneifen. Und seine Augen brennen dabei vor Freude: „Michael, du hast keine Ahnung, wie viel du gewinnst!..“

 

[# 246126]

Fortsetzung folgt… 

Entmystifizierung des Mythos um die Gabe der Tora 

Veröffentlicht in Facebook Michael Laitman: Entmystifizierung des Mythos um die Gabe der Tora 

Heute feiern wir die Übergabe der Tora (Die 5 Bücher Mose) an das Volk Israel. Der Überlieferung zufolge stand das Volk Israel an diesem Tag vor rund 3400 Jahren am Fuße des Berges Sinai und empfing die Tora. Es steht auch geschrieben, dass, als Moses mit der Tora in den Händen vom Berg herunterkam, diese auf zwei Tafeln geschrieben waren. Danach wurde die Tora auf Pergament, dann auf Papier und schließlich wieder auf Tafeln geschrieben, so dass sich in diesem Sinne der Kreis schloss. Übrigens wurde eine schriftliche und eine mündliche Tora gegeben. 

Uns interessiert aber mehr, was “diese Tora” wirklich ist und warum sie gegeben wurde. Es steht geschrieben, dass der Schöpfer sagte: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen; ich habe die Tora als Gewürz erschaffen“.

Mit anderen Worten: Die Tora ist etwas, das korrigiert, verbessert, heilt (heiligt). Das Wort „Tora“ kommt von dem Wort “Or”, hebräisch für „Licht“. Es ist eine Kraft, eine Energie, die unseren Trieb von böse, also egozentrisch, zum Guten, nämlich zu Geben, verändert. Gemäß der Weisheit der Kabbala ist jede andere Erklärung der Bedeutung der Tora ein Mythos.

[Rest des Beitrags lesen →]

Wer verändert wen? 

Die Dinge können sich ändern. Sie ändern sich, wenn es sich viele Menschen wünschen. Wir selbst können uns nicht ändern. So hat uns die Natur erschaffen. Wir können nur die Natur dazu bringen uns zu korrigieren, wenn wir es uns gemeinsam wünschen. 

Bemerkung: Wissenschaftler bestätigen, dass die Menschheit ein miteinander verbundenes System ist, wie ein Körper. Sie bildet einen einzigen Organismus und jeder ist ein Teil von ihm. Und wir alle befinden uns in dieser Matrix. Wenn ein normaler Mensch dies, in seinem Verstand und in seinem Herzen, verinnerlicht, wird sein Widerstand schwinden. Er wird ruhiger und kann fühlen, dass alle Herzen im gleichen Takt schlagen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Hände waschen im eigentlichen und im übertragenen Sinn

Frage: Könnte man sagen, dass die Welt der Bakterien und Viren der Welt der Menschen den Krieg erklärt hat? Kommt vielleicht die Zeit, in der sie unseren Platz auf diesem Planeten einnehmen, denn sie sind weniger verwundbar und sicherlich mehr in einem gemeinsamen Ziel verbunden als die Menschen.

Antwort: Niemand hat jemandem den Krieg erklärt. Alles hängt davon ab ob der Mensch richtig oder falsch reagiert auf das was mit ihm und der Natur ringsumher geschieht. Wir sind die einzigen Geschöpfe mit einem freien Willen.
Anmerkung: Während des Ausbruchs der Pest im vierzehnten Jahrhundert glaubten die Menschen dass Krankheiten von zornigen Göttern, von bösen Geistern zu ihnen geschickt wurden. Sie wussten noch nicht, dass Bakterien und Viren existieren. Die Menschen glaubten an Engel und Feen und konnten sich nicht vorstellen, dass einfaches Händewaschen sie vor der Pest beschützen könnte.

Sie sagen: „ Nur die Verbindung kann uns vor dem Virus retten.“ Das bedeutet, befolge eine einfache Regel nämlich: behandelt euch gegenseitig gut und das Virus wird verschwinden. So einfach ist die Wahrheit.

Antwort: Was meinen Sie mit „einfache Wahrheit?“ Bin ich gegen das Händewaschen?! Das Händewaschen (Netilat Jadaim in der Kabbala) bedeutet im spirituellen Sinne dass ich meine Hände von ihrem üblichen Gebrauch bei dem ich immer etwas für mich selbst ergreifen will zurückziehe. Ich schränke mich ein und will nichts von dieser Welt „ergreifen“. Man muss die Bedeutung dieser Handlungen richtig verstehen. Ich habe natürlich nichts gegen Sauberkeit und Hygiene. Aber zunächst muss man sich die Hände im spirituellen Sinne waschen.

Frage: Was ist der Zusammenhang zwischen dem Virus und dem Händewaschen?

Antwort: Es gibt vier Stufen der Wechselwirkungen zwischen allen Teile der Natur. Die unbelebte Natur, die Pflanzen, die Tiere und der Mensch. Mit all diesen Teilen müssen wir korrekt zusammenwirken, d.h. unsere Hände davon lassen um nichts den anderen wegzunehmen. Also Nichts empfangen sondern, noch besser, vielleicht sogar etwas geben.

Mit anderen Worten: „Hände waschen“ auf der Ebene der menschlichen Beziehungen bedeutet, sich nicht gegenseitig zu benutzen.

Aus der TV Sendung „ Coronavirus verändert die Realität“, 26.03.2020

Neues Leben 1219 – Coronavirus, Geld und unser Konsumverhalten

Neues Leben 1219 – Coronavirus, Geld und unser  Konsumverhalten

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Dieses Leben zu genießen ist in Ordnung, allerdings wird von uns auch verlangt, dass wir uns zu einer höheren Intelligenz entwickeln. Die Natur will, dass wir göttliche Eigenschaften entwickeln und nicht Geld zu unserem Gott machen. Wir jagen dem Geld hinterher, kaufen Geschenke, feilschen um einen billigeren Preis, machen jedes Jahr viele Urlaubsreisen, und alles nur, um das Ego zu befriedigen. Wir fühlen uns jedoch nur für kurze Zeit befriedigt, weil das Ego sich schnell wandelt und ständig mehr und Besseres will. Die Hetzjagd unsere Verlangen zu stillen dient nur dazu, einen ultimativen Zustand der Verzweiflung in Bezug auf das Ego zu erreichen, so dass wir uns auf eine andere Methode der Erfüllung zubewegen wollen: dem Geben. Diese Methode der Füllung und Korrektur bewirkt im Menschen das Gefühl, dass die ganze Welt ihm nahe ist, ihn liebt und er geben will. Er fühlt, dass alle ein Teil seiner ewigen Seele sind und indem er sich mit ihnen verbindet, entdeckt er die höhere Macht. Das Coronavirus will uns in einen Zustand versetzen, in dem wir zu allen gut sein wollen. Auf diese Weise erlangen wir die Vollkommenheit und Ewigkeit. 

[262701]

Aus KabTVs – Video > „Neues Leben 1219 – Coronavirus, Geld und unsere Kultur des Konsumverhaltens“, 02.04.2020

Immer mit mir – Teil 73

Die Ewigkeit in Tiberias

Also in Tiberias zogen wir in Drori’s altes einstöckiges Haus.

Die Zugänge waren mit Gras bewachsen, und wir arbeiteten uns den Weg hinunter zum Eingang. Es gab hier zwei Zimmer. In einem schlief RABASH, das andere gehörte mir. Alles war einfach, nichts unnötiges, aber ich würde diese beiden kleinen Zimmer und die Ewigkeit, die ich dort fühlte, nicht gegen die teuersten Apartments eintauschen. Wir kamen an, packten aus und ich bereitete das Essen vor. Wir aßen und fuhren sofort zu den heißen Quellen von “Khamei Tiberias”[1]. RABASH trat in ein riesiges Bad für eine halbe Stunde ein, kam unter heißes Wasser, er liebte Wärme, erwärmte sich 40 Minuten lang.  Ich konnte nicht einmal 20 Minuten aushalten. Dann legte er sich auf die Holzliege. Ich wickelte ihn von allen Seiten schön mit einem Laken und einer Decke ein…

Er liebte es, zu schwitzen, so dass alles aus ihm herauskommt. Er trank viel. Trank und schwitzte, trank und schwitzte. Er hatte von Natur aus ein Gefühl dafür, was gut für ihn war und was nicht. Es war keine Gewalt, es war sehr natürlich, als würde er mit der Natur sprechen, und alles, was ihn in Harmonie hielt, wurde von ihm angenommen. So war es zum Beispiel die Reinigung des Körpers, wenn der ganze Schmutz durch die Poren herauskam. Auch wenn es für uns normal war, Seife zu benutzen, er benutzte sie nie – er handelte nach der Natur, wusch sich nur mit Wasser.

Ich werde nicht alles beschreiben, was danach geschah, wie wir nach Hause fuhren, was wir aßen, ich erinnere mich daran in allen Einzelheiten, aber das Wesentliche ist, dass er alles mit einem Ziel machte – all die Kraft in den Lernprozess zu setzen. Und die Erholung in „Khamei Tiberias“, und der Schlaf, und das Essen – er aß doch nie zu viel! Alles war dafür gedacht, dass keine Minute von 8 bis 10 Stunden der Lernzeit verloren ging, verpasst wurde. In der Tat war er sehr hart zum Körper. Ich beobachtete ihn die ganze Zeit. Ich hatte mit dem Körper ganz andere Berechnungen…

[1] Thermalquellen (Badehäuser) „Khamey Tiberias“ befinden sich am Ufer des Kinneret-See in der Nähe der Stadt Tiberias.

 

 [# 246041]

Fortsetzung folgt…

Immer mit mir – Teil 72

Das Ausgesprochene bleibt

Manchmal wünschte ich, ich hätte unsere Gespräche in Tiberias aufnehmen können – es war etwas Einzigartiges. Aber gleichzeitig war ich überzeugt, dass das, was er für die Aufnahme sagte, anders war als das, was er ohne es aufzuschreiben sagte. Wie er sich im ersten Fall einschränkte und im zweiten, wie frei er war.

Baal HaSulam war auch so, er ließ seine Reden nicht aufschreiben. RABASH musste rausgehen, sich an alles erinnern, was sein Vater im Unterricht sagte, damit die Großen Aufzeichnungen „Shamati“ („das Gehörte“) daraus geboren werden konnten. Die Aufnahme war perfekt und genau, denn die Annullierung von RABASH vor seinem Vater war vollständig, also wurde alles Wort für Wort aufgeschrieben.

Auf der einen Seite schrieb RABASH nach seinem Vater auf, aber auf der anderen Seite wusste er, dass das, was er einmal sagte, nicht verschwinden wird. Dass die gesamte spirituelle Information erhalten bleibt. Er sagte mehrmals etwas ungewöhnliches, sehr erhabenes, „nicht von dieser Welt“, ohne es zu erklären.

Eines Tages kam ein Schüler von RABASH, mein Kamerad Aron Brizel, nach Tiberias, und RABASH sprach Worte aus, die wir nicht zusammenfügen konnten. Brizel ist sogar von der Tatsache, dass er nichts verstanden hat, aufgesprungen. Er fragte sofort nach: „Was haben Sie gesagt, Rabbi?“ Und er antwortete: „Es ist nicht für dich, es ist dafür, um in der Welt zu bleiben.“

Er verstand, dass alle die höheren Informationen nicht verschwinden, sondern auf die Stunde warten, in der diejenigen, für die sie gesprochen wurden, kommen werden. Und sie wird ihre Herzen öffnen. Und wir werden RABASH und alle großen Kabbalisten „hören“, die für uns einen Schatz an Gedanken und Offenbarungen gesammelt haben. Wir werden keine technischen Mitteln brauchen, sondern nur das Verlangen das zu erhören.

 

[# 246002]

Fortsetzung folgt…

“Leben” anstatt nur “vor sich hin leben”

In Medium am 18.05.2020 veröffentlicht. 

Können wir die Zeit vor der Pandemie „Leben“ nennen, oder war es nur ein Zwangslauf, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Diese Frage stellt sich jetzt, da wir gezwungen sind, rasch in einen neuen Zustand, in eine neue Realität überzugehen. Wir können das Beste aus unserem Neuanfang machen, wenn wir erkennen, dass es im Leben erfüllte Ziele gibt, Nicht mehr die Jagd nach vorübergehenden Modeerscheinungen und sinnlosen Ambitionen.

Ich erinnere mich an mich selbst als Kind, wie meine Eltern mich verwöhnten und mir alles gaben, was ich wollte oder brauchte. Plötzlich, ab einem bestimmten Alter, fingen sie an, mich unter Druck zu setzen und Selbstdisziplin in meinem Studium zu fordern, um sicherzustellen, dass ich dem gerecht werde, was von mir verlangt wurde. Ich verstand nicht, was vor sich ging. Wenn sie wollten, dass ich so erfolgreich bin, warum haben sie es dann nicht arrangiert? Warum lag plötzlich alles an mir? Ich erinnere mich, wie mich diese Frage beunruhigte.

Es dauerte eine Weile, bis ich mich damit abfand, dass mein Leben in zwei Abschnitte geteilt ist. Die erste ist die Kindheit, in der ich unter dem vollen Schutz meiner Eltern stand. Die zweite, das Erwachsenenalter, in der ich nun auf mich allein gestellt sein lernen musste, egal wie sehr meine Eltern mich liebten und das Beste für mich wollten. Ich muss meine Reife selbst erlangen.

[Rest des Beitrags lesen →]

Wer hat etwa keine Angst vor Arbeitslosigkeit?

Im Facebook Michael Laitman am 20.05.2020 veröffentlicht. 

Wer hat etwa keine Angst vor Arbeitslosigkeit?

Wir kehren nicht zum „business as usual“ zurück. Die Luftverschmutzung in China ist wieder zurückgekehrt, da die Fabriken wieder auf Hochtouren laufen. Doch die Käufer werden nicht wie zu den Tagen vor dem COVID zurückkehren. Laut Larry Fink von BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, stehen Amerika Konkurse und höhere Steuern bevor. Europa wird laut Reuters wahrscheinlich die Steuern erhöhen, um seine „Zuschüsse für die Erholung nach COVID“ zu decken, und der globale Luxus Markt erwartet eine Rezession um ca. 20%, laut South China Morning Post.

Wir kehren also nicht zum „business as usual“ zurück. Aber das liegt nicht nur an den höheren Steuern und der Arbeitslosigkeit. Wir kehren nicht wieder zu dem zurück, was wir waren, denn die Art und Weise, wie COVID uns einen Schock versetzt hat: Isolierung, Zukunftsangst, Unsicherheit in der Gegenwart und allgemeine Ratlosigkeit. Viele Menschen wollen eigentlich auch nicht zu ihrem früheren Leben zurückkehren. Es war ja gar nicht so toll.
Durch die zunehmende Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Stress wegen des Geldes, sowie denjenigen, die erwerbstätig sind, sie werden nicht gerade jubelnd in die Tage vor Corona zurückkehren. Dadurch werden viele Unternehmen nicht überleben. Sollten wir etwas auf der hohen Kante haben, werden die steigenden Steuern und die Konkurse den ohnehin geringen Antrieb, der uns zum Ausgehen oder Einkaufen motiviert, vollends ersticken.

[Rest des Beitrags lesen →]