Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Den Planeten retten: Kinder sind dafür, Eltern sind dagegen

Veröffentlicht in ML Dr. Michael Laitman

Bei der Rettung des Planeten fühlt sich nicht jeder angesprochen. In Holland erstellte ein Vater eine Liste mit Dingen, auf die verzichtet werden soll. Auslöser dazu war die Aufforderung seiner Tochter, für eine bessere Umweltsituation in der Welt zu kämpfen.

Greta Tunberg ist die Verkörperung des Kampfes für eine saubere Umwelt. Ihrem Beispiel folgend demonstrierten viele Kinder in den Niederlanden. Zur Beunruhigung der Eltern schwänzen sie sogar dafür die Schule. Und das gehört wirklich nicht zu den Regeln und der Kultur des Landes.

Dennoch erweckt Gretas Vorbild die Welt und die jungen Geister. Und der niederländische Papa dachte sich folgendes aus und schrieb: „Natürlich werden wir das Massensterben und das Schwinden des Ökosystems verhindern. Wir werden dir, Tochter, eine strahlende Zukunft schenken und die Temperatur des Planeten um vier Grad senken. 

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Ursache von Depression

Frage: Kann ein Kabbalist, sowie jeder andere Mensch auf der Welt, eine Depression haben? Heutzutage leiden Millionen von Menschen an Depressionen.

Antwort: Ja, aber Millionen von Menschen sind depressiv, da ihnen etwas fehlt: Nahrung, Wissen, Ehre, Macht usw. Sie wollen etwas erreichen, können es aber nicht.

Depressionen können dadurch entstehen, dass man nicht das erreichen kann, was man möchte. Vielleicht liegt es auch daran, dass man überhaupt keine Wünsche hat.

Dasselbe gilt im Spirituellen: Entweder kann man das Gewünschte nicht erreichen- nämlich die Verbindung mit dem Schöpfer oder man hat kein Verlangen danach, dann tritt ein Problem auf.

Die Sache ist die, ein Kabbalist kann nicht so wie andere Menschen depressiv sein. Es gibt da einen anderen Grund: Er kann den Schöpfer nicht erreichen. Das ist ein anderes Niveau von Depression.

Um einen Menschen voran zu bringen, kommen sowohl irdische als auch spirituelle Depressionen vom Schöpfer. Es ist für einen Menschen sehr schwierig, Depressionen zu bewältigen, wenn er sich nur auf der irdischen Ebene befindet und weder etwas mit einer kabbalistischen Gruppe, noch mit der Methodik zu tun hat.

Die Depression überwältigt den Menschen und es ist unklar, wann sie vorbei sein wird, denn er hat keine Mittel für ihre Überwindung. Dagegen lehrt die Kabbala, wie man Abstiege überwindet, da man weiß, dass sie ein Appell zum Aufstieg sind.

Aus dem TV-Programm “ Grundlagen der Kabbala“, 27.03.2019

(261115)

Immer mit mir – Teil 65

RABASH zieht sich zurück

Er ging alleine nach Tiberias, ließ niemanden in seine Nähe, wollte allein sein. Einmal im Monat verließ er uns für zwei Tage. In Tiberias lebte er in einem kleinen Haus von Drori, seinem alten Schüler.

Es war die Zeit gekommen, in der er seinen ständigen Wohnsitz verlassen musste; seine Familie, seine Kinder, Frau, Schüler verließ und mit sich allein sein musste.

In der Vergangenheit wurde dies von den Kabbalisten praktiziert und als „Exil“ bezeichnet.

Der Mann hatte damals das Haus verlassen, hat nichts mitgenommen und ging für ein oder zwei Jahre. Er verdiente so gut er konnte, lebte, wo er ein Platz gefunden hat, hielt nur am Schöpfer fest, denn es gab niemanden, an dem er sich festhalten konnte.

Ein oder zwei Jahre konnte sich RABASH nicht leisten, sondern nur ein paar Tage. Als er zurückkam, traf ich ihn, er stieg aus dem Bus. Ich trug seinen Koffer und es ist kein Geheimnis, dass ich davon träumte: eines Tages nimmt er mich mit.

Aber ich wagte es nicht, ihm das anzubieten, da ich wusste, wie wichtig es für einen Kabbalisten dieser Stufe war, sich zurückzuziehen. Und eines Tages wurde ich selbst davon überzeugt.

 

[# 245638]

Fortsetzung folgt…

Die Wirtschaft neu ausrichten

Veröffentlicht auf Facebook M. Laitman

Wir haben es nicht wahrhaben wollen, aber unsere Wirtschaft steuert seit mehr als einem Jahrhundert in die falsche Richtung. Dank COVID-19 haben wir jetzt die Chance, das wieder in Ordnung zu bringen. In den letzten sechs Jahrzehnten hat es die Menschheit mit dem Handel zu weit getrieben. Da es reichlich Nahrung, Kleidung und Wohnraum für fast alle gab, suchten wir nach unzähligen Dingen, die wir zusätzlich dazu verkaufen konnten. Statt den Menschen das zu verkaufen was sie wirklich brauchen begannen wir, Dinge herzustellen, von dem wir hofften, dass sie die Menschen zum Kauf animieren. Damit schufen wir den Konsumismus, der – wie wir seit langen spüren – das Gegenteil einer gesunden Wirtschaft ist.

COVID-19 bringt uns zu unseren elementaren Bedürfnissen zurück: Nahrung, Kleidung, Wohnen, Gesundheitsversorgung und Bildung. Das ist alles, was die Menschheit braucht. Davon gibt es für alle genug. Es liegt nun an den Regierungen dafür zu sorgen, dass jeder auch wirklich alles bekommt was er braucht.

In der Ära nach dem Konsumismus werden viel weniger Menschen arbeiten und diese nur, weil sie es wollen. Alle werden die Früchte dieser Arbeit genießen können. Diejenigen die nicht arbeiten werden, werden damit beschäftigt sein soziale Beziehungen aufzubauen und Solidarität und gemeinschaftlicher Zusammenhalt zu fördern. Auch davon werden alle gleichermaßen profitieren nämlich indem alle dadurch in einer starken und glücklichen Gemeinschaft zusammen leben können.

Bild von Thomas Wolter auf Pixabay

Ernüchterung dem Konsumwahn gegenüber

Veröffentlicht auf Facebook M.Laitman

Obwohl die meisten Länder nun beginnen, die Beschränkungen und Maßnahmen zu lockern, glaube ich nicht, dass diese Pandemie einfach so verschwinden wird. Um das Virus zu überwinden, brauchen wir eine vernünftige und bewusste Beteiligung der Menschen und Nationen der Welt. Dennoch bin ich sicher, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind. Endlich denken wir ernsthaft über unser egoistisches Vorgehen gegenüber der Welt, der Natur und unseren Mitmenschen nach. Wir haben eine gute Zukunft vor uns. Wir werden nicht zu dem Leben zurückkehren, das wir vorher hatten.

Nach der Pandemie werden die Menschen anders sein. Der Schock wird sie verändert haben. Sie werden nicht mehr gedankenlos in Flugzeuge springen und um die halbe Welt reisen, um Geschäfte abzuschließen, wenn es auch über Video geht. Vielmehr werden sie ihre Einstellung und Beziehung zur Natur vertiefen, sie werden mehr Interesse an Gemeinschaft entwickeln.

Bald, so glaube ich, werden wir die Natur als großes Ganzes sehen.
Wir haben eine faszinierende Reise vor uns. Das Virus und dessen Folgen sind ebenfalls ein Teil der Natur und dies feilt täglich mehr an uns und an unserer Einstellung zu uns selbst, zur Welt, zum Leben, zum Tod, zu allem. Ich bin zuversichtlich, dass wir Menschen in vielerlei Hinsicht gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

Bild von GLady auf Pixabay

Immer mit mir – Teil 64

Plötzlich Sohar

1983, September. Ich erinnere mich, ich bin abends in Eile, gehe die Bnei-Brak-Straße entlang, und plötzlich sehe ich ein Schreiben an der Wand – „Ashlag ist gestorben“. Ich erstarrte, meine Beine zitterten – welcher Ashlag? Ich komme näher, ich lese – Shlomo. Und ich verstehe, dass RABASHs jüngerer Bruder, Shlomo Benjamin Ashlag, gestorben ist.

Ich habe es eilig, Rabash zu sehen. Er sitzt an seinem Schreibtisch zu Hause, und ich frage ihn noch vor der Tür: „Was machen wir?“ Ich dachte, er würde sagen: „Wir werden Shiva halten[1]„. Doch er sagt zu mir: „Wir gehen nirgendwo hin.  Du und ich sitzen hier. Wir werden studieren.“

So begannen diese einzigartigen sieben Tage, die definitiv „die Welt erschüttert haben“. Wir waren sieben Tage lang allein, niemand kam zu RABASH, und wir gingen nirgendwohin, aus. Er offenbarte mir etwas, was wir in der Gruppe nie gelernt haben – „das Vorwort zum Buch Sohar“, geschrieben von RASHBI. Es wird auch als Keter[2] des Buches Sohar bezeichnet.

RABASH sagte „Derjenigen, dem dieses Buch offenbart wird, öffnet sich der ganze Sohar.“ Er selbst entschied, dass wir dieses Vorwort durchgehen würden, öffnete sofort das Buch, begann zu lesen und zu erklären.

Es war ein siebentägiger Höhenflug! Es war nicht so, dass RABASH mehr erklärt hätte, nein, er hat seine Methode nicht geändert, er betonte wie immer, dass man sich selber um die Absicht bemühen soll, vor allem weil Sohar eine „Sgula“[3]  ist….. Aber an diesen Tagen schuf er solch eine Atmosphäre, in der ich Angst hatte, ein Wort zu verpassen.

So etwas kann man nicht in einem Buch fassen. Die Art und Weise, wie ich dort mit offenem Mund saß und fühlte, wie ich reif wurde. Es gab eine grüne Frucht, die für nichts geeignet war, und plötzlich ist die Erde befruchtet, der Regen kommt, die Sonne rötet, und man merkt, dass man ausreift, etwas dringt in einen hinein, man kann nicht erkennen, was es ist, aber man ist bereit, nicht zu schlafen, nicht zu essen, sich diesem natürlichen Weg hinzugeben, auf welchen das Buch Sohar und RABASH einen geleitet hat…

„In diesem Saal sind Riesige Schätze verborgen, einer über dem anderen. In diesem Saal gibt es dicht geschlossene Tore, die den Zugang zu Licht versperren. Und es gibt 50 von ihnen…“

RABASH erklärte: „Das Tor bedeutet ein Gefäß – das Verlangen, Licht zu bekommen.“

„Es gibt ein Schloss und eine Engstelle in diesem Tor, um einen Schlüssel hineinzustecken“. Das Schloss im Tor zu sehen bedeutet zu verstehen, dass man nur im Geben das Licht erhalten kann. Und wenn du versuchst, es zu tun, erkennst du, dass die Stelle eng ist, dass es nicht einfach ist, näher an dieses Schloss, an diesen Zugang zum Spirituellen heranzukommen, da es so klein wie ein Nadelöhr ist. Man muss sich ihm annähern, nicht verfehlen, nicht nachgeben, den Schlüssel hineinstecken… – unsere Absicht, und das Schloss öffnen, um das Gebot zu erfüllen – dem Schöpfer Genuss zu bereiten.

Früher schrieb RABASH, was Baal HaSulam sagte, auf und aus diesen Notizen wurde „Shamati“ geboren.

In diesen sieben Tagen versuchte ich mitzuschreiben, was RABASH sagte, und daraus entstand mein achtes Buch, „Sohar“. Mich gibt es dort nicht. Ich habe mich sehr bemüht, nichts von mir selbst hinzuzufügen. Dort gibt es nur RASHBI und RABASH.

So verbrachten wir diese sieben unvergesslichen Tage zusammen. Und als sie vorbei waren, sagte RABASH: „Jetzt muss ich mich zurückziehen.“

Und ging nach Tiberias.

[1] Shiva ist eine siebentägige Trauerzeremonie. Sie wird von den engsten Verwandten des Verstorbenen gehalten: Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Ehefrau, Mann.
[2] Kether (hebräisch: כתר „Die Krone“) ist die erste von 10 Sefirot in der Kabbala.
[3] Sgula ist ein besonderes Werkzeug, die Werke der Kabbalisten, dank derer es möglich ist, den Menschen, die Gruppe und den Schöpfer zu einem Ganzen zu vereinen. Ihre Einheit ist nur möglich, wenn das System, in dem sie sich befinden, richtig eingesetzt wird. (Aus dem Blog von Michael Laitman)

[# 245634]

Fortsetzung folgt…

Immer mit mir – Teil 63

Fürsorge für die anderen

RABASH sagte mir oft: „Wenn du aus der Dunkelheit heraustreten willst, kümmere dich um die anderen.“ Das war sein Gebet. Ich habe es während des ersten libanesischen Krieges 1982 erlebt. RABASH beugte sich jede Stunde zum Empfänger. Er hörte die Nachrichten im Auto, zu Hause, sogar während des Unterrichts. Die Kommentare waren von keiner Bedeutung für ihn, er war nur daran interessiert, was genau los war. Aber während des Krieges in Libanon ließ er den Empfänger nicht aus den Händen. Damals kamen Fremde in unsere Klasse, und es sah für sie sehr seltsam aus. Wie kommt es, dass man aufhört, über das zu reden, was in der Tora geschrieben steht, dass man aufhört, solch erhabene Sachen zu lernen, um die Nachrichten zu hören?!

Ich erinnere mich an einen der Haredim (ultra-religiösen), der sogar empört war und fragte RABASH: „Wie kann das sein? Es ist bei uns überhaupt nicht üblich, Radio zu hören, und Sie unterbrechen sogar den Unterricht und hören zu!“

RABASH antwortete ihm: „Und wenn du dort Söhne hättest, würdest du dich darum kümmern, was dort passiert, oder nicht?! Ich bin mir sicher, dass dein Herz da sein würde! Natürlich! Und du würdest das Radio einschalten und hören, weil du das Gefühl hättest, dass dein Leben davon abhängt. Wir haben unsere ganze Armee dort, und alle von ihnen sind meine Söhne, ich leide mit ihnen und sorge mich um sie.“

Es war eine gute Schule für mich. Zu verstehen, wie der Kabbalist ein besonderes Gefühl für die Menschen entwickelt, wie er leidet und versucht, mit den Menschen in all den Leiden, Schwierigkeiten und Problemen, die dem Land zustehen, zusammen zu sein[1].

[1] Baal HaSulam schreibt in seinen Artikeln „Bürgschaft“ und „Die Gabe der Tora“, dass, je entwickelter ein Mensch ist, desto mehr beginnt er, sich nicht um sich selbst, sondern um seine Familie zu sorgen, dann – um seine Verwandten, dann – um die Gesellschaft, in der er lebt, für sein Land, für die ganze Welt. Es kommt aus dem inneren Bewusstsein, dass wir ein Organismus sind. (aus dem Michael Laitman Blog)

 

[# 245630]

Fortsetzung folgt…

Das Coronavirus verändert die Realität, Teil 10

Was es braucht, um das Coronavirus zu besiegen

Frage: Sehen Sie als Kabbalist die Schläge, die uns erwarten, ich meine die zehn ägyptischen Plagen, als zehn Schläge auf den Egoismus der gesamten Menschheit? Was liegt vor uns?

Antwort: Wir müssen nicht alle zehn Hiebe durchmachen. Wir haben sie bereits in der Vergangenheit durchlebt, und daher können sie heute nicht mehr so stark sein wie damals in Ägypten.

Wir brauchen nur ein paar ernsthafte Hinweise, um wie ein Esel gestoßen zu werden, der mit einem harten Knüppel angestoßen wird, damit es vorwärts geht. Wir brauchen diesen Anreiz, um richtig voranzukommen.

Ich hoffe, dass vielleicht dieser Virus zusätzlich zu unseren Erklärungen ausreichen wird. Es ist durchaus möglich, dass die Menschheit bereits in gewisser Weise die richtigen Schlussfolgerungen ziehen kann.

Hier hängt viel von den Regierungen ab. Sie sind die ersten, die anfangen, ernsthaft darüber nachzudenken, denn das Virus betrifft die gesamte Wirtschaft.

Frage: Welchen Rat würden Sie den Regierungen geben?

Antwort: Ich würde ihnen raten, klüger zu werden und zu verstehen, dass die Entwicklung der Menschheit nicht in ihren Händen liegt; deshalb sollten sie auf das hören, was die Kabbalisten sagen.

Frage: Was ist mit den Menschen, die jetzt zu Hause in Isolation sitzen? Was sollen sie tun?

Antwort: Ich wünsche den Menschen, dass sie verstehen, dass positive Beziehungen die beste, sicherste und einzige Medizin sind, die uns zu Güte und Wohlbefinden führen kann.

Frage: Mit anderen Worten sollten die Menschen, die zu Hause sind, einfach verstehen, dass der Plan für die Entwicklung der Natur in den richtigen Verbindungen zwischen uns liegt. Es ist die Natur, die auf allen Ebenen Probleme und Katastrophen verursacht. Und von uns allen ist lediglich eine wechselseitige Reaktion erforderlich. Wenn es eine Reaktion gibt, nehmen die Probleme ab; gibt es keine, nehmen die Probleme und der Druck zu. Habe ich das richtig verstanden?

Antwort: Ja. Wir müssen uns nur näher kommen, in unseren Gefühlen, auf eine gute Art und Weise, und das ist alles. Viel Glück für uns alle dabei!

[262430]

 

Neues Leben 1214 – Coronavirus, Wie man die wirtschaftliche Angst besänftigt

Neues Leben 1214 – Coronavirus, Wie man die wirtschaftliche Angst besänftigt
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Das Coronavirus bringt die Menschheit dem wahren Sinn des Lebens näher, indem es zum Nachdenken darüber anregt, wer wir sind und worauf wir uns in Zukunft verlassen können. Die Menschen befürchten, dass es in Zukunft keinen Lebensunterhalt und keine Nahrung mehr geben wird, aber gibt es für uns keine höheren Dinge, auf die wir im Leben hoffen dürfen? Corona trennt uns von jenem Leben, an das wir gewöhnt waren, so dass wir nach seinem  Zweck fragen werden. Der Zweck der Schöpfung ist es, die Menschheit auf eine höhere Stufe zu bringen. Hält man sich daran, wird es einen beruhigen.

Versucht, die Natur, die höhere Macht, den Schöpfer, zu spüren; geht aus euch selbst heraus, verbindet euch mit dem gesamten Universum. Wir entwickeln uns als Menschheit fort, wenn wir kontinuierlich danach fragen, wofür wir leben.

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Aus KabTVs „New Life 1214 – Coronavirus, Wie man die wirtschaftliche Angst besänftigt”, 19.03.2020

Zwei Meter neutrale Zone

Es ist notwendig, die gesamte Realität dieser Welt in unsere Beziehung mit der höheren Kraft der Natur einzubeziehen. Aber in der heutigen Realität gibt es so viele Leerräume. Was ist ein Coronavirus?

Der Virus zeigt, dass es anstatt der Verbindung leere Stellen zwischen uns  gibt, die mit der richtigen Beziehung gefüllt werden müssen. Und indem wir diese Lücken zwischen uns aufdecken, stellen wir fest, dass wir nicht über sie kommunizieren können, denn durch diese beschädigte Verbindung übertragen wir uns gegenseitig das Virus.

Das Virus hat große Risse zwischen uns offenbart, die durch freundliche Beziehungen gefüllt werden müssen. Wenn wir nicht in der Lage sind, solche Brücken zu bauen, ist es besser, diese Gebiete nicht zu betreten, sondern zu Hause zu bleiben.

Die Distanz zwischen Menschen ist ein Wunsch, d.h. der Virus offenbart uns neue Wünsche, neue Eigenschaften, neue Beziehungen, die zwischen uns aufgebaut werden sollten. Wenn wir uns durch diesen Abstand von zwei Metern auf eine neue Art verbinden und wie ein Mensch mit einem Herzen werden, wird sich der Schöpfer zwischen uns enthüllen.

Das Virus offenbart Leerräume zwischen uns, die mit guten Beziehungen gefüllt werden müssen. Und dann werden wir eine neue Verbindung erreichen, die eher dem System von Adam HaRishon entspricht. Alle Teile dieses gemeinsamen Systems werden beginnen, im gegenseitigen Einvernehmen zusammenzuarbeiten. Anstatt anderen aufzuzwingen, was gut für mich ist, werde ich ihnen geben, was gut für sie ist. 

Und dann wird diese Distanz beginnen zu verschwinden, die Welt wird durch die gefüllten Räume zwischen uns verbunden sein. Alle Teile der Wirklichkeit werden sich verbinden und ein neues, korrigiertes System von Adam HaRishon aufbauen, in dem sich der Schöpfer, der unsere Verbindungen organisiert und ausfüllt, manifestieren wird. Es geht nicht um die Entfernung von zwei Metern, sondern um die Wünsche, die mit der Offenbarung der höheren Macht gefüllt sind.

Es wird Zeit brauchen, um dies zu verstehen und zu realisieren,  aber es wird geschehen und die ganze Welt wird darüber sprechen. Wir haben nur noch nicht damit begonnen, diese Leerstellen zwischen uns mit richtigen, guten und herzlichen Beziehungen zu füllen. Aber sobald das geschieht, wird die Welt sofort sehen, dass darin die Lösung, das Heilmittel gegen das Coronavirus, die neue Realität steckt. Und dass die Welt so sein sollte. 

Aus dem Morgenunterricht vom 07.04.2020

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