Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Verbindung für alle

Frage: Können wir die Zeitung „Ha Uma“ („Die Nation“) wieder zusammen lesen?

Meine Antwort: Wir können alle zusammen die Zeitung „Ha Uma“ („Die Nation“) lesen, weil sie über die Verbreitung der Methode der Korrektur (der Vereinigung) spricht. Und obwohl es dort in einer spezifischen Form um das Volk Israel geht, ist die allgemeine Richtung für alle gleich.

Im Moment streben wir die Verstärkung unseres Einflusses in Israel an, weil alle vom herannahenden Krieg sprechen, und obwohl dieser nicht gefürchtet wird, gibt es einen Grund für uns, unsere Erklärung über die Notwendigkeit der Vereinigung um des Friedens willen zu verschärfen.

Die Welt zum Guten wenden

Frage: Wenn Sie die Wissenschaft der Kabbala studieren, sowie alle Gebote ausführen, wie können Sie dann die nicht religiöse Menschen und die Nicht-Juden ausbilden? Die Nicht-Juden dürfen doch keine Tora und die nicht religiösen Menschen keine Kabbala studieren.

Meine Antwort: Baal HaSulam schreibt folgendes in seinem Artikel: „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“, Kapitel „Ein Gebot“: Dies ist ein Gebot über welches Tana (der Weise) spricht: Hast du ein Gebot ausgeführt, dann hast du dich, sowie die ganze Welt zum Guten gewendet…. Es ist nötig zu verstehen, dass die Weisen nur über den praktischen Teil der Tora sprachen der zum Ziel führt und das von der Welt und von der Tora erwartet wird.

Deshalb bedeutet der Ausdruck „ein Gebot“ gewiss die praktische Ausführung des Gebots. Es entspricht den Wörtern von Gilel: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Dank der Ausführung dieses einzigen Gebots, wird der Mensch des wahrhaften Ziels, der Verschmelzung mit dem Schöpfer ausgezeichnet werden. Daraus folgt das die Erfüllung eines Gebots, den Menschen zur vollständigen Erreichung des Ziels hinführt „.

Und darin bilde ich eben alle aus!

Punkt der Freiheit – Anfang der Seele

Frage: Wo befindet sich der Punkt, an dem meine freie Wahl anfängt? Was soll er beinhalten? Wie sehe ich durch ihn die Welt? Wie unterscheide ich die wichtigen Handlungen von den unwichtigen, die wertvollen Dinge von den Unbedeutenden, wie baue ich die Skala der Prioritäten auf?

Meine Antwort: Die Freiheit der Wahl fängt mit einem Punkt an, der die Grundlage der Seele bildet. Gerade damit fängt die Seele an. Und deshalb ist die Suche nach diesem Punkt im Laufe der Vorbereitungsperiode das wichtigste für uns..

Den Punkt der Freiheit kann man nur dann erlangen, wenn man die erste, die kleinste Stufe der Eigenschaft des Gebens erreicht hat. Dann beginnen wir zu verstehen, was und woraus man wählen kann. Denn die Auswahl erfolgt immer zwischen zwei Alternativen.

Wenn wir zwei identische Sachen zur Auswahl hätten, dann könnten wir nichts auswählen. Wir würden zwischen den beiden hin und her schwingen, und würden keine Entscheidung treffen können. Man muss irgendeinen Nachteil oder einen Vorteil der einen Alternative bezüglich der anderen finden.

Deshalb ist die freie Wahl nur dann möglich, wenn ich die Eigenschaft des Gebens der Eigenschaft des Empfangens vorziehe. Wenn ich diese Eigenschaften unterscheiden kann und entscheide, dass ich die Eigenschaft des Gebens unbedingt bevorzuge, dann kann ich wählen, sowie entscheiden, was besser und was schlechter bezüglich jeder beliebigen Frage ist.

Das heißt, für die freie Wahl soll ich vor allem frei von meinem Verlangen zu genießen sein, und wissen, dass ich die Eigenschaft des Gebens jeden Augenblick bevorzugen kann. Gerade diese Vorgehensweise bestimmt mein Niveau, meine Stufe. Indem ich jedes Mal die Eigenschaft des Gebens der Eigenschaft des Empfangens bevorzuge, komme ich voran. Dies ist das Einzige, was ich machen soll.

Aber der allererste Punkt der freien Wahl, durch den wir aus dem Exil herauskommen und „ein freies Volk im eigenen Land (Arez)“ werden, das heißt im eigenen Verlangen (Razon), frei von der Selbstsucht werden, erscheint in jenem Augenblick, in welchem der Mensch den „Machsom“, die Grenze zur spirituellen Welt überquert. Und davor liegt die Zeit der Vorbereitung.

Und nach dem Machsom gehen wir den dürftigen Weg, der sich durch die Wüste hinzieht, und wir wählen das Land Israel, das heißt wir wollen das Verlangen erreichen, das direkt zum Schöpfer gerichtet (Israel) und vollständig gebend ist. Aber wir empangen darin anfangs keinen Nutzen. Es sind eben die „40 Jahre der Wanderung durch die Wüste“, obwohl es einem erscheint, er könnte sie zu Fuß in einer Woche überqueren, wie es in der Sinaiwüste gewesen war. Warum soll man dennoch 40 Jahre lang durch die Wüste wandern?

Diese Zeit ist notwendig, damit der Mensch alle spirituellen Begriffe in seinem Inneren begreift und bewusst das Verlangen des Gebens auswählt, welches als das Land Israel genannt wird. Er soll auf das egoistische Verlangen, das als Ägypten bezeichnet wird, verzichten, was in solch einem Zustand erfolgt, der für ihn die Wüste bedeutet.

Nachdem er das Land Israels betritt, stehen ihm noch mehr Hindernisse bevor. Denn dort beginnt das Verlangen zu genießen, die spirituellen Genüsse zu empfinden, und er ist verpflichtet, sie zu überwinden, um für das Geben zu empfangen.

Kurz gesagt, bedeutet die Freiheit der Wahl den Zustand, in dem der Mensch immer den Glauben über dem Verstand, das heißt die Eigenschaft des Gebens vor der Eigenschaft des Empfangens bevorzugt.

Und in der materiellen Form äußert sich dieser Zustand darin, dass ich jede Empfindung wie die Offenbarung des Schöpfers in mir vorstelle. Denn nur Er hat mir solch inneren Empfindungen gegeben und nur Er zeigt mir diese Welt um mich herum. Er spielt mit mir von zwei Seiten: sowohl von innen, als auch von außen, und lässt mir nur einen freien Punkt der Wahl, damit ich eine richtige innere Einstellung zur Außenwelt erlange, die Er in mir abgedruckt hat.

Und im Endeffekt, soll ich mich und die Außenwelt verbinden: eine einheitlichen Form offenbaren, die „es gibt Niemanden außer dem Schöpfer“ heißt.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Schamati“, 27.07.2012

Der Welt zum Guten verhelfen

Wir müssen die Zeit beschleunigen. Wir müssen uns vor den Herbstfeiertagen in Israel vorbereiten, um diese Zeit richtig nutzen zu können.

Es beginnt eine besondere Zeit, die weltweit zum richtigen Verständnis der Krise führt. Das, worüber wir bereits vor Jahren gesprochen haben, erscheint heute endlich in den Zeitungen. Wollen wir hoffen, dass die Menschen den Ernst der Lage erkennen werden.

Wir wollen nicht, dass sie leiden, wir wollen, dass sie verstehen. Und das hängt von uns ab. Den leeren Magen und die leere Tasche, Angst und drückende Sorgen um die Zukunft, um die Kinder – das alles müssen wir in das Verständnis umwandeln. Denn der Krisenzustand entsteht aus großer Barmherzigkeit, er kommt vom Schöpfer, der uns auf diese Weise lediglich zur Güte und zur großen Fülle erheben möchte.

Wir treten in eine außergewöhnliche Etappe ein und müssen eine aggressive Verbreitung führen, ohne jegliche Überlegungen. Heute ziehen wir die weißen Handschuhe aus und gehen mit niemandem Kompromisse ein. Selbstverständlich müssen wir solide auftreten, wie es in der Gesellschaft üblich ist, zugleich jedoch maximal offen, indem wir alle Darbietungsformen und Möglichkeiten nutzen.

Das wird uns retten. Wir müssen die Welt anstoßen, damit sie uns nach vorne bringt, darin liegt unser Erfolg. Unsere ganzen vergangenen Anstrengungen waren die Vorbereitung auf die Attacke, die heute beginnt und morgen fortgesetzt wird. Und dann werden wir Erfolg haben.

Wir müssen uns vereinen, um zu einer starken Kraft zu werden und die Welt anzuführen. Es ist sehr leicht, vor der Verantwortung zu fliehen, dennoch müssen wir ohne Ausflüchte und Ausreden das realisieren, worüber Baal HaSulam in allen seinen Artikeln schreibt. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft müssen zu einem Ganzen verbunden werden. Wir selbst, unser Zentrum, die Gruppen in Israel und weltweit sowie die Massen müssen zu einem gemeinsamen System vereint werden, dieses System muss einen nachhaltigen Impuls erhalten, indem alles zu einem Ganzen verbunden wird. Nur so werden wir Erfolg haben. Darin besteht unsere Arbeit, unsere Bestimmung.

Heute geht das in Erfüllung, worüber wir geredet haben, jedoch noch nicht in einer dramatischen Form. Wollen wir hoffen, dass es uns gelingt, ein wahres Drama zu vermeiden, dass die Menschen durch das Verstehen und Fühlen die Geschehnisse versüßen, die entstandene Situation begreifen, keine großen Leiden über sich ergehen lassen müssen, sondern mittels der spirituellen Analyse sich zurechtfinden und auf einem schnellen, leichten Weg anstelle eines langen und schweren Weges voranschreiten werden. Das ist das, was vor uns liegt.

Und darum müssen wir eine große Besorgnis, eine große Fürsorge für die ganze Welt entwickeln. Wir freuen uns keinesfalls darüber, dass das Unglück anderer bestätigt, dass wir recht haben. Wir freuen uns, dass dieser Zustand eingetreten ist und wir ihn nun zu einem großartigen Weg, zu einem wunderbaren Aufstieg umwandeln können.

Alles liegt in unseren Händen – Hauptsache, wir verlieren den Fokus nicht. Wir müssen die Welt mitnehmen und zusammen mit ihr dem Schöpfer entgegen streben.

Auszug aus dem Gespräch während der Mahlzeit anlässlich des Todestages von Ari, 25.07.2012

In der Liebe gibt es keine Berechnung

In jedem Volk liegt eine innere Stärke, die es vereint. Doch die Söhne Israels, wie bereits Baal HaSulam erklärt hat, sind nicht wie die anderen Völker, welche in dieser natürlichen wechselseitigen Beziehung stehen. Wenn es keine Liebe zwischen ihnen gibt, dann verlieren sie sich schnell aus den Augen. Nur der Hass der anderen Völker hält sie zusammen und schützt vor der vollständigen Assimilation.

Baal HaSulam führt das Beispiel mit dem Sack voller Nüsse vor: Diese wünschen sich so sehr die Einheit, dass sie sogar klappern, wenn sie aneinander stoßen. Aber der „Sack“, d.h. Antisemitismus, erlaubt ihnen nicht, auseinanderzufallen.

Allerdings ist es nicht die wahre Liebe und Einheit. Wie lange kann es noch dauern?

Daher ist jetzt die Zeit angebrochen, dass sie sich nicht wegen dem „Sack“ miteinander verbinden, der sie umgibt, sondern auf der Grundlage der Liebe und der wechselseitigen Beziehungen. Dann wird der Druck von außen nicht mehr notwendig sein, so dass er aufhört; plötzlich werden die Araber ihre Haltung ändern und für sie wie Brüder sein. Immerhin – es geht nicht um jemand anderen, sondern auf diese Weise wirkt die höhere Kraft auf das jüdische Volk.

Wenn sie sich fügen, wird der „Sack“ nicht mehr benötigt, und somit werden alle negativen Kräfte in der Welt beseitigt – einfach durch die Verbindung. Durch die Verwirklichung dieser Methode werden die Menschen etwas verspüren, was in ihrer Seele hinterlegt und schon lange in Vergessenheit geraten ist. Das Korn ist schon gepflanzt, und so schreibt Baal HaSulam, dass das jüdische Volk in sich wieder die Liebe wachrütteln muss.

In diesem Fall muss man offen für alle Stämme sein. Denn es ist uns nicht bekannt, was mit den zehn Stämmen geschah, die während der Zeit des ersten Tempels gefallen sind. Wer weiß, wo sich jetzt ihre Nachkommen befinden und wie viele es sind.

Und überhaupt, wenn die ganze Welt zu der gleichen Einheit kommen soll, ist das jüdische Volk natürlich bereit, alle zu empfangen, die sich diese Einheit wünschen. In der Liebe gibt es keine Berechnung: Wer sich die Verbindung wünscht, der soll sich anschließen.

Auszug aus dem Gespräch vom 05.06.2012

Pyramide des modernen Wirtschaftssystems

Frage: Wenn es eine Möglichkeit gibt, am System Mavrodi teilzunehmen, was ist dann Ihrer Meinung nach zu unternehmen?

Meine Antwort: Ich habe noch nie an solchen Aktionen teilgenommen. Und beurteilen Sie selbst, was ich davon halte, wenn das gesamte moderne Wirtschaftssystem – meiner Meinung nach – getrost als Pyramide bezeichnet werden kann.

Schließlich ist es allgemein bekannt, dass, wenn darin das Wachstum aufhört, es dann zu einer Krise kommen und Treibstoff in Form von Liquiditätsspritzen benötigt wird, damit dieses nicht auseinanderfällt. Egal ob Netzwerk-Marketing oder Pyramide-Mavrodi! Nur durch die Unterstützung von Staats- und Finanz-Organisationen zum eigenen Vorteil können diese am Leben erhalten werden.

Wertschätzung ist wichtiger als Geld

Studie: Ein hoher sozial-ökonomischer Status, Bildung und Einkommen sind nicht länger die Grundlage für Glück – mehr Zufriedenheit bringt einem Menschen die Wertschätzung und Anerkennung durch andere Menschen.

Studien haben gezeigt, dass sobald die Grundbedürfnisse der Menschen erfüllt sind (Unterkunft, Verpflegung, Heizung, etc.), ein weiterer Einkommenszuwachs nicht mehr so viel Glück bringt. Daher können Menschen nur unter der Bedingung wirklich glücklich sein, dass sie von ihren Altersgenossen respektiert werden.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Menschen sich schnell an ein hohes Einkommen anpassen, und in kurzer Zeit wieder in ihren ursprünglichen inneren Zustand zurückkehren.

In der Hierarchie der menschlichen Werte rangiert das Bedürfnis, irgendeiner Gemeinschaft anzugehören und geliebt zu werden, der Wunsch nach Wertschätzung und Anerkennung, unmittelbar nach der Befriedigung elementarer Bedürfnisse nach Hunger und Sicherheit, und übertrifft damit sogar den Drang nach Wissen. Ein Mensch kann glücklich sein, wenn er die Anerkennung seiner Umgebung bekommt, auch trotz eines niedrigen sozial-ökonomischen Status.

Wir sollten das Gesetz der Harmonielehre nicht vergessen: Je mehr Wärme und Liebe ein Mensch anderen Menschen gibt, desto mehr bekommt er im Gegenzug von ihnen und von Universum zurück.

Meine Antwort: Die Kabbala sagt, dass das Verlangen die ganze Materie der Welt darstellt. Sie unterteilt sich in 4 Gruppen: Unbelebte, pflanzliche, tierische und menschliche. Es wird ganz allgemein in vier Gruppen eingeteilt. Beim Menschen gliedert sich das auf in körperliche Verlangen (Essen, Sex, Familie) und gesellschaftliche Dinge (Reichtum, Wertschätzung, Wissen). Daher erkannten die Psychologen, dass das Wichtigste, neben körperlicher Befriedigung, die Wahrnehmung in der Gemeinschaft ist. Daher sagt die Kabbala, dass – wenn die grundlegenden Bedürfnisse des Körpers befriedigt sind – durch die integrale Erziehung den Menschen die richtigen Fertigkeiten hinsichtlich der gesellschaftlichen Beziehungen gegeben werden, so dass am Ende alle glücklich sein werden und die Menschheit zum Gleichgewicht miteinander und mit der Natur kommt.

Die Welten sind meine Spiegelbbilder

Frage: Wie ist das System der reinen Welten АBYA entstanden?

Meine Antwort: Nachdem die Welt der Unendlichkeit zerbrochen wurde, war die Korrektur durchgeführt, wonach aus dem zerbrochenen Zustand die Welten АBYА entstanden sind. Dieses System wurde mit Hilfe des umgebenden Lichts (O“M) korrigiert, mit anderen Worten, mittels des Lichts, das zur Quelle zurückführt.

Somit waren es vier Niveaus, die korrigiert wurden: vom Nullstadium bis zum Stadium 3, aber nicht das vierte Stadium – „das Steinherz“. Denn es ist unmöglich, dieses zu korrigieren, weil gerade seinetwegen das Zerbrechen geschah. Was kann man dennoch tun?

Um dieses Stadium vollständig offenzulegen, brauchen wir noch ein besonderes System namens Adam, oder das vierte Niveau des vierten Stadiums, das sich folglich korrigieren wird. Nachdem wir dieses System enthüllen, wird es sich auch an die reinen Welten АBYА anschließen können. Der Adam beginnt, durch sie das Licht zu empfangen, und teilt infolge seines Zerbrechens die Welten in reine und unreine (dunkle) auf.

Es gibt keine Welten an sich. Ihre zwei Systeme existieren nur in der Wahrnehmung Adams, der sich in der Mitte zwischen ihnen befindet. Anders gesagt, bilden sich die Systeme der Welten zwischen dir und dem Schöpfer, wenn du Ihn erreichen willst. Sie spiegeln deine Mängel, deine Hindernisse auf dem Weg wider. Die Heiligkeit und die Verdorbenheit sind eben auf dich „zugeschnitten“ und existieren als solche nicht.

Auszug aus dem Unterricht nach „dem Vorwort zum Buch Sohar“, 27.06.2012

Italien befindet sich am Rand eines Abgrunds

Meinung (Mario Monti, Premierminister von Italien): „Wir sind vor dem Abgrund zurückgewichen, unter Mitwirkung der politischen Kräfte und durch die Opfer des italienischen Volkes – aber das Loch wird immer größer und es könnte uns verschlucken. Wir befinden uns wieder in einer Krise.“

Mein Kommentar: Vom Rand eines Abgrundes aus kannst du herunterfallen, aber auch losfliegen …

Leben ohne Krankheit

Frage: Sollten wir das Anliegen eines „gesunden Lebensstiles“ in unseren Grundkursen zur integralen Erziehung aufgreifen?

Meine Antwort: In der Tat sind in letzter Zeit viele Artikel zu diesem Thema veröffentlicht worden, die Statistiken vorlegen, welche zeigen, wie Krankheiten und Gesundheitsprobleme abnehmen, wenn wir korrekte Beziehungen zwischen uns wahren.

Natürlich wird es auch weniger Morde, Vergewaltigungen, Gewalttaten und andere Arten gesellschaftlicher Spannungen geben, und dementsprechend wird sich das in der Gesundheit der Menschen und der Gesellschaft insgesamt widerspiegeln.

Aber es gibt noch einen anderen Grund für letzteres: Eine Person wird ganz einfach ausgewogener.

All unsere Probleme sind auf innerliches Ungleichgewicht zurückzuführen; wenn wir die Beziehungen zwischen uns ausgleichen und all die Systeme beginnen, harmonisch zu arbeiten, werden all die Krankheiten verschwinden.

Theoretisch ist selbst durch die Daten, die die Theorie der integralen Systeme vorstellt, klar, dass ein Mensch überhaupt keinen Schmerz empfinden sollte.

Er bräuchte nur gesund und entspannt zu sein, wie wenn er dabei wäre, einzuschlafen, und sterben, sogar ohne diesen Übergang zu spüren, was heißt, alles sollte sehr leicht und einfach vonstattengehen, so dass das Analoge, Integrale diesen Wandel durchläuft, wo das menschliche Niveau allmählich auf das tierische Niveau absinkt, und vom tierischen Niveau auf das pflanzliche Niveau, und dann nach und nach schwindet. Wenn ihr diese Stufen nach und nach absteigt, fühlt ihr nicht, dass ihr tot seid, sondern es ist, als ob ihr allmählich einschlaft, und dann seid ihr weg, und das war´s.

Es gibt eine Menge gutes statistisches Material zum Thema Gesundheit, und daher ist es eine gute Idee, es in unsere Lektionen einzubeziehen.

Im Großen und Ganzen sollten wir alle Probleme, die heute in der Gesellschaft existieren, statistisch und graphisch darstellen, dabei Videos benutzen, so dass die Leute tatsächlich entdecken: „ Wow, da stehen wir also! Wow, was für ein Problem!“ Nicht jeder sonst versteht das und hat sich dem gestellt; noch zur gleichen Zeit müssen wir zusammen mit dem Problem unmittelbar die Lösung dafür anbieten.

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 22.05.2012