Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Fäden, die sich aus der Unendlichkeit ziehen

Wenn wir das Buch von Baal HaSulam, Grundlage der Absichten (Beit Schaar HaKawanot), dass das System der Höheren Lenkung beschreibt, lesen, können wir ein bisschen spüren, von wo unsere Wurzel herauskommt – wie von der ersten Einschränkung (Zimzum Alef), ein Übergang zur zweiten Einschränkung (Zimzum Bet), in wessen Systemen wir uns befinden, stattfindet.

Keter der Welt Azilut heißt „Ain“ (Nein) oder die „verhüllte Vernunft“, weil es nur aus der Welt Adam Kadmon genährt wird. Die erste Einschränkung (Zimzum Alef) lenkt die zweite Einschränkung (Zimzum Bet), denn es ist nicht möglich etwas zu planen, wenn man nicht vom Endzustand ausgeht.

Ich muss ja das ganze End Bild sehen: Woher kommt jede Kleinigkeit darin und wie sich alles miteinander verbindet. Dann kann man das schon in kleinere Handlungen aufteilen: wie man sie ausführen kann, in welcher Form, mit jeder Seele oder mit Gruppen von Seelen.

Deshalb Zimzum Bet, unter welchen wir uns befinden, wir von oben, aus Zimzum Alef gelenkt, und deshalb kommen alle Befehle aus der Welt der Unendlichkeit zu uns.

Das gemeinsames Bild, der letzte, abschließende korrigierte Zustand (Zustand drei) bestimmt völlig den Ausgangszustand der Welt der Unendlichkeit (Zustand eins) und den ganzen Prozess der Korrektur (Zustand zwei).

Aus einem Unterricht über „Beit Schaar aKawanot“, 21.11.2010

Das Licht bringt den Erfolg

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann der Mensch feststellen, ob er mittels des Lichtes, oder mittels des Leidens vorankommt? Gibt es irgendwelche Erkennungszeichen hierfür?

Meine Antwort: Du gehst mittels des Lichtes, wenn du ständig eine bessere, zielstrebigere Umgebung aufsuchst.

In dieser Welt umgeben mich die Gesellschaft, verschiedene Gruppen, die Freunde und Vergnügen, wie soll ich meinen Weg wählen? Am Ende gibt es das Ziel – den Schöpfer, und ich muss verstehen, dass die Natur auf jeden Fall siegen wird.

Wenn ich es verstehe, wenn ich „einen Punkt im Herzen“ – „den Teil des Schöpfers“ habe, dann soll ich anstelle aller anderen Gesellschaften und Genüsse, immer die Gesellschaft wählen, die mit dem spirituellen Ziel verbunden ist.

Sie hilft mir, den Wunsch zum Schöpfer zu enthüllen, welcher sich in meiner Verbindung mit dieser Umgebung ausprägt, denn sie wird sich in den Ort verwandeln, wo sich der Schöpfer offenbaren wird.

Aber alles hängt davon ab, was ich am Ende des Weges erreichen will. Es gibt Menschen, die kein Ziel am Ende des Weges sehen und deshalb ihr Leben lang spazieren gehen, wie „vom Winde verweht“.

Du musst dich, nach Maßgabe deines Verständnisses, prüfen: Wer ist der Schöpfer? Die richtige Umgebung, das Ziel, um dort zu bleiben, wo die Wahrheit herrscht. Wenn du einen spirituellen Funken / „den Punkt im Herzen“ hast, dann wirst du dich nur dann beruhigen, wenn die passende Umgebung gefunden wird.

Und wenn du keinen „Punkt im Herzen“ hast, dann wirst du die Umgebung aufsuchen, um dort etwas zu bekommen, wobei du sie später verlässt. Hier hängt alles nicht von der Vernunft, sondern vom Erfolg ab.

Der „Erfolg“ („Masal“) ist das „Licht“ („Nosel“), das von oben kommt und den Punkt im Herzen beeinflusst. Wenn es einwirken wird, dann wirst du vorankommen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“, 21.11.2010

Der Einzelgänger hat nichts, womit er zum Schöpfer kommen kann

Wenn man über „die Gebote“ spricht, dann meint man die Wünsche, die mich mit anderen Menschen verbinden. In mir gibt es 613 (ТARIJAG) solcher Wünsche, die mich mit allen verbinden, und die ich mit Hilfe des Lichtes korrigieren muss, das zur Quelle zurückführt (das die „Tora“ heißt).

Wenn ich nicht an der Vereinigung mit meinem Nächsten arbeite, dann habe ich nichts, was ich korrigieren kann. Ein einzelner Mensch hat nichts, womit er zum Schöpfer kommen kann, er hat nichts, außer dem spirituellen Funken und den tierischen Wünschen, die man nicht korrigieren muss. Wenn du korrigiert werden willst, dann sollst du die Rissstelle finden, den Ort des Zerbrechens – und er befindet sich nicht bei dir! Ein Mensch kann nicht zerbrochen werden, hierfür sind mindestens zwei notwendig. Deshalb sind alle 613 Wünsche, die wir mittels des Lichtes korrigieren, das zur Quelle zurückführt – die Korrektur unserer zerbrochenen Beziehungen.

Und das Licht, das diesen verbindenden Raum zwischen uns ausfüllte und unsere Verbindung festhielt, ist verschwunden, wir müssen es jetzt heranziehen. Wenn das Licht kommt, dann korrigiert es zuerst die Stelle unserer Verbindung und füllt sie später aus.

Aus einem Unterricht über den Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“, 21.11.2010

Der tiefe Start

Eine Frage, die ich erhielt: Ich befinde mich im Fallen seit dem Ende des Kongresses. Ich befürchte, ich habe das Streben zum Geben verloren.

Ich arbeite in der Gruppe, aber fühle, dass sie mir nicht hilft, sie stört mich sogar. Ich denke über eine Pause nach, um den Wunsch wieder zu enthüllen. Sind meine Überlegungen richtig?

Meine Antwort: Welchen Wunsch wirst du öffnen, wenn du weggehst? Den Wunsch, in die Bar zu gehen oder den Fußball anzuschauen? Wir bekommen das spirituelle Bedürfnis nur von der Umgebung. Wenn du die Gruppe verlässt, dann wirst du dich in die genau entgegen gesetzte Richtung begeben.
Es ist über die Offenbarung des Egoismus gesagt: dort, wo die Gerechten gehen werden, fallen die Sünder. Es ist dein Dilemma eben: zum Gerechten oder zum Sünder zu werden.

Die Verhüllung, die nach dem Kongress erfolgte, hat in dir einen neuen, starken egoistischen Wunsch gezeigt, der für die Korrekturarbeit vorbestimmt ist.

Und du willst dieser Arbeit entlaufen, anstatt neu zu starten, wobei genau das notwendig ist.

Wir kommen immer nur dann voran, wenn wir die neuen, beschädigten Teile des Wunsches der Genüsse offenbaren. An dieser Stelle muss man nur die Verbindung zum Ziel bemerken.

Dieser beschädigte Teil entfernt mich in Wirklichkeit nicht vom Ziel, sondern ermöglicht mir hingegen, vorwärts zu gehen, wenn ich ihn zur Korrektur mit schleppen werde.

Folglich erprobe ich die schlechten Empfindungen, die Finsternis und die Hilflosigkeit. Ich fühle die Schwere und die Gleichgültigkeit, alle flammenden Reden trüben sich. Was ist zu machen? Wie kann man jetzt nicht weglaufen?

Hier wird die Gewohnheit, die Verpflichtung, die geführte Ordnung helfen. Meine Bemühungen sammeln sich in den großen Besitz an. Somit darf man niemals vom Weg abgehen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar. Das Vorwort, 21.11.2010

Die Schöpfung stellt dem Schöpfer Bedingungen

Die Welt der Einschränkung ist Malchut, die sich einschränkt und sagt: „ich will nicht mehr empfangen – ich will nur geben! Ich bin bereit zu empfangen nur wenn ich das um des Gebens willen tun kann und mich somit dem Schöpfer, dem Licht angleiche!“

Das ist ihre Bedingung, und wir haben keine Wahl wir müssen damit zustimmen, wenn wir mit dem Schöpfer, mit dem höheren Licht gemeinsam sein wollen.

Ich befinde mich jetzt in dem Zustand, wo ich bereit bin vom Schöpfer alles zu empfangen: gib es mir bitte, je mehr umso besser! So sagt mein Egoismus, mein Verlangen zu empfangen.

Deshalb sehe ich den Schöpfer nicht, denn zwischen uns steht die Malchut der Welt der Unendlichkeit, das ganze enorm eingeschränkte Verlangen. Deshalb, ich sehne mich zwar sehr danach, aber bekomme nichts!

Nur unter der Bedingung, dass ich mit der Einschränkung einverstanden bin und ich werde bereit sein eine Mauer vor mir zu errichten, so dass es mich nicht mehr besorgt, wie viel Licht zu mir vom Schöpfer kommt, ich bekomme ja nichts für mich, in diesem Maß beginne ich zu spüren, dass jemand vor mir steht.

Wenn ich mich bis zu solchen Zuständen entwickle, wenn ich außer der Ersten Einschränkung (Zimzum Alef, Z“A) auch den antiegoistischen Schirm für zehn Gramm habe, denn für diese zehn Gramm wird sich mir der Schöpfer offenbaren und mir mit diesen „zehn Gramm“ des Lichtes, des Lichtes, welches Nefesch heißt, leuchten.

Wenn mein Schirm (Verlangen zu empfangen) bis zur einem Kilo sich vergrößert, offenbart sich der Schöpfer mit dem Licht von „einem Kilo“ – mit dem Licht Ruach. Und so werden die spirituellen Stufen gemessen. Ich muss immer unter der Einschränkung und unter dem Schirm bleiben – das macht mich dem Schöpfer ähnlich.

Aus einem Unterricht von Rabasch „Erklärung zu Pticha“, 19.11.2010

 

Stehe auf, das Licht komm

Das Licht korrigiert das Kli sehr einfach: es kommt und richtet sich darin ein. Und das Kli wird sofort „gehorsam“.

Wir werden auch jetzt von Lichtern gelenkt. Wir können klug oder dumm sein, gut oder böse – das alles macht das Licht. Es wirkt auf jeden ein, entsprechend seinem Programm. Wir befinden  uns im Meer des Lichtes, seine Wellen erheben uns, werfen uns nach unten und vermischen uns miteinander.

Und deshalb sind die Offenbarung des Schöpfers, das Öffnen des Lichtes, die Eigenschaft des Gebens, die Beziehung zwischen uns – ein und dasselbe. Das Licht – das ist eben die Korrektur. Wenn es kommt, dann bist du dazu „verurteilt“ und unfähig, anders zu handeln. Folglich begreifst du, dass in dir das Licht herrscht und alle deine Handlungen hervorruft.

Es ist eben deine Verbindung mit dem Schöpfer: Er befindet sich in dir, und du fühlst, wie Er innerhalb aller deiner Wünsche wirkt  dich lenkt. Und du stimmst Ihm zu

Und dann, neben den Punkten, welche schon an deinem Parzuf anschlossen sind, enthüllst du die neuen Punkte und bittest das Licht um  Hilfe, mit ihnen vereinigt zu werden. Somit erfolgt eine Reihe der Korrekturen – immer nach deiner Bitte.

Aus dem Unterricht: Gespräch über Baal HaSulam, 19.11.2010

Die wahren Lügen

Ich muss mich „mit aller Kraft“ mit den Freunden verbinden und ständig zum Gedanken daran zurückkehren, dass alles allein durch die Verbindung erreicht wird.

So muss unser gemeinsames Gruppenbestreben sein – eine Einheit von Verlangen, die auf den Schöpfer gerichtet sind.

Wenn sie sich vereinen, werden sie zu einem gemeinsamen Verlangen, welches auf den Schöpfer, auf die Eigenschaft des Gebens gerichtet ist – damit sie sich enthüllt und in uns herrscht. Danach sollten wir uns scheinbar streben, darum sollten wir scheinbar bitten.

Durch dieses „scheinbar“, das von allen Seiten um mich herum sprudelt, werde ich von einem echten Verlangen durchdrungen. So ist das Gesetz des Einflusses der Umgebung.

Und dann beginnt jeder, nachdem er sich von der Umgebung mit Begeisterung angesteckt hat, zu schreien. Selbst wenn es nicht aufrichtig ist, reicht es dennoch aus, um das Licht anzuziehen, das zur Quelle zurückführt.

Wir können nicht aufrichtig schreien. Wenn wir das könnten, würden wir uns bereits in der spirituellen Welt mit dem richtigen Verlangen befinden.

Deshalb schreien wir nicht aufrichtig, und das umgebende Licht ergießt sich dennoch auf uns und bringt uns das, worum wir künstlich bitten. So eine Art Spiel nach Vereinbarung: „Wenn du so aufschreist, als ob du das wollen würdest, werde ich das tun“.

Ich muss mir jedoch mit aller Kraft, so aufrichtig wie möglich, den korrigierten Zustand vorstellen. So werde ich von lo liSchma zu liSchma kommen.

Auf den spirituellen Stufen reagiert das Licht selbst auf eine unechte Bitte hin. Sie wird als Bitte um die Korrektur bezeichnet: ich bin verdorben, und ich bitte darum, dass der Schöpfer mich korrigiert. Ich bitte ungern darum – gerade aufgrund meiner Verdorbenheit.

Genau hier ist der Übergang von dieser Welt zur spirituellen Welt enthalten. Unter dem Machsom bin ich nicht in der Lage, aufrichtig zu bitten, bin jedoch zu den Anstrengungen in Richtung Vereinigung bereit.

Somit erfülle ich die Vereinbarung – ich führe eine Handlung aus, die mit dem Licht beantwortet wird. In unserer Welt baue ich eine Situation, eine Verbindung auf, entsprechend welcher ich die Gegeneinwirkung der spirituellen Welt erzeuge.

Das gleiche Prinzip wirkt auch beim Aufstieg entlang der materiellen Stufen. Doch hier geht es um die qualitative Umwandlung meiner Natur, wenn die Eigenschaft des Gebens kommt und in mir zu herrschen beginnt.

Aus einem Unterricht nach dem Gespräch von Baal HaSulam vom 19.11.2010

Die Welt ist ein Röntgenbild von dir

Die Arbeit in der Gruppe findet auf zwei Ebenen statt: 1) die Wichtigkeit der Gruppe, der Freunde bzw. die Wichtigkeit des Schöpfers (was ein und dasselbe ist) und 2) die eigene Nichtigkeit im Vergleich zu der Gruppe und dem Schöpfer.

Wenn ich mich auf diese Weise ausrichte, bekomme ich das richtige Verlangen, mit dem ich mich annullieren und in die Gruppe einordnen kann.

Und in dem Augenblick, in dem ich mich dort wie ein einziger Punkt einordne, beginne ich mich wie ein spiritueller Embryo zu fühlen, der in das Licht, welches die Gruppe erfüllt, eingetaucht ist.

Die Gesichter der Freunde, die wir um uns herum sehen, sind nicht die „Gruppe“. Die Gruppe ist das allgemeine Verlangen der Seelen, die miteinander verbunden sind und mir als ein Ort, an dem ich den Schöpfer treffe, gegeben wurden.

Und in Bezug auf diesen „Ort“ muss ich arbeiten, denn ich bin ein Verlangen/Gefäß und dieser Ort ist ebenfalls ein Verlangen/Gefäß, und mit diesem Gefäß arbeite ich, um mich ihm anzuschließen, mich daran anzuheften, mich auszudehnen. Ich kann damit arbeiten, denn wir haben die gleiche Natur!

Mit dem Schöpfer kann ich aber nicht arbeiten, denn Er ist das Licht. Das ist jene Eigenschaft, die ich innerhalb unseres gemeinsamen Gefäßes („Ortes“) in dem Maße enthülle, in dem ich mich da einbringe und mich daran beteilige.

Im Moment kommt mir dieser Ort wie mit einzelnen Teilen/Seelen gefüllt vor. Doch wenn ich den wahren inneren Zustand erkennen würde, würde ich sie alle als besondere Seelen und spirituelle Parzufim sehen, die durch ein gemeinsames verbindendes Netz – ein gemeinsames Verlangen – vereint sind.

Ich muss meine Haltung ihnen gegenüber ändern (das heißt, es ist meine Korrektur!), um sie vereint zu sehen. Die Gruppe ist Malchut der Welt der Unendlichkeit. Es gibt keinen einzelnen Menschen auf der Welt, der nicht mit den anderen verbunden wäre und sich nicht am Ende der Korrektur befinden würde.

Im Moment sehe ich jedoch nur wegen meiner verdorbenen Sichtweise eine andere Welt, wie geschrieben steht: „Jeder urteilt nach seinen eigenen Mängeln“.

Wenn ich von ihnen eine größere Begeisterung und Energie zum Vorankommen verlange, richte ich mich an mein eigenes Spiegelbild!

Der Schöpfer hat die ganze Welt, die wir vor uns sehen, auf diese Weise erschaffen – das ist eine Kopie von mir, mit der ich arbeite. In dem Maße, in dem ich von der Gruppe verlange, zu arbeiten und uns zu verbinden, wirkt sie ihrerseits genauso auf mich ein.

Im Grunde genommen arbeite ich mit mir selbst, als ob ich vor dem Spiegel stehen und mir selbst Grimassen schneiden würde!

Zu diesem Zweck hat der Schöpfer meine Wahrnehmung der Welt aufgeteilt: in mich und alles, was sich außerhalb von mir befindet, damit ich eine Möglichkeit habe, zu arbeiten und eine innere Empfindung zu erlangen.

Ansonsten könnte ich Ihn niemals wahrnehmen – ich würde noch nicht einmal verstehen, dass es außer mir noch jemand anders geben könnte…

Aus dem Unterricht nach „Beit Shaar haKavanot“ vom 21.11.2010

Wir müssen nicht auf den nächsten Kongress warten

Eine Frage die ich erhielt : Ich spüre das wir die Geschwindingkeit beschleunigen, und unsere Verbindung
auf ihre wahre Grösse erheben können. Wie genau, machen wir das ?

Meine Antwort : Wir warten nicht auf den nächsten Kongress. Jetzt müssen alle Risse, alle Entfernungen überwunden werden.
Jeder muss in sich selbst jenen Platz zur Verfügung stellen, an dem unsere Wünsche sich verbinden, und eben genau darin enthüllen wir die spirituelle Welt, den Schöpfer !

Aus allen gemeinsamen Anstrengungen heraus, sich mit unseren Verlangen, mit unseren Punkten in den Herzen zu verbinden und auch von der Forderung dass sich zwischen uns der Schöpfer enthüllt und uns verbindet, wird es geschehen. Dafür mùssen wir nicht auf einen Kongress warten.

Aus einem Unterricht nach dem Artikel „Das Ziel der Religion und ihr Wesen“, 21.11.2010

Was ist der Sinn der Sache?

Eine Frage, die ich erhielt: Wie hält man sich ununterbrochen in der Absicht auf und macht den Angriff zusammen mit der Gruppe?

Meine Antwort: Die Absicht ist das Wichtigste, und man muss sich nur darauf konzentrieren. Und der Sohar kann ihre Hintergrundmusik sein.

Die Tora, bzw. die kabbalistische Methodik, wird als “Gewürz” bezeichnet. Meine “Nahrung” ist der riesige Kessel der Wünsche, die man richtig verwenden muss.

Und dazu ist nur die Prise des Gewürzes, ein wenig Licht des Sohars nötig. Es kommt, und wir schöpfen so lange den Kessel mit dem Löffel aus, bis wir alle Wünsche für das Geben realisieren.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar. Das Vorwort, 21.11.2010