Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das erste Treffen

Jetzt verlangen wir nur noch nach Einem: Wir wünschen, dass die gesamte Schöpfung, das bedeutet wir, keinerlei Hindernisse für die Manifestation des Höheren Lichtes aufweisen werden, so dass es uns ohne jeglichen Widerstand von unserer Seite erfüllen wird. Wir möchten uns eine solche Beschränkung auferlegen, um Ihm den ganzen Raum für seine Enthüllung zu geben. Zur selben zeit existieren wir nicht, wir sind einfach durchsichtig, so dass eine einzige Kraft uns durchdringen und füllen würde.

Dies ist die erste Bedingung, Einschränkung (Zimzum Alef), von der aus wir unsere Begegnung mit dem Schöpfer beginnen können, wenn wir das erste Mal wirklich fühlen, dass „es niemanden außer Ihm gibt“.

Wir sind transparent; wir existieren nicht, da wir unser „ich“ annulliert haben, unseren Egoismus, und so kann nun der Schöpfer alles füllen.

Auszug aus dem 2. Seminar des Europäischen Kongresses, 24.03.2012

Mein neues Selbst

Wenn der Schöpfer die einzige Kraft ist, die alles steuert, bewahrt und belebt, dann sind sogar die Worte, die ich ausspreche, die Gedanken und Wünsche, die jetzt in mir auftauchen, das alles ist auch Er. Folglich muss ich mich jetzt mit dem vereinigen, was durch mich fließt und aus mir zu anderen herausströmt. Ich bin nur, was sich selbst wahrnimmt als gefüllt mit Macht, Kraft, Absicht und Verlangen nach dem Schöpfer, der dabei andere anspricht.

Ich muss mich mit dem verbinden und vermischen, was jetzt in mir passiert, um zu fühlen, dass ich gänzlich mit Ihm gefüllt bin, weil es keine andere Kraft außer Ihm gibt. Und wenn ich versuche, mein eigenes „Selbst“ innerhalb von mir auszulöschen, so dass alles nur Er ist – das ist genau der Moment, in dem ich mein neues „Selbst“ finde, das auf „es gibt niemanden außer Ihm“ gegründet ist.Das heißt, alles, über das ich nachdenke, ist alles Er.

Auszug aus dem 2. Seminar des Europäischen Kongresses, 24.03.2012

Sich auf die Zeit der Kongresse vorbereiten

Frage: Wie können wir uns am besten auf die Abfolge von Kongressen vorbereiten, um die Empfindung einer vereinigten Gruppe hervorzurufen?

Meine Antwort: Wir werden daran auch während der Zeit auf den Kongressen arbeiten. Um das zu tun, müssen wir den Artikel „Die Freiheit“ und Rabash´s Artikel über die Vereinigung erneut lesen. Wir müssen nochmals das Zerbrechen des spirituellen Kli (Gefäß) studieren, wie das unsere weltliche Wahrnehmung voneinander geformt hat:Wir erkennen nun, dass wir von einander entfernt sind, im Gegensatz zu einander existieren, in einem wachsendem Egoismus, Hass und unterschiedlichen egoistischen Begierden.

Wir müssen verstehen, dass unsere Natur absichtlich so gegensätzlich zum Schöpfer geschaffen ist, damit wir uns darüber erheben gezielt aus dem Widerspruch heraus, beginnend mit dem gegenteiligen Zustand – und dadurch sind wir fähig, Ihn zu spüren, andernfalls wären wir dazu nicht in der Lage. Wir fangen an, uns selbst in Ähnlichkeit zu ihm zu fühlen und aufzubauen und stützen uns dabei gezielt auf den Kontrast von unserer Natur zu Seiner.

Deshalb ist es am wichtigsten, das Material zu wiederholen, das wir die ganze Zeit über studieren: Ein bisschen die Kabbala selbst – über das Zerbrechen des Gefäßes und seine Korrektur, genauso wie das Thema der Entwicklung des Egoismus von der Zeit Adams bis in unsere Tage, wie sie in einem der „Gespräche über ein Neues Leben“ enthalten ist. Im Allgemeinen haben wir eine Menge Material über dieses Thema.

Aber am wichtigsten ist, einfach zu wissen, weshalb man zum Kongress kommt. Ihr kommt dorthin, um am allgemeinen Kli teilzuhaben, am allgemeinen Verlangen, das wir alle gemeinsam erschaffen, und in dem wir den Schöpfer fühlen werden.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 22.04.2012

Für Gleichgesinnte gibt es keine Entfernungen

Frage: Wie sollen die Gruppen, die „zu Hause“ bleiben, beide Kongresse richtig unterstützen?

Meine Antwort: Die Gruppen, die zu Hause bleiben, sollten verstehen, dass sie eigentlich nicht zu Hause bleiben. Es wäre falsch zu denken, dass sie außerhalb des Kongresses sind.

In der Spiritualität gibt es keine Entfernungen, es gibt keine materiellen Objekte, die uns voneinander trennen würden: keine Entfernung, Zeit und keine uns umgebenden Gegenstände. Die Spiritualität ist ein Feld, in dem die Gleichgesinnten bei einander ganz nah sind und sich sogar in Verschmelzung miteinander befinden. Und deshalb sollten wir danach streben, maximale Nähe zu erreichen.

Wenn wir den gleichen Aufgaben nachgehen; wenn wir empfinden, dass wir zusammen verbunden sind; wenn wir unter der Anleitung eines Lehrers studieren; wenn wir seine Anforderungen erfüllen; wenn wir alle das Gleiche anstreben – unsere allgemeine Vereinigung weltweit zu empfinden – dann kann, genau dank diesen spirituellen und materiellen Unterschieden zwischen uns, unsere Vereinigung über ihnen ein mächtiges spirituelles Gefäß (Kli) bilden.

Die Stärke eines spirituellen Gefäßes stützt sich gerade auf die vielen unterschiedlichen egoistischen Verlangen, die sich innerhalb dieses Kli befinden und aus unserer Kraft, die Vereinigung über sie zu erlangen.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 22.04.2012

Notwendige Stufe

Kongresse sind eine notwendige Stufe für die Erschaffung eines gemeinsamen Kli (Gefäßes, Verlangens).

Wenn wir versuchen, uns über allen unseren Problemen, Differenzen, Entfernungen, Trennungen in Mentalität und Verständnis zu verbinden, werden wir gerade durch diese Unterschiede zwischen uns und durch unsere Verbindung über ihnen ein sehr starkes Verlangen erlangen, welches durch die Widersprüche in ihm und die Verbindung über ihm gemessen wird. Darin besteht die Aufgabe der Kongresse.

Ich verstehe, dass es in jeder Gruppe enorme Probleme gibt und zwischen den Gruppen innere Entfernungen existieren. Daher ist das Wichtigste auf den Kongressen, zu versuchen, sich über diese zu erheben; die Probleme nicht zu vernichten, sondern zu lernen, sie dadurch zu überwinden, dass wir uns im „Glauben über dem Verstand“ oder in Liebe, die „alle Vergehen überdeckt“, über ihnen verbinden. Lasst uns alles, was in uns ist, mit einer „Decke“ überdecken und darüber unser gemeinsames Verlangen nach dem Schöpfer aufbauen. Es muss genau so sein – über allen Widersprüchen, oben.

Alles, was wir durchlaufen haben, alle Probleme, die Härte des inneren Pharao: eines persönlichen von jedem von uns und eines gemeinsamen zwischen uns – das alles wurde uns von oben vom Schöpfer gegeben. Und jetzt müssen wir nur an die Vereinigung denken – wie wir in dieser Vereinigung nach dem Gesetz der Ähnlichkeit mit dem Licht das Höhere Licht in uns, in unserer Verbindung enthüllen.

Dazu dienen die Kongresse, die aus Lektionen, allen möglichen Übungen zur Vereinigung usw. bestehen.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 22.04.2012

Die Absicherung für den Zirkusartisten

Die 400 Jahre der Sklaverei wurden uns gegeben, um mit Hilfe des Schreis das wahre Gebet zu erlangen. Und wenn du endlich schreien wirst: „Rette mich!“ – dann wirst du das Exil verlassen können. Deshalb wird die ganze Schlacht zwischen der Selbstsucht und der Heiligkeit um die eine Frage geführt: „Wer wird herrschen?“ – der Mensch innerhalb des Menschen, oder der Schöpfer in ihm.

Es gibt einen neutralen Punkt, der als „das mittlere Drittel von Tiferet„, oder „Klipat Noga“ bezeichnet wird. Oberhalb dieses Punktes herrscht der Schöpfer – „Es gibt Niemanden außer Ihm“, und unterhalb – der Pharao oder ich.

Und in diesem zentralen Punkt der Freiheit werden wir noch eine Menge klären müssen, denn der Pharao in uns wird ständig größer und verneint die ganze Macht des Schöpfers. Und das geschieht, nachdem ich bereits innerlich den Schöpfer auf den Thron gestellt habe, und mich unter der Macht des Höheren befinde, Der alles für mich tut. Für einen Augenblick habe ich mir in meiner Phantasie dieses Bild vorgestellt.

Diese Klärung ist nicht einfach, und ich werde dabei ständig verwirrt: Wer ist der Schöpfer, und wo befindet sich mein Platz und wo gibt es Platz für alle Anderen? Es ist sehr schwierig, hier das richtige Gleichgewicht zu finden, als würdest du mit einem Bein auf einem Zirkusseil stehen und balancieren, um nicht herunter zu fallen.

Und deshalb brauche ich die Hilfe des Schöpfers, damit Er mir die Kraft des Gebens verleiht, die mich von meinem Verlangen zu genießen unabhängig machen wird. Anderenfalls bin ich gezwungen, in mir das Bild der ganzen Realität hervorzurufen, was eigentlich unmöglich ist, und mit einem Bein auf dem Seil wie ein Zirkusartist zu balancieren. Nur die Kraft des Gebens kann mir Sicherheit geben und das Gleichgewicht gewährleisten.

Auf diese Weise wird uns auf der untersten Stufe der Punkt unserer Freiheit Klipat Noga gegeben, das mittlere Drittel von Tiferet, das uns Antwort auf die Fragen geben wird: „Wer wird herrschen , und wer ist der Schöpfer, dass wir auf Ihn hören?“

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 25.04.2012

Kommen Sie zum Kongress, um jünger zu werden!

Frage: Was bedeutet der Kongress für Sie?

Meine Antwort: Für mich ist es eine verzweifelte, ernsthafte Arbeit, es ist Anstrengung und riesige Freude – alles zusammen. Denn ich sehe, wie das enorme allgemeine Verlangen jede Sekunde „im Kochtopf brodelt“. Und es arbeitet, selbst wenn sich die Menschen dessen noch nicht bewusst sind, es erreicht schon den Siedepunkt. Ich empfinde es, und dieses Gefühl füllt mich aus und gibt mir Kraft.

Stellen sie sich vor, dass sogar meine grauen Haare nach dem Kongress wieder dunkler werden. Das heißt, es strömt eine solche Flut an Energie, die alle Quellen des Lebens anregt. Also, kommen Sie her, um jünger zu werden!

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 22.04.2012

Die Tora erzählt von meinem Weg

Wir müssen uns vorstellen, dass die gesamte Realität innerhalb von einer Person enthalten ist, und dass die Tora uns über sie erzählt. Folglich findet jeglicher Fortschritt innerhalb des einen Verlangens statt, innerhalb des einen Menschen – er beginnt in demselben Moment, indem er anfängt, sich selbst zu erkennen, bis er sich an den Schöpfer anschließt und den Pfad nimmt, der zur Enthüllung der Höheren Kraft führt. Auf seinem Weg geht er durch alle möglichen Zustände. Er muss versuchen, diese Zustände einzuordnen, sie als „Babylon“, „Chanaan“, die Stufen von „Abraham“, „Isaak“ und „Jacob“ zu definieren, den Eintritt nach Ägypten und die Sklaverei in Ägypten.

All dies ereignet sich innerhalb des einen Verlangens, innerhalb des einen Menschen, und lediglich die Geisteshaltung der Zustände, in denen er sich wiederfindet, wechselt. Er beginnt auf dem Niveau von Jacob, auf dem er anfängt, den bösen Trieb zu entdecken, die Arbeit der „linken Linie“. Er beginnt, ihm mit der „rechten Linie“ entgegenzuwirken.

Das bedeutet, dass die von Oben gegebene Vorbereitungszeit, die „Väter“ genannt wird, vorbei ist, und die Zeit der „Söhne“ beginnt, wenn jemand anfängt, sich selbst zu entwickeln. Er wird mit seinem Ego immer vertrauter, bis er schließlich zu dem Gefühl und der Erkenntnis gelangt, dass er sich in der Sklaverei dieses Egos befindet.

Anschließend beginnt er, ihm entgegenzuwirken, und bittet das Licht um Korrektur. Eine Person durchläuft diese zwei Formen der Entwicklung, die Arbeit mit den zwei Linien und das Stadium, das dem vorangeht, noch bevor er in die spirituelle Welt eintritt, bevor er beginnt, um des Gebens willen zu arbeiten (Lishma).

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 23.04.2012

Es gibt einen Platz für jeden auf dem Kongress

Frage: Auf den Kongressen, besonders in Amerika, gibt es Leute, die mehr am Rand stehen und sich nicht leicht verbinden können. Und mehr noch, weil sie im Voraus wissen, dass sie drei Tage an die Wand gelehnt verbringen werden, hält sie das manchmal davon ab, zum Kongress zu kommen. Was würden Sie vorschlagen, dass sie tun sollen? Wie können wir ihnen helfen?

Meine Antwort: Ich schlage definitiv vor, dass sie kommen und, soweit sie können, in die Gruppe eingeschlossen sind. Wie geschrieben steht: „Erziehe ein Kind gemäß seiner Art“. Leute, die es schwierig finden, sich in einem Kreis zu verbinden, werden zueinander finden. Vielleicht bilden sie ihren eigenen Kreis, und darin ist dann vielleicht jemand, der sie ein bisschen durchschüttelt.

Lehnt den Kongress nicht ab, und zwingt euch nicht zu irgendetwas. Jeder hat dort einen Platz. Schließlich sind wir alle verschieden, und es gibt Leute, die sich nicht mit anderen verbinden können. Sie sitzen auf der Seite und hören zu, versunken in ihre eigenen Gedanken. Oder es sind im Gegenteil diejenigen, die zu viel Lärm machen. Diese Leute fühlen immer noch nicht, wo sie sich befinden und in was sie eingeschlossen sind. Ihr innerer Rhythmus ist noch nicht mit allen anderen synchronisiert, und sie werden entweder durch ihre Euphorie oder durch ihre Introversion kontrolliert.

Die meisten unserer Freunde kennen und verstehen die Methode schon. Sie arbeiten auf eine mehr oder weniger methodische Art am Fortschritt und erfahren dabei Aufs und Abs. Wenn jemand wirklich erkennt, dass er vom allgemeinen Fluss in Richtung auf das Ziel der Schöpfung losgelöst ist, dann ist es für ihn besonders wichtig zu kommen, weil das ein Zeichen dafür ist, dass er spezielle Vorbereitungszustände durchläuft. Der Einfluss der Umgebung wird ihm durch sie hindurchhelfen. Ich empfehle dringend, dass ihr euch registriert.

Im Großen und Ganzen gibt es besondere Leute mit besonderen Funken. So wurden wir geschaffen, und das ist keine Frage von Heldentum oder Schwäche. Am wichtigsten ist, zu erkennen, was sich in dir befindet. Führe nur die Rolle aus, die die Natur dir mitgegeben hat, und irgendwann werden wir alle wirklich gleich werden, ohne jede Spur der früheren Unterschiede, wenn sich nur jeder auf seine besondere und einzigartige Weise bemüht.

Letztendlich vollbringt jeder eine gleichwertige Arbeit. Wir verstehen einfach noch nicht, wie perfekt das allgemeine System ist.

Aber auf diesem Weg gibt es Unterschiede zwischen uns. Manche Leute haben besondere Aufgaben; es scheint, als hätten sie ihre eigene Geschichte und Entwicklung. Entsprechend sollten sie auch unterschiedlich behandelt werden. Sie sehen anders aus als die anderen, und ihre Auf- und Abstiege sind andersartig. Sie benehmen sich nach außen hin anders und gehen durch unterschiedliche innere Zustände – im Gegensatz zu jeder Logik unserer Welt.

In ähnlicher Weise gibt es unter den Wissenschaftlern und Philosophen außergewöhnliche Genies. Einige wenige kluge Leute haben außergewöhnliche Eigenschaften gezeigt. In unserem Fall ist es sogar noch auffälliger. Für solche Leute ist es allerdings sogar noch wichtiger, an der Gesellschaft teilzunehmen, denn in Beziehung zu ihnen sind wir das, was die Menschheit in Bezug auf uns ist.

Die Funken im Herzen werden in zwei Teile unterteilt: GE (Galgalta ve Ejnaim) und AHaP (Awzen, Hotem, Pe). Diejenigen von uns, die zu GE gehören, sind etwas esonderes. Manchmal fühlen sie eine starke Abneigung gegenüber der Gesellschaft, aber es ist sehr wichtig für sie, zu Kongressen zu kommen, selbst wenn sie keinerlei Bedürfnis verspüren, sich unter die Freunde zu mischen, auf die sie wie auf die Menschheit Bezug nehmen. Es ist dennoch unerlässlich.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 22.04.2012

Ein neues Spiel

Frage: Sie sagten, wir müssen uns uns selbst in einem korrigierten Zustand vorstellen. Wie kann ich sicher sein, dass ich ihn mir korrekt vorstelle ?

Meine Antwort: Es ist unmöglich, sich einen korrekten Zustand vorzustellen. Das Licht wird allmählich dieses Bild für uns erschaffen. Das kann nur durch das Licht getan werden!

Unsere Versuche ähneln denen eines Kindes, was irgendetwas beharrlich tut, und obwohl es unfähig ist, eine Aufgabe zu vollenden, setzt es seine Bemühungen fort. Ihr habe die Ausdauer eines Kindes erlebt, das spielt oder versucht, etwas zu erreichen. Dadurch erwirbt es eine Wahrnehmung, Gedanken und Erfahrung und wird dabei zu einem erfahrenen Erwachsenen. Nur auf diese Art kann es passieren.

Wir enthüllen hier nichts Neues. Wir verwenden dasselbe Licht wie damals, als wir Kinder waren, als wir versuchten, Erwachsene zu werden. Wir verwenden dieselben Prinzipien, die in der Natur enthalten sind. Dies ist exakt dasselbe Gesetz und nichts anderes.

Du machst deine Versuche, du spielst mit Bauklötzen, aber sie fallen herunter. Du versuchst, einen Bausatz zusammenzusetzen, aber du schaffst es nicht. Du unternimmst irgendetwas, springst auf und rennst herum wie ein kleiner Affe. Was auch immer du tust, diese Bemühungen bringen das Höhere Licht zum Vorschein, die verborgene Kraft in der Natur, die für deine Entwicklung verantwortlich ist.

Diese Kraft entwickelte uns auf der tierischen Stufe, und wir wurden Erwachsene. Genau jetzt spielen wir bewusst die nächste Stufe, so dass dieselbe Kraft uns weiterentwickeln wird und uns auf diese Stufe anheben wird. Was auch immer du jetzt spielst, dazu wirst du werden. Auf diese Art funktioniert es.

Heute spielen wir ein Spiel wie „Dem Schöpfer ähnlich werden“. Wenn wir dieses Spiel fortsetzen, werden wir Erfolg haben! Die Leute entwickeln sich durch das Spielen. Du musst dir vorstellen, dort zu sein. Stelle dir vor, dass du selbst ein Erwachsener bist; das ist am wichtigsten. Du fragst vielleicht: „Was bedeutet es, zur nächsten Stufe aufzusteigen?“ Immerhin ist es das, was wir erreichen wollen. Nur zu, verwirkliche deinen Wunsch! Fantasiere ein bisschen herum, was das bedeutet, und spiele dieses Spiel, aber gründe es auf das Wissen, das du schon erlangt hast.

Du liest eine Menge Artikel und passt auf in den Unterrichten: Worin besteht die Bedeutung der Höheren Stufe, der Eigenschaft des Gebens, oberhalb des Egoismus, ein Schirm, Reshimot, Parzufim, das Licht Chassadim, das Licht Chochma und so weiter? Wie werden die Übergänge verwirklicht? Versuche dir ununterbrochen vorzustellen, dass du schon dort bist und es erreichen wirst! Die gesamte Natur arbeitet nach diesem Prinzip. Da gibt es nichts Neues hinzuzufügen, wenn du den Prozess mit der Entwicklung eines Kindes vergleichst.