Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie wird das Höhere Licht angelockt?

Frage: Wie kann ich das Höhere Licht auf eine andere Person anziehen, wenn sie mir gleichgültig ist?

Antwort: Nach und nach, im Laufe des gemeinsamen Studiums beginnen Sie zu erkennen, dass wenn Sie mit ihr nicht verbunden sind, Sie das höhere Licht zwischen Ihnen daran hindern, zu erscheinen. Und so werden Sie keine andere Wahl haben, um eine Verbindung herzustellen und ein System anschaffen, in dem das höhere  Licht sich offenbart. Es erscheint nicht bei der einzelnen Person, sondern nur in der Verbindung zwischen uns.

Von der Lektion in Russisch, 28.08.2016

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Blitz Antworten vom Kabbalisten

Frage: Was ist der Preis für den Weg zum Schöpfer? Was wird gebraucht: Zeit, Fähigkeiten, persönliche Qualitäten?

Meine Antwort: Der Preis dafür ist die Erkenntnis über die notwendige Befreiung von eigenem Egoismus.

Frage: Ich bin in einer schwierigen Situation gelandet: Ich kann das Studium der Kabbala nicht aufgeben, aber es ist auch sehr schwer, es fortzusetzen.

Meine Antwort: Weil Sie keine richtige Umgebung haben! Sobald Sie diese finden und anfangen, sich mit einer Gruppe voran zu bewegen, wird sich eine Erleichterung einstellen.

Frage: Wenn wir aus der Materie rausgehen und über ihr stehen, können wir dann unser Verlangen kontrollieren bis hin zur tierischen Welt?

Meine Antwort: Wir werden über alles regieren können, nicht nur über die eigenen Verlangen in den unbelebten, pflanzlichen, belebten Welten, sondern auch über Galaxien! Wir werden Macht über alles bekommen.

Frage: Gibt es eine Grenze im Verlangen zu empfangen? Oder wächst es bis zur Größe des Schöpfers?

Meine Antwort: Das Verlangen zu empfangen muss konstant enthüllt werden, bis es das Volumen des Schöpfers erreicht. Dies ist das Ende unserer Entwicklung, und der letzte Zustand der Menschheit besteht darin, mit dem Schöpfer zu verschmelzen.

Frage: Warum sind wir von der Natur so geschaffen, dass wir nur nette Menschen mögen?

Meine Antwort: Der Mensch will genießen. Und er wird davon angezogen.

Frage: Warum und wofür benötigt der Schöpfer den perfekten Begleiter? Schließlich ist Er selbst perfekt!

Meine Antwort: Um seine Vollkommenheit zu offenbaren, muss Er etwas Perfektes erschaffen.

Frage: Was ist der Kontrollmechanismus, durch welchen man das Universum auf der physischen, menschlichen Ebene managen kann. Was muss man persönlich dafür tun? Bedeutet es, dass es nicht schwer ist, wie der Schöpfer zu sein?

Meine Antwort: Es ist nicht schwer, wie der Schöpfer zu sein. Wenn Sie Seine Eigenschaften zu geben und zu lieben für alle Arten auf allen Ebenen der Schöpfung übernehmen, wird alles andere einfach werden. Sie werden dem Schöpfer ebenbürtig, werden zu seinem Partner.

Frage: Sie sagen, dass der Schöpfer gut ist. Warum leiden wir dann? Wo ist hier die Güte?

Meine Antwort: Wer sagt, dass der Schöpfer gut ist? Der Schöpfer ist erst am Ende der Korrektur „gut“, jetzt noch nicht. Die Eltern, die ein Kind zum lernen zwingen, scheinen ihm auch als böse und ungerecht. So erkennen wir den Schöpfer.

Frage: Gibt es einen Abstieg, aus welchem man nicht mehr aufsteigen kann?

Meine Antwort: Manchmal gibt es Abstiege, aus welchen sich ein Mensch nicht selbst befreien kann – doch der Schöpfer wird ihm helfen.

Von der Lektion auf Russisch, 13.03.2016

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Bewusst Mensch sein

Die Wissenschaft der Kabbala ist eine praktische Wissenschaft, die uns ermöglicht, die  Antriebskraft unserer Welt zu begreifen, den inneren Motor, all das, was unser Leben ausmacht, uns entwickelt und  zu einem bestimmten Ziel führt. Um zu verstehen, wie man lebt, wo wir sind, worin der Sinn des Lebens besteht, müssen wir dieses Programm offenbaren.

Wie Baal HaSulam schreibt, haben wir uns in dieser Welt verirrt. Als Ergebnis der persönlichen Entwicklung, die wir uns selbst ausgesucht haben, kamen wir in eine korrekt geplanten, Sackgasse, aus der wir jetzt entkommen müssen.

Die Weisheit der Kabbala bietet uns einen Weg aus der Sackgasse. Entweder wie bisher auf die gleiche Art und Weise weitermachen und aus eigenen Fehlern so lange lernen, bis man ans Ziel gelangt. Oder man wendet die Methode der Kabbala an und beginnt jetzt schon den Plan der Schöpfung zu begreifen, die Kraft, die unsere Welt lenkt,  die in jedem Augenblick des Lebens die Zukunft der Menschen bestimmt und unsere Gedanken, Verlangen und Entscheidungen formt.

Wir müssen diese Höhere Kraft erforschen, die alles beinhaltet: jeden von uns und alles in Eine; sie zu verstehen und zu sehen, was der freie Wille bedeutet und ob wir überhaupt einen haben; oder sind wir wie Tiere, die durch Instinkte, Freude oder Strafe angetrieben  werden?

Es gibt nichts anderes, aber wir verstehen es nicht, und es scheint uns, als hätten wir die freie Wahl: ich wähle selbst und treffe selbst Entscheidungen. Wir verstehen nicht, dass wir von inneren Kräften der Natur gelenkt werden, und nur sie entscheiden alles.

Kabbala spricht über die verschiedenen Entwicklungsstufen, von der unbelebten bis zur pflanzlichen und tierischen, die wir innerhalb von Milliarden Jahren durchgelaufen sind. Und jetzt stehen wir vor der nächsten Stufe, wo wir die freie Wahl haben, sie zu erklimmen, ohne dass uns das Leid dazu zwingt.

Wir sollten uns wünschen, bewusster zu sein. Und das ist nicht einfach. Jeder von uns will in jedem Augenblick der Realität entfliehen, die Augen verschließen, sich entspannen, und gar nicht darüber nachdenken, was geschieht. Es ist einfacher und leichter. Aber das Leben zwingt uns dazu, dass wir uns selbst und auch unweigerlich unsere Gesellschafft weiter entwickeln.

Ob wir es nun wollen oder nicht, bekommen wir schwerwiegende Probleme, mit denen wir uns bewusster auseinandersetzen müssen, und nicht die Augen verschließen, wie ein Kind, als wäre nichts geschehen. Das ist unmöglich.

Kabbala bietet uns die Möglichkeit, das Problem des Lebens bewusst zu lösen, auf die nächste Entwicklungsstufe zu gelangen, die Höhere Kraft der Natur und uns selbst zu begreifen.

Kongress in Prag. Lektion Nr.1

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Die Welt braucht einen Polizist

Replik: Der ehemalige General-Sekretär von NATO gab eine Erklärung ab, dass die Welt jetzt einen Polizist braucht, der das aktuelle Chaos aufhalten kann: Grenzen Verstoß, Feuer, Tod und so weiter. Er sagte, dass nur Amerika so ein Polizist sein kann – sonst niemand.

Meine Antwort: Im Prinzip haben die Vereinigten Staaten kein Recht, den Polizist zu spielen! Tatsache ist, dass die Welt wie Chagrinleder zerreißen und den bevorstehenden großen, schrecklichen Krieg nicht entkommen wird, es sei denn, die Menschen beginnen, sich zu vereinen.

Die Europäische Union versucht, alle unter der Schirmherrschaft einer einzigen Bank und einer einzigen Produktion zu vereinen. Amerika versucht, alle durch ihre Kräfte und durch die NATO zu vereinen. Aber das sind falsche Möglichkeiten zu einer Einigung.

Die Vereinigung ist nur durch Ausbildung, Erziehung und Erklärung möglich, Anziehung in Gesprächsrunden, die nur mit altruistischen Prinzipien ausgeführt werden! „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – dies ist natürlich eine weit entfernte Aufgabe, aber in diesem Bildungsprozess wird zumindest erklärt, dass alle gleich sind, niemand über dem anderen steht und alle vereinigt werden müssen.

Dies ist weder in der NATO, noch in Amerika noch in Europa der Fall. Alle diese Verbände gleichen einem Polizisten: Einer für die Wirtschaft, einer für die Politik, und der dritte für die Macht. Ich glaube nicht, dass hier etwas Positives geschehen kann. Die Menschheit braucht nichts anderes als eine richtige Ausbildung. Dies ist die einzige Quelle für unsere erfolgreiche Zukunft.

Daher müssen wir an die Spitze von allem das Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ setzen und uns systematisch gemäß der entsprechenden Methodik bewegen. Aber weder Amerika noch Europa können der Welt helfen. Sie selbst brauchen Hilfe. 

Von der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“ 21.09.2016

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Die Jugend in Europa will nicht arbeiten

Kommentar: Immer mehr europäische Jugendliche arbeiten nicht, sie leben lieber von Sozialleistungen. Dies ist vor allem in Italien, Spanien, Zypern und Irland, verbreitet. Man dachte, dass die Wirtschaftskrise ineffiziente Menschen verdrängen würde und dabei die Jungen vorwärts kommen könnten. Sie würden studieren, Karriere machen und ihren Platz einnehmen. Tatsächlich ruht sich die Jugend lieber auf dem Gemeinwohl aus.

Mein Kommentar: Der Grund dafür ist nicht Faulheit an sich. Sie werden faul, da sie keinen Anreiz haben. Alles hängt davon ab, ob es etwas gibt, was ihren Egoismus erhellt. Geld und Karriere bieten einem Mensch keinen Anreiz mehr. Es ist nicht mehr das Bonbon, auf das er wie ein Kind zuläuft.

Frage: Was macht also ein Mensch, der dasitzt und von der Fürsorge lebt?

Antwort: Nichts, er sitzt sein Leben lang von morgens bis abends vor Facebook. Wir sehen, was dort passiert. Was geschieht, wenn das vorüber ist?! Es ist erschreckend, darüber nachzudenken! Wir können uns nur vorstellen, welch tiefer Schrei von Milliarden von Menschen aus der totalen Dunkelheit hervorbrechen wird. Nichts wird sie mehr füllen können.

Ich möchte nicht in dieser Zeit leben. Ein Mensch bewegt sich durch einen Zustand, in dem er nichts hören kann; er muss erkennen, dass er nichts mehr begreift. Er ist in sich selbst gefangen. Er verspürt keinerlei Wünsche. Er ist so ausgelöscht, dass er nicht einmal mehr Geräusche von außen aufnimmt. Unsere Zukunft könnte so dunkel werden.

Bevor dies geschieht, hoffe ich, dass die Menschen damit anfangen, die Weisheit der Kabbala zu studieren und dabei verstehen, dass sie darin den  Sinn des Lebens entdecken. Ich hoffe, dass ich den Nährboden dafür vorbereite, da dies das Heilmittel ist. Es ist wichtig, dass sich die Menschheit auf uns zubewegt. Sie darf sich nicht umdrehen. Sie wird zu uns kommen, am Tor stehen und schreien: „Gib“!

Von KabTV „Nachrichten mit Michael Laitman 5/9/16

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Wie machen wir den Schöpfer glücklich?

Frage: Wie können wir den Schöpfer glücklich machen, wenn der Schöpfer ein System ist? Es ist wie der Versuch, das Gesetz der Schwerkraft glücklich zu machen.

Antwort: Alles hängt von unserer Einstellung gegenüber dem Schöpfer ab, da wir unsere Gefühle in dieses System einbringen. Wenn wir an einem Computer arbeiten, werden wir manchmal wütend, fluchen und wollen aufhören. Warum? Dies geschieht, da wir unsere Emotionen auf jene Objekte übertragen, die mit diesen Kräften umgehen, mit denen wir interagieren. Das gleiche geschieht mit dem Schöpfer. Der Schöpfer ist vollkommen. Das Vollkommene ändert sich nicht. Er wird nicht von unseren Wünschen beeinflusst und er kann nicht mit uns interagieren, da er vollkommen ist.

Frage: Heißt das, dass wir nur das Gefühl haben, ihn glücklich zu machen?

Antwort: Ja. In unseren korrigierten Gefühlen ist der Schöpfer etwas, das auf mich zutrifft. Wir können behaupten, dass etwas außerhalb von uns existiert und wir für den Schöpfer arbeiten müssen, da wir so die Gesamtheit spüren. Wenn wir ihn erreichen, werden wir verstehen, was in diesen Worten verborgen liegt, was es bedeutet, den Schöpfer Zufriedenheit zu geben und ob dies möglich ist. Das ist es, was uns in der Zukunft erwartet.

Frage: Wenn der Schöpfer die Verbindung zu jedem ist, wie kann dann diese Verbindung glücklich sein?

Antwort: Wenn wir miteinander verbunden sind, entsteht eine Verbindung über und zwischen uns, obwohl sie aus unseren Gefühlen, Gedanken, Absichten und Beziehungen gewebt ist. Diese Verbindung liegt nicht im Individuum. Sie wird durch den Abstand zwischen uns geschaffen, durch dieVerbindung zwischen zwei Menschen. Sie ist nicht in einer bestimmten Person oder in mir, sondern zwischen uns. Die Leere, die in den wechselseitigen Beziehungen offenbart wird, zeigt uns das Bild des Schöpfers.

Aus der russischen Kabbalalektion 19/6/16

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Zum Glauben über dem Verstand


Frage: Ist es möglich, die Frequenz von Aufstiegen und Abstiegen zu erhöhen, um sie zur Lichtgeschwindigkeit und sogar noch darüber hinaus zu beschleunigen?

Meine Antwort: Es gibt keine Grenzen bei Auf- und Abstiegen. Sie sollten eine besondere Intensität in der Frequenz und Größe erreichen. Die Intensität der Auf- und Abstiege hängt von der Größe ab, multipliziert mit der Frequenz. Beide, die Größe und die Frequenz sind wichtig.

Die Größe und die Intensität bewirken beim Menschen die Wahrnehmung, dass alles, was ihm passiert, sogar die niedrigsten Zuständen, tatsächlich vom Schöpfer kommen. 

In diesem Zustand schließt sich der Mensch an den Schöpfer an, und steigt zum ersten Mal auf die Stufe „Glaube über dem Verstand“ auf.

Keter ist der Glaube, und mein Zustand in Malchut ist Wissen.

Aus der russischen Kabbalalektion

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Frühregen und Spätregen

Tora, Deuteronomium 11:13 – 11:15: Werdet ihr nun meine Gebote hören, die ich euch gebiete, dass ihr den Herrn, euren Gott, liebet und ihm dienet von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so will ich eurem Land Regen geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, dass du einsammelst dein Getreide, deinen Wein und dein Öl, und will deinem Vieh Gras geben auf deinem Felde, dass ihr esset und satt werdet.

Es gibt den Tag und es gibt die Nacht, und alles beginnt mit der Nacht, wenn neue Möglichkeiten und neue, unkorrigierte, starke Wünsche auftauchen, und wenn die Sonne, das Lebenslicht, verschwindet und der Mensch sich schlafen legt, als wenn er sterben würde, anders gesagt, wenn er sich von der Realität trennt. Dieses allegorische Bild zeigt uns dieselben Dinge, die in den Jahreszeiten der Natur geschehen, und in unserer Lebenszeit: Geburt, starke Entwicklungsjahre und dann der graduelle Abstieg. Dasselbe passiert auch auf unseren spirituellen Stufen.

Deshalb steigen wir zu ihnen auf, nehmen uns selbst darin wahr, und steigen wieder ab, um zur nächsten Stufe aufzusteigen. Wir sehen  die Kontinuität nicht in unserem Leben, außer dem Wechsel der vier Jahreszeiten, aber wir sehen diese Stufen im spirituellen Leben.

Alles kommt von den fünf Stufen der Emanation des Oberen Lichtes. Die erste Stufe ist die Krone oder Wurzelphase, gefolgt von den vier weiteren Phasen. Im materiellen Leben gibt es den Wechsel der vier Jahreszeiten gemäß den oberen Wurzeln, einem höheren Niveau. Dasselbe passiert mit dem spirituellen Leben; es gibt vier Phasen der Umsetzung auf jeder spirituellen Stufe. „Frühregen und Spätregen“ (hebräisch: yore ve malchosh) bezeichnen den Anfang und das Ende.

Yore ist der Frühregen, malchosh ist der Spätregen, alle Regen dazwischen regnen zu ihrer Zeit. Dann kommt der heiße Sommer und alles trocknet aus. So muss es in der Natur sein. Schließlich ist diese Periode notwendig für eine Erneuerung.

Wenn jedoch ein Mensch in diesen Phasen korrekt lebt, fühlt er keine besondere Abhängigkeit von Winter, Frühling, Herbst oder Sommer. Er fühlt sich in allen Phasen gut und er hat immer von allem genug. Er versteht, dass dieser Zyklus notwendig ist, damit wir uns durch Wechsel und progressive Bewegungen weiter entwickeln. So wie sich die Planeten um die Sonne drehen, so müssen wir um die Realisierung unserer Reshimot kreisen, und so steigen wir auf.

Deshalb brauchen wir den Frühregen, den Spätregen und die Verbindung zwischen ihnen während des Winters oder Sommers, um das Licht von Chassadim (unsere Verlangen) auf unserer Erde anzuziehen und zu korrigieren und um das Licht von Chochma anzuziehen.

Aus KabTV’s “Geheimnisse des Ewigen Buches” 6/15/16

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Was uns Jona über den Antisemitismus lehrt

18.10.2016, huffingtonpost.de

Genauso wie die Spaltung unter uns der Menschheit Spaltung bringt, so wird die Einheit unter uns den Rest der Welt zur Verbindung inspirieren.

Vor ziemlich genau zwei Jahren veröffentliche ich in der Druckausgabe der New York Times einen Artikel mit dem Titel „Was wir Juden der Welt schulden.“ In diesem Jahr, kurz nach Jom Kippur (Tag der Sühne), möchte ich diesen Artikel gerne mit den Lesern der Huffington Post teilen, da ich denke, dass dessen Botschaft eine größere Wirkung auf die Zukunft unseres Volkes haben wird.

Unseren Weg zum Himmel erkaufen

Der heiligste Tag des Jahres für Juden ist Jom Kippur, an dem wir fasten und beten. Ein Kernstück des Gebets ist das Lesen des Buches über den Propheten Jona. Interessanterweise glauben viele praktizierende Juden, dass der Kauf des Privilegs, das Buch in der Synagoge zu lesen, sie für den Rest des Jahres erfolgreich machen wird.

Selbstverständlich können es sich nur die Vermögendsten in der Gemeinde leisten, darum zu konkurrieren. Die Summen variieren entsprechend dem Wohlstand in der Gemeinde, und in manchen Fällen wird das Privileg für gut mehr als eine halbe Million US-Dollar verkauft.

Den Code knacken

Der wahre Grund dafür, warum das Buch Jona so wichtig ist, ist den Menschen allerdings nicht bewusst. Kabbalisten haben bestimmt, dass diese Lektüre die Wichtigste im Jahr ist, da dieses Buch den Code für die Rettung der Menschheit detailliert beschreibt. [Rest des Beitrags lesen →]

Wie die Fülle der Sterne des Himmels

Tora, Deuteronomium 10:22: Als deine Vorfahren nach Ägypten zogen, waren sie nur siebzig an der Zahl; jetzt aber hat der Herr, dein Gott, dich so zahlreich gemacht wie die Sterne am Himmel.

Als die Söhne Israels nach Ägypten abstiegen, waren sie nur siebzig Seelen. Dies bedeutet, dass es der ganze Parzuf war. Er war in einem Zustand der Kleinheit (VAK): Chessed, Gwura, Tiferet, Netzach, Hod, Jessod und Malchut und siebenmal zehn, gleich siebzig Menschen.

Dem Parzuf fehlte der „Kopf“, damit ist der große Wunsch gemeint, der vom Pharao in Ägypten erworben wurde. Nachdem sie Ägypten verließen, konnten sie sich in einer vollständigen Seele zusammenfügen. Der Pharao fügte ihnen Wünsche hinzu, um sie hart arbeiten zu lassen. Sie begannen über ihre Bestimmung nachzudenken, was sie mit sich anfangen sollten und wie sie sich über den wachsenden Egoismus verbinden könnten. Ernstere Querelen und Streitigkeiten begannen zwischen ihnen in Ägypten. Der Pharao war ständig zwischen ihnen. Die egoistische Kraft wuchs und entfernte sie voneinander. Der hoffnungslose Zustand zwang sie dazu, sich einander anzunähern.

Bei dem Versuch sich zu verbinden, verstanden sie schließlich, dass sie in Ägypten nicht in der Lage wären, sich anzunähern und aus ihrem Egoismus heraus zu kommen. Deshalb mussten sie sich über den Pharao erheben und aus Ägypten fliehen.

Frage: Haben die Kinder Israels quantitativ zugenommen und sind zahlreicher geworden, da der Egoismus wuchs?

Antwort: Die Tora bezieht sich niemals auf die Quantität, sondern nur auf die Qualität des Parzuf: zuerst eine kleine, dann eine etwas größere und schließlich eine noch größere Seele. Es hängt nicht von der Quantität der Elemente ab, sondern von der Kraft des Egoismus, der darin gesammelt wurde. Das heißt, dass der Parzuf jetzt einen Kopf hat.

Frage: Ist der Kopf, welcher VAK hinzugefügt wird, die Entstehung von Moses?

Antwort: Ja, langsam entwickelt sich die Notwendigkeit im Volk Israel. Es gibt dort nichts Unechtes. Sie wachsen stufenweise, bis Moses unter ihnen auftaucht. Er erscheint plötzlich, wenn es kein spezielles Bedürfnis nach ihm gibt. Er tritt zwischen zwei Linien, zwischen dem Pharao und dem Schöpfer als jemand auf, der alle anderen Wünsche leiten kann.

Von Kab TV „Geheimnisse des ewigen Buches“, 1/6/16

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