Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wünsche'

Wie man jeden Moment Wiedergeboren wird

Bemerkung: Einstein wurde einmal bei einem Vortrag gefragt: „Wie werden große Entdeckungen gemacht?“ Er antwortete: „Ganz einfach. Jeder weiß, dass das unmöglich ist. Zufällig gibt es einen  Unwissenden, der das nicht weiß. Er ist derjenige, der die Entdeckung macht.“

Antwort: Das ist richtig. Man muss nicht unwissend sein, man musst naiv sein.

Frage: Wie löscht man Wissen, das in einem selbst, in einem Menschen existiert? Es gibt Wissen und irgendwie muss ich es in diesem Moment nehmen und entfernen, als ob ich nichts wüsste…

Antwort: Ich weiß nichts. Tatsächlich! Ich sage das ganz aufrichtig. Ich fühle mich jede Minute am Boden zerstört.

Frage: Warum? Sie beschäftigen sich seit 40 Jahren mit der Kabbala.

Antwort: Es ist eine solche Wissenschaft, die sich selbst verleugnet. Sie streicht alles durch, was man vorher wusste, damit man den nächsten Schritt machen kann. Der nächste Schritt erfolgt jedoch nicht nach dem vorherigen, sondern anstelle des vorherigen. Sie addieren sich nicht. Im Spirituellen ist alles auf Ablehnung aufgebaut.

Frage: Ich war beim Gehen, ich befand mich auf einer bestimmten Stufe und plötzlich verschwindet sie vollständig?

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Der Gedanke im Dienste des Wunsches

Der Verstand hat eine besondere Rolle und zwar in seiner Fähigkeit, Verlangen zu steigern. Das heißt, Wünsche nicht nur zu realisieren, sondern auch zu verstärken.

Wenn ein Mensch einen kleinen Wunsch in sich trägt, der nicht die Kraft hat, sich zu manifestieren und das zu erreichen, was man sich wünscht, dann kann man ihn, durch Nachdenken über diesen Wunsch, vergrößern und ausdehnen, so dass er beginnt, seine Erfüllung zu fordern. (Baal HaSulam, „Shamati“, Artikel 153 „Der Gedanke ist das Ergebnis des Wunsches).

Angenommen, ich habe einen kleinen Wunsch. Wenn ich meine Gedanken und meine Aufmerksamkeit mehr und mehr darauf konzentriere, dann wird dieses Verlangen schließlich in mir vorherrschend, bestimmend, zwanghaft werden. Alles woran ich denken werde ist, wie ich ihn erfüllen kann.

Gedanken sind nicht nur für die Verwirklichung der Wünsche notwendig, sondern auch für ihre Sortierung, um aus ihnen diejenigen auszuwählen, die wir für notwendig halten, um sie noch mehr zu verstärken, bis zu einem Zustand, in dem ich von diesem Wunsch träumen werde: wann werde ich in der Lage sein, ihn zu verwirklichen, die Antwort bekommen, ihn zu erfüllen?

Daraus folgt, dass der Gedanke nur dem Begehren dient. Der Wunsch ist die Grundlage, das Wesen des Menschen. Wenn das Verlangen groß ist, dominiert er über die kleinen Verlangen. [Rest des Beitrags lesen →]

Eine Chance, sich in Richtung Verbindung zu bewegen

Das aktuelle soziale Chaos, das die israelische Gesellschaft erfasst hat, sieht nicht vielversprechend aus. Wenn wir die Dinge jedoch konstruktiv betrachten wollen, dann sollten wir sie als eine Gelegenheit betrachten, um zu beginnen, sich in Richtung Verbindung zu bewegen, denn das ist es, was unser Land heute wirklich braucht. Verbindung kann nur dann stattfinden, wenn alle beteiligten Parteien eine Verbindung wollen.

Es gibt zwei Schritte, um Verbindung zu schaffen:
1. Die Parteien müssen die Verbindung wollen, und
2. Sie müssen tun, was getan werden muss, um eine Verbindung herzustellen.

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Kann ein Gedanke ein Verlangen entwickeln?

Frage: Können unsere Gedanken unser Verlangen entwickeln, und wenn ja, wie?

Antwort: Der Gedanke beeinflusst das Verlangen und das Verlangen beeinflusst den Gedanken. Wir sehen das durch unsere alltäglichen Lebensumständen.

Wenn ich ein sehr kleines Verlangen nach etwas habe, aber ich beginne, mehr und mehr darüber nachzudenken und so diese Gedanken ständig zu entwickeln und zu nähren, dann wächst mein Verlangen um ein Vielfaches. Und umgekehrt kann das Verlangen unsere Gedanken beeinflussen, und wenn sich das Verlangen ändert, kann ein bestimmter Gedanke verschwinden.

Das Wichtigste sind unsere Wünsche, während unsere Gedanken uns gegeben wurden, um die Wünsche zu vergrößern, sie zu lenken, zu formen und zu erfüllen.
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Aus KabTV „Grundlagen der Kabbala“

Die Erde ist der Resonanzkörper für unsere Gedanken

Anmerkung: Unser Planet Erde ist ein sehr komplexes System, das eine eigene Bewusstseinsform hat. Es reagiert auf unsere Gedanken und Handlungen.

Antwort: Alles, auch die unbelebte, pflanzliche und tierische Stufe der Natur reagiert auf uns und auf unsere Gedanken. Wir spüren es nur nicht.

Frage: Die Erde ist ein sehr umfassendes System, das mit dem gesamten Kosmos bis hin zum Menschen verbunden ist. Kann man an einem Beispiel diese komplexen Zusammenhänge zeigen?

Antwort: In meiner Vorstellung ist die Erde eine riesige Antenne, ein Resonanzball, der unsere Eigenschaften, Veränderungen, Einflüsse, die im offenen Raum mitschwingen, wahrnimmt.

Dadurch haben wir einen enormen Einfluss auf die gesamte Welt, auf das Universum, denn unsere Aktivität befindet sich ja auf einer Stufe über der Natur. Wir spüren die direkten Auswirkungen unserer Gedanken und Wünsche nicht, aber es scheint mir, dass sie unglaublich groß, mächtig und leider auch zerstörerisch sind.

Aus der Fernsehsendung „ Begegnungen mit der Kabbala“ 22.03.2019

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Das Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“

Gemeint ist: man sollte keinen anderen Wegweiser haben, als den, der einem den Sinn des Lebens, den Zweck der Schöpfung zeigt. Das bedeutet, man sollte keine anderen Eigenschaft schätzen, nur die des Gebens und der Liebe. Sie sind die Symbole des Schöpfers, den man anbetet.

Was bedeutet „anbeten“? – Es als den höchsten Wert, die höchste Bedeutung zu betrachten!

Bemerkung: Das Leben ist so gestaltet, dass ich von tausenden Wünschen zerrissen werde, sowohl von meinen als auch von denen anderer.

Antwort: Deshalb wird von Ihnen gefordert, alle Ihre Wünsche und Handlungen, in welche Richtung sie auch gehen, an die Erlangung des Schöpfers zu binden. Er muss bei allem, was Sie tun, Ihr einziges Ziel sein!

Frage: Was muss man tun, um das zu schaffen?

Antwort: Zunächst einmal wünschen Sie sich das es geschieht. Dann überlegen Sie, wie Sie ihr Leben auf diese Weise gestalten können.

Irgendwann im Leben sollten Sie an den Punkt gelangen, an dem der Schöpfer als enger Partner, ihr Freund vor Ihnen steht. Sie müssen zu einem Kontakt der gegenseitigen Liebe und Verschmelzung mit Ihm kommen, dass es „niemanden außer Ihm“ geben wird. Er wird Ihre ganze Welt erfüllen, einschließlich ihrer Frau, Kinder, Ihres Chefs, usw..

Bemerkung: Dazu braucht man Zeit.

Antwort: Natürlich. Dafür ist das Leben gegeben!

Frage: Was gibt es also zu tun?

Antwort: Verwirklichen Sie das Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“.

Im Prinzip wird es in einer Gruppe durch das Studium der Kabbala umgesetzt. Im Grunde genommen ist die ganze Kabbala für die Verwirklichung dieses Gebotes gedacht.

Aus dem Fernsehprogramm „Die Kraft des Buches Zohar“ Nr.: 10

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Gibt es Menschen, die den Maсhsom überschritten haben?

Frage: Wie viele Menschen haben im Laufe der Geschichte den Machsom überschritten? Sind es Einzelne, Dutzende oder Tausende?

Antwort: Es sind Millionen von Menschen. Wir müssen verstehen, dass dies alles ein Prozess ist. Seelen sind nicht irgendwelche getrennten Klötze, sondern Wünsche, die sich ständig mischen, verändern und zusammenschließen. Es handelt sich um ein komplexes integrales System.

Frage: Wo gibt es diese Millionen?

Antwort: Sie existieren außerhalb von den Körpern- in den Verlangen. Das Wichtigste ist der Wunsch. Der Körper erscheint uns in einem ebenso begrenzten Rahmen zu bestehen, wie unsere Welt. In Wahrheit gibt es keine materielle Welt, es gibt nur die spirituelle Welt. Wir müssen in die Wahrnehmung der spirituellen Welt eintauchen und uns vergewissern, dass sie es ist, die existiert.

Frage: Wo bleiben die Menschen nach der Überquerung des Machsoms, was machen sie dort?

Antwort: Sie existieren in ihren Eigenschaften. Alles außerhalb der Eigenschaften, alle Arten von unbelebter, pflanzlicher und belebter Materie (menschliche Materie existiert in unserer Welt nicht, sie wird als tierische Materie eingestuft), wird nur in unseren irdischen Empfindungen wahrgenommen. In der Realität gibt es das alles nicht.

Sobald sich die Empfindungen ändern, verschwindet diese Welt.

Aus dem Fernsehprogramm „Spirituelle Zustände“, 06.02.2020

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Wir sind gezwungen zu wachsen, trotz unserer Vernebelung durch die Medien

Noch bevor sich Covid-19 wie ein Flächenbrand über den Globus ausbreitete, standen wir vor einem Niedergang. Die Medien taten so, als gäbe es noch viele Leckerbissen zu entdecken, aber trotz dieser Vernebelung bewegten wir uns dennoch auf das Ende zu. Wir werden nicht glücklich sein, wenn wir auf einer Kolonie auf dem Mars leben; wir werden nicht glücklich sein, weil es einen neuen Präsidenten gibt; wir werden nicht glücklich sein, weil unser Auto elektrisch ist und unsere Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, oder weil wir vegetarische Burger oder im Labor gezüchtetes Fleisch essen. Wir werden nur dann glücklich sein, wenn wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und aufhören, uns nur auf uns selbst zu konzentrieren.

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Weltglücksbericht – Wahrgenommenes Glück ist kein Glück

Laut dem neuesten World Happiness Report (WHR) sind die Finnen die glücklichsten Menschen der Welt, und die Menschen in Afghanistan sind am unglücklichsten. Auch die ersten vier Länder auf der Liste sind aus Nordeuropa, mit den Niederlanden auf Platz fünf. Das ist interessant, denn wenn diese Länder das beste Leben auf dem Planeten haben, warum werden sie dann nicht mit Einwanderern überflutet? Liegt es daran, dass Menschen aus armen Ländern in reichere Länder einwandern, als ersten Schritt in Richtung der Länder, die das glücklichste Leben bieten können? Wahrscheinlich nicht. Denn die glücklichsten Länder stehen auf der Beliebtheitsskala nicht so weit oben. Offenbar ist das, was den einen glücklich macht, nicht das, was den anderen glücklich macht. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem, was wir als Glück wahrnehmen und dem, was Glück wirklich ist.

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Wie beeinflusst man Regierungen?

Frage: Wann verstehen, Ihrer Meinung nach, Regierungen das, wovon Sie sprechen?

Antwort: Niemals. Sie können und wollen nichts verstehen. Wenn Sie es wären, würden Sie es selbst tun.

Ich bin  ein Optimist. Sie bekommen die Möglichkeit, wenn die Bevölkerung Druck ausübt und zwar alle zusammen.  Dann ändern sich die Wünsche und Gedanken, es gibt keinen anderen Weg.

Frage: Ist uns die Situation mit dem Coronavirus zur Befreiung oder zur Revolution gegeben?

Antwort: Keine Revolutionen! Solche Maßnahmen können keine Probleme lösen. Das Virus soll eine innere Revolution in uns auslösen, damit wir uns miteinander verbinden wollen.

Alle Viren, die wir jetzt und in der Zukunft bekommen werden, bereiten uns auf eine innere Verbindung in unseren Wünschen und Absichten vor. Wenn wir einander in Verständnis und Mitgefühl näher kommen, werden wir alle Menschen, sowie die Regierungen beeinflussen können.

Auch wenn wir das Gefühl haben, dass wir nichts anregen können, werden wir doch dazu in der Lage sein. Nur wenn wir uns verbinden, werden unsere Gedanken und Wünsche alles bewegen und so wird alles was existiert korrigiert. Die Regierungen werden nichts dagegen tun können. Sie werden unsere Gefühle, Gedanken, unsere Herzen und  unseren Verstand so wahrnehmen, dass wir es steuern können.

Aus dem Unterricht, 19.04.2020

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