Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geben'

Es gibt einen Weg, den Tod zu umgehen

Wenn ein Mensch die Mitte des Lebens erreicht, beginnt er allmählich, in den Tod „zu gleiten“. Er stirbt nicht im Nu, genauso wie er nicht im Nu zu einem Erwachsenen wird. Seine Kerze – das egoistische Verlangen, das in ihm brennt – schwindet allmählich dahin.

Bis zum Alter von 40-45 Jahren denkt man, dass das ganze Leben vor einem liegt und dass man fähig sein wird, sich selbst zu verwirklichen. Aber im Alter von 40 wächst die Enttäuschung und man erkennt, dass es zwecklos ist, auf große Veränderungen im Leben zu warten. Und darum beginnt man dahinzuschwinden.

Das egoistische Verlangen unterwirft sich immer mehr, indem es akzeptiert, was es hat, bis das Verlangen voranzukommen vollständig verschwindet. Folglich stirbt es. Es ist also nicht unser Körper, der stirbt, sondern unser Verlangen weiterzumachen, das schwächer wird.

Können wir irgendetwas dagegen tun? Jeder sucht nach einem Weg, länger zu leben. Aber warum wollen Menschen das – gibt es hier nicht genug Leiden für uns? Wollen wir 140 Jahre anstatt 70 Jahre leiden? Wir wollen das, weil wir den Tod mehr fürchten, als etwas in diesem Leben zu verlieren.

Wenn ein Mensch jedoch einer Gesellschaft angehört, die sich mit der spirituellen Entwicklung befasst, gibt ihm die Gesellschaft Kraft und ein Verlangen voranzukommen. Deshalb fühlt er sich immer wie ein Kind, das viele Wünsche hat. Und neben seinem Egoismus entwickelt er ein neues Verlangen – zu geben. Dieses Verlangen wird immer größer, scheint heller und schwindet niemals.

Dieses wachsende Verlangen belebt einen Menschen fortwährend, so dass er alle Jahre seines Lebens aktiv und unnachgiebig wie ein Kind bleibt. Während der ungefähr 70 Jahre seines Lebens wird er niemals dahinschwinden. Darüberhinaus wird er beim Tod seines physischen Körpers keinen Verlust empfinden, sondern wird ihn bezüglich seiner Verlangen – seiner Seele – als Sprung auf eine höhere Stufe ansehen.

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Was ist nötig, um eine einfache Person davon zu überzeugen, dass wir alle voneinander abhängig sind?


Viele Wissenschaftler und Philosophen, von Vernadsky, Kant und Hegel bis zu den heutigen Philosophen, beschreiben die Welt als ein vereintes, geschlossenes System, welches auf allen Ebenen vollkommen voneinander abhängig ist. Sie erklären, dass der Mensch nicht außerhalb der Naturgesetze leben kann, sondern immer in ihnen eingeschlossen ist.

Heute kann man auch sehen, dass die Natur völlig integral ist. Aber wie kann das einer einfachen Person enthüllt und von ihr verstanden werden, von jemandem der nur seine einfache Tagesroutine und Arbeit kennt?
Es wird ihm bewußt werden, wenn er in den Supermarkt geht und es kein Brot mehr gibt.

Warum gibt es kein Brot? Weil ein Lieferant kein Mehl geliefert hat, ein anderer kein Öl oder Wasser und noch ein anderer keine Elektrizität. Kurz gesagt, es gibt kein Brot. Was kann ich da machen? Geh hinaus und triff mit allen eine Vereinbarung, dann hast du Brot.

Dieser Mensch wird sich dann bemühen müssen, mit jedem zu verhandeln und folglich herausfinden, dass er von der gesamten Welt abhängig ist. Auf diese Situation steuern wir zu. Wenn wir unsere gegenseitigen Verbindungen nicht korrigieren, dann werden wir nichts anderes als leere Regale haben. Und dieses große Leiden bringt uns zur Entdeckung, dass wir alle voneinander abhängen.

Manche Menschen glauben, sie können davonlaufen. Sie denken „ich kaufe mir ein Stück Land, pflanze Kartoffeln und Tomaten und das wird mir reichen. Der Rest von euch kann zur Hölle gehen, das ist mir egal. Ich komme schon alleine zurecht.“ Doch das ist unmöglich, das Leben ist heutzutage so eingerichtet, dass keiner mehr davonlaufen kann. Deshalb sagt Baal HaSulam, wenn wir uns trennen, wird dies zu Naziregimen führen. Schließlich werden wir noch immer verbunden sein, jedoch vom entgegengesetzten Ende: empfangen anstatt zu geben.

 

Es liegt an uns, Gift in Medizin zu verwandeln


Der gesamte Heilungsprozess geschieht durch die Erkenntnis des Bösen, durch die Wahrnehmung des Bösen mit Hilfe des Gifts. Das Symbol für die Medizin ist eine Schlange, die um einen Giftbecher geschlungen ist. Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als wäre dies etwas, das für eine Person den größten Schaden herbeiführt und sie sterben lässt. Tatsächlich jedoch geschieht das Gegenteil – es heilt eine Person.

Wie ist es möglich, dass dieselbe Sache eine Quelle sowohl für Leben als auch für Tod sein kann? In der Tat liegt es an der Person, die entscheidet, wie diese Quelle sie beeinflusst. Sie selbst bestimmt, ob der Tropfen Gift für sie giftig oder heilsam ist.

Einige Leute möchten die menschliche Natur untersuchen und verstehen, wie man sie heilt. Andere verwenden dieselbe Untersuchung, um zu lernen, wie man Gift in Medizin umwandelt. Und andere wiederum verwenden diese Medizin bloß. Sie müssen sich jedoch bewusst sein, dass sie krank sind, wenigstens bis zu einem gewissen Maß. Sie müssen verstehen, was es bedeutet zu leben, was es heißt zu sterben, was gut und was schlecht ist, und müssen lernen, dass es eine Medizin gibt, die es ihnen ermöglicht, von einem Zustand zu einem anderen zu gehen.

Ein Mensch muss wissen, dass es einen „Doktor“ gibt, zu dem er gehen kann und den er bezahlen kann, um eine Behandlung zu erhalten und diese Behandlung kann durchaus auch schmerzhaft sein. Aber auf gewisse Weise muss er am Heilungsprozess teilnehmen.

Die gesamte menschliche Entwicklung geschieht unter der Aufsicht eines vertrauenswürdigen, echten Arztes. Die Menschheit hat die Medizin erhalten und ist durch einen Entwicklungsprozess gegangen. Und jetzt ist es für die Menschen an der Zeit, an diesem Prozess selbstständig mitzuwirken. Warum? Weil man die Stufe des „Menschen“ nur erreicht, indem man am allgemeinen System mitwirkt, es aufbaut und sich wünscht, dass es errichtet wird, um das System von Adam zu offenbaren – das System der Seelen, die miteinander durch das Band des Gebens verbunden sind. Dadurch werden sie den Eigenschaften des Schöpfers angeglichen.

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Die Wirtschaftskrise ist eigentlich ein Mangel an Höherem Licht


Wenn ein Mensch fühlt, dass er von seinem Ego unterjocht wird, dann wird dieses Gefühl „Exil“ genannt. Exil bedeutet, wenn man Druck in seinem Leben verspürt, was geschieht, um von diesem Leben zum Höheren Leben zu gelangen.

Indem wir heute all die Leiden sehen, die an der Menschheit begangen werden, sollten wir verstehen, dass dieses Empfinden eines universalen Exils sich bald über die ganze Welt verbreiten und sich im Innern jeder Person ausdrücken wird. Dies wird stufenweise geschehen, denn es wird für eine riesige Masse von Menschen eintreten und jeden einzelnen in seinem individuellen Entwicklungsstand und seiner ihm eigenen Mentalität treffen. Die Leute mögen besitzen, was immer sie sich möglicherweise wünschen, doch wenn das egoistische Verlangen, Genuss zu erhalten, in jeder Person wächst, dann wird jedermann eine schreckliche Depression, Dunkelheit und Unzufriedenheit im Leben erfahren. Unterdessen werden die Schicksalsschläge, die uns treffen, mehr und mehr an Qualität zunehmen.

Jedoch werden uns diese Schicksalsschläge nicht ohne Arbeit oder Nahrung lassen. Im Gegenteil, sie werden auf der geistigen Ebene eintreten. Eine Person wird keine Mittel haben, sich neu zu beleben und wird sich ständig bis an die Grenze der Verzweiflung unzufrieden fühlen.

Es erscheint uns vielleicht, dass alle Probleme, die jetzt auf uns nieder kommen, auf der materiellen Ebene geschehen. Aber später wird sich offenbaren, dass es in Wirklichkeit spirituelle Probleme sind. Letzten Endes ist es das Ziel der Schöpfung, jedermann zur Angleichung mit dem Schöpfer zu bringen.

Wenn ein „Punkt im Herzen“ – ein Verlangen nach Spiritualität (=Geben, nicht zu verwechseln mit anderen Definitionen von „Spiritualität“) noch nicht in einer Person erwacht ist, dann versteht sie alles, was geschieht, nur durch die Existenz des physischen Körpers: Essen, Familie, den Zustand der Gesellschaft etc. Dadurch ist sie unfähig zu erkennen, dass dies spirituelle Probleme sind.

Auch wenn der Genuss, der einer Person fehlt, spirituell ist, ist sie unfähig zu erkennen, dass es gerade das ist, woran es ihr mangelt. Nur dann, wenn ihr etwas schlimmes im physischen Leben geschieht, beginnt sie zu verstehen, dass sie sich deshalb schlecht fühlt, weil es ihr an Spiritualität mangelt. So entwickelt sich allmählich der Egoismus in uns entlang der vier Stufen, wobei die tierische Stufe die spirituelle zur Folge hat.

Daher ist die ganze Welt in einem Stadium der ökonomischen Krise. Warum ist die Krise gerade ökonomisch? Was hat dies alles mit der Wirtschaft zu tun? Der Kern der Sache ist, dass dies genau die Sprache ist, die wir alle verstehen. Aber in Wirklichkeit ist es ein Mangel an Licht.

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Es gibt eine Kraft, die uns nicht erlaubt, mit den Fragen und Veränderungen aufzuhören

Wir sind nichts anderes als ein Verlangen zu empfangen, das durch Genuss gesteuert wird. Dieses Verlangen (wir) geht von einem Zustand zum nächsten über, unter dem Einfluss von zwei Kräften: Anziehung und Abstoßung. Daher gibt es in der gesamten Schöpfung nur zwei Komponenten: ein Verlangen nach Genuss und einen Genuss, der es in Bewegung setzt. Beide existieren auf allen Ebenen und Stufen – in festen, kristallisierten, flüssigen, biologischen und chemischen Elementen und in der gesamten unbelebten, pflanzlichen und tierischen Materie. Die Grundlage von allem ist ein Verlangen nach Genuss und die Erfüllung, die diesem gegenübersteht.

Es entsteht die Frage: Wenn alles, was existiert, nur das Verlangen zu empfangen und seine Erfüllung ist, dann scheint es, dass dieses System statisch ist. Warum also ist von Anfang an Bewegung darin? Letzen Endes hat der Schöpfer anfänglich das Verlangen zu empfangen mit Hilfe der Kraft des Gebens erschaffen. Daher sollte das System Ausgeglichenheit erlangen und beim Erreichen des Gleichgewichts zwischen den Kräften aufhören, sich zu verändern. Warum also gibt es keine solche Ruhe, sondern nur ständige Bewegung?

Die Antwort ist, dass es eine zusätzliche Kraft in diesem System gibt, die wirkt. Die Kraft, die in der Schöpfung wirkt, beinhaltet zwei Komponenten: der Schöpfer möchte dem Verlangen, das Er geschaffen hat, Genuss geben und außerdem möchte Er dieses Verlangen zur Angleichung mit Ihm bringen. Somit hat das Verlangen eine Empfindung des Genusses und innerhalb dieser Empfindung enthüllt es eine andere Empfindung – die Wahrnehmung vom Geber.

Das ist der Grund für die Fragen: „Wofür? Warum?“ Und diese Fragen wollen nicht, dass wir uns zurücklehnen und das Leben genießen. Andernfalls würden wir ein Gleichgewicht erreichen und wie Tiere sein. Alles wäre wunderbar und die ganze Natur würde am Punkt des Gleichgewichts stehen bleiben.

Doch das Ziel der Schöpfung ist es, die gesamte Schöpfung, einschließlich der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufen, zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu bringen. Aus diesem Grund ist in allem Bewegung enthalten. Aber wer oder was setzt alles in Bewegung? Es ist nicht das Verlangen zu genießen und Genuss zu empfangen, sondern die Empfindung vom Geber, der innerhalb des Genusses enthüllt wird.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Die Freiheit“ am 06.03.2009)

Der Egoismus der Welt kann von Amerika gelernt werden

Eine Frage, die ich erhielt: Viele der Studenten, die in unserem virtuellen Lernzentrum studieren, leben in Nordamerika – dem Ort, der durch die Krise am meisten getroffen worden ist. Wie sollten sie die Krise betrachten? Wie kann ihre Situation erleichtert werden und was können sie tun?

Meine Antwort: Im Unterschied zu anderen Ländern hat Amerika mehrere einzigartige Eigenschaften. Zuallererst ist es ein Schmelztiegel, der das ganze „Babylon“ – alle 70 Nationen der Welt enthält, und das ist vorteilhaft. Andererseits sind Amerikaner an der äußersten Spitze des Egoismus: Jede Person hat den Wunsch, alles nur für sich selbst zu erhalten und fordert persönliche Freiheit. Aus diesem Grund erhält Amerika solch enorme Schläge. Somit sind sie einerseits in einer schwierigen Lage, aber andererseits kann es für sie leichter sein, die Konzepte der Gemeinschaft und Gegenseitigkeit zu akzeptieren.

Ihre enorme Kraft wird ihnen helfen, schnell zu begreifen, dass selbst dies sie nicht retten kann. Eine Person ohne Geld denkt, dass, wenn sie Geld hätte, sie vor der Krise gerettet werden würde. Jedoch wird derjenige, der Geld und eine Gelegenheit hat, Dollars zu drucken, schnell herausfinden, dass er überhaupt keine Macht hat, selbst wenn er die Bank von Amerika besitzt.

Amerikaner wollten als das Land des Konsums ein Beispiel für die ganze Welt setzen. Aber dieses Konzept ist bereits überholt und sie begreifen ihren Fehler. Amerika ist der richtige Platz, den Egoismus in der Welt zu studieren. Es ist der einzige Platz in der Welt, wo Egoismus offen vorherrscht, in einer Form die von jedem verstanden und ohne irgendwelche Kompromisse oder Vorwände akzeptiert wird. Daher wird alles, was in Amerika geschieht, die ganze Welt beeinflussen. Wollen wir hoffen, dass das Verständnis schnell kommen wird.

 

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Wenn ich reich wäre, würde jeder studieren, wie man schenkt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie werden die Beziehungen in einer korrigierten Gesellschaft sein und wie wird die Absicht „um zu geben“ sie verändern?

Meine Antwort: Wenn ich reich wäre, würde ich alle Geschäfte, Banken und alles Mögliche aufkaufen, und alle Leute in ihren Jobs lassen, damit sie eine Gelegenheit hätten, zu studieren. Lasst sie 10 bis 20 Prozent ihrer normalen täglichen Arbeit erbringen, denn die Welt braucht nicht mehr als das . Das würde auch die Umweltverschmutzung reduzieren.

Der Rest ihrer Arbeitszeit würde mit dem Studium verbracht werden, wie kleine Kinder im Kindergarten und in den Grundschulen. Die Menschen würden alle Arten von Spielen der Güte spielen, in der Absicht ihnen die Antwort auf die Frage zu lehren „Was bedeutet es zu geben?“ In dieser Weise würden sie lernen, was die Eigenschaft des Gebens ist, den Grund warum es notwendig ist zu geben und die Tatsache, dass wir keine andere Wahl haben.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 10.3.2009)

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Wenn wir uns nicht ändern, könnte die Natur für die Menschen fatal werden.

In den Nachrichten (The New York Times): „Korallenfossilien zeigen: der Meeresspiegel kann in kürzester Zeit rapide ansteigen“ Funde von Korallenfossilien in Mexiko betonen die Möglichkeit eines plötzlichen Ansteigens des Meeresspiegels aufgrund von globaler Erwärmung. Die am Donnerstag in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass vor 121 000 Jahren, am Ende des letzten warmen Zeitabschnittes zwischen den Eiszeiten, ein plötzlicher Anstieg von 6,5 bis 10 Fuß in einem Zeitraum von 50 bis 100 Jahren erfolgte.

Mein Kommentar: Jedes Geschehen in der Natur weist einen Anfangszustand auf, wo die Energie aufgebaut wird und dem dann eine abrupte Veränderung folgt. Und letztere ist für Menschen immer katastrophal! Wir können die bedrohlichen Vorgänge in der Natur jedoch stoppen, indem wir die ganze Natur ins Gleichgewicht bringen! Und dies geschieht indem wir uns selbst verändern, indem wir uns die Eigenschaften des Gebens aneignen!

Die Kabbala sagt, dass der Schöpfer und die Natur ein und dasselbe sind. Die Gematria (der Zahlenwert) des Wortes Natur (HaTeva) ist dieselbe wie die des Wortes Schöpfer (Elokim). In unserer Welt ist die Ebene der Natur niedriger als die eines „menschlichen Wesens“. Daher werden wir, wenn wir uns selbst, das heißt unseren Egoismus zum Geben hin korrigieren, der Natur oder dem Schöpfer gleichwertig werden. Wir werden so die ganze Natur auf der Welt ins Gleichgewicht bringen und unsere gesamte Existenz vollkommen angenehm und sicher machen!

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Blog-post: Ein perfektes Leben wird für uns bereitgehalten
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Hört der Schöpfer Gebete, die für uns von einem Computer gesprochen werden?


In den Nachrichten (aus Information Age Prayer): Information Age Prayer ist ein Abo-Service, das mit Hilfe eines Computers mittels Sprachsynthese (text-to-speech) jeden Tag deine Gebete anstimmen kann. Es gibt dir die Sicherheit, zu wissen, dass deine Gebete immer gesprochen werden, auch wenn du spät aufwachst oder sie vergisst.

Wir benutzen hochmoderne Sprachsynthese-Synthesizer, um jedes Gebet mit der gleichen Lautstärke und Geschwindigkeit auszudrücken, wie das typische Gebet der Person. Jedes Gebet wird individuell gesprochen, mit dem Namen des Abonnenten, welcher auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Wähle eine Religion und ein Gebet aus dem Menü aus. Es kostet nur $5 pro Monat, und ein Gebet für ein Kind kostet nur $2.

Mein Kommentar: Die Servicewunder des 21. Jahrhunderts. Kabbala definiert „Gebet“ als Verlangen einer Person, seinen Egoismus zur Eigenschaft von Liebe und Geben zu korrigieren. Das ist das einzig wahre Gebet! Denn dies ist die einzige Sache, die eine Person in ihrem Leben machen muss. Dies ist das einzige Verlangen, das vom Schöpfer anerkannt wird. All die anderen erreichen Ihn schlichtweg nicht. Diese Tatsache wird sehr einfach dadurch bestätigt, indem man sich die Menschheitsgeschichte anschaut.

 

Weshalb hungert eine Milliarde Menschen, wenn die Erde sogar noch mehr Menschen ernähren könnte?

In den Nachrichten (aus WFP): „UN Ernährungsagenturen treffen die G8 Minister in Treviso“. Um fast eine Milliarde hungernde Menschen ernähren zu können, braucht die Welt eine politische Führung und gut investierte Ressourcen. Das WFP (Welternährungsprogramm) schätzt, dass es mehr als 100 Millionen Menschen ernähren muss.

Mein Kommentar: Fische in einem Aquarium wachsen abhängig davon, wie viel Nahrung sie erhalten und wie groß des Aquarium ist. Dasselbe passiert überall in der Natur. Wir sind jetzt auf einer Stufe angelangt, wo das Wachstum der Erdbevölkerung aufgehört hat und sie darüber hinaus wieder auf ihre „natürliche“ Grösse schrumpfen muss. Das heißt, dass die Bevölkerung auf eineinhalb Milliarden oder eine Milliarde reduziert werden muss, denn das ist die Menge an Menschen, die der Planet ernähren kann, ohne sich selbst zu zerstören. Das ist auf jeden Fall die Meinung der Wissenschaftler. Wir verwüsten den Planeten und dessen Ressourcen und als Resultat davon, zerstören wir ihn.

Wenn wir jedoch auf eine neue Art der interpersonellen Beziehungen umschalten, wo jeder nur das konsumieren wird, was er braucht, um zu überleben, und wo jeder verbunden sein wird durch Bündnisse der gegenseitigen Unterstützung, gegenseitiger Bürgschaft und Liebe, dann wird uns die Natur anders behandeln. Wenn wir diese Verbindung zwischen uns erschaffen, werden wir im Gleichgewicht zur Natur stehen. Und dann kann die Erdbevölkerung grenzenlos wachsen!

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