Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geben'

Der Name des Schöpfers bedeutet “Komm und siehe” (Fortgeschritten)


Der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens, die sich im korrigierten Verlangen des Menschen offenbart, in seiner Absicht zu geben. Wir haben nur eine Aufgabe und die ist, diese Absicht in der Verbindung unter uns zu entwickeln.

Auf Hebräisch heißt der Schöpfer „Boreh“, was aus den Worten Bo – „komm“ – und Reh – „siehe“ – zusammengesetzt ist. Was bedeutet das nun? „Kommen“ bedeutet, dass man sein Verlangen von Empfangen zu Geben umwandelt. Dann wird das Verlangen zu geben, das man erlangt hat (oder das Verlangen zu geben, um zu geben, Galgalta we Ejnaim) und zu lieben (empfangen um zu geben, ACHaP) unsere Erlangung und Enthüllung des Schöpfers.

Um es anders zu sagen, ist der Schöpfer die Kraft, die uns miteinander verbindet. Darum ist es die Verbindung unter uns, die den Schöpfer unter uns enthüllt. Wenn wir uns in gegenseitiger Liebe verbinden, dann werden wir die Kraft des Gebens in uns spüren. Dies ist die Kraft des Schöpfers, die unter uns enthüllt wird.

Der Schöpfer ist die Kraft, die uns miteinander verbindet. Das Höhere Licht hat uns mit der Kraft versehen, uns gegenseitig zu geben und dadurch und durch das Kennenlernen der Höheren Kraft, erreichen wir den Schöpfer. Wie geschieht das?

Indem wir uns gegenseitig geben, erreichen wir die Eigenschaft des Gebens und dadurch die Quelle der gebenden Kraft, weil sie ihren höheren Ursprung enthält, Keter. So wird in uns oder in unserem Verlangen der Schöpfer enthüllt. Er enthüllt sich im oberen Teil des Kli, und diese Enthüllung wird daher „eine Enthüllung von oben“ genannt. Diese Enthüllung geschieht in Keter in Verbindung zum unteren Teil des Kli, Malchut.

Aus diesem Grund nennen die Kabbalisten Ihn
„Bo-reh„, „Komm und sieh“. Wenn jemand von unten nach oben mithilfe des Reflektierten Lichtes aufsteigt, so steigt man auch aus seiner Natur heraus – „dem Willen zu empfangen“ zur Natur des Schöpfers – „dem Willen zu geben“. Dann erhält man die vollständigen Zehn Sfirot des Direkten Lichtes. Man erhält sowohl die Einstellung des Schöpfers zu Ihm sowie den Schöpfer selbst – die Wurzel von allem.

Es stellt sich heraus, dass es neben der eigenen Seele (die aus Zehn Sfirot besteht), nichts weiter zu enthüllen gibt. Nur dies wurde erschaffen und man spürt den Schöpfer innerhalb dieser Schöpfung.

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Warum ist es leichter, Sushi zu lieben als seinen Nächsten zu lieben?


Eine Frage, die ich erhielt: Man muss keine Anstrengung unternehmen, um Sushi oder sein Kind zu lieben. Warum ist es so, dass man, um seinen Nächsten zu lieben, durch einen so schwierigen, aufwendigen und langen Prozess gehen muss?

Meine Antwort: Wenn wir unser egoistisches Verlangen befriedigen, funktionieren wir instinktiv: wir lieben uns selbst und alles was uns gehört, und wir lehnen alles ab, was fremd ist, weil wir spüren, dass es fern von uns ist und nicht zu uns gehört. Diese Empfindung des Unterschieds zwischen „mein“ und „dem Rest“ wurde in uns erschaffen, um uns erkennen zu lassen, dass wir zur ganzen Welt und zum Schöpfer entgegengesetzt sind. Die Offenbarung dieser Tatsache wird die Offenbarung der „zerbrochenen gemeinsamen Seele“ genannt.

Wenn der Schöpfer für eine Person klar offenbart wäre, würde die Person ihrer Entscheidungsfreiheit, jeglicher freier Verlangen, Gedanken und Handlungen beraubt sein. Sie würde vor dem Schöpfer vollständig annulliert sein. Damit der Mensch Gleichheit mit dem Schöpfer erlangt, der die Eigenschaft des Gebens ist, muss er in einem Zustand beginnen, in dem der Schöpfer für die Person verborgen ist. Allerdings benötigt man dann anstelle des Schöpfers ein anderes Vorbild oder Modell der Eigenschaft des Gebens und der Liebe.

Um diese Gelegenheit für uns zu erschaffen, um zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu gelangen, während Er verborgen ist, zerbrach die einzelne Seele von Adam HaRishon in individuelle Seelen. Als Resultat dieses Auseinanderbrechens bildet sich jetzt jede Seele ein, außerhalb der anderen zu sein und fühlt sich durch ihren Egoismus von ihnen abgestoßen. Und wenn eine Seele ihren Egoismus korrigiert – ihr Getrenntsein von den anderen Seelen, erreicht sie die Eigenschaft von Geben und Geichheit mit dem Schöpfer. Das ist das Ziel der Schöpfung.

Demzufolge sollten wir nicht danach streben irgendeine unserer Handlungen zu korrigieren, sondern lediglich unsere Einstellung zu den anderen. Es steht geschrieben, „Man kommt von der Liebe zum Nächsten zur Liebe zum Schöpfer.“ Auf diese Weise korrigieren wir unsere Seele und erreichen das Ziel der Schöpfung. Folglich ist „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ das allgemeine Gesetz der Welt (der Tora), und die anderen Gesetze sind besondere Fassungen dieses Gesetzes.

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Israel – Eines der meist gehassten Länder der Welt


In den Nachrichten (aus Jpost): „Israel auf Platz 141 von 144 im Global Peace Index“ Nur drei Länder in der Welt sind laut Angaben des Global Peace Index weniger friedlich als Israel… Israel befindet sich auf Platz 141 von 144 Ländern, mit nur Somalia, Afghanistan und dem Irak hinter sich… Der Bericht verwendet 23 Indikatoren, um das Vorhandensein oder die Abwesenheit von Frieden zu bestimmen, wie das Respektieren der Menschenrechte, militärisches Potenzial, das Potenzial für Terrorangriffe und die Wahrnehmung von Kriminalität in der Gesellschaft.

Mein Kommentar: Zum ersten Mal erschien der Antisemitismus im alten Babylon mit der Gründung der ersten kabbalistischen Gruppe durch einen babylonischen Priester namens Abraham. Hass ist eine Folge der Tatsache, dass diese Gruppe unter einem anderen System funktionierte, eines Systems des Gebens und der gegenseitigen Liebe. Durch das Erscheinen dieser kabbalistischen Gruppe, sah die Welt zum ersten Mal einen Teil der Menschheit, der durch eine Kraft, die dem Schöpfer gleich war – der des Gebens und der Liebe – unter Seinem direkten Einfluss stand. Das ist der natürlichen egoistischen Kraft entgegengesetzt, unter der jeder, anders als die Babylonier, funktioniert, da die Nicht-Babylonier den Weg der Entwicklung des Egoismus genommen haben.

Es gibt zwei Teile der Menschheit. Der eine ist Israel, der danach strebt, die Eigenschaften des Schöpfers zu erlangen. Der andere Teil besteht aus den Nationen der Welt, die sich unter dem Einfluss des natürlichen Egoismus entwickeln und sich im Gegensatz zu den Höheren Kräften der Entwicklung befinden. Davon kommt der Hass.

Der Hass wird nur durch die Korrektur der gesamten Menschheit beseitigt werden. Das muss während der verbleibenden 230 Jahre von insgesamt 6.000 Jahren egoistischer Entwicklung der Menschheit passieren.

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Die Mathematik der Liebe und des Hasses

Hass dem Mitmenschen gegenüber drückt sich nicht in einem Gefühl des Hasses aus, sondern in dem Verlangen ihn für das eigene Wohl zu benutzen. Das ist unser Grundgefühl, bis wir es in Liebe verwandeln – dem Verlangen, den anderen zu erfüllen, anstatt mich selbst.

Mein Lehrer Rabash pflegte zu sagen: Du kannst dich als eine Null sehen, und deinen Freund als eine Eins, oder du siehst ihn als Null und dich selbst als Eins. Das hängt von deinem Verlangen ab – ob du danach verlangst, ihn für deinen eigenen Genuss zu benutzen, oder benutzt du dich selbst, um ihm Genuss zu bereiten.

In dem Ausmaß, in welchem du das Verlangen hast, jemand anderen zu erfüllen, wird das Licht des Gebens und der Liebe dich erfüllen.

Kabbala Akademie

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Wird uns die Krise dem Marxismus näher bringen?


Eine Frage, die ich erhielt: Würden Sie zustimmen, dass die Kabbala dem Marxismus sehr ähnlich ist? Unterstützen Sie tatsächlich den Marxismus, der in Russland so kläglich versagt hat?

Mein Kommentar: Der Marxismus hat versagt, weil die Methode des Übergangs zu einem altruistischen Regime, welche aus zwei gegensätzlichen Prozessen besteht, nicht richtig gehandhabt wurde. Gemäß der Kabbala muss zuerst ein Verlangen eingeschränkt und dann ein Schirm darüber erlangt werden (die Absicht zu geben).

Der erste Teil des Übergangs ist, das alte egoistische soziale Regime zu beenden. Der einzige Weg davon loszukommen ist, es zu hassen oder diejenigen, die an der Macht sind.

Der zweite Teil des Übergangs ist, die Massen altruistisch zu entwickeln, um der Schaffung einer altruistischen Gesellschaft näher zu kommen. Marx wusste, dass die Taktik auf der Mitte des Weges wechseln muss – von einer egoistischen Zerstörung der Vergangenheit zu einer altruistischen Erschaffung der Zukunft. Letzten Endes ist eine altruistische Gesellschaft nur möglich, wenn sie auf einer altruistischen Grundlage basiert und um dies zu erreichen, ist es notwendig, die Massen vorzubereiten (zu erziehen).

In Russland vollendete der Marxismus nur den ersten Teil – die Entthronung. Doch er konnte die Massen nicht erziehen, um den Egoismus, der am Beginn der Entthronung eingeprägt wurde, zu Altruismus zu transformieren – der Basis für ein kollektives Regime.

Der einzige Weg, das Verhalten der Menschen diametral zu verändern – vom Egoismus zum Altruismus – ist es, die Massen zu erziehen und die Erkenntnis zu fördern, dass diese Veränderung notwendig ist. Nur danach kann die neue Gesellschaft vollendet werden.

Können Sie sich daran erinnern, wie die ganze Welt den Atem anhielt und auf die erfolgreiche Errichtung des Sowjetsystems wartete – dem zweiten Teil der Korrektur? Wenn sie darin Erfolg gehabt hätten, dann hätte die gesamte Welt dieses kollektive Regime sofort übernommen. Doch die egoistische Richtung des ersten Teils des Übergangs wurde für das kollektive Regime des zweiten Teils zerstörerisch.

Schlussfolgerung: In unserer Zeit macht die Enthüllung der Naturgesetze die Notwendigkeit für ein kollektives Regime immer offensichtlicher. Durch unser Versagen, die Naturgesetze zu befolgen, ziehen wir nur weiteres Leiden auf uns. Deshalb müssen wir den Menschen praktische und wissenschaftliche Beispiele und eine Erklärung der Tatsache geben, dass der Egoismus zerstörerisch ist. Das muss kontinuierlich weitergehen, bis die Massen anfangen zu verstehen. Wir sollten uns nicht der Menschheit entgegenstellen, sondern ihrem Egoismus. Schließlich ist unsere Botschaft Verbindung, Geben und Liebe!

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Wer erschuf den Schöpfer?

Eine Frage, die ich erhielt: Wer oder was erschuf den Schöpfer? Woher kommt das Absolute? Was bewirkte, dass der Schöpfer erschien?

Meine Antwort: Konzepte oder Kategorien der Einschränkung oder Begrenzung wie „Zeit“, „Raum“ und „Bewegung“ existierten nur in unserem Zustand – in der egoistischen Wahrnehmung der Wirklichkeit. Sobald wir beginnen werden, die Wirklichkeit wahrzunehmen, wie sie tatsächlich ist, nicht von unserem Egoismus verzerrt oder mit anderen Worten, wenn wir beginnen, die Wirklichkeit durch die Eigenschaft des Gebens wahrzunehmen – die gleiche Eigenschaft wie die Wirklichkeit selbst – dann werden wir entdecken, dass diese Begrenzungen nicht anwesend sind. Wir werden in allem Ewigkeit und Perfektion wahrnehmen.

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Irrationalität ist ein Schritt nach vorn

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist die Idee hinter der Korrektur? Was korrigiert mich?

Meine Antwort: Korrektur bedeutet, dass Du die Eigenschaft von „Glaube über dem Verstand“ erreichst, wo der Glaube die Kraft des Gebens ist, die über unserer egoistischen Natur steht und „Glaube über dem Verstand“ bedeutet, dass Du diese Kraft dazu nutzen möchtest, um dich mit anderen zu verbinden. Dann vergisst du dich selbst und erhebst dich über diese Welt.

Die Menschen können und müssen diese Bedingung akzeptieren, damit sie sich über ihre Natur erheben können und weil dies das Gesetz der Existenz in einem integralen und vernetzten System ist. Dieses System ist dem des menschlichen Körpers und des ganzen Universums ähnlich, wo alles mit allem verbunden und von allem abhängig ist.

In einem geschlossenen System hängt jeder von jedem anderen ab. Wenn jemand etwas Schlechtes tut, dann bedeutet dies, dass die anderen ihn dazu veranlasst haben. Der Täter hat keinen freien Willen, denn er folgt dem Beispiel, das die anderen für ihn geschaffen haben. Daher ist es meine Schuld, wenn jemand sich schlecht benimmt, nicht seine.

Mit diesem Wissen kann ein Mensch aus seiner egoistischen Rationalität heraustreten und die Irrationalität betreten. Warum? Weil die menschliche Ebene höher ist, als die belebte. Daher besteht der einzige Weg zur menschlichen Ebene aufzusteigen darin, die gegenwärtige Rationalität zurückzuweisen und die höhere Irrationalität anzunehmen. Man muss das Geben über der Vernunft (d.h. über den eigenen Egoismus) akzeptieren und sich mit anderen nach der Regel „liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ verbinden.

Das ist die rationale Lebensform für ein menschliches Wesen, denn ein menschliches Wesen ist eines, das mit allen in der Gesellschaft verbunden ist. Heutzutage gibt es keine Gesellschaft. Denn die Menschheit ist keine Gesellschaft. Wir nennen es Zivilisation. Dies bedeutet, dass alle zusammen leben, aber jeder versucht dem Anderen Schaden zuzufügen. Eine menschliche Gesellschaft hingegen ist es dann, wenn alle Menschen miteinander verbunden sind.

Das ist aktuell der Stolperstein für Politiker und Wirtschaftsleute. Sie suchen nach einem Regulator auf der belebten Ebene. Dieser Ansatz wird sie zu größeren Misserfolgen führen, bis die Menschen sich völlig voneinander trennen werden.

Heute erkennen die Menschen bereits, dass die fehlende Verbindung unter ihnen schlecht ist. Sie verstehen jedoch noch nicht, dass ein Mensch nur dann eine Verbindung schaffen kann, wenn er sich über den Egoismus erhebt. Wir werden nur dann essen, wenn jeder von uns den anderen mit dem Löffel füttern möchte.

Die einzige Möglichkeit ist also, unsere Umgebung besser zu gestalten. Die Massenmedien und die Erziehung müssen das Licht vermitteln, das die Menschen Schritt für Schritt wandeln wird. Die Gesellschaft wird dann auf pragmatische Weise verstehen, dass wir alle das Spiel des Gebens und der Liebe spielen müssen und einander diese Qualitäten zeigen müssen. Das ist der einzige Weg, wie wir uns selbst ändern können und ohne diesen Weg werden wir schlicht und einfach nicht überleben. Unsere Rettung liegt in der Fähigkeit der Umgebung, jeden einzelnen von uns zu beeinflussen.

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Baal HaSulam Artikel: Die Burgschaft

 

Verbindung – die rettende Kraft

Wir haben einen Zustand erreicht, wo es wesentlich ist, dass wir uns verbinden. Wir sollen uns jedoch nicht verbinden, weil sich dann jeder von uns besser fühlt, sondern damit sich dadurch alle zusammen besser fühlen.

In der Vergangenheit wurden wir voneinander durch den Nutzen angezogen, den unsere Zusammenarbeit für uns hatte. Deshalb haben wir eine globale Verbindung aller Menschen in der Welt entwickelt. Wir produzieren etwas in einem Teil der Welt, verkaufen es in einem anderen Teil, bekommen wieder etwas anderes von einem weiteren Teil der Welt und all dies wirkt sich wiederum auf einen ganz anderen Teil der Welt aus. So erfüllen die Menschen ihre Egos, ihren individuellen Wunsch Genuss zu empfangen.

Nun ist es jedoch für uns an der Zeit, von den egoistischen Verbindungen zwischen uns, zu altruistischen überzuwechseln. Wir dürfen dies nicht tun, um selbst einen Nutzen daraus zu ziehen, sondern damit es allen zugutekommt. Wir müssen von einer Verbindung „um des Nehmens willen“ zu einer Verbindung „um des Gebens willen“ wechseln. Wir müssen uns verbinden, weil darin eine Gelegenheit zum Geben liegt.

Natürlich klingt dies vollkommen unrealistisch. Aber die Natur wird uns dazu zwingen, diese Art der Verbindung zu erreichen. Daher wird es uns besser ergehen, wenn wir die Initiative ergreifen und das Naturgesetz des universalen Gebens und der Liebe erlernen. Dieses Gesetz folgt aus der Tatsache, dass die ganze Natur ein einziger Organismus ist. Wenn wir wenigstens beginnen, darüber zu sprechen und nachzudenken, dann werden unsere Gedanken die restliche Arbeit verrichten!

Die Wissenschaft der Kabbala erklärt, dass keiner von uns die Kraft hat, die Spiritualität alleine zu erreichen. Alleine können wir die Eigenschaft des Gebens weder erreichen noch von ihr erfüllt werden und so Frieden erfahren. Wir können dies eher bewerkstelligen, wenn wir untereinander die richtigen Verbindungen schaffen.

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Blog-post: Wir wurden als Teile eines Ganzen erschaffen
Blog-post: Egoistische Sehensüchte sind nicht in der Absichte auf das Schencken und die Nachtliebe ausgerichtet
Blog-post: Was wird geschehen, wenn die Menschen beginnen, die Idee der Verbindug zu verstehen

Die Krise ist die Enthüllung unserer zerbrochenen Verbindungen

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Phase, die sich zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte vollzieht. Heute werden der menschliche Egoismus und die Verbindung zwischen uns global enthüllt. Das zeigt uns, wie abhängig wir voneinander sind, wie das Verlangen zu empfangen den gesamten „Raum“ zwischen uns ausfüllt und uns in allen Lebensbereichen in die Krise führt: in Kultur, Wirtschaft, Erziehung, Wissenschaft, im Familienleben und in unserer Einstellung zu uns selbst und anderen.

Alle Verbindungen, die uns zu einem einzigen System von Seelen vereinen, werden uns in ihrer egoistischen Form enthüllt, die für den Gebrauch untauglich sind und uns Leiden verursachen. Das geschieht, um die gesamte Menschheit zu zwingen, sich auf die nächste Stufe zu erheben – die spirituelle Stufe. Aus Hoffnungslosigkeit werden die Menschen danach verlangen, ihre egoistischen Beziehungen zu altruistischen zu ändern. Daher enthüllt uns die Natur, dass die egoistische Verbindung zwischen uns böse ist, dass sie unser Leben zerstört und sogar unsere Existenz gefährdet.

Jetzt wird die spirituelle Stufe in unserer Welt enthüllt. Jedoch sehen wir sie von der entgegengesetzten Seite. Was uns fehlt, ist unsere Erkenntnis des Bösen, um das Licht anzuziehen, das unser egoistisches Verlangen zu einem Verlangen des Gebens an den Nächsten korrigieren wird. Damit das geschieht, müssen wir herausfinden, dass wir uns im Exil befinden. Die Schechina befindet sich im Exil – die Sammlung aller Seelen, in welcher der Schöpfer, die Höhere Kraft, die uns miteinander verbindet, enthüllt wird. Wir müssen die Schechina aus dem Staub erheben, damit sich unsere Verlangen zu einem einzigen gemeinsamen Verlangen vereinen, als ein Mensch mit einem Herzen. Das wird die Enthüllung der Schechina und ihr Auszug aus dem Exil genannt.

 

Religion wird heutzutage durch Kabbala ersetzt


Zwei Fragen, die ich über Religion erhielt:

Frage (als Antwort auf den Beitrag „Warum die Religion gegen die Kabbala ist“): Genau deshalb habe ich das Christentum verlassen! Ich habe eine heftige Abneigung dagegen, dass einer Religion anzugehören, automatisch den Ausschluss anderer beinhaltet. Ich bin so glücklich Kabbala gefunden zu haben! Ich wusste nicht, dass etwas existiert, das die Einheit betont. Jedoch was ist mit dem Judentum? Das Judentum versucht nicht, Leute anderer Glaubensrichtungen zu bekehren und scheint auch nicht andere Religionen zu „verabscheuen.“

Meine Antwort: Kabbala ist die Methode, die den Menschen korrigiert und ihn dem Schöpfer angleicht, indem die Qualität von Geben und Liebe erlangt wird. Das hat absolut keine Beziehung zu irgendeiner Religion. Die Kabbala ist für alle und bringt keine Pflichten, Beschränkungen, Einhaltung religiöser Rituale etc. mit sich.

Frage: In einigen spirituellen Schriften wird Religion als positiver Weg beschrieben. In anderen wird Religion nicht als Weg zur Erleuchtung empfohlen. Ist Religion für einige Leute besser als für andere? Ist Religion gut oder schlecht?

Meine Antwort: Religion ist nur während jener Periode nützlich, während der der Schöpfer vor uns verborgen ist. Und selbst dann ist sie nur dazu gut, um den persönlichen Egoismus abzugrenzen. In unserer Generation wird Religion durch die Kabbala ersetzt und wird lediglich als sozialer, kultureller Rahmen übrigbleiben.

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Blog-post: Die Religion ist lediglich ein kulturelles System in unserer Welt
Blog-post: Eine neue Studie sagt, dass wir geborene Gläubige sind
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Wissenschaft Kabbala