Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Aufstieg mit Lichtgeschwindigkeit


Fragen, die ich über den Abstieg des Menschen in den Egoismus und seinen Aufstieg zur Spiritualität erhielt:

Frage: Wie ist es möglich, innerhalb kurzer Zeit unsere egoistische Natur in eine altruistische zu verwandeln, wo wir es doch in Tausenden von Wiedergeburten nie getan haben?

Meine Antwort: Während der letzten 5769 Jahre und all diesen Inkarnationen haben wir uns auf der leblosen, pflanzlichen und tierischen Stufe entwickelt. Wir haben die Verlangen der „menschlichen“ Stufe heranwachsen lassen: Ruhm, Macht, Geld und Wissen, angetrieben durch den Neid.

Unser Egoismus wuchs mit jeder Generation weiter an, bis er den jetzigen Zustand erreichte, wo er integral wurde. Wir sind alle miteinander verbunden, vollkommen voneinander abhängig.

Unsere Entwicklung ist einer Pyramide ähnlich. Die Spitze der Pyramide ist ziemlich klein, darum ist die Zeitspanne der Korrektur sehr klein und muss innerhalb der Zeitspanne einer Generation stattfinden. Auf diese Weise verringert sich die Zeit – während wir uns auf der Pyramide von unten nach oben entlang bewegen.

Frage: Warum haben die Kabbalisten der Vergangenheit geschwiegen und haben unsere Entwicklung nicht beschleunigt?

Meine Antwort: Bevor wir in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem System vereint wurden, betrachteten wir den Egoismus als Motor unserer Entwicklung. Nun, wo er angefangen hat, uns gegeneinander aufzuhetzen, anstatt uns zu vereinen, beginnen wir ihn als Übel wahrzunehmen. Er wird sich in der Folge als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Er wird uns zwingen, uns zur entgegengesetzten Form der Vereinigung zu korrigieren – zu Mitgefühl, Liebe und Geben.

Heutzutage müssen die Kabbalisten der Welt beistehen, um schnell die Quelle unseres Leidens aufzudecken, indem wir unsere egoistische Natur als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Und den Grund hinter diesen Vorgängen erklären, welche innerhalb von uns und unserer Umgebung stattfinden, als Effekt dieser Kraft, die uns zwingt, das höchste Ziel des Lebens zu erlangen – das Leben auf der Stufe des Schöpfers.

Bis vor kurzem war dieser Entwicklungsprozess den Massen noch verhüllt. Heute zeigt er sich jedoch und verlangt Klärung, um zu helfen, diese Geschehnisse zu diagnostizieren und das Heilmittel beizustellen. Weil wir ausschließlich in der Welt des Egoismus leben (der Kraft des Empfangens), können wir uns selbst nicht ändern, geschweige denn überlegen, wie wir dies tun können.

Darum wurde uns die Weisheit der Kabbala gegeben. Wenn wir sie studieren, dann ziehen wir die Kraft des Gebens, den Schöpfer an uns heran, „das Licht, welches zur Quelle zurückkehrt“, das heißt, die Kraft, die den Egoismus in Liebe und Geben umwandelt. Das ist die Medizin, die uns heilt.

Frage: Woher bekomme ich die Kraft, diesen Aufstieg zu bewältigen?

Meine Antwort: Der erzwungene Abstieg aus der Vollkommenheit zur Unvollkommenheit ist außerordentlich „langsam“, weil sich der Egoismus schrittweise enthüllen und sich aus dem Bereich des Schöpfers bringen muss. Andrerseits geschieht unser Aufstieg von unten nach oben unter dem Einfluss von und mit der „Lichtgeschwindigkeit“.

Frage: Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Entwicklung der Materie nach dem Abstieg aus der Oberen Welt Milliarden Jahre gedauert hat, wie kann es sein, dass unser Aufstieg nur einige Jahre dauert.

Meine Antwort: Wir können die Korrektur in einigen Jahren erreichen, weil sie unter dem Einfluss des Lichtes geschieht. Vollkommenheit wird automatisch aus dem Zustand der Unvollkommenheit enthüllt, aufgrund unserer veränderten Einstellung ihr gegenüber.

Unsere gesamte Rolle in der Korrektur ist wie das Verlangen eines Samentropfens, der ein Mensch werden will – dies ist ununterscheidbar verglichen mit den Handlungen der Eltern bei der Empfängnis, Geburt, Erziehung und Entwicklung als Person.

Außer dem ununterscheidbaren Verlangen Adam zu werden (vom Wort ´Domeh` – dem Schöpfer gleich), macht alles andere der Schöpfer. Lasst uns daher tun, was Er von uns erwartet und werden wie Er.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wo befindest du dich in der menschlichen Pyramide?
Blog-post: Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt
Leben aus der Kabbala, Kapitel 27, Seite 327: Licht, das Korrektur bewirkt

Zum letzten Mal in den Abgrund des Egoismus fallen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ein Mensch, der die Krise heute erlebt, begreifen, dass er an einem Wendepunkt ist, einer Gelegenheit, die ihm zum spirituellen Aufstieg verhilft, anstatt in eine sich immer mehr verschlimmernde Krise zu fallen?

Meine Antwort: Die gesamte Schöpfung besteht aus Licht (Freude, die Energie des Gebens) und dem Gefäß, (das Verlangen, mit Licht gefüllt zu werden). Das Licht entwickelt unser egoistisches Verlangen bis zu seinem Endzustand, wo das Verlangen anfängt zu spüren, dass es unmöglich ist, direkt mit Licht gefüllt zu werden. Der Grund dafür ist, dass der Genuss das Verlangen annulliert. Beispielsweise wenn man aus Durst trinkt, dann annulliert man den Genuss, indem man das Verlangen nach Wasser erfüllt.

Die gegenwärtige Krise zeigt uns, dass unsere egoistische Entwicklung ihr Ende erreicht hat, und wir können das Licht nicht weiter verwenden, um unserem Egoismus zu dienen. Um es anders zu sagen, entdecken wir, dass es unmöglich ist, unser Ego zu befriedigen. Und während unser Ego uns immer noch weiter zur Erfüllung treibt, begreift unser Verstand, dass dies vergeblich ist.

Ohne Erfüllung können wir jedoch nicht existieren und sind daher gezwungen, den Befehlen unseres Egos zu gehorchen, auch wenn es gegen unseren Willen ist. Wir sind nicht begeistert davon, doch sind wir durch unsere Umgebung dazu gezwungen. Wir tun es gegen unseren Willen und sind dadurch deprimiert und unglücklich. Darum greifen die Menschen auch zu Drogen.

In der Tat führt dies zu Krisen in allen unseren Lebensbereichen. Immerhin basiert unser Leben darauf, das Licht zur Erfüllung unseres egoistischen Verlangens zu verwenden. Während das Verlangen sich unter dem Einfluss des Lichtes entwickelt hat, haben wir danach gestrebt voranzukommen. Wir meinten, dass wir durch die Befriedigung des nächsten Wunsches erfüllt werden würden, und diese Lüge half uns dabei, uns zu entwickeln.

Sobald jedoch das Verlangen aufhört, sich auf egoistische Art zu entwickeln, entdecken wir, dass es leer bleibt. Das Licht zeigt uns, dass es einfach unmöglich ist, auf diese Art erfüllt zu werden. Das nennen wir „Krise“. Darum müssen wir aufhören, uns in die Irre zu führen und anfangen, zu begreifen, dass der einzige Weg derjenige ist, die Eigenschaft des Lichtes anzunehmen – die Absicht zu geben und zu lieben.

Unsere „irdische“ Entwicklung ist zu Ende, und als Zeugnis dafür sehen wir die vielen Fabriken, die nun geschlossen sind, weil wir nicht mehr diese unnötigen, überflüssigen Güter produzieren brauchen. Die Größe deiner Yacht oder die Zahlen auf deinem Bankkonto sind nicht mehr beneidenswert.

Die Menschen sehen keine wahren Genüsse mehr auf dieser Welt. Letztendlich wird jeder Stern – wie sehr er auch strahlen mag – immer schwächer. Und auch wir schwinden beim Fall in den Abgrund, bekannt als letzte Stufe des Egoismus. Der Egoismus verzehrt alles, läßt nichts aus und hat nur Dunkelheit in sich.

Die Verbreitung der Weisheit der Kabbala ist das Einzige, was uns die Möglichkeit gibt, unsere Natur wieder aufzubauen -„Und die Dunkelheit wird scheinen wie das Licht“.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Krise ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben
Blog-post: Fragen über den Pharao- unseren Egoismus(fortgeschritten)
Kabbala Blog: Spirituelle Erziehung
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Lehrt Eure Kinder richtig

Als die Menschen die antike Stadt Babylon verließen, begannen sie das Bedürfnis nach einem einheitlichen und systematisierten Bildungssystem zu verspüren, das der jungen Generation die Werte richtigen zwischenmenschlichen Verhaltens vermitteln sollte. Dies stammte aus der Wissenschaft der Kabbala. Zu dieser Zeit formte sich die Idee einer Schule. Die Kinder dieser Gruppe lernten im Alter von 3 Jahren schreiben und lesen. Sie lernten sich miteinander zu verbinden, um die Wahrnehmung der spirituellen Welt zu erlangen. Der Lernprozess fand in Form von Diskussionen statt: In Gruppen, an denen alle mit Fragen, Erörterungen und Diskussion teilnehmen konnten, teilten Erfahrenere Menschen ihr Wissen mit den Anderen (die Kinder eingeschlossen).

Die alten Griechen, die ihre Philosophie und Naturwissenschaften von der Kabbala erhielten, verwendeten ebenfalls dieses Schulsystem.

Aus dem Altgriechischen übersetzt bedeutet das Wort „Schule“ „Freizeiteinrichtung“- ein Ort, wo die Menschen ihre freie Zeit verbrachten. Die Menschen versammelten sich dort zu genau diesem Zweck.

Die Schule der heutigen Zeit ist von diesem Modell natürlich weit entfernt. Heute wird ein Kind dazu gezwungen zur Schule zu gehen und eine Erziehung zu bekommen. Ein Kind muss es jedoch wollen in einer Umgebung zu sein, die Schule genannt wird, denn sonst lernt es nicht.

Zuallererst soll das Kind sich entwickeln und mit Hilfe der Schule wird aus ihm eine Persönlichkeit geformt. Nicht indem es mit Wissen vollgestopft wird, sondern indem es verändert wird, indem man ihm ermöglicht sich selbst, die Natur und die menschliche Gesellschaft zu verstehen. Das Kind muss wissen, was es in sich selbst ändern muss, um den Sinn des Lebens zu erfüllen. Indem es sich selbst ändert, wird es verstehen, was in der Welt und in der Natur geschieht. Es muss dabei durch aufregende Konversationen unterstützt werden.

Wenn eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammenkommt, spielt das Alter keine Rolle. Der Lehrer unterdrückt und begrenzt nicht, er bleibt auf dem Niveau der Allgemeinheit. Die Kinder lehren die anderen Kinder und die Schule wird zu einem Ort der Kommunikation, des Lernens, der Konversation und des Zusammenkommens von Kindern, wo jeder aus freien Stücken teilnehmen kann.

Die Wissenschaft der Kabbala lehrt, dass ein Mensch von seinem Umfeld geformt wird. Was wir in der Schule benötigen sind nicht Tafeln, Lehrer oder Lehrbücher. Wir müssen eine Gesellschaft formen, wo jedes Kind die Verpflichtung spürt mit allen Freund zu sein und die Gesellschaft so gut es kann zu unterstützen. Die natürlichen Eigenschaften des Neides, des Konkurrenz Denken und des Ehrgeizes werden dem Kind bei seinem Fortschritt helfen, denn es wird für die Reaktionen seiner Umgebung empfänglich sein.

Wenn wir eine Generation richtig lehren, werden sie diese Erfahrung an ihre Kinder weitergeben. Der Niedergang der Generation wird enden und ihr Aufstieg wird beginnen.

 

Kabbala Akademie

 

Auf einem wunderbaren Weg mit der Natur verschmelzen


Eine Frage, die ich erhielt: Wir wissen, dass der Weg der spirituellen Entwicklung nicht einfach ist und ein Individuum ständig zwischen links und rechts hin und her geworfen wird. Wenn die ganze Menschheit beginnt, spirituell aufzusteigen, wie wird sie durch diesen Prozess gehen, wenn wir davon ausgehen, dass es nicht ein einfacher Weg ist?

Meine Antwort: Zuerst einmal sind diejenigen, die sich mit der spirituellen Entwicklung befassen, nicht die einzigen Menschen, die im Leben in verschiedene Richtungen geworfen werden. Wenn sich jedoch die ganze Menschheit auf den Weg des spirituellen Aufstiegs aufmacht, wird sie nicht von Zustand zu Zustand geworfen, sondern wird ruhig und planmäßig aufsteigen.

Tatsache ist, die ganze Welt wird anfangen, sich wie ein einziger Mensch zu erheben, eine große Masse, die eine bessere Wertschätzung der Natur haben wird. Dies wird die Gedanken der Menschen dazu veranlassen, sich zu ändern, und Schritt für Schritt werden sich ihre Verlangen in Richtung gegenseitiger Annäherung verändern.

Die Menschheit als Ganzes wird keine spirituellen Aufstiege und Abstiege erfahren und wird keinen inneren Widerstand der Kraft des Gebens gegenüber der Kraft des Empfangens fühlen, wohingegen ein einzelner Mensch entweder seinen Eigenschaften des Gebens oder den egoistischen Verlangen seines Herzens anhaftet. Der Widerstand der Kräfte ist der Grund für das Erfahren der Aufstiege und der Abstiege.

Umgekehrt wird die Menschheit als Ganzes ein gemeinsames Verlangen haben, mit der Natur in Einklang sein und mit ihr mehr und mehr verschmelzen, indem sie sich auf die Natur einstimmt und sich einfügt. Dies wird ein schönes und gleichmäßiges Vorwärtskommen und eine Offenbarung sein – ein wunderschöner Weg!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Es ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang

Gegenseitige Bürgschaft ist der einzig effektive Regulator

Eine Frage, die ich erhielt: Es ist mittlerweile von politischen Führern wie Großbritanniens Gordon Brown, Amerikas Barack Obama und vielen anderen anerkannt, dass eine geschriebene Vereinbarung in sich selbst ungenügend ist und als Ergänzung Respekt benötigt. Die Frage ist, wo man einen Regulator finden kann, der die Gesinnung der Menschen zu einer Abmachung ändern kann?

Meine Antwort: Oftmals habe ich bereits über die Tatsache gesprochen, dass ein Mensch von Gutherzigkeit zu größerer Gutherzigkeit aufsteigt, unter dem Einfluss der Gesellschaft, der Empfindung von Scham und der Erkenntnis, dass er keine andere Wahl hat, als in einer bestimmten Art und Weise zu handeln.

Meine Gesellschaft gibt mir das Gefühl, dass ich wertlos bin, wenn ich nicht zu einem Zustand aufsteige, den sie als besser erachtet. Somit ist die öffentliche Meinung der Faktor, der Dinge verändern kann.

Die öffentliche Meinung ist wiederum eine Konsequenz der Erziehung. Demzufolge muss der Prozess der Korrektur mit der richtigen Erziehung beginnen. Das ist der einzige Weg, auf dem wir die Empfindung der gegenseitigen Abhängigkeit erreichen können.

Wenn Menschen erkennen, dass ein Mangel an Zusammenhalt unter ihnen gleichbedeutend ist mit Nahrungsknappheit, dann werden sie auch sehen, dass die gegenseitige Wechselbeziehung die einzige Sache ist, die uns retten kann. Die Menschen werden zu dieser Einsicht durch den Einfluss der Schicksalsschläge der Natur gelangen.

Wir sollten einsehen, dass alles nur davon abhängt, ob wir dem Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft folgen, das derzeit der Welt offenbart wird. Wenn jedermann dies eingesehen hat, dann wird die Gesellschaft von allen ihren Mitgliedern verlangen, diesem Gesetz zu folgen. Die Menschen werden dies einfach voneinander erwarten.

Zusätzlich zu den Schicksalsschlägen, die uns von oben – von der Natur gegeben werden, sollten wir unseren Teil dazu beitragen und das Wissen über die Entwicklung des Egoismus und das Ziel dieser Entwicklung verbreiten – um uns zu vereinigen.

Die Kraft der gegenseitigen Bürgschaft ermöglicht es jedem Menschen, seinen eigenen Egoismus abzulehnen und über ihn hinaus aufzusteigen. Auf diese Weise erlangen wir alle ein gemeinsames Verlangen zu geben. Und aufgrund der Eigenschaft des Gebens, die wir erlangen, erreichen wir ewige, perfekte Existenz (siehe den Abschnitt über „Wahrnehmung“).

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die ganze Welt muss die neuen Gesetze der globalen Welt lernen
Blog-post: Wie man eine erfolgreiche Beziehung sicher stellt
Blog-post: Die öffentliche Meinung muss durch eine Erziehung über das Gute verändert werden
Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft (Arwut)“

 

Mit der Welt spielen


Nachrichtenreport (aus End Game the Movie): „Sie wollen dich tot“ – Für die neue Weltordnung ist eine Weltregierung gerade erst der Anfang. Einmal etabliert, können sie ihren Plan aktivieren und 80% der Weltbevölkerung ausrotten, während sie die „Eliten“ dazu befähigen, mit Hilfe fortgeschrittener Technik für ewig zu leben … Zum ersten Mal enthüllte der kämpferische Regisseur Alex Jones ihre geheimen Pläne für die Ausrottung der Menschheit. Jones zeichnet die Geschichte des blutigen Aufstiegs der globalen Elite zur Macht auf und gibt preis, wie sie Diktatoren unterstützt und die blutigsten Kriege finanziert haben – Ordnung wird aus dem Chaos kreiert, um den Weg für die erste wirkliche Weltherrschaft zu ebnen.

Mein Kommentar: Es gibt viele Verschwörungstheorien, die im Umlauf sind. Jedoch ist die Antwort für alle von ihnen gleich: Niemand in unserer Welt ist fähig, irgendetwas unabhängig voneinander zu tun. Alles ist festgelegt gemäß der Formel unserer Gleichheit zur Natur (dem Schöpfer). Das ist der Ursprung für alle Veränderungen, die in und um uns herum geschehen. Und es gibt lediglich ein Ziel für sie alle: Damit wir dem Schöpfer – der Eigenschaft der Liebe und des Gebens gleich werden. Es gibt keine einzige Person oder Gruppe in der Welt, die in irgendeiner Hinsicht Entscheidungsträger ist. Alles was wir tun können, ist entweder diese Gleichheit zu fördern oder zu unterbrechen, und dadurch den Prozess zu beschleunigen oder zu verzögern. Was die Freimaurer oder andere solche Gruppen betrifft, lasst sie mit ihren Spielen weitermachen, wie sie wollen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Freimaurer fürchten die Kabbala
Artikel: Erkenntnis der Einheit der Schöpfung
Baal HaSulam: Einführung zum Buch Sohar, Punkt 4

Erklärung einiger kabbalistischer Begriffe (fortgeschritten)

Fragen, die ich über verschiedene kabbalistische Begriffe und Konzepte erhielt:

Frage: Ist der Schirm ein Werkzeug, welches uns zum Zustand zurückbringt, in welchem wir waren, bevor wir den Unterschied zwischen Gut und Böse kannten?

Meine Antwort: Es ist das Mittel der Erkenntnis, Erreichung und des Aufstiegs jenseits des Wissens von Gut und Böse, welches zur Gleichheit der Form mit dem Schöpfer führt.

Frage: Was ist die spirituelle Bedeutung von Shabbat?

Meine Antwort: Es ist das Symbol für die vollkommene Korrektur.

Frage: Ich habe „Das Buch Sohar“ gelesen und im Abschnitt „Liste der Abkürzungen und Erklärungen“ steht geschrieben: „AA- Arich Anpin – Parzuf von Chochma, der zentrale Anfangsparzuf in der Welt von Azilut, aus dem alle anderen Parzufim abstammen.“ Stimmt das? Laut meinem begrenzten Wissen ist Keter der Mittelpunkt und die anderen Parzufim stammen von ihm ab.

Meine Antwort: Arich Anpin ist Keter der Welt von Azilut, weil Atik von den niederen Parzufim verhüllt ist.

Frage: Was ist die „Mund zu Mund“ Lehrmethode? Wird diese Art von Studium heute verwendet?

Meine Antwort: Diese Art von Studium geschieht durch den gemeinsamen Schirm eines Lehrers und seines Studenten. Der Schirm befindet sich im Mund (Pe) der Seelen (Parzuf).

Frage: Was ist der Unterschied zwischen Verlangen und Anstrengung?

Meine Antwort: Anstrengung kann nur im Ausmaß des Verlangens ausgeübt werden.

Frage: Wenn es kein Verlangen gibt, wie kann man sich um eine Anstrengung bemühen?

Meine Antwort: Unter dem Einfluss der Umgebung.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie verbinden wir unsere Punkte im Herzen?
Blog-post: Unsere Verlangen kommen von der Gesellschaft
Baal HaSulam Artikel: Die Lehre der Kabbala und deren Wesen
Shamati #124: „Schabbat Bereschit und Schabbat der sechs Jahrtausende“

Jeden Tag bringt uns das Leben Gelegenheiten, in der Spiritualität aufzusteigen


Zwei Fragen, die ich bezüglich der Rolle der Kabbala im täglichen Leben erhalten habe:

Frage: Ich studiere intensiv Kabbala und war auf dem Kongress 2009. Je mehr ich beginne, Kabbala zu verstehen, desto mehr möchte ich weg von der egoistischen Gesellschaft. Ist das nicht egoistisch meinerseits?

Meine Antwort: Wir müssen in dieser Welt existieren und sie durch unsere Beteiligung in ihr besser machen. Du solltest den Einfluss der Welt eher als Hilfe, denn als Hindernis erkennen: es ist „Hilfe gegen dich.“ Diese Hemmungen sind eigentlich beständige Zusätze zu deinen Verlangen (Awiut) und mit ihrer Überwindung wirst du zum Schöpfer aufsteigen. Ohne sie wirst du der Möglichkeit des Aufstiegs beraubt sein.

Frage: Wie kann ich Kabbala in mein tägliches Leben einbauen? Ich fühle, dass mich die Umgebung wirklich beeinflusst. Bedeutet die Tatsache, dass ich Kabbala studiere, dass ich meine anderen Interessen vergessen muss?

Meine Antwort: Begib dich, ohne dich zu etwas zu zwingen, unter den Einfluss der Gruppe und des Studiums. Beginne dich in der Verbreitung und der Lehrtätigkeit einzubringen und dann wirst du dich schrittweise von deinen anderen „Interessen“ entfernen. Später werden andere Hürden auftauchen und du wirst dieselben Mittel gegen sie einsetzen müssen, bis du das Stadium der kompletten Vereinigung mit anderen und einen Sinn für die Höhere Kraft darin erreicht hast.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein aufrichtiger Wunsch wird immer vom Licht erfüllt
Blog-post: Warum sind wir hier?
Blog-post: Studium, Arbeit und Verbreitung
Rabash, Shlavei HaSulam: Die Wichtigkeit der Gruppe

Hindernisse mit der richtigen Absicht zu überwinden, bringt Sie dem Schöpfer näher


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Hindernisse entlang des Weges überwindet:

Frage: Sie haben gesagt, „Alle Hindernisse, die man erhält oder erhalten wird, sollten sich intensivieren und man sollte sie nicht ausschalten, sondern bewältigen.“ Was bedeutet das?

Meine Antwort: Alle Hindernisse im Leben sind uns gleichermaßen gegeben wie Aufgaben, die wir in der Schule erhalten. Indem wir sie mit der Absicht bewältigen, die Eigenschaften des Schöpfers zu erlangen, kommen wir Ihm näher. Wenn wir das wissen und das Leben in dieser Weise auffassen, würden wir unser Leben als einzigartige Gelegenheit wahrnehmen und dem Käfig dieser Welt entrinnen und in die Welt der Unendlichkeit eintreten.

Frage weitergeführt: Danach sagten Sie: „Man sollte die empfangenen Eindrücke – die Reshimot – nehmen und sie mit Hilfe von Hindernissen multiplizieren. Indem man so vorgeht, wird man den Berg Sinai erreichen und höher und höher aufsteigen.“ Bitte erklären Sie: Wie kann ich die Reshimot und die Hindernisse vervielfältigen?

Meine Antwort: Je mehr man durch seine Korrektur aufsteigt, umso mehr Hindernissen begegnet man. Siehe Artikel 133 von der „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“:

Das gleicht einem König, der im Land alle seine treuesten Untergebenen versammeln und sie in die Arbeit im Inneren seines Schlosses einführen wollte. Was tat er also: Er verschickte im ganzen Land einen offenen Befehl, dass jeder, der wollte, jung oder alt, in seinen Palast kommen und sich mit inneren Arbeiten im Palast beschäftigen möge. Er stellte aber viele Bedienstete zur Wache am Eingang zum Schloss und auf alle Wege, die zu ihm führen, auf, und befahl ihnen, mit List alle in die Irre zu führen, die sich dem Schloss näherten, und sie von dem Weg abzudrängen, der dorthin führt.

Natürlich strömten alle Bewohner des Landes zum Palast des Königs, wurden aber von der List eifriger Wachmänner in die Irre geführt. Und viele von ihnen überwältigten die Wachmänner soweit, dass sie sich dem Eingang in das Schloss nähern konnten. Die Wachmänner am Eingang waren aber die Eifrigsten. Und jeden, der sich dem Eingang näherte, lenkten sie ab und drängten ihn ab mit großer Beflissenheit, bis er verzweifelt wegging.

Sie kamen wieder und gingen wieder und bestärkten sich erneut, und kamen wieder und gingen wieder. So wiederholte es sich einige Tage oder Jahre, bis sie endlich ihrer Versuche müde wurden. Und nur die Helden unter ihnen, deren Maß an Geduld ausreichte, überwältigten jene Wachmänner, öffneten das Tor und wurden sogleich des Antlitzes des Königs gewürdigt, der jeden auf den ihm passenden Posten einsetzte.

Natürlich hatten sie von dem Augenblick an nichts mehr mit jenen Wachmännern zu tun, die sie ablenkten und abdrängten und ihr Leben mehrere Tage oder Jahre bitter machten, als sie zum Eingang kamen und wieder gingen. Denn sie wurden dessen gewürdigt, vor der Herrlichkeit des Lichtes des Antlitzes des Königs im Inneren seines Schlosses zu arbeiten und zu dienen.

Frage: Während des Tages erfahre ich etwa zwei Aufstiege und zwei Abstiege, manchmal drei. Ich steige auf, indem ich meine Absicht entwickle und die authentischen Quellen lese. Wie wird das später sein? So wie ich das verstanden habe, wird die Zeit zwischen den Abstiegen kürzer und kürzer werden. Ist das wahr? Und idealerweise sollten diese Zustände von Minute zu Minute wechseln?

Meine Antwort: Nein, noch viel öfter!

Frage: Sie haben gesagt, dass Reshimot zu jeder Sekunde in uns auftauchen. Passiert das auch während wir schlafen?

Meine Antwort: Ja.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Alle Hindernisse sind überwindbar

Der spirituelle Weg ist mit Abstiegen gepflastert, denen Aufstiege folgen


Zwei Fragen, die ich über die Arbeit mit spirituellen Abstiegen erhalten habe:

Frage: Manchmal bekomme ich dieses schreckliche Gefühl, dass alles, was ich in diesem Leben habe (mein Job, Familie, Gesundheit, die Welt, in der ich lebe) vor dem Kollaps steht und dieses Gefühl verändert meine Lebensanschauung. Wie nutzen wir solche Stadien?

Meine Antwort: Du musst beginnen zu verstehen, dass die Geburt eines neuen Stadiums nur durch diesen Weg der „Abstiege und Aufstiege“ entsteht.

Frage: Was bedeutet „fallen, um aufzusteigen“? Wenn eine Person plötzlich beginnt, Dinge zu tun, die sie vorher nie zu tun gewagt hätte, ist das ein Abstieg?

Meine Antwort: Wenn diese Person in ihrer Freizeit Kabbala studiert hat, dann ist das ein Anzeichen für angestiegenen Egoismus. Es steht geschrieben: „Wenn jemand höher als andere ist, ist sein Egoismus größer als deren.“ Hier geht es um das „Fallen, um aufzusteigen“. Das ist der richtige Prozess, unsere Natur zu enthüllen! Der Nutzen davon ist, dass jemand ein enormes Verlangen benötigt, um den Schöpfer zu erreichen, und eben auf diese Art wird ein solches Verlangen geschaffen. Diese Periode wird vorübergehen und von einem spirituellen Aufstieg gefolgt werden. Dieser wird dann durch einen neuen Abstieg ersetzt und so weiter – den ganzen Weg entlang bis zur vollkommenen Korrektur, der höchsten Stufe.

Verwandtes Material:
Blog-post: Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers
Shamati #6: Was bedeutet in spiritueller Arbeit „Hilfe der Tora“?
Leben aus der Kabbala, Kapitel 14: Offenbarung und Verhüllung/Egoismus in Altruismus verwandeln
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