Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Aufstieg'

Die Entwicklung des Gebens aus dem Licht

Jede geistige Erscheinung fordert in uns den Fortschritt und die Entwicklung auf, denn unsere Selbstsucht wächst sowohl mengenmäßig, als auch ihn ihrem Charakter.

Deshalb müssen wir an die Leere denken, die wir nach dem vergangenen Megakongress empfunden haben. Hauptsache wir verstehen – wofür sie uns gegeben wurde! Und nicht bloß dasitzen, um uns zu bemitleiden: wie schlecht die Empfindung der Leere ist, dass wir keine Kräfte und keinen Wunsch haben. Es ist kein zufälliger Zustand, sondern das Öffnen des neuen leeren Raumes, innerhalb dessen wir uns die Eigenschaft Bina aneignen müssen. Diese neue in uns eröffnete Eigenschaft kommt in Form des neuen Stadiums innerhalb vier Stufen des geraden Lichtes auf. Das geistige Geben, das zwischen uns war, verschwindet und öffnet uns den neuen Zustand. Und wir müssen klären: was stellt dieser leere Raum dar, der in unserem Inneren geboren wurde? Man muss sich darum kümmern, dass er nicht verloren geht, ihn beibehalten, um daran zu arbeiten! Es gibt keine andere Möglichkeit, das Geben zu erlangen, als die aufgrund des neugeborenen leeren Wunsches.

Folglich wird zwischen uns eine leere Stelle entdeckt, wo sich der Schöpfer (unter SA) versteckt. Jetzt können wir diese Stelle mit unserem Geben (Chassadim, die Eigenschaft Bina) ausfüllen – dann werden wir den Schöpfer dort offenbaren!

Wenn wir dieses leere Gebiet mit dem Licht Chassadim ausfüllen werden, dann wird der Schöpfer darin, wie auf einem Foto gezeigt werden, das ins Bad mit dem Entwickler gesenkt wird. Denn Er befindet sich darin, in diesem Raum – wir müssen Ihn nur enthüllen.

Wenn wir zusammen versuchen werden, Ihn zu empfinden, dann werden wir allmählich den Schöpfer enthüllen. Und alleine kann man hier nichts machen. Der Schöpfer wird nicht individuell – sondern nur unseren gegenseitigen Bemühungen geöffnet.

Wir haben diesen leeren Raum zusammen entdeckt, und er gehört uns, obwohl es jedem Einzelnen scheint, dass er diese Empfindung persönlich erlebt. Aber er ist aus der allgemeinen Handlung geboren worden. Jetzt muss man zusammen darin arbeiten. Es heißt eben „Praktische Kabbala“. Diese Wellen, die wir gleichzeitig verspüren – sind das Zeichen des großen geistigen Aufstiegs. Es bedeutet, dass Weltkli in Form des einheitlichen Körpers existiert, der die gemeinsamen Handlungen begeht, und darin die leeren Gebiete offenbart, wonach die allgemeine Seele enthüllt wird. Es liegt schon ganz nahe!

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 17.08.2010

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Vorwärts auf den Wellen der Kongresse

Wir müssen uns im Voraus darauf vorbereiten, wie man die Kräfte zu verwenden hat, die man während der Vorbereitung auf den großen Kongress im November bekommen wird – sowohl die alten als auch die neuen Studenten sollen sich vorbereiten.

Denn gerade nach solchen Treffen fängt die eigentliche Arbeit an, wenn als Antwort auf die Kraft, die man bekommen hat, die neuen leeren Gebiete für die Arbeit geöffnet werden.

Das gleicht den Wasserwellen: Die Vorbereitung auf das Treffen erfolgt im Aufstieg, und später führt der Kongress zum heftigen Aufschwung nach oben – aber danach fängt das Fallen an, aus dem man zum neuen, größeren Aufstieg kommen muss – das heißt, man muss den Abstieg in den Aufstieg umwandeln.

Deshalb müssen wir schon jetzt an die Vorbereitung, an den Kongress, an das folgende Fallen und daran denken, wie wir dieses Fallen richtig verwenden können; denn später beginnt schon die Vorbereitung auf das nächste Treffen.

Folglich wird dieser Prozess wie die Atmung in unserem Körper fortdauern – die Erweiterung und die Beschränkung usw. funktionieren genauso wie alle unsere Organe, die Lungen, das Herz und die Nieren; denn jeder beliebige lebendige Organismus existiert davon, was er in sich einsaugt und wovon er sich trennt (vgl. Baal ha Sulams „Die Beschränkung und die Erweiterung“ („Itkabzut we Itrachwut“)).

Deshalb muss man sich jetzt nicht auf ein paar Tage des Kongresses vorbereiten, sondern den gesamten Prozess in Betracht ziehen, als würde man die Wasserwellen beobachten, welche ununterbrochen ans Ufer kommen und immer stärker werden, bis sie letztendlich die ganze Welt überfluten, und die ganze Welt dann zu einer großen Versammlung – zur Vereinigung kommen wird.

Aus dem Unterricht zum Thema „die Fragen über die Rolle des Volkes“, 12.08.2010

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Verpassen Sie ihre Chance nicht!

Ich hoffe sehr, dass Sie verstehen werden, was der geistige Stimulator (Doping) ist, den wir aufbauen wollen.

Die Gruppe ist immer noch etwas außerordentlich nebeliges, unbekanntes, unbestimmtes, etwas, das in der Luft hängt.

Und der Stimulator ist ein vollkommen deutlicher Ort im virtuellen Netz, wo die Fragen, die Antworten, die Anstrengungen, die Ziele und die Klärungen konzentriert sein werden, so als ob man sich mit einer Person unterhalten würde. Eine solche Beziehung zur Gruppe, zur Seele, zur anderen Welt, zum Schöpfer ist dann für uns verständlicher.

Das Geistige wird in der Verbindung zwischen uns, im verbindenden Netz offenbart. Und deshalb müssen wir diesen Raum im Internet erschaffen, um damit die Verbindung zwischen einzelnen Menschen aufzubauen, und der Gruppe somit eine größere Kraft geben.

Jeder Mensch, der daran teilnehmen wird, wird daher einen tiefen Einblick und eine Begeisterung bekommen, denn es wird dort eine weniger nebelige und deutlichere Umgebung geben, welche man wirklich „berühren“ kann.

Denn die Menschen leben heute im virtuellen Netz, sie öffnen darin die komplexe Gefühlswelt und eine neue Dimension unseres materiellen Lebens.

Wenn wir einen solchen Zustand erreichen werden, in dem die Gruppe durch diesen Stimulator auf uns einwirken wird – dann werden wir keinen Augenblick im geistigen Aufstieg verpassen.

Denn das Leben des Menschen kann nur in Form eines einzigen Augenblicks empfunden werden, welcher ununterbrochen fortdauert, da dieser Augenblick oben anfängt, und von uns hier unten beendet wird.

Der Schöpfer weckt den Menschen also auf, und der Mensch soll eine Gegenreaktion zeigen. Wenn er auf den Annäherungsversuch reagiert – dann wird der eine Augenblick beendet und der nächste fängt an.

Aus solchen Augenblicken besteht das Leben, daraus bildet sich unser Aufstieg, wie viele wir in diesem Leben schaffen. Aber wenn der Mensch nicht reagiert – dann wird der Augenblick nicht beendet…

Bewahre der Augenblick!

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal haSulam, 15.08.2010

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Wegweiser durch das Buch Sohar. Aufstieg entlang der Stufen der Welten

Auszüge aus meinem zukünftigen Buch „Wegweiser durch das Buch Sohar“

Die höheren Welten existieren in keinem physischen Raum, sie sind ähnlich den Eigenschaften, die keinen Ort,keinen Umfang, kein Gewicht und keine Größe haben.

Ein Mensch, der sich in seinem angeborenen egoistischen Verlangen befindet, baut durch seine Eigenschaften in seinen Empfindungen „diese Welt“ auf. Wenn der Punkt im Herzen in ihm erwacht, beginnt er zu wünschen, die höhere Dimension zu erfassen.

Während er in einer Gruppe, in der die Wissenschaft der Kabbala studiert wird, an sich arbeitet, beginnt er, von oben, von der Ebene der „Unendlichkeit“, durch alle Welten das Licht zu erwecken.

Dieses Licht erschafft in ihm das Verlangen, zusammen mit der Gruppe die Eigenschaft des Gebens – Malchut der Welt von Azilut – zu erreichen. Wenn er diese Ebene erreicht hat, beginnt er, den Schöpfer wahrzunehmen,

Ihm genauso zu geben, wie auch der Schöpfer ihm gibt. Das gemeinsame Verlangen der in Malchut der Welt von Azilut verbundenen Seelen erhebt sich zu Seir Anpin, dann weiter zu Aba we Ima und noch höher bis zur Welt der Unendlichkeit. Und dann steigt das Licht aus der

Welt der Unendlichkeit entlang aller Stufen zurück zu den Seelen herunter und erfüllt sie. Wenn die Seelen die Erfüllung empfangen, wachsen sie und verbinden sich mit dem ihnen gebenden Seir Anpin. Das nennt sich Vereinigung zwischen Seir Anpin und Malchut, dem Schöpfer (Kadosh Baruch Hu) und der Shechina, Verschmelzung der Seelen mit dem Schöpfer.

Es sind ganz viele dieser Handlungen nötig, bis alle Verlangen im Inneren der Seelen sich verwirklichen und zur Verschmelzung mit dem Schöpfer führen. Wenn alle Verlangen korrigiert sind und dem Schöpfer geben, so wie auch der Schöpfer ihnen gibt, kommt die Endkorrektur (Gmar Tikun).

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Die richtige Ordnung für das Studium

Wenn der Mensch mit der Frage kommt: „Wofür und warum lebe ich?“, dann muss man ihm erklären:

  • was das für ein Wunsch ist, der in ihm entstand, und welche Füllung er erfordert
  • was unsere Natur – das Ego – ist, nämlich die Quelle allen Übels, das korrigiert werden muss – denn darin besteht unsere einzige freie Handlung (die Freiheit des Willens).

Dafür muss man die Artikel von Baal HaSulam studieren: „Die Freiheit des Willens“ und „Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala“, die über die Offenbarung des Schöpfers an die Geschöpfe erzählen, und die als Mittel zur Erreichung des Schöpfungsziels dienen.

Die übrigen Artikel von Baal HaSulam helfen dem Anfänger, das ganze Bild des existierenden Universum zu verstehen: die Welten, der Anfang, der Prozess, das Ziel jedes Elementes der Schöpfung, das Übel und die Leiden als treibende Kraft usw.

Wenn das Gesamtbild schon vorhanden ist, dann muss man im nächsten Schritt klären, wie der Aufstieg und die Korrektur erfolgen. Die Seele ist das Hauptwerk, deren Zerbrechen durch den Schöpfer und deren Korrektur durch uns zustande kommt – hierfür sind schon die Artikel von Rabash notwendig.
Ihr Ziel ist, die Position des Menschen innerhalb der Gesellschaft zu finden, das Zerbrechen zu erkennen, um zu verstehen, was zu korrigieren ist. Wie man also das Zerbrechen der Seelen korrigieren kann.

Deshalb lernen wir zusammen aus den kabbalistischen Büchern von Baal HaSulam – weil sie über die Kraft verfügen, unserer Generation das Licht, das zur Quelle zurückführt, zu geben.

Man kann dieses Material in beliebiger Reinfolge studieren, denn auch der Mensch befindet sich in verschiedenen Zuständen.

Ein neuer Student gerät in die Mitte des gemeinsamen Lernprozesses, aber das spielt keine Rolle. Hauptsache man arbeitet mit allen zusammen, denn wir sind alle in einander eingeschlossen – unsere Seelen und Wünsche sind in einander verschlungen.

Deshalb ist es unwichtig, mit welchem Artikel man das Studium beginnt. Aber es wäre wünschenswert, wenn es eine mehr oder weniger klare Ordnung des Studiums gäbe, die sich direkt aufs Ziel richten würde.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 09.08.2010

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АR“I (Rabiner Isaak Luria), der Mensch des Schöpfers

Der Artikel von Baal HaSulam „Das Vorwort zum Buch Panim Meirot„, Punkt 8: Und es sagten bereits die Weisen: „Es gibt keine Generation, in welcher es keinen Abraham, Isaak und Jakob gäbe“.

Doch dieser Mann des Schöpfers – Rav Isaak Luria, bemühte sich und übermittelte uns ein Wissen, das er um ein Vielfaches mehrte, und er überragte alle seine Vorgänger.

Und wenn ich zu reden wüsste, würde ich jenen Tag preisen, an dem sich seine Weisheit offenbarte, fast wie den Tag der Gabe der Tora an Israel. Es gibt keine Worte, welche die Wichtigkeit seiner spirituellen Arbeit für uns zum Ausdruck bringen könnten.

In Wirklichkeit kam die gesamte Methodik der Korrektur zu uns von АRI. Er hat alles realisiert, was von den vorhergehenden Kabbalisten vorgesehen wurde. Die Seele ARI belegt im allgemeinen System der Seelen einen Platz, woraus das Licht auf alle Seelen einwirkt und sie zur endgültigen Korrektur (Gmar Tikun) führt. Vor АRI geschah die ganze Entwicklung nach den Stufen 0, 1, 2, 3 und nur АRI mit seinen Korrekturen im System der Seelen betritt das 4. Stadium und beginnt, die echte Malchut, in ihrem endgültigen Zustand aufzubauen. Er ist Sefira Jessod (die letzte Stufe vor Malchut) und heißt deshalb Maschiach ben Jossef (Jossef ist Sefira Jessod), wonach selbst die Malchut korrigiert wird. Alle vorherigen Seelen stammen aus den Seelen der Vorbereitungsstufe der Korrektur. Und nur mit ARI beginnt das allgemeine Erwachen aller Seelen. Natürlich dauert der Prozess Jahrhunderte lang, aber АRI öffnete dem Licht den Weg, von drei vorhergehenden Stadien zur letzten, vierten Periode – mit der die Korrektur anfängt! Маschiach ist die Enthüllung des Lichtes im gesamten System der Seelen. Dieses Licht kommt durch Jessod in Malchut. АRI öffnet dem Licht die Tore und wird deshalb Maschiach ben Jossef genannt.

Мaschiach ist eine Kraft der Korrektur. АRI steht symbolisch für diese Kraft, die durch seine Seele geht. Da er sich im gesamten System befindet, macht er die Korrekturen in der Seele, und lässt dadurch das Licht zur Malchut ein, er wirkt auf diese Weise auf die anderen Seelen ein. Aber jetzt müssen wir unsere Seelen zum Aufstieg aus Malchut zu Bina vorbereiten. Dieser Prozess gehört schon zur Korrektur der Malchut – und heißt Maschiach ben David.

Aus dem Unterricht über dem Artikel „Das Vorwort zu „Panim Meirot““, 05.08.2010

Es ist besser, freiwillig, als unter Schlägen vorankommen

Wenn wir uns als unfähig erweisen, die Welt zum geistigen Aufstieg zu erwecken, damit ihr das Licht am Ende des Tunnels leuchtet, dann wird sie gezwungen, durch Leiden voranzukommen.
Und dieser Weg wird sehr lang sein, bis die Leiden den Menschen zwingen werden, darüber nachzudenken, was zu machen ist, und warum er leidet. Stellen Sie sich vor, wieviel Zeit und Leiden dazu notwendig sind! Wenn wir dagegen zur Entwicklung ein wenig beitragen, indem die Wissenschaft der Kabbala verbreitet wird, dann rufen wir dadurch eine schnellere Entwicklung hervor und vermeiden all diese Schläge. Es ist bekannt, dass alle Geschehnisse auf dem unbelebten Niveau äquivalent einer einzigen Handlung auf dem Pflanzenniveau sind! Alle Geschehnisse auf dem pflanzlichen Niveau – einer Handlung auf dem tierischen Niveau gleichen sich. Stellen Sie sich diesen Unterschied zwischen den Stufen vor!
Es müssen  Kriege und  Leiden, furchtbare  Katastrophen geschehen, um uns, wenn auch nur um einen Schritt, zur nächsten, höheren  Stufe voranzutreiben.

Und stattdessen können wir das höhere Licht heranziehen und diese Probleme auf der Stufe dieser Welt vermeiden!

Die Jahrzehnte der Leiden kannst du mit einer winzigen eigenen Bewegung in Richtung der geistigen Entwicklung mithilfe des Lichtes ersetzen! Es ist eben der Unterschied zwischen den Stufen der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Niveaus.

Deshalb müssen wir unserer vollen Verantwortung den uns gegebenen Möglichkeiten gegenüber bewusst werden.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Yehuda Ashlag „das Vorwort zu „“Panim Meirot““, 04.08.2010

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Die Arbeit nach dem Kongress

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn man aus drei Zeitabschnitten wählen dürfte: vor dem Kongress, während des Kongresses und nach dem Kongress – welchen würden Sie als den effektivsten empfehlen?
Meine Antwort: Der eine Zeitabschnitt ist ohne den anderen nicht möglich! Wenn ich während des Kongresses keine große Begeisterung verspürt habe und wenn ich danach nicht abgestiegen bin, dann werde ich nichts haben, worüber ich mich erheben kann, sowie keine Kraft für den Aufstieg haben. Und es handelt sich dabei um den Aufstieg zur nächsten Stufe.
Jeder Aufstieg basiert auf:
1. dem Erhalten der Kräfte von der Umgebung (der Wichtigkeit des Ziels, des Schöpfers – während des Kongresses),
2. der Enthüllung neuer egoistischer Verlangen (dem Abstieg – gleich nach dem Kongress) und
3. den Anstrengungen, sich über die erhaltenen Verlangen mit Hilfe der erhaltenen Kräfte zu erheben (sich möglichst schnell möglichst intensiv einander anzunähern, in die Arbeitsroutine einzugliedern, auf den nächsten Kongress vorzubereiten).

Vor dem Kongress bereiten wir uns die ganze Zeit auf das bevorstehende Treffen vor, darauf, uns zu verbinden und uns von einer so großen Menschenmenge um uns herum begeistern zu lassen, damit jeder von uns möglichst stark von ihr beeinflusst und vor Begeisterung erregt werden kann.
Denn die einzige freie Wahl besteht in dem Erhalten der Kräfte von der Umgebung. Die Einwirkung der Umgebung ist das einzige Mittel für den spirituellen Aufstieg.
Je mehr Begeisterung ich während des Kongresses von den anderen bekommen habe, desto höher ist die Stufe, die ich danach erreichen kann, indem ich diese Begeisterung realisiere. Sie muss zu meiner eigenen ständigen
Wahrnehmung der Dazugehörigkeit zum gemeinsamen Verlangen (Kli) werden.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ 

Gemeinsam werden wir noch höher aufsteigen!

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt solche Freunde, die nach der großen Begeisterung und der Vereinigung während des vergangenen Megakongresses jetzt das Losgerissensein und die Gleichgültigkeit empfinden. Wie kann man ihnen helfen?

Meine Antwort: Es ist das gute Zeichen, weil der Kongress vorbei it, und wir auch den neuen Zustand erreichten – wenn der Mensch aus dem hohen Gipfel in die tiefe Grube fällt. Man kann hier nur auf zwei Weisen behilflich sein: entweder durch die innere, oder durch die äußere Sorge.

In unserem Inneren sollen wir uns bemühen, trotz allem das gemeinsame Gefühl der Einheit, des allgemeinen Kli, des geistigen Gefäßes zu spüren. Und gerade diejenigen, die gefallen sind – enthüllen die neue Schicht des egoistischen Wunsches, die jetzt – in unserem allgemeinen Weltkli offenbart wird. Denn sie sind die Träger dieses neuen Wunsches (mit der größeren Dicke, Awijut). Und diejenigen, die diese Belastung im Wunsch nicht empfinden, wollen sich zusammen mit den anderen noch höher, in der einheitlichen Umarmung erheben – dann werden wir alle gewinnen. Wir werden den Schirm und das widergespiegelte Licht einbringen, und sie – die Kraft des Wunsches (Awijut), und zusammen werden wir das fertige Kli erschaffen, in dem wir hinaufsteigen können.

Wir können also gerade jetzt den großen Aufstieg fühlen, wenn der Kongress schon vorbei ist. Die Zeit des gemeinsamen Treffens ist nur das Ergebnis unserer vorhergehenden Arbeit, und jetzt, nach dem Kongress, fängt die folgende Etappe der Einigkeit an, damit jeder Verlangen hat, die Übrigen zu erheben. Auf diese Weise funktioniert das allgemeine geistige Gefäß: der eine gewährleistet den Wunsch, und anderer den Schirm, und dann wechseln sie ihre Aufgaben. Und so erfolgt das Vorankommen. Es ist eine sehr gute, nützliche Periode, und keinesfalls darf man diese Zeit als unbelebte bzw. nur als Erwartung des folgenden Kongresses wahrnehmen! Im Gegenteil, darin besteht eben die ganze Arbeit und der ganze Aufstieg – die Erhebung über die Hindernisse hinauf! Und der Kongress ist eine Vereinigung, die eigentlich keine Arbeit erfordert.

Dort wirken die allgemeine Begeisterung aller Teilnehmer und die individuelle Aufhebung des Egoismus. Dort erfolgt das Erhalten der Kräfte für die Periode des Aufstiegs zwischen den Kongressen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 28.07.2010

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Jedem Einzelnen sind alle Möglichkeiten gegeben

Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe, dass in den großen Gruppen für den Menschen gesorgt wird, im Falle des Abstiegs wird er seitens der anderen unterstützt, aber was kann derjenige machen, der von den anderen Dutzende und Hunderte von Kilometern entfernt ist, und sich beispielsweise irgendwo in Europa, in der fremden, materialistischen Umgebung befindet?

Meine Antwort: Uns scheint es so zu sein, dass die physische Nähe das Spirituelle positiv beeinflusst, aber das bleibt allerdings umstritten, und wenn der Mensch sich an seinem Wohnort bemüht, den Kontakt und den Aufstieg zu erreichen, dann gewinnt er immer mehr, als wenn er sich für die schnelle Fahrt zu den Anderen entscheidet – denn man muss zunächst ein halbes Jahr lang versuchen, an der Verbindung vor Ort zu arbeiten.

Du sollst dich nicht auf die umgebenden Körper konzentrieren, sondern dich bemühen, durch deine Umgebung die geistigen Entfernungen zu bemerken.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 28.07.2010

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