Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Warum sich das Studium kabbalistischer Texte vom Gebrauch roter Bänder und vom Rezitieren von Segenssprüchen unterscheidet


Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben empfohlen, die Sendungen des Kabbala-Fernsehkanals anzuschauen, weil indem man das tut, man das Höhere Licht anzieht. Sie führten Folgendes an: „Solange man keine Vollkommenheit erlangt hat, wird das Licht, das dazu bestimmt ist, die Seele zu füllen, als Umgebendes Licht betrachtet. Wenn man sich jedoch mit der Weisheit der Kabbala befasst, scheint auf einen umgehend das Licht in einem gewissen Ausmaß, um einen näher zur Vollkommenheit zu führen.“ Wieso unterscheidet sich dies vom Tragen eines roten Bandes um das Handgelenk oder vom Rezitieren von Segnungen und Gebeten?

Meine Antwort: Die Höhere Welt ist eine Welt der Gesetze, nicht des Mystizismus. Die agierende Kraft in dieser Welt ist Ihr Verlangen, sofern es Ihren nächsten Zustand zum Ziel hat. Indem Sie kabbalistische Texte studieren, lernen Sie über Ihre korrigierten Zustände. Wenn Sie nach diesen Zuständen streben, dann verursacht Ihr Verlangen das Voranschreiten durch das Feld des Lichtes, und bringt Sie näher zum Höheren Zustand. Es funktioniert genauso wie wenn ein Stück Metall oder elektrischer Strom in einem magnetischen Feld zur Quelle gezogen werden.

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Blog-post: Das gemeinsame Studieren bringt den größten Vorteil
Blog-post: Die Kraft kabbalistischer Texte


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Kabbala, Wissenschaft und Religion über die Erschaffung und Entwicklung des Menschen


Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben geschrieben, dass der Mensch sich aus dem Affen entwickelt hat, weil er ein spirituelles Gen hat. Meinten Sie, dass der Mensch sich physisch aus einem Affen entwickelt hat oder war es ein spiritueller Prozess, der zur Entstehung eines Menschen mit einer Seele führte?

Meine Antwort: Der Mensch hat sich physisch aus dem Affen entwickelt, als in ihm ein neues Reshimo (Gen) erschien. Jedoch in der Spiritualität ist ein „Mensch“ jemand, der begonnen hat, die Eigenschaft des Gebens und der Liebe zu erlangen. Dann wird eine Person zu Adam, was im Hebräischen „dem Schöpfer ähnlich“ bedeutet. Der große Kabbalist ARI schreibt darüber, sowie auch Baal HaSulam in Kapitel 3 von Talmud Esser HaSfirot. Die biblische Schöpfungsgeschichte spricht ebenfalls über die spirituelle Schöpfung der Welten und des Menschen und tatsächlich geht es in der gesamten Tora darum.

Die physische Materie wurde entsprechend der Naturgesetze nach dem Urknall erschaffen. Baal HaSulam schreibt über die geologischen Zeitabschnitte des stufenweisen Abkühlens und Erhitzens der Erde, die jeweils 30.000 Jahre andauerten. Die Kabbala ist eine Wissenschaft – die Physik der Höheren Welt und sie steht in keinem Widerspruch zu anderen Wissenschaften. Andererseits interpretiert Religion die Tora (oder Bibel) wortwörtlich, ohne zu verstehen, dass die Texte der Tora kabbalistisch sind.

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Blog-post: Warum sind die Affen nicht von den Bäumen heruntergestiegen?
Blog-post: Die Kabbala erklärt die Entstehung der Materie, des Universums und der Menschen
Artikel: Kabbala als eine moderne Wissenschaft
Booklet: Die verborgene Bedeutung der Bibel
Baal Hasulam: Artikel zum Abschluss des Buches Sohar


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Wann man den praktischen Teil des Verstandes und wann den spirituellen verwenden soll


Zwei Fragen, die ich zum Thema erhielt, berufliche Arbeit mit der Kabbala zu verbinden:

Frage: Ich wuchs in einer intellektuellen Umgebung auf, die einer Universitätsausbildung den Vorrang gab, doch kann ich mittlerweile über nichts anderes nachdenken als meine täglichen Kabbalastudien. Was soll ich tun? Früher war ich sehr an einer höheren Ausbildung interessiert, doch als ich auf die Kabbala stieß, habe ich jegliches Interesse an meinen vorherigen Plänen verloren. Ich möchte gerne wissen, was in diesem Fall das Richtige zu tun ist.

Meine Antwort: Jeder Mensch muss eine praktische Arbeit lernen! Und danach sollte man den Rest der Zeit und Bemühungen der spirituellen Entwicklung widmen.

Frage: Ich finde es immer schwieriger, mich auf meine tägliche Arbeit zu konzentrieren. Ich habe eine Frau und ein Kind und begreife, dass ich auch in dieser Welt existiere und für meine Familie sorgen muss, aber das Verlangen dafür ist mir verloren gegangen. Was raten Sie mir?

Meine Antwort: Teilen Sie Ihren Tag in zwei Teile und konzentrieren Sie sich auf jeden mit dem richtigen Teil des Verstandes: nehmen Sie den praktischen Teil zum Geldverdienen und dann verwenden Sie den spirituellen Teil zur Verbreitung und dem Studium der Kabbala.

Es ist so, als wenn zu unterschiedlichen Zeiten zwei verschiedene Menschen in Ihnen leben würden und man sollte die beiden nicht verbinden. Später werden beiden zusammen arbeiten und dann wird man die gesamte Welt und alles, was passiert, als eine ganzheitliche Enthüllung der Höheren Kraft entdecken!

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala und Berufswahl
Blog-post: Wo ist die Grenze zwischen dieser Welt und der spirituellen Welt?
Blog-post: In allen Lebenssituationen sollte Ihr Verhalten nur durch das spirituelle Ziel bestimmt werden
Blog-post: Im Leben eines Kabbalisten ist Platz für diese Welt


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Landesführer erkennen, was uns aus dem Finanzkollaps heraushelfen kann


In den Nachrichten (aus bundespraesident.de ): „Berliner Rede von Bundespräsident Horst Köhler am 24. März 09″ Die Krise zeigt uns, dass schrankenlose Freiheit Zerstörung in sich birgt. Der Markt braucht Regeln und einen Sinn für Ethik. Deshalb bestätigt gerade die Krise den Wert der Sozialen Marktwirtschaft. Sie ist mehr als eine Wirtschaftsordnung. Sie ist eine Werteordnung.

Mein Kommentar: Alle Staatsführer und Ökonomen sprechen über ein neues gesellschaftliches Regelwerk – die Verbindung zwischen den Menschen, obgleich sie noch nicht so recht erkennen, was die notwendigen Veränderungen sind. Dennoch, das Wichtige ist, dass die Entwicklung begonnen hat; alles andere ist eine Frage der Zeit.



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Kann der 8. April 2009 der Tag des Kommens des Messias sein?


In den Nachrichten (übersetzt aus newsru.co.il): Am 8. April 2009 (dem 14. Nisan 5769 des jüdischen Kalenders) werden drei Ereignisse auf einen Tag zusammenfallen:

1. Der Beginn des jüdischen Festes Pessach

2. Der Anfang des jüdischen Mondkalenders

3. Der Anfang des jüdischen Sonnenkalenders

2 und 3 fallen einmal in 28 Jahren zusammen, wenn die Sonne zur selben Position zurückkehrt, wie am Tage der Schöpfung.

1, 2 und 3 fielen zum ersten Mal am Tag der Schöpfung zusammen, vor 5769 Jahren, das zweite Mal am Tag des jüdischen Auszugs aus Ägypten und das dritte Mal wird in diesem Jahr sein.

Die Kabbala erwähnt ein gleiches Zusammentreffen als möglichen Tag für das Kommen des Messias.

Mein Kommentar: Obwohl ich nicht an Mystizismus und Kalender glaube, bin ich mit solchen Ergebnissen einverstanden!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die jüdischen Feiertage sind Schritte des spirituellen Aufstiegs und größerer Einheit zwischen den Seelen


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Vom „Ich“ zum „Wir“

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=I2U6MqXl2nQ]



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Du bist vom 15. bis 17. Mai 2009 zum Nordamerika Kongress eingeladen

JEDER IST EINGELADEN ZUM
NORDAMERIKA KABBALA KONGRESS

Der Kongress wird vom 15. Bis zum 17. May 2009 stattfinden

Bitte besuche die Kongress Seite zur Information und der Registrierung

Wenn du Fragen hast, schicke ein email an
[email protected]



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Wo haben Sie andere Kabbalisten gesehen?


Drei Fragen, die ich bezüglich der Verbreitung der Kabbala erhielt:

Frage: In einer Ihrer Unterrichtsstunden haben Sie die Leute gebeten, Vorschläge zur Verbreitung der Kabbala zu machen. Ich hatte den Gedanken, dass es möglich ist, das Notwendige (Kabbala) mit dem Nützlichen (Bildung) zu kombinieren. Wen soll ich diesbezüglich kontaktieren?

Meine Antwort: Bitte schreiben Sie an [email protected]

Frage: Warum helfen uns andere Gruppen von Kabbalisten (andere als Bnei Baruch) nicht, das Wissen an die Massen weiterzugeben, während die globale Krise sich vertieft? Sollten wir nicht in Einheit arbeiten und die ganze Welt zur Einheit bringen? Wissen sie nicht, dass wir als Einheit arbeiten müssen? Und warum kritisieren sie uns wegen der Verbreitung der Kabbala?

Meine Antwort: Sie verspüren nicht, dass dies ihre Mission ist und sie finden verschiedene Entschuldigungen, um den Willen Baal HaSulams nicht zu erfüllen. Deshalb befinden sie sich in einem solchen traurigen Zustand.

Frage: Warum helfen andere Kabbalisten während der Weltkrise nicht, Kabbala an die Massen zu verbreiten? Warum können wir nicht als Einheit zusammenarbeiten? Wissen sie nicht, dass es das ist, was wir tun sollen? Warum weisen sie uns zurück?

Meine Antwort: „Wo haben sie tatsächlich andere Kabbalisten gesehen?“ Das schrieb Baal HaSulam in einem seiner Briefe, als Antwort auf die gleiche Frage eines Studenten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Alle „Weisen Menschen“ der Welt befinden sich in einer Krise
Baal HaSulam Artikel: Das Horn des Messias
Information zur Verbreitung


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Alte Rituale sind gesund


In den Nachrichten ( The New York Times): „Eine neue Webseite bekämpft Mythen rund um das Thema der Beschneidung und AIDS.“ Nachdem drei afrikanische Studien vor zwei Jahren belegten, dass die Beschneidung das Risiko für Männer an AIDS zu erkranken um 60 % senkt, empfahl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Beschneidung bei Männern als AIDS-Vorsorge.

Auf der Webseite einer internationalen Gesundheitsorganisation wird die Beschneidung als Vorsorge gegen HIV/AIDS propagiert. Untersuchungen haben ergeben, dass die Beschneidung die Wahrscheinlichkeit sich mit HIV zu infizieren um 60% senkt.

Mein Kommentar: Im Großen und Ganzen gibt es keine sinnlosen oder ungesunde alte Bräuche. Sie sind alle gut für uns.

Verwandtes Material:
Shamati #95: Das Konzept der Entfernung der Vorhaut
Shamati #168: Bräuche Israels


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Negative Emotionen sind gut, wenn man weiß, wie man sie nutzt


In den Nachrichten (The Telegraph): „Ärger zu zeigen‚ ist gut für die Karriere“ Ihren Ärger zu zeigen, anstatt ihn zu unterdrücken, ist Forschungen zufolge der Schlüssel zu einem erfolgreichen Berufs- und Privatleben. Eine vor kurzem im Journal of Social Behaviour and Personality veröffentlichte Studie hat herausgefunden, dass mehr als 55 Prozent der Menschen aussagten, dass ein ärgerlicher Vorfall ein positives Ergebnis zur Folge hatte, während beinahe ein Drittel eingestand, dass der Vorfall ihnen geholfen hatte, ihre eigenen Fehler zu erkennen.

Mein Kommentar: Nichts wurde vergeblich geschaffen; alles hat einen Zweck. Sie müssen nur herausfinden, wie man es in richtiger Weise nutzt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Scham bringt uns dem Schöpfer näher
Blog-post: So bin ich eben!


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