„Brit Mila“ für alle
Jeder Mensch muss auf seinem spirituellen Weg eine Korrektur durchlaufen, die als „Brit Mila“ bezeichnet wird.
Sie heißt „Brit“ (Bund), weil sie eine Verbindung zwischen den spirituellen Strukturen (Parzufim) herstellt.
Der höhere Parzuf kann an den unteren nur das weitergeben, was er von der Sefira Keter bis zur Sefira Jessod besitzt, und nicht tiefer.
Tiefer befinden sich Verlangen, die zu korrigieren es unmöglich ist. Darum muss man sie abtrennen (beschneiden) und die verbliebenen Verlangen um des Gebens willen verwenden.
Jeder Mensch muss in jeder seiner Handlungen eine Analyse durchführen und „Orla“ (Vorhaut) – jene Verlangen, die im Moment für das spirituelle Vorankommen nicht geeignet sind – abtrennen.
Diese Korrektur wird in der Sefira Jessod vollzogen. Und Malchut darf nicht verwendet werden, das höhere Licht kann nicht an sie herankommen und sie korrigieren.
Deshalb trenne ich Malchut ab und vollziehe andere Korrekturen, dank denen ich sicher sein kann, dass ich die verbliebenen Verlangen richtig verwende.
Frage: Wenn diese Korrektur notwendig für das spirituelle Vorankommen ist, dann bedeutet das, dass eine Frau, die sich spirituell entwickelt, ebenfalls „Brit Mila“ durchführen muss?
Meine Antwort: Die Korrektur wird gerade durch die weibliche Eigenschaft in dem Menschen vollzogen. In der Tora steht geschrieben, dass Abraham von seiner Frau Sarah und Moses von seiner Frau Zippora beschnitten wurden.
Sie geht vom Verlangen zu empfangen selbst aus: indem das Verlangen zu empfangen sich selbst prüft, wendet es sich an das Verlangen zu geben, fügt sich in dieses ein und führt in dieser Form die Beschneidung durch.
In diesem Sinne gibt es keinen Unterschied zwischen einer Frau, die Kabbala studiert, und einem Mann – beschnitten werden muss jedes Verlangen.
Natürlich hat eine Frau die gleichen Verlangen, die nicht verwendet werden dürfen, wie auch ein Mann sie hat, und auch sie muss die gleichen Korrekturen, auf die gleiche Art und Weise, nach den gleichen Schritten vollziehen.
Deshalb führt sie ebenfalls eine Korrektur namens „Brit Mila“ durch, da ihre Seele aus den gleichen zehn Sefirot besteht.
Aus dem Programm „Der Wochenabschnitt“ vom 15.10.2010
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Eine Frage, die ich erhielt:
Es ist unwichtig, mit welchem Teil und bei welchem Punkt wir anfangen, den Sohar zu lesen. Selbst wenn jemand den Unterricht zum ersten Mal hört, ist es vollkommen unwichtig. „In der Tora existiert keine Zeit“, sie spricht von den spirituellen Zuständen, all das geschieht in unserem Inneren, doch wir nehmen es noch nicht wahr.
Eine Frage, die ich erhielt:
Ein Gebot erfüllen kann man nur, wenn man zuerst gehasst und sich dann korrigiert hat, mit Hilfe des Lichts, das zur Quelle zurückführt, welches man nur durch das Kabbala-Studium in der Gruppe, in einer richtigen Umgebung, durch die Erlangung der Bürgschaft anziehen kann.
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