Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Kabbalisten über den Studium von Kabbala, T.10

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Über die Gegener des Kabbalastudiums

Aus dem oben Gesagten kann man die Finsternis un Unwissen (des Gesetzen des Lebens und der Wert) verstehen, die in unserer Generation vorzufinden sind, was es in allen vorausgehenden Generationen nicht gab. Und das, weil sogar die Diener des Schöpfers (diejenige, die die Tora studieren) aufgehört haben, sich mit den Geheimnissen der Tora (Kabbala) zu beschäftigen.

Baal HaSulam. Einführung in das Buch Sohar, P.57.

Alle großen Kabbalisten rufen in einer Stimme, dass solange wir auf die geheime Tora verzichten und uns nicht ihren Geheimnissen widmen, wir dadurch die Welt zerstören (weil wir das Licht auf unsere Welt nicht anziehen).

Rav Kook. Briefe, Vol. 2, S.231.



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Wo bin ich: unten oder oben?

Das Vorankommen eines Menschen hängt davon ab, inwieweit er in der Lage ist, sich über dem Empfinden, über seinem früheren Verstand zu erheben, sich von ihnen zu trennen und sich immer am Licht, am Schöpfer zu orientieren.

Während des Abstiegs ist so etwas jedoch nicht möglich, weil der Schöpfer aus dem Empfinden und dem Bewusstsein verschwindet. Dann kann nur die Gruppe dem Menschen helfen und ihn auf der Höhe festhalten, auf der er die richtige Einstellung, die richtige Sichtweise auf das, was mit ihm geschieht, beibehält.

Das ist der Grund, warum die Verbindung mit der Gruppe, mit ihrer Ausrichtung und ihrer Herangehensweise dermaßen wichtig ist. Die Gruppe verliert niemals das Verständnis, die Bereitschaft, die Verbindung mit dem Höheren, sie weiß immer, dass es niemanden außer Ihm, dem Guten und Gutes tuenden, gibt.

Wenn der Mensch von dem Geist, der in der Gruppe herrscht, durchdrungen ist, durchläuft er schnell all die Zustände und zieht aus ihnen immer einen Nutzen. Während er die Empfindungen in seinem egoistischen Verlangen überprüft, schließt er das an sie an, was er über diesem Verlangen spürt und denkt. Und das geht bereits von der Gruppe aus.

Während der Mensch auf dem Weg voranschreitet, beginnt er zu begreifen, dass in seiner Wahrnehmung nur zwei Grundelemente enthalten sind:

1. Innerhalb seines egoistischen Verlangens entsprechen seine Gedanken den Empfindungen, der Verstand und das Herz sind eins.

2. Indem der Mensch auf die Seite von Verlangen und Gedanken der Freunde in der Gruppe übergeht, unterzieht er sich selbst einer Analyse und baut den Glauben über dem Verstand auf.

Alles hängt davon ab, wozu der Mensch sich zugehörig fühlt, wo sich sein Punkt im Herzen befindet: unten oder oben. Genau das bedeutet auch die freie Wahl.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 25.10.2010

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Warum stehe ich zum Unterricht auf?

Eine Frage die ich erhielt : Ich stehe drei- bis vier Mal pro Woche sehr früh auf um zum Unterricht zu kommen, ohne überhaupt zu verstehen, warum ich das tue. Woran liegt das? Wieso stehe ich eigentlich auf?

Meine Antwort: Du bekommst ein Beispiel von Oben : Der Schöpfer schubst dich aus deinem Schlaf und so kommst du zum Unterricht.

Somit wird dir gezeigt, dass du recht gut in der Lage bist, aufzustehen und zu kommen, aber eben nur drei Mal pro Woche, eben dann wenn der Schöpfer selbst dich weckt. Der Rest deiner Zeit bleibt dir überlassen. Schau mal was du tust, wenn du diesen Impuls nicht bekommst.

Wenn dir gar nicht klar ist, wieso du dich überhaupt hier befindest, dann analysiere diese Situation.

Scheinbar kommst du, weil du dich sonst schlecht fühlen würdest. Das heisst, du kommst um diesem Leiden zu entgehen.

…Fortsetzung der Frage : Wie kann ich denn die Wichtigkeit des Zieles in meinen eigenen Augen erhöhen?

Meine Antwort : Du selber bist dazu nicht in der Lage, kannst es aus dir selbst heraus nicht erreichen.

Du musst hier deinen wahren Zustand sehen.
Es existiert ein einheitliches System, welches dem Schöpfer ähnlich ist, und in diesem enthüllt sich, das innere Licht des Lebens.

NaRaNCHa. Das ist der Schöpfer.

Wir wurden von diesem Zustand durch 125 „Filter“ (Stufen), die das Licht abschwächen, getrennt. Wir wollen die Kraft erlangen, um dorthin zurückkehren zu können.

Wenn ich mir das System der Seelen anschaue, erfahre ich, dass in diesem System alle Seelen zu einer Einzigen verbunden sind, welche alles belebt.

Das heißt, um mich erheben zu können, muss ich stärker mit meinen Freunden verbunden sein.

Das ist keine persönliche Berechnung, sondern jeder Schritt in Richtung Korrektur, ist als ein höherer Grad in der Vereinigung mit der Gruppe anzusehen.

Es stellt sich heraus, wärest du schon früher mit deinen Freunden verbunden gewesen, dann hättest du von ihnen Begeisterung und den Impuls erhalten, um zum Unterricht zu kommen.

Jetzt bist du von ihnen jedoch so sehr getrennt, dass du noch nicht einmal auf materieller Ebene von ihrem Feuer entzündet wirst.



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“Zu dieser Zeit war der Mond…“

Der Sohar, Kapitel „BeSchalach“, Punkt 160-162: „Und … ging und Es kam und … dehnte sich.“ Zu dieser Zeit war der Mond, d.h. Malchut, in allen seinen Einsichten vollständig und er erbte zweiundsiebzig heilige Namen auf drei Seiten, drei Linien.

Auf der ersten Seite kleidete sich Malchut in die Kronen des oberen Chessed (der höheren Barmherzigkeit), in siebzig Eindrücke des Lichts des oberen Aba (der höheren Weisheit), der für sie leuchtete. Dies ist die rechte Linie und die Bedeutung des Verses, „Und … ging“.

Auf der zweiten Seite kleidete sich Malchut in die Speere von Gwura (in die Gerichtsurteilen) den Dinim in ihr, in sechzig Feuerstößen und zehn Stöße von sich selbst, die von der Seite der oberen Ima in eingravierte Dinim herabsteigen. Dies ist die linke Linie und die Bedeutung des Verses, „Und es kam“.

Auf der dritten Seite, kleidete sich Malchut in ein purpurnes Gewand, das von dem Oberen Heiligen König getragen wurde, Tiferet genannt, der den heiligen Sohn, Tiferet, in siebzig oberen Kronen von der Seite von Aba we-Ima erbte. Es enthält beides – rechts, das Chessed ist, und links, das Gwura ist. Und dies ist die Bedeutung des Verses, „Und … dehnte“.

Die zerbrochenen Seelen, die sich wünschen, untereinander verbunden zu sein, erheben MaN zur Malchut der Welt Azilut (oder zur Schchina – zur Versammlung der Seelen), reihen sich darin ein, wonach sie sich mit SA der Welt Azilut oder mit dem Schöpfer verbinden (Kadosch Bar Chu).

SA steigt zu Aba we Ima der Welt Azilut hinauf und bekommt das Leuchten der rechten und linken Linie von Gwura und Chessed, schafft den Ort des Siwug Aba we Ima, Sefira Daat, wonach dieses Licht durch SA Malchut, die Seelen erreicht.

1. Die Seelen wünschen sich zu verbinden, erheben МАN und gehen in Malchut ein.

2. Diese Seelen zwingen Malchut, sich mit SА zu verbinden

3. SA verbindet sich mit Aba we Ima und schafft Sefira Daat.

Alle verbinden sich nach dem Hinweis: „Und … ging und Es kam und … dehnte sich.“

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 26.10.2010


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Sich selbst Aufbauen

Das Schöpfungsziel ist, den Geschöpfen Gutes zu tun. Denn der Schöpfer ist eine gute und das Gute bringende Kraft, weshalb Er uns die Möglichkeit gegeben hat, den Höheren Zustand zu erreichen – Ihm ähnlich zu werden. Wir werden dem Schöpfer in zwei Hauptelementen gleich.

1. In der Selbstständigkeit. Denn der Schöpfer ist das Urwesen, und der Mensch soll demzufolge auch seine Handlungen ausführen. Anderenfalls ist er nicht selbständig.

2. Im Geben. Der Mensch findet die Form des Gebens, die er in seiner Natur aufnehmen muß, welche dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Somit ist der Mensch in seinem Inneren dem Schöpfer entgegengesetzt und von Außen dem Schöpfer ähnlich.

Indem der Mensch in sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften kombiniert, baut er seine Unabhängigkeit, erschafft er sich neu. Er ist nicht auf diese Weise vom Schöpfer geschaffen, sondern er wächst selbständig.

Die Bedingung für die Erreichung der Unabhängigkeit heißt „Bündnis“. Das Bündnis bedeutet, dass ich mich verpflichte, in meinem Inneren den Menschen aufzubauen. Dabei gewährleistet der Schöpfer alles Notwendige: die grundlegende Vorbereitung, den Brennstoff, den Wunsch nach Genüssen, die Kraft der Korrektur und die Kraft der Füllung.

Und ich verwende diese Mittel. In mir entstehen die entgegengesetzten Bedingungen, der Kontrast zwischen dem egoistischen Wunsch und der Form des Gebens, die man auf ihn einkleiden muss, – und das alles lässt mir zu, mich neu zu erschaffen.

Der Mensch, der diese Bedingungen annimmt und sich direkt zum Schöpfer hin ausrichtet, heißt „Israel“. Er verpflichtet sich, die Verschmelzung zu erreichen und ist bereit, durch alle Zustände und Stufen voranzuschreiten.

Dabei versteht er, dass er immer den Glauben über den Verstand wählen soll – denn anderenfalls wäre es unmöglich, hinaufzusteigen, sich dem Schöpfer zu nähern.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

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Angriff auf den Abstieg

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man die Begeisterung des Kongresses auf den darauffolgenden Abstieg übertragen?

Meine Antwort: Wenn wir uns während des Kongresses gut vorbereiten, wenn wir die Verbindung zwischen uns stärken, wird uns diese Verbindung helfen, die Aufstiege gleich an die Abstiege anzuschließen.

Wir haben in der Tat eine Möglichkeit, nicht abzusteigen. Dafür müssen wir uns während des Kongresses so vorbereiten, dass wir die Belastung des Herzens und der Verlangen später nicht als das Böse, sondern als ein Mittel, als eine Möglichkeit zum Aufstieg wahrnehmen.

Wir sind an einem besonderen Zustand angelangt – an einer großen Vereinigung von verschiedenen, fremden, weit voneinander entfernten Menschen.

Im Grunde genommen stellen wir das gesamte Babylon dar. Und zugleich können wir eine solche Verbindung erschaffen, die uns ein Beispiel an der Vereinigung nehmen lässt, welches uns während des Kongresses gegeben wird, und darin für ewig bleiben.

Wir müssen nur die gleiche Begeisterung, die gleiche Verbindung, die gleiche Wichtigkeit des Ziels aufrechterhalten, indem wir am gegebenen Beispiel, an der Kraft festhalten, die wir während der Vereinigung herangezogen haben. Dann werden wir problemlos die spirituellen Stufen hochsteigen können.

Die Einheit erfüllt uns mit Energie, mit der Erkenntnis der Wichtigkeit und der Größe des Ziels, und wir müssen es so arrangieren, dass die darauffolgenden Zustände gar nicht erst zu den Abstiegen in die Finsternis werden. Wir müssen sie im Voraus als erwünscht und notwendig betrachten, nach dem Prinzip: „Ich erwecke die Morgendämmerung, und nicht sie mich“.

Wir warten auf die Finsternis wie auf das Licht – denn sie bietet uns die Chance, aufzusteigen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 26.10.2010

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Bund der Herzen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man auf dem Kongress die innere Attacke mit der Fürsorge für die Anfänger und für die ganze Welt verbinden?

Meine Antwort: Erstens konzentriere ich mich nicht auf die ganze Welt, sondern auf die Kongressteilnehmer. Und dazu gehört jeder, dessen Herz dort, mit uns, ist.

Kongress bedeutet eine Versammlung von Herzen, die bereit sind, sich zu verbinden, um die Ähnlichkeit der Eigenschaften mit dem Schöpfer zu erreichen. Wir rufen Verlangen zusammen und verbinden sie, um dem Schöpfer ähnlich zu werden und Ihn zu enthüllen.

Alle unsere Verlangen wollen sich zu einem einzigen zusammenschließen, um das gegenseitige Geben zu erlangen. Und darin wird sich nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften das höhere Licht – der Schöpfer – enthüllen.

Ich denke nur an diejenigen, die sich daran beteiligen. Selbst wenn die Beteiligung sehr gering ist, wie bei einem Kind, aber es ist eine Beteiligung. Der Rest der Welt bleibt außerhalb meines Blickfeldes.

Natürlich verbreiten wir Informationen über die Massenmedien, doch ich spüre nur diejenigen, die sich dieser Botschaft zugehörig fühlen wollen.

Der Kongress ist eine Aktion der inneren Verbreitung zwischen uns, das ist unsere gegenseitige Verbindung, unser Bund, die Bürgschaft, das Empfangen der Tora. Wir veranstalten ihn nicht, um der Welt etwas zu sagen. Unsere Handlungen hier sind auf das Innere gerichtet, wir lassen uns von dem Äußeren nicht ablenken.

Auf dem Kongress stehen wir alle vor unserem gemeinsamen Problem, wie um den Berg Sinai. Und dieses Problem ist die Vereinigung.

Aus dem Ägypten zieht ein „Volk von Sklaven“ aus, die im Dunkeln flüchten, ohne irgendetwas zu wissen oder zu verstehen. Sie wissen noch nicht einmal, wohin sie flüchten sollten. Anstelle der Ehre ist die Flucht, anstelle der Sicherheit sind Angst und Hilflosigkeit. Und das ist ein richtiges, gutes Gefühl.

Und dann kommen sie am Berg Sinai, an der Enthüllung des Hasses, an – und treffen eine Entscheidung über die Attacke gegen den Hass, weil sie keinen anderen Ausweg haben.

Niemand hat einen anderen Ausweg, jeder muss eine Entscheidung treffen, hier und jetzt – er muss wollen, dass es geschieht. Mit aller Kraft wollen. Wie das zustande kommt, ist nicht mein Problem. Der Schöpfer führt das zu Ende, was ich angefangen habe, doch ich verlange danach.

Und selbst wenn sich in der Tiefe des Herzens die Ablehnung verbirgt, selbst wenn ich mich fürchte, schreie ich dennoch wie ein Kind, als ob ich wirklich ohne die Bürgschaft nicht leben könnte.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.10.2010

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Die Abstiege den Aufstiegen angleichen

Der Mensch, der in die Finsternis zurückgeworfen wird, verliert jegliche Verbindung mit dem vorigen Zustand des Aufstiegs.

Wenn der Schöpfer die Barmherzigkeit zeigt und den Menschen mit Seinem Licht erweckt, dann heißt es nicht, dass der Mensch die Korrektur begangen hat. Wenn er sich aber mit Hilfe der Gruppe selbst erweckt, dann wird er wirklich korrigiert.

Während des Aufstiegs hat sich der Mensch richtig vorbereitet: er gab der Gruppe alles, was er nur geben konnte, sie war für ihn wie „das Lagerhaus der Begeisterung“. Dank den angelegten Bemühungen, blieb auch im Fallen diese Verbindung erhalten.

Wenn man jetzt dieses Fädchen erhalten würde, dann könnte der Mensch aufwachen, durch die Gruppe das Licht, die Kräfte, das Verständnis, den Glauben über dem Verstand heranziehen, und aus dem Fallen zum neuen Aufstieg erreichen.

Mittels der Gruppe hat der Mensch immer eine Möglichkeit, das Bündnis zu erneuern. Im Unterschied zum Bündnis der Urväter, die die Tora noch nicht bekommen konnten, verbindet unser Bündnis den Menschen unmittelbar mit der Gruppe.
Darin besteht eben die freie Wahl: mit Hilfe der Gruppe zu arbeiten und die Fälle den Aufstiegen anzugleichen.

Somit wird unsere ganze Freiheit in der Gruppe realisiert. Und nur mit ihrer Hilfe verwirklicht der Mensch das Bündnis.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

 

 



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Und jetzt mache dich selbständig!

Es ist wichtig während des Abstieges, im Zustand der Finsternis, der Hilflosigkeit, der Loslösung vom Schöpfer, sich zu bemühen, alle Mittel richtig zu kombinieren.

Im Fallen soll der Mensch also alles ebenso aufbauen, wie es während des Aufstiegs aufgebaut wurde, als der Schöpfer ihm das anschauliche Beispiel gab. Dann werden beide Zustände gleich sein.

Der Schöpfer gibt dem Menschen das Verständnis, die Empfindung, die Nähe, die Verschmelzung, die Einstellung, die Überzeugung, den Glauben, die Fähigkeit des Gebens, den Impuls, das Einverständnis für das Geben.

Wenn der Mensch das alles während des Aufstiegs genauso empfindet, dann soll er seine Gefühle gut prüfen, um nicht nur zu genießen, sondern auch die ständige Analyse der Situation durchzuführen.

Jetzt kam dieser Zustand vom Schöpfer als Beispiel, und später, im Fallen, muss der Mensch verstehen, dass der Schöpfer ihn absichtlich verlassen hat, ebenso wie der Erwachsene das Kind alleine lässt, damit es etwas selbständig macht. Es ist die Zeit für das Kind gekommen, um das wiederzugeben, was es gelernt hat.

Auf diese Weise lernen wir und bemühen uns, das Bündnis zu beachten, das wir während des Aufstiegs abgeschlossen haben. Jetzt, im Fallen, verstehen wir, dass es uns nützt.

Dank diesem Bündnis werden wir solche Bedingungen schaffen, die uns helfen, nicht von den Empfindungen abzuhängen, so dass wir alle Mittel öffnen werden um zum Licht zu gelangen. Man muss sich nur selbständig bemühen.

Wir kommen niemals ohne Hilfe vom Schöpfer voran, und zeigen doch unsere Selbständigkeit, d.h. verwenden selbständig alle gegebenen Mitteln. Dadurch macht sich das Geschöpf dem Schöpfer ähnlich.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

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Kongress für alle

 

Wir müssen uns auf den Kongress vorbereiten. Einige Teilnehmer kommen komplett vorbereitet, sie wissen schon, dass wir auf dem Kongress Kräfte bekommen sollen, mit denen wir dann später unseren Weg fortsetzen.
Es gibt auch ein Leben nach dem Kongress, wir müssen noch viele Korrekturen an uns und in der Welt vornehmen.
Deswegen gibt es auf dem Kongress die Möglichkeit der spirituellen Arbeit. Zeitgleich mit der Begeisterung führt man eine Analyse durch: „Ich bin jetzt begeistert, ich erhebe mich über mich hinaus, mithilfe der Gruppe, die auf mich Einfluss übt. Die Gruppe ist ein Faktor der Wichtigkeit des Ziels und der Erhebung über sich hinaus…“ Einige nehmen das Geschehen genau so wahr.
Andere wiederum sind noch nicht zu einer solchen Herangehensweise bereit. Sie verlieren den Kopf, verschmelzen mit dem Gesamtfluss und sind sich nicht über die Situation im Klaren. Auch das ist gut: sie werden begeistert, und die Analyse mag vielleicht später kommen.
Im Endeffekt werden alle riesigen Nutzen aus dem Kongress schöpfen – sogar solche Teilnehmer, die nicht einmal genau wissen, wozu sie gekommen sind.
Wir laden auch solche ein, die einmal mit uns waren und aus diesen oder jenen Gründen weggegangen sind. Versucht, zum Kongress zu kommen, mit uns zu sein, und euch erneut zu überprüfen.
Es kommt im Leben oft vor, dass der Mensch „aus dem Spiel befördert wird“, er aber Hindernisse überwinden muss, sich ihnen widersetzen. Denn eine Trennung vom spirituellen Weg ist unter keinen Umständen annehmbar.
Diejenigen, die weggegangen sind, haben die Möglichkeit der Rückkehr, und ich lege ihnen sehr nahe, es zu tun. Ich habe schon gesehen, wie Menschen, die zurückgekommen sind, große Erfolge erzielten.
Aus der Lektion zum Rabasch-Artikel, 26.10.2010

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