Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Licht unseres Lebens

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn der Sohar nur über die Arten der Verbindung zwischen den Seelen spricht, was stellt dann das Licht, welches wir enthüllen, dar?

Meine Antwort: Das Licht ist die Wahrnehmung der Verbindung zwischen uns. Es wird nichts Anderes enthüllt.

Wenn es keine Veränderungen in den Beziehungen zwischen uns, den Teilen der Gesamtseele, gibt, dann gibt es auch kein Licht, kein Lebensgefühl, dann ist alles tot.

Wenn die Teile des Kli unaufhörliche Veränderungen in der Verbindung untereinander empfinden, bedeutet das, dass das Leben in das Kli, das Licht in die Seele hineinströmt.

Weil zwischen den Teilen verschiedene Durchdringungen und Verbindungen stattfinden, lassen diese Veränderungen das Leben, das Licht innerhalb des Kli, spüren.

Wenn sie auch nur für einen Augenblick aufhören, wird alles stumm und tot sein, und wenn sich alles verändert, dann erschafft es ein Empfinden des Lichts, des Lebens innerhalb des Körpers der Seele.

Darum ist es falsch, zu denken, dass das Licht etwas Äußeres, etwas Fremdes ist, was von außen in das Kli eindringt.

Obwohl wir es so auf den Zeichnungen darstellen, um die Erscheinungen, die innerhalb des Kli stattfinden – das Empfangen und das Geben, das Innere und das Äußere – schematisch zu erläutern. Wir sprechen vom Licht in Bezug auf das Kli.

Deshalb bedeutet das Leben zu spüren, jedes Mal immer neue Facetten unserer Vereinigung, ständige Veränderungen in den Verbindungen zwischen verschiedenen Teilen unseres gemeinsamen Kli (Verlangens, Gefäßes der Seele) in uns zu enthüllen.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 28.10.2010

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Hört auf die Bestechungen des Egoismus anzunehmen!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann die Gruppe dem Zustand entgehen, der die Versammlung der Spötter genannt wird? Was machen wir, wenn wir doch in diesen Zustand gefallen sind?

Meine Antwort: Es ist unmöglich nicht zu fallen und der Versammlung der Spötter zu entgehen. Man kann zum Guten nicht gelangen, ohne davor das Böse entdeckt zu haben. Das Gute wird über dem Bösen aufgebaut, über der Erkennung und der Korrektur des Bösen.

„Ich habe den bösen Trieb erschaffen“, – sagt der Schöpfer. In anderen Worten, es existiert keine Güte in der Natur, auch wenn ihr denkt, ich wäre gütig, ich verhülle mich und enthülle nur die Rückseite, nur das Böse. Sucht nichts gutes in der Welt, die welt ist nur Böses.

Was uns angeht, unsere Aufgabe, unsere ganze Arbeit besteht darin, den Gegensatz Gut – Böse zu enthüllen (von der Rückseite zur guten Seite überzugehen, von Achoraim zu Panim).

Deshalb müssen wir bereit sein, dass jegliches Wohl, dessen wir je gewürdigt werden, sich zuerst als Böse enthüllen muss. In unserem Leben verstecken und vertuschen wir das Böse, wir fliehen vor den schlechten Empfindungen.

Unsere egoistische, schützende Kraft zeichnet uns ständig falsche Bilder – nur damit wir uns gut fühlen; um unsere wahre Situation in unserer Wahrnehmung zu kompensieren, fühlen wir die Wahrheit nicht und sprechen sie nicht aus. Tatsächlich, wozu muss der Egoismus leiden? Er versucht von Anfang an diese Möglichkeit zu verhindern. So sieht die Mutter nur die positiven Eigenschaften ihres Kindes und nur die negativen Eigenschaften der Nachbarkinder.
Und um eine objektive Wahrnehmung, die von meinem Egoismus unabhängig ist zu erreichen, kann ich nur die eigene Meinung durch die Meinung der Gruppe ersetzen. Durch sie kann ich eine richtige Einstellung zu mir, zu der Welt und zu dem Schöpfer aufbauen.

So bekomme ich ein „Wekzeug“, mit dem ich einen objektiven Blick in alle Richtungen werfen kann. Ich habe den „Sechsten Sinn“ konstruiert, und er erlaubt mir, eine Einstellung zu allem zu formen, welche von meiner Natur nicht abhängig ist.

Vorher lag ich bewusstlos unter der Last des eigenen Ego, und jetzt beginne ich etwas zu erkennen, kehre zu der Wirklichkeit zurück.

Der Aufbau eines spirituellen Gefäßes, der Bürgschaft, der Vereinigung mit der Gruppe, bedeutet ein Werkzeug aufzubauen, das uns erlaubt die wahre Realität zu offenbaren. Ich erkenne die Gruppe entsprechend meinem Niveau,eben so wie sie tatsächlich ist.

Früher konnte ich sie nicht sehen, weil ich durch meinen Egoismus bestochen war, und dieser Rückstoß des Egoismus blendet meine Augen, betäubte meine Ohren, entstellte mein Weltbild.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Rabash

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Annäherung an die Realität des Schöpfers…

Eine Frage, die ich erhielt: Was stellt die Wahrnehmung der Realität für den Schöpfer dar?

Meine Antwort: Der Schöpfer verfügt über keine Wahrnehmung der Realität, weil Er nur eine Eigenschaft besitzt – das Verlangen zu geben, das Geben. Der Schöpfer hat keine Realität, Er selbst ist die vollkommene Realität.

Und indem wir die uns umgebende Wirklichkeit wahrnehmen und sie für uns zeichnen, erreichen wir Zustände, die Ihm immer näher kommen.

Darum entsteht die beste Form der Welt dann, wenn wir uns so weit korrigiert haben, dass wir eine solche Realität für uns erschaffen bzw. projizieren, die nur den Schöpfer enthält. Einen solchen Zustand erreichen wir.

Unsere ganzen Filme, Bilder und Formen, die wir während unserer Korrekturen durchlaufen, bringen wir allmählich, stufenweise einer solchen Realität näher, in der allein der Schöpfer existiert, wie geschrieben steht: „Er und Sein Name sind eins“, „Es gibt niemanden außer Ihn“.
Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“ vom 20.10.2010

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Unabhängiger Sechster Sinn?

Vor allem müssen wir uns in die Gruppe einschließen und darin ein unabhängiges Gefäß, den sechsten Sinn finden.

Genauso erhebt sich der sechste Tag der Woche über die restlichen fünf Tage und bereitet sie für den Sonntag (Shabbat) vor. Auch wir müssen alle unsere Gefühle vorbereiten und über ihren Egoismus, ein neues Sinnesorgan welches auf Schirm und reflektierten Licht basiert, aufbauen.

Der Mensch annulliert und vereinigt sich mit den Freunden, und bildet dadurch ein spirituelles Gefäß, durch welches er die Realität wahrnehmen kann.

In diesem Gefäß enthüllt er 613 Wünsche, die Struktur der Seele. In diesem Gefäß, in seiner Verbindung zu den anderen, findet der Mensch ein Netz und in ihm all mögliche Wünsche und Verhältnisse.

Wenn der Mensch sie sammelt und einordnet, beginnt er plötzlich zu sehen, wie sie zu den Zehn Sfirot, zu den Wünschen seiner Seele werden und in ihr, in ihrer Struktur beginnt er das Licht , den Schöpfer in dem direkten und reflektierten, inneren und umgebenden Licht, in der hinteren und vorderen Seite zu enthüllen.

Der Mensch entwickelt dieses Gefäß, dieses Sinnesorgan, prüft und vertieft sich, indem er die Stufen der Selbstaufgabe und der Verbindung weiter hinaufsteigt.

Sein spirituelles Gefäß (Verlangen) wird immer komplizierter, immer vollkommener, bis der Mensch das Prinzip der Nächstenliebe, in sich selbst vollkommen realisiert hat.

Diese Liebe bildet und baut das Kli auf, indem sie seine einzelnen Teile miteinander verbindet. Dank diesem enthüllt der Mensch verschiedene Arten der Verbindung und ordnet sie im gegenseitigen Geben ein. Und dort, in diesem Gefäß, in diesen Zehn Sfirot, „zeichnet“ er die Gestalt des Schöpfers, der allgemeinen Kraft des Gebens.

Das ist unsere Arbeit und wir führen sie immer in einer Umgebung aus, die dadurch zu der Gruppe, zu unserer Seele wird und die Form des Schöpfers annimmt.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Rabasch, 28.10.2010



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Eine teure Münze

Eine Frage, die ich erhielt: Die Kabbalisten haben eine Lösung beschrieben, und sehr viele Menschen weltweit sind damit einverstanden, dazu bereit. Woran fehlt es uns denn noch?

Meine Antwort: Es fehlt an der Erkenntnis der Dringlichkeit. Alles, was die Spiritualität betrifft, kann nur aus der Ausweglosigkeit, aus der Notwendigkeit heraus umgesetzt werden: entweder Leben oder Tod.

Wie am Berg Sinai: entweder vereinigt ihr euch oder es wird der Ort eures Begräbnisses sein. Der Mensch ist nicht um Haaresbreite dazu bereit, auf die Eigenliebe zu verzichten, bis er sieht, dass er keinen anderen Ausweg hat.

Aus diesem Grund verlangt jede Entscheidung, die wir auf dem Weg treffen, danach, durch kräftige Schläge vorangetrieben zu werden: durch Ängste, Unruhe, Gefahr, alles zu verlieren. Das nennt sich „der Weg der Leiden“. Denn der Schöpfer stellt das allumfassende Naturgesetz dar, das keine Begünstigung und keine Kompromisse kennt.

Eine andere Möglichkeit ist, mit Hilfe des Lichts voranzukommen, welches die Situation sichtbar macht und uns die Wahrheit zeigt. Dann unterstützt und bestärkt jeder jeden und ist bereit, allen zu helfen, damit die Gruppe die Notwendigkeit und die Bereitschaft spürt, den wahren Zustand zu enthüllen.

Wenn wir uns alle gemeinsam auf ihn zubewegen, erscheint er uns nicht mehr so schrecklich wie in dem Fall mit den Leiden. Denn wenn ich leide, bleibe ich ein Egoist und sehe nur Bedrohung vor mir. Wenn ich mich aber vor der Gruppe annulliere, reicht für mich ein Hundertstel der Leiden aus, um sie in vollem Maße wahrzunehmen.

Wenn ich mich vor den Freunden beuge, verstärke ich meine Empfindsamkeit gegenüber den Leiden. Nun leide ich, weil ich im Egoismus versinke.

In der Gruppe werde ich empfindlicher, und wenn man mir jetzt ein Hundertstel meines Egoismus demonstriert, empfinde ich großes Leiden und bin bereit, es loszuwerden, als ob ich seine ganze Last spüren würde.

Das ist das, was mir die Freunde geben – sie teilen meine Bürde, wie in dem Gleichnis über den König, der sein ganzes Vermögen in ein fernes Land schaffen musste. Seine Untertanen hätten als Egoisten die ganzen Schätze gestohlen, darum gab er jedem von ihnen eine einzelne Münze. Es machte keinen Sinn, diese eine Münze zu stehlen, und jeder brachte sie zum Bestimmungsort.

Wenn wir zusammengehen und uns voreinander beugen, gibt es keine Notwendigkeit, einen Weltkrieg zu durchleben. Es reicht, dass wir unsere Kräfte investieren und nichts erreichen, – das erzeugt bereits Leiden, die ihren Teil dazu beitragen.

Denn Jahre später habe ich immer noch nichts. Wie ist das möglich? Was passiert? Die Verbindung verstärkt den Schmerz von ergebnislosen Anstrengungen. Dieser Schmerz wird ausreichen, damit ich auf der Flucht vor ihm höher, zu einer spirituellen Stufe, steige und meinen Teil des Schatzes übergebe.

Aus dem Unterricht über einen Artikel von Rabash vom 28.10.2010

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Rede auf dem Kongress der Spezialisten alternativer Heilmethoden, 27.10.10

Heute reden alle von Alternativen – Energie, Nahrung, man sucht einen anderen Planeten zum Leben, eine andere Erziehung etc. – weil uns täglich bewusst wird, dass unsere egoistische Einstellung zur Welt und zur Gesellschaft erschöpft ist und ihr ganzes Unvermögen und Verderben offenbart hat.

Im Gegenzug zum individuellen Egoismus, der Konsumgesellschaft, entdecken wir, dass die Welt global, wechselseitig verbunden ist, wir aber nicht an sie angepasst sind und nicht wissen, wie wir fortfahren müssen.

Die Welt offenbart uns diese wechselseitige Verbindung und zwingt uns, miteinander in Wechselseitigkeit und Güte verbunden zu sein, und so wird unser gewohnter Egoismus von uns immer mehr als Feind wahrgenommen.

Alle unseren Versuche jedoch, aus dem Egoismus auszubrechen, führen uns zu Methoden von dessen Verkleinerung, und das heißt, zur Rückkehr auf vorausgegangene Entwicklungsstufen. Alle Methodiken setzen die Unterdrückung oder Verkleinerung des Ego’s voraus.

Das Ego des Menschen ist jedoch im ständigen Wachstum begriffen, und dessen Unterdrückung widerspricht der Natur, wir werden es daher nicht schaffen, es zu verringern. Diese Herangehensweise ist unnatürlich und es ist vollkommen unklar, wie die „Alternativen“ sie überhaupt akzeptiert haben.

Hier tritt in wahrer Alternative zu unserer ganzen egoistischen Welt die Wissenschaft der Kabbala zutage. Gerade mit der Enthüllung des Ego’s als Grund allen Übels in der Welt, tritt die Kabbala zutage und bietet sich als Methodik der Korrektur des Ego’s und des Aufbaus einer neuen Welt an.

Die Kabbala ist eine wahre Alternative, weil sie statt einer egoistischen Welt die altruistische Welt bietet.

Denn in der neuen Welt, die sich nun zeigt, der integralen und globalen Welt, müssen wir, ob wir es wollen oder nicht, die Gesetze der Verbindung zwischen den Menschen und des Gleichgewichts des Menschen mit der Natur einhalten, müssen wir untereinander im System von „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ verbunden sein!

Die Kabbala studiert das gesamte System der Schöpfung und erklärt, dass wir, indem wir uns korrigieren, dadurch wird auch die ganze Natur heilen – die unbelebte, pflanzliche, tierische, wir werden alle von Problemen und Krankheiten befreien – denn alle Leiden und Krankheiten sind die Empfindung unseres Ungleichgewichts mit der gesamten Natur.

Und nur in einer Sache kann der Mensch frei werden – indem er sich über die egoistische Zwangslenkung hinaus erhebt. Das ist nur möglich, indem man eine Umgebung bildet. Denn in unserem Ego ist die Meinung der Umgebung für uns wichtiger als die eigene Meinung.

Die Kabbala bietet uns also an, eine Gesellschaft zu erschaffen, die jeden dazu zwingen wird, „Liebe und Geben zu spielen“ – während wir gleichzeitig verstehen, dass es sich um ein Spiel handelt. Wir verpflichten aber einen jeden, sich so nach außen zu zeigen.

Diese Anstrengungen werden eine verborgene Kraft der Natur erwecken, die all ihre Teile im Gleichgewicht hält wie die Lebenskraft eines Organismus – und diese Kraft wird unsere egoistischen Absichten in Geben und Lebe verwandeln.

So erreicht der Mensch eine vollkommene Verbindung aller Teile der Natur: Sich, der Gesellschaft, der gesamten Natur und deren höherer Kraft. Zu diesem Zustand treibt uns die Natur durch Zwang, wir können ihn aber auch bewusst und leicht erreichen.

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Unsere erste spirituelle Stufe

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ich mich an die Gruppe wenden, wenn ich trotz allem, was ich mache, egoistische Gedanken habe? Wie kann man auf dem Kongress das umgebende Licht empfinden und es in das innere Licht verwandeln?

Meine Antwort: Sich in die Gruppe einzureihen bedeutet, den allgemeinen Wunsch zu erreichen, keinen einzelnen Gedanken, kein eigennütziges Ziel oder Meinung zu haben, sondern nur das Gemeinsame, „wie ein Mensch mit einem Herzen“. Das heißt, ich will mein Ego nicht empfinden, mit meinem Verstand nicht richten – und möchte nur mit allen verbunden sein.

Ich weiß nicht, was die allgemeinen Gedanken und Wünsche sind – aber sie sollen sich an allen anderen Menschen ausrichten. Je mehr wir uns zusammen in einem Herz und einer Vernunft verbinden, desto eher bezeichnet man uns als Gruppe, und anderenfalls nicht! Und dank dieser Vereinigung können wir vorankommen.

Auf dem Kongress beeinflussen wir sehr stark einander: wenn der Mensch das Verlangen hat, diese Kraft der allgemeinen Eingebung zu nutzen, dann wird er in der Lage sein, die Wünsche der Freunde zu empfinden.

Hierfür ist die ernste innere Arbeit, die Bemühung, nötig. Dann kann er sich den Anderen anschließen und den allgemeinen Verstand und das Gefühl empfinden, woran alle Seelen teilnehmen, die schon in unserer Welt alle spirituellen Stufen erreichten.

für den winzigen Anteil eines Prozentes verbunden werden – dann werden wir uns ins allgemeine System der Seelen einreihen, das auf uns einwirken wird: die Kabbalisten aller Generationen und die Propheten werden beginnen, mit uns zusammen zu arbeiten! Wir werden die Stufe erlangen, auf die sie sich befinden, und wir werden uns mit ihnen im allgemeinen Gefühl vereinigen.

Wir können uns neben ihnen, wir die Kleinkinder neben Erwachsenen aufhalten – aber trotzdem über dieselbe Empfindung und dieselbe Vernunft verfügen – und wir werden beginnen, diese allgemeine Seele zu begreifen.

Und diese Verbindung bleibt uns ewig erhalten, selbst wenn sie später aus unserer Empfindung verschwinden wird! Aber sie wird auf unsere „Rechnung“ geschrieben, dass wir sie schon erreicht haben!

In der Geisteswelt verschwindet nichts – alle deine Enthüllungen schreiben sich auf deine „Rechnung“ ein, selbst wenn du später diese Empfindung verlierst – damit du noch in die höhere Stufe hinaufsteigen kannst. Aber diese Stufe ist – schon deine!

Aus einem Unterricht über den Artikel von Baal HaSulam „Die schaffende Vernunft“, 28.10.2010

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Den Durst mit der Gedankenkraft löschen

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist ein menschlicher Gedanke?

Meine Antwort: Das ist das innere Programm der Umsetzung des Gewollten. Es existiert das Gewollte und das Tatsächliche.

Wie gehe ich von meinem jetzigen Zustand zu dem Gewollten? Das wird mit Hilfe von Gedankenkraft umgesetzt.

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ich trinken will und einen Glas Wasser trinke, mache ich das mit Hilfe von der Gedankenkraft?

Meine Antwort: In diesem Zustand empfindest du Durst und stellst dir den Zustand vor, in welchem du erfüllt sein wirst.

Du entwickelst das Programm, wie aus dem Zustand Nummer eins, den Zustand Nummer zwei zu erreichen ist. Dieses Programm wird Gedanke genannt.

Der Gedanke ist eine Folge des Wunsches. Um den Wunsch zu aktivieren und das Gewünschte zu erreichen, brauchst du den Gedanken. Der Wunsch plus der Gedanke führen dich zu ihrer Umsetzung – zu der Erfüllung.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“, 21.10.2010



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Den Lehrer erhören

Frage: Wie soll sich eine Gruppe, die auf die Bürgschaft ausgerichtet ist, gegenüber dem Lehrer verhalten? Denn der Lehrer verbindet uns mit dem Gesamtsystem der Seelen.

Antwort: Der Lehrer ist ein Mentor, ein Wegbegleiter. Er nennt sich Rav, was „groß“ bedeutet.

Überhaupt soll jeder Freund für mich der Rav sein, natürlich ist der Schöpfer ebenfalls der Rav, denn Er ist groß. Genauso wie der Mentor.

Was bedeutet genau, dass sie groß sind? Es ist so, dass wenn der Mensch den Schöpfer, den Freund, den Mentor in seinen Augen nicht erhebt, kann er sich ihnen nicht anschließen, etwas von ihnen empfangen. Er ist nicht in der Lage, sich vor ihnen zu beugen, aber nur der Kleine kann von dem Großen etwas lernen.

Natürlich muss man den Lehrer als „groß“ wahrnehmen. Wenn er größer ist als ich, dann ist das, was er sagt, wichtiger als das, was ich denke.

Es geht um die Wichtigkeit der Korrekturmethode, die der Mentor unterrichtet. Er ist diesen Weg bereits gegangen und spricht aus seiner Erfahrung. Von wem soll ich sonst lernen, wenn ich den gleichen Weg gehen will?

Das ist der Grund, warum ich mich beuge und die Methode vom Lehrer übernehme, ich akzeptiere seine Empfehlungen über meinem Verständnis. Sonst werde ich hin und her laufen, ohne den Weg zu finden.

Der spirituelle Weg ist unsichtbar, darum muss man sich auf den Lehrer mehr verlassen als auf die Bücher, die jeder auf seine eigene Weise, entsprechend seiner Logik versteht.

Obwohl jeder den Lehrer auch mit seinen eigenen Ohren hört, erhöht die gemeinsame Arbeit in der Gruppe die Chancen, dass seine Worte ins Innere durchdringen. Auch da gibt es keine Garantie, aber es ist möglich.

Darum muss ich mein Ego vollkommen vor dem Lehrer annullieren. Sonst werde ich nichts hören, und eine andere reale Quelle gibt es nicht. Und als Kriterium dient die Umsetzung.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 27.10.2010

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Wir erwarten euch auf dem Kongress!

Eine Frage, die ich erhielt: Vor dem Kongress beklagen sich viele Menschen, dass alles drum herum beginnt kaputt zu gehen: Elektrogeräte , Möbel, Gegenstände fallen aus den Händen und zerbrechen oder zertrümmern gerade in den Händen.

Es scheint, als ob die materielle welt sich zertrümmert… ist es wirklich mit dem annähernden großen Kongress verbunden?

Meine Antwort: Natürlich gibt es eine Spannung, Klärung des Zieles, seines Wertes und welchen Preis ich für das Ziel zahlen will, ob meine Freunde zu ihr passen usw. …

Aber das ist eine Wunderbare Zeit: liest nach, wie man aus dem Ägypten herauskommt – in Angst, in der Eile, unter Stößen gegen Pharao-Egoismus, in der Dunkelheit …

Eine Frage, die ich erhielt: Wie soll die Einstellung zu unseren ehemaligen Freunden sein, die früher mit uns studiert haben und dannn uns verlassen haben? Vielleicht haben wir jetzt einen Vorwand sie zu uns einzuladen?

Meine Antwort: Auf den Kongress kommen die Punkte aus aller Welt zasammen. Gerade jetzt haben wir eine einzigartige Chance ein gemeinsames Kli zu schaffen.

Viele Leute die im Laufe der Jahre mit uns im physischen oder virtuellen Kontakt waren, schließen sich in die Arbeit der kabbalistischen Weltgruppe ein

Unabhängig von den Gründen ihrer vorläufigen Entfremdung, wir freuen uns sehr sie alle auf dem Kongress zu sehen.

Alle, die irgendwann mal zusammen mit uns waren, und den Weg des Kabbalastudium betreten haben, sind uns teuer und liegen uns Nah am Herzen.

Wir erwarten Euch! Bis bald auf dem Kongress!

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