Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Neues Leben 1303 – Ein Dialog, der Menschen zusammenführt

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und NitzahMazoz

Um einen Dialog, der Menschen zusammenbringt, zu führen, ist es sinnvoll, dass beide Seiten wissen, was der jeweils andere will. In der ersten Phase sollte eine gegenseitige Annäherung stattfinden, bei der keiner den Eindruck haben darf, dass der andere vorhat einen Nutzen aus der Niederlage des anderen zu ziehen. Der Dialog sollte offen und warmherzig sein und das Gefühl vermitteln, dass wir einander erfüllen und eine gegenseitige Verbindung aufbauen können.

Gemäß der Weisheit der Kabbala können wir lernen, eine Brücke zwischen unseren Verlangen, Gedanken, Gewohnheiten und Eigenschaften zu bauen – eine Brücke über alle Formen des Egos, das uns unterscheidet. Nach der Phase der Annäherung kommt der wesentliche Teil des Dialogs, der darin besteht, die Bedingungen für das Erreichen des Ziels zu verstehen. Die dritte Phase besteht darin, zu erkennen, dass wir uns durch den Dialog näher gekommen sind und beide Seiten damit zufrieden sein können. Ein Dialog, der Menschen zusammenführt, besänftigt uns und hinterlässt auch einen positiven Eindruck vom gesamten Prozess.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1303 – Ein Dialog, der Menschen zusammenbringt“

Neues Leben 1302 – Die Kunst der Verbindung zwischen Menschen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Kommunikation sollte auf dem Verlangen basieren, einander zu ergänzen, zu akzeptieren und sich miteinander zu verbinden, anstatt sich von anderen zu bereichern wie ein Dieb. Wir sollten innerhalb unseres eigenen Egos Platz für den anderen schaffen. Das setzt voraus, dass mir die andere Menschen wichtiger sind als ich selbst, so wie das bei unseren Kindern der Fall ist. Wenn wir versuchen, für den anderen in uns Platz zu schaffen, werden wir feststellen, dass das unmöglich ist und wir gegen eine Wand stoßen. Nur wenn wir die Distanz zwischen uns aufheben und um der Seele des anderen willen existieren wollen, fällt diese Mauer. Verbindende Kommunikation ist die Kunst, den anderen mit dem zu erfüllen, was er braucht.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1302 – Die Kunst der Verbindung zwischen Menschen“

Worauf bezieht sich die Wahlfreiheit?

Frage: Was bedeutet Wahlfreiheit für den Menschen?

Antwort: Der Punkt ist, dass es auf weltlicher Ebene eine Wahlfreiheit gibt, die jedes Individuum betrifft. Wie sie das handhaben, ist ihre Sache.

Und es gibt die Wahlfreiheit die Menschen nutzen wollen, um in ein anderes System des Verstehens aufzusteigen. Das ist ein ganz anderer Bereich. Wir nennen es spirituell, da es nicht auf der Eigenschaft des Empfangens, sondern auf der Eigenschaft des Gebens aufgebaut ist.

Die Freiheit der Wahl besteht darin, dass der Mensch sich in eine Umgebung begibt, in der er sich solchen Einflüssen aussetzt, die ihm helfen, in sich eine Eigenschaft zu schaffen, die über seinem egoistischen Charakter liegt. Im Gegensatz zu seinem Egoismus wäre er in der Lage altruistisch zu handeln.

Wie ist das möglich, wenn Egoismus seine ganze Natur ist, es ist alles von ihm! Wir fangen hier an, in einem Kollektiv, in einer Gruppe zu arbeiten, dabei entsteht eine besondere Eigenschaft des Gebens (aus sich herauskommen über den eigenen Egoismus), die wir bekommen, wenn wir uns durch das Studium der Kabbala richtig entwickeln.

Dann beginnen wir zu spüren, dass wir uns tatsächlich über unsere gewöhnlichen, logischen, egoistischen Eigenschaften, Wünsche, Berechnungen und Handlungen erheben können. Wir handeln in einem völlig anderen Bereich – dort wo wir über das Egoistische hinaus handeln. Damit sind die Willensfreiheit und das Empfinden der Steuerung der Höheren Welt verbunden.

Das heißt, all dies hängt bereits von der Umgebung ab, mit der ein Mensch interagiert und durch die er sich einem besonderen Einfluss in der richtigen Umgebung aussetzt. In gewissem Sinne will er sich von unserer Welt abkoppeln, ihr nicht gehorchen.

Dadurch bekommt er die Möglichkeit die Eigenschaft, die wir  „Glauben über dem Verstand“ nennen, zu verstehen, zu begründen und zu fühlen. Dann, wenn er sich entwickelt, beginnt er, das zweite Kontrollsystem zu spüren, das nicht auf egoistischen Einflüssen, sondern auf Geben und Liebe aufgebaut ist.

Aus einem Gespräch mit Teilnehmern des Integralen Kursprojekts, 19.03.2021

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Neues Leben 1097 – Was verursacht Krankheit?

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die Wurzel aller Krankheiten sind schlechte Gedanken, entweder über sich selbst oder über das eigene Umfeld. Ungleichgewicht auf der Ebene der Gedanken stört das Gleichgewicht des Nervensystems auf körperlicher Ebene. Sobald das menschliche Ego stärker wird, treten neue Krankheit auf. Krebs zum Beispiel besteht aus einem endlosen, übermäßigen Verlangen zu empfangen, das dazu führt, dass eine Krebszelle die umliegenden Zellen verschlingt. Würde ein Mensch anderen nur geben wollen, gute Gedanken über sie denken und eine positive Verbindung zwischen allen herbeiführen, würde ihr nichts Schlechtes widerfahren und die Situation würde sich im gesamten System verbessern. Selbst Heilung wird durch Gedanken erreicht. Wenn der Grundsatz „du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ die Welt durchdringt, werden wir alle gesund, heil und glücklich sein, selbst im Angesicht des Todes.

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Aus KabTVs „New Life 1097 – Was verursacht Krankheit?“ 

Neues Leben 1089 – Gleichgültigkeit in der Gesellschaft

Neues Leben 1089 – Gleichgültigkeit in der Gesellschaft

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Die Gleichgültigkeit, die wir in der heutigen Gesellschaft vorfinden, wird uns in Richtung einer neuen, spirituellen Welt voranbringen. Während wir In früheren Zeiten andere zum Überleben brauchten, sind heutzutage bereits Kinder dermaßen mit den verschiedensten Technologien umgeben, dass sie kein Bedürfnis nach Menschen verspüren. Möglicherweise wird uns diese soziale Dürre und Egoismus in Richtung Veränderung und Spiritualität drängen. Basierend auf dem Grundsatz „liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ ist die spirituelle Welt voll von gegenseitiger Unterstützung und Verbindung. Daher werden die Menschen zukünftig durch die Kommunikation miteinander Erfüllung erfahren und jeder von einer höheren Macht beseelt sein.

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Aus KabTVs „New Life 1089 – Gleichgültigkeit in der Gesellschaft“

Die Zehn Gebote und der Schöpfungsakt

Aussage: Das Buch Zohar sagt, dass die Zehn Gebote den Zehn Schöpfungsakten entsprechen.

Antwort: Die Zehn Gebote sind die zehn grundlegenden Kriterien, nach denen wir unser inneres Abbild modellieren, das wir „Adam“ nennen (hebr. „dome“ – „dem Schöpfer ähnlich“).

Wir müssen also verstehen, was die Zehn Gebote sind. „Du sollst nicht stehlen“ – wo, auf der Straße? Oder „Du sollst nicht töten“ – wo, in einem Hinterhof? Und was ist mit „Du sollst nicht ehebrechen“? Handelt es sich möglicherweise um eine besondere innere Veränderung des Menschen, durch die er dem Schöpfer wirklich gleich wird? [Rest des Beitrags lesen →]

Neues Leben 1086 – Erkennen von Gut und Böse

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Das Leben ist für jeden Menschen wie ein fortwährender Krieg, da jeder von uns auf Kosten von anderen profitieren möchte. Jemand, der es versteht, anderen ohne eigenen Vorteil zu dienen, ist ein wahrhaft guter Mensch. Wir brauchen einen neuen Erziehungsprozess, der den Nutzen der Fürsorge für andere aufzeigt, damit die Menschen sich motiviert fühlen, einander Gutes zu tun. Dieser muss uns helfen zu erkennen, dass uns absolute Dunkelheit erwartet, wenn wir unsere menschliche Natur nicht ändern. Dabei werden Menschen, die bereits in einem höheren Entwicklungsstadium sind, Freude daran haben, anderen Gutes zu tun, weil sie spüren, dass wir alle ein einziger Körper sind.

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Aus KabTVs „New Life 1086 – Erkennen von Gut und Böse“

Warum gibt es den Hass?

Wohin man auch schaut, gibt es Hass. Es geht nicht mehr um die internationalen Beziehungen. Jetzt scheint die Gesellschaft in den Ländern in immer kleinere Teile zu zersplittern. Jeder glaubt das Monopol auf die Wahrheit zu haben, was ihn dazu berechtigt, jeden, der anders denkt, zu verhöhnen, zu verspotten, und vor allem zu hassen. Doch es gibt einen Grund für die Intensivierung des Hasses, denn ohne ihn werden wir uns nicht ändern wollen und können.

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Erforsche dein Ich

Frage: Ich fühle etwas, auch mich selbst. Was ist das „Ich“, in dem ich mich fühle?

Antwort: „Ich“ ist das, was ich in Ähnlichkeit mit dem mich umgebenden Feld fühle. Dieses Gefühl hat jeder; das kleinste Teilchen, ein Atom, eine Katze, ein Kind, ein Mensch. Es wäre sonst unmöglich, dass sie die Einwirkung des Feldes empfinden und ihm folgen.

Frage: Kann ich nur das erforschen, was sich außerhalb meines „Ichs“ befindet? Sogar wenn es ein Teil von mir ist, muss ich dieses Objekt als etwas Äußeres betrachten, kann ich es dann erforschen?

Antwort: Ja. Dies ist die Grundvoraussetzung. Sie müssen sich notwendigerweise von sich selbst trennen. Um ein Objekt wirklich zu studieren, gibt es einen vorbereitenden Aufstieg auf die nächste Stufe, damit Sie sich von Ihrem bisherigen „Ich“ lösen. Und so können Sie es dann erlangen. Praktisch ist die gesamte Wissenschaft der Kabbala nur das Studium des eigenen „Ichs“.

Frage: Heißt das, dass ich mich ständig verändere, konzentriere, und infolgedessen erweitert sich das, was ich beobachte, immer weiter?

Antwort: Ja. Und dann, auf der letzten Stufen der Erkenntnis, fügt sich alles zusammen, es integriert sich zu einem einzigen Ganzen.

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Gibt es Kraft und Materie wirklich?

Neulich hatte ich ein interessantes Gespräch mit dem Physiker Dr. Meir Shimon. Er sagte, dass es zwar seit langem bekannt war, dass Materie aus Teilchen wie Elektronen, Protonen und Neutronen besteht, dass aber bis zur Entwicklung der Quantentheorie nicht bekannt war, dass auch Kräfte aus Teilchen bestehen, die „Quanten“ (pl. für Quantum) genannt werden. Als ich fragte, wie es möglich sei, dass etwas nicht in Bits unterteilt werden könne, antwortete Dr. Shimon, dass die Physik eine empirische Wissenschaft ist und es keinen empirischen Beweis dafür gibt, dass auch Kräfte in Quanten auftreten.

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