Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Hinter den Wörtern des Sohar…

Frage: Wenn der Sohar über den Menschen spricht, sind damit seine Verlangen gemeint?
Meine Antwort: Nach dem Buch Sohar ist „der Mensch“ eine gleichende Eigenschaft des Schöpfers. Selbstverständlich geht es hier um die Verlangen. Denn die Umrisse eines Menschen, die vor unserm Auge erscheinen, existieren in der Wirklichkeit gar nicht. Das ist ein Spiel unserer Einbildung.
Angenommen, du siehst ein Bild auf dem Bildschirm des Computers. Existiert es in der Realität? Es existiert etwas im Gedächtsnis des Computers, und dort geschehen alle Handlungen.

Doch damit du dieses Bild sehen kannst, existiert nur für dein Wissen und deine Verbindung der Bildschirm vor dir, auf welchem du eine Aufführung, was sich hinter dem Gedächtnis des Bildschirmes verbirgt, sehen kannst. Aber das wirkliche Bild befindet sich im Inneren, in einer Art elektronischer Signale, einer Art von Kräften, die sich in verschiedenen Zusammensetzungen zwischeneinander befinden.
Du siehst die äußeren Symbole dieser Zusammensetzungen, die sehr beschränkt, streng bestimmt sind, weil du nicht in der Lage bist, sie sonst wahrzunehmen. Denn du kannst nicht im Gedächnis des Computers leben, es verstehen und sehen, was dort geschieht.

Das gleiche gilt für das Buch Sohar. Seine Autoren geben uns einen gewissen spirituellen Eindruck, welchen wir jetzt in der Lage sind nur Äußerlich zu hören, und uns in unserer eingeschränkten, nicht korrigierten Wahrnehmung vorzustellen.

Doch diese Vorstellung hat nichts mit dem wahren spirituellen Bild zu tun, welches sich im Inneren, hinter der äußeren Form von Buchstaben, Wörter oder Umrissen verbirgt, die in deiner Einbildung zum Vorschein kommen. Die Autoren des Sohar meinen damit etwas ganz Anderes.

Auszug aus einem Unterrich über das Buch Sohar. Das Vorwort, 20.11.2011

Alles hängt vom Beobachter ab


Auszug des Unterrichtes №2, in Moskau

Frage: Wie können wir unser Voranschreiten beschleunigen?
Meine Antwort: Das ist sehr schwer. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich denke, dass die einzige Möglichkeit im Glück besteht. Kein Verstand oder etwas anderes kann hier helfen. Die Notwendigkeit, was „die Karte im Leben“ heißt, ist das Glück, auf hebräisch „Masal“.  Einfacher ist es, sich zu unterdrücken, sich zu einer kleinen Schraube, zum Mechanismus in der Gruppe zu machen. Ich führe alles aus, wie meine Kameraden es von mir erwarten. Ich mache alles, was sie wollen. Und so wenig, wie möglich eigenen Gedanken einbringen. Hast du eine bestimmte Arbeit angenommen, mach es automatisch, ohne Gefühle, ohne Gedanken, einfach sich selbst einbringen und dich an deinen Kameraden sich festhalten. Es hilft.
Im Ganzen aber, ist es sehr schwer. Sich richtig in die Gruppe einzubringen, ist eine Garantie des Erfolges. Mehr brauchen wir nicht. Sobald du dich in die Gruppe einbringst, stellst du fest, dass sie vollkommen korrigiert ist. In ihrem Inneren existieren alle Welten, und dort ist auch der Schöpfer.
Die Kameraden fühlen es selber nicht, doch du, wenn du dein Ego aufhebst, fängst du an es zwischen Ihnen fest zu stellen.
Und auf einmal siehst du: „Wo bin ich denn, verdammt noch mal?“ Auf einmal ist unsere Welt, die Welt der Unendlichkeit!? Wo ist alles Negative? verschwunden? Es gibt gar nichts! Alles ist wunderbar, die einzige Vollkommenheit“.
Wenn du dich korrigiert hast, dann siehst du so die Welt. Deswegen heißt „die Welt“ auf hebräisch „Olam“ und kommt von Wort „Neelam“, „verschwindend“. Sie ist relativ. Wie in der Relativitätstheorie, hier hängt alles vom „Verbraucher“, vom Beobachter ab.

Auszug aus einem Unterrichtes über den Artikel von Rabash, 16.01.2011

Und diese Welt verschwindet wie der Rauch…

Auszug aus dem Unterricht №1, in Moskau, 14.01.2011

Frage: Was wird in der Verbindung mit dem Nächsten korrigiert? Ist es das, was ich jetzt an ihm liebe und buchstäblich in der nächsten Sekunde hasse?

Meine Antwort: In der Verbindung mit dem Nächsten wird diese Welt, ihre Empfindung – die Welt der Trennung zerstört. Ich bin ein Egoist, und diese Welt, die uns voneinander trennt, verschwindet aus meinem Bewußtsein, aus meiner Empfindung, wenn ich die richtige Verbindung mit dem Nächsten erreiche.

Denn die Welt ist deine Empfindung, ein Zustand, worin du nur dich selbst fühlst. Wenn du stattdessen beginnst, deinen Nächsten zu empfinden, dann verschwindet diese Welt allmählich. Anstelle dieser Welt beginnst du, die Höhere Welt zu empfinden.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Das Vorwort zum Buch Sohar“, 14.01.2011

Das Spiel meiner Einbildung

Frage: Ich hörte mehrmals von Ihnen, dass alles, was mir irgendwelche Unannehmlichkeiten bereitet, mich berührt oder mich kränkt, sich eigentlich in meinem Inneren befindet. Wie kann man das empfinden und verstehen?

Meine Antwort: Wenn ich die wahrhafte Realität offenbare, dann verstehe ich, dass alles in meinem Inneren empfunden wird und es außen nichts gibt.

Den Begriff „außerhalb“ gibt es überhaupt nicht. Alles geschieht in meinen Empfindungen, in meiner Wahrnehmung. Und die Realität, die ich wahrnehme, Die unermessliche Weite dieser Welt, das grenzenlose Universum, die Erdkugel mit allen ihren zahlreichen Details, das alles empfinde ich in meinem Inneren.

Wenn ich letztendlich meinen egoistischen Wunsch korrigiere, wird sich auch dieses gesamte Bild verändert.

Nur fühlen wir es in unserer Welt nicht, weil wir es im Wunsch wahrnehmen, der sich qualitativ nicht ändert. Er kann nur größer oder kleiner werden.

Wenn wir dagegen seine Haupteigenschaft geändert hätten, vom Empfangen zum Geben, dann hätten wir schon die vorige Wahrnehmung von der Seite her empfunden und könnten das Geschehende richtig beurteilen.

Und es ist nicht einfach. Es ist schwierig zu verstehen, unmöglich zu fühlen. Nur dank dem Höheren Licht, das allmählich Tröpfchen für Tröpfchen auf uns einwirkt, geschieht der plötzliche Umsturz.

Der Mensch erlangt, in Ergänzung zu seinen gewöhnlichen Eigenschaften/Kelim, die neuen. Diese Welt verschwindet nicht. Der Mensch beginnt, die zusätzliche Realität, ihren zweiten Teil, zu empfinden. Erst dann versteht er, wo er sich in Wirklichkeit befindet und empfindet, dass unsere Welt nur eine Illusion ist.

Auszug aus einer Vorlesung in Natania, 12.12.2010

Das beste Gewürz für die Nahrung – ist der Hunger

Die Geschwindigkeit unserer Entwicklung hängt nicht nur von uns, sondern auch von der ganzen Welt ab. Die Menschen, in denen der Punkt im Herz aufwacht, sind bereit, vereinigt zu werden, sie versuchen es aus allen Leibeskräften, zu machen, aber schaffen es nicht, weil die Welt es noch nicht braucht.

Es geschieht darum, weil die Berechnung nicht mit uns geschieht: wir sind von Anfang an ein Fremdkörper in der Welt. Die spirituellen Funken, innerhalb der Selbstsucht, existieren nur, um diesen Egoismus zu korrigieren.

Sie sind die Leiter der Tora, dasselbe Gewürz, mit dessen Hilfe die ganze Menschheit – das Hauptgericht – das Ende der Korrektur erreichen soll. Und wenn diese dicke Suppe noch nicht genug am Feuer gekocht ist, dann fügt man auch keine Gewürze hinzu, um ein fertiges Gericht zu bekommen.

Auszug aus dem Programm „Wochenabschnitt“, 23.12.2010

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Ein Sprung in das Spirituelle

Frage: In der Zeit des zweiten Tempels haben die Kabbalisten zwei Stunden gebraucht um sich auf das Lesen des Gebetes „Schma Israel“ vorzubereiten.

Warum bekommen wir, die so klein im Vergleich zu denen sind, eine viel schwierigere Wirklichkeit organisiert, so dass wir zum Unterricht so abgelenkt und verwirrt kommen und versuchen uns mit Mühe einige Minuten vor dem Lesens des Sohars irgendwie zu konzentrieren?

Meine Antwort: Damals mussten die Kabbalisten diese spirituelle Zuständen eintreten, die der Sohar beschreibt, sie mussten sich über die Stufe des Zustandes der völligen Abwesenheit von jeglichen spirituellen Empfinden heben, denn jede Stufen beginnt vom Null. Es braucht Zeit bis sie in einer gemeinsamen Absicht, in der Verbindung auf einer passenden Stufe, diese Zustände in einem gemeinsamen Empfinden betreten…

Man kann dies mit der Vorbereitung von Fallschirmspringern auf einen gemeinsamen Sprung vergleichen: Sie packen ihre Fallschirme, steigen in das Flugzeug auf, steigen in die Höhe über den Wolken und von dort springen sie und in einem freien Fall, wenn sie ihre Fallschirme noch nich geöffnet haben, verbinden sie sich miteinander, und bilden verschiedene Figuren in der Luft.

Das ist eine riesige Vorbereitung auf neue Verbindungen auf höheren Stufen. Deshalb braucht sie viel Zeit, entsprechend der Stufenhöhe. Die Stufe verpflichtet.Und wenn du hier unten hantierst, alleine, ohne den anderen überhaupt zu spüren, es reicht dir schon, wenn du irgeneinen Gedanke gefangen hast.

Lasst uns hoffen, wir werden auch solche Vorbereitung brauchen wie die großen Kabbalisten der Vergangenheit

Auszug aus einem Unterricht über das Buch Sohar. Vorwort, 13.01.2011

 

Die Rolle von Jaakob in Ägypten

Frage: Im wöchentlichen Kapitel Wajechi geht es um die sehr interessante Beziehung zwischen den Ägyptern, Jaakov und seinen Kindern. Er wurde beweint, einbalsamiert und in der Erde Israels begraben usw. Was hat das alles zu bedeuten?

Meine Antwort: Unser Ego ist das Verlangen zu genießen und heißt Ägypten – es kann nicht ohne das Verlangen zu geben existieren. Wir brauchen das höhere Licht!

Doch das höhere Licht erreicht uns nicht, wenn wir keine Funken des Gebens in uns tragen. Sobald der Mensch anfängt, die Eigenschaften des Nehmens und des Gebens zu vereinen, stellt er in seinen egoistischen Verlangen sein Aufblühen fest!

Deswegen sind „die sieben Jahre des Überflußes“ in Ägypten (sieben Jahre – das ist keine Zeitperiode, sondern es sind die sieben Sefirot von Seir Anpin) solange möglich, solange Jaakov in Ägypten bleibt.

Solange Jaakov als die mittlere Linie und eine richtige Verbindung der rechten und der linken Linie – das Geben und das Nehmen – existiert, gibt er an Jeden von uns das Licht und den Überfluss weiter.

Deswegen wurde Jaakov als die Verbindung der rechten und linken Linien sehr verehrt. Doch diese Verbinung dient nur Ägypten, sie vergrößert das Ego; doch das ist nicht genug und sollte weiter wachsen. Mit der Vergrößerung des Egos hat der „kleine“ Jaakov seine Rolle erfüllt.

Das egoistische Verlangen, das mit der Hilfe der spirituellen Kraft gewachsen ist, hört mit dem Wachstum auf. Es kommen die „sieben Jahren des Hungers“, die den Menschen zum Erheben auf eine noch höhere Stufe zwingen.

Wir sehen, wie die Heiligkeit für die Klipa arbeitet und die Klipa für die Heiligkeit. D.h., es gibt weder „das Böse“ noch „das Gute“. Wenn der Mensch diese beiden Begriffe richtig verwendet, wird er von ihnen zum Ziel geführt.

Aus einem Programm „Wochenabschnitt“, 16.12.2011

Das Leben wie ein Herz und eine Seele

Zuerst müssen wir eine solche Beziehungen entwickeln, über die geschrieben steht: „„Was dir verhasst ist, das tue deinem Nächsten nicht an“, und „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“.

Man muss nur genau bestimmen, wer dein Freund ist und wer du selbst bist, und was die Handlung bedeutet. Denn es geht um die Handlungen des Menschen in Bezug auf den Freund, und sie sollen in dieser Welt, in der ganzen menschlichen Gesellschaft deutlich gezeigt werden.

Zwischen allen Menschen sollen im Endeffekt solche Beziehungen offenbart werden, die man als die Welt der Unendlichkeit bezeichnen kann! Und es wird das Ende der Korrektur (Gmar Tikun) bedeuten. Hier, auf dieser Erdkugel, zwischen diesen tierischen Körpern werden wir solche Beziehungen aufbauen, die als unsere unendliche Seele bezeichnet werden!

Wenn wir das erreichen, dann werden wir eine andere Welt offenbaren. Es bleibt keine Notwendigkeit diese Materie zu empfinden, und sie wird aus unserer Wahrnehmung verschwinden. Sie existiert sogar heute nur in unserer Empfindung, weil diese ganze Realität illusorisch ist.

Gerade mit diesem Ziel befinden wir uns auf dieser Erde. Alles geschieht gerade hier!

Vor der Zerstörung des Tempels, als die Menschen in spiritueller Erkenntnis lebten – befanden sie sich auch nicht in einer anderen Galaxie. In ihrem Inneren existierte eine andere Dimension, eine andere Beziehung zwischen den Menschen. Dabei existierte auch diese Welt: Die unbelebte, pflanzliche und tierische Natur, Das Leben ging wie gewohnt. Sie hielten Hausvieh, führten den Haushalt, gebaren Kinder, arbeiteten, zahlten die Steuern.

Aber die Beziehungen zwischen ihnen waren spirituell, alle befanden sich im gegenseitigen Geben und unterstützten sich, soweit sie nur konnten. Jeder Mensch wurde nach seinem Geben bewertet. Auf dieser Grundlage richtete man den Menschen: Inwiefern fügt er der Gesellschaft Schaden zu, und dann hat sich plötzlich sein egoistischer Wunsch offenbart.

So existierte das Volk Israels, das von Abraham aus Babylon herausgeführt wurde, bis zur Zerstörung des Zweiten Tempels. Und jetzt, in der Gruppe, sollen wir die Kabbala in der Praxis realisieren, damit unsere inneren Beziehungen auf der Grundlage von Liebe und Vereinigung aufgebaut sind, um wie „ein Herz und eine Seele“ zu leben.

Und es hat nichts mit der äußerlichen Nähe zu tun – dabei sind wir nicht verpflichtet aus einem Teller zu essen, in einem Haus zu leben oder einen gemeinsamen Haushalt zu führen. Denn es handelt sich um die inneren Beziehungen.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Der allgemeine Charakter der Wissenschaft der Kabbala“, 12.01.2011

Innerhalb der egoistischen Falle

Das größte Problem des Menschen ist, zu verstehen, in welcher Welt er sich befindet! Mit welchen Augen ist die Realität anzuschauen, welcher Standpunkt ist zu wählen?

Wie kann man sich von einem Selbstbetrug trennen, um nicht das zu sehen, was man gerne möchte, sondern das objektive Bild, das von den egoistischen Eigenschaften, Wünschen und Stimmungen unabhängig ist?

Wir wissen, dass jeder im Maß seiner Verdorbenheit urteilt und mit dem voreingenommenen, bestochenen Blick schaut, der unsere Vision des Lebens vollständig verzerrt. Und so handelt die ganze Welt. Wir kennen aus der Geschichte, inwiefern sich die Menschen aller Generationen in der Wahrnehmung der Realität, im Herangehen an das Leben, irrten. Sie haben nie verstanden, in welcher Welt sie sich befinden und warum sie leben.

Bei einem Menschen, der Kabbala studiert, gibt es schon eine Möglichkeit, die Wahrheit zu sehen. Aber der Mensch, der im inneren Bereich unserer Welt gefangen ist, kann im Rahmen dieses kleinen Kreises nichts sehen, was ueber seine Grenzen hinausgeht. Und hier, innerhalb von diesen, sieht er alles seinem Ego entsprechend, den eigenen Gewinn betreffend, weil er nicht fähig ist, anders zu denken.

Denn alle seine Bestrebungen sind nur nach innen, zum inneren Punkt gerichtet. Deshalb ist es unmöglich, dass darin irgendein Wunsch oder Gedanke entsteht, etwas, das außerhalb des eigenen Interesses liegt, zu sehen. Er ist von vornherein so geschaffen, dass er nichts sieht und fühlt, was mit seinem inneren Punkt nicht in Berührung tritt.

Somit ist der Mensch nicht einmal fähig, darüber nachzudenken. Dies tritt aus dem Gebiet seiner Wahrnehmung heraus. Neben ihm kann eine andere Realität existieren, die milliardenfach größer und stärker ist, als die im inneren egoistischen Punkt empfundene , aber er ist daran gar nicht interessiert, weshalb er sie auch nicht sieht.
Seine informativen Gene (Reschimot) diktieren ihm, dass er sich nur darum kümmern soll, was ihn persönlich betrifft, und das tut er auch.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel „Die Kabbala und die Philosophie“, 10.01.2011

Am Samstagsabend…

Sohar. Das Vorwort. Art. „Der Eseltreiber“, P.81:Et (Diese) Shabbate sind Meine“. „Et“ – weist darauf, dass die Distanz des Gebietes vom Shabbat mit eingeschlossen ist, 2000 Ama in jede Richtung, deshalb wird das Wort „Et“ hinzugefügt.

„Meine Shabbate“ steht in Mehrzahl, gemeint der Obere Shabbat und der Untere. Also, beide sind vereint und gemeinsam verborgen“.

Shabbat bedeutet die vollkommene Korrektur (Gmar Tikun), und der ganze Prozess, auf dem wir uns auf die vollkommene Korrektur vorbereiten, heißt „Shabbat Vorabend“ in der Zeit und „2000 Ama“ in Distanz.

Jetzt haben wir diese Periode schon angefangen, deshalb enthüllen sich all die unangenehmen Erscheinungen, die uns zwingen schneller an die Korrektur zu gelangen.

Aus einem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 10.01.2011