Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Die Welt am Scheideweg  Teil 3

Frage: Warum werden Nazis plötzlich wieder aktiv?

Meine Antwort: Die menschliche Gesellschaft hat solch einen Zustand in ihrer Entwicklung erreicht, wo zwei Wege vor ihr liegen. Eine Möglichkeit besteht darin, sich auf der Grundlage von Egoismus und Hass zu vereinen, was sich im Nationalsozialismus und im Faschismus ausdrückt. Dann ist die ganze Gesellschaft in Ränge unterteilt: In Höhere und Niedere. Auf diese Weise sortiert der Egoismus die gesamte Menschheit.

Das jüdische Volk ist als Träger der Methode Abrahams dem Faschismus gegenübergestellt, da seine Methode auf dem Weg zur Korrektur und nicht auf dem natürlichen Weg des Egoismus beruht. Deshalb werden die Juden besonders von den Faschisten gehasst.

Der Weg der natürlichen Entwicklung führt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem alle seine schrecklichen Konsequenzen aufgedeckt werden, zur Verbindung auf der Grundlage des Nationalsozialismus. Wir können uns aber auch mit Hilfe des Lichts über dem Egoismus durch Abrahams Methode verbinden.

Die Welt wird integral und „rund“. Die Menschheit hat zwei Möglichkeiten, diese Form eines Kreises zu erreichen. Ein Weg ist innerhalb des Wissens, also innerhalb des Egoismus´, diese Form wird Nazismus genannt. Der andere Weg liegt über dem Wissen, über dem Egoismus, nach der Methode der Kabbala, was „auf dem Weg des Lichts“ bedeutet.

Der Faschismus wird offenbart, damit jeder die Katastrophe verstehen kann, zu der dieser Weg führt, so dass wir uns früher oder später zu verbinden beginnen. Die Geschichte wiederholt sich, bis wir sie korrigieren. Hitler und die deutschen Nazis setzten große Hoffnungen auf Amerika, sie erwarteten, dass der Nationalsozialismus weiterhin auf seinem Boden existieren würde. Schließlich gab es viele Deutsche unter den Gründern der Vereinigten Staaten. Es gab sogar eine Diskussion darüber, welche offizielle Sprache in den USA gesprochen werden sollte – Deutsch oder Englisch. Letztendlich, trotz fast gleicher Chancen, wurde englisch gewählt

Frage: Wie unterscheidet sich der aktuelle Stand der Dinge von den 30 – 40er Jahren des letzten Jahrhunderts? Sind wir klüger geworden?

Meine Antwort: Es scheint nicht so zu sein, dass wir klüger geworden wären.

Die Menschheit lernt überhaupt nichts aus den Fehlern der Vergangenheit, da derselbe Egoismus im Menschen arbeitet. Heute haben wir die Möglichkeit, die Weisheit der Kabbala zu verbreiten und zu erklären. Viele Menschen beschäftigen sich bereits weltweit mit der Kabbala. Daher haben wir die Möglichkeit zu erklären, dass die Welt an einem gefährlichen Scheideweg steht und was wir tun können, um uns vor der Zerstörung zu bewahren. Andernfalls verurteilt sich die Welt selbst zu schrecklichem Leid und zu einem Weltkrieg. Es wird in der Tat weltweit und nicht lokal sein.

 

Vom ersten Teil des täglichen Kabbala Unterrichts 21.8.2017

Lektion zum Thema: „Europa am Scheideweg“

[#212382]

Kabbala Akademie

Zwei Inkarnationen einer großen Seele


Baal HaSulam ist der größte Kabbalist unserer Zeit. Es ist sehr schwierig, über so eine gewaltige Kraft zu sprechen, weil wir nicht wirklich verstehen, was es bedeutet, ein Kabbalist zu sein. Er lebt Seite an Seite mit uns und gleichzeitig in einer anderen Welt. Ein Kabbalist lebt tatsächlich in zwei Welten.

Für einen Kabbalisten gibt es da keine Verwirrung. Er sieht die obere Welt und die untere Welt. Aber was ihn am meisten interessiert, ist ihre gegenseitige Abhängigkeit: wie ist es möglich, Korrekturen der unteren Welt in der oberen Welt zu machen, und zwar so, dass diese wiederum die untere Welt beeinflussen und unsere Welt sich auf die Stufe der Oberen erhebt. Das ist die Aufgabe eines jeden Kabbalisten.

Ein Kabbalist tritt hervor aus diesem Wunsch, der ihn im allgemeinen System der Seele als „Adam“ charakterisiert. Jeder von uns hat eine unterschiedliche Wurzel. Sie wird als „Referenzpunkt“ oder „Punkt im Herzen“ bezeichnet. Und aus diesem Grund enthüllt jeder die obere Welt auf seine eigene, einzigartige Weise.

Alle Punkte im Herzen enthüllen jedoch dieses System auf relativ ähnliche Art und Weise. Gleichwohl hatten all jene, die vor Baal HaSulam schrieben, sehr schwere Voraussetzungen, um zum Beispiel einen Kommentar zum Buch Sohar zu schreiben.

Und vor dem Erscheinen des Buches Sohar war niemand in der Lage, irgendetwas zu schreiben, was dem auch nur ähnlich ist, trotz der Tatsache, dass viele Kabbalisten gelehrter waren als Rabbi Shimon. Sie konnten etwas nicht einfach so beschreiben wir er.

Das heißt, in der Kabbala gibt es viele solche Bedingungen: du kannst groß sein, ein spirituelles Genie, aber du kannst überhaupt nichts beschreiben, du bist einfach nicht dazu in der Lage.

Aber Baal HaSulam hatte diese beiden Eigenschaften. Das ist erstaunlich! In der ganzen Geschichte der Kabbala gab es praktisch keinen Kabbalisten mit einer solchen Fähigkeit.

Moses war der größte Kabbalist, und auch die Fünf Bücher, die er auf so eine Art und Weise und in einer derartigen Sprache geschrieben hat, dass jedermann sie so interpretieren kann wie er will.

Und was von dem Ari in seiner Arbeit Der Baum des Lebens geschrieben wurde, kann überhaupt nicht verstanden werden; hier ist eine klare Erlangung der spirituellen Welt notwendig für jemanden, der zumindest beginnt zu verstehen, worüber er spricht. In diesem Buch werden reine physikalische Daten dargelegt, genauso wie in irgendeinem Physikbuch.

Als der Ari zu lehren begann, war deshalb der einzige  der fähig war ihn wertzuschätzen, ein Kabbalist seiner eigenen Zeit, der Ramak. Er schickte auch alle anderen Studenten zum Ari, indem er betonte, dass dieses Material etwas Neues ist. Aber weder sie noch er waren in der Lage, das System vom Ari zu verstehen, auch nicht bis zu dem Tag als er starb. Und deshalb gehörte der Ramak zu der vorherigen Generation der Seelen, jenen, die vor dem Ari auf die Welt kamen.

Deshalb sagt Baal HaSulam freimütig: „Alles was ich erlangt habe, habe ich erlangt, indem ich der Seele Ari´s gefolgt bin, die sich in mir inkarniert hat“, mit anderen Worten, er war die nächste Inkarnation des Ari. Was damit hier gemeint ist, ist nicht der physische Körper, da er nicht existiert und auch nicht unsere Welt. Das Einzige was existiert, ist der zerschmetterte, verstreute Wunsch in einem enormen egoistischen Raum.

In diesem Raum gibt es Tropfen wie Rosinen in einem Kuchen, die eine Neigung zur Einheit haben, zur Verschmelzung mit dem Schöpfer. Aber wir fühlen diese Neigungen nicht, weil wir in einem Ozean von Egoismus leben, wir sitzen in diesem Teig, und deswegen fühlen wir unser Ego noch nicht mal. Jede „Rosine“, jeder Punkt im Herzen, unterzieht sich ständig allen möglichen Korrekturen.

Baal HaSulam ist im Endergebnis zu dieser selben „Rosine“ geworden, die der Ari war, diese selbe Seele, die der Ari war, und der seine Arbeit fortsetzte. Das nennt man eine „Inkarnation“. Mit anderen Worten, es handelt sich nicht um eine getrennte Seele, sondern um diese selbe Seele, die seine Arbeit fortsetzt, nur unter anderen Bedingungen, in einer anderen Generation.

Und was ist mit „Generation“ gemeint? Es ist nicht das was uns in unserer Welt passiert. Wenn viele Punkte im Herzen, Embryos einer Seele, auch wenn sie sich ständig verändern während sie noch in einer falschen Art der Verbindung untereinander leben, sich selbst vorstellen, unsere Welt scheinbar zu erfahren.

Deshalb ist es äußerst wichtig, dass wir nicht über diese Welt nachdenken, die sich uns durch unser System der fünf tierischen Sinne zeigt, sondern stattdessen über das, was durch den Punkt im Herzen geschieht.

Frage: Wenn eine Seele reinkarniert, bleibt dann die Individualität erhalten?

Antwort: Die Seele beschäftigt sich mit verschiedenen äußeren Bedingungen. Der Ari brachte den Baum des Lebens in unsere Welt. Als dieser selbe Ari das nächste Mal kam, wurde er Baal HaSulam genannt und der brachte den Talmud Eser Sefirot in unser Leben.

Frage: Anders gesagt, er erhielt dieselbe spirituelle Stufe der Erlangung wie der Ari?

Antwort: Sogar noch größer.

 

Aus der russischen Kabbalalektion 10/16/16

[214143]

Ist die Welt in mir oder außerhalb von mir?

Frage: Es ist allen bekannt, dass das Buch Sohar über die Wahrnehmung der Realität beim Menschen spricht. Dort steht, dass der Mensch eine kleine Welt ist. Das heißt, die ganze Welt ist innerhalb des Menschen. Wenn alles in mir ist, wie kann es sein, dass sich jemand in meine Realität von außen einmischt und mir sogar schaden kann?

Antwort: Es gibt ihn nicht außerhalb von dir. Er ist in dir. Du bist so angeordnet, dass antagonistische Eigenschaften und Kräfte innerhalb von dir existieren. Aber da du den Zustand der inneren Harmonie noch nicht erreicht hast, und anstatt alles Negative in dir als eine schlechte, innere Verbindung zu sehen, als Gegenteil, als Antagonismus der Eigenschaften und Kräfte, siehst du es von außen.

Und alles ist dazu da, damit du dich selbst innerlich korrigieren kannst. Man zeigt dir genau die Defekte von außen, damit dir klarer wird, was du in dir korrigieren sollst. Schließlich empfindest du es nicht in dir selbst.

Frage: Das heißt, idealerweise  wäre es gut, wenn ich das alles innerlich empfinden könnte?

Antwort: Könntest du es in dir selbst korrigieren, dann würdest du außen das Licht der Unendlichkeit, die Eigenschaft der Liebe sehen.

 

Aus dem russischen Unterricht, 12.02.2017

[#211885]

Die Welt am Scheideweg Teil 2

Mit der allerersten Zersplitterung, der sogenannten Sünde Adams „der erste Mensch“, die im Voraus geplant war, begriffen die Menschen allmählich, dass der Grund für all ihre Probleme die Trennung durch den menschlichen Egoismus war.

Obwohl der Egoismus relativ klein war, dauerte es noch lange bis zur Ankunft von Abraham, bevor sie sich vereinigten, um die Krise, die im antiken Babylon ausgebrochen war, zu bewältigen.

Das zerbrochene Ego, das die Menschen teilte, zeigte ihnen wie destruktiv Trennung war und das es außer der Verbindung keine andere Lösung gab. Nachdem Abraham offenbarte, dass die Verbindung auch der Weg der Korrektur ist und dies den anderen erklärte, bildeten diejenigen, die ihn verstanden eine Gruppe, die später das Volk  Israel war, was „Yashar El“ (direkt zum Schöpfer hin)  bedeutet. Diese Gruppe hielt an der Einheit als einzigem Heilmittel für die gesamte Menschheit und Schöpfung fest.

Es verging viel Zeit – vom ersten Menschen Adam bis hin zu Abraham – bevor die Menschheit bereit war zu lernen, dass die Einheit die Erlösung ist. Zuerst war die Verbindung natürlich, alle Menschen lebten als einer zusammen. Dann begann sich die Trennung zu entwickeln und sie fühlten, wie zerstörerisch es war.

Sie hatten den Vergleich um wie viel besser sie, während der Egoismus noch relativ klein war, mit der natürlichen Verbindung zwischen ihnen gelebt hatten und der große Zustand des Egoismus zu vielen Problemen wie Trennung und Auseinandersetzungen führte. Es endete alles im Verderben. Aus diesem Grund vereinbarten sie, für die Einheit zu arbeiten, so dass „die Liebe alle Sünden bedeckt“.

Es muss klar sein, dass die begangenen Untaten und der Egoismus damals klein waren, so dass es für sie nicht so schwierig wie heute war, sich zu verbinden. Sie haben zu dieser Zeit bereits verstanden, dass es zwei Wege zur endgültigen Vereinigung gibt, welche „die Menschheit“ letztendlich erreichen muss. Schließlich ist das die Absicht der Schöpfung, die in ursprünglicher Form vorprogrammiert ist.

Du kannst auf zwei Wegen dorthin gelangen: durch das Licht oder durch das Leiden. Damals gelang es ihnen das zu verstehen und so fingen sie an, Abrahams Methode umzusetzen.

Es ist jedem klar, dass der Egoismus unser Leben verdirbt und wir etwas dagegen tun müssen. Jede Nation hat ihren eigenen Weg. Es gibt Methoden, den Egoismus durch spezielle Erziehung, sowie alle Arten von orientalischen Praktiken, z.B. Konfuzianismus und auf Moral basierte Traditionen, zu reduzieren. Die Religionen fordern den Menschen auf, sich demütig und ruhig zu verhalten, sie versuchen den Egoismus zu zähmen, indem sie ihm den Himmel oder die Hölle versprechen. Alle diese Handhabungen funktionieren eine Weile, aber am Ende verlassen die Menschen die Religion. Der Egoismus wächst so schnell, dass ihn Moral und Religion nicht mehr zurückhalten können. Dieses Vorgehen von Abraham ist eine allgemeine Methode zur Korrektur des Egoismus, die nicht auf die Zerstörung, sondern auf die korrekte Anwendung des Egoismus gerichtet ist. Diese Handhabung gehört allen, so wie Abraham sagte: „Wer für den Schöpfer ist, komme zu mir“!

Das heißt, dass wir uns vereinen müssen und in dieser Verbindung werden wir die höhere Kraft offenbaren, die uns unterstützt, uns voranbringt und uns zur Absicht der Schöpfung und ihren Grundlagen zurückführt. Dies ist eine ganz spezielle Methode, die nur dann realisiert werden kann, wenn die Menschen dazu bereit sind. Am Ende unserer Entwicklung wird jeder dazu bereit sein.

 

Vom ersten Teil des täglichen Kabbala Unterrichts, Lektion zum Thema „Europa am Scheideweg“

[#212341]

Kabbala Akademie

Die Welt am Scheideweg Teil 1

Als wir vor einigen Monaten mit den Vorbereitungen für den europäischen Kongress begannen, der in ein paar Tagen stattfinden wird, war das größte Thema die Vereinigung Europas und unsere Notwendigkeit, daran zu arbeiten.

Im Grunde verstehen die Europäer nicht, warum alle ihre Versuche, ein vereintes Europa zu schaffen, scheitern. Wir müssen zuerst die Gesellschaft vorbereiten und eine gemeinsame Plattform zwischen allen europäischen Ländern aufbauen. Wir können nur dann damit beginnen, über die Vereinigung Europas zu sprechen, wenn es eine Vereinigung der Herzen und nicht der Banken gibt. Wenn wir über die menschliche Gesellschaft sprechen, kann eine Union nur dann existieren, wenn sie auf guten Beziehungen zwischen den Menschen basiert.

Seitdem sind einige Monate vergangen und die Situation hat sich erheblich verschlechtert; vor kurzem sind neue und dringlichere Probleme aufgetaucht. Es reicht nicht mehr aus, über die Vereinigung Europas zu sprechen; es ist notwendig, die ganze Welt zu vereinen. Diese Angelegenheit ist heute entscheidend.

Es wird jeden Tag deutlicher: Die Entwicklung der Welt beschleunigt sich rapide. Diese Entwicklung ist unvermeidbar, aber sie kann auf zwei verschiedene Arten ablaufen: Der Weg des Lichts oder über die natürliche Entwicklung der Weg der Leiden. Es hängt von uns Menschen ab, welchen Weg wir wählen werden. Auf jeden Fall müssen wir diese Entwicklung „vollkommener Größe“ durchmachen, ob wir in einen Abgrund fallen oder durch ein schönes Leben dazu kommen.

Diese beiden Wege liegen vor uns. Der Weg der natürlichen Entwicklung ist ein Weg der Trennung, der uns unvermeidlich zu Streiks, Leiden, Unglück und sogar zu Weltkriegen verurteilt. Dies geschieht alles nur, um uns dazu zu zwingen, irgendwann auf den Weg des Lichts oder zumindest entlang der mittleren Linie, zwischen diesen beiden Wegen zu gehen.

Der Weg des Lichts ist der Weg der Einheit, der das Endziel unserer gesamten Entwicklung ist. Wir müssen uns alle als ein Mensch innerhalb eines Systems wiederfinden: Adam HaRishon. Wenn wir gemeinsam und aus eigenem Willen wirklich nach diesem Ziel streben, wird die Welt gut voranschreiten. Wenn nicht, wird die Welt mit Schlägen voranschreiten. Wir wählen einen dieser beiden Wege.

Es kommt eine neue negative Entwicklung hinzu: In den vereinigten Staaten sind wieder Nazis aufgetaucht. Dies ist nicht nur ein Unfall, den es immer gab; sie waren leise und hatten Angst zu singen. Heute hören sie auf sich zu verstecken.

Wir können ewig über die inneren und äußeren Gründe, die dazu geführt haben, dass der Neonazismus seinen Sitz in den USA hat, sprechen, die Gründe sind aber nicht wichtig, da der Nationalsozialismus ein natürliches Phänomen ist.

Wie Marx und Baal HaSulam geschrieben haben, ist der Nationalsozialismus die nächste Stufe nach dem Sozialismus. Wenn der Sozialismus nicht dem Weg der richtigen Vereinigung folgt, dann degeneriert er zum Nationalsozialismus, d.h. zur falschen Vereinigung der Gesellschaft. Im Wesentlichen ist das der ganze Unterschied zwischen dem Pfad des Leidens und dem Pfad des Lichts. Es gibt Beweise, dass Nazifaschisten hofften, dass die USA in der Zukunft zu einem Nazi Land, mittels einer national-sozialistischen Idee, wird.

Dieser Trend wird sich mit Hilfe der amerikanischen Juden, so wie es zu Beginn in Deutschland war, als die Nazis an die Macht kamen, fortsetzen. Daher ist es wichtig, alles zu tun, um die Wiederholung der bitteren Fehler der Vergangenheit, die sich bereits am Horizont abzeichnen, zu vermeiden.

Die Geschichte wiederholt sich und nicht nur Europa steht an einem Scheideweg, sondern die ganze Welt. Lasst und hoffen, dass wir es vom Weg des Leidens zum guten Weg des Lichts verändern können.

 

Vom ersten Teil des Kabbala Unterrichts, Lektion zum Thema „Europa am Scheideweg“

[#212315]

Kabbala Akademie

Das Instrument des Einflusses auf den Menschen

Aufklärungsarbeit ist die Beschäftigung der Menschen für die Verbreitung oben beschriebener (altruistischer) Prinzipien in der Gesellschaft. (Baal HaSulam, „Die Letzte Generation“).

Agitation und Propaganda sind sehr wichtige Instrumente des Einflusses auf den Menschen, auf seine Psychologie, auf sein Unterbewusstsein. Die Propaganda muss aber über viele Kanäle laufen: TV, Kino, die Verbreitung, die Ausbildung in den Schulen und anderen Bildungsinstituten. Die Agitation ist eine sehr breite Massenbewegung von den Lehrern zu ihren Schülern.

Kommentar: Baal HaSulam schreibt, dass man für die Aufklärung alle möglichen Spezialisten beschäftigen kann.

Antwort: Natürlich. Unter Aufklärung versteht man, dass du dich mithilfe aller möglichen alternativen Wege dem Menschen annäherst, damit seine Weltanschauung geändert wird.

Frage: Das heißt, dass der beschäftigte Agitator nicht auf dem niedrigen Niveau dieser Anschauungen sein muss?

Antwort: Das können Artisten, Preisträger (z.B. ein Nobelpreisträger) erledigen. Welche Rolle spielt das Wer und Was, wenn sie auf einfache Menschen Einfluss nehmen können?

Ich kann auf einen einfachen Menschen keinen Einfluss nehmen. Er nimmt mich nicht wahr. Wenn eine berühmte Persönlichkeit dagegen auftritt und zwischen den Anekdoten auf der Bühne manchmal etwas sagt, kann es sein, dass das bei den Menschen einen guten Eindruck hinterlassen wird.

Frage: Welche Beschränkungen haben die Agitatoren?

Antwort: Praktisch keine. Weil sie mit den Massen auf allen Niveaus der Entwicklung arbeiten sollen. Außerdem machen wir das für ihr Wohl. Deswegen kann man alle Mittel nutzen, nur damit wir sie retten können.

Frage: Heißt das, dass ihre Treffen mit Wissenschaftlern und Schauspielern von dem Grundgedanken der Wissenschaft der Kabbala geleitet werden?

Antwort: Ja. Wenn sie mir ein paarmal zustimmen, wird es im Gedächtnis der Menschen bleiben. Auf diese Weise werden wir in unserer Verbreitung voranschreiten.

Frage: Wo liegen die Grenzen der Aufklärung?

Antwort: Wenn ein Mensch sich für die systematischen Unterrichte bei uns einschreibt, bedeutet das, dass der Agitator diesen Menschen dem Lehrer übergibt.

Aufklärung und Propaganda sind Methoden, um den Menschen zu überzeugen, dass er das braucht. Er kann überhaupt nicht verstehen worüber gesprochen wird. Du hast ihn aber überzeugt sich für die systematischen Unterrichte einzuschreiben und er hat es gemacht. Das ist die Aufklärung.

Natürlich braucht man hier ein Einverständnis von dem Menschen. Es gibt aber solche Aspekte, mit denen du ihn überzeugst. Er braucht das für sein eigenes Wohl, er wird nicht enttäuscht sein. Du erklärst ihm, dass er dafür zwei Stunden in der Woche opfern muss und so weiter.

Kommentar: Nehmen wir an, die Agitatoren haben den Menschen animiert und er ist gekommen, um zu erfahren wie er sich besser in dieser Welt positionieren kann. Hier spricht man aber von etwas ganz anderem. Er wird enttäuscht sein.

Antwort: Die Gespräche, wie man sich in dieser Welt etabliert, gehören nicht zur Kabbala, sondern zur Psychologie und Philosophie.

Die Kabbala ist die Offenbarung der höheren Kraft. Damit beschäftigen sich keine Psychologen und keine Philosophen.

Frage: Wie soll sich der Lehrer verhalten?

Antwort: Der Lehrer soll sehr geschmeidig aber auch sehr überzeugend erklären, dass es einen großen Unterschied zwischen der Kabbala und den Mythen über die Kabbala gibt, dass es für die Menschen hier so angenehm sein wird, dass sie zuhause und mit Mitarbeitern darüber reden werden.

Der Lehrer erklärt, dass ein sehr besonderes, erhabenes Ziel existiert. Ihr werdet anfangen zu sehen, zu fühlen und euch mit der höheren Kraft zu unterhalten, so wie ihr euch untereinander unterhaltet. Diese Kraft ist ihr „Boss“, aber ihr habt zu ihr den Zugang. Ihr könnt euch an sie wenden und diese höhere Kraft wird sich an euch wenden.   

Ihr könnt diese Kraft alles fragen, von ihr erfahren, Erklärungen von ihr bekommen, was mit euch geschieht und geschehen wird. Also ihr werdet anfangen eine beiderseitige Kommunikation mit der höheren Kraft einzugehen, mit der Kraft, von welcher alles abhängt.

Alle anderen Methoden dienen nur der Verschönerung unseres verwirrenden Lebens. Hier aber ist es umgekehrt. Das Leben wird klarer und klarer. Ihr lokalisiert präzise alle Probleme und könnt sie lenken. Ihr werdet zum Partner der höheren Kraft.

Wenn aber der Mensch sich mehr für die anderen Methoden interessiert, schaltet er sich damit wieder in denselben Wirbel von unnützen Handlungen ein. Aber das ist die freie Wahl von jedem Einzelnen. Er muss nur wissen, was sich hier und dort abspielt.

 

Aus dem TV Programm „Die Letzte Generation“  10.07.2017

[#213612]

 

 

 

Was ist das Böse?

Frage: Was ist das Böse? Der Wunsch, die Absicht, oder eine besondere Kombination von beiden?

Antwort: Böse ist, was sich nicht auf den Schöpfer bezieht. Alles was du dir vorstellen kannst, was nicht zur Natur des Schöpfers gehört, ist das reine Böse.

Es stellt sich heraus, dass unsere ganze Welt, alle Kräfte, alle Manifestationen auf verschiedenen Ebenen der Natur, absolut böse sind. Um Sich selbst uns gegenüber zu offenbaren, schuf der Schöpfer eine Schöpfung, die Seinen Eigenschaften entgegengesetzt ist. Sie wird der Wunsch, allein für sich selbst zu empfangen, oder Egoismus genannt.

Dieser Wunsch kann nur sich selbst fühlen, nichts außerhalb davon. Er ist nicht fähig, irgendetwas anderes zu verstehen, zu empfangen oder wahrzunehmen. Deshalb ist er die Basis des zukünftigen Bösen. Er ist selbst noch nicht böse, weil der Wunsch nicht Schuld hat an einer derartigen Handlung, da er von Anfang an auf diese Weise geschaffen wurde.

Deshalb sind die Wünsche dieser Welt, die in der unbelebten Natur anzutreffen sind, d.h. alles was in den weiten Galaxien existiert, in der pflanzlichen Natur, was auf unserem Planeten wächst, und der tierischen Welt, die auf der Erde existiert, einschließlich uns selbst, weil wir in unseren Körpern Tiere sind, alle Wünsche sind der Embryo des Egoismus. Es ist nicht der Egoismus selbst, vielmehr ein Wunsch zu leben, um sich selbst zu füllen.

Egoismus ist ein Begriff für das, was über der tierischen Stufe ist. In der Regel besteht ein Mensch aus einem tierischen Teil, und darin ist er kein Egoist, weil er so wie jedes Tier leben möchte. Er hat jedoch auch etwas, das seine tierische Stufe übersteigt, wenn er sich nach mehr sehnt als es sein materieller Körper tut.  Das nennt man bereits „Egoismus“, obwohl das noch kein endgültiger Zustand ist, sondern eher „Ich will mehr“.

Wenn ich mehr will auf Kosten anderer, dann stehle ich damit von ihnen, das ist wahrer Egoismus. Wenn ich mich jedoch absichtlich so verhalte, dass ich Vergnügen daran finde, andern zu ihrem Nachteil voraus zu sein, dann ist das eine fortgeschrittene Stufe des Egoismus. Es gibt viele verschiedene Abstufungen beim Wachstum des Egoismus.

Mit anderen Worten, alles innerhalb von uns als Menschen ist Egoismus; alles innerhalb von uns als Tiere auf der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufe gehört zur normalen Natur.

Deshalb ist der Egoismus ein Wunsch, Vergnügen auf Kosten anderer zu empfangen, wenn ich mich darüber freue, allen andern voraus zu sein.

Tiere fressen sich gegenseitig, weil sie Hunger haben. Zum Beispiel verschlingt ein Krokodil eine Kuh und muss dann sechs Monate lang nichts fressen; es hat genug. Nachdem die Schlange ihre Beute verschlungen hat, liegt sie bewegungslos da ohne sich um irgendetwas anderes zu kümmern. Aber nicht so der Mensch. Während ich eine Kuh „verschlinge“, denke ich bereits darüber nach wie ich die Zweite esse, oder ich fange sie zumindest und hebe sie für später auf. Tatsächlich verhalten sich Tiere nicht so.

Deshalb ist alles was wir über unserem natürlichen Wunsch, uns selbst zu erfüllen, machen, menschlicher Egoismus, der immer neue Höhen erreicht.

Darin sind wir anders als der Schöpfer. Der sich ständig entwickelnde Egoismus in uns, der zum Nachteil anderer agiert, ist die Wurzel des Bösen in unserer Natur, und dank dem erobern wir einerseits die Welt, aber auf der andern Seite treiben wir uns selbst in eine Sackgasse.

 

Aus der russischen Kabbalalektion, 2/26/17

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Bis zum letzten Atemzug der Gesellschaft Nutzen bringen

Frage: Wenn ein Mensch durch seine Errungenschaften weltweit bekannt wurde, befreit es ihn von der Todesangst?

Antwort: Ich denke nicht, dass es einen Menschen gibt, der keine Angst vorm Sterben hat, wenn er versteht, dass der Tod ein Ende bedeutet. Nur die Tiere haben keine Angst vor dem Tod. Sie haben nur die instinktive Angst der Selbstverteidigung vor dem, was ihnen Schaden zufügen könnte und sie leben nach diesem Instinkt.

Die Menschen dagegen haben Angst vor dem Tod, da sie ein Vorstellungsvermögen und Empfindungen haben, sie können auch vom Geschehen lernen.

Deswegen wissen sie, dass das Leben ein Ende hat. Der Mensch, der früher mein Freund war, ist jetzt tot und von ihm bleibt nichts außer dem unbelebten Körper, welchen der Geist des Lebens verlassen hat. Es bleibt mir nichts anderes übrig als ihn zu begraben und ich verstehe, dass dasselbe auch mir widerfährt.

Das Empfinden des Verlierens des Lebens ist eine einmalige Erfahrung. Einerseits sind wir verpflichtet unter Umständen in einen Kampf zu ziehen, in dem wir sterben könnten. In diesem Fall aber haben wir die Möglichkeit unsere Angst vor dem Tod zu überwinden.

Wir fliegen ins All und setzen unser Leben dem Risiko in verschiedenen gefährlichen Situationen aus. Wir machen das nicht weil wir dazu gezwungen werden, sondern aus einem inneren Drang heraus. Es gibt einen gewissen Reiz die Grenze von Leben und Tod zu fühlen. Das ist eine bekannte psychologische Erscheinung.

Der Mensch ist so aufgebaut, dass die Meinung der Gesellschaft ihn zu Heldenmut verpflichtet und in die verschiedensten Situationen lenkt. Im Alter ängstigt der Tod uns sehr und ruft ein Gefühl der Verzweiflung, Hilflosigkeit und versteckter Angst hervor. Der Mensch versucht diese Angst zu unterdrücken. Dabei hilft ihm der Aufenthalt unter Menschen, im Fluss des Lebens.

Das Schlimmste, was wir für ältere Menschen tun können ist, sie in ein Altersheim zu stecken, in eine geschlossene Gesellschaft von genauso alten Menschen wie sie selbst sind. Wir denken, dass es gut und gemütlicher für sie sein würde. Aber das ist schlecht für jeden Menschen. Der ältere Mensch muss sich in der normalen Gesellschaft befinden, unter jungen und reifen Menschen, die voller Lebenskraft sind.

Indem wir alle alten Menschen an einem Ort versammeln, schaden wir ihnen, egal welch gute medizinische Fürsorge sie auch dabei haben.

Frage: Wie sieht Ihrer Meinung nach das Leben des alten Menschen im Idealfall aus?

Meine Antwort: Ich denke, dass es notwendig für einen Menschen wäre bis zum letzten Tag seines Lebens, je nach seinen Kräften zu arbeiten, um auch so noch Nutzen für die Gesellschaft zu bringen. Es kann sein, dass er nicht laufen kann, sondern nur sitzen, er kann aber dabei irgendeine machbare Arbeit tun. Alle werden ihn dafür loben und er wird wissen, dass er geehrt wird und er wird so weitermachen bis zu seinem letzten Tag.

Frage: Wie kann ein Mensch die psychologische Angst vor dem bevorstehenden Tod überwinden?

Meine Antwort: Ich denke, dass ein Mensch mit seiner Arbeit so integriert und beschäftigt sein sollte, dass er bis zur letzten Sekunde seines Lebens fühlt, dass er Nutzen für die Gesellschaft bringt. Ich rede nicht von solchen Greisen, die nichts mehr sehen oder hören können. Solange der Mensch die Kraft hat, obwohl auch eingeschränkt, kann er großen Nutzen in der Verbreitung der integralen Erziehung bringen. Wenn er sich in die Gemeinschaft der jungen Menschen integriert, wird er ihnen einen großen Nutzen bringen und sie wiederum ihm.

Mit der Lehre der „Weisheit der Verbindung“ verbinden wir Menschen unterschiedlichen Alters in den Gruppen. Wir versuchen für jedes Alter mit der Methode der Verbindung eine Möglichkeit anzubieten sich auch gegenüber anderen Altersgruppen auszudrücken. Dabei bringen wir Nutzen, sowohl für die alten, wie auch für die jungen Menschen. Die alten Menschen können Jüngere lehren und unterstützen, um sich auf diese Weise zu festigen und sich somit an den Tropf des Lebensgeistes anzuheften.

 

Aus dem 354. Gespräch über „Neues Leben“

[#137249]   

„Nichts wird in seiner Belagerung und Unterdrückung bleiben“


Und er wird  keinem von denen vom Fleisch seiner Kinder geben, die er essen wird; nichts wird in seiner Belagerung und in der Unterdrückung bleiben, mit denen dein Feind dich an all deinen Toren ärgern wird. (Tora, „Dvarim“, „Tavo“, 28:55)

Vor langer Zeit schrieben Propheten von der Notwendigkeit, dass wir uns auf dem Weg der Beschleunigung bewegen müssen, sonst werden wir durch schreckliche Zustände gehen, bis zu dem Punkt, dass „barmherzige Mütter ihre Kinder essen werden“. Die Propheten sprechen von dem wahren Zustand, der sich offenbaren kann. In der Geschichte gab es solche Beispiele.
Allerdings ist in der Tora die Rede über den inneren Zustand. Ein Mensch wird das Fleisch seiner Kinder nicht im wörtlichen Sinne des Wortes essen, obwohl auch dies nicht ausgeschlossen ist.
Das Wichtigste ist, dass sein ganzes Streben, sein großer Traum vom Erreichen des höchsten Zustands, von seinem eigenen Egoismus verschlungen werden kann, und  dabei seine Zukunft zerstört. Und das ist schlimmer als der Tod, denn der Tod hat zumindest eine Hoffnung auf  Erneuerung.
„Nichts wird in seiner Belagerung und in der Unterdrückung bleiben, mit denen dein Feind dich an allen deinen Toren ärgern wird.“ Absolut alles wird vom Egoismus verschlungen. Man verbrennt seine Zukunft ohne irgendeine Hoffnung auf  Erneuerung, auf eine neue Geburt.

 
Aus dem TV-Programm „Geheimnisse des Ewigen Buches“, 21.12.2016

[#211508]

Alle Korrekturen sind nur in den Höheren Welten

Kommentar: Die Wahrheit ist, dass im Buch Sohar überhaupt nichts über unsere Welt gesagt wird, sondern nur von den Höheren Welten. (das Buch Sohar, „Wajetze“)

In unserer Welt gibt es keine Veränderungen, wir können nichts dagegen tun, darum ist es unnötig darüber zu reden. Wir sehen, wie wir gegen die Wand treten, versuchen etwas zu lösen, aber in der Tat können wir nichts in dieser Welt ändern.

Alle Lösungen gibt es nur auf der Höheren Ebene. Und unsere Welt ist der Ort, an dem wir uns für den Eintritt auf die nächste Stufe vorbereiten, auf die Stufe der Höheren Welt.

Unsere Aufgabe ist es, dies zu erreichen und damit zu arbeiten. Deshalb gibt es in unserer Welt keine Korrekturen. Alle Korrekturen sind nur in den Höheren Welten.

Aus der Lektion in Russisch, 12.02.2017

[#212144]