Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Die Lösung für unser mangelhaftes Bildungssystem liegt im Studium der Höheren Lenkung

Frage: Ein 12 Jahre altes Kind wurde gestern von einem anderen Kind erstochen. Können Sie erklären, warum so junge Kinder bereits den Wunsch haben, jemandem weh zu tun?

Antwort: Die Grausamkeit in den Beziehungen der Kinder stammt aus unserer gemeinsamen Natur – dem Verlangen zu empfangen. Dieser Wunsch wächst stetig, und man kann nichts dagegen tun. Früher waren Kinder disziplinierter und naiver, daher war es möglich, sie zu lenken. Heute geht das nicht mehr und daher versuchen die Leute es auch gar nicht erst.

Früher konnten die Lehrer sie durch Anschreien und Kommandieren unter Kontrolle halten, heute haben sie Angst, das Klassenzimmer zu betreten, da sie nicht wissen, was dort auf sie zukommt. Die Lehrer oder die Schulen sind nicht daran Schuld, sondern der Mangel an der richtigen Methode. Sie versuchen, ein Schulsystem zu schaffen, aber das egoistische Verlangen des Menschen kann sie nicht mit der richtigen Lösung versorgen, da sie genauso schlecht wie die Kinder sind.

Erziehung geschieht nur durch Beispiele, aber uns selbst fehlt das korrekte Vorbild für die Existenz, und so können wir ihnen kein Beispiel vorzeigen. Was zeigen wir ihnen im Fernsehen, im Internet und in allen Medien, wo sie ihre Informationen herbekommen? Ich denke, dass die Welt langsam anfängt zu verstehen, dass sie keine Macht über die nächste Generation hat. Alles ist bereits außer Kontrolle geraten und es ist unmöglich, etwas dagegen zu tun. Es ist jedoch gut, dass das Übel nun enthüllt wird und die Menschen nun die richtige Erklärung hören können. Wenn die Erziehungskrise ihren Höhepunkt erreicht, werden die Menschen bereit sein zu hören.

Wir müssen erklären, dass die junge Generation nicht mehr innerhalb des alten Erziehungssystems existieren kann. Ebenso gelingt es uns nicht mehr, die Wirtschaft, Familienbeziehungen, Kultur und Erziehung innerhalb der Grenzen des alten Systems richtig zu stellen. Die Menschen müssen hören, dass das Ganze nur eine einzige Lösung hat. Wie sieht nun diese Lösung aus?

Die Menschen müssen die Höhere Lenkung studieren, welche einerseits absolute Güte ist, aber andererseits auch unser Verhalten streng festlegt. Dies ist Erziehung: Sie lehrt diejenigen, die gerade ihr Leben über die Verbindung mit dem Schöpfer oder die Höhere Kraft beginnen, weil nur die Höhere Kraft uns beeinflussen kann. Dies ist, was wir brauchen und unseren Kindern geben müssen: einen Plan, ein Programm, eine Wissenschaft, ein Verstehen. Wir müssen ihnen beibringen, wie man erfolgreich in dieser Wirklichkeit leben kann.

Den Menschen muss das Wichtigste beigebracht werden: wie man gut leben kann! Und sie werden gut leben unter der Bedingung, dass sie die Absolute Güte enthüllen. Und dies ist das Wesen der Weisheit der Kabbala: die Menschen in dieser Welt zur schnelleren Enthüllung des Schöpfers zu befähigen.

(Ausschnitt aus der Lektion von Baal HaSulams Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“ )

 

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Die Fotos im Herzen Teil 1 (1)

Neben dem großen Kabbalisten

Neben “dem Kabbalisten” zu sein ist sehr schwer. Ich kann das nicht beschreiben, wie kompliziert das war. Wie schwer es für einen Menschen ist die Spiritualität einzuschätzen und bereit zu sein auf alles zu verzichten, damit man die Spiritualität erreicht, da sie von – dem Anderen – abhängt. Das Maß des Verzichts von Materiellem ist das Eintrittsticket, ist das Maß, der Türöffner in die Spiritualität.

So schwer es auch für den Menschen ist auf das Materielle zu verzichten, noch schwerer ist es einem selbst nahe stehenden Kabbalisten zu bewerten.

Weil das irdische Bild seine Größe verbirgt und dir scheint es, dass dies ein einfacher Mensch sei: mit unterschiedlichen Ansprüchen, Schwächen und Gewohnheiten, wie bei allen anderen Menschen. Wodurch unterscheidet er sich dann?

Dieses Bild steht vor deinen Augen, du bekommst von ihm den Eindruck, es beeinflusst dich. Du siehst alle seine Schwächen, seine Gewohnheiten. Wie kannst du ihm dann eine besondere Wichtigkeit geben? Es gibt Menschen, die viel beachtlicher wirken als er?!

Es ist sehr schwer sich von solch einem irdischen Bild abzuschalten. Dazu kommt noch, dass die Kabbalisten so einfach und offen in ihrem ganzen materiellen Leben sind, dass sie Menschen, die sich neben ihnen befinden, keine Möglichkeit lassen ihn zu ehren. Sie spielen nicht wie die Admors, die zu sich anlocken müssen und eine große Gesellschaft führen sollen, weil die Gesellschaft verpflichtet ist solche Menschen zu ehren, ihnen die Hand zu küssen, sie als großen Rav zu bezeichnen.

Die Kabbalisten benehmen sich umgekehrt. Weil ein Kabbalist sich nichtig fühlt:

“Wer bin ich denn? Was habe ich?“ Und das zeigt er auch den anderen. Er hat es sehr schwer, sich, ähnlich bedeutenden Menschen gegenüber, darzustellen, weil er sich gegenüber dem Schöpfer misst. Seine eigene Empfindung ist: „Ich bin nichts, der Staub und die Asche“. Diese Empfindung wird auch Denjenigen übermittelt, der sich neben ihm befindet. Hier ist es sehr schwer zu verbleiben und zu verstehen, da es ein lügenhaftes, äußeres Bild ist.

Die Kabbalisten machen das nicht absichtlich. Sie fühlen sich selber so. Der Mensch, der sich ständig gegenüber dem höheren Licht überprüft, dem Schöpfer, der Vollkommenheit und der Ewigkeit, die er offenbart, sieht sich ständig als der niedrigste im Vergleich zur höheren Kraft. Deshalb spürt er genau solch eine Empfindung.

Deswegen ist es sehr schwer neben einem Kabbalisten, mit seiner Erhabenheit, durchdrungen zu sein. Nur nach vielen Jahren kann man anfangen die Wichtigkeit dessen zu begreifen, worin er sich befindet, was er spürt. In dem Maß, in dem für dich die Wichtigkeit der Spiritualität wächst, beginnst du den Kabbalisten, nach seinem Niveau in der Spiritualität, zu schätzen, in dem Maß, in dem du dieses Niveau offenbarst. Weil er sich ständig verbirgt.

Aus diesem Grund ist es eine sehr schwere Arbeit. Und wenn du seinen Körper pflegst, hast du keinen Ansporn. Für wen willst du das machen? Umgekehrt, dies stößt dich ab, genauso wie die Spiritualität, die einfachen Menschen abstößt, sie ehren sie nicht, sie befinden sich in Depression, sie haben keine Stimmung dafür. Wir sehen dies bei den Schülern, in ihren ersten Jahren, bis sie die Erkenntnis der Spiritualität erreichen.

Der Mensch, der sich neben einem Kabbalisten befindet ist also nicht im Stande ihn zu betreuen. Man braucht hier wirklich die höheren Anstrengungen. Das ist sehr schwer.

Als ich Rav darüber befragte, sagte er:“ Und jetzt stell dir vor, wie schwer es für mich war neben meinem Vater…“ Weil das der Vater ist… Dir wird die letzte Möglichkeit genommen. Hier hast du wenigstens jemanden, der dir fremd ist. Mit dem Fremden kannst du dich anstrengen irgendwelche besondere Wechselwirkungen zu erbauen, der Vater aber bleibt der Vater. Du spürst, dass er dich liebt. Und diese absolute Vaterliebe nimmt dir die letzte Möglichkeit etwas zu tun. Weil du nichts machen könntest und er liebt dich trotzdem. Dabei nimmt er dir scheinbar die Verpflichtung, sich besonders ihm gegenüber zu verhalten.

Ich habe dies natürlich verstanden als ich mich neben Rav befand. Wie viele Anstrengungen hat er unternommen, die höheren Anstrengungen, über die menschlichen Kräfte, damit er bei Baal HaSulam ist und von ihm die spirituelle Erhebung bekommt, bis zur Offenbarung der Spiritualität, der Offenbarung der Shechina.

Die Menschen denken, wenn du dich neben dem Kabbalisten befindest, befindest du dich in seinem Schein, in Sicherheit und du fühlst dich so gut, dass du über nichts nachdenkst und mit ihm vorankommst. Es ist umgekehrt. Wir sprechen über einen Kabbalisten und nicht über einen einfachen Menschen, der für den kleinen Menschen als großer erscheint und deswegen fühlt sich der Kleine wohl und sicher. So wie ein Baby sich sicher und wohl in den Armen des Erwachsenen fühlt.

Hier ist es umgekehrt. Er wirft dich von seinem Schoß, er will, dass du gehen lernst. Es kommt so, dass man seine Kraft, seine Erhabenheit nicht nutzen kann. Umgekehrt, er zeigt dir ständig seine Schwäche, er erzeugt in dir die “Geringachtung”, er spielt mit dir so ein Spiel, dass du ohne jegliche Unterstützung bleibst. Und wofür das Ganze? Er wünscht sich, dich zum Schöpfer zu lenken, damit du von IHM den Aufstieg, die Kraft dich zu erheben, erlangst.

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Was haben wir damals im alten Babylon falsch gemacht?


Eine Frage, die ich bezüglich meines Beitrags über Hyperaktive Kinder – Das Resultat des wachsenden Egoismus erhalten habe:

Ich verstehe Ihre Verwendung des Begriffs „egoistisch“ nicht. Und es wird für mich umso verwirrender, wenn Sie diesen Begriff als Gegenteil des Wortes „altruistisch“ verwenden. Können Sie das vielleicht näher erklären, wenn wir in die Zeit von Babylon zurückgehen? Was haben wir damals falsch gemacht als wir uns für den Weg entschieden haben, der uns bis heute zu diesem Punkt geführt hat – und was noch viel wichtiger ist, wie können wir dieses Problem in Zukunft lösen?

Meine Antwort: Abraham hatte entdeckt, dass seine Mitbürger im alten Babylon (der Stadt Ur, besser gesagt, wo er lebte) eine zunehmende Tendenz zeigten, sich gegenseitig für ihre eigenen egoistischen Absichten auszunutzen.

Durch die Analyse dieses Problems entdeckte er, warum es passierte: Der Egoismus wächst ständig, so dass die Menschen über ihn hinauswachsen können und ihren Aufstieg für altruistischen Wachstum benutzen (wie eine Erhebung über einen ständig wachsenden Berg, der unter unseren Füßen liegt). Ein solches Prinzip der Existenz bezeichnet man als „Glaube über dem Verstand“ – Geben besitzt einen höheren Stellenwert als Empfangen. Obwohl Abraham damals versuchte, die Bewohner von Babylon von der Verwirklichung der Naturgesetze zu überzeugen, die sich ihnen enthüllten, entschieden sie sich dennoch anders. Sie wählten einen Weg, auf dem sie der Egoismus begleitete und unterwarfen sich seinen Prinzipien: Ich tue was ich will, solange es für mich möglich ist, das zu tun.

Heute hat uns dieser Weg in eine Sackgasse geführt. Jetzt müssen wir die Methode der Korrektur akzeptieren, entweder unfreiwillig oder mit Übereinstimmung mit uns selbst.

Verwandtes Material (engl.):

* ARTICLE: Havoc in Modern-Day Babylon – the idea of unity among all human beings is no more to us than an imaginary children’s story. Back in babylon, someone had a way for humanity to unite. Today, our world needs such a method more than ever.

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Hyperaktive Kinder – Das Resultat des wachsenden Egoismus


Es ist offensichtlich, dass etwas Besonderes an den Kindern ist, die heute geboren werden: Sie sind besonders egoistisch, scharfsinnig und intelligent.

Sie wollen wissen, „warum“ sie das tun sollen, was die Erwachsenen ihnen sagen und nur dann tun sie es – vorausgesetzt sie wollen es (normalerweise nicht!). Sie sind eine vollständig neue Generation ohne Verlangen danach, „Erfolg im Leben“ zu haben, so wie wir dies normalerweise verstehen. Sie müssen sich erst selbst beweisen, dass das Leben Sinn hat.

Aber ist es andererseits nicht besser, in Drogen, verschiedene Vergnügungen und in eine eigene virtuelle Welt zu fliehen, anstatt alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen?

Wozu überhaupt?

Wir können nicht mit ihnen umgehen. Wir können ihren Egoismus nicht zügeln und wir können ihre Fragen nicht beantworten.

Aus diesen Gründen nutzen Erwachsene alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, um die neue Generation zu zähmen – im speziellen ihre Hyperaktivität. Dennoch ist Hyperaktivität nur in den Augen der Erwachsenen „hyper“. Für die neue Generation ist das ganz normal. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Fotos im Herzen Teil 1

     

Die Erinnerungen an Rabash – meinem Lehrer und spirituellen Vater Rabash Rav Baruch Shalom Halevi Ashlag 

 Dies sind die Erinnerungen an Rabash, meinem Lehrer und spirituellen Vater. Ich habe sie „die Fotos im Herzen“ genannt. Ich habe fast keine Fotos von Ihm. Ich hatte damals, dieser Aufnahmen keinen besonderen Wert gegeben, ich hatte kein Verlangen etwas materielles für die Erinnerung zu hinterlassen. Das Wichtigste war für mich, etwas im Herzen, sowie, auch das Studienmaterial zu hinterlassen.

Ich habe es ständig mit einem Audiogerät aufgenommen und wenn ich kein Tonbandgerät hatte, habe ich alles aufgeschrieben, auf Papier. Wenn ich nach dem Gespräch mit Rav, alleine war, habe ich sofort alles was ich von ihm gehört habe niedergeschrieben. Ich habe den Fotos und Videoaufnahmen keinen besonderen Wert beigemessen.

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aus dem russischen Blog – 10. September 2007

Kabbalisten sind die Seelen, welche die Generation beleben

Der Artikel von Baal HaSulam „Das Vorwort zum Buch Panim Meirot“, Punkt 8: Das soll dir klar machen, wie dankbar wir unseren Lehrern sein sollen, die ihre spirituellen Lichter und Seelen an uns weiterleiten, um unseren Seelen Genuss zu schenken, die am Scheideweg stehen zwischen dem Weg schwerer Leiden und dem Weg der Tora.

Sie erretten uns von der Hölle, die schlimmer ist als der Tod. Sie lehren uns, uns um den himmlischen Genuss zu bemühen, helfen uns, die erhabene und feine Höhe zu erklimmen, die für uns von Anfang an bestimmt ist, bereit ist und uns erwartet.

Man muss diese großen Kabbalisten nicht als die einst lebenden Menschen betrachten, sondern als Teile eines riesigen Systems – einer Seele.

Der Kabbalist ist eine Seele, die den Schöpfer begreift, offenbart und fühlt, er befindet sich im allgemeinen System der Seelen, Adam Rishon, als sein aktiver Teil, und agiert wie das Übergangsglied, das uns mit der Geisteswelt verbindet, während wir sie noch nicht bewusst empfinden. Das heißt, der Verdienst des Kabbalisten besteht nicht nur darin, uns das Buch seiner Werke zu hinterlassen, sondern in der Verwirklichung der Verbindung zwischen unseren Seelen und dem allgemeinen System! Wir empfinden ihre Seelen nicht, aber sie verbinden unsere Seelen (die Punkte im Herzen) mit dem allgemeinen System, lassen unsere gegenseitige Verbindung zu, und helfen uns, im System eingeschlossen zu werden.

Auf diese Weise erreicht uns der Strom des Lichtes, der im System fließt und uns belebt, damit wir uns ins System aktiv einreihen können, um zu seinen aktiven integrierten Teilen zu werden. Darin besteht die Arbeit der Kabbalisten in allen Generationen, die uns das Leben innerhalb dieses geistigen Systems gewährleisten. Wir befinden uns darin in Form der Punkte, die sich dort unbewusst aufhalten. Und sie helfen uns, indem sie die umgebenden und die inneren Lichter weitergeben, die im System leuchten, und die uns erwecken. Deshalb geht das Leben des Kabbalisten mit dem Tod seines physischen Körpers nicht zu Ende. Wir sprechen über seine Seele, die in der allgemeinen Gesamtheit der Seelen existiert und einwirkt, unabhängig davon, ob sich sein Körper in der materiellen Welt befindet oder nicht. Diese Seele ist ein aktiver und naher Teil dieses Systems (wie zum Beispiel, Baal HaSulam oder Rabasch). Unsere kabbalistische Gruppe stellt das geistige Organ der allgemeinen Seele dar, und sie sorgt sich um uns.

Darüber wurde eben gesagt, dass wir „unseren Lehrern dankbar sein sollen, die uns geistige Lichter weitergeben“ – die, gerade jetzt weiter geben! Wir gehen nicht von einem System in ein anderes über – sondern befinden uns immer innerhalb eines Systems und kommen darin zum größeren Bewusstsein.

Aus dem Unterricht über dem Artikel „Das Vorwort zu „Panim Meirot““, 

 

 interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

 

Die Summe der Empfindungen aller Seelen

Ich glaube, dass ich etwas empfinde, doch in Wirklichkeit gibt es keine persönliche Empfindung.

Jede Empfindung ist die Summe der Empfindungen aller Seelen, der gesamten Unendlichkeit. Genau das wird als spirituelles Gefäß bezeichnet.

Das spirituelle Gefäß gehört nicht mir persönlich, es ist das, was wir zwischen uns enthüllen. Und das, was ich in mir selbst enthülle, wird als tierische Stufe bezeichnet, und darüber wird in der Kabbala nicht gesprochen.

Jeder von uns ist ein Tier. Doch die Art, wie wir uns miteinander verbinden, bedeutet unsere spirituelle Verbindung. Im spirituellen Raum wird nur die Verbindung zwischen uns berücksichtigt.

Diese Verbindung ist zerbrochen, doch sie gehört der Spiritualität an. Darum können wir uns ein angenehmes tierisches Leben machen, doch es wird nichts mit der Spiritualität zu tun haben. Die Spiritualität beginnt mit der Klärung der Verbindung zwischen uns. Und zwar nicht einer beliebigen Verbindung, sondern der Verbindung mit dem Ziel, den Schöpfer zu enthüllen. Ich will den Schöpfer enthüllen und stelle deshalb fest, dass ich dafür andere Menschen brauche, denn von der Nächstenliebe gelangt man zur Liebe zum Schöpfer.

Allein dafür hat der Schöpfer unsere Seelen zerbrochen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „600 Tausend Seelen“ 

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Jeder der zum Schöpfer strebt, kann Israel werden

Zwei Fragen, die ich bezüglich der Konversion zum Judentum erhielt:

Frage: Warum können Sie sagen, dass Rabbi Akiva nicht jüdisch war? Wie weit können Sie daneben liegen? Er war 100 % jüdisch! Ich nehme an, dass morgen Rav Ashlag auch nicht-jüdisch genannt werden wird!

Antwort: Zuerst einmal, dies alles spielt keine Rolle in Bezug auf die Tora. Wir alle sind von der Entstehung her Babylonier. Die Juden begannen damit, sich selbst anders zu bezeichnen, denn sie unterschieden sich von anderen Leuten dadurch, dass sie ihr Leben auf das Gesetz gründeten: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Das ist es, was jetzt von der ganzen Menschheit gefordert wird, einschließlich den Juden, die von der Stufe der Einhaltung dieser Regel abgefallen sind.

Ich hörte meinen Lehrer die Herkunft Rabbi Akivas erklären. Sie können auch auf google.com gehen und die Worte „ Akiva Proselyt (Bekehrter)“ eingeben und nachschauen, was dort gesagt wird. Bitte überprüfen Sie Ihr Wissen. Und Sie sollten nicht beleidigt sein: Es ist eine Ehre, ein Proselyt (Bekehrter) zu sein! Schließlich ist es ein Zeichen dafür, dass jemand eine Korrektur durchgemacht hat. Ich wünsche uns allen, Bekehrte zu werden, wie es in der Tora definiert ist! Die Tora erklärt wiederholt: „Liebe den Proselyten.“

Frage: Nachdem ich den Text „Die Letzte Generation“ gelesen hatte, kam ich wieder zur Frage der Beziehung zwischen Juden und Nichtjuden. Ich gehöre im körperlichen Sinne zu den letzteren und habe mich manchmal wegen dieser Tatsache von der Kabbala ausgeschlossen gefühlt. Aber ich habe mit großem Interesse andere Texte gelesen, in denen diese Dynamik im spirituellen Bereich eindeutig erklärt wird: Der Ausdruck „Jude“ gehört zu einer Person mit dem Punkt im Herzen. Trotzdem scheint es mir, dass zwei Definitionen in den verschiedenen Texten vorkommen, einige beziehen sich auf den körperlichen, andere auf den nicht-körperlichen Bereich. Jede Klärung darüber, was die korrekte Ansicht über diese beiden Begriffe ist, ist sehr willkommen.

Antwort: Es gibt keine Nation oder ein Volk der „Juden“! Diese „Nation“ bildete sich aus den Schülern Abrahams heraus, gemäß ihrer spirituellen Eigenschaft. Kabbala erläutert, dass es 70 spirituelle Wurzeln der Nationen der Welt gibt, aber es gibt keine getrennte spirituelle Wurzel für die Nation Isra-El! Deshalb kann jeder, der nach dem Schöpfer strebt, Israel werden. Das ist der heutige Stand:

Ein genetischer Jude muss Kabbala studieren und verbreiten (siehe Punkt 70 der „Einführung zum Buch Sohar“).

Ein geistiger Jude (Isra-El) ist jede Person, die danach strebt, den Schöpfer zu offenbaren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Israel = Alle Menschen, die zum Schöpfer streben
Blog-post: „Auserwählt“ zu sein bedeutet, die Verantwortung zu haben, der Welt spirituell zu dienen
 
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Ein Gesellschaftsmodell als offenes und geschlossenes System

Das Folgende ist ein Gesellschaftsmodell, vorgestellt von Oleg Yaalom, einem Studenten von Bnei Baruch: Nachdem ich die Vorlesung gehört hatte, in der Sie über offene und geschlossene Systeme gesprochen haben, ist mir folgendes Modell eingefallen:

1. Getrenntes System – Der als „getrenntes System“ genannte Zustand der menschlichen Entwicklung ist das einfache Leben eines historisch menschlichen Wesens, das Teil der natürlichen Welt war, die es umgab. Zu dessen zweckmäßigen Gebrauch überstieg der Egoismus nicht den Bedarf der tierischen Ebene der Existenz.

2. Übergangsabschnitt – Das getrennte System geht stufenweise in den geschlossenen Zustand über. Im Verlaufe der letzten 5.000 Jahre wuchs der Egoismus und die Menschen waren immer weniger zufrieden mit dem, was sie in der Natur finden konnten. Stattdessen begannen sie persönliche Befriedigung durch den Gebrauch und die Ausbeutung ihres Nächsten zu finden.

3. Geschlossenes System – Während unserer Generation hat sich das System komplett in sich selbst eingeschlossen, und wir sind nicht mehr länger in der Lage unsere egoistischen Verlangen durch den Gebrauch der Natur zu befriedigen. Unser Egoismus, der sein Maximum auf der körperlichen Ebene erreicht hat, kann nur mehr durch die gegenseitige Ausnutzung befriedigt werden.

4. Solch eine geschlossene Gesellschaft ist instabil und mangelhaft, so wie jedes geschlossene System (gemäß Gödel’s Theorem.) Mit anderen Worten, eine solche Gesellschaft erfordert, dass wir unverzüglich das Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ anwenden. Andernfalls wird es wie ein ausgebrannter Stern in sich selbst zusammenfallen und sich auflösen, wie in einem schwarzen Loch. Das geschlossene System wird zusammenbrechen.

Indessen wird sich das Prinzip von „Liebe deinen Nächsten“ in das Prinzip von „Liebe für den Schöpfer“ umwandeln, als ein Ergebnis des wiedererlangten, gesunden spirituellen Wettbewerbs unter den Menschen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was haben wir damals im alten Babylon fasch gemacht?
Blog-post: Die Natur hat uns innarhalb unserer Verbindung eingefangen
 

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Wikipedia über Globalisierung, Integration und den Schmetterlingseffekt

Globalisierung:

  • Globalisierung ist nach seinem Wortsinn der Veränderungsprozess örtlicher oder regionaler Phänomene in einen globalen Zustand. Man könnte sie als einen Vorgang beschreiben, bei dem die gesamte Menschheit in eine einzige Gesellschaft vereint wird und gemeinsam wirkt.
  • Dieser Prozess ist eine Mischung aus ökonomischen, technologischen, soziokulturellen und politischen Kräften. Globalisierung wird oft als ökonomische Globalisierung angesehen, bei der sich die nationale Wirtschaft mit der internationalen Wirtschaft durch Handel, Auslandsinvestitionen, Kapitalfluss, Auswanderung und der Verbreitung der Technologie zusammentut.

Integration:

  • Aus dem Lateinischen: integratus, dem Partizip Perfekt von integrare „ganzmachen“, von integer „ganz“ + ation. Die Handlung oder der Prozess, etwas ganz oder vollständig zu machen.

Schmetterlingseffekt

  • Der Schmetterlingseffekt ist ein Ausdruck, der den fachlichen Begriff empfindlicher Abhängigkeit von Anfangsbedingungen in der Chaostheorie umfasst. Kleine Änderungen der Anfangsbedingungen eines dynamischen Systems können größere Veränderungen im langfristigen Verhalten des Systems hervorrufen.
  • Der Begriff „Schmetterlingseffekt“ selbst bezieht sich auf das Werk von Edward Lorenz. Dieser Begriff bezieht sich auf die Vorstellung, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings kleinste Veränderungen in der Atmosphäre hervorrufen kann, die letztendlich den Weg eines Tornados verändern oder aufhalten können, ihn beschleunigen oder sogar an einem gewissen Ort verhindern mögen. Das Flügelschlagen bedeutet eine kleine Veränderung im anfänglichen Zustand des Systems, und bewirkt eine Kettenreaktion von riesengroßen Veränderungen.
  • Kapitel 4 aus der Geschichte von F.Scott Fitzgerald „Winterträume“ enthält folgenden Satz: [Das Haus] war stabil um [Judys] Leichtigkeit hervorzuheben – als ob es zeigen wollte, was für eine Brise von einem Schmetterlingsflügelschlag hervorgerufen werden konnte“.

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