Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Beende Deine Tagträume!


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Träume wahr werden lässt und was die spirituelle Bedeutung von Zähnen und Haaren ist:

Frage: Woher kommt es, dass wenn man sich etwas wirklich wünscht – so sehr, dass man den ganzen Tag davon vor sich hinträumt – es nicht dazu verpflichtet ist, sich zu erfüllen? Bedeutet dies, dass es besser ist, von etwas nicht zu träumen und zu schwärmen, wenn man es wirklich möchte?

Meine Antwort: Wenn Ihre Träume mit dem Plan des Schöpfers übereinstimmen, dann werden sie sich mit Sicherheit erfüllen. Deshalb empfiehlt die Kabbala, statt der Träumerei anzufangen, sich ihm anzugleichen.

Frage: In einer Ihrer Lektionen versprachen Sie, zu erklären, warum wir ohne Zähne und Haare geboren werden und auch, warum wir sehr wenig Zähne und Haare haben, wenn wir alt sind.

Meine Antwort: Das ist so, weil Zähne ein Zeichen des Wachstums und der Fähigkeit der Nahrungsverarbeitung sind, ähnlich wie bei Mühlsteinen, die Korn verarbeiten, um Mehl zu mahlen. Zähne symbolisieren die Fähigkeit eines Menschen zu erkennen, welche Verlangen und Lichter für das spirituelle Wachstum verwendet werden können.

Das hebräische Wort für Haar ist Searot und stammt vom Wort Soer ab – jemand mit einem brennenden Verlangen. Haare sind ein Zeichen von zusätzlichen Verlangen, die im Alter verschwinden und somit bekommt eine Person in unserer Welt eine Glatze, wenn sie alt wird. Das ist schön beschrieben von einem großen Kabbalisten namens RaMChaL im Buch Adir BaMaarom.

Verwandtes Material:
Blog-post: Sind Träume das Leben der Seele?
Artikel: Körper und Seele

In der Spiritualität gibt es keine Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung!


Eine Frage, die ich erhielt: Lieber Rav, als ich dreißig wurde, hörte ich auf, irgendetwas zu fühlen. Mein Leben wurde grau, wertlos und leer. Ich dachte, so fühlt sich das Alter eben an und akzeptierte es eben. Die Jahre gingen ins Land und eines Tages sah ich „zufällig“ ein Programm, in dem Sie über Kabbala sprachen. Es berührte mich, also ging ich auf Ihre Website und verbrachte drei Jahre damit, dort die Materialien selbstständig zu studieren. Aber vor einem Jahr wurde ich so „durchgeschüttelt“, dass ich nicht mehr allein bleiben konnte und fing an, nach anderen Leuten zu suchen, die sich auch für Kabbala interessierten. Und der Ball kam ins Rollen! Im letzten Jahr bildeten wir eine Gruppe, mieteten einen Raum zum Studieren, gingen zu einem Kongress und führten eine Buchmesse durch, die noch mehr Menschen zur Kabbala brachte. Wenn Männer und Frauen heute in unser Zentrum zur Sonntagslektion kommen, fühle ich mich verantwortlich dafür, dass alles glatt geht. Und all dies geschieht nach gerade mal einem Jahr!

Die Zeit scheint unglaublich schnell vorbeigegangen zu sein. Mehr Dinge geschahen während dieses Jahres als je zuvor in meinem Leben. Meine Zustände ändern sich so schnell, dass ich keine Zeit habe, darüber nachzudenken, was geschieht. Meine Frage ist: Durchlaufe ich meine Reinkarnationen schneller? Oder fühle ich diese Reinkarnation stärker? Oder mache ich die verlorene Zeit für die Dinge wett, die ich hätte tun müssen, aber nicht tat?

Meine Antwort: Es gibt keinen „schnellen“ Weg, es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung und es gibt keine Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung. Jedoch müssen Sie immer prüfen:

1. Was ist Ihre Absicht? Ist sie, absolutes Geben zu erreichen – in der Verbindung mit Ihren Freunden durch gegenseitige Bürgschaft?

2. Ist das das Ziel, auf das Sie sich zu bewegen? Sie müssen die Eigenschaft des Gebens, das Gegenteil Ihres gegenwärtigen Zustands, allmählich erreichen.

3. Woher bekommen Sie die Kraft, um vorwärts zu gehen? Wenn Sie sie aus sich selbst heraus bekommen, dann werden Sie von Ihrem natürlichen Egoismus angetrieben – und der führt nicht zur „Absicht“. Wenn Sie Ihre Energie jedoch von der Gruppe erhalten, dann gehen Sie auf das richtige Ziel zu.

Verwandtes Material:
Blog-post: Korrektur liegt in der Einheit
Blog-post: Wo ist unser Moses?
Kabbala Heute Artikel: Störche und Teamarbeit
Baal HaSulam Artikel: Die Bürgschaft

Willst Du eine göttliche Offenbarung haben – dann streng Dich an!


Zwei Fragen, die ich zum Sinn des Lebens erhielt:

Frage: Warum sollte die Kabbala nur von denjenigen studiert werden, die ihren Weg im Leben, ihre Interessen und Ziele verloren haben? Warum sollten nicht auch Menschen sie studieren, die erfolgreich und talentiert sind? Es hört sich an, als ob Sie sagten, dass nicht alle Menschen gleich sind, wenn es um ihr Bestreben geht, den Egoismus loszuwerden.

Meine Antwort: Die Kabbala beantwortet nur Fragen über den Sinn des Lebens, die sich möglicherweise so ausdrücken: „Was ist der Sinn und Zweck meines Lebens? Was ist der Zweck für all das Leid? Wer braucht es, wer hat Vergnügen daran? Wer empfängt und wem kann ich geben?“ Nur Menschen, die dies ständig fragen, brauchen Kabbala, denn sie werden die Antworten dazu nirgendwo sonst finden!

Frage: Einer der Vorväter der Kabbala stellte die Frage „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Danach hatte er eine solch große göttliche Offenbarung, dass er fähig war, die Methode zur Erlangung dieser göttlichen Offenbarung niederzuschreiben, die er Kabbala nannte. Ich denke, es ist höchst unrealistisch zu sagen, dass er der einzige war, der diese Frage stellte – es müssen sich zumindest einige andere Individuen der Spezies Homo Sapiens vor ihm diese Frage gestellt haben.

Meine Antwort: Die Frage zu stellen „Was ist der Sinn meines Lebens?“ ist noch nicht genug, um die Höhere Welt, ihre Funktion und ihr Programm der Herrschaft zu enthüllen. Man braucht auch ein besonderes Verlangen (eine Seele) und einen Auftrag (seine Verwirklichung). Dies wird einer Person nicht nur wegen ihrer anfänglichen Absicht gegeben, sondern ist ebenfalls von ihren Anstrengungen abhängig. Du solltest versuchen, eine ebensolche „göttliche Offenbarung“ für Dich geschehen zu lassen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir sind der Enthüllung sehr nahe

Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers


Ich erhielt Fragen über den Abstieg und wie man damit umgeht:

Frage: Manchmal verliere ich die richtige Absicht und fühle mich, als käme ich vom spirituellen Weg ab. Manchmal habe ich Angst und fühle mich leer in Bezug auf diese Welt. Es gibt sogar Zeiten, in denen ich mich inspiriert fühle und viel tue, aber ich spüre trotzdem, dass das eine Lüge ist und dass mir die richtige Ausrichtung fehlt. Wenn ich diese Gefühle habe, sollte ich dann versuchen, den Schöpfer zu sehen und was Er mir dadurch zu „sagen“ versucht?

Meine Antwort: Du wirst noch mehr Eindrücke sammeln müssen, um die Höheren Stufen zu fühlen. Was du tun solltest? Einfach weitermachen (lies die Texte von Baal HaSulam und Rabash, die davon handeln). Niemand weiß vorher, welches Volumen seiner Seele in jedem Reshimo und jedem Grad vollständig enthüllt werden muss, damit die Seele dann zum nächsten Grad aufsteigt. Deswegen ist das einzige, was wir tun sollten, in eine Richtung zu „streben“, „wie ein Ochse zur Bürde und ein Esel zur Last.“ „Es liegt nicht an dir, die Arbeit zu vollenden, dennoch musst du sie stetig und beharrlich tun und es steht dir nicht frei zu gehen,“ und dann wird die Korrektur als „Erlösung durch die Hand des Schöpfers“ augenblicklich und unerwartet kommen, entsprechend dem Prinzip „du strengst dich an – und du findest.“

Frage: Wenn ich mich im Stadium des Abstiegs befinde, sollte ich sofort ein Buch öffnen oder sollte ich zuerst versuchen, dieses Stadium selbst zu überwinden?

Meine Antwort: Es ist das Beste, ein Buch zu öffnen, geh auf unsere Webseite oder auf meinen Blog, um etwas zu lesen oder zu sehen, was deine Gefühle beantworten wird. Für Anfänger empfehle ich mein viertes Buch „Leben aus der Kabbala“ genauso wie die Zitate von Kabbalisten.

Frage: Ist es für einen Menschen möglich, zu schnell voranzukommen und deswegen einen Abstieg zu riskieren?

Meine Antwort: Abstiege sind nützlich und sie müssen zwischen den Stufen passieren. Ob sie schnell oder langsam vorbei gehen hängt nicht davon ab, ob ein Mensch alle seine Anstrengungen investiert oder nicht. Denn nicht der Mensch selbst bestimmt dies, sondern es wird von der Natur der Stufen bestimmt – der nächste Grad wird ihm enthüllt, sobald er bereit für ihn ist, d.h. sobald er sein Kli dafür vorbereitet hat. Mit anderen Worten wird das korrigierte, fertige Kli mit der Eigenschaft des Schenkens, des Lichtes oder dem Schöpfer gefüllt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Hast Du Zweifel – verbreite!
Blog-post: Freuen Sie sich über die Abstiege!
Blog-post: Wir bilden unsere Seele, indem wir die zu uns kommenden Reschimot korrigieren (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Der Kreislauf von Abstiegen und Aufstiegen und die Korrektur des Maaser (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Richtlinien zum Erreichen der Einheit – Ausgewählte Zitate von Baal HaSulam
eBook: Leben aus der Kabbala

Die Weisheit der Kabbala kann man nicht mit Hilfe des einfachen Verstandes lernen


Ich erhielt zwei Fragen, ob es notwendig ist, vor dem Studieren der Kabbala die Tora zu kennen:

Frage: Ich habe die Kabbala von allen Seiten her untersucht: Wissenschaft, Religion, Glaube, Spiritualität usw. Sind Sie sicher, dass jemand der mit Ihnen Kabbala studiert und die Artikel von Baal HaSulam liest, in der Lage ist, sie richtig zu verstehen? Die Weisheit ist großartig und es gibt nichts Vergleichbares in der ganzen Welt. Sollte es wirklich so einfach erreichbar sein für jeden Menschen der dieses Material studieren will? Vielleicht verstehen diese Menschen nicht einmal, was sie da lesen.

Ich frage das, weil ich Studenten getroffen habe, die die Kabbala völlig unverständlich erklärt haben und die vorgefasste Vorstellungen haben, die schwer zu ändern sind. Sollten sie nicht zuerst über Abraham, Moses und die Geschichten der Bibel etwas lernen? Sollten sie nicht zuerst die einfache Bedeutung der Tora verstehen, bevor sie anfangen den spirituellen Teil der Tora zu studieren?

Meine Antwort: Ich brachte viele neue Studenten zu meinem Lehrer, Rabash. Sie waren unreligiös und wussten nichts über die Tora, dennoch akzeptierte er sie als seine Studenten. Rav Kook schrieb auch, dass das Studium der Kabbala keine vorangehende Vorbereitung erfordert. Es spielt keine Rolle, wie jemand das Material versteht, weil diese Weisheit nicht durch den einfachen Verstand zu erfassen ist, sondern durch die Anziehung des Höheren Lichtes, um in dem Studenten neue Eigenschaften zu enthüllen. Und in dem Grad, in dem der Student die Eigenschaften des Lichtes erwirbt, beginnt er, das Licht zu verstehen.

Auf der anderen Seite werden Menschen, die die Bedeutung dieser Weisheit mit ihren materiellen Eigenschaften „untersuchen“ nie in der Lage sein, irgendetwas zu verstehen! Die Weisheit der Kabbala unterscheidet sich von allen anderen Wissenschaften, denn in allen anderen Wissenschaften können wir die Welt mit unseren fünf Sinnesorganen untersuchen, aber in der Wissenschaft der Kabbala muss man erst den sechsten Sinn erwerben – Gleichheit mit dem Licht, und erst dann, in dem Grad der Gleichheit zum Licht, wird man in der Lage sein, es zu untersuchen.

Deswegen ist diese Weisheit praktischer, da wir sie in uns erreichen, nicht außerhalb von uns. Die Weisheit benutzend enthüllen wir die Höhere Welt, und erreichen sie von innen heraus, in einer tiefgründigen Weise. Dieses Erfassen verändert den Studenten, da alles nur in seinem Inneren passiert. Deswegen wird die Kabbala die Weisheit des Inneren oder die innere Tora genannt.

Frage: Wenn es unmöglich ist, die Tora ohne das Wissen der Kabbala zu verstehen, warum sagten dann die meisten früheren Kabbalisten, dass bevor man Kabbala studieren darf, man die Tora im Detail lernen muss?

Meine Antwort: Das ist so, weil die Periode vom 1. bis zum 16. Jh. (vom Fall des Zweiten Tempels bis zum Ari) eine Periode der Verbannung aus der Spiritualität war. Während dieser Zeit war es notwendig, darauf zu warten, dass jene Seelen, welche vom spirituellen Level abfielen, sich mit den Seelen vermischen, die niemals auf diesem Level waren. Zum Beispiel wurde Abraham lange vorher enthüllt, dass das Exil in Ägypten 400 Jahre dauern sollte. Genauso prophezeite Baal HaSulam was zu unserer Zeit passieren würde – dass es beginnend mit 1995 eine intensive, flächendeckende Verbreitung der Kabbala geben wird.

Verwandtes Material:
Blog-post: So lesen Sie die Tora richtig!
Blog-post: Verbessere Deine Lebensqualität
Mythen über Kabbala
Kabbala unserer Zeit
 

Wie fühlt sich ein Kabbalist bei den aktuellen Ereignissen?


Jeden Tag bringen die Massenmedien weitere Nachrichten und Informationen über die weltweite sozialpolitische Krise, die drohende globale Klimaveränderung und wissenschaftliche Entdeckungen. All das wird von der allgemeinen Bewegung der Menschheit in Richtung auf ihren endgültigen Zustand bestimmt – Ähnlichkeit mit dem Schöpfer durch das Prinzip „durch Dornen zu den Sternen“ oder in anderen Worten „zum Glück gezwungen“.

Wäre es nicht schön, diese Stufen auf eine sanfte und angenehme Weise zu erreichen? Doch die menschliche Dummheit und Dickköpfigkeit führt uns wie den Pharao in der Tora von einem Schlag zum nächsten. Wenn ein Kabbalist das beobachtet, leidet er für jeden und mit jedem. Der einzige Trost ist es zu sehen, dass jeder Schlag uns dennoch näher ans Ziel bringt – obgleich sich das Heilmittel direkt vor unserer Nase befindet!

Verwandtes Material:
Blog-Post: Der Schmerz der ganzen Welt liegt in einem Land
Kabbalablog: Eine unerzählte Geschichte: Die Konsumgesellschaft
Kabbalablog: Hurrikan „Gustav“ – Innerer Sturm

Verbreitung in Mexiko


Am Sonntag (31.08.08) hat die Freundesgruppe in Mexiko 3.500 Zeitungen verteilt. Insgesamt wurden 15.000 Exemplare gedruckt und sie werden in den kommenden Wochen verteilt.

Lateinamerika erwacht zur spirituellen Entwicklung. Dort gibt es die am schnellsten wachsenden Gruppen und die meisten neuen Studenten im Vergleich zu allen anderen Teilen der Welt. Viel Glück Freunde!

Verwandtes Material:
Blog-Post: Neuer Blog in Spanisch
Kabbala Website in Spanisch
Kabbala Bücher auf Spanisch
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Glaube über dem Verstand ist Geben über dem Empfangen


Zwei Fragen, die ich über den Glauben über dem Verstand erhielt und wie man jederzeit mit dem Schöpfer verbunden sein kann.

Frage: Sie sagten, dass es keinen Glauben in der Kabbala gibt, sondern nur Wissen und Verstand. Was meinen Sie nun mit „Glaube über dem Verstand“?

Meine Antwort: Glaube über dem Verstand bedeutet Geben über Empfangen. Unserem Wesen nach empfangen wir lieber, als dass wir geben, und dieser Wunsch macht uns dem Schöpfer gegenüber gegensätzlich. Wir können unsere egoistische Natur der des Schöpfers angleichen, wenn wir unseren Handlungen die Absicht zu geben hinzufügen, welche „über dem Verstand“ ist – dann wird dieses die Essenz unserer Handlungen festlegen, welche dem Empfangen dienen.

Ebenso ist der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ das Wissen oder die Erkenntnis unserer 613 Verlangen und deren Korrektur, damit wir unsere Verlangen zu empfangen in der Absicht zu geben verwenden.

Die Kabbala ist eine Wissenschaft und beschäftigt sich nicht mit Glauben, sondern nur mit klar erkennbaren Vorgängen nach dem Prinzip „Der Richter weiß nie mehr als das, was seine Augen sehen“. Der Schöpfer oder das Licht erschuf einen Wunsch mit der Absicht „für sich selbst“. Alles, was geschieht, ist ein Vorgang, bei dem man die Absicht „für sich selbst“ zu „für andere“ korrigiert. Bis zu dem Grad der Korrektur des Verlangens, wo das Licht das Verlangen erfüllt. Das Ende der Korrektur ist dann erreicht, wenn das Verlangen vollkommen dem Licht ähnlich ist.

Frage: Wie ist es möglich, jederzeit mit dem Schöpfer zu sein? Was heißt das eigentlich?

Meine Antwort: Es bedeutet, in der Eigenschaft des Gebens anstelle des Empfangens zu handeln.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Glaube über dem Verstand wird nach dem Machsom erlangt (fortgeschritten)
Blog-Post: Die Kabbala befasst sich ausschließlich mit der Erreichung des Schöpfers
Blog-Post: Spiritualität liegt über unserer Welt (fortgeschritten)

Widersprüche führen zu Verständnis


Fragen, die ich zu folgenden Themen erhielt: dem Gefühl der Leere, der Verbindung mit der virtuellen Gruppe, dem Umgang mit Widersprüchen, dem Unwillen zum Studium:

Frage: Warum fühlt man sich umso leerer, je mehr man verbreitet und sich anstrengt?

Meine Antwort: Das Gefühl der Leere taucht dann auf, wenn man die Wichtigkeit der Verbreitung nicht als eine Tat begreift, die vom Schöpfer geschätzt wird. Indem Sie verbreiten, bringen Sie die Welt näher zu Ihm. Jedoch fühlt Ihr ständig wachsender Egoismus die Wichtigkeit dieser Handlung nicht. Der Egoismus wächst besonders in denjenigen, die Kabbala studieren, um ihnen die Gelegenheit zu geben, ihn zu überwinden und sich so auf das Niveau des Schöpfers zu erheben.

Sie sollten das Gefühl der Leere schnell ersetzen und die Größe der Absicht und des Schöpfers empfangen, indem Sie sich mit Büchern auseinandersetzen und mit Freunden in Verbindung treten. Die Shamati-Artikel erklären das sehr detailliert.

Frage: Wie kann man sich spirituell entwickeln, ohne in physischem Kontakt mit einer Gruppe zu sein?

Meine Antwort: Wenn Sie den virtuellen Kontakt mit der Weltgruppe halten, sind Sie mit ihr verbunden. Außerdem können Sie physisch an den Kongressen teilnehmen, unser Zentrum in Israel besuchen und dort studieren.

Frage: Wie soll man sich mit den Widersprüchen in der Kabbala befassen? Einmal werden die Dinge so und am nächsten Tag andersherum erklärt!

Meine Antwort: Wenn Sie das richtige Verständnis bekommen, dann werden sich all diese „Widersprüche“ ergänzen und zu einem Ganzen verbinden. Die Widersprüche führen zum richtigen Verstehen, weil sie ein Zeichen Ihrer Unvollkommenheit sind.

Frage: Es gibt Tage, an denen ich wirklich Kabbala studieren will und es gibt Tage, an denen ich an Kabbala überhaupt nicht denken und stattdessen weltliche Sachen machen will, die mich anziehen. Heißt das, dass ich den Punkt im Herzen noch nicht habe?

Meine Antwort: Während dieser Tage haben Sie die Gelegenheit, sich unabhängig durch Ihre eigenen Anstrengungen und nicht durch den Wunsch von oben, weiterzuentwickeln.

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Sogar Gerichtshöfe, Versicherungsunternehmen und Finanzmärkte erahnen die Höhere Kraft


Ich hatte ein Gespräch über das Thema „Die Höhere Kraft“, das für eine bevorstehende TV Serie aufgezeichnet wurde. Ich sprach mit:

Daniel Lamberg – Rechtsanwalt und Versicherungsexperte,
Shlomi Buchana – Professor für Ökonomie an der Bar-Ilan Universität und
Ben-Tsion Gertz – Autor und Veranstalter des Programms.

Wir nehmen nur einen kleinen Teil der Welt wahr und wir wissen nicht, was einen Moment später oder in ferner Zukunft geschehen wird. Wir wissen nicht, welche Verlangen plötzlich in unseren Herzen auftauchen werden oder welche Gedanken in unserem Verstand erscheinen, welche uns womöglich zwingen, entgegen unserem gesunden Menschenverstand und den vorherigen Verlangen zu handeln.

Alles, was wir nicht kennen, schreiben wir als „Höhere Kraft“ ab – irgendeine übergeordnete Macht, die eine unerwartete Folge von Ereignissen hervorruft und uns eine Ausrede für unsere Verantwortung bietet. Alle Gerichtshöfe, Versicherungsunternehmen und Finanzmärkte betrachten diese „Einmischung“ der Höheren Kraft in unser Leben unterschiedlich und interpretieren es auf ihre eigene Art und Weise.

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Kabbalablog: Alles nur eine Frage der Erziehung