Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Allgemein'

Kabbala Kongress in Großbritannien

Liebe Freunde! Der allererste Kabbala Kongress in Großbritannien wird in Blackpool vom 7.-9. November 2008 stattfinden.

Alle unsere Freunde sind eingeladen, um sich uns anzuschließen und den nächsten Schritt eines vereinten Welt-Kli zu feiern!

Die Kosten für den Kongress beinhalten 150 GBP (Britische Pfund) inklusive Unterkunft, Workshops, Veranstaltungen und Mahlzeiten.

Hier könnt Ihr Genaues zur Anreise vom Flughafen zum Kongresszentrum erfahren:

Anreiseplan zum Kongress in Blackpool

Ein neuer Blog der kolumbianischen Gruppe


Unsere Freunde in Kolumbien haben einen neuen Blog ins Leben gerufen, in dem sie Artikel, Neuigkeiten, Fotos und Videos über Kabbala veröffentlichen.

Die drastischste spirituelle Entwicklung findet in lateinamerikanischen Ländern statt.

Viel Glück für Euch und möget Ihr Erfolg haben! Es geht nur gemeinsam!

Verwandtes Material:
Kabbala-Webseite in Spanisch
Rav Laitmans Blog in Spanisch
Kabbalahlernzentrum – Unterricht in Spanisch
Kabbala-Bücher in Spanisch

Wichtige Mitteilung zum Kongress in Blackpool/Großbritannien vom 7. – 9. November 2008


Liebe Freunde,

wir möchten Euch drei Flughäfen empfehlen, die sich in Reichweite des Kongressorts Blackpool befinden.

Blackpool selbst ist einer davon und aus verschiedenen Ländern erreichbar. Am geeignetsten ist jedoch Manchester, gefolgt von Liverpool, beide für internationale Flüge.

Solltet Ihr etwa schon für andere Flughäfen gebucht haben, möchten wir Euch bitten, Eure Abflug- und Ankunfts-Flughäfen zu ändern, da sie alle zu weit von unserem Veranstaltungsort entfernt sind. Und nicht immer rechtfertigen Billigflüge die dann langen und teuren Anfahrtswege zum Kongressort in Blackpool.

Vorab könnt Ihr, damit die Vorfreude wächst, den Kongressort und das Kongresszentrum in Detail-Ansicht hier auf dieser Seite anschauen.

Hier könnt Ihr Genaues zur Anreise vom Flughafen zum Kongresszentrum erfahren:

Anreiseplan vom Flughafen zum Kongresszentrum in Blackpool

In freudiger Erwartung Eurer Ankunft,

BB London

Bekanntmachung der Bnei Baruch Direktion


Liebe Freunde!

Bnei Baruch hat eine internationale Internet-Kampagne in Zusammenarbeit mit der FLIX-Webseite gestartet. Der Name der Kampagne ist „Shana Tova“ (Frohes Neues Jahr) und ist dem israelischen Neujahr gewidmet, das am 29. September 2008 beginnt. Die Kampagne ist ein Wettbewerb der besten Videos, in denen den Menschen ein Frohes Neues Jahr gewünscht wird.

Jedes Mal, wenn jemand auf der FLIX-Webseite einen Videoclip anschaut, wird er eine Anzeige unserer Webseite „Kabbalah L’Am“ sehen.

Klicke hier, um ein erklärendes Video darüber anzusehen, wie man ganz einfach helfen kann, die Weisheit der Kabbala zu verbreiten, indem man an dieser Kampagne teilnimmt.

Bis jetzt wurden 345 Videos eingestellt und von 121.571 Menschen geschaut! Hier sind nur ein paar zur Auswahl – durch das Anschauen dieser Videos, hilfst Du, die Weisheit der Kabbala zu verbreiten (bitte schau Dir die Videos zu Ende an!):

Verwandtes Material:
Blog-post: „Shana Tova“ oder „Frohes Neues Jahr!“
Blog-post: Ein Frohes Neues Jahr vom Kongress in Odessa

Die Seele ist die Eigenschaft des Schenkens – ohne sie sind wir Tiere


Zwei Fragen die ich über die Seele erhielt:

Frage: Nach allem was bereits gesagt wurde, verstehe ich es trotzdem nicht – gibt es eine Seele? Sie sagen, dass wir keine Seele haben und den Punkt im Herzen entwickeln müssen, der sich zu einer Seele entwickeln wird. Auf der anderen Seite sagen Sie, dass die Seele in den Körper wiedergeboren wird. Haben wir also eine Seele oder nicht? Sind wir die Seele? Wenn nicht, was sind wir dann?

Meine Antwort: Wir sind der tierische Level des Willens, durch Genuss erfüllt zu werden, oder der ‚Wille Genuss zu empfangen‘. In diesem ‚Willen zu empfangen‘ entsteht der ‚Wille Genuss zu schenken‘ oder mit anderen Worten – der Wille, mit der Eigenschaft des Schenkens erfüllt zu werden. Dieses Verlangen wird „der Punkt im Herzen“ genannt. Und sein Name weist darauf hin, dass der Punkt im Herzen klein ist und keinen Raum hat, in dem es die Erfüllung des Schenkens spüren kann. Er wird umhüllt vom „Herzen“, d.h. von Verlangen des tierischen (körperlichen) und sozialen Levels, Verlangen für die Genüsse unserer Welt.

Wenn wir diesen Punkt bis zur kleinsten wichtigen Größe – die ersten 10 Sefirot – durch den Einfluss des Höheren Lichtes (das während des Studiums der Kabbala mit den authentischen Quellen hinabsteigt, speziell beim Studium in der Gruppe) entwickeln, dann werden wir innerhalb dieser Sefirot die Eigenschaft des Schenkens entdecken, Or Choser, und Genuss vom Schenken, Or Chassadim.

Deswegen ist die Seele die Eigenschaft des Schenkens, entsprechend der Definition: „Die Seele ist ein Teil des Schöpfers von oben.“ Es ist der Grad der Gleichheit des Menschen mit dem Schöpfer. Aber solange wir nicht die kleinste Eigenschaft des Schenkens erworben haben, bleiben wir Tiere.

Frage: Mein Ehemann ist Jude und ich bin es nicht und er versucht, seinen Glauben zu praktizieren. Aber von ihm und vielen Rabbis wurde mit gesagt, dass wir nicht zusammen gehören, weil meine Seele nicht rein ist. Ich stimme dem nicht zu – ich habe eine Seele und ich denke, ich bin hier, um meine Seele zu reparieren und für die Höhere Welt vorzubereiten.

Meine Antwort: Sage ihm, dass keiner von euch eine Seele besitzt. Jedoch hast du schon die Anfänge der Seele, die durchkommen – den Punkt im Herzen -, aber er hat noch gar nichts. Und selbst wenn der Punkt im Herzen auch in ihm erweckt wird, wird er schlechter sein als deiner, denn sein Punkt fiel schon einmal vom spirituellen Level auf das egoistische, welches ihn unrein machte (Klipa), wobei im Vergleich mit seiner, deine besser ist, denn sie war nie in der spirituellen Welt und deswegen fiel sie auch nicht. Es steht geschrieben: „Wenn Israel fällt (von dem spirituellen Level der Liebe und des Schenkens, was während des Falls des Tempels passierte), ist es schlechter als jeder andere (sein Egoismus ist schlechter als der Egoismus aller Nationen der Welt), und wenn es steigt (korrigiert wird), kommt es höher als jeder andere.“

Zusätzlich ist dein Mann dazu verpflichtet, sich selbst schnell zu korrigieren und dann dir und der gesamten Welt bei der Korrektur zu helfen (das ist die Bedeutung von Or Le Goim – ein Licht unter den Nationen sein). Siehe dazu Vorwort zum Buch Sohar , Punkt 70 und 71. Deswegen bist du, bevor er korrigiert ist, besser als er. Und nach der Korrektur sind alle gleich.

Mein Kommentar: Die Religion glaubt, dass ein Mensch sich nicht selbst durch die Gebote korrigieren muss, sondern sie nur befolgen muss. Sie sagt, dass sich jemand nicht vom Egoisten sein dahin ändern muss, seinen Nächsten zu lieben.

Der Grund dafür ist, dass die Religion kein Instrument für die Korrektur besitzt, das Höhere Licht, das Licht der Tora. Es steht geschrieben: „Ich schuf den Egoismus und ich schuf die Tora zu seiner Korrektur“ – und nur die Kabbala beschäftigt sich damit. Deswegen treibt die Religion Menschen nicht an, die Hauptaussage der Tora zu prüfen – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, stattdessen rät sie jedem zum egoistischen Befolgen so vieler Anordnungen wie möglich.

Die Täuschung dabei ist, dass es eigentlich keine Belohnung dafür gibt, ihnen zu folgen! Die einzig mögliche Belohnung, die man haben kann, ist, dem Schöpfer näher zu kommen – die Verschmelzung (Dwekut) an Ihn zu erreichen. Und das ist nur durch Gleichheit mit Ihm möglich und kann nicht durch irgendwelche anderen Handlungen als dem Studium der Kabbala erreicht werden!

Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist die Seele?
Blog-post: Der Bau des Dritten Tempels
 

Wie bekämpft man Gruppenfaulheit?


Eine Frage, die ich erhielt (meine Antworten sind in Fettdruck): In diesem Blogeintrag schrieben Sie: „Sie sollten gegen überhaupt nichts ankämpfen, außer gegen Ihre eigene Faulheit darin, die Instruktionen von Kabbalisten auszuführen“. Wenn eine Gruppe von Männern sich darin einig ist, die Instruktionen von Kabbalisten auszuführen – wir haben eine Satzung verfasst und eine Gruppe gegründet – dann jedoch Gruppenfaulheit erlebt, was sollten wir dann tun?

  • Eingestehen, dass wir nicht bereit sind, dass wir nicht den Teil der Instruktionen ausführen können, der von Freundschaft und der Gruppe handelt und dann zusammen kommen, um zu besprechen, was wir als nächstes tun sollen? Versucht diesen Zustand zu bekämpfen, indem ihr die Wichtigkeit des Zieles erhöht.
  • Vortäuschen, dass nichts passiert? Auf gar keinen Fall! Andernfalls wird dies immer so weitergehen.
  • Uns auf die Verbreitung konzentrieren? Dies ist der einzige Weg, zusammenzuarbeiten und Taten des Schenkens auszuführen. Daher ist es das Beste, nur zur Verbreitung und den wöchentlichen Freundestreffen zusammenzukommen. Später, wenn ihr dafür reif seid, werdet ihr fähig sein, eure Beziehungen zu erweitern.
Verwandtes Material:
Blog-post: In der Gruppe kann man all seine spirituellen Fragen deutlich herausstellen
Blog-post: Indem Sie die Weisheit der Kabbala verbreiten, korrigieren Sie Ihr „Selbst“
Artikel von Rabash: Der Zweck der Erschaffung einer Gruppe
Große Kabbalisten in der Geschichte

Freiheit vom Engel des Todes


Eine Frage, die ich erhielt: Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie folgendes Zitat aus Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“ erklären würden:

„Wohingegen, wenn kein solcher Funken im Menschen weilt, sondern alle Funken seiner Essenz darin gekleidet sind, dem Schöpfer Wohlgefallen zu erweisen, dann ist er weder abwesend noch tot. Denn selbst wenn der Körper sich auflöst, löst er sich nur hinsichtlich des Aspektes des Empfangens für Eigennutzen auf, in den das ‚Verlangen zu Empfangen‘ gekleidet ist und er hat nur das Recht, durch dieses zu existieren.“

Ich verstehe das nicht. Wie ist es möglich, dass wenn der Körper stirbt (was Ihrer Ansicht nach mit dem Wechseln eines Hemdes verglichen werden kann), das ‚Verlangen zu schenken‘ nicht mit ihm stirbt? Wenn ich sterbe, werde ich nicht mehr in der Lage sein, zu schenken, selbst wenn ich noch das ‚Verlangen zu schenken‘ verspüre – ich werde mein Verlangen nicht verwirklichen können!

Oder nehmen wir anstatt des Todes an, ich würde einen Autounfall oder eine schwere Krankheit überleben, mit dem Verlust von Gliedmaßen und einem Gehirnschaden. Obwohl ich dann noch am Leben wäre, wäre ich nicht fähig zu geben! Ohne Körper können Sie Ihren Freunden nicht schenken oder an der Verbreitung teilnehmen. Wie kann also das Verlangen eines Menschen weiterbestehen und wahrgenommen werden, wenn der Körper nicht länger existiert?

Meine Antwort: Hier eine Erklärung des von Ihnen angeführten Zitats von Baal HaSulam:
„Wohingegen, wenn kein solcher Funken im Menschen weilt, sondern alle Funken seiner Essenz darin gekleidet sind, dem Schöpfer Wohlgefallen zu erweisen, dann ist er weder abwesend noch tot. Denn selbst wenn der Körper (der Egoismus) sich auflöst, löst er sich nur hinsichtlich des Aspektes des Empfangens (des Verlangens) für Eigennutzen auf, in den das ‚Verlangen zu Empfangen‘ gekleidet ist und er hat nur das Recht, durch dieses zu existieren.“

Die Verlangen bleiben. Was sich verändert, sind deren Absichten oder „Gewänder/Kleider“. Wir leben innerhalb dieser Verlangen, und wir nehmen auch unseren Körper bzw. seine Präsenz innerhalb eines bestimmten Verlangens wahr, welches sich in unserem „Ich“ in einem bestimmten Zeitraum (unserem Leben) offenbart, und danach wieder abnimmt und verschwindet. Dies gibt uns das Gefühl für das Leben und den schrittweisen Tod des Körpers.

Lesen Sie das Vorwort zum Buch Sohar und Sie werden sehen, was die Kabbala meint, wenn sie sagt:

  • Der Tod des Körpers – der Tod der egoistischen Absicht
  • Die Wiederbelebung des Körpers – die Geburt der altruistischen Absicht

Wir nehmen nur unseren tierischen Körper wahr, bis wir unsere gesamte Seele korrigieren, was bedeutet, bis wir all unsere Verlangen von „für mich selbst“ zu „für andere und für den Schöpfer“ korrigieren. Danach wird die Wahrnehmung des Körpers verschwinden, weil das Verlangen, worin wir den Körper wahrnehmen, in eine Absicht des Schenkens korrigiert sein wird. Und dies wird für ewig sein, weil es uns hilft, auch all die anderen Verlangen zu korrigieren.

Nehmen Sie folgendes als Grundlage: Es gibt nur das Licht und das Verlangen, und Sie fühlen alles (diese Welt oder die kommende Welt) innerhalb dieses Verlangens. Alles hängt von den Verlangen ab – von ihrem Ausmaß, ihrer Qualität und ihrer Angleichung zum Licht.

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum müssen wir immer wieder hierher zurückkommen?
Blog-post: Immer bei mir
Shamati #28: Ich werde nicht sterben, sondern leben

Radio “Kavana”


Radio „Kavana (Absicht)“ wird Dir helfen, mit uns zusammen die gleiche Absicht zu behalten, egal wo Du bist oder welche Schwierigkeiten Dir in den Weg kommen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala Radio

Treten Sie nicht in Hungerstreik – nehmen Sie stattdessen das Höhere Licht in Anspruch


Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe eine Frage über die Weisen der Vergangenheit. Sie erwähnten, dass sie gewöhnlich auf dem Boden schliefen und sich auf viele Arten einschränkten. Ich wunderte mich, warum dies so war, weil wir lernen, dass nur das Licht uns ändern kann, und auch, dass uns die Kabbala verbietet, zu hungern, uns in einem Kloster zu verkriechen usw. So wie sie sich in der Vergangenheit verhielten, sieht das fast nach östlichen Lehren aus.

Meine Antwort: Das kommt daher, weil die Entwicklung des Egoismus (welche die gesamte menschliche Entwicklung festlegt) ein Prozess ist und damals war der Egoismus nur auf einem kleinen Niveau entwickelt . Um Korrektur zu erhalten, reichte es aus, sich körperlich einzuschränken und die Tora zu studieren, so wie Baal HaSulam in seiner Einführung zum Talmud Esser HaSefirot schrieb „Iss Brot mit Salz, trink ein wenig Wasser, schlafe auf dem Boden und arbeite mit der Tora. Wenn Du das tust, wirst Du zufrieden sein; glücklich in dieser Welt und glücklich in der zukünftigen Welt.“ Dies zeigt, dass niemand die Korrektur, die das Höhere Licht erteilt hat, zurücknehmen kann, da anfänglich geschrieben steht: „Ich erschuf den Egoismus und ich erschuf die Tora zu seiner Korrektur, weil deren Licht den Menschen zu Mir zurückbringt.“

Später jedoch, während der Zerstörung des Tempels vor ungefähr 2000 Jahren, gab es einen plötzlichen Anstieg in der Entwicklung des Egoismus und die Menschen gaben sich dem Egoismus hin (der Tempel wurde zerstört). Kabbalisten führten dann eine spezielle Korrektur im System der uns lenkenden Höheren Welten durch, damit wir, anstelle von Einschränkungen, das Höhere Licht (Or Makif) nutzen würden.

Wenn dann ein Mensch mit großem Egoismus fastet (sich einschränkt), dann fängt er normalerweise an, stolz auf seine Handlungen zu werden und wendet sich somit noch mehr von dem Ziel ab. Er meint, dass er durch größere Einschränkungen und detaillierte Gebotseinhaltungen rechtschaffender wird. Darum haben die Kabbalisten jeglichen äußeren, körperlichen Bedingungen, Handlungen und Einschränkungen abgesagt und sich dadurch noch mehr von den Religionen entfert. Dies wurde angeordnet, weil ein Mensch sonst in Verwirrung geraten und glauben kann, dass körperliche Handlungen zur Korrektur führen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Trink Deinen Milchshake und srudiere Kabbala
Blog-post: Der Bau des Dritten Tempels
Leben aus der Kabbala, Kapitel 21: Die Korrektur des Egoismus
 

Aufgezeichnete Live-Sendung des Kongresses in Odessa


Schauen Sie die Aufzeichnung meines Unterrichtes vom 14. September an, den ich auf dem Internationalen Kongress in Odessa abhielt.