Verbindung durch eine gemeinsame Vergangenheit
Zwischen uns steht eine richtige Wand: auf der einen Seite die Schöpfung, auf der anderen Seite der Schöpfer. Wie stellst Du Dich vor, durch diese Wand zu kommen?
Wenn auf der anderen Seite völliges Geben jedoch auf unserer Seite das absolute Empfangen existiert und dazwischen keine Verbindung besteht?! Es kann einfach nicht sein, als ob auf der einen Seite „Plus“ und auf der anderen Seite „Minus“ steht, und sich diese zwei Pole einander niemals gerecht werden können.
Deshalb kam es zum Zerbruch, nach dem die Teile der Schöpfung in den Schöpfer gelangen, und Teilchen des Schöpfers in die Schöpfung. Diese Handlungen dienen als Vorbereitung. Nun gibt es im Schöpfer die Eigenschaften der Schöpfung (ACHaP) (Funke, Reshimo), und sie können sich in einer bestimmten Verbindung befinden.
Im ACHaP gibt es das umgebende Licht, welches durch das Zerbrechen aus allen Verlangen emporstieg. Und in der Schöpfung ist eine Information von den zerbrochenen Verlangen vorhanden, die Reshimo. So entsteht eine Verbindung, welche „umgebend“ genannt wird. Das gehört alles noch zu der Vorbereitung.
Und nun, die Schöpfung erhebt das Gebet (MA´´N) und bekommt vom Schöpfer eine Antwort (MA´´D). Es besteht ein gegenseitiges Bedürfnis! Nach dem Zerbrechen leidet der Obere dadurch, dass der Untere leidet.
Und im Unteren existiert ein Funke, der irgendwann dem Oberen gehört hat. Und dank diesen verdorbenen Erinnerungen, die egoistisch genannt werden, Lo Lishma“, sind wir in der Lage eine Verbindung zum Schöpfer herzustellen, aus der Ferne, aus der Vergangenheit.
Jenes Zerbrechen, das irgendwann geschah, schafft heute eine Verbindung. Es war in der Vergangenheit, aber uns verbindet diese Vergangenheit! Diese Verbindung infolge des Zerbrechens nennt sich umgebendes Licht, oder MA´´D, und von der Seite des Unteren – das Gebet oder MA´´N.
Auszug aus dem Unterricht nach „Die Einführung in TES“, 27.12.2011





Frage:
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Nur die Kraft, die ich vor mir entwickle, damit sie mich zum Geben zieht, ist ein Anzeichen für das spirituelle Vorankommen. Manchmal begreifen wir nicht, was geschieht – warum es kein Vorankommen gibt, nachdem so viele Anstrengungen unternommen wurden. Wir befinden uns bereits seit so vielen Jahren auf diesem Weg, können aber immer noch die Vorbereitungszeit nicht abschließen. Was wird von uns noch verlangt?
Einige meinen, dass, wenn sie die Unterrichte verfolgen, diesen Blog lesen und einander Emails schreiben, sie sich an dem gemeinsamen Vorankommen beteiligen. In Wirklichkeit gibt es hier keine reale Beteiligung.
Frage:
Wir müssen unser Verlangen, das Gefäß, vorbereiten – das ist aber nur durch gemeinsame Arbeit möglich, was das Schwierigste ist. Persönliche Anstrengungen eines jeden für sich alleine bringen nichts. Nur wenn wir gemeinsame Anstrengungen in Bezug auf das gemeinsame Ziel unternehmen, garantieren uns gerade diese gemeinsamen Anstrengungen das Verlangen.
Frage:
Ich bin sehr optimistisch eingestellt. Ich glaube, wir bewegen uns sehr gut voran. Ich übe immer mehr Druck aus, freue mich jedoch natürlich jeden Augenblick darüber, dass sich alles so schnell enthüllt.
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