Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kredit für die Zukunft

Frage: Ist die Stufe, die wir auf dem Kongress erreicht haben, ein Kredit, den wir abarbeiten müssen, oder das Ergebnis unserer vorherigen Anstrengungen?

Meine Antwort: Die einen haben das als Lohn, die anderen als Vorauszahlung erhalten. Jeder hat sowohl das eine als auch das andere in einem bestimmten Verhältnis bekommen. Vieles davon haben wir erhalten, um diese Vorauszahlung von nun an zu realisieren. Wir durften etwas in der Einheit, in der Verbindung wahrnehmen. Uns wurden absichtlich verschiedene Zweifel von oben geschickt, und gerade durch sie haben wir neue Erscheinungsformen in der Verbindung zwischen uns wahrgenommen. Wir müssen verstehen, dass das wahrhaft ein Geschenk von oben ist. Nun müssen wir dieses Geschenk in unserem Inneren verarbeiten, es realisieren.

Ich persönlich betrachte es eher als einen Kredit für die Zukunft, den wir nun realisieren müssen. Ich unterschätze nicht all jene Anstrengungen, die wir unternommen haben, doch entsprechend dem Zustand, in dem wir uns befanden, stand uns das nicht zu. Wir haben diese Vorauszahlung erhalten, weil wir uns angestrengt haben, doch haben wir sie nicht als Lohn, sondern als Kredit bekommen, mit dem wir nun arbeiten müssen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 26.02.2012

Warum erfolgen die Schläge unter die „Gürtellinie“?

Frage: Es ist klar, dass der Schöpfer die Bitterkeit zum Leben des Menschen beifügt, sonst würde der Mensch nie in Richtung der Eigenschaft des Gebens schauen. Aber warum kommen die Schläge auf einem so niedrigen Niveau: Gesundheit, Geld, grundlegende Bedürfnisse, Probleme in der Familie? Warum erfolgen die Schläge nicht auf einem höheren Niveau? Sie würden dann die Eigenschaften wie Macht, Eitelkeit u.ä. betreffen. Denn gerade in dieser Sphäre sollte die Korrekturen erfolgen.

Meine Antwort: Schau, Baal HaSulam an: einer der größten Kabbalisten ertrug die materiellen Leiden, sein Essen zu Hause ging zu Ende und es gab Feindlichkeit im Umfeld. Es gab alles. Es ist schwierig überhaupt zu rechtfertigen und zu verstehen, was mit den Kabbalisten jeglichen Alters geschah, unabhängig davon auf welcher Stufe des spirituellen Begreifens sie sich befanden.

Die Ursache besteht darin, dass sie in der allgemeinen Struktur eingeschlossen sind und nicht das bekommen, was sie selbst verdient haben, sondern das, was im Rahmen der allgemeinen Korrektur gefordert wird. Wir wissen, wie das Leben von Rabbi Akiva endete, wie die Bücher von Rambam verbrannt wurden. Das alles ist nicht zufällig, sondern auf diese Weise hat alles die höhere Kraft geregelt. Diese Menschen sind in die Welt eingeflochten und unterliegen den allgemeinen Bedingungen. Wir sind nicht in der Lage ihre Probleme nachzuvollziehen.

Den einfachen Menschen hätte das verwundert: „Was ist das für ein Hindernis? Wie kann ein Kabbalist es nicht überwinden?“ In Wirklichkeit wissen wir nicht, auf welcher Stufe sich dieser Kabbalist befindet und welche Belastung des Herzes er gerade erlebt. Lege ein Bleistift auf den Boden und er wird ihn nicht überspringen können. Wir denken, dass so was einfach nicht sein kann? Und nichtsdestotrotz kann es doch sein.

In der entsprechenden Weise sollen wir uns gegenüber den Freunden verhalten. Beurteile keinen, bevor du an seiner Stelle gewesen bist. Denn du kannst nicht erkennen, du verstehst nicht, in welchem Zustand er sich gerade befindet. Möglicherweise, bekommt er solche Hindernisse, die er einfach nicht überwinden kann. Wenn wir es nur begreifen würden, dann würden wir uns gegenseitig anders wahrnehmen.

Frage: Und dennoch, gibt es das Verlangen, das auf Reichtum, Ruhm, Macht oder Wissen gerichtet ist. Aber die Schläge kommen auf einem niedrigeren Niveau…

Meine Antwort: Der Mensch wird genau an der Stelle getroffen, wo es am meisten schmerzt. Wie soll der Höhere ihn „stechen“, damit er fühlt? Der Höhere muss die richtige Stelle wählen. Und die Berechnung hier wird allgemein, im Bezug auf die ganze Welt erzeugt.

Frage: Woher weiß der Schöpfer, was für jeden einzelnen notwendig ist?

Meine Antwort: Es handelt sich um ein vollkommenes System aus der Welt der Unendlichkeit, das alles organisiert. Denkst du etwa, dass der Schöpfer mit dem Rechner sitzt, um seine Berechnungen zu machen. Nein, es ist das riesige Analogsystem, in dem alles vollkommen ist. Es arbeitet ständig, für dieses System sind Arbeit und Ruhe dasselbe. Darin gilt der unveränderliche Algorithmus. Es gibt keine Zeit, keine Bewegung, keinen Raum – alles befindet sich im Gleichgewicht.

Aus diesem Systemgleichgewicht der spirituellen Stufen steigen zu uns die Zustände herunter, die sich im Raum ausbreiten, sich auf Sekunden, Tage und Jahre legen. So entsteht aus der Vollkommenheit der unvollkommene Zustand.

Jedem offenbart dieses System genau das, was gefordert wird und bestimmt die Parameter, die in unterschiedlichen Umständen geäußert werden.

Frage: Aber warum nimmt es diese schrecklichen Formen an?

Meine Antwort: Wir verstehen das egoistische Verlangen in seiner ganzen Tiefe nicht. Wir wissen nicht, was in diesem Abgrund geschieht. Denn genau wir sind der Vollkommenheit der Natur entgegengesetzt. Du muss dich noch ein bisschen gedulden, bis du diese Vollkommenheit kennenlernen wirst. Dann wirst du gewiss dem Schöpfer nichts vorwerfen können…

Auszug aus dem Unterricht nach dem „Vorwort zur Lehre der zehn Sefirot“, 13.02.2012

Die Chance des Lebens

Frage: Wegen des bevorstehenden Kongresses empfinde ich eine viel zu große Angst und Druck. Es gibt kein Gefühl der Freude und der Liebe, nur Vorschriften und Drohungen. Ich will nicht mehr dorthin fahren. Warum bin ich in so einen Zustand geraten?

Meine Antwort: Weil du nie gedacht hast, dass ein Kongress kein Picknick ist. Du bist immer zu unseren Kongressen wie zu den Festen gekommen, die voller Lektionen, Auftritte, Konzerte, Tänze und Mahlzeiten sind. Wenn der Mensch sich mithilfe dieser Handlungen erweckt, sind sie für ihn ernsthaft und nutzbringend. Und wenn nicht, kann er sich einfach des Lebens erfreuen, ohne an das Wichtigste heranzukommen.

Genauso kamen manche früher in den Tempel, weil es dort immer frisches Fleisch und guten Wein gab. Andere wiederum kamen mit etwas anderen Gedanken dorthin.

Heute treiben wir den Menschen dazu an, zu begreifen, wo er sich befindet. Jeder soll das begreifen und dem zustimmen, in jedem soll die größte Besorgnis wohnen. Die Tora führt sogar äußere Anzeichen für einen solchen Zustand an, indem sie Erschütterungen, Blitze etc. beschreibt. So ist es auch.

Und dabei soll ein solch wichtiger Status Freude in uns hervorrufen. Selbst wenn es in den Eigenschaften der Überwindung (Gwurot) geschieht, eröffnet sich dir dennoch eine höhere Stufe – natürlich wenn du deren würdig bist. Und wenn nicht, wirst du hier den Ort deines Begräbnisses finden. Also entscheide dich, ob du kommen solltest.

Die Qualität der Teilnehmer ist wichtiger als deren Quantität. Es ist eine Sache, die gegenseitige Bürgschaft in den Massen zu verbreiten, und etwas ganz anderes, in der Wüste spirituell aufzusteigen.

Wenn der Mensch wie zu einem Picknick dorthin kommt, wird er sich selbst schaden. Wenn er unsere Kräfte verdünnt, uns durch seine fremden Gedanken und Verlangen stört, wird er später dafür bestraft. Ein solcher Mensch sollte nicht kommen. Hier ist nur für diejenigen Platz, die mit aller Ernsthaftigkeit an die Sache herangehen.

Ich kann diejenigen verstehen, die nach reiflicher Überlegung zuhause bleiben. Gerade das würde eine ernsthafte Einstellung bedeuten: Der Mensch hat Angst, ist sich unsicher, versteht, dass er innerlich noch schwach ist…

Tja, vielleicht wird sich in zweitausend Jahren noch eine Chance bieten?

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Statuten des Arava-Kongresses“, 20.02.2011

Die kosmische Verwandlung

Wir veranstalten einen Kongress in der Wüste „Arava“, weil wir die Kraft der Einheit und der Verbundenheit dringend brauchen. Diese wird uns die Kraft und das Verständnis geben, zur Korrektur der Welt beizutragen. Es gibt keine effektivere Kraft in der Welt, als unsere Einheit. Alle übrigen Mittel sind materiell. Nur wir besitzen die spirituelle Kraft, das allgemeine System zu verändern und das Universum zu verwandeln.

Unseres Universum unterliegt einer begrenzten Zahl von Konstanten – wie zum Beispiel die Lichtgeschwindigkeit. Es genügt eine winzige Verschiebung in diesen grundlegenden Konstanten und die ganze Natur wird sich verändern. Beim Wechsel dieser Konstanten kann unsere Welt in ihrer jetzigen Form nicht mehr existieren.

Also können wir die Verhältnisse dieser Konstanten mit Hilfe der spirituellen Kraft ein wenig korrigieren. Auch dann wird sich die Welt allmählich verändern. Niemand hat eine Vorstellung darüber, aber alle werden plötzlich klüger und feinfühliger sein, die Augen werden sich öffnen, die Menschen werden mehr verstehen und fühlen, das das Bewusstsein eines jeden auf ein neues Niveau des Begreifens aufsteigen wird. Die Idee der Einheit wird verständlicher und die Notwendigkeit der Veränderungen wird deutlicher.

Wir enthüllen für die Menschheit das Licht, das zur Quelle zurückführt. Dieses Licht wird kommen und sie entwickeln, und zwar nicht in die Richtung der Weisheit dieser Welt, sondern zur spirituellen Weisheit, zur Weisheit der Vereinigung. Diesen Weg müssen wir der Menschheit mit unserer Einheit ebnen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem „Vorwort zur Lehre der Sefirot“, 16.02.2012

Kongress in voller Ernsthaftigkeit

Frage: Wir reden davon, dass der Arava-Kongress nach Ernsthaftigkeit verlangt. Was bedeutet, ernsthaft auf dem Kongress zu sein?

Meine Frage: Das bedeutet, dass ich mir nicht erlaube, auch nur in einen einzigen Gedanken, in ein einziges Verlangen außerhalb des Ziels zu flüchten. Ich muss mit den anderen verschmolzen sein und in dieser Verschmelzung den Schöpfer offenbaren.

Unterwegs merke ich, dass mir das Verlangen dazu fehlt. Mal will ich es, mal will ich es nicht. Dann komme ich zu Gebeten und Fragen, ich führe die Analyse durch – und das ist im Grunde genommen unsere Vorbereitung. Wenn wir in der Arava sind, müssen wir ständig das Bedürfnis nach dem Licht, das zur Quelle zurückführt, spüren – damit es uns zur Verschmelzung bringt.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Ratschläge zum Arava-Kongress“, 19.02.2012

Freude in der Wüste

Frage: Vor dem Arava-Kongress soll sich die Gruppe die Konturen der Verlangen, die Empfindungen des Mangels vorstellen, die der höheren Stufe näher sind …

Meine Antwort: Wir brauchen keinen Mangel zu empfinden. Es ist nicht notwendig. Wir müssen nach der Vollkommenheit streben, und von hier aus werden wir zum richtigen Verlangen kommen. Wir fahren mit dem Lied und in der Freude hin, wir sehnen uns nach der Einheit und der Bürgschaft, nach allem, was in dieser hohen Stufe enthalten ist.

Also ist es nicht nötig, den Kopf mit Asche zu bestreuen und zu weinen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem „Vorwort zur Lehre der zehn Sefirot“, 13.02.2012

Die Attacke hat bereits begonnen

Frage: Uns steht ein schicksalhafter Kongress bevor. Jeder Augenblick ist für die Vorbereitung auf die gemeinsame Attacke wichtig. Wie sollen wir sie durchführen, damit sie einer Antwort gewürdigt wird?

Meine Antwort: Ich glaube, wir bereiten uns nicht vor, sondern sind bereits in die Attacke gegangen und müssen jede Sekunde die Stimmung erhöhen.

Wir müssen nicht auf die Fahrt in die Wüste warten, um mit der Verbindung zu beginnen. Kongress bedeutet Verbindung. Warum sollten wir ihn nicht jetzt schon starten? Vielleicht sollten wir die Fahrt ganz absagen? Lasst uns unser Vorhaben hier verwirklichen – was spielt das für eine Rolle?

Lasst uns gründlich darüber nachdenken, was wir wollen. Wir brauchen nur die Einheit der Herzen – hier und jetzt und nicht in der Arava in einer Woche. Bereits jetzt muss jeder Augenblick maximal für den Zusammenhalt genutzt werden. Wenn du eine Woche lang wartest, vergehen diese Tage umsonst. Jeder Augenblick ist ein Gipfel. Der Kongress hat bereits begonnen.

Auszug aus dem Unterricht nach der Einführung zu Talmud Esser HaSefirot, 15. 02.2012

Es gibt keine Entfernungen mehr

Frage: Ich habe plötzlich begriffen, dass wir jeden Tag auf dem Kongress sind. Ist es das „umgebende Licht“? Wie kann ich es an die Freunde weitergeben, die über die ganze Welt zerstreut sind?

Meine Antwort: Wir sind alle miteinander verbunden, und sie spüren das. Ich stehe in Kontakt mit sehr vielen Menschen, und sie berichten über die stärkste Begeisterung, über die großen Hoffnungen, über die Aufregung, die Absichten… Und das ist gut.

Ich bin mit unserer ernsten Herangehensweise an das, was uns bevorsteht, zufrieden. Es unterscheidet sich von den früheren Kongressen. Heute tragen sie einen ganz anderen Charakter. Es ist eine schwere Arbeit, einschließlich der Vorbereitung. Wir müssen sehr große und ernsthafte Anstrengungen unternehmen, die uns besondere Verpflichtungen auferlegen. Der Kongress wird immer mehr zur Arbeit anstatt zum Vergnügen, und ich freue mich sehr darüber.

Jeder spürt es. Es kommen Hunderte von Freunden aus dem Ausland nur für diese kurzen drei Tage in die Arava. Und hier geht es nicht um Tage, sondern um die Qualität, um den Kern der bevorstehenden Handlung. Ich bin sehr begeistert und aufgeregt über diese Resonanz. Es bleibt nur noch eine Woche und sie muss für die Vorbereitung genutzt werden. Wir müssen alle Hoffnungen zusammentragen, in einer möglichst geklärten Form.

In Wirklichkeit ist nicht die physische Anwesenheit wichtig. Wo auch immer die Freunde sein mögen, sie werden versuchen, die gemeinsame Welle aufzufangen und sie werden kein Flugticket kaufen müssen. Wir werden alle auch so spüren, dass wir an einem Ort sind. Denn „Ort“ bedeutet Verlangen. Wenn es wirklich eins ist, wirst du gar keine physische Entfernung spüren, du wirst den Körper vergessen, wie du ihn während der seltenen Gipfel der Begeisterung vergisst, wenn nur der Geist bleibt.

Ich hoffe sehr, dass wir uns verbinden und aufhören, von den Kilometern, die unsere Körper trennen, abhängig zu sein. Du kannst von jedem Ort auf der Welt zusammen mit uns in der Wüste tanzen, mit Herz und Seele bei uns sein. Es ist wirklich so. Es gibt keine Entfernungen, alles bestimmt das Verlangen.

Auszug aus dem Unterricht nach der Einführung zu Talmud Esser HaSefirot, 15.02.2012

Das zerbrochene Herz beleben

Frage: Was bedeutet die Aussage: „Der Schöpfer liebt denjenigen, der sein Herz zerbricht, um „ins Haus“ des Schöpfers zu gelangen“? Wer und wann zerbricht mein Herz? Was macht der Mensch selbst dabei?

Meine Antwort: Natürlich handelt es sich nicht um „deinen kleinen Motor“, der wie eine Pumpe arbeitet. Mit dem Herzen ist unser egoistisches Verlangen gemeint. Alle unsere egoistischen Verlangen werden als „das Herz“ bezeichnet.

Das Herz zu zerbrechen bedeutet, jenen Punkt zu erreichen, an dem wir einst ein einheitliches Bild (Malchut de Olam Ein Sof) darstellten, das dann zerschlagen wurde. Das zerbrochene Herz ist die Empfindung der eigenen Abgetrennheit von allen übrigen.

Diesen Zustand sollte man erreichen. Dann beginnt der Mensch an der Korrektur zu arbeiten. Wie? Der Schöpfer wird der Retter der zerbrochenen Herzen genannt. Er ist das Licht, die Eigenschaft des Gebens, Er verbindet unsere Herzen und sie leben auf. Er belebt sie, und diese Herzen bilden zusammen ein einheitliches Kli, das Gefäß, das gemeinsame Verlangen.

Auszug aus der virtuellen Lektion, 29.01.2012

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 15/02/2012

* Stufen der spirituellen Arbeit: 1. – Versucht sich zu verbinden. 2. – man verspürt Hass zu den Freunden. 3. – man überwindet sich. 4. – man ist nicht erfolgreich darin. 5. – man verzweifelt. 6. – man helfe seinen Freunden darin. 7. – ein gemeinsames Verlangen. 8. – das Gebet aller nach dem umgebenden Licht, das zur Quelle zurückführt. 9. – gemeinsames Verlangen nach der Eigenschaft des Gebens. 10. – das Gebet das der Schöpfer = die Eigenschaft des Gebens, die sich in uns einkleidet.

*Es ist nicht wichtig, woran man denkt – wenn man alles nur mit dem Ziel verbindet, so wird man erfolgreich, und wenn man nichts mit dem Ziel verbindet, so sind das fremde Gedanken. Fremde Gedanken sind jene Gedanken, die mich nicht zum Gebet und zur Lobpreisung führen.

*Wenn deine Freunde und Du, diese Sache auf euch nehmt, so heißt das Lebensdroge. Dass alle gemeinsam den Mund öffnen, zu einem gemeinsamen Munde, um vom Schöpfer zu empfangen. Wenn ihr ein allgemeines Kli erschafft, um von Ihm zu empfangen, so ist das ein echtes Kli um die Medizin zu empfangen – die Lebensdroge. Das Leben – Schöpfer, Geben, Licht, kann sich nur in einem gemeinsamen Kli offenbaren. Um wenn du deine Freunde nur für dein eigenes Interesse benützt, so kann das für dich zur Todesdroge werden.

*Das Kli beleuchtet mehr den Verstand, jedoch der Schöpfer sendet sein Licht denjenigen, die trotz aller Hindernisse, Fragen, Mängel und Gedanken welche seine Lenkung anzweifeln, sich trotzdem darüber hinaus bemühen, über den Verstand zu gehen und dadurch an den Schöpfer angeheftet sind.

*Je weniger Zweifel ich gegenüber den Freunden habe, desto besser, und je mehr Zweifel ich gegenüber dem Schöpfer habe und trotzdem zu ihm strebe, desto besser. Und jedes Mal offenbart sich der Schöpfer im Kli noch klarer, und ich werde noch höher hinaus zu ihm streben müssen, um Ihn noch mehr wertzuschätzen als jetzt.

*Der Schöpfer ist deshalb gut weil er dich auf so eine Weise geschaffen hat, dass du nur ihn als Gut verspüren wirst. Er entfernt sich stufenweise von Dir, und Du fängst immer mehr an, Leid in deinem Leben zu verspüren. Im Großen und Ganzen tut Er dir nichts Böses an, sondern lässt dich mit deiner Natur alleine, und dann offenbart sich in dir die Notwendigkeit nach dem Schöpfer, und dann kannst du dich an keiner anderen Sache mehr erfreuen außer an der Füllung des Lichts – die Erfüllung in der Eigenschaft des Gebens selbst. Er hat in dir einen Willen nach Empfangen geschaffen welches sich nur im Empfangen der Eigenschaft des Gebens, erfüllen kann. Die Begeisterung des Willens nach empfangen mit der Eigenschaft des Gebens, welche ihn erfüllt, heißt das im Kli befindliche Licht.

Wir bereiten uns gemeinsam auf die Versammlung Arava vor

*Wir alle sind mit dem ganzen Weltkli verbunden, welcher das auch spürt. Ich bin mit sehr vielen Leuten in Kontakt, die mir große Begeisterung, große Hoffnung, Anspannung und Absichten mitteilen. Und das ist gut so. Ich wertschätze gerade die Ernsthaftigkeit auf das was auf uns zukommt …. Wir müssen in einer sehr ernsthaften Anstrengung sein, welche uns und all unsere Freunde auf der Welt, verpflichtet und es wandelt sich zu Arbeit hin, und ich bin sehr glücklich darüber dies beobachten zu können. Und das dies jeder auf so eine Weise verspürt. Es kommen hunderte von Menschen vom Ausland, und das nur für 3 Tage? Das sind nicht drei Tage, verstehe? Das hat nicht mit Tagen zu tun, das ist der Zustand. Und deshalb bin ich so begeistert und erfreut, ich befinde mich mit ihnen in Schriftverkehr, mit vielen.

Wir müssen uns noch vorbereiten. So viel wie möglich vorbereiten, alle Hoffnung bündeln und das so klar wie nur möglich.

*Frage: Ist die Zusammenkunft Schi? Soll man jeden Moment nützen um den Einsatz zu prüfen? Wie rücke wir zum Einsatz aus?

Rav: Nicht wir rücken wir aus. Ich denken wir befinden uns bereits darin. Und wir müssen uns in jeden Augenblick mehr und mehr ausrichten. Und ich denke das dass alles ist, ohne dass wir auf Arava warten müssen. Oder dort hinzuziehen. Ob dort angekommen sind, wir beginnen jetzt mit dem Knall, und fangen an uns zu verbinden. Was ist eine Zusammenkunft? Verbindung-Und aus? Warum dann nicht jetzt? Vielleicht lassen wir dieses physische Treffen ausfallen? Machen wir es doch hier. Wo liegt denn das Problem? Lasst uns sehr gut überlegen was wir tun wollen, nur Verbindung der Herzen hier und jetzt, und nicht in einer Woche in der Wüste.

An jeden Moment müssen wir zur maximalen Verbindung gelangen. Nicht erst in einer Woche…..Das heißt der Kongress findet bereits statt und zwar jetzt!

*Die Zusammenkunft muss fortwährend sein; An jedem Moment muss man zur maximalen Verbindung gelangen.