Schnelles Vorankommen durch “auf der Stelle laufen”
Aus dem Brief Nummer 17 von Baal HaSulam: „Es ist wichtig, sich immer auf die linke und die rechte Linie zu stützen. Denn es gibt Fälle, in denen „sich fortzubewegen schlimmer ist, als untätig dazusitzen“ (oder „Ruhen der Fortbewegung vorzuziehen ist“), um den Weg nicht zu verlieren. Denn der Weg der Wahrheit ist eine äußerst dünne Linie“.
Zuerst sollte man sich um die richtige Ausrichtung sorgen, um nur Handlungen durchzuführen, die in die erforderliche, präzise und geklärte Richtung führen. Wenn mir nicht klar ist was ich tun soll, bedeutet es, dass ich keine richtige Richtung habe. Aber selbst, wenn mir klar ist, was zu tun ist, muss ich trotzdem prüfen, ob es die richtige Richtung ist.
Daraus ergibt sich, dass alle Bewegungen des Menschen nicht aus den Schritten an sich bestehen, sondern in der Klärung ihrer Ausrichtung. Es gibt keine Schritte vorwärts, sondern nur die Klärung der Richtung, eben dies bedeutet und heißt Vorankommen.
Wenn ich mich an einem bestimmten Punkt befinde, von dem aus ich die Ausrichtung zum Schöpfer abkläre, erlange ich genau in diesem Punkt die Einheit mit dem Schöpfer. Es stellt sich heraus, dass ich einen Schritt vorwärts mache, ohne mich von der Stelle zu bewegen. Aber sofort, am selben Punkt, eröffnen sich mir neue Bedingungen, in denen ich erneut klären muss, in welche Richtung ich gehen soll und wie ich alle Bedingungen nutze, um mich verbinden zu können bzw. wohin, oder zu was ich kommen soll.
Wenn ich entschieden habe, wie diese Handlung zu erfolgen hat, bedeutet es, dass ich in diesem Punkt die Einheit enthüllt habe und ich mich nicht mehr zu bewegen brauche.
Die Schritte, durch welche wir voran- schreiten, machen wir nicht durch Bewegung sondern durch wiederholtes Festlegen des Punktes einer korrekteren Haltung, Perspektive und Richtung – Der Punkt der Erlangung von Einheit und Verbindung bedeutet eigentlich eine Verwirklichung entlang des spirituellen Pfades.
Auszug aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal Hasulam, 24.07.2013
Kongress in St-Petersburg. Lektion vor dem Kongress.
Wenn wir empfinden, dass uns etwas auf dem Kongress fehlte, dann waren wir noch nicht richtig vorbereitet und sollen deshalb jetzt daran arbeiten, d.h., in uns die Empfindung der Verbindung hervorrufen, um in diesem Zusammenhang den Schöpfer (das Licht) zu offenbaren, damit sowohl das Mittel (die Gruppe) als auch die Tora (das Licht) uns zum Schöpfer nach dem Prinzip „Israel, Oraita (Tora), Kud sche-Brichu (der Schöpfer)“ (Aramäisch) geführt hätten.
Frage:
Frage:
Gebote sind die Handlungen, die uns näher zum Schöpfer erheben. Wir werden Ihm immer ähnlicher. Gebot bedeutet, dass ich jedes Mal einen Teil des egoistischen Verlangens für das Geben und die Liebe, für die Verbindung mit anderen, für den Eintritt in den spirituellen Raum korrigieren kann. Alles, was wir tun müssen, ist die Korrektur unserer Selbstsucht, unseres bösen Anfangs hin zum positiven Gegenteil.
Die Natur ändert sich nicht, nur unsere Wahrnehmung der Natur, die Stufe ihrer Offenbarung ändert sich. Der Mensch ändert sich, wird klüger, erlangt mächtigere und feinere Instrumente für die Forschung und begreift deshalb die Natur tiefer. Somit ändert sich nicht die Natur, sondern der Mensch. Der Mensch enthüllt in ihr neue Erscheinungen, neue Gesetze, Eigenschaften, Verbindungen.
Kongress in St. Petersburg. Die dritte Lektion
Der Schöpfer macht in unserem Inneren für Sich einen Platz frei, indem Er uns die Empfindung der Abkühlung verleiht. In Wirklichkeit ist es weder die Abkühlung noch die Entfernung. Wir befanden uns im Zustand der Geschlossenheit in unserer Gruppe. Jetzt dehnt der Schöpfer diesen Kreis aus, und wir fühlen, dass wir keine Macht über die entstandene Leere haben.
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