Wegweiser durch das Buch Sohar. Die Leiter zu den Schätzen der Welt
Auszüge aus meinem zukünftigen Buch „Wegweiser durch das Buch Sohar“
„Und diese Kommentare nannte ich „Sulam“ (die „Leiter“), um zu zeigen, dass ihre Bestimmung dieselbe wie die einer Leiter ist, denn wenn es eine prachtvolle Höhe vor dir gibt, dann mangelt es nur an einer „Leiter“, um zu ihr aufzusteigen, und dann werden alle Schätze der Welt in deinen Händen sein.“
Baal haSulam „Einführung in das Buch Sohar“, Punkt 58
Ohne den Kommentar „Sulam“ macht es gar keinen Sinn, das Buch Sohar aufzuschlagen. Zum Buch Sohar existieren viele Kommentare, doch „Sulam“ ist der einzige Kommentar, der eine Leiter, die uns zur Vollkommenheit des Schöpfers aufsteigen lässt, bildet.
Weil Baal haSulam alle 125 Stufen, von deren Höhe die Verfasser des Sohar das Buch geschrieben haben, erreicht, sich mit ihnen verbunden und von der gleichen Höhe den Sohar für uns enthüllt hat.
Der Kommentar „Sulam“ passt den Sohar jenen Seelen an, die heute in unserer Welt erscheinen. Infolge dessen können unsere durch das Licht des Sohar korrigierten Seelen gegenüber dem „Sohar“ – dem „höheren Glanz“, dem höheren Licht – stehen, damit es uns zur Verbindung zwischen uns, in der sich der Schöpfer enthüllen wird, zurückführt.
„Sulam“ hilft uns, uns in der mittleren Linie auszurichten, damit wir der Form, in der das höhere Licht zu uns kommt („das Verhältnis von Barmherzigkeit und Gericht“), entsprechen und es empfangen können.
Die mittlere Linie ist die Formel, nach der wir die beiden Kräfte, die in der Natur existieren, richtig miteinander kombinieren müssen: die Kraft des Schöpfers – des Gebens, der Fülle, des Lichts – und die Kraft der Schöpfung – des Verlangens, Genuss zu empfangen. In dem Aufbau der mittleren Linie besteht die ganze Arbeit eines Menschen, darin ist unser ganzer freier Wille enthalten.
Der Kommentar „Sulam“ gibt uns die Möglichkeit, die mittlere Linie aufzubauen, daher gibt es, seit er geschrieben wurde, keinen Platz für etwas anderes mehr, außer das im Buch Sohar Geschriebene entsprechend dem Kommentar umzusetzen.
Baal haSulam richtet unsere Sichtweise, Herangehensweise und Wahrnehmung auf eine solche Art aus, damit alles, was im Sohar geschrieben steht, uns durch die mittlere Linie, durch die goldene Mitte, führt.

Wir sind nicht in der Lage, das ganze für uns bestimmte Licht um des Gebens willen auf einmal zu empfangen, daher ist die Lösung ganz einfach: wir müssen es in kleinen Mengen, Generation für Generation, empfangen, und in jeder Generation arbeitet nicht nur ein Mensch, sondern Milliarden von Menschen.
Ab einem bestimmten Moment erkennen wir, dass unser ganzes Leben in zwei Abschnitte geteilt werden kann – und zwar abhängig davon, wie die höhere Lenkung, die Kraft des Schöpfers, sich uns gegenüber verhält.Die erste „Hälfte“ ist die Kindheit, wo die Natur (sprich die Umgebung) uns mit allen Mitteln schützt, und die zweite beginnt dort, wo dieser Schutz endet.
Eine Frage, die ich erhielt:
Die innere Arbeit offenbart sich uns in Teilen, die ihre Ausführung betreffen. Es bleibt uns versagt, die gesamte von uns geleistete Arbeit zu sehen, damit wir dadurch nicht gestört werden.
Wenn man Kabbala studiert, nur um Wissen anzueignen, ohne sich korrigieren zu wollen, bringt das nichts! Das Wichtigste ist, das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzuziehen.
Eine Frage, die ich erhielt:
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